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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

1.199 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Berlin, DNA ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

08.06.2026 um 01:12
Zitat von swissdaniswissdani schrieb:Das Grab wäre dem Foto von 1973 nach von der U-Bahnstation Leinestraße etwa 700 m in grader Linie westlich gelegen, Nähe
Oderstraße. Heute stehen dort stattdessen viele Bäume und Sträucher und die Carl-Legien-Oberschule (gerade in Renovation)
nördlich davon, an der Adresse: Leinestraße 37, 12049 Berlin, ist vom Hauptweg aus kaum noch zu sehen.
Sehr gut recherchiert, vielen Dank!

Wenn man die Wege, soweit möglich, bei Google Streetview absucht, findet man trotz starkem Baumbewuchs eine Stelle, wo man exakt die alten Gebäude wiedererkennt, die auf dem Foto der damaligen Beerdigung zu sehen sind. Sogar die Stuckverzierungen zwischen den Fenstern sind noch vorhanden.

Genau dort war also das Grab, vor dem westlichen Flügel der Legien-Oberschule (die zur Zeit geschlossen ist und die Adresse Leinestraße 37 hat). Also direkt in der Einflugschneise und ca. 180 m entfernt vom Beginn der Landebahn an der Oderstraße.

Der Fußweg von der Ecke Thomas-/Altenbrakerstr. wird mir bei maps mit ca. 10 Min. angezeigt. Sofern der St.-Thomas-Kirchhof II einen Eingang an der Hermannstraße hatte, wovon aber auszugehen ist.

Bilder von maps dürfen hier wohl nicht verlinkt werden, bei Interesse kann man sich aber unter „Carl-Legien-Oberschule“ dort Fotos anschauen, von denen mindestens eines auch gut diese rückwärtige Ansicht der Schule zeigt, die man ebenfalls auf dem Beerdigungsfoto sieht.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

08.06.2026 um 03:09
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Was ich allerdings noch nicht wusste, der Täter hat Reiner postmortale Verletzungen zugeführt!?
Was sagt uns das über den Täter? Wieso macht er das?


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

08.06.2026 um 15:50
Er war ortskundig, hatte Zugriff auf ein Auto und handelte mit Vorbereitung.
Mich wundert die Aussage dass der Täter mit Vorbereitung handelte. Was kann damit gemeint sein? Dass er sich das Vertrauen des Jungen bereits im Vorfeld erschlichen hat? Das wäre ja nicht unbedingt nötig wenn Reiner den Täter aus der Nachbarschaft kannte, es eventuell für ihn sogar eine Respektsperson gewesen ist. Oder gab es am Opfer Spuren die auf eine Vorbereitung schliessen lassen?Das könnte für mich eigentlich nur eine Fesselung mit besonderen Mitteln sein die man nicht üblicherweise zu Hause hat, Handschellen z.B.
Der Täter konnte ja nicht wissen dass Reiner an diesem Tag alleine den Weg nach Hause lief, war die Tat in allen Ausmassen dann sowieso schon geplant und nur Zufall dass es an diesem Tag passierte?
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Was sagt uns das über den Täter? Wieso macht er das?
Es gibt bei den Definitionen der Mehrfachmörder den wie hier beschriebenen Triebtäter mit Kontrollbedürfnis
was auf einen Triebtäter mit Kontrollbedürfnis schließen lässt.
Macht- / Kontrollorientierter Typ (power- / controloriented type)
Der Macht- / Kontrollorientierte Typ will die absolute Kontrolle über das Opfers ausüben können. Es geht nicht primär um sexuelles Verlangen, sondern vielmehr um die Macht entscheiden zu können, was mit dem Opfer geschieht. Dabei kann es von sexuellen Handlungen bis hin zur Entscheidung über Leben und Tot gehen. Macht- / Kontrollorientierte Täter haben ein hohes Maß an Fantasie, welche sie durch ihre Taten ausleben. Die Verhaltensmuster während der Tat ähneln denen der Lust- und Thrill-Killer. Der Macht- / Kontrollorientierte Typ ist in der Regel nicht sehr selbstbewusst und kompensiert seine Komplexe in den Taten.

Opfer von Macht- / Kontrollorientierten Typen sind oft stark malträtiert. Auch Körperteile der Leichen werden vom Macht- / Kontrollorientierten Typen amputiert. Dies kann den Grund haben, dass der Täter eine Trophäe seines Opfers haben will, um noch post mortem die Macht über das Opfer ausüben zu können.
Quelle: https://www.krimpedia.de/Mehrfachm%C3%B6rder
Die Beschreibung könnte eine Erklärung sein, Verstümmelung damit der Täter eine Trophäe hat
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Vielleicht stand da ne Zapfsäule aus vergangenen Zeiten rum. Aber Esso, Shell , BP oder Aral war dort meiner Erinnerung nach nie
Da wirst Du Dich richtig erinnern, bei dem Eintrag im Telefonbuch steht einfach ein Name und "Tankstelle", vielleicht also tatsächlich nur eine Zapfsäule die nicht von einer grossen Kette betrieben wurde


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

08.06.2026 um 16:22
Zitat von 321meins321meins schrieb:Da wirst Du Dich richtig erinnern, bei dem Eintrag im Telefonbuch steht einfach ein Name und "Tankstelle", vielleicht also tatsächlich nur eine Zapfsäule die nicht von einer grossen Kette betrieben wurde
Außerdem steht im Branchen-Buch von 1973 unter demselben Namen noch eine Anzeige als Direkthändler, Werkstatt, Kundendienst, Autobianchi und Polski Fiat.
In der Thomasstr. 31-33 wird also damals nicht nur eine Zapfsäule gewesen, sondern eben auch Werkstatt und Autohandel.

https://digital.zlb.de/viewer/image/15849345_1973-74/459/LOG_0005/


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

08.06.2026 um 18:22
Eine Möglichkeit war mir noch eingefallen wie der Täter genau gewusst haben kann dass Reiner alleine nach Hause geht, und zwar wenn er die Jungen schon länger vom Fenster aus beobachtet hat. Vielleicht sass er jeden Abend am Fenster über längere Zeit. So könnte er sofort gesehen haben dass Reiner alleine den Weg läuft und ihn angesprochen haben. Der Täter würde für diesen Fall in der Thomasstraße wohnen, vielleicht noch im Anfang der Ilse-oder Selkestraße von wo aus man noch die Thomasstraße sehen kann.
Zitat von saborsabor schrieb:In der Thomasstr. 31-33 wird also damals nicht nur eine Zapfsäule gewesen, sondern eben auch Werkstatt und Autohandel.
Das war mir auch aufgefallen da dort "Ausstellung" Sonnenallee steht, in der Sonnenallee fand man damals den Koffer in dem der ermordete Erik Schumann lag aber das muss ja überhaupt keinen Zusammenhang haben, ich möchte auch niemanden aus der Werkstatt verdächtigen, es bedeutet für mich nur dass an diesem Ort doch mehr Leute gewesen sein können als man das vielleicht denkt.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

08.06.2026 um 18:42
Zitat von saborsabor schrieb:ußerdem steht im Branchen-Buch von 1973 unter demselben Namen noch eine Anzeige als Direkthändler, Werkstatt, Kundendienst, Autobianchi und Polski Fiat.
In der Thomasstr. 31-33 wird also damals nicht nur eine Zapfsäule gewesen, sondern eben auch Werkstatt und Autohandel.
Wie ich dedacht hatte. In Berlin gab es früher öfters kleinere Werkstätten, mit einer Zapfsäule.
Gab ja nur Normal oder Super.
Die Beschreibung passt zu dem an was ich mich erinnere.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Eine Möglichkeit war mir noch eingefallen wie der Täter genau gewusst haben kann dass Reiner alleine nach Hause geht, und zwar wenn er die Jungen schon länger vom Fenster aus beobachtet hat.
Das glaube ich eher nicht.
Mit aus dem Fenster beobachten , geht nicht. Die Anhöhe des Parks erschwert die Sicht.
Höchstens aus dem Nachbarhaus, kurz vor der Heimkehr
Ausserdem konnte der Täter nicht wissen, das Reiner und seine Kameraden sich trennen.

Ich denke eher an eine vielleicht irgendwie geplante , aber doch aus der spontanen Situation heraus Tat.
Ich gehe auch davon aus , das Reiner seinen Mörder gekannt haben muss.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

08.06.2026 um 20:50
Zitat von 321meins321meins schrieb:Dass er sich das Vertrauen des Jungen bereits im Vorfeld erschlichen hat? Das wäre ja nicht unbedingt nötig wenn Reiner den Täter aus der Nachbarschaft kannte, es eventuell für ihn sogar eine Respektsperson gewesen ist.
So könnte ich mir den Täter vorstellen - eine Respektsperson aus dem Umfeld mit Kenntnis über den Wunsch nach einem Fahrrad. Er wurde vom Täter gelockt, eine ganz spontane Aktion, Reiner ist einfach mit dem Täter mitgegangen/mitgefahren, ohne großes Geschrei. Der Täter hat dann noch mehrere Stunden gemeinsam lebend/tot mit Reiner verbracht und an ihm weitere (sexuelle) Handlungen vorgenommen. Frage mich, wie konnte er den Leichnam unbemerkt in das Auto verfrachten? Da wäre doch so eine geschlossene Werkstatt optimal, Niemand konnte das Auto und das Handeln sehen, keine Schreie waren zu hören.

Wir kennen leider den Obduktionsbericht nicht, gab es am Körper von Reiner Spuren von Öl, Schmiere, Lacken, Kraftstoffen... ? Die Bekleidung war ausgezogen, vielleicht war sie total verdreckt von einem Kampf in einer Werkstatt, Schlachthaus, Bäckerstube o.ä. Location, und musste dann noch mal in die Reinigung geschafft werden? Den Kampf muss es gegeben haben, es gab ja ausgerissene Haare vom Mörder, die VERSEHENTLICH aus der Asservatenkammer verschwunden sind.

Das Tütenrätsel ist leider auch noch nicht gelöst. War Reiners Coop-Beutel mit den Sportsachen so verdreckt, dass die beiden Feh-Uhu- und Sylt-Tüten als Ersatz dienen mussten? Wo ist denn die leere Coop-Tüte abgeblieben?


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

08.06.2026 um 20:53
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das glaube ich eher nicht.
Mit aus dem Fenster beobachten , geht nicht. Die Anhöhe des Parks erschwert die Sicht.
Höchstens aus dem Nachbarhaus, kurz vor der Heimkehr
Ausserdem konnte der Täter nicht wissen, das Reiner und seine Kameraden sich trennen.
Ich dachte nicht an eine Sichtung Reiners im Park sondern als er schon auf der Thomasstraße ging, die Möglichkeit würde bei mir bzgl. Thomasstraße bei der Hausnummer 37 anfangen. Dort hätte er Reiner meiner Meinung nach auf der Straße sehen können.
Er konnte nicht wissen dass die Freunde sich trennen, hat aber vielleicht wegen seiner Neigungen oft am Fenster gesessen um Jungen zu beobachten und dann wäre Reiner an diesem Tag alleine aufgefallen. Es war Januar und kalt, wenn man also Kinder beobachten möchte würde man das vermutlich nicht draußen stehend machen denke ich.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

08.06.2026 um 21:44
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Da wäre doch so eine geschlossene Werkstatt optimal, Niemand konnte das Auto und das Handeln sehen, keine Schreie waren zu hören.
Die Werkstatt scheidet m.E. aus.
Wenn es die ist an die ich mich erinnere, ist Reiner gar nicht an dieser vorbei gekommen, weil er schon vor der "Werkstatt" wie ich sie kannte rechts in den Thomaspark / Thomashöhe anbgebogen ist.
Zitat von 321meins321meins schrieb:ch dachte nicht an eine Sichtung Reiners im Park sondern als er schon auf der Thomasstraße ging, die Möglichkeit würde bei mir bzgl. Thomasstraße bei der Hausnummer 37 anfangen. Dort hätte er Reiner meiner Meinung nach auf der Straße sehen können.
Ja begegnet kann er dem Täter schon sein, auf dieser Strecke.

Aber das der Täter schon in Erwartung Reiners aus dem Fenster geschaut hat ,ist nicht wirklich realistisch.
Es war Dunkel und aus den Altbauten kann man praktisch nur nach Gegenüber schauen. Und das auch nur wenn man unten wohnt.
Das der Täter irgendwo im Hausflur gerade auf Reiner gelauert hat, mitten im kalten Winter,halte ich auch eher für unwahrscheinlich.
Ich denke Reiner kannte den Täter aus dem Kiez, begegnete ihm zufällig- Der sah seine Gelegenheit gekommen und lockte ihn weg.
Ich nehme an, mit der Ausicht auf ein Fahrrad.

Seinerzeit hat man wohl den Fehler gemacht, nicht genug im Umfeld der Stammkneipe des Vaters zu ermitteln.
Wobei ich keinen Zusammenhang mit dem Chipstütenmann oder dem Gerhard, der dem Vater bei der Suche half,

Ich denke da eher an einen unbekannt gebliebenen Stammgast, der mit Reiners Vater zechte, den Reiner auch kannte. Dem muss Reiner zufällig begegnet sein und vertrauensvoll mitgegangen.
Vielleicht mit dere Ausicht, sich ein altes Fahrrad zurechtmachen zu können.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

08.06.2026 um 22:27
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:So könnte ich mir den Täter vorstellen - eine Respektsperson aus dem Umfeld mit Kenntnis über den Wunsch nach einem Fahrrad. Er wurde vom Täter gelockt, eine ganz spontane Aktion,
Der Täter hätte sich dann vor der Tat bereits mit Reiner unterhalten haben müssen um den Wunsch nach einem Fahrrad kennen zu können.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Da wäre doch so eine geschlossene Werkstatt optimal, Niemand konnte das Auto und das Handeln sehen, keine Schreie waren zu hören.
Das würde ich auch so sehen, und als es warscheinlicher wurde dass auch die weitere Umgebung des Wohnortes durchsucht wird hat der Täter das Opfer welches bis dahin in einer Garage/einem Auto lag zur Jesse-Owens-Allee gefahren. Allerdings wäre vom dem Hof aus eine regelmäßige Beobachtung des Jungen eher nicht möglich denke ich.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Wo ist denn die leere Coop-Tüte abgeblieben?
Diese wurde gefunden laut Artikel der in Bild Nr. 38
"Ausserdem wurde eine weitere Plastiktüte mit der Aufschrift Co-Op ... gefunden"
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ja begegnet kann er dem Täter schon sein, auf dieser Strecke.
Das ist ja das was wie ich finde so krass ist, auf dieser kurzen Strecke muss er dem Täter begegnet sein, ein sehr kurzes Zeitfenster, eine begrenzte Anzahl von Menschen die auf Grund ihrer Adresse als Täter in Frage kommen könnten. Ermittlungstechnisch würde ich laienhaft denken Fleissarbeit, alle die in der Nähe wohnten bzw deren Angehörige per DNA-Abgleich ausschliessen
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ich denke da eher an einen unbekannt gebliebenen Stammgast, der mit Reiners Vater zechte, den Reiner auch kannte
Bei so einer Person hätte Reiner vermutlich keine Bedenken gehabt kurz zu helfen oder sich ein altes Fahrrad anzusehen.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

08.06.2026 um 23:00
Zitat von 321meins321meins schrieb:Das ist ja das was wie ich finde so krass ist, auf dieser kurzen Strecke muss er dem Täter begegnet sein, ein sehr kurzes Zeitfenster, eine begrenzte Anzahl von Menschen die auf Grund ihrer Adresse als Täter in Frage kommen könnten. Ermittlungstechnisch würde ich laienhaft denken Fleissarbeit, alle die in der Nähe wohnten bzw deren Angehörige per DNA-Abgleich ausschliessen
Das ist Berlin Neukölln .
Da wären seinerzeit hunderte in Frage gekommen.
Die Chancen, das der Täter heute noch dort wohnt sind minimal-

Heutzutage hätte man den Täter mit einem zeitnahen Massen DNA wahrscheinlich identifiziert.

Aber das gab es seinerzeit noch nicht
Zitat von 321meins321meins schrieb:Bei so einer Person hätte Reiner vermutlich keine Bedenken gehabt kurz zu helfen oder sich ein altes Fahrrad anzusehen
Es ist klar, das Reiners Vater von dem unerfüllbaren Wunsch seines Sohnes in der Kneipe erzählt hat.

Ich nehme an, einer der Gäste hat Reiner genau darauf hin angesprochen.
Dieser Mann war Reiner bekannt und das Wissen um seinen Wunsch, macht den Täter nun noch vertrauenswürdiger.
Da ging Reiner arglos mit in die Wohnung, Keller oder Schuppen.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

09.06.2026 um 02:08
Dass Reiner den Täter kannte ist eine Annahme der Ermittler. Was ist, wenn das ein Irrtum ist?

Es könnte doch auch sein, dass sich ein pädophiler Täter in der Nähe der Sportstätte positioniert hat - oder rein zufällig dort war. Ein kleiner, unbegleiteter Junge taucht auf, der Täter bewertet das als seine Chance, zieht Reiner ins Auto und fährt mit ihm weg…

Dann wären die ganzen „komplizierten“ Erklärungsansätze obsolet.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

09.06.2026 um 16:05
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Dass Reiner den Täter kannte ist eine Annahme der Ermittler. Was ist, wenn das ein Irrtum ist?
Die Annahme erfolgte nicht grundlos.
Ein gewaltsames "Verschleppen" ist auszuschließen.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:s könnte doch auch sein, dass sich ein pädophiler Täter in der Nähe der Sportstätte positioniert hat - oder rein zufällig dort war. Ein kleiner, unbegleiteter Junge taucht auf, der Täter bewertet das als seine Chance, zieht Reiner ins Auto und fährt mit ihm weg…
Nein ist unwahrscheinlich
Hatten wir hier schon in der Diskussion einige male
Das ist eine belebte Gegend, wo ein gewaltsames Abgreufen auf jeden Fall bemerkt worden wäre.
Innenstadtverkehr.
Da kann niemand einen Jungen ins Auto ziehen ohne das dies ein halbes dutzend Leute mitbekommen hätten.
Insofern war der Weg durch die Thomashöhe auch nicht besonders gefährlich, weil stark frequentiert zu dieser Zeit


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

09.06.2026 um 16:44
Aber ganz offensichtlich ist es dem Täter ja gelungen Reiner abzugreifen ohne dass es jemand bemerkt hat…

Jemanden in ein Auto zu ziehen heißt ja nicht, ihn hunderte Meter gewaltsam wegzuschleppen, sondern kann auch in 2 Sekunden erledigt sein…


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

09.06.2026 um 17:06
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Jemanden in ein Auto zu ziehen heißt ja nicht, ihn hunderte Meter gewaltsam wegzuschleppen, sondern kann auch in 2 Sekunden erledigt sein…
Ist aber unrealistisch unbemerkt im Herzen Neuköllns zur Hauptverkehrszeit einen Jungen auf der Straße abzugreifen.
Die erste Hürde besteht schon daein, einen Parkplatz zu finden.

Ausserdem ist anzunehmen, das der Täter aus dem Kiez kam.
Deshalb der Transport der Leiche in e andere Stadtteile

Ich sehe es wie die Ermittler: Reiner muss von einem ihm bekannten Mann aus der unmittelbaren Gegend überrredet worden sein mitzugehen.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

10.06.2026 um 19:11
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Die Werkstatt scheidet m.E. aus.
Wenn es die ist an die ich mich erinnere, ist Reiner gar nicht an dieser vorbei gekommen, weil er schon vor der "Werkstatt" wie ich sie kannte rechts in den Thomaspark / Thomashöhe anbgebogen ist.
Die hier gemeinte Werkstatt hat die Hausnummer 31-33, wenn Reiner den Park durchquert hätte wäre er ja auf die Thomasstraße gelangt, die Werkstatt liegt dann etwas links. Bild 8 hier in der Galerie zeigt den Eingang zu den Hof wo sie gewesen sein muss, Bild 27 den Weg aus dem Thomaspark, Hof mit Werkstatt wieder links. vielleicht waren da früher auch Garagen. Für mich wäre weiterhin denkbar dass der Täter sich dort warum auch immer aufgehalten hat, er hätte an der Einfahrt stehend meiner Meinung nach Reiner aus dem Park kommen sehen können.
Wenn die Ermittler davon ausgehen dass der Täter ein Auto hatte wird das die Anzahl der möglichen Personen sicher schon einschränken, Zugriff auf ein Auto im dienstlichen Bereich wäre ebenfalls denkbar, schränkt aber die Anzahl weiter ein.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

10.06.2026 um 23:26
Da habe ich mich geirrt. Ich meinte eine andere Werkstatt, die direkt an der Thomashöhe ist.
Hier handelt es sich um einen Werkstatthof ?
Ist mir nie so aufgefallen dort

Heute sind da wohl mehrere kleine Firmen drin. Vor allem Autoreparaturwerkstätten.

Im Prinzip kommt das schon als Tatort infrage, je nachdem welche Nutzung das seinerzeit genau hatte.
Liegt ja auch direkt an dem Ausgang von der Thomashöhe.
Vielleicht standen dort Räume leer, die der Täter nutzte .
Auf ein Werkstattgelände zu gehen, wenn man ein Fahrrad anschauen will, ist ja auch wenig verdächtig,
Auch ein Abtransport der Leiche wäre von dort aus gut möglich
Heute wäre da wahrscheinlich zu viel Betrieb auf dem Hof um diese Zeit.
Aber genauso gut kann der Tatort auch irgend ein Keller gewesen sein.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

11.06.2026 um 08:45
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Vielleicht standen dort Räume leer, die der Täter nutzte .
Auf ein Werkstattgelände zu gehen, wenn man ein Fahrrad anschauen will, ist ja auch wenig verdächtig,
Auch ein Abtransport der Leiche wäre von dort aus gut möglich
Das wären für mich plausible Gründe die für diesen Ort sprechen könnten.
Ich habe nochmal Bild Nr. 44 angesehen, ich sehe dort den Kopf links, weiter rechts die Arme etwas hochgestreckt und weiter rechts die Beine angewinkelt. Das könnte für mich dafür sprechen dass das Opfer bereits nach der Tat in einen Kofferraum gelegt wurde. Die Totenstarre müsste sich ja ausgeprägt haben während der Körper bereits in dieser Stellung war meiner laienhaften Meinung nach. Hätte das Opfer nach der Tat noch auf dem Boden, in einem Bett etc gelegen über Nacht wäre doch die Totenstarre dort eingetreten, diese Stellung wäre dann nicht gegeben würde ich denken.
Beim Menschen beginnt die Totenstarre bei Zimmertemperatur nach etwa ein bis zwei Stunden an den Augenlidern, Kaumuskeln (zwei bis vier Stunden) und kleinen Gelenken, danach setzt sie ein an Hals, Nacken und weiter körperabwärts und ist nach sechs bis zwölf Stunden voll ausgeprägt (bei Hitze schneller, bei Kälte langsamer). Diese Reihenfolge, beschrieben durch die Nysten-Regel, findet sich jedoch nur in etwa 50 Prozent der Fälle.
Quelle: Wikipedia: Totenstarre


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

11.06.2026 um 22:26
@ alle

ich habe hier mal nen Link zu nem gestochen scharfen Luftbild aus 1974.

Die recht frisch angesprochene Werkstatt ist drauf. Die steht heute genauso da wie damals zur Tatzeit (bzw74)

Auch Jugendzentrum mit den damaligen Gebäuden und Wegen sowie der Trainingsort.

Und dann würde ich mir wünschen, dass solche Dinge wie " da musste erstmal einen Parkplatz finden" oder "Neukölln, da ist immer was los" nicht mehr einfach so als Tatsache hingestellt werden.

Nach Sichtung dieses (und auch anderer) Luftbilder scheint mir gerade der Bereich Thomasstraße und um den Park eher nach "tote Hose" auszusehen.

Gruß

https://gdi.berlin.de/data/luftbild_1974_04/pictures/1974_04_50_681_pan.jpg


Quelle zu noch mehr Luftbildern: https://gdi.berlin.de/viewer/main/?Map/layerIds=hintergrund_default_grau&Query=luftbilder#


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

12.06.2026 um 08:45
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:ich habe hier mal nen Link zu nem gestochen scharfen Luftbild aus 1974.
Vielen Dank für das Einstellen des tollen Bildes. Ich vermute das helle in der Mitte des Hofes wird die Tankstelle sein? Was man auch schön sehen kann ist das sich hinter der Thomasstraße in einer Art Innenhof noch Gebäude standen, es sieht aus als seien dort etliche Wohnungen. Du @Ahn-Dung hattest früher schon mal darauf hingewiesen dass
wenn man durch die Türen oder Tore z.B. von der Thomasstraße aus durchgeht man zu weiteren Gebäude kommen kann
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Nach Sichtung dieses (und auch anderer) Luftbilder scheint mir gerade der Bereich Thomasstraße und um den Park eher nach "tote Hose" auszusehen.
Was ich auf jeden Fall auffällig finde ist dass sehr wenig Autos zu sehen sind, vermutlich weil in der Gegend zu der Zeit nur sehr wenige Menschen Autos besessen haben. Das würde die Möglichkeit wie schon mal geschrieben den Täter zu finden ja eigentlich deutlich verbessern. Und falls der Täter eine Garage angemietet hatte wäre es für mich nicht unwarscheinlich das sich diese in dem Hof mit der Tankstelle befunden hat.


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