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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

1.223 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Berlin, DNA ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

12.06.2026 um 15:19
Zitat von 321meins321meins schrieb am 07.06.2026:Es gab damals offenbar auch eine Tankstelle unter der Adresse Thomasstraße 31 laut Telefonbuch von 1973/1974, man muss über "Thomasstr" suchen
https://digital.zlb.de/viewer/image/15849358_1973-74/1070/LOG_0008/
Danke für diese Info. Die bringt ja echt wieder Schwung in manch Hypothesenkonstrukte.

Allerdings scheint mir, dass dein Link eher rückschließen lässt, dass du da mal nach dem Haus der Jugend Lessinghöhe recherchiert hast?

Hat dann ein Moment gedauert, musste mich da erstmal in die Anwendung reinfuchsen, doch ich habe hier dann auch nochmal die betreffende Seite mit dem von dir genannten Eintrag:
https://digital.zlb.de/viewer/image/15849358_1973-74/528/#topDocAnchor

Und zudem nehme ich, recht erfreut darüber, dein kleines Missgeschick als "Kommissar Zufall"-Indikator.

Thesenkonstrukte ohne die Werkstatt/Tankstelle als Tatort:

Ich hatte ja mal weiter vorne im Thread miterachtet, dass Tatort und Zwischenablage eben dieses Haus der Jugend gewesen sein könnte.
ggfs. mit Verabredung des Reiners mit dem Täter (auf ne verbotene Zigarette oder so) und deshalb hätte in dieser Version Reiner den Gang durch den Park nur angetäuscht, um kurz darauf den Mittelweg ungesehen von seinen Trainigskameraden wieder zum Haus der Jugend zu kreuzen.

Auch ein Thesenkonstrukt ohne Verabredung und mit Übergriff im Park und ungesehener Verschleppung aufs Gelände des Haus der Jugend erachtbar.

Also
Tat geschehen, Leichnam auf dem Dachboden oder anderer ungenutzter Räumlichkeit erstmal kurzfristig vor Entdeckung geschützt, weil da auch tagsüber niemand rumturnt.
Zugang zum Gebäude über Zweitschlüssel, Dietrich oder immer offen stehende Kellerfenster oder ähnliches, von daher auch der Zugriff auf den Leichnam in den nächsten Nächten möglich.
Was nun?

Das ist ein Werkstatthof ohne Wohneinheiten. Da war einfach nachts niemand, wer hätte bemerken können, dass nachts mal ein Fahrzeug für ein paar Stunden fehlen würde.
Und dies gleich zweimal, denn hinter dieser Werkstätte stehen auch nochmal (und auch heute noch) Schrauberschuppen und Fahrzeuge, wie man auf dem Luftbild recht gut erkennen kann.

Von daher, mit einem Dietrich für die Tore oder gar mit einem Mitarbeiterschlüssel für diese, standen dort in der Nacht einfach zu entwendende Fahrzeuge rum.
Und mit einem Mitarbeiterschlüssel, würde man auch an die Schlüssel der Kunden- und Betriebsfahrzeuge kommen und müsste noch nicht einmal das Fahrzeug (schadhaft) kurzschließen.

Naja und ohne Dietrich oder Zweitschlüssel würde ich nun ermitteln wollen, ob da die Nächte nach Reiners verschwinden ggfs. zufällig wer mit nem Bolzenschneider da war und ein Auto tatsächlich gestohlen hat.
Da könnte es dann noch Akten zu geben oder einen Geschädigten oder Beamten, welche sich dran erinnern.
------
Zitat von saborsabor schrieb am 08.06.2026:Außerdem steht im Branchen-Buch von 1973 unter demselben Namen noch eine Anzeige als Direkthändler, Werkstatt, Kundendienst, Autobianchi und Polski Fiat.
In der Thomasstr. 31-33 wird also damals nicht nur eine Zapfsäule gewesen, sondern eben auch Werkstatt und Autohandel.

https://digital.zlb.de/viewer/image/15849345_1973-74/459/LOG_0005/
Danke auch dir für diese Info aus dem Branchenbuch. So kann man sich gut vorstellen, was da so auf dem Hof für Betrieb gewesen sein muss.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

12.06.2026 um 18:56
Zitat von 321meins321meins schrieb:Was ich auf jeden Fall auffällig finde ist dass sehr wenig Autos zu sehen sind, vermutlich weil in der Gegend zu der Zeit nur sehr wenige Menschen Autos besessen haben. Das würde die Möglichkeit wie schon mal geschrieben den Täter zu finden ja eigentlich deutlich verbessern
Es war schon seinereit schwer dort einen Parkplatz zu finden.
Natürlich war, auch weil es West Berlin war, gab es da nicht so viele Autos wie heute.
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Ich hatte ja mal weiter vorne im Thread miterachtet, dass Tatort und Zwischenablage eben dieses Haus der Jugend gewesen sein könnte.
Kaum Denkbar.
Solche Jugendzentren sind stark frequentiert von Jugendlichen und Sozialarbeiter sind auch immer da.
Ich dehe da keine Chance für einen normalen Besucher dieses Zentrums, eine Leiche unbemerkt zu verbergen.
Ausserdem llag das doch gar nicht auf Reiners Weg ?
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Zugang zum Gebäude über Zweitschlüssel, Dietrich oder immer offen stehende Kellerfenster oder ähnliches, von daher auch der Zugriff auf den Leichnam in den nächsten Nächten möglich.
Was nun?
Zweitschlüssel, Ditrich usw sind doch eher nwahrscheinlich
Ich denke das Zusammentreffen fand statt, als Reiner aus dem Park ist. In unmittelbarer Nähe seines Wohnhauses


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

13.06.2026 um 19:42
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Allerdings scheint mir, dass dein Link eher rückschließen lässt, dass du da mal nach dem Haus der Jugend Lessinghöhe recherchiert hast?
Oh ja, danke für den Hinweis, eigentlich wollte ich einen anderen Link benutzen.
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Ich hatte ja mal weiter vorne im Thread miterachtet, dass Tatort und Zwischenablage eben dieses Haus der Jugend gewesen sein könnte.
Als Treffpunkt bei einer Verabredung wurde das Jugendzentrum ja hier schon mal diskutiert und das würde ich weiter für möglich halten, als Tatort auch noch aber dass der Täter dort das Opfer versteckt hat halte ich für ausgeschlossen aus den hier genannten Gründen
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Solche Jugendzentren sind stark frequentiert von Jugendlichen und Sozialarbeiter sind auch immer da.
Bei der Möglichkeit des Werkstatthofes
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Das ist ein Werkstatthof ohne Wohneinheiten. Da war einfach nachts niemand, wer hätte bemerken können, dass nachts mal ein Fahrzeug für ein paar Stunden fehlen würde.
Deshalb und wegen der Lage die @swissdani ja auch anschaulich erklärt hatte wäre dieser Ort auch für mich als Ort geeignet an dem Rainer auf den Täter traf. Nur stellt sich die Frage bei einem eventuellen Mitarbeiter von Tankstelle oder Werkstatt wie ein Kontakt hätte zustande kommen sollen damit Reiner diesem vertraut hätte. Wir wissen nicht ob er sich für Autos interessiert hat, Familie Koch hatte sicher kein Auto. Derjenige der dort gearbeitet hat hätte aber natürlich ab und zu nach Feierabend noch im Thomas-Eck sitzen können wo er den Vater und auch Reiner getroffen hätte.
Jemand den Reiner aus dem Umfeld kannte, der dort eine Garage angemietet hatte falls es die Möglichkeit gab und deshalb an diesem Abend dort war, Reiner aus dem Park kommen sah und ihn mit der Aussicht auf ein Fahrrad lockte könnte ich mir gut vorstellen. Heute kann man ja ein Tor am Eingang sehen, ich vermute 1973 wurde der Hof ebenfalls abends mit einem Tor verschlossen.
Noch eine andere Möglichkeit : Das Auto des Täters sollte am nächsten Tag zur Reparatur, er bringt das Auto, entweder ist Werkstatt/Hof noch offen, er stellt das Auto auf den Hof oder alternativ parkt er an der Straße, Schlüssel in den Briefkasten. Dabei trifft er auf Reiner den er in diesem Fall in seine Wohnung gelockt hätte. Das wäre dann ein Grund warum das Opfer nicht schon in dieser Nacht zur Jesse-Owens-Allee gebracht wurde.
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Naja und ohne Dietrich oder Zweitschlüssel würde ich nun ermitteln wollen, ob da die Nächte nach Reiners verschwinden ggfs. zufällig wer mit nem Bolzenschneider da war und ein Auto tatsächlich gestohlen hat.
Da könnte es dann noch Akten zu geben oder einen Geschädigten oder Beamten, welche sich dran erinnern.
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Es wäre sicher sinnvoll dies zu prüfen, ich vermute dass dies schon gemacht wurde.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

27.08.2026 um 17:55
Ich hatte immer mal wieder über den Fall nachgedacht, auch über die Möglicheit von KDS als Täter da er ja die Tat schon mal gegenüber Mithäftlingen gestanden und dann dies wiederrufen hatte
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 31.10.2025:- in der U-Haft erzählt er zwei Mithäftlingen vom Mord an Reiner Koch in Berlin, allerdings kein reines Täterwissen
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 31.10.2025:https://moerderischeheimat.podigee.io/55-new-episode
Ich habe mich gefragt ob es damals eine Verhandlung gab wegen des zuerst gegenüber Mithäftlingen gestandenen Mordes, er freigesprochen wurde, vielleicht aus Mangel an Beweisen da ja die ausgerissenen Haare offenbar verschwunden waren
und deshalb heute nicht im gleichen Fall erneut angeklagt werden könnte?
Hier wird ein Fall beschrieben
Dem Beschwerdeführer wurde vorgeworfen, im Jahr 1981 eine Schülerin vergewaltigt und getötet zu haben. Das daraufhin gegen ihn geführte Strafverfahren endete 1983 mit einem Freispruch. Im Februar 2022 wurde es wegen neuer Beweismittel aufgrund des am 30. Dezember 2021 in Kraft getretenen § 362 Nr. 5 StPO wiederaufgenommen. Nach dieser Vorschrift darf ein Strafverfahren zuungunsten eines rechtskräftig Freigesprochenen wiederaufgenommen werden, wenn aufgrund neuer Tatsachen oder Beweismittel dringende Gründe dafür bestehen, dass der Betroffene nunmehr wegen Mordes oder bestimmter Völkerstraftaten verurteilt wird.
Die Wiederaufnahme des Strafverfahrens gegen den Beschwerdeführer ist verfassungswidrig. Ihre Rechtsgrundlage, § 362 Nr. 5 StPO, verstößt gegen Art. 103 Abs. 3 GG. Das in Art. 103 Abs. 3 GG statuierte Mehrfachverfolgungsverbot verbietet dem Gesetzgeber die Regelung der Wiederaufnahme eines Strafverfahrens zum Nachteil des Freigesprochenen aufgrund neuer Tatsachen oder Beweismittel
Der Grundsatz, dass niemand wegen derselben Tat mehrmals bestraft werden darf (ne bis in idem), beschreibt das Prinzip des Strafklageverbrauchs, das Strafgerichte und Strafverfolgungsorgane als Verfahrenshindernis von Amts wegen in jedem Stadium des Strafverfahrens zu beachten haben
Quelle: https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2023/bvg23-094.html


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

27.08.2026 um 20:50
Zitat von 321meins321meins schrieb:ch habe mich gefragt ob es damals eine Verhandlung gab wegen des zuerst gegenüber Mithäftlingen gestandenen Mordes, er freigesprochen wurde,
Nein, es gab keine Verhandlung im Fall Reiner Koch.
Dieser KDS kommt als Täter nicht infrage, so hieß es wohl.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

27.08.2026 um 21:27
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Nein, es gab keine Verhandlung im Fall Reiner Koch.
Dieser KDS kommt als Täter nicht infrage, so hieß es wohl.
Sehr interessante Erkenntnis, kannst Du das mit einer Quelle belegen oder stellst Du das unbelegt in den Raum?


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

27.08.2026 um 23:30
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ich habe mich gefragt ob es damals eine Verhandlung gab wegen des zuerst gegenüber Mithäftlingen gestandenen Mordes, er freigesprochen wurde, vielleicht aus Mangel an Beweisen da ja die ausgerissenen Haare offenbar verschwunden waren
und deshalb heute nicht im gleichen Fall erneut angeklagt werden könnte?
Meine Meinung dazu ist: Hätte es eine offizielle Verhandlung bezüglich dieses Falles gegeben und damit verbunden eine entsprechende Beweisaufnahme/Anklage etc. würde das nicht im Verborgenen stattgefunden haben. Das könnte man heute sicher nachhalten. Dazu finde ich aber nichts. Ich gehe deshalb davon aus, dass es keinen Prozess und somit auch kein Urteil (Freispruch) gegeben hat. Insofern würde definitiv die Möglichkeit ausfallen, dass er aufgrund dieses Verbrechens nicht mehr angeklagt werden könnte.

Allerdings denke ich, dass dieses angebliche Geständnis nicht gänzlich ohne Folgen blieb. Es wird mit Sicherheit eine Anhörung/Befragung gegeben haben, da man dieser Sache sicherlich nachgehen wollte bzw. musste. Das daraus dann aber wohl nicht mehr entstand (Anklage/Prozess) zeigt, dass wohl eine sichere Beweisführung/Indizienkette, welche einen Prozess rechtfertigt, zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich nicht vorhanden war.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

28.08.2026 um 09:09
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Allerdings denke ich, dass dieses angebliche Geständnis nicht gänzlich ohne Folgen blieb.
Das kann ich mir ebenfalls nicht vorstellen, wenn man nachweisen konnte dass KDS sich zur fraglichen Zeit im näheren Umkreis der Tat aufgehalten hat, er eventuell kein Alibi für die Tatzeit hatte. Mindestens ein Zwischenverfahren müsste es meiner Meinung nach gegeben haben.
1) Erhält die Interner Link:Staatsanwaltschaft Kenntnis von einer Straftat, hat er das Ermittlungsverfahren zu eröffnen (Offizialprinzip), den Sachverhalt zu klären und die Ermittlungen bis zur Einstellungs- oder Verhandlungsreife zu führen. 2) In einem sog. Zwischenverfahren entscheidet das Gericht über die Eröffnung des Hauptverfahrens. 3) Das Hauptverfahren wird durch die Hauptverhandlung bestimmt, die (i. d. R.) mit einem Urteilsspruch und ggf. mit der Festlegung des Strafmaßes abgeschlossen wird
Quelle: https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/politiklexikon/18308/strafverfahren/
Allerdings könnte ich persönlich mir auch weiter vorstellen dass es damals eine Hauptverhandlung gab.
Es gäbe wenn ich es richtig gelesen habe noch eine Möglichkeit auch bei einem geführten Hauptverfahren eine Wiederaufnahme zu erwirken und zwar diese
Die Wiederaufnahme eines durch rechtskräftiges Urteil abgeschlossenen Verfahrens zuungunsten des Angeklagten ist gem. § 362 Nr. 1–4 StPO zulässig,
wenn von dem Freigesprochenen vor Gericht oder außergerichtlich ein glaubwürdiges Geständnis der Straftat abgelegt wird.
Quelle: Wikipedia: Wiederaufnahme des Verfahrens


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

29.08.2026 um 08:50
Ich habe nochmal in die Podcasts Mörderische Heimat reingehört, über Apple kann man die Zeit schön spulen.
Auffällig fand ich nachdem hier stand
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 31.10.2025:- beide Leichen weisen lt. Obduktionsbericht Bissspuren in Brust und Genitalbereich auf,
dass laut Podcast Teil 4 von 5 in dem Gedächtnisprotokoll eines LKA-Beamten welches ca. ab Minute 5.45 beginnt sinngemäß gesagt wird
-ca. bei Minute 6.34 dass sich die Bißwunden in beiden Fällen sogar an den gleichen Stellen befanden
-ca bei Minute 7.14 gesagt wird er habe den Mithäftlingen gegenüber gesagt dass niemand ihm die Tat nachweisen könne
https://podcasts.apple.com/de/podcast/schatten-der-vergangenheit-der-fall-kai-uwe-beck-4-5/id1535996493?i=1000636336958
Ausserdem interessant fand ich bei gleichem Podcast Teil 3 von 5 dass sinngemäß gesagt wurde
-ca bei Minute 12.59 dass KDS später nach Haftentlassung als Jugendschiedsrichter im Sport tätig war im Handball und Fußball
https://podcasts.apple.com/de/podcast/schatten-der-vergangenheit-der-fall-kai-uwe-beck-3-5/id1535996493?i=1000634286393
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Dieser KDS kommt als Täter nicht infrage
Vielleicht gibt es ja diese Erkenntnis schon lange und es gibt da auch schriftliches dazu, nur habe ich bisher nichts gefunden.
Ich möchte KDS auch in keinster Weise des Mordes an Reiner Koch verdächtigen aber dass einiges auffällig ist kann man finde ich nicht bestreiten. Und wenn jemand so eine Tat gegenüber Mithäftlingen gesteht, später widerruft diskutiert man natürlich darüber.
In beiden Fällen Bißwunden an den gleichen Stellen der Opfer finde ich schon auffällig,
das verbringen von Opfer und Kleidung nach der Tat an so unterschiedlichen Stellen inclusive der speziellen Tüten könnte für mich schon darauf hindeuten dass der Täter denkt dass er nicht gefasst werden kann was ja auch bisher gut geklappt hat, Tüten vielleicht ganz bewusst von der Omi mitgenommen die davon den ganzen Keller voll hatte und selber nicht mehr wusste welche Tüten dort lagern, der Täter hingegen war vielleicht nie in Österreich und auch nie auf Sylt.
Eine Tätigkeit als Jugendschiedsrichter beim Fussball könnte eine Möglichkeit gegeben haben Reiner kennenzulernen.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

29.08.2026 um 17:23
Zitat von 321meins321meins schrieb:ielleicht gibt es ja diese Erkenntnis schon lange und es gibt da auch schriftliches dazu, nur habe ich bisher nichts gefunden.
Ich gehe davon aus, das die Täterschaft dieses KDS im Fall Reiner Koch, relativ zeitnah überprüft worden ist .

Da seine Person aber niemals irgendwo als Verdächtigter geführt wurde, gehe ich davon aus, das dieser KDS sehr wohl, spätestens nach dem bekannt gewordenen Geständnis überprüft wurde. Wir haben zwar keine Belege dafür, aber ich denke, er konnte, seinerzeit durch Ermittlungen ,als Täter ausgeschlossen werden.

Ich tippe da eher auf einem Täter aus dem näheren Wohnumfeld oder dem Umkreis der Stammkneipe des Vaters.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

30.08.2026 um 18:57
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Wir haben zwar keine Belege dafür, aber ich denke, er konnte, seinerzeit durch Ermittlungen ,als Täter ausgeschlossen werden.
Mir stellt sich die Frage ob er damals als Täter ausgeschlossen oder ihm die Tat einfach nicht nachgewiesen werden konnte. Die Möglichkeit des DNA-Abgleichs gab es ja 1976 noch nicht. der auf einer Tüte gefundene Fingerabdruck
An einer der Tüten sichern die Ermittler einen Fingerabdruck,
Quelle: https://web.de/magazine/unterhaltung/tv-shows/aktenzeichen-xy-ungeloest-reiner-koch-getoetet-41455804
hätte mit seinem verglichen werden können, aber zum einen würde ich es für möglich halten dass noch jemand anders die Tüten angefasst hat als sie auf der Straße lagen und zum anderen, hätte es den Abgleich gegeben und dies hätte eindeutig darauf gedeutet dass KDS mit der Tat nichts zu tun hat, würde sich dann ein Podcastler inclusive eines Herrn Heibel plus eines LKA-Beamten K. trotzdem des Themas Ähnlichkeiten bei den Fällen Reiner Koch und Kai-Uwe Beck widmen?
https://podcasts.apple.com/de/podcast/schatten-der-vergangenheit-der-fall-kai-uwe-beck-4-5/id1535996493?i=1000636336958
Wenn man sich fragt ob nicht später als es das DNA-Register gab
Die DNA-Analysedatei bzw. DNA-Analyse-Datei, kurz DAD, ist eine am 17. April 1998 zur Speicherung von DNA-Profilen eingerichtete Datenbank für Deutschland.
Quelle: Wikipedia: DNA-Analysedatei#
er vielleicht Straftaten begangen hat bei denen er eine Speichelprobe abgeben musste die man dann hätte speichern können könnte ich persönlich mir vorstellen dass es wegen Löschfristen trotzdem nicht zu einem Abgleich kommen konnte. Die DNA-Spuren im Fall Reiner Koch gab es ab 2022
Im Jahr 2022 veranlasst die Abteilung Cold Cases des Landeskriminalamtes Berlin eine neue Untersuchung der Kleidung des Opfers – und tatsächlich können DNA-Spuren gefunden werden,
Quelle: https://web.de/magazine/unterhaltung/tv-shows/aktenzeichen-xy-ungeloest-reiner-koch-getoetet-41455804
Im Fall des Mordes an Amy Lopez war es ja ähnlich
Die DNA des 81-Jährigen kam schon 1999 in eine polizeiliche Datenbank, nachdem der Mann damals wegen einer versuchten Vergewaltigung einer 16-Jährigen in Koblenz ins Visier der Ermittler geraten war. Wegen der Tat wurde er auch zu einer Haftstrafe von sieben Jahren verurteilt.
Als wiederum später moderne Verfahren halfen, mehr aus den Tatortspuren herauszulesen, war diese DNA-Probe des heute 81-Jährigen wegen gesetzlicher Fristen bereits gelöscht.
Quelle: https://www.polizei.hessen.de/die-polizei/aufgaben/kriminalpolizei/cold-case-aus-koblenz-festnahme-ueber-30-jahre-nach-mord


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

30.08.2026 um 22:43
Zitat von 321meins321meins schrieb:Mir stellt sich die Frage ob er damals als Täter ausgeschlossen oder ihm die Tat einfach nicht nachgewiesen werden konnte. Die Möglichkeit des DNA-Abgleichs gab es ja 1976 noch nicht. der auf einer Tüte gefundene Fingerabdruck
Ich denke mal, es konnte ziemlich schnell ausgeschlossen werden. Ansonsten hätte man wohl auch von Ermittlungsarbeiten in die Richtung erfahren.
Zitat von 321meins321meins schrieb:hätte es den Abgleich gegeben und dies hätte eindeutig darauf gedeutet dass KDS mit der Tat nichts zu tun hat,
Obwohl ich diesen KDS nicht für den Täter in diesem Fall halte, muss ich da auf einen Grundsatz der Kriminalistik hinweisen :
" Wenn von jemanden keine Spuren, welcher Art auch immer, an einem (Tat.) Ort gefunden wird, bedeutet dies nicht automatisch, das er nicht an diesem Ort war"
Zitat von 321meins321meins schrieb:würde sich dann ein Podcastler inclusive eines Herrn Heibel plus eines LKA-Beamten K. trotzdem des Themas Ähnlichkeiten bei den Fällen Reiner Koch und Kai-Uwe Beck widmen?
Na ja, das Thema der Podcast ist wohl nicht direkt der Fall " Reiner Koch", ?
Reiner wird nur in Nebensätzen recht vage erwähnt
Hier werden einige "Gemeinsamkeiten" aufgezeigt, ohne dazu irgend einen konkreten Ermittlungsstand zu nennen.
Ich denke die haben gar keine genauen Informationen vorliegen,


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

30.08.2026 um 23:33
Danke Dir @321meins, dass Du in den mehrteiligen Podcast nochmals reingehört hast.

Du hattest mir ja noch eine weitere Quelle genannt. Die habe ich mir jetzt ebenfalls noch einmal herausgesucht. In dieser Veröffentlichung werden die Aussagen aus dem Podcast ebenfalls noch einmal aufgegriffen und erwähnt.

Screenshot 20260829 095017 My FilesOriginal anzeigen (0,6 MB)

Es gab ein Verfahren gegen KDS, er hatte sich gegenüber Mithäftlingen beschuldigt Reiner Koch umgebracht zu haben, was er allerdings später widerrief. Einer Wiederaufnahme des Verfahrens im Jahre 1998, durch Hinweise der "Initiative gegen Gewalt...", stand im Wege, dass die ausgerissenen Haare aus der Asservatenkammer verschwunden waren. Eine DNA-Analyse und Aufklärung des Verbrechens war dadurch nicht mehr möglich.

KDS prahlte gegenüber dem Kinderschützer, dass er 1996 in der Untersuchungshaft in Fulda eine Biografie geschrieben hätte, stimmt das?


Screenshot 20260828 084846 My FilesOriginal anzeigen (0,8 MB)

Hier wird erwähnt, dass KDS sich ehrenamtlich im Fußballverein engagierte und gelegentlich Jungs mit in seine Wohnung nahm. Einer der Jungs fand während der Abwesenheit von KDS Prozessunterlagen im Schrank. Nachdem er diese eingesehen hatte, verließ er sofort die Wohnung.

Das Verfahren wurde eingestellt, ein Widerspruch des Anwalts der "Initiative gegen Gewalt..." wurde abgelehnt.

Im Verfahren wurde KDS aufgefordert eine Speichelprobe abzugeben und verlies "Hals über Kopf" die Bundeshauptstadt Berlin. Hat er die DNA nun abgegeben oder nicht? Das muss im Jahre 1998/1999 gewesen sein, wenn, dann wurden die Daten eh schon lange gelöscht!

Screenshot 20260828 084900 My FilesOriginal anzeigen (0,6 MB)

Auf Arbeit lernte KDS einen alleinerziehenden Vater eines 9-jährigen Jungen kennen. KDS wollte aufgrund gesundheitlicher Probleme sogar früher in Rente gehen um sich dann um das Kind zu kümmern. Der Kinderschützer gab dem Jugendamt einen Hinweis und dieses informierte den Vater des Kindes.

In einem Filmbeitrag des Senders Pro 7, taff vom 15.11.2002, kamen Kinderschützer, Vater des Jungen und KDS zu Wort. Klaus Dieter S. sagte, dass er sich nach der letzten Haftentlassung von Kindern ferngehalten hätte. Nach Ausstrahlung des Beitrages fühlte sich KDS vom Sender ertappt und betrogen und stellte Strafanzeige gegen Pro 7. Dem Vater drohte er in einem Telefonat "Pass auf und lass dein Kind nicht mehr alleine auf die Straße", dieser erstattete dann Anzeige wegen Bedrohung.

Als der Druck zu groß wurde ließ sich KDS in eine Psychiatrische Klinik einweisen. Der behandelnde Arzt sah sich nicht in der Lage eine Stellungnahme über die Gefährlichkeit seines Patienten abzugeben. Als beunruhigend empfand der Arzt, dass KDS wieder Kontakt zu einem Kind aufgenommen hat. Nicht nur ein Kriminalbeamter des Polizeipräsidiums regte eine Gefährlichkeitsanalyse an, sondern ein paar Tage später auch ein Sachbearbeiter des zuständigen Landratsamtes. Das Verfahren gegen Bedrohung zog sich bis ins Jahr 2004 hinein, KDS akzeptierte den Strafbefehl. Über seinen Anwalt bat er die Geldstrafe in gemeinnützige Arbeit umzuwandeln. Nach aktuellem Kenntnisstand der "Initiative gegen Gewalt..." ist die Erstellung eines "Gefährlichkeitsgutachtens" bis heute nicht in die Wege geleitet worden. Ohne Zustimmung von KDS kann man das Gutachten nicht anordnen, es fehlen die gesetzlichen Grundlagen.


Dokumentenquelle zu finden unter:
http://initiative-gegen-gewalt.de/htmls/frame01.ht, Bericht von 2010, Seiten 8-10


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

31.08.2026 um 08:40
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Die habe ich mir jetzt ebenfalls noch einmal herausgesucht.
Vielen Dank für das Einstellen des Artikels und Deine tolle Zusammenfassung und Beurteilung!
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Hier wird erwähnt, dass KDS sich ehrenamtlich im Fußballverein engagierte und gelegentlich Jungs mit in seine Wohnung nahm.
Ich hoffe sehr dass die Zeitzeugen die sich nach Ausstrahlung von AZ bei der Polizei meldeten genau nach Personen aus dem Bereich Fußball, Fussballtraining oder Fußballspielen z.B. im Park befragt wurden, KDS wäre 1973 19 Jahre alt gewesen, vielleicht hat man damals den Zusammenhang zwischen einem Mord und einem 19jährigen nicht so recht für möglich gehalten könnte ich mir vorstellen.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ich denke mal, es konnte ziemlich schnell ausgeschlossen werden. Ansonsten hätte man wohl auch von Ermittlungsarbeiten in die Richtung erfahren.
Ich schwanke zwischen es so zu sehen wie Du auch, KDS konnte längst ausgeschlossen werden und dann aber wieder der Meinung dass bei den vorhandenen Hinweisen : KDS war nachweislich vor Ort, hat 3 Jahre später einen Jungen getötet, offenbar Bißspuren an gleichen Stellen bei beiden Opfern, gleiche Fesseltechnik, hat die Tat gestanden, allerdings dies später wiederrufen dass dies schon auf KDS als Täter hindeuten könnte.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ich denke die haben gar keine genauen Informationen vorliegen,
Zumindest diese eben von mir genannten scheinen vorgelegen zu haben, allerdings wird im Podcast wenn ich es richtig verstanden habe nicht gesichert gesagt dass er zur Tatzeit als Gleisbauer gearbeitet hat
https://podcasts.apple.com/de/podcast/schatten-der-vergangenheit-der-fall-kai-uwe-beck-4-5/id1535996493?i=1000636336958


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

31.08.2026 um 11:37
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ich schwanke zwischen es so zu sehen wie Du auch, KDS konnte längst ausgeschlossen werden und dann aber wieder der Meinung dass bei den vorhandenen Hinweisen : KDS war nachweislich vor Ort, hat 3 Jahre später einen Jungen getötet, offenbar Bißspuren an gleichen Stellen bei beiden Opfern, gleiche Fesseltechnik, hat die Tat gestanden, allerdings dies später wiederrufen dass dies schon auf KDS als Täter hindeuten könnte.
Das sind für mich persönlich ebenfalls genau die Punkte, die auf eine mögliche Täterschaft von KDS hindeuten. Solange ein DNA-Abgleich nicht eindeutig erfolgt ist bzw. dessen Ergebnis nicht öffentlich bekannt gegeben wurde, ist KDS für mich jedenfalls nicht abschließend aus dem Kreis der möglichen Täter heraus. Ich warte auf eine klare Aussage der Kripo!
Zitat von 321meins321meins schrieb:KDS wäre 1973 19 Jahre alt gewesen, vielleicht hat man damals den Zusammenhang zwischen einem Mord und einem 19jährigen nicht so recht für möglich gehalten könnte ich mir vorstellen.
So ist es, es wird nach einem älteren Täter gesucht, den "Chipstütenmann", in einem anderen Fall der "Wasserwagenmann" oder einem jungen "Bürstenhaarschnittmann". Hinterher war man ja so erschrocken, das man sich in der Altersangabe vertan hat und der gefasste Täter ja schon sein ganzes Leben kriminell war und sogar eine DNA vorlag (Fall Amy Lopez).🙄


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

01.09.2026 um 00:29
Zitat von 321meins321meins schrieb:KDS war nachweislich vor Ort
War er das ?
Hast Du da eine verläsliche Quelle .außer irgend welche Podcast, die das andeuten wollen.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Das sind für mich persönlich ebenfalls genau die Punkte, die auf eine mögliche Täterschaft von KDS hindeuten. Solange ein DNA-Abgleich nicht eindeutig erfolgt ist bzw. dessen Ergebnis nicht öffentlich bekannt gegeben wurde, ist KDS für mich jedenfalls nicht abschließend aus dem Kreis der möglichen Täter heraus.
Also wenn da so einige Gemeinsamkeiten vermutet wurden, die Ermittlungen aufgenommen wurden, dann aber wohl ziemlich schnell wieder eingestellt, spricht das für mich dafür, das dieser KDS nicht in Frage kommt.
Dazu braucht man nicht unbedingt DNA.
Es würde ausreichen, wenn dieser KDS überhaupt nicht vor Ort gewesen sein kann zur Tatzeit.
Natürlich ist das eine reine Vermutung. Man müsste wissen , wie die Ermittlungen seinerzeit liefen und aus welchem Grund sie so schnell eingestellt wurden.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

01.09.2026 um 13:47
Ich bin zwar nicht angesprochen, will aber gern auf @Nightrider64's Kommentar antworten.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:War er das ?
Hast Du da eine verläsliche Quelle .außer irgend welche Podcast, die das andeuten wollen
Spoiler
Podcasts sind doof? 🤔



@321meins hatte vorher geschrieben
Zitat von 321meins321meins schrieb:KDS war nachweislich vor Ort
Wenn ihr meinen Beitrag zur Vita von Klaus-Dieter S. durchlest, ist es doch eindeutig bewiesen, dass KDS in Berlin aufgewachsen ist und bis Anfang 1974 in Berlin/West wohnte. Im April 1973 bezog er sogar eine kleine Wohnung mit seiner Freundin. Vorher wohnte er bei Oma und Mutter in Charlottenburg und vielleicht Neukölln, eine genaue Wohnanschrift wurde nicht genannt. Wäre allerdings mal interessant unter welcher Postanschrift KDS offiziell zu erreichen war!?
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 02.11.2025:Im Teil 2 des bereits erwähnten Podcast gibt es ab ca. 35:00 min weitere Infos zur Vita Klaus-Dieter S.


- am 15.04.1954 in Berlin Charlottenburg geboren
- er ist das 2. Kind seiner Mutter Marion, unehelich geboren
- der Vater Hans hat ihn nur 1x gesehen
- er kam per Kaiserschnitt zur Welt, dadurch Bruch des Oberarmes, musste künstlich beamtet werden
- er musste mit Pervidin behandelt werden und erlitt dadurch einen frühkindlichen Hirnschaden
- in den ersten 3 Jahren war er in verschiedenen Medizinischen Einrichtungen und Heimen untergebracht
- 1957 entzog das Jugendamt der Mutter das Sorgerecht wegen eines Unstetigen Lebens
- von 1957-1971 war er in verschiedenen Kinder- und Jugendeinrichtungen in Charlottenburg und Wannsee untergebracht
- ab 1962 besuchte er die Volksschule
- wegen schlechter Leistungen in Ma + D ab 1965 Besuch der Sonderschule
- er machte 1970 seinen Schulabschluss auf der Pestalozzischule
- am 01.04.1970 begann er eine Lehre als Tankwart, die er allerdings abbrach
- im Heim erlebte er selbst Gewalt (Stockschläge, sexuelle Übergriffe älterer Heimkinder, wurde gehänselt)
- auch er wurde aggressiv und übergriffig gegenüber anderen Kindern
- er schlägt andere Kinder, beißt sich am Gegner fest
- es gibt zwei Anzeigen von Übergriffen an Ferdinand J. und Manfred T. (Beißen, Knebeln, Schlagen...)
- 1971 gab es einen ungeklärten Mord im Heim, ein Kind wurde mit einem Handtuch erdrosselt
- kurz danach musste Klaus-Dieter S. das Heim verlassen
- es gibt einen Abschlussbericht vom 28.04.1971 und bereits im Mai 1969 einen Bericht eines Paters welcher sagte, dass er ihm sogar einen Mord zutrauen würde
- er musste also 1971 wieder zur Mutter ziehen, allerdings nur 1/4 Jahr
- er zog dann bei der ebenfalls in Berlin wohnenden Oma, bis diese krank wurde und er erneut zur Mutter musste
- nach Abbruch seiner Tankwartlehre hatte er Nebenjobs und einen Job als Malergehilfe
- im April 1973 mietet er sich ein möbliertes Zimmer an, er hatte da seine erste Freundin, und arbeite zu dieser Zeit bei der Reichsbahn als Gleisbauer
- Anfang 1974 verließ er trotz Arbeit, Freundin und Wohnung Berlin
- er verzog danach nach Lüdenscheid, Münster, Fulda mit den unterschiedlichsten Jobs

Nachzuhören👂🏼
https://moerderischeheimat.podigee.io/53-new-episode
Am 16. Januar 1973 war KDS nachweislich in Berlin. Wo genau er sich an diesem Tag aufhielt, lässt sich heute allerdings nur spekulieren. Möglicherweise musste er seiner Arbeit als Malergehilfe oder Gleisbauarbeiter nachgehen, war noch einmal kurz in der Turnhalle oder brachte vielleicht ein Firmenfahrzeug in die Kfz-Werkstatt hinter dem Thomaspark? Mit der Werkstatt meine ich das Gelände, welches uns @swissdani auf Bild 44 der Bildergalerie Beitrag von swissdani (Seite 59) fotografiert hat. Wäre doch ein guter Ort für eine Fahrradwerkstatt und gelegentliche Unterkunft für Handwerker! Und warum sollte er nicht auch im „Thomaseck“ auf ein Bier gesessen haben – vielleicht sogar mit einem längst gehegten Interesse an Reiner Koch?


Der Mörder von Reiner Koch hatte vielleicht schon Tage vor der Tat Vergewaltigungsfantasien. Am Tag der Tat ist er zu Fuß oder mit einem Auto in Neukölln unterwegs gewesen, um ein geeignetes Opfer zu suchen. Zur Befriedigung des Geschlechtstriebs wurde Reiner Koch heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen brutal ermordet. Reiner Koch war zur falschen Zeit am falschen Ort, ein Zufallsopfer?

Im Fall Amy Lopez ist es ja Jahre später ähnlich passiert. Übrigens ist der Täter Hans S. mit seinen 81 Jahren fast genau so alt wie Klaus Dieter S. (82) jetzt.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

01.09.2026 um 13:59
Sorry, aber wenn er wirklich am 15.4.1954 geboren wurde ist er jetzt 72.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Übrigens ist der Täter Hans S. mit seinen 81 Jahren fast genau so alt wie Klaus Dieter S. (82) jetzt.



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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

01.09.2026 um 14:19
Danke @Covid-19a, wie konnte dem HolzaugeSHK nur so ein Fehler unterlaufen? 😬


Aber umso besser, wenn KDS tatsächlich der Täter wäre – mit 72 Jahren kann er sich in der JVA ja schon mal nach einem gemütlichen Stammplatz umsehen. Die Auswahl dürfte für ihn überschaubar sein. 😉


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

01.09.2026 um 15:10
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:
Zitat von 321meins321meins schrieb:KDS war nachweislich vor Ort
War er das ?
Hast Du da eine verläsliche Quelle .außer irgend welche Podcast, die das andeuten wollen.
Das ist etwas aus dem Beitrag rausgerissen würde ich denken, ich schrieb
Zitat von 321meins321meins schrieb:dann aber wieder der Meinung dass bei den vorhandenen Hinweisen : KDS war nachweislich vor Ort
Zitat von 321meins321meins schrieb:Zumindest diese eben von mir genannten scheinen vorgelegen zu haben,
Soll heissen ich sehe es nicht als gesichert an, gebe allerdings wie von Dir vermutet als Quelle dies an
https://podcasts.apple.com/de/podcast/schatten-der-vergangenheit-der-fall-kai-uwe-beck-4-5/id1535996493?i=1000636336958
Nachtrag : Bei Minute 6.48 wird sinngemäß gesagt KDS sei zur Tatzeit nachweislich in der Nähe gewesen
Ab Minute 7.45 dass er kein reines Täterwissen preisgegeben hat
Ab Minute 7.28 Es sei eine Wiedergabe dessen was er in der Zeitung gelesen hatte
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Also wenn da so einige Gemeinsamkeiten vermutet wurden, die Ermittlungen aufgenommen wurden, dann aber wohl ziemlich schnell wieder eingestellt, spricht das für mich dafür, das dieser KDS nicht in Frage kommt.
Würde für mich entweder ebenfalls für ein nicht in Frage kommen sprechen, ich würde allerdings falls lediglich 1998 Ermittlungen aufgenommen wurden es auch für möglich halten dass, da die ausgerissenen Haare verschwunden waren, es nicht ausreichend Beweise für ihn als Täter gegeben hatte
Dazu würde ich es rein theoretisch für möglich halten dass er damals ein falsches Alibi genutzt hat, nicht weil ich KDS dies unterstellen möchte sondern einfach weil dies offenbar ab und zu vorkommt, hier zwei Beispiele :
daß der Angeklagte wenige Stunden nach der Tötung der 30jährigen Erzieherin Michaela M. im Januar mit ihr über die Tat gesprochen hatte. Auf seine Bitte hin hatte sie bei der Polizei ausgesagt, daß er ihr zur Tatzeit Klavierunterricht gegeben habe. Gegen die Zeugin läuft ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der versuchten Strafvereitelung.
Quelle: https://taz.de/Falsches-Alibi/!1538489/
Schon am nächsten Tag werden die beiden erschlagen aufgefunden. In den Fokus der Ermittlungen rückt ein rotes Auto und sein Fahrer. Doch für die Tatzeit hat der Familienvater ein Alibi: Seine Ehefrau sagt aus, er sei zum Zeitpunkt der Morde zuhause gewese
Quelle: https://aktenzeichen-xy-unvergessene-verbrechen.blogs.audiorella.com/48-47-das-falsche-alibi
Zum gleichen Fall
Daraufhin offenbarte sich seine Witwe der Polizei, die in seinem Umfeld auch noch den zweiten Täter fand.
Quelle: Wikipedia: Theodor-Heuss-Brücke (A 6)
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Und warum sollte er nicht auch im „Thomaseck“ auf ein Bier gesessen haben – vielleicht sogar mit einem längst gehegten Interesse an Reiner Koch?
Das hatte ich auch schon überlegt, an einen jungen Gast könnten sich Personen die damals im Thomas-Eck verkehrten vielleicht eher erinnern.


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