Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet
12.06.2026 um 15:19Danke für diese Info. Die bringt ja echt wieder Schwung in manch Hypothesenkonstrukte.321meins schrieb am 07.06.2026:Es gab damals offenbar auch eine Tankstelle unter der Adresse Thomasstraße 31 laut Telefonbuch von 1973/1974, man muss über "Thomasstr" suchen
https://digital.zlb.de/viewer/image/15849358_1973-74/1070/LOG_0008/
Allerdings scheint mir, dass dein Link eher rückschließen lässt, dass du da mal nach dem Haus der Jugend Lessinghöhe recherchiert hast?
Hat dann ein Moment gedauert, musste mich da erstmal in die Anwendung reinfuchsen, doch ich habe hier dann auch nochmal die betreffende Seite mit dem von dir genannten Eintrag:
https://digital.zlb.de/viewer/image/15849358_1973-74/528/#topDocAnchor
Und zudem nehme ich, recht erfreut darüber, dein kleines Missgeschick als "Kommissar Zufall"-Indikator.
Thesenkonstrukte ohne die Werkstatt/Tankstelle als Tatort:
Ich hatte ja mal weiter vorne im Thread miterachtet, dass Tatort und Zwischenablage eben dieses Haus der Jugend gewesen sein könnte.
ggfs. mit Verabredung des Reiners mit dem Täter (auf ne verbotene Zigarette oder so) und deshalb hätte in dieser Version Reiner den Gang durch den Park nur angetäuscht, um kurz darauf den Mittelweg ungesehen von seinen Trainigskameraden wieder zum Haus der Jugend zu kreuzen.
Auch ein Thesenkonstrukt ohne Verabredung und mit Übergriff im Park und ungesehener Verschleppung aufs Gelände des Haus der Jugend erachtbar.
Also
Tat geschehen, Leichnam auf dem Dachboden oder anderer ungenutzter Räumlichkeit erstmal kurzfristig vor Entdeckung geschützt, weil da auch tagsüber niemand rumturnt.
Zugang zum Gebäude über Zweitschlüssel, Dietrich oder immer offen stehende Kellerfenster oder ähnliches, von daher auch der Zugriff auf den Leichnam in den nächsten Nächten möglich.
Was nun?
Das ist ein Werkstatthof ohne Wohneinheiten. Da war einfach nachts niemand, wer hätte bemerken können, dass nachts mal ein Fahrzeug für ein paar Stunden fehlen würde.
Und dies gleich zweimal, denn hinter dieser Werkstätte stehen auch nochmal (und auch heute noch) Schrauberschuppen und Fahrzeuge, wie man auf dem Luftbild recht gut erkennen kann.
Von daher, mit einem Dietrich für die Tore oder gar mit einem Mitarbeiterschlüssel für diese, standen dort in der Nacht einfach zu entwendende Fahrzeuge rum.
Und mit einem Mitarbeiterschlüssel, würde man auch an die Schlüssel der Kunden- und Betriebsfahrzeuge kommen und müsste noch nicht einmal das Fahrzeug (schadhaft) kurzschließen.
Naja und ohne Dietrich oder Zweitschlüssel würde ich nun ermitteln wollen, ob da die Nächte nach Reiners verschwinden ggfs. zufällig wer mit nem Bolzenschneider da war und ein Auto tatsächlich gestohlen hat.
Da könnte es dann noch Akten zu geben oder einen Geschädigten oder Beamten, welche sich dran erinnern.
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Danke auch dir für diese Info aus dem Branchenbuch. So kann man sich gut vorstellen, was da so auf dem Hof für Betrieb gewesen sein muss.sabor schrieb am 08.06.2026:Außerdem steht im Branchen-Buch von 1973 unter demselben Namen noch eine Anzeige als Direkthändler, Werkstatt, Kundendienst, Autobianchi und Polski Fiat.
In der Thomasstr. 31-33 wird also damals nicht nur eine Zapfsäule gewesen, sondern eben auch Werkstatt und Autohandel.
https://digital.zlb.de/viewer/image/15849345_1973-74/459/LOG_0005/
