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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

335 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.01.2026 um 18:53
Auch hallo @321meins, ein interessanter Ansatz zum Besitzer des Medaillons!

Ich stelle erst mal ein paar Bilder hier ein, damit wir eine Diskussionsgrundlage haben.

christophorus-medallion-vorderseite-1Original anzeigen (0,7 MB)

und

christophorus-medallion-rckseite-1Original anzeigen (0,9 MB)

Konnte man denn an dem Medaillon DNA-Spuren sichern? Im Fall Herbert Kahrs wurde ja sogar erst kürzlich der Knoten der Wäscheleine nach DNA untersucht - ohne Erfolg!

Falls Eduard Zimmermann das Original des Medaillons wirklich ohne Handschuhe in der XY-Sendung vom 13.12.1974 in der Hand hatte, da kann man das wohl vergessen! ☹️


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.01.2026 um 18:55
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Falls Eduard Zimmermann das Original des Medaillons wirklich ohne Handschuhe in der XY-Sendung vom 13.12.1974 in der Hand hatte, da kann man das wohl vergessen!
Vielleicht findet man ja noch seine DNA.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.01.2026 um 19:07
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ein Bezug von vielen wäre meiner Meinung nach die Bundeswehr, zumindest gibt es einen Bezug des Christophorus dazu
Heilige, die auch als Schutzpatrone des Militärs gelten
Quelle: Wikipedia: Soldatenheiliger

Auch in Zirndorf gab es eine amerikanische Kaserne, aber da die Inschrift auf Deutsch ist, vielleicht hat Marion es als Geschenk dabei gehabt. Ich finde es sieht nicht aus wie "abgerissen"
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Ich stelle erst mal ein paar Bilder hier ein, damit wir eine Diskussionsgrundlage haben.
Sieht für mich hochwertig aus, wäre interessant was es gekostet hat damals (bezüglich Geschenk)
Ein Medaillon könnte man aber doch auch öffnen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.01.2026 um 19:46
Zitat von kalekokaleko schrieb:Sieht für mich hochwertig aus, wäre interessant was es gekostet hat damals (bezüglich Geschenk)
Ein Medaillon könnte man aber doch auch öffnen.
Ich denke das war kein Medaillon , sondern ein Kettenanhänger . Konnte man aber auch an einem Armband tragen. Auf dem Foto die @HolzaugeSHK
hier eingestellt hat ist es 925er Sterlingsilber. Die waren nicht hochwertig, es sei denn sie waren aus 585er Gold. Aber im Fall von Marion war es wohl Silber.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.01.2026 um 20:08
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:hier eingestellt hat ist es 925er Sterlingsilber. Die waren nicht hochwertig, es sei denn sie waren aus 585er Gold. Aber im Fall von Marion war es wohl Silber.
Heißt, das Mädchen hätte sich das vom Taschengeld leisten können? Habe mir gerade einige im Netz angeschaut, keines dabei, dass so akurat gearbeitet aussah.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.01.2026 um 20:10
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Konnte man denn an dem Medaillon DNA-Spuren sichern?
Das scheint es zu sein, nach sovielen Jahren kommt sonst nichts in Frage.

Den Christophorus kenne ich als Schutzheiligen der Reisenden, war früher in vielen Fahrzeugen zu sehen.

Die Turnschuhspur sagt leider nicht viel, denn es gab in der Nähe den Werksverkauf von Adidas.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.01.2026 um 20:23
Zitat von kalekokaleko schrieb:Heißt, das Mädchen hätte sich das vom Taschengeld leisten können? Habe mir gerade einige im Netz angeschaut, keines dabei, dass so akurat gearbeitet aussah.
Schwer zu sagen, kam auf das Taschengeld an das sie bekam. Aber zu der Zeit hätte sie sicher etwas darauf sparen müssen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.01.2026 um 21:12
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:Schwer zu sagen, kam auf das Taschengeld an das sie bekam.
Der Anhänger stammt nicht von MB laut XY-Sendung.

Aber seltsam, daß man den jungen Mopedfahrer Chris nicht ermitteln konnte. Mit dem Moped wird er ja nicht soo weit fahren.
Außerdem ist auffällig, daß er einen Sprachfehler hat.

Es wurden beim Opfer blaue Baumwollfasern (Jeans) und die Schuhabdrücke gefunden. Das würde ich eher dem Porschefahrer zuordnen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.01.2026 um 08:32
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Ich stelle erst mal ein paar Bilder hier ein
Vielen Dank dafür!
Zitat von kalekokaleko schrieb:Habe mir gerade einige im Netz angeschaut, keines dabei, dass so akurat gearbeitet aussah.
Das fand ich eben auch komisch, ich habe keine identische gefunden, nur eine die gleich gearbeitet ist aber offenbar mit 835er Silber laut Aufdruck
https://www.ma-shops.com/haubenwallner/item.php?id=41841


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.01.2026 um 15:46
@Anya1981 @JosephConrad @kaleko @Retsiemfoh @321meins

Herzlich willkommen in diesem Thread! Schön das ihr mitschreibt. :Y:
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ein Bezug von vielen wäre meiner Meinung nach die Bundeswehr, zumindest gibt es einen Bezug des Christophorus dazu
Auch wenn es diesen Bezug zur Bundeswehr natürlich gibt, wurde der Hl. Christopherus zu jener Zeit eher als Schutzpatron der Autofahrer verwendet. In den 70/80er, teilw. auch noch 90er Jahren hat man diese im Fahrzeug befestigten oder z.B. am Spiegel hängend mitgeführten Medaillen/Anhänger öfter gesehen. Das war durchaus verbreitet. Auch als Schlüsselanhänger für den Autoschlüssel war sowas durchaus beliebt. Ich denke es kann selbstverständlich einen Bezug zur Bundeswehr gehabt haben natürlich, allerdings war die Schutzfunktion für Autofahrer vermutlich viel verbreiteter.
Zitat von kalekokaleko schrieb:Naja auf dem Foto dass hier von ihr eingestellt ist, finde ich schon dass sie älter wirkt, also nicht so sehr vom Aussehen, aber einfach der Gesichtsausdruck scheint mir sehr selbstständig und entschlossen. (aber für 17 würde auch ich sie nicht halten.)
Ich teile den Eindruck. Sie hat einen durchaus willensfesten, selbstbewussten Gesichtsausdruck und auch einen entschlossenen Blick. Trotzdem wirkt sie rein körperlich mMn schon noch eher kindlich/jugendlich, nicht wie an der Schwelle zur erwachsenen Frau mit 17. Es dürfte dennoch schwer sein zu beurteilen, wie sie an jenem Abend gewirkt hat. Denn wir wissen leider nicht, wann das Foto genau entstanden ist und wie sich Marion generell verhalten hat.
Zitat von kalekokaleko schrieb:Weshalb wird sie dann trotzdem mehr oder weniger in der Nähe ihres Elternhauses gefunden?
Außerdem war die Entdeckung ja zeitnah, komisch dass es überhaupt niemand gibt, dem sie auf dem Fest nach 20 Uhr noch aufgefallen ist.
Das kann Zufall sein. Ich persönlich vermute derzeit nicht, dass sie bei ihrer Oma übernachten wollte, auch wenn das wohl öfter vorgekommen ist. Marion wollte ihre Oma an dem Tag mMn nur besuchen. Im Filmfall von 1974 spricht sie auch von "Oma kurz besuchen", sofern ich mich korrekt erinnere, als sie sich von ihrer Freundin verabschiedet. Ob sie das wirklich so gesagt hat, kann sein, muss aber nicht. Da sie am nächsten Tag aber Schule hatte und ihre Schultasche ohnehin in der elterlichen Wohnung war, gehe ich tatsächlich nur von einem von ihr geplanten Kurzbesuch bei der Oma und anschließender Übernachtung daheim aus. Irgendwo zwischen Fest und dem Weg zur Oma muss der Täter sie dann mMn aufgegriffen haben.

Interessant finde ich, dass sie das Fest scheinbar verließ, dann aber wieder zurückkehrte. Wo war Marion in der Zwischenzeit? Bei der Oma -so wie von ihr gegenüber der Freundin angekündigt- jedenfalls nicht. Wie lang war der Zeitraum genau? Das sie dann nach der Rückkehr gegen 20 Uhr nicht mehr gesehen wurde ist auch komisch. Vielleicht ein Treffen mit diesem "Chris" oder "Chrissy"? Den halte ich allerdings derzeit nicht für den Täter. Das passt nicht zum Fundort und der Porschesichtung.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Ich stelle erst mal ein paar Bilder hier ein, damit wir eine Diskussionsgrundlage haben.
Danke dir für die Bilder! Ich denke es war ein Anhänger, der eher an einem Schlüsselbund oder Innenspiegel eines Fahrzeuges befestigt war. Möglicherweise wurde er auch lose mitgeführt. An Kette oder Armband getragen denke ich derweil eher weniger.
Zitat von kalekokaleko schrieb:Auch in Zirndorf gab es eine amerikanische Kaserne, aber da die Inschrift auf Deutsch ist, vielleicht hat Marion es als Geschenk dabei gehabt. Ich finde es sieht nicht aus wie "abgerissen"
Der oben sichtbare Befestigungsring ist noch rund und intakt. Das stimmt. Von daher können da keine rohen Kräfte gewirkt haben. Vielleicht wurde er auch lose mitgeführt und fiel dann im Zuge des Kampfes zwischen Täter und Opfer aus der Tasche. Das diese Medaille einem amerikanischen Soldaten gehört haben könnte ist zwar nicht auszuschließen, aber in meinen Augen schon eher unwahrscheinlich. Aber das ist eher so ein Bauchgefühl von mir. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass ein GI eine Medaille mitführt auf der "Gott schütze dich" auf deutsch steht...
Zitat von DancingfoolDancingfool schrieb:
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Konnte man denn an dem Medaillon DNA-Spuren sichern?
Das scheint es zu sein, nach sovielen Jahren kommt sonst nichts in Frage.
Das vermute ich tatsächlich nicht. Die Medaille/der Anhänger scheint mir schon durch zu viele ungeschützte Hände gegangen zu sein. Wenn, dann eher nachträglich auf der möglicherweise noch asservierten Kleidung des Opfers. Hätte man in beiden Fällen Baier/Hurler irgendwie DNA gesichert, wüsste man das es wohl derselbe Täter war. Man spricht aber derzeit "nur" von Parallelen. Wir müssen da mal den kommenden Beitrag von Aktenzeichen Xy ungelöst abwarten. Vielleicht wissen wir dann mehr.
Zitat von DancingfoolDancingfool schrieb:Die Turnschuhspur sagt leider nicht viel, denn es gab in der Nähe den Werksverkauf von Adidas.
Möglicherweise ja doch. Wir wissen, dass der Täter eventuell mit einem ebenso auffälligen wie damals wohl auch seltenen, gelben Porsche 911 Targa mit 4 zusätzlichen Scheinwerfern und Dachantenne unterwegs gewesen sein könnte. Wenn man sich damals so ein Fahrzeug leisten konnte, war man sicherlich keine Aushilfskraft oder einfacher Arbeiter, sondern in der Leitungsebene eines Unternehmens oder sehr erfolgreich selbstständig. Könnte es sein, dass der Täter ggf. bei Adidas beschäftigt war? Ein Manager oder Abteilungsleiter, der viel unterwegs war, natürlich die Produkte seines Arbeitgebers trug und einen Faible für junge Frauen hatte? Ist nur mal so ein Idee...
Zitat von DancingfoolDancingfool schrieb:Aber seltsam, daß man den jungen Mopedfahrer Chris nicht ermitteln konnte. Mit dem Moped wird er ja nicht soo weit fahren.
Außerdem ist auffällig, daß er einen Sprachfehler hat.
Das kann ich mich auch bislang nicht erklären. Schon sehr merkwürdig. Bei so einer genauen Beschreibung sollte er in diesem ländlichen Umfeld eigentlich zu finden sein.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.01.2026 um 18:19
Zitat von CorydalisCorydalis schrieb:ich war damals in der Grundschule, und die Turnschuhwelle fing gerade an würde ich sagen.
Nachdem man mit langen Haaren 1973 als Junge niemanden mehr wirklich schocken konnte, waren tatsächlich Turnschuhe der nächste Aufreger. Also Jungs, die cool wirken wollten, trugen Turnschuhe im Alltag.

Das begann in den 1950ern in den USA (Sichtungen von James Dean und Elvis in Turnschuhen) und schwappte dann so langsam nach Europa über. In den 70ern trugen u. a. Mick Jagger und Michael Jackson (Jackson Five) Adidas auf der Bühne.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Wir wissen, dass der Täter eventuell mit einem ebenso auffälligen wie damals wohl auch seltenen, gelben Porsche 911 Targa mit 4 zusätzlichen Scheinwerfern und Dachantenne unterwegs gewesen sein könnte.
Bisher war nur von einem Porsche in Tatortnähe die Rede. Woher stammt diese doch recht detaillierte Beschreibung des Fahrzeugs?
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Wenn man sich damals so ein Fahrzeug leisten konnte, war man sicherlich keine Aushilfskraft oder einfacher Arbeiter, sondern in der Leitungsebene eines Unternehmens
Oder Terrorist. :D
Siehe z. B. die RAF und ihre Vorliebe für schnelle, auffällige Autos:
https://www.autobild.de/klassik/artikel/baader-meinhof-autos-789993.html


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.01.2026 um 18:22
Zitat von inkaspesbachinkaspesbach schrieb:Also Jungs, die cool wirken wollten, trugen Turnschuhe im Alltag.
Verstärkt tatsächlich durch die Olympiade 1972 in München und die Fußball WM 1974. So dass man sich auch immer damit "rausreden" konnte, dass man grad auf dem Sprung zum Training“ wäre oder „vom Sport“ kam. Selbst wenn das Training eher theoretischer Natur war.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.01.2026 um 19:17
Zitat von inkaspesbachinkaspesbach schrieb:Bisher war nur von einem Porsche in Tatortnähe die Rede. Woher stammt diese doch recht detaillierte Beschreibung des Fahrzeugs?
Konkret sind zu zwei verschiedenen Zeitpunkten (gegen 23 Uhr ein VW mit amerikanischen Kennzeichen, gegen 02:30 Uhr der gelbe Porsche 911 Targa) von zwei verschiedenen Zeugen gesehen worden. Sie standen jeweils in unmittelbarer Nähe zum Tatort/Ablageort. Der Porsche ist dabei besonders verdächtig, weil der Zeuge aufgrund der eingeschalteten Innenbeleuchtung einen Kampf zwischen einer Frau und einem Mann beobachtet hat. Diese Informationen stammen allesamt aus dem originalen Filmfall von Aktenzeichen XY ungelöst vom 13.12.1974 mit Eduard Zimmermann. Dieser ist leicht im Netz zu finden. Ersatzweise auch in diesem nachfolgend verlinkten Video auf Youtube.

Youtube: Der Cold Case von Marion B. aus dem Jahr 1973, dargestellt in Aktenzeichen Xy vom 13.12.1974
Der Cold Case von Marion B. aus dem Jahr 1973, dargestellt in Aktenzeichen Xy vom 13.12.1974
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Hier die originalen Fahndungsbilder aus o.g. Quelle, die so auch im Filmfall gezeigt werden:

VW mit USA Kennzeichen


Porsche Targa XY

Am Porsche lassen sich die zusätzlichen Anbauteile (Zusatzscheinwerfer/Antenne) erkennen. Der Zeuge glaubte sich auch daran zu erinnern, dass die Kennzeichen des Porsche mit "N" begannen. Er ist sich da aber nicht sicher.
Zitat von inkaspesbachinkaspesbach schrieb:Oder Terrorist. :D
Oder so genau. Wobei ich denke, dass die Terroristenszene in Zirndorf eher ziemlich übersichtlich gewesen sein dürfte. :D


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.01.2026 um 19:54
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Am Porsche lassen sich die zusätzlichen Anbauteile (Zusatzscheinwerfer/Antenne) erkennen. Der Zeuge glaubte sich auch daran zu erinnern, dass die Kennzeichen des Porsche mit "N" begannen. Er ist sich da aber nicht sicher.
Die Betonung dürfte schon damals auf "ist sich nicht sicher" gelegen haben.

Mal ehrlich, wer erinnert sich Tage oder Wochen später in einem solchen Detailgrad an ein Auto, an dem er in der Nacht vorbeigefahren ist? Selbst wenn es ihn geblendet hat.

Ich vermute daher, dass sich neue Erkenntnisse weniger auf solche alten Zeugenaussagen, sondern eher auf Spuren aus gesicherten Beweismitteln stützen werden.

Würde mich nicht wunderen, wenn Turnschuhe oder Autos in der nächsten XY Sendung überhaupt keine Rolle mehr spielen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.01.2026 um 20:16
Ich finde den Verweis von @Slaterator
zu den zwei gesichteten Fahrzeugen, speziell zum Porsche sehr wichtig. Schon nach der XY-Ausstrahlung am 13.12.1974 wurde ein Hinweis zu einem Porsche gegeben. Ist das jetzt Zufall, der gelbe Porsche, welcher in Wien ab Juli 1973 stand, hatte ein Nürnberger Kennzeichen!? Was ist überhaupt aus dieser Spur geworden? Konnte der Halter damals ermittelt werden?
FF 1: Mord an Marion B.; zahlreiche Hinweise auf das Christophorus-Medaillon; Porschefahrer werden überprüft; Hinweis aus Wien auf einen gelben Porsche mit Nürnberger Kennzeichen, der vom Juli 1973 bis zum April 1974 in Wien unbenutzt gestanden hat.
Quelle:
https://www.wikixy.de/Sendung_vom_13.12.1974


Und die Idee...
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Ein Manager oder Abteilungsleiter, der viel unterwegs war, natürlich die Produkte seines Arbeitgebers trug und einen Faible für junge Frauen hatte?
könnte glatt von mir stammen! 😅


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.01.2026 um 20:48
@Slaterator
Vielen Dank für EP und freundliche Begrüßung!

Wegen der Fahrzeugsichtungen: sehr unwahrscheinlich ist, dass beide Fahrzeuge im Zusammenhang zu der Tat stehen.

Und möglich ist trotz allem auch, dass weder der VW noch der Porsche einen Zusammenhang mit der Tat haben.

Und wenn man die ominöse Parallele, die lt. Ermittlern zu dem Kemptener Fall bestehen soll, mal außen vor lässt, deutet eigentlich vieles darauf hin, dass Marion bei einem aus dem Ruder gelaufenen Date getötet wurde: die Turnschuhspuren und die blauen Fasern (Jeansstoff), die gefunden wurden, lassen einen eher jungen Täter vermuten. Der Ablauf - mit einem Stein erschlagen - sieht nach spontaner Tat aus. Ich nehme an, es wurde ein zufällig auf der Baustelle herumliegender Stein verwendet, also kein vorgefasster Plan des Täters. Und der Hergang wie er immer wieder vorkommt: der männliche Part wird zudringlich, sie will nicht und wehrt sich, sie schreit, die Situation eskaliert ... Dazu würde dann auch passen, dass "Chris" sich nie bei den EB gemeldet hat und anscheinend bis heute gesucht wird, zumindest entnehme ich das dem Polizei-Link im Eingangsposting. Was ich bei diesem Szenario nicht unterbringe, ist eine Parallele zu dem Kemptener Fall.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.01.2026 um 21:16
Zitat von CorydalisCorydalis schrieb:Was ich bei diesem Szenario nicht unterbringe, ist eine Parallele zu dem Kemptener Fall.
Es muss ja vermutlich irgendwas geben (DNA? Ähnliches ungewöhnliches Zuschlag-Muster? Ähnliche ungewöhnlich zugefügten Verletzungen?), das die Fälle miteinander zu verbinden scheint.
Vielleicht wird das ja morgen in Aktenzeichen XY thematisiert.

Grundsätzlich würde ich schon vermuten, dass jemand, der gewaltbereit in der einen Situation reagiert hat (und damit unentdeckt durchkam), auch erneut wenig Skrupel hat gewalttätig zu sein.
Die Polizei sagt ja in dem oben von Fürth aktuell verlinkten Video

Youtube: Cold Case Marion Baier: Nach 52 Jahren neue Spur im Mordfall von Oberasbach
Cold Case Marion Baier: Nach 52 Jahren neue Spur im Mordfall von Oberasbach
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, dass die Person sich aus privaten oder beruflichen Gründen an beiden Orten (zunächst Großraum Fürth, später Großraum Kempten) aufgehalten haben kann.


Was dann weniger gut hinhaut, ist die jahrzehntelang verfolgte Spur der Gruppe an jungen Männern, die in Kempten die junge Frau belästigt haben sollen - da wurden zum Reihen-Gentest ja Männern aufgefordert, die 1981 zwischen 14 und 18 Jahren alt waren. Kann natürlich auch sein, dass da ein deutlich älterer Mann noch beteiligt war und die Zeugen das aufgrund des Alters der anderen nicht bemerkt haben. (Siehe Diskussion im Thread zu Sonja Hurler Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981 (Seite 4) (Beitrag von quaerere1) )


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.01.2026 um 21:41
Zitat von PescaPesca schrieb:Was dann weniger gut hinhaut, ist die jahrzehntelang verfolgte Spur der Gruppe an jungen Männern, die in Kempten die junge Frau belästigt haben sollen - da wurden zum Reihen-Gentest ja Männern aufgefordert, die 1981 zwischen 14 und 18 Jahren alt waren.
Genau, und das war erst 2023. Und umgekehrt wird erst recht kein Schuh draus, denn diese Gruppe wäre 1973 noch im Grundschulalter gewesen.

Ich bin gespannt, ob das Rätsel am Mittwoch bei "xy ungelöst" gelüftet wird.
Zitat von PescaPesca schrieb:dass jemand, der gewaltbereit in der einen Situation reagiert hat (und damit unentdeckt durchkam), auch erneut wenig Skrupel hat gewalttätig zu sein.
Da mag grundsätzlich was dran sein, dass eine solche Erfahrung die Gewaltbereitschaft des entkommenen Täters fördert. Aber nicht so stimmig passt es für mich zum Bild eines Täters, der mit acht Jahren Abstand zwei dreizehnjährige Mädchen tötet, und das jeweils mit sexuellem Motiv. Das schaut für mich mehr nach "klassischem" Sexualtäter aus, der auf Zufallsopfer aus ist.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.01.2026 um 22:22
Zitat von CorydalisCorydalis schrieb:Aber nicht so stimmig passt es für mich zum Bild eines Täters, der mit acht Jahren Abstand zwei dreizehnjährige Mädchen tötet, und das jeweils mit sexuellem Motiv.
Findest du die Zeitspanne zu lang?
Vielleicht gab es dazwischen ja auch Gewalttaten seinerseits, die nur eben nicht bekannt / nicht mit ihm in Verbindung gebracht werden.

Das kommt ja auch immer wieder vor, dass die Ermittlungsbehörden dann hinterher noch von weiteren Verbrechen eines gefassten Täters erfahren.

Ich finde das eine schließt das andere ja nicht aus... er kann ja wirklich auf 2 (oder mehr) Zufallsopfer gestoßen sein. Auch über einen längeren Zeitraum hinweg.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.01.2026 um 23:24
Zitat von PescaPesca schrieb:Findest du die Zeitspanne zu lang?
Das nicht unbedingt. Es können ja, wie Du schreibst, dazwischen auch noch weitere unbekannte Gewalttaten liegen. Aber ausgegangen bin ich vorhin von der Hypothese, dass die zwölfjährige Marion bei einem zunächst einvernehmlichen und dann aus dem Ruder gelaufenen Date getötet wurde, das sie mit einem zu jenem Zeitpunkt vielleicht 15- bis 17-Jährigem Täter hatte (den "Mofa-Führerschein" konnte man damals meiner Erinnerung nach ab 15 machen). Und bei diesem Szenario sehe ich einen Täter vor mir, der wenig Frustrationstoleranz hat und bei sozialer Überforderung rasch mit Gewalt reagiert, und der aber in Bezug auf die Tötung des Mädchens nicht von vorneherein von sexuellen Motiven angetrieben war (er dachte ja, er kommt bei ihr einvernehmlich ans Ziel; erst als stattdessen Gegenwehr und Schreie kommen, rastet er aus).

Wenn ich dann den Bogen nach Kempten 1981 schlage, wäre der Fürther Täter inzwischen 23 bis 25 Jahre alt. Deshalb würde ich nicht unbedingt erwarten, dass er erneut eine 12- oder 13-Jährige tötet, sondern dass sich das Tatmuster "Ausrasten wegen Zurückweisung" - wenn - mit einem entsprechend älteren Opfer wiederholt.

Aber natürlich sind das alles nur unbelegte Vermutungen. Man könnte ebensogut mutmaßen, dass es dem Täter im Jahr 1981 darum ging, die Tat von 1973 an einem wiederum sehr jungen Opfer zu "wiederholen".


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