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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

464 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.02.2026 um 18:18
@Bundesferkel
@Gildonus
@Dancingfool
@HolzaugeSHK

Danke für die klarstellenden Erläuterungen. Bin gespannt, was sich aus den Betrachtungen zum Aufnahmelager noch ergibt.

MfG

Dew


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.02.2026 um 18:42
Zitat von DewDew schrieb:Es geht um M.B.´s Vorhaben/Angaben, ihre Oma be- oder aufsuchen zu wollen.
Zitat von DewDew schrieb:Wenn ich da nicht mittlerweile etwas durcheinanderbringe/mir einbilde oder es anderen Diskussionsteilnehmern so geht, hat sie das demnach zwei Mal angegeben und demnach zwei Mal nicht getan.
Hier wurde es ja schon bestätigt
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Genau so habe ich es auch in Erinnerung.
hier steht es so
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 18.01.2026:Richtig. Im Filmfall gab sie der Mutter gegenüber an, ihre Oma besuchen zu wollen.
und hier auch
Fischerfest in Zirndorf, Frohsinn und Musik. Rocker-Streit am Tisch von Marion und ihrer Freundin. Marion verabschiedet sich, will noch zu Oma
Quelle: https://www.wikixy.de/Sendung_vom_13.12.1974

Ansonsten war mir noch aufgefallen dass in unmittelbarer Nähe zum Eichenhain wo das Fischerfest stattfand
aktuell laut Google Maps die Halle des TSV Zirndorf steht, ob es die Halle 1973 schon gab dazu konnte ich bisher nichts gesichertes finden
Die Jahnhalle ist die vereinseigene Halle des TSV 1861 Zirndorf. Gebaut in den 70er Jahren
Quelle: https://www.hg-zirndorf.de/hallen
allerdings weiss ich auch nicht ob generell dort Sonntags Spiele stattfanden z.B. Handball oder dies eventuell auch der Treffpunkt war um zu einem nahegelegenen Fußballplatz zu fahren
Den Verein gab es 1973 schon
Im Jahre 2011 feierte der TSV 1861 Zirndorf sein 150-jähriges Bestehen.
TSV 1861 Zirndorf e.V.
Jahnstr. 2
90513 Zirndorf
Quelle: https://www.tsv-zirndorf.de/hauptverein/unsere-geschichte

Sollten sich am besagten Sonntag Mitglieder des Vereins dort aufgehalten haben könnten dies weitere Zeugen sein


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.02.2026 um 18:48
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:als ein "Chris(sy)", der nur als Phantom aus der Beschreibung von möglicherweise nur einer einzigen Person auftaucht und quasi nirgendwo stattfindet. Niemand kennt ihn, niemand hat ihn trotz der guten Beschreibung irgendwo gesehen. Auch auf dem entscheidenden Fest nicht. Wo soll der den hergekommen sein? Wo und wie soll er untergetaucht sein? Ich persönlich glaube nicht, dass man sich zu sehr auf diesen "Mopedkasanova" einschießen sollte.
Dazu hatte ich schon für alle was mitgegeben, jedoch nicht explizit daraus resultierende Möglichkeiten angedeutet:
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb am 14.02.2026:1962 zum Beispiel fand bereits eines der größten Motorradevents, die deutsche Trial-Meisterschaft, in Zirndorf statt.

https://www.ardmediathek.de/video/br-retro/deutsche-trial-meisterschaft-in-zirndorf-1962/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzA0ODQ5OGEyLTUxYTktNDBmYS05ZGU4LTlmOWRiYzI4NzQ2Yw

dazu noch ein wenig Geschichte des AMC-Zirndorf:

https://www.nordbayern.de/fuerth/grundungsmitglieder-des-amc-seit-60-jahren-mobil-1.2587159
Es könnte sich also um einen nicht in der Region ansässigen Chris gehandelt haben, der über ein Event vor der Tat schon einmal ein paar Tage in Zirndorf war, in denen die "bekannten" Geschichten zu Chris und Marion sich hätten ergeben können.
Und dann war er halt weg, wieder nach Hause und das wars dann mit Chris und Zirndorf und auch mit Chris und Marion.

Mit Chris als Verdächtiger kann man daraus dann ggfs. auch ein späteres Treffen außerhalb eines Motorradevents zu einem Fest wie das Fischerfest erachten.
Da geht also die eine oder andere These auf- und auszubauen, obwohl der Chris bis heute ein Phantom geblieben zu sein scheint.

Über den AMC Zirndorf lässt sich nicht nur eine Nähe zu "benzinliebenden" Jugendlichen, sondern auch zu Kindern erachten, da der AMC auch Verkehrserziehung groß schreibt und dazu auch schon seit Jahrzehnten "Fahrradturniere" veranstaltet.
Von daher halte ich diesbezüglich eine "Vermischung" von ortsansässigen und fremden Teilnehmenden und Interessierten aller Altersgruppen nicht für ungewöhnlich.

Das sieht jetzt aber bitte niemand als eine Verdachtsgenerierung zu Lasten des AMC Zirndorf und seinen Mitgliedern, es soll nur die Schnittmengenpotenziale aufzeigen, die im Falle Marion erachtbar sind.


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Zitat von 321meins321meins schrieb:Der Porscheclub Nürnberg hat als Adresse Am Holzacker 93 in Schwabach, laut Google Maps würde man in die Richtung in die der Porsche stand fahren um nach Schwabach zu kommen. Vielleicht gab es dort an besagtem Sonntag ein Treffen, eine Ausflugsfahrt, so dass der Porsche deshalb in der Nähe unterwegs war.
Die dortige Siedlung gab es damals noch nicht. (Luftbildrecherche 1973). Von daher ist da auch nichts mit Porscheclub gewesen.
Die Google KI sagt, dass das ein recht junges Neubaugebiet.
Die Siedlung rund um die Straße Am Holzacker in Schwabach-Wolkersdorf ist ein vergleichsweise junges Wohngebiet. Die wesentliche Erschließung und der Ausbau begannen ab dem Jahr 2010.
Quelle: https://share.google/aimode/Mt5sgyUaLIco8qmfP
(ggfs. funktioniert der Link nicht. Ich hoffe das ist nur ein Updatefehler von Google oder Microsoft. Ist in PNs schon aufgefallen. Falls nicht funktioniert bitte einfach selber die KI fragen, seit wann "Am Holzacker" existiert)

Ungeachtet dessen, scheint das nur die "Meldeadresse" des Clubs zu sein. Es gibt wohl kein Vereinsgebäude.
Nach Recherche auf den Seiten des Clubs kann ich sagen, dass die Clubabende und Hauptversammlungen in verschiedenen Gasthäusern/Gaststätten stattfinden.
Selbst die Vereinsgründung fand in einer Gaststätte statt.


Damit habe ich jetzt aber nicht gesagt, dass da 1973 nicht doch jemand Vereinsnahes auf der Hainberger nach Schwabach unterwegs gewesen sein könnte.
Nur das in Schwabach an dieser Adresse keine Porschetreffen heute oder damals 1973 möglich sind.
(heute wegen Platzmangeln und Geräuschkulisse ein Ärgernis für Anwohner, wenn da auch nur 6-10 Porsche auftauchen würden)

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Zitat von 321meins321meins schrieb:Ich persönlich vermute dass der Porschefahrer schon damals ermittelt wurde, zumindest falls er ein Nürnberger Kennzeichen hatte wie hier beschrieben, einfach weil es dieses Auto generell in dieser Ausführung bzgl. Antenne und Scheinwerfern vermutlich eher selten gab
Das bezweifele ich in sofern, dass die xySendung so fern vom Tatzeitpunkt war, nämlich etwa 18 Monate nach der Tat, so dass ich den EB von damals schon zutraue, dass eben ein so markantes Fahrzeug in dieser Zeit ermittelt worden wäre.

War es aber nicht, denn in der xySendung wurde danach gefragt.

Allerdings wissen wir ja gar nicht, WANN die Porschesichtung gemeldet wurde, immerhin wurde diese von einem Ortsfremden abgegeben, wo ich mir gerade kaum vorstellen kann, wie dieser an die Kenntnis des Tötungsdelikt gekommen war.
(in xy hatte dieser Zeuge ein Kennzeichen aus Hessen)

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Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Die amerikanischen Kennzeichen waren erstens kleiner als zweizeilige deutsche Kennzeichen, und zweitens grün.

Ich halte eine Verwechslung für unwahrscheinlich
Naja, der Schreinermeister war in der Lage ein amerikanisches Kennzeichen zu erkennen, welches von seinen Scheinwerfern angeleuchtet war....
aber in xy gibt es nicht einen Buchstaben oder Nummer dazu?

Also ich finde auch, dass man auf diese Zeugenaussagen der Autosichtungen nicht alles auf 100% gegeben erachten sollte, sondern die gewöhnlichen Unsicherheiten bei Zeugenaussagen und Vernehmerfragen/suggestionen immer mit im Hinterkopf zu behalten.

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Zitat von DewDew schrieb:Ich habe die bisherigen Informationen so aufgefasst, dass sie die Angabe machte, als sie ihr Elternhaus verließ und nochmal, ihrer Freundin gegenüber, beim Verlassen des Festzeltes um 1900.
Wenn ich da nicht mittlerweile etwas durcheinanderbringe/mir einbilde oder es anderen Diskussionsteilnehmern so geht, hat sie das demnach zwei Mal angegeben und demnach zwei Mal nicht getan.

Ist das so?
Ja es wäre tatsächlich sehr gut, wenn wir wüssten, wo Marions Oma gewohnt hatte. So könnte man ab 1900 Uhr ggfs. einen versuchten Besuch zur Oma erachten und die nette Dame war vielleicht gerade vorm Fernseher eingeschlafen, mit dem Hund raus oder hatte mit der Nachbarin zwei Häuser weiter einen Absacker genossen, als Marion vor verschlossener Tür stand und ist erst deshalb noch einmal auf das Fest zurück.

Ich mag da auch noch nicht so mitgehen, dass Marion geflunkert hat.
Wenn sie einfach auf dem Weg zur Oma, ihre Freundin getroffen hatte und mit der dann noch ne Stunde aufs Zelt gegangen war, dann steht doch keine Lüge im Raum und auch keine Absicht für ein Treffen mit der holden Männlichkeit sozusagen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.02.2026 um 19:52
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Naja, der Schreinermeister war in der Lage ein amerikanisches Kennzeichen zu erkennen, welches von seinen Scheinwerfern angeleuchtet war....
aber in xy gibt es nicht einen Buchstaben oder Nummer dazu?
Größe und Form waren komplett anders:
In den 1960er und 1970er Jahren waren die Kennzeichen meist grün und mit schwarzer Schrift versehen. In den 1980er und 1990er Jahren dann weiß mit schwarzer Schrift, ab etwa Mitte der 1990er Jahre zusätzlich mit aufgedrucktem breitem oberen und unterem schwarzem Rand, um das Höhen-/Seitenverhältnis optisch etwas an das deutsche Design anzunähern. Größe und Format des Schildes entsprachen den typischen Kennzeichen in den USA (6" × 12").
Quelle: Wikipedia: Kfz-Kennzeichen der US-Streitkräfte in Deutschland

Die sogenannten Lookalike Kennzeichen, die du wahrscheinlich im Kopf hast, kamen erst ab dem Jahr 2000 auf, zwischenzeitlich gehört das Kennzeichen HK, damals noch "Lookalike" Kennzeichen, zum Heidekreis.
Spoiler
Aufgrund von Sicherheitsbedenken der US-Streitkräftewurden mit Billigung der deutschen Regierung seit ca. 2000 den EU-Schildern nachempfundene und damit unauffällig wirkende „Lookalike“-Kennzeichen verwendet. Seit dem 1. Januar 2002 wurden nur noch „Euro-Schilder“ ausgegeben. Als „Zulassungsbezirk“ wurden die Kürzel „AD“ (Standardgröße) und „AF“ (kleine Größe) ausgewählt, da dies die ersten freien zweistelligen Kombinationen im Alphabet waren. Einige Zeit später merkte man, dass „AF“ leicht mit Allied Forces (alliierte Streitkräfte), American Forces (amerikanische Streitkräfte) oder Air Force (Luftwaffe) in Verbindung gebracht werden kann. Die Militärbehörden entschlossen sich, die Kombination „AF“ nicht mehr zu vergeben und diese durch „HK“ zu ersetzen. Die genannten Kombinationen wurden an Privatfahrzeuge von Angehörigen der US-Streitkräfte in Deutschland vergeben.
Quelle: Wikipedia: Kfz-Kennzeichen der US-Streitkräfte in Deutschland



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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.02.2026 um 20:22
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ansonsten war mir noch aufgefallen dass in unmittelbarer Nähe zum Eichenhain wo das Fischerfest stattfand
aktuell laut Google Maps die Halle des TSV Zirndorf steht, ob es die Halle 1973 schon gab dazu konnte ich bisher nichts gesichertes finden
Die Jahnhalle ist die vereinseigene Halle des TSV 1861 Zirndorf. Gebaut in den 70er Jahren
Quelle: https://www.hg-zirndorf.de/hallen
allerdings weiss ich auch nicht ob generell dort Sonntags Spiele stattfanden z.B. Handball oder dies eventuell auch der Treffpunkt war um zu einem nahegelegenen Fußballplatz zu fahren
Den Verein gab es 1973 schon
Da gab es 1973 oben am Eichenhain so einiges mehr bezüglich Sportmöglichkeiten.

Dazu hier nochmal das von @HolzaugeSHK eingestellte Foto mit Karte aus den Ermittlungsakten.

Der schwarze Punkt ist die letzte gesichterte Sichtung von Marion und Ort des Fischerfestes.
Auch "deine "Jahnhalle" ist schon mit drauf.

Wie du unschwer erkennen kannst, befindet sich dort auch ein Fußball- bzw. Sportplatz.
Diesen gibt es heute nicht mehr und es wurde eine Siedlung darauf gebaut.
Die Straßenabschnitte dieser Siedlung heißen zum Teil heute noch "Am Sportplatz"

IMG-20260201-WA0010

Von daher scheint mir gesichert, dass 1973 zum Zeitpunkt des Fischerfestes dort ordentlich Vereinsleben stattfand und ich kann mir gut vorstellen, dass es auch eine gemeinsame Organisation des Festes gegeben haben wird. Allerdings bleibt letzteres eine Annahme von mir, da es kaum Infos im Netz zu genau diesem Fischerfest gibt.

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Ich möchte dir @321meins und allen anderen hier auch nochmal die Luftbildrecherchestation von Bayern mit an die Hand geben.
Ein bemerkenswertes Ermittlungstool für alle bayrischen Fälle. ( Rechner notwendig, um Spaß mit haben zu können)

Es ist anfangs etwas mühselig damit umzugehen.. zum Beispiel bleiben keine Einstellungen gespeichert und man muss jedes mal von vorne mit Jahreszahlen und Kartenbereich aussuchen neu beginnen...
man kann allerdings zu fast allen Jahren und Orten Luftaufnahmen finden und sich so ein Bild der Umgebungen zu den Tatzeiten machen.

Hier ist es dann möglich auch zu sehen, dass es östlich des Festes so gut wie keine Bebauung gegeben hat und auch im Bereich der Hainbergstraße die Bebauung rund um den Tatzeitpunkt recht genau einzuschätzen.


https://www.ldbv.bayern.de/vermessung/luftbilder/recherchestation.html

Leider sind Veröffentlichungen von Screenshots nicht erlaubt. Allerdings darf man schon im PN-Bereich solche Scrreenshots nutzen und ich diskutiere auch schon mit einigen Usern zu mehreren Fällen aufgrund dieses hervorragenden Ermittlungstool.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.02.2026 um 21:07
@Ahn-Dung

Vielen Dank für den Link.
Mit IPhone komme ich nicht weiter, das braucht tatsächlich einen Rechner.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

20.02.2026 um 11:59
@321meins :

Auch Dir Dank für die Bestätigung bzgl. der Angaben bzgl. Omabesuch.

@Ahn-Dung :
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Ja es wäre tatsächlich sehr gut, wenn wir wüssten, wo Marions Oma gewohnt hatte.
Das wäre es.

Da wir das aber nicht wissen, bleibt nur ganz nüchtern zu konstatieren, dass M.B. nach den vorliegenden Informationen zwei Mal Angaben über ihr geplantes Ziel machte, die nicht eingehalten wurden.
Der Wohnort der Oma würde die Bewertung dieser Angaben erleichtern.

Ehe sich jetzt jemand aufregt: mir ist klar, dass M.B. das Erreichen des angegebenen Ziels "Oma" zuletzt nicht mehr in der Hand hatte.

Diese Einschätzung:
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Ich mag da auch noch nicht so mitgehen, dass Marion geflunkert hat.
Wenn sie einfach auf dem Weg zur Oma, ihre Freundin getroffen hatte und mit der dann noch ne Stunde aufs Zelt gegangen war, dann steht doch keine Lüge im Raum und auch keine Absicht für ein Treffen mit der holden Männlichkeit sozusagen.
könnte man dann viel sicherer vornehmen.

Nachdem das Fest im Rahmen der ersten Zielangabe keine Erwähnung fand und der Fundort ( von Festplatz gesehen über ihr Zuhause hinaus ) zumindest nahelegt, dass sie irgendwie auf dem Heimweg abgegriffen wurde, habe ich Zweifel.

MfG

Dew


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

20.02.2026 um 18:55
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Die dortige Siedlung gab es damals noch nicht. (Luftbildrecherche 1973)
Vielen Dank für Deine Recherche.
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Nach Recherche auf den Seiten des Clubs kann ich sagen, dass die Clubabende und Hauptversammlungen in verschiedenen Gasthäusern/Gaststätten stattfinden.
Zumindest würde ich weiterhin davon ausgehen dass es möglich wäre dass ein Treffen von Porschefahrern in der näheren Umgebung von Oberasbach stattfand, der Club heisst Porsche Club Nürnberg und Nürnberg ist ja jetzt auch nicht so weit entfernt, laut Google Maps ca 10km.
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Das bezweifele ich in sofern, dass die xySendung so fern vom Tatzeitpunkt war, nämlich etwa 18 Monate nach der Tat, so dass ich den EB von damals schon zutraue, dass eben ein so markantes Fahrzeug in dieser Zeit ermittelt worden wäre.
Das ist ein starkes Argument dagegen dass man den Porsche leicht ermitteln kann. Ich könnte mir allerdings vorstellen dass der Zeuge sich erst später mit der Sichtung des Porsche gemeldet hat und dieser Hinweis vielleicht sogar mit ein Grund war den Fall 1974 bei Aktenzeichen auszustrahlen. Wenn man es liest klingt es schon sehr verdächtig
Bundeswehrsoldat sieht später gelben Porsche Targa mit Nürnberger Kennzeichen, in dem ein Mann mit einer Frau kämpft
Quelle: https://www.wikixy.de/Sendung_vom_13.12.1974
Hätte man allerdings bis heute den Porschefahrer nicht ermitteln können würde ich denken dass der Wagen in der Sendung 2026 eine Erwähnung gefunden hätte.
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:die Luftbildrecherchestation von Bayern mit an die Hand geben.
Vielen Dank für den Link


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

20.02.2026 um 19:19
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Würdest du deine Hand ins Feuer legen, daß jemand, der sich mit Autos nicht auskennt, bei Dunkelheit im Vorbeifahren die Fabrikate richtig zuordnet? Ich glaube zwar schon, daß ein VW erkannt wurde und wohl auch einer war, aber das muß nicht 100% stimmen.
Also ich habe keinen großen Zweifel dran, dass sich der Zeuge damals richtig erinnert hat, obschon ich natürlich einräume, dass ein Irrtum theoretisch möglich wäre. Die Wahrscheinlichkeit ist mMn jedoch ziemlich gering. Auch wenn man sich mit Autos nicht auskennt, ist ein VW 1500 schon zur damaligen Zeit ein ziemlich charakteristisches Auto gewesen. Dazu kommt, dass die Straße so wie ich es zumindest verstanden habe sehr wohl beleuchtet war. Dazu kamen die charakteristischen Kennzeichen.

Deshalb schließe ich mich da auch dem User @Rick_Blaine an wenn er schreibt:
Zitat von Rick_BlaineRick_Blaine schrieb:Damals aber waren die amerikanischen Kennzeichen grün, was sie einmalig und sehr auffällig machte. Da nehme ich den Zeugen durchaus ernst, obwohl ich nicht glaube, dass der VW etwas mit dem Fall zu tun hat.
Auch die Einschätzung von @sallomaeander teile ich da:
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Es gab nicht so viele Modelle wie heute.
Das hier also ein ganz anderes KFZ mit ganz anderen Kennzeichen gesehen wurde, finde ich ziemlich unwahrscheinlich.
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:
Zitat von DewDew schrieb:Ich habe die bisherigen Informationen so aufgefasst, dass sie die Angabe machte, als sie ihr Elternhaus verließ und nochmal, ihrer Freundin gegenüber, beim Verlassen des Festzeltes um 1900.
Wenn ich da nicht mittlerweile etwas durcheinanderbringe/mir einbilde oder es anderen Diskussionsteilnehmern so geht, hat sie das demnach zwei Mal angegeben und demnach zwei Mal nicht getan.
Genau so habe ich es auch in Erinnerung.
Ja das ist auch mein Kenntnisstand. Die Frage die sich da stellt ist allerdings, ob sie bewusst gelogen hat und die Oma überhaupt nicht aufsuchen wollte oder ob sie tatsächlich vor gehabt hat ihre Oma zu besuchen, dann jedoch daran gehindert oder davon abgelenkt wurde. Ich bin mir nicht so sicher, ob sie da tatsächlich zwei Male gelogen hat...
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Es könnte sich also um einen nicht in der Region ansässigen Chris gehandelt haben, der über ein Event vor der Tat schon einmal ein paar Tage in Zirndorf war, in denen die "bekannten" Geschichten zu Chris und Marion sich hätten ergeben können.
Und dann war er halt weg, wieder nach Hause und das wars dann mit Chris und Zirndorf und auch mit Chris und Marion.
Ja in der Theorie schon. Aber hätte sie da eine Beziehung angefangen? Hätte die Zeit dazu ausgereicht? Das wären dann ja nicht gerade viele Treffen die da möglich gewesen wären. Das sehe ich ehrlich gesagt nicht. Ich sehe da auch keinen Chris(sy) der auch nur ansatzweise gedacht haben könnte, sie würde freiwillig an diesem Tag und an diesem Ort um jene Zeit mit ihm schlafen. Marion war 12. Und selbst wenn es so gewesen sein sollte, wird dann dieser ominöse Chris(sy) zufällig auch noch gewalttätig und erschlägt Marion mit einem Stein, als sie diesem völlig absurden Wunsch nicht nachkam. Als wäre das noch nicht genug, taucht er danach einfach und problemlos unter und nie wieder auf. Ich weiß nicht wie du das siehst, für mich klingt das unrealistisch. Genauso wenig bin ich davon überzeugt, dass an diesem Ort überhaupt regelmäßig Pärchen "verkehrten". Ich denke, sie wurde schlicht das Opfer eines Vergewaltigers, der sie an diesem Abend zufällig dort gesehen und sie dann in seine Gewalt gebracht hat. Es ist möglich, dass er sie bereits vorher kannte. Vom sehen, aus dem Ort, über ihre Eltern, aus der Schule als Lehrer, Betreuer oder sonst wie...Viele Möglichkeiten. Aber ich sehe da gerade keinen liebestollen Moped-Chris(sy).


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

21.02.2026 um 10:07
@Ahn-Dung

Vielen Dank nochmal für den Link;
über meinen Rechner und den „BayernAtlas“ kam ich dann an die Karten, habe die entsprechende gerade ausgedruckt und begebe mich heute direkt noch einmal an die Örtlichkeiten.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

21.02.2026 um 10:41
Habe es gerade nochmal mit Handy probiert.
Über „Historisch BayernAtlas“ funktioniert es und man kann am unteren Bildrand auf einer Zeitleiste hin und her fahren.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

24.02.2026 um 16:28
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb am 21.02.2026:(...) über meinen Rechner und den „BayernAtlas“ kam ich dann an die Karten, habe die entsprechende gerade ausgedruckt und begebe mich heute direkt noch einmal an die Örtlichkeiten.
Hast du die "Ortsbegehung" inzwischen machen können? Gibt es da neue Erkenntnisse zu denen du gekommen bist?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

24.02.2026 um 21:44
@Slaterator

Noch nicht, es fing an zu regnen und ich musste dann für ein paar Tage verreisen, bin erst Anfang März wieder in Fürth.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

26.02.2026 um 11:47
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 22.01.2026:Was das Schaustellermilieu angeht, sollte man sich mMn mal Gedanken machen. Wenn es -so wie in den ersten Ergebnissen innerhalb der Sendung gesagt- sogar konkrete Hinweise darauf gibt, dann ist die Distanz von 250 Km und die Tatsache das beide Opfer vor dem Mord auf einem Fest waren erklärbar. Ich würde allerdings kein Fahrgeschäft vermuten. Das war -vermute ich- auf keinem der beiden Feste vorhanden. Eher so etwas wie ein Grill/Imbiss/Ausschank/Zuckerwatte etc.
Bei Stadtfesten gibt es auch oft Geschirrverkauf, Kleider, Haushaltsgegenständeverkauf, wie Schwämme in Grosspackung, besondere Messer usw. Auch Kunstgewerbe, wie Töpferware wird häufig angeboten. Man müsste recherchieren, welche Stände gab es in LK Fürth und Kempten und wer waren die Verkäufer.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

26.02.2026 um 12:36
Im Fall Amy Lopez gab es jetzt nach 31 Jahren eine sensationelle Festnahme, der Mörder wurde anhand der an der Jeans gefundenen DNA überführt. Wie jetzt bekannt wurde, war der Täter bereits mehrmals auffällig wegen verschiedenster Sexualdelikte und war deshalb auch mehrere Jahre inhaftiert. Seine DNA lag bereits einmal vor, wurde aber aufgrund von Gesetzlichen Vorschriften leider gelöscht.


Was bedeutet das nun für die Fälle Marion Baier und Sonja Hurler? Ich habe da etwas Bauchschmerzen. Der Täter war auch hier tausendprozentig schon mehrmals wegen weiterer Sexualdelikte auffällig. Seine DNA wurde vielleicht auch wegen einer Verjährungsfrist gelöscht, bisher hat er viel Glück gehabt. Die Ermittlerteams sollten unbedingt alle Sexualstraftäter der 70/80/90er Jahre aus diesen Regionen nochmals überprüfen. Mir macht auch das Alter des Täters etwas Kopfzerbrechen, wird sich ja bisher auf einen Täter im damals jugendlichen Alter fixiert. Wie im Fall Lopez nun bekannt, war der Täter ja fast 50 Jahre alt. Kann der Täter von Marion und Sonja eventuell auch eher ein Mann mittleren Alters gewesen sein?

Die Kripo erhält bspw. im Fall Sonja Hurler täglich noch neue Hinweise. Vielleicht löst K1-Leiter Norbert Bernhard von der Kripo Kempten nach 20 Jahren seinen schwierigsten Fall?

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir vielleicht demnächst auch einen Täter präsentiert bekommen!


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

26.02.2026 um 14:43
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Was bedeutet das nun für die Fälle Marion Baier und Sonja Hurler? Ich habe da etwas Bauchschmerzen. Der Täter war auch hier tausendprozentig schon mehrmals wegen weiterer Sexualdelikte auffällig. Seine DNA wurde vielleicht auch wegen einer Verjährungsfrist gelöscht, bisher hat er viel Glück gehabt.
Die Bauchschmerzen sind, so sehe ich das seit kurzem, absolut begründet.

Da werden Fernsehfahndungen so aufgebaut, als suchte man nach einem gänzlich unbekannten Täter, dem vielleicht niemand so etwas Schlimmes zutrauen würde, und in Wahrheit rekrutiert er sich wohl eher aus dem Pool der einschlägig polizei- und gerichtsbekannten Männer.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Die Ermittlerteams sollten unbedingt alle Sexualstraftäter der 70/80/90er Jahre aus diesen Regionen nochmals überprüfen.
Auch hier muss die Polizei natürlich nach den Regeln spielen, und wie Du ja ganz richtig schreibst, lag im als Beispiel angeführten Fall die Altersangabe grob daneben.

Da polizeiliche Maßnahmen, wie eine DNA-Reihenuntersuchung, immer nur für einen genau umrissenen Personenkreis zulässig sind, lädt man vielleicht die falsche Altersgruppe ein.

Letzten Endes ist es eine politische Entscheidung, was die Ermittlungsbehörden dürfen, und was nicht.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

26.02.2026 um 18:31
@UTAC Hallo und herzlich willkommen in der Diskussion! Schön das du mitschreibst. :Y:
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:(...) es fing an zu regnen und ich musste dann für ein paar Tage verreisen, bin erst Anfang März wieder in Fürth.
Ah okay. Dann bin ich gespannt was du bei der Ortsbegehung im März alles so feststellen wirst.
Zitat von UTACUTAC schrieb:Bei Stadtfesten gibt es auch oft Geschirrverkauf, Kleider, Haushaltsgegenständeverkauf, wie Schwämme in Grosspackung, besondere Messer usw. Auch Kunstgewerbe, wie Töpferware wird häufig angeboten. Man müsste recherchieren, welche Stände gab es in LK Fürth und Kempten und wer waren die Verkäufer.
Das ist ein interessanter Aspekt, den ich ja auch im Kopf hatte. Gerade bei sehr kleinen Dorffesten, Schützenfesten oder Vereinsfesten stehen eben vorrangig Kleingewerbe und eben keine großen Fahrgeschäfte im Vordergrund. Von daher ist es natürlich auch möglich, dass der Täter als Gewerbereisender unterwegs war. Eine Überprüfung, welche Stände es bei beiden Festen gab, ob da ein Anbieter auf beiden Festen zugegen war, halte ich daher auf jeden Fall für sinnvoll.

Was allerdings mMn eher dagegen spricht ist, dass wir hier sehr unterschiedliche Situationen haben. Im Fall Hurler, war das Mädel ja aus einer Kneipe heraus unterwegs aber hier direkt vom Fest und auch zu einer anderen Zeit. Ob das irgendwie trotzdem passen kann, ist da die Frage die sich stellt. Möglich ja, wahrscheinlich eher weniger würde ich aktuell sagen. Aber prüfen sollte man das definitiv.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Ich habe da etwas Bauchschmerzen. Der Täter war auch hier tausendprozentig schon mehrmals wegen weiterer Sexualdelikte auffällig. Seine DNA wurde vielleicht auch wegen einer Verjährungsfrist gelöscht, bisher hat er viel Glück gehabt. Die Ermittlerteams sollten unbedingt alle Sexualstraftäter der 70/80/90er Jahre aus diesen Regionen nochmals überprüfen. Mir macht auch das Alter des Täters etwas Kopfzerbrechen, wird sich ja bisher auf einen Täter im damals jugendlichen Alter fixiert. Wie im Fall Lopez nun bekannt, war der Täter ja fast 50 Jahre alt. Kann der Täter von Marion und Sonja eventuell auch eher ein Mann mittleren Alters gewesen sein?
Der User @sallomaeander schreibt dazu:
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Da werden Fernsehfahndungen so aufgebaut, als suchte man nach einem gänzlich unbekannten Täter, dem vielleicht niemand so etwas Schlimmes zutrauen würde, und in Wahrheit rekrutiert er sich wohl eher aus dem Pool der einschlägig polizei- und gerichtsbekannten Männer.
Mir geht es da ganz genauso. Ich habe auch diese Bauchschmerzen. Zumal der mutmaßliche Täter im Fall von Amy Lopez viel älter war, als ich es jemals angenommen hätte. Dazu dann eben noch die Tatsache, dass er nicht nur einschlägig vorbestraft war, sondern auch seine DNA vorlag, die jedoch gelöscht werden musste. Das war schon eine echte Überraschung. Deshalb empfinde ich da genauso wie @HolzaugeSHK und würde dafür plädieren, entsprechend vorbestrafte Täter aus den entsprechenden Jahren noch einmal genau unter die Lupe zu nehmen.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir vielleicht demnächst auch einen Täter präsentiert bekommen!
Das hoffe ich sehr!


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

26.02.2026 um 19:13
Zitat von UTACUTAC schrieb:Bei Stadtfesten gibt es auch oft Geschirrverkauf, Kleider, Haushaltsgegenständeverkauf, wie Schwämme in Grosspackung, besondere Messer usw. Auch Kunstgewerbe, wie Töpferware wird häufig angeboten.
Das Fischerfest in Zirndorf hatte keinen Dult-Charakter; es gab also keine Stände mit Haushaltswaren und Ähnlichem, sondern nur Bierzelt, Biergärten und vornehmlich Fischbratereien.
Vielleicht gab es noch Brezen und einen Bratwurststand für Leute, die keinen Fisch mochten, mehr aber nicht.

Wie es heute ist, weiß ich nicht.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

27.02.2026 um 18:02
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Das Fischerfest in Zirndorf hatte keinen Dult-Charakter; es gab also keine Stände mit Haushaltswaren und Ähnlichem, sondern nur Bierzelt, Biergärten und vornehmlich Fischbratereien.
Danke für diese Info! Dann fällt die Spur ja in jedem Fall aus. Also Schausteller dann eher nicht. Bleibt eigentlich nur Personal im Catering (Bierzelt, Fischbuden, Imbiss, Biergärten) und die Organisation drumherum. Also z.B. die Kapelle, evtl. freiwillige Feuerwehr, Hilfsorganisationen (San-Dienst) oder eben die Gäste selbst. Für mich sind da immer noch zwei Dinge besonders interessant. Einmal die Porsche-Sichtung und auch die Motorradszene, wobei ich da aus Gründen den "Mopedcasanova" Chris(sy) nicht unbedingt zu dieser zurechnen würde, da ich ihn zumindest -stand jetzt- nicht als besonders Verdächtig ansehe und bezweifle das er überhaupt dort war.

Nun gibt es noch einen neuen Aspekt. Nach dem sensationellen Erfolg der Ermittler im Fall Amy Lopez eben bereits bekannte Sexualstraftäter, die auch zum Zeitpunkt der Tat wesentlich älter als zunächst angenommen gewesen sein könnten.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

01.03.2026 um 04:51
Zitat von DewDew schrieb am 20.02.2026:Da wir das aber nicht wissen, bleibt nur ganz nüchtern zu konstatieren, dass M.B. nach den vorliegenden Informationen zwei Mal Angaben über ihr geplantes Ziel machte, die nicht eingehalten wurden.
Der Wohnort der Oma würde die Bewertung dieser Angaben erleichtern.
Hallo @Dew, @alle! Soweit mir bekannt, lebte die Oma in Zirndorf, wo genau keine Ahnung. Weiß eigentlich jemand, ob die Oma womöglich garnicht zuhause war, @Ahn-Dung hat es ja bereits angesprochen,
z.B. selbst auf dem Fest oder bei Freunden und Marion deshalb wieder zurückkam? Weil sie sich verpassten? Jedenfalls machte sich Marion dann allein oder in Begleitung auf den Heimweg nach Oberasbach.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 20.02.2026:Ich sehe da auch keinen Chris(sy) der auch nur ansatzweise gedacht haben könnte, sie würde freiwillig an diesem Tag und an diesem Ort um jene Zeit mit ihm schlafen. Marion war 12. Und selbst wenn es so gewesen sein sollte, wird dann dieser ominöse Chris(sy) zufällig auch noch gewalttätig und erschlägt Marion mit einem Stein, als sie diesem völlig absurden Wunsch nicht nachkam. Als wäre das noch nicht genug, taucht er danach einfach und problemlos unter und nie wieder auf. Ich weiß nicht wie du das siehst, für mich klingt das unrealistisch. Genauso wenig bin ich davon überzeugt, dass an diesem Ort überhaupt regelmäßig Pärchen "verkehrten". Ich denke, sie wurde schlicht das Opfer eines Vergewaltigers, der sie an diesem Abend zufällig dort gesehen und sie dann in seine Gewalt gebracht hat. Es ist möglich, dass er sie bereits vorher kannte. Vom sehen, aus dem Ort, über ihre Eltern, aus der Schule als Lehrer, Betreuer oder sonst wie...Viele Möglichkeiten. Aber ich sehe da gerade keinen liebestollen Moped-Chris(sy).
Hallo @Slaterator! Nimms nicht krumm, aber du unter- als auch überschätzt da einige Faktoren.
Die Geschichte mit angeblich zur Oma wollen, aber dann auf das Fest gehen ist geradezu ein Klassiker für Verabredungen, die man den Eltern (noch) nicht erzählen will. Marion wäre der Festbesuch garantiert nicht verboten worden, sieht man auch daran, daß es für die Freunde die sie dort sahen/mit ihr geredet haben, überhaupt kein Thema war sie dort zu sehen.
Ich halte diese Theorie für die wahrscheinlichste: Marion verabredete sich bereits im Vorfeld mit Chris für das Fest und hatte durchaus vor, zur Oma zu gehen - aber erst am Abend. Marion war mit Chris auf dem Fest und wollte dann wie sie ihrer Freundin sagte, zur Oma gehen. Und hier griff das Schicksal grausam ein. Ich halte es für nahezu sicher, daß Marion zwischen 19-20 Uhr zu ihrer Oma in Zirndorf ging, nur war diese vielleicht eingeschlafen, selbst auf dem Fest oder bei Freunden, was auch immer. Jedenfalls die Tür blieb zu.
Ich könnte mir vorstellen, daß Marion zurück zum Fischerfest ging um zu sehen, ob ihre Oma auch dort ist. Als Marion sie nicht gefunden hat, ist sie dann nach Hause aufgebrochen. Ob alleine oder in Begleitung, wer weiß?
Wenn in Begleitung, dann höchstwahrscheinlich mit Chris oder weniger wahrscheinlich, einem anderen Bekannten. Nahezu sicher nicht Mister X, sondern eine Person, die Marion zumindest flüchtig kannte. Es gibt bislang, soweit uns bekannt, keine Hinweise auf einen Streit heimgehender Pärchen in Zirndorf oder Oberasbach an diesem Abend.
Die Porschemeldung fällt raus, da sie viel zu lange und spät nach der letzten sicheren Sichtung von Marion spielt. Ich glaube, der Zeuge hat im Nachhinein seine Beobachtung wissentlich oder unwissentlich dramatisiert. (Aus 2 Gründen bin ich mir nicht einmal sicher, ob diese Sichtung so je passiert ist)
Auf dem Heimweg mit wahrscheinlich Chris (dabei oder unterwegs getroffen), machen sie das, was Teenagerpärchen öfters tun. Reden, flirten, anschmachten und ein bißchen küssen. Vom Alkohol auf dem Fest mutig geworden, lockt er Marion bis an den Ortsrand ins Neubaugebiet. Das war clever, denn es ist nur wenige Minuten Fußweg von ihrem Zuhause weg und auch nicht wirklich abgelegen (bewohnte Häuser in Sichtweite), da hat sie anfangs bestimmt keinen Verdacht geschöpft. Womöglich hatte der Täter zu diesem Zeitpunkt sogar noch nicht vorgehabt, eine Vergewaltigung und Mord zu begehen, sondern tatsächlich nur etwas Knutschen und Fummeln vor dem endgültigen Heimgehen. Aber wie ich weiter oben schon erwähnte, dürfte der Alkohol ihn mutig gemacht haben und im Laufe der Zeit wurde aus dem Knutschen und Fummeln mehr. Das wollte Marion aber nicht. Und dann ist die Sache völlig entgleist.

Was "Chris" im Besonderen angeht, bin ich der Meinung, daß er bereits 18 war, womöglich sogar etwas älter 20-22 und nur jünger aussah. Wahrscheinlich hat er auch ein echtes Motorrad gehabt, sowie Kontakte zu den Rockern, die auf dem Fest auffielen.


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