Slaterator schrieb:als ein "Chris(sy)", der nur als Phantom aus der Beschreibung von möglicherweise nur einer einzigen Person auftaucht und quasi nirgendwo stattfindet. Niemand kennt ihn, niemand hat ihn trotz der guten Beschreibung irgendwo gesehen. Auch auf dem entscheidenden Fest nicht. Wo soll der den hergekommen sein? Wo und wie soll er untergetaucht sein? Ich persönlich glaube nicht, dass man sich zu sehr auf diesen "Mopedkasanova" einschießen sollte.
Dazu hatte ich schon für alle was mitgegeben, jedoch nicht explizit daraus resultierende Möglichkeiten angedeutet:
Ahn-Dung schrieb am 14.02.2026:1962 zum Beispiel fand bereits eines der größten Motorradevents, die deutsche Trial-Meisterschaft, in Zirndorf statt.
https://www.ardmediathek.de/video/br-retro/deutsche-trial-meisterschaft-in-zirndorf-1962/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzA0ODQ5OGEyLTUxYTktNDBmYS05ZGU4LTlmOWRiYzI4NzQ2Yw
dazu noch ein wenig Geschichte des AMC-Zirndorf:
https://www.nordbayern.de/fuerth/grundungsmitglieder-des-amc-seit-60-jahren-mobil-1.2587159
Es könnte sich also um einen nicht in der Region ansässigen Chris gehandelt haben, der über ein Event vor der Tat schon einmal ein paar Tage in Zirndorf war, in denen die "bekannten" Geschichten zu Chris und Marion sich hätten ergeben können.
Und dann war er halt weg, wieder nach Hause und das wars dann mit Chris und Zirndorf und auch mit Chris und Marion.
Mit Chris als Verdächtiger kann man daraus dann ggfs. auch ein späteres Treffen außerhalb eines Motorradevents zu einem Fest wie das Fischerfest erachten.
Da geht also die eine oder andere These auf- und auszubauen, obwohl der Chris bis heute ein Phantom geblieben zu sein scheint.
Über den AMC Zirndorf lässt sich nicht nur eine Nähe zu "benzinliebenden" Jugendlichen, sondern auch zu Kindern erachten, da der AMC auch Verkehrserziehung groß schreibt und dazu auch schon seit Jahrzehnten "Fahrradturniere" veranstaltet.
Von daher halte ich diesbezüglich eine "Vermischung" von ortsansässigen und fremden Teilnehmenden und Interessierten aller Altersgruppen nicht für ungewöhnlich.
Das sieht jetzt aber bitte niemand als eine Verdachtsgenerierung zu Lasten des AMC Zirndorf und seinen Mitgliedern, es soll nur die Schnittmengenpotenziale aufzeigen, die im Falle Marion erachtbar sind.
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321meins schrieb:Der Porscheclub Nürnberg hat als Adresse Am Holzacker 93 in Schwabach, laut Google Maps würde man in die Richtung in die der Porsche stand fahren um nach Schwabach zu kommen. Vielleicht gab es dort an besagtem Sonntag ein Treffen, eine Ausflugsfahrt, so dass der Porsche deshalb in der Nähe unterwegs war.
Die dortige Siedlung gab es damals noch nicht. (Luftbildrecherche 1973). Von daher ist da auch nichts mit Porscheclub gewesen.
Die Google KI sagt, dass das ein recht junges Neubaugebiet.
Die Siedlung rund um die Straße Am Holzacker in Schwabach-Wolkersdorf ist ein vergleichsweise junges Wohngebiet. Die wesentliche Erschließung und der Ausbau begannen ab dem Jahr 2010.
Quelle:
https://share.google/aimode/Mt5sgyUaLIco8qmfP(ggfs. funktioniert der Link nicht. Ich hoffe das ist nur ein Updatefehler von Google oder Microsoft. Ist in PNs schon aufgefallen. Falls nicht funktioniert bitte einfach selber die KI fragen, seit wann "Am Holzacker" existiert)
Ungeachtet dessen, scheint das nur die "Meldeadresse" des Clubs zu sein. Es gibt wohl kein Vereinsgebäude.
Nach Recherche auf den Seiten des Clubs kann ich sagen, dass die Clubabende und Hauptversammlungen in verschiedenen Gasthäusern/Gaststätten stattfinden.
Selbst die Vereinsgründung fand in einer Gaststätte statt.
Damit habe ich jetzt aber nicht gesagt, dass da 1973 nicht doch jemand Vereinsnahes auf der Hainberger nach Schwabach unterwegs gewesen sein könnte.
Nur das in Schwabach an dieser Adresse keine Porschetreffen heute oder damals 1973 möglich sind.
(heute wegen Platzmangeln und Geräuschkulisse ein Ärgernis für Anwohner, wenn da auch nur 6-10 Porsche auftauchen würden)
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321meins schrieb:Ich persönlich vermute dass der Porschefahrer schon damals ermittelt wurde, zumindest falls er ein Nürnberger Kennzeichen hatte wie hier beschrieben, einfach weil es dieses Auto generell in dieser Ausführung bzgl. Antenne und Scheinwerfern vermutlich eher selten gab
Das bezweifele ich in sofern, dass die xySendung so fern vom Tatzeitpunkt war, nämlich etwa 18 Monate nach der Tat, so dass ich den EB von damals schon zutraue, dass eben ein so markantes Fahrzeug in dieser Zeit ermittelt worden wäre.
War es aber nicht, denn in der xySendung wurde danach gefragt.
Allerdings wissen wir ja gar nicht, WANN die Porschesichtung gemeldet wurde, immerhin wurde diese von einem Ortsfremden abgegeben, wo ich mir gerade kaum vorstellen kann, wie dieser an die Kenntnis des Tötungsdelikt gekommen war.
(in xy hatte dieser Zeuge ein Kennzeichen aus Hessen)
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sallomaeander schrieb:Die amerikanischen Kennzeichen waren erstens kleiner als zweizeilige deutsche Kennzeichen, und zweitens grün.
Ich halte eine Verwechslung für unwahrscheinlich
Naja, der Schreinermeister war in der Lage ein amerikanisches Kennzeichen zu erkennen, welches von seinen Scheinwerfern angeleuchtet war....
aber in xy gibt es nicht einen Buchstaben oder Nummer dazu?
Also ich finde auch, dass man auf diese Zeugenaussagen der Autosichtungen nicht alles auf 100% gegeben erachten sollte, sondern die gewöhnlichen Unsicherheiten bei Zeugenaussagen und Vernehmerfragen/suggestionen immer mit im Hinterkopf zu behalten.
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Dew schrieb:Ich habe die bisherigen Informationen so aufgefasst, dass sie die Angabe machte, als sie ihr Elternhaus verließ und nochmal, ihrer Freundin gegenüber, beim Verlassen des Festzeltes um 1900.
Wenn ich da nicht mittlerweile etwas durcheinanderbringe/mir einbilde oder es anderen Diskussionsteilnehmern so geht, hat sie das demnach zwei Mal angegeben und demnach zwei Mal nicht getan.
Ist das so?
Ja es wäre tatsächlich sehr gut, wenn wir wüssten, wo Marions Oma gewohnt hatte. So könnte man ab 1900 Uhr ggfs. einen versuchten Besuch zur Oma erachten und die nette Dame war vielleicht gerade vorm Fernseher eingeschlafen, mit dem Hund raus oder hatte mit der Nachbarin zwei Häuser weiter einen Absacker genossen, als Marion vor verschlossener Tür stand und ist erst deshalb noch einmal auf das Fest zurück.
Ich mag da auch noch nicht so mitgehen, dass Marion geflunkert hat.
Wenn sie einfach auf dem Weg zur Oma, ihre Freundin getroffen hatte und mit der dann noch ne Stunde aufs Zelt gegangen war, dann steht doch keine Lüge im Raum und auch keine Absicht für ein Treffen mit der holden Männlichkeit sozusagen.