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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

246 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

gestern um 16:44
Hier zur besseren Orientierung ein aktuelles Luftbild und eine Aufnahme aus dem Jahr 1968.


OberasbachOriginal anzeigen (1,4 MB)


https://www.ldbv.bayern.de/vermessung/luftbilder/recherchestation.html


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

gestern um 17:34
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Also 1976 war ich 12 und da wirft man schonmal einen Blick auf Jungs, aber ganz sicher nicht auf die Gleichaltrigen.
So mit 13 ging es dann los mit Privatpartys oder auch Partys von der Kirche oder Tanzschulen und da waren auch immer Jungs, die schon 16-18 Jahre alt waren. Ich kannte damals keinen einzigen Jungen, der gleichaltrig war, die hatten da noch ganz andere Interessen.
Danke für deinen Erfahrungsbericht! Das junge Mädchen welche mit 11-12 am Anfang ihrer Pubertät stehen im Schnitt reifer/weiter als Jungs im gleichen Alter sind, ist wohl Tatsache. Von daher ist es auch kein Wunder, wenn sie sich in diesem Alter in ältere, also reifere Jungs "verknallen". Ich sehe den Sachverhalt deshalb eher von der anderen Perspektive, der jener "reiferen" Jungs. Wenn sie zwischen 16 und 18 sind, ist ein Mädchen von 11-12 Jahren quasi noch ein Kind. Auch wenn sie in der Außenwirkung älter erscheinen mag. Eine Liebesbeziehung ist ziemlich problematisch. Das war in 1973 so, ist es heute auch noch. Die Eltern sind damit sicher nicht einverstanden, für die Freunde/Kollegen ist es eher eine kleine Schwester und keine Freundin, da sie minderjährig und sogar unter 16 ist, kann man mit ihr nicht in die Disco, nicht in den Urlaub, nicht einmal in Kinofilme die ab 16 sind. Sie kann nicht an Mopeds schrauben.... Also warum sollte ein Chris(sy) mit so einem Mädel ernsthaft zusammenkommen wollen? Auch Sex ist da ein sehr schwieriges Thema. Für mich ist ein 16-18 Jahre alter Chris(sy) als erster, fester Freund ehrlich gesagt unrealistisch.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Denn genau das, erste Liebelei/erster Freund mit Knutschen und Fummeln dürfte das bei Marion und Chris auch gewesen sein und als er mehr wollte und sie nicht, kam es zum Mord. Das ist viel wahrscheinlicher als die Annahme Marion wäre für eine Ministrecke von rund 2 Kilometern bis zuhause zu einem Wildfremden ins Auto gestiegen.
Der User @Gildonus ergänzt:
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Nach der Einschätzung der Polizei ist Marion Baier "zu Fuß" nach Oberasbach gegangen.
Genau das denke ich eben nicht. Knutschen mit Bier im System auf einer Privatparty oder spontan am Baggersee mag ja drin sein. Aber ich kann mir aus o.g. Gründen nicht vorstellen, dass jener Chris(sy) mit Marion eine ernsthafte und offizielle Beziehung inkl. GV und Integration in den Freundeskreis angestrebt haben könnte. Dafür war sie schlicht zu jung.

Das sie hinter ihrem Wohnort in einem Baugebiet aufgefunden wurde, spricht für mich klar gegen Chris(sy). Denn zu Fuss oder mit dem Moped hätte sie sich gegen das Verbringen an den Tatort viel besser und effektiver wehren können. In einem Auto ist das schon deutlich schwieriger. Auch wenn es vom Festplatz zu ihrem Wohnort nur um die 2 Km waren, wäre eine Mitnahme z.B. im Porsche 911 schon verlockend. Spart Zeit und so ein Angebot ist ja auch eine Form von Wertschätzung.

Ein Aspekt kommt noch dazu: Marion wurde letztmalig auf dem Festgelände gesehen. Das erscheint mir ziemlich merkwürdig, wenn sie tatsächlich zu fuss heimwärts ging. Ich gehe mal davon aus, dass da noch einige Besucher zum Fest oder vom Fest nach hause unterwegs waren. Warum ist sie niemandem mehr begegnet? Da dieser Ort nicht besonders groß ist und man als Bürger in solchen Orten die meisten Bewohner zumindest vom Sehen her kennt, hätte man sich an eine Begegnung sicher noch erinnert. Das scheint nicht der Fall zu sein. Für mich persönlich spricht das zusätzlich dafür, dass Marion kurz nach dem Verlassen des Festplatzes mit dem Auto unterwegs war.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Sie ging vermutlich über die Brücke am Zirndorfer Stadtpark und traf dort vielleicht auf ihren späteren Mörder? Kann es sein, dass evtl. ein Auto- oder Mopedfahrer nach 20:00 Uhr an ihr vorbeifuhr? Es war Anfang Juli und bestimmt herrlichstes Badewetter. Kam eventuell ein junger Mann aus dem Zirndorfer Freibad an der Neptunstraße oder vom Hainberg-Weiher? Die Leiche wurde ja auch an der Hainberger Straße gefunden! Kann ein ortsansässiger User mal berichten wo damals im Sommer gebadet wurde in der Gegend!?
Das ist natürlich möglich. Ich tendiere jedoch derzeit zu einem Auto und nicht zu einem Zweirad als ihr finales Transportmittel. Der Ort ist aber interessant. Es wäre wirklich mal spannend, wenn ein ortskundiger User berichten könnte, wo im Sommer die "hot spots" waren...
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Im XY-Filmfall aus dem Jahre 1974 erwähnte bei 10:45 min die Mutter gegenüber der Polizei die Verletzung am Fuß von Marion. Was war da genau passiert in der Vorwoche - Schul- oder Mopedunfall?
Es ist offiziell ja leider nicht bekannt, welche Art von Verletzung das war. Da kommt alles Mögliche in Frage.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Hat Marion ihren Chris vielleicht beim Hals-Nasen-Ohrenarzt getroffen, er war wegen seines Lispelproblems dort in Behandlung?
Das ist eine sehr gute Idee! natürlich kann ein Sprachfehler wie das Anschlagen der Zunge (Lispeln) auch physische Gründe haben, die dann möglicherweise in den Bereich eines HNO-Arztes fallen, um das zu korrigieren. Allerdings sind solche Eingriffe dann meines Wissens nach oftmals einmalig und bedürfen keiner dauerhaften Therapie. Ich hätte Chris(sy) wenn, dann eher in der Logopädie verortet. Denn Sprachfehler werden mMn ohne physischen Grund nicht in der HNO behandelt.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Und was die Sichtung des plakativen Porsche und des Streites im Wagen angeht, wäre ich nicht verwundert, wenn sich der Melder eines Tages als "Chris" herausstellt.
Der Melder der Porschesichtung ist unterwegs zu seiner Kaserne als er die Sichtung macht und sollte den Behörden daher namentlich bekannt sein. Darüber hinaus dürfte sein Verbleib in den Stunden zuvor geklärt sein. Der ist mit absoluter Sicherheit nicht Chris(sy). Zumal er auch über 18 ist.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Die Kombination gelber Targa mit 4 Extrascheinwerfern und Dachantenne vorne (beim Targa Fummelarbeit und pannenanfällig, darum nur in sehr geringer Zahl verbaut) war superselten, davon dürfte es 1973 nur 2-3 in ganz Bayern gegeben haben! Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß ein so seltener Wagen in den Mordfall verwickelt ist?
Wenn es überhaupt 2-3 gab. Aber das heißt ja nichts. Nur weil es ein sehr seltenes Fahrzeug sein mag heißt das ja nicht, dass es deshalb nicht in ein Verbrechen verwickelt sein kann. Schon gar nicht, wenn sich das Verbrechen ggf. spontan ergab. Nur weil möglicherweise der VW Käfer zu dieser Zeit das weit verbreitetste Fahrzeug in Deutschland gewesen sein mag, muss der Täter ja keinen Käfer gefahren haben. Das ist kein echtes Argument.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:(...) es ist wahrscheinlicher, daß der Porsche irgendwo anders einmal gesehen und dann am Hainweg "plaziert" wurde, um die Ermittler auf Autojagd zu schicken und von der eigenen Tatortnähe abzulenken. Ob der Porsche in jener Julinacht jemals dort gestanden hat, bin ich nicht mehr überzeugt davon.
Wie jetzt?! Du unterstellst also dem Zeugen der Porschesichtung, dass es sich in Wirklichkeit bei ihm um den Täter handelt, welcher dann in einer bewussten Falschaussage gegenüber der Polizei bzgl. des Porsche versucht haben soll, von sich und seinem Moped/seiner Person/räumlichen Nähe seines Wohnortes zum Tatort abzulenken? Habe ich das richtig verstanden? Ernsthaft? Okay. Das ist jetzt wirklich wild spekuliert. Die EB werden natürlich schon abgefragt und überprüft haben, wo der Zeuge den Abend verbrachte und wie er zum Opfer gestanden haben könnte. Darüber hinaus wurde jener Chris(sy) doch von den Freundinnen eingehend inkl. Sprachfehler beschrieben! Wenn der Zeuge dann genauso aussieht, zählen die Ermittler doch 1 und 1 zusammen oder? Also wenn ich das von dir so richtig verstanden habe, halte ich den Gedanken -mit Verlaub- für ziemlich absurd.
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:(...) zur besseren Orientierung ein aktuelles Luftbild und eine Aufnahme aus dem Jahr 1968.
Vielen Dank für die Bilder! :Y:


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

gestern um 18:40
Hallo @Slaterator , hallo @alle !
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Genau das denke ich eben nicht.
Gut, das du deine Zweifel so direkt beschreibst.

Das sie in einem Auto zum Tatort kam, erscheint mir auch wahrscheinlicher als zu Fuß und weshalb hätte sie dann zu einem Baggerloch "gehen" sollen.
Damit erweitert sich aber der "Aktionsradius" des Täters erheblich.

Meine Zweifel fangen mit der "nicht" genannten Tatzeit an.

Bei einer "braven" 12 Jährigen, die am nächsten Tag zur Schule soll, erwarte ich eigendlich das sie spätestens um 22 Uhr zuhause ist und dann hat sie schon großzügige Eltern. Ein solches Mädchen weiss auch, das man nicht zu fremden Männern ins Auto steigt.

Bei der alten Aktenzeichensendung ist "impliziert", das die Tat um Mitternacht herum passiert sein könnte. Das setzt aber vorraus, das Marion Baier doch nicht so "brav" war, wie es den Anschein hatte. Die Folgefrage lautet doch wo sie sich nach 20 Uhr, als sie das letzte mal gesehen wurde, aufgehalten hat. Das man sie als einen der letzten Gäste aus dem Bierzelt herausgekehrt hatte, glaube ich aus verschiedenen Gründen nicht, man hätte sich dann an sie erinnert.

Eine abendliche Spritztur mit dem Auto bietet einen Erklärungsansatz wo sie geblieben sein könnte und weshalb die Geschicht am Baggerloch endete. Wie du selber schreibst ist es etwas sonderbar, das sie nicht auf dem Heimweg gesehen wurde.

Egal ob Marion Baier brav oder nicht brav war, sie ist augenscheinlich an eine Pädophilien geraten, der auf ganz junge Frauen steht.
Das zweite Mordopfer Sonja Hurler war auch erst 13.



Gruß, Gildonus


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

gestern um 18:57
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Die Kombination gelber Targa mit 4 Extrascheinwerfern und Dachantenne vorne
Was den gelben Porsche Targa angeht, kam mir der Gedanke, dass der Zeuge sich möglicherweise beim Fahrzeugmodell geirrt hat? Ich finde, der Opel GT, der damals sehr weit verbreitet war, sieht dem Targa doch ziemlich ähnlich (gerade im Modell 1900 von 1972), zumal man dort auch über vier Scheinwerfer verfügt, ich weiß aber nicht, ob es da welche mit Extrascheinwerfern gab:
1972 opel gt img 1659-6-91791Original anzeigen (0,8 MB) Leider ist gerade hier bei dem amerikanisierten Modell das eine Paar Scheinwerfer vorne, das sonst weiß ist, orange!


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

gestern um 20:59
Zitat von MantuaMantua schrieb:Was den gelben Porsche Targa angeht, kam mir der Gedanke, dass der Zeuge sich möglicherweise beim Fahrzeugmodell geirrt hat?
Das denke ich nicht, denn der Opel ist ja kein Targa. Rein von der Silhouette her gab es damals einige "ähnliche Modelle", da gehört der von dir erwähnte Opel sicher dazu. Zusatzscheinwefer haben sich damals viele ans Auto montiert, nicht nur an sportliche Modelle. Das war meist "aftermarket" Zubehör von Drittherstellern (prominentes Beispiel: Hella).


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

gestern um 21:14
Hallo @GrafOskar ! Danke für die Luftbilder, die sind nicht unwichtig! Eine der heutigen Durchfahrtsstraßen existierte in dieser Form damals offenbar noch nicht. Das heißt, falls ein fahrbarer Untersatz eine Rolle spielte, muß er direkt an Marions Zuhause vorbeigekommen sein, außer eine Zickzackfahrt durch schmale Gassen, was ich für unwahrscheinlich halte.
Selbst zu Fuß gibt es nur wenig andere Möglichkeiten. Ich glaube nicht an eine Zufallsbekanntschaft.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Wenn sie zwischen 16 und 18 sind, ist ein Mädchen von 11-12 Jahren quasi noch ein Kind. Auch wenn sie in der Außenwirkung älter erscheinen mag. Eine Liebesbeziehung ist ziemlich problematisch. Das war in 1973 so, ist es heute auch noch. Die Eltern sind damit sicher nicht einverstanden, für die Freunde/Kollegen ist es eher eine kleine Schwester und keine Freundin, da sie minderjährig und sogar unter 16 ist, kann man mit ihr nicht in die Disco, nicht in den Urlaub, nicht einmal in Kinofilme die ab 16 sind. Sie kann nicht an Mopeds schrauben.... Also warum sollte ein Chris(sy) mit so einem Mädel ernsthaft zusammenkommen wollen? Auch Sex ist da ein sehr schwieriges Thema. Für mich ist ein 16-18 Jahre alter Chris(sy) als erster, fester Freund ehrlich gesagt unrealistisch.
Hallo @Slaterator! Nimm´s mir nicht übel, aber Du unterschätzt hier im Fall mehrere Dinge, nicht nur die Altersfrage. Marion muß, nach allem was wir wissen, für ihr Alter (12, fast 13) geistig relativ, ich sage relativ. erwachsen gewesen sein, denn sie wurde durch die Bank von Außenstehenden für 16-17 gehalten. Das kann nicht nur am Aussehen gelegen haben.
Damit fallen viele deiner Vorbehalte flach, denn in den siebziger und achtziger Jahren wurden viele Alterskontrollen sehr lasch gehandhabt, solange man nicht über die Stränge schlug und gewisse feste Sperrzeiten einhielt. Um bei einem deiner Beispiele zu bleiben, niemand hätte Chris und Marion vom Besuch eines Films ab 16 abgehalten.
Aber der wichtigste Punkt von allen ist der, daß Du eine Sache nicht auf dem Schirm hast: Wenn "Chris", wie ich spekuliere, der Täter wäre, dann hätte er sicherlich pädophile Neigungen, denn wie @Gildonus ja auch erwähnt hat, war Sonja Hurler ebenfalls erst 13.
Ich habe die Theorie, daß die arme Marion das erste Opfer, die Initialzündung, war und der Täter deswegen viel näher und über einen längeren Zeitraum an ihr "drangeblieben"ist. Dafür spräche auch die plötzliche Eskalation. Wie erwähnt, denke ich, der Täter wollte dann nach einiger Zeit mehr als nur Knutschen und Fummeln und als Marion nicht wollte, hat er sie umgebracht.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Wenn es überhaupt 2-3 gab. Aber das heißt ja nichts. Nur weil es ein sehr seltenes Fahrzeug sein mag heißt das ja nicht, dass es deshalb nicht in ein Verbrechen verwickelt sein kann. Schon gar nicht, wenn sich das Verbrechen ggf. spontan ergab. Nur weil möglicherweise der VW Käfer zu dieser Zeit das weit verbreitetste Fahrzeug in Deutschland gewesen sein mag, muss der Täter ja keinen Käfer gefahren haben. Das ist kein echtes Argument.
Der Punkt ist folgender: Dieser auffällige Porsche hätte Autofans rund ums Fischerfest ins Auge fallen müssen, daß war ein absoluter Traumwagen seiner Zeit. Es gab aber, so sieht es zumindest aus, bis heute keine Meldungen zu dem Fahtzeug außer dieser einen Sichtung in der Nacht. Das passt überhaupt nicht zu einem Besuch des Fischerfestes seiner Insassen.

Zweiter Punkt. Ein dermaßen ausgefallenes Fahrzeug war selbst mit den Mitteln der 70er zu finden, denn die Polizei mußte sich nicht durch zehntausende gleichartige Autos durchbuddeln. Ich glaube, die Ermittler haben relativ rasch herausfinden können, wer einen solchen Porsche im Raum Nürnberg sein eigen nannte, selbst wenn sie nur nach gelben Targas gesucht hätten, wären das auch nicht dermaßen viel mehr "Hausbesuche" gewesen. Ebenso glaube ich, daß die Polizei inzwischen weiß, ob damals tatsächlich ein Targa mit streitender Besatzung am Hainweg gestanden hat oder ob es nur eine erfundene Geschichte war.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Der Melder der Porschesichtung ist unterwegs zu seiner Kaserne als er die Sichtung macht und sollte den Behörden daher namentlich bekannt sein. Darüber hinaus dürfte sein Verbleib in den Stunden zuvor geklärt sein. Der ist mit absoluter Sicherheit nicht Chris(sy). Zumal er auch über 18 ist.
Chris kann durchaus schon 18 gewesen sein, ist auch in seiner Beschreibung erwähnt. Namentliche Bekanntheit ist völlig belanglos, solange wir nicht sicher sagen können, ob "Chris" die Kurzform seines wirklichen Namens war oder nur ein Spitzname. Verbleib in den Stunden zuvor war in den 70er Jahren viel schwieriger genau zu rekonstruieren als heute.
Selbst wenn sie erkannt hätten, daß der Melder "Chris" wäre und kein gutes Alibi verweisen könnte, müßten sie ihm die Tat oder Tatbeteiligung erst nachweisen. Und mit den Möglichkeiten der damaligen Zeit war da nicht viel mehr drin als was sie letztlich fanden.
Die heutigen Ermittler geben die Wahrscheinlichkeit den Fall doch noch zu klären mit 80-90% an. Für eine so hohe Wahrscheinlichkeit müssen sie einen bestimmten TV im Auge haben, mit einer amorphen Masse an Verdächtigen wäre keine so hohe Wahrscheinlichkeit machbar. Und ich halte den großen (bislang uns) Unbekannten für sehr unwahrscheinlich.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

gestern um 23:24
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Also warum sollte ein Chris(sy) mit so einem Mädel ernsthaft zusammenkommen wollen? Auch Sex ist da ein sehr schwieriges Thema. Für mich ist ein 16-18 Jahre alter Chris(sy) als erster, fester Freund ehrlich gesagt unrealistisch.
Das sehe ich doch etwas anders.
Zum einen wird Marion ja so beschrieben, daß sie eben schon älter und reifer wirkte. Von daher dürfte einen 16 jährigen ihr wirkliches Alter erst mal nicht weiter interessiert haben.
Zum anderen wissen wir ja, daß jener Chris einen Sprachfehler gehabt haben soll, was ihn für gleichaltrige Mädels gleich mal viel weniger interessant gemacht haben kann. Vielleicht hatte er von daher sogar auch ein geringeres Selbstvertrauen / Unsicherheiten und war in Bezug auf gleichaltrige Mädels eher schüchtern, da kam ein jüngeres Mädchen doch gerade recht, das ihn schon aufgrund seines Alters bewundert hat.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

um 02:11
Zitat von ManateeManatee schrieb:
Zitat von MantuaMantua schrieb:Was den gelben Porsche Targa angeht, kam mir der Gedanke, dass der Zeuge sich möglicherweise beim Fahrzeugmodell geirrt hat?
Das denke ich nicht, denn der Opel ist ja kein Targa.
Also, wenn man einen Targa meldet, dann sind Verwechslungen zu anderen Fahrzeugen nahezu ausgeschlossen. Es ist völlig belanglos, wieviele Scheinwerfer da verbaut waren.

Einen Targa meldet man, weil man ein Verdeck gesehen hat, denn (fast alle) Porsche Cabrios hießen damals Targa:
Als Porsche Targa werden die seit 1965 gefertigten Modelle des Porsche 911 und 912 bezeichnet, die mit einer besonderen Dachkonstruktion – mit herausnehmbarem Dachmittelteil und fest montiertem Sicherheitsbügel, beziehungsweise seit 1996 einem großen Panoramaglasdach – ausgestattet sind. Der Begriff Targa entstand aus Targa Florio, ein von 1906 bis 1977 ausgeführtes berühmtes Langstreckenrennen, bei dem die Zuffenhäuser im Laufe ihrer Motorsport-Karriere einige entscheidende Siege erringen konnten. Dass Targa im Italienischen „Schild“ bedeutet, war den Verantwortlichen zum Zeitpunkt der Benennung nicht bekannt.
Quelle: Wikipedia: Porsche Targa


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

um 04:09
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Da wir Diskutanten im Fall Marion Baier logischerweise angefangen haben im Fall Sonja Hurler "querzulesen", hier ein paar Infos für dich. Das Medaillon hat Marion Baier 1973 ihrem Mörder im Kampf abgerissen.
Quelle:Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981 (Seite 21) (Beitrag von Höhenburg)

Das wissen wir doch noch gar nicht so genau. Es kann sich doch auch um einen Schlüsselanhänger gehandelt haben, den Sonja, ggfs. samt Schlüssel aus dem Zündschloss gezogen hatte.

Und genau das halte ich wegen der Autosichtung gegen 23 Uhr für sehr sehr wahrscheinlich.
Es grenzt doch an Idiotie, als Täter den Fundort als Tatort auszuwählen und da mal eben sein Fahrzeug gut sichtbar auf der Hauptstraße abzustellen, um dann nur ein paar Meter in einer offen einsehbaren Baugrube ein Mädchen zu vergewaltigen und zu töten.

Von daher gehe ich in die Annahme, dass spätestens ab einer Vorbeifahrt an der Merkurstraße die Marion in Panik geraten war, weil nun für sie ersichtlich war, dass der Täter sie nicht nach Hause bringen wollte und die Fahrt ins Dunkle ging und dann hat sie etwa weitere 130 Meter Fahrt gebraucht, um auf die Idee zu kommen, einfach den Zündschlüssel abzuziehen, um so den Wagen zum Stehen zu bringen und ist dann aus dem Wagen geflohen.

Und wegen des Christopherusanhängers gehe ich in Annahme zweier Möglichkeiten und zwar einmal, dass der Täter schon im Auto die Schlüssel zwar wieder an sich bringen konnte, jedoch dabei der Anhänger abriss und bei Marion verblieb und sie damit geflohen war oder eben das dieses Abreißen des Anhängers erst beim Kampf in der Baugrube geschah, nachdem der Täter sie eingeholt hatte.

-----

Zur Erklärung der 130 Meter von der Merkurstraße.

Ich hatte den Fundort mal genauer verortet und dieser befindet sich entgegen der Annahme vieler User hier im Thread (oder bekannten Zeitungen) eben nicht auf dem heutigen LIDL-Gelände, sondern auf einem der heutigen Grundstücke darunter.

Und das war recht einfach rauszufinden, weil es auf einem der Tatortfotos, genauer jenes, welches von der Hainbergstraße in die Baugrube hinein aufgenommen wurde, bereits die drei Reihen Reihenhäuser zu sehen sind, welche damals schon standen oder sich im Bau befanden und heute noch hinter dem Lidl zu finden sind.

Und es ist auf dem Foto zu erkennen, dass der Fotograf von unterhalb der untersten Häuserreihe fotografiert haben muss und man kann anhand der verpixelten Leiche von Marion eben auch erkennen, dass diese unterhalb der (gedachten) Verlängerung der untersten Häuserreihe liegt.

Das LIDL- Gelände befindet sich aber in der Verlängerung dieser Häuserreihe und von daher kann dieses Gelände nicht der Fundort gewesen sein.

Der Fundort muss also irgendwo im Bereich der heutigen Grundstücke Hainberger Straße 34, 36 liegen oder dazwischen.

Foto Fundort mit den im Bau befindlichen Reihenhäusern:

ec7522b0-8565-41dc-8206-9c39e60e0f8b

und hier der Link zu GoogleMaps und betreffendem Bereich:

https://www.google.com/maps/@49.4305331,10.9801753,366m/data=!3m1!1e3?authuser=0&entry=ttu&g_ep=EgoyMDI2MDEyOC4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

um 04:11
@Höhenburg
Du hast das alles realistisch an der Zeit ausgeführt, ABER:
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Aber der wichtigste Punkt von allen ist der, daß Du eine Sache nicht auf dem Schirm hast: Wenn "Chris", wie ich spekuliere, der Täter wäre, dann hätte er sicherlich pädophile Neigungen, denn wie @Gildonus ja auch erwähnt hat, war Sonja Hurler ebenfalls erst 13.
Das ist Unsinn. Bitte nochmal überlegen oder nachschlagen, was "Pädophilie" überhaupt bedeutet. Du erwähnst zudem selber noch, dass Marion obendrein älter wirkte.

Und daran ist und war nichts Außergewöhnliches, dass 12/13-jährige Mädels Freunde haben, die etwas älter sind, das liegt an der unterschiedlichen Entwicklung von Mädchen und Jungs.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

um 09:27
Zündschlüssel abziehen vom Beifahrersitz aus funktioniert beim PORSCHE schlecht, da das Zündschloss links vom Lenkrad sich befindet ...


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

um 09:36
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Ich hatte den Fundort mal genauer verortet und dieser befindet sich entgegen der Annahme vieler User hier im Thread (oder bekannten Zeitungen) eben nicht auf dem heutigen LIDL-Gelände, sondern auf einem der heutigen Grundstücke darunter.
Das passt aber für mich irgendwie nicht. Zum einen weil die Merkurstraße z.B.hier erwähnt wird
In der Merkurstraße in Oberasbach deutet heute nichts mehr auf das Verbrechen hin,
Quelle: https://fuerthaktuell.de/polizei/8628/cold-case-marion-baier-nach-ueber-50-jahren-neue-spur-im-mordfall-von-oberasbach/
und zum anderen sieht man auf Bild Nr. 17 eine beidseitige Bebauung der Straße wo die Autos parken, eine beidseitige Bebauung gibt es aber an der Hainbergstraße so wie ich es sehe nicht.
Auf dem von Dir eingestellten Bild Nr. 1 sieht man hinten flache Bauten, ob das die Unterkünfte für die Mitarbeiter auf dem Baugebiet sind?
Zitat von soomasooma schrieb:Und daran ist und war nichts Außergewöhnliches, dass 12/13-jährige Mädels Freunde haben, die etwas älter sind
Das sehe ich genauso zumal Marion als älter aussehend beschrieben wird.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

um 10:47
Zitat von dukeofaragondukeofaragon schrieb:Zündschlüssel abziehen vom Beifahrersitz aus funktioniert beim PORSCHE schlecht, da das Zündschloss links vom Lenkrad sich befindet ...
um 23 Uhr wurde auch kein Porsche gesichtet.
Zitat von 321meins321meins schrieb:
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Ich hatte den Fundort mal genauer verortet und dieser befindet sich entgegen der Annahme vieler User hier im Thread (oder bekannten Zeitungen) eben nicht auf dem heutigen LIDL-Gelände, sondern auf einem der heutigen Grundstücke darunter.
Das passt aber für mich irgendwie nicht. Zum einen weil die Merkurstraße z.B.hier erwähnt wird
Zitat von 321meins321meins schrieb:und zum anderen sieht man auf Bild Nr. 17 eine beidseitige Bebauung der Straße wo die Autos parken, eine beidseitige Bebauung gibt es aber an der Hainbergstraße so wie ich es sehe nicht.
Das Foto ist nach Nordosten aufgenommen. Aus der Baugrube heraus mit Blick auch auf die Hainberger. Die ganzen Fahrzeuge stehen auf der Hainberger stadteinwärts.
(erkennt man alleine schon an den Orts- bzw- Richtungsangaben die auf dem Foto mit Schreibmaschine eingefügt waren)

Aber zum noch besserem Verständnis:
-----

Die letzten drei sichtbaren Gebäude am rechten Fotorand sind die heutigen Gebäude Kulmbacher Straße 2, 7 und 3

2 und drei sind in etwa im Urzustand wie auf Bild 17 zu sehen und die 7, gleiche Bauart wie die 2, hat nachträglich ein Spitzdach aufgesetzt bekommen und die 2 hat weiterhin ein Flachdach.

Die 3 scheint mir noch die gleichen Fensterläden wie 1973 zu haben.

Streetview Kulmbacher 3 und 7:
https://www.google.com/maps/place/90513+Zirndorf/@49.4322431,10.9810217,3a,75y,68.58h,104.37t/data=!3m7!1e1!3m5!1sY311KmHm3ExK3HHZlJ7UhQ!2e0!6shttps:%2F%2Fstreetviewpixels-pa.googleapis.com%2Fv1%2Fthumbnail%3Fcb_client%3Dmaps_sv.tactile%26w%3D900%26h%3D600%26pitch%3D-14.370110702138362%26panoid%3DY311KmHm3ExK3HHZlJ7UhQ%26yaw%3D68.58185277191251!7i16384!8i8192!4m6!3m5!1s0x479f545990d41533:0xe234f123d6110312!8m2!3d49.4428638!4d10.9613504!16zL20vMDZsZHd3?authuser=0&entry=ttu&g_ep=EgoyMDI2MDEyOC4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D

Und nach diesem Gebäude ist, so wie du schon angemerkt hattest, tatsächlich bis heute nicht bebaut.

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Grundsätzlich habe ich zu diesen alten (zwei) Fotos aber auch ständig "Dimensionsirritationen"


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um 10:49
Zitat von 321meins321meins schrieb:Bebauung der Straße wo die Autos parken, eine beidseitige Bebauung gibt es aber an der Hainbergstraße so wie ich es sehe nicht.
Die beidseitige Bebauung bestand damals wie auch heute nur bei der Nürnberger Straße, die danach geradewegs in die Hainbergstraße mündet.
An der Hainbergstraße befand sich 1973 der Truppenübungsplatz der US-Armee. Angehörige der Streitkräfte wohnten aber nicht dort.
Das Gelände wurde in den 90er Jahren renaturiert und wurde als Naturschutzgebiet ausgewiesen; daran wurde nichts mehr geändert.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

um 11:54
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Das wissen wir doch noch gar nicht so genau. Es kann sich doch auch um einen Schlüsselanhänger gehandelt haben, den Sonja, ggfs. samt Schlüssel aus dem Zündschloss gezogen hatte.
Hallo @Ahn-Dung! Das ist durchaus möglich, aber laut Ermittler wäre es im Kampf abgerissen worden. Könnte womöglich am Auffindeort liegen, weshalb der Abriss im Kampf wahrscheinlicher erscheint.
Zitat von soomasooma schrieb:Du erwähnst zudem selber noch, dass Marion obendrein älter wirkte.
Hallo @sooma! Ja, da ich aber im Fall MB auch davon ausgehe, daß der Täter Marion länger kannte als nur den Nachmittag, hätte er wissen können wie jung Marion tatsächlich war. Gebe aber zu, leichte Pädoneigungen muß er nicht unbedingt gahabt haben. Womöglich hat er sich auf recht junge Mädels spezialiert, weil es "einfacher" ist, die Kontrolle auf die er giert zu behalten.


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um 12:07
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ja, da ich aber im Fall MB auch davon ausgehe, daß der Täter Marion länger kannte als nur den Nachmittag, hätte er wissen können wie jung Marion tatsächlich war. Gebe aber zu, leichte Pädoneigungen muß er nicht unbedingt gahabt haben.
Du verstehst nicht: Pädophilie ist das Interesse an Kindern, die die Pubertät noch nicht erreicht haben. Marion dagegen war schon 12 und wirkte noch dazu deutlich älter.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

um 12:12
Also ich gehe noch am ehesten von einer Zufallsbekanntschaft aus.

Der Heimweg von Zirndorf nach Altenberg ist auch heute noch keine schöne Route, sofern sie den kürzesten Weg gewählt hätte, und damals war es vermutlich noch erheblich unangenehmer.
Ab Stadtpark Zirndorf reine Autostraßen bis Höhe Erlanger Straße.

Möglicherweise hat sie auf dem Fischerfest in Zirndorf ihren Unmut über den Heimweg ausgedrückt und jemand hat ihr daraufhin angeboten, sie im Auto mitzunehmen, weil er vielleicht auch in diese Richtung musste. Zu diesem Zeitpunkt muss es noch keinen zwingenden Vorsatz zu einem Verbrechen gegeben haben. Manchmal ergibt eines das andere, da kann sich in wenigen Minuten viel entwickeln.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

um 12:50
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Also ich gehe noch am ehesten von einer Zufallsbekanntschaft aus.

Der Heimweg von Zirndorf nach Altenberg ist auch heute noch keine schöne Route, sofern sie den kürzesten Weg gewählt hätte, und damals war es vermutlich noch erheblich unangenehmer.
Ab Stadtpark Zirndorf reine Autostraßen bis Höhe Erlanger Straße.

Möglicherweise hat sie auf dem Fischerfest in Zirndorf ihren Unmut über den Heimweg ausgedrückt und jemand hat ihr daraufhin angeboten, sie im Auto mitzunehmen, weil er vielleicht auch in diese Richtung musste. Zu diesem Zeitpunkt muss es noch keinen zwingenden Vorsatz zu einem Verbrechen gegeben haben. Manchmal ergibt eines das andere, da kann sich in wenigen Minuten viel entwickeln.
Hallo @Bundesferkel! Dein Szenario ist definitiv möglich, hier im Fall Marion aber aus meiner Sicht weniger wahrscheinlich als ein Täter, der sie kannte. (wie gut oder flüchtig auch immer)
Marion war eine Zeit lang vom Fest weggegangen, bis heute ist uns hier nicht bekannt wohin genau und kam dann zurück. Ich halte es für wahrscheinlich, daß sie in diesem Zeitraum eine Vorverabredung für später getroffen hat. Sei es Begleitung zu Fuß oder motorisiert.
Marion war scheinbar relativ erwachsen für ihr Alter. Ich halte daher ein Einsteigen bei einem Wildfremden für einen Ministrecke, selbst wenn sie öde ist, für wenig wahrscheinlich. Bei Jemand den sie zumindest ein bißchen kannte, wesentlich höher.
Zitat von soomasooma schrieb:Du verstehst nicht: Pädophilie ist das Interesse an Kindern, die die Pubertät noch nicht erreicht haben. Marion dagegen war schon 12 und wirkte noch dazu deutlich älter.
Ja, muß den genauen Begriff, für die Leute die junge, aber schon entwickelte Teenager bevorzugen, nachschauen. Da gibt es auch einen Fachbegriff für.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

um 13:05
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ja, muß den genauen Begriff, für die Leute die junge, aber schon entwickelte Teenager bevorzugen, nachschauen. Da gibt es auch einen Fachbegriff für.
Der Begriff lautet „Hebephilie“.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

um 13:59
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Also, wenn man einen Targa meldet, dann sind Verwechslungen zu anderen Fahrzeugen nahezu ausgeschlossen. Es ist völlig belanglos, wieviele Scheinwerfer da verbaut waren.
Richtig, wenn man einen Targa (T-Top) meldet dann hat man wohl ein Fahrzeug mit Überrollbügel und abnehmbarem Dacheinsatz gesehen. Porsche nennt es Targa. Dieses Konzept war 1973 auch beim Fiat X1/9 und bei der Corvette C3 im Angebot.


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