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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

459 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.02.2026 um 15:13
Zitat von dergärtner01dergärtner01 schrieb:Ich glaube ich habe die Thematik mit dem Aufnahmelager verpasst und die damit verbundene Verbindung nach Kempten. Vielleicht könnte mich hier nochmal jemand ins Bilde bringen.
Es ist in Kempten eine Personengruppe aufgetaucht, die bisher nicht auf dem Schirm war, die Kreisgruppe der Siebenbürger Sachsen, die an diesem Abend ein Grillfest hatte.
Der Zusammenhang mit dem Aufnahmelager in Zirndorf (viele Siebenbürger Sachsen) ist rein spekulativ.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.02.2026 um 15:25
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Ist denn gesichert, dass es diesen Porsche-Club damals bereits gab?
Ja, den gab es damals offenbar schon
Unsere Gründung fand am 10. September 1958 als Porsche Club Nürnberg e.V. statt.
Quelle: https://www.porsche-club-nuernberg.de/PorscheClubs/pc_nuernberg/pc_main.nsf/web/47500ED152F2A623C12581B500497554
Ich persönlich vermute dass der Porschefahrer schon damals ermittelt wurde, zumindest falls er ein Nürnberger Kennzeichen hatte wie hier beschrieben, einfach weil es dieses Auto generell in dieser Ausführung bzgl.Antenne und Scheinwerfern vermutlich eher selten gab
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 19.01.2026:Der Zeuge glaubte sich auch daran zu erinnern, dass die Kennzeichen des Porsche mit "N" begannen. Er ist sich da aber nicht sicher.



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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.02.2026 um 16:10
Hallo @Dew! Hallo @alle! Erneut ein Danke schön für deinen Beitrag, da er mir wieder das meiste meiner Argumente zu Schreiben erspart, da sie übereinstimmen. ein paar Anmerkungen:
Zitat von DewDew schrieb:Der "Chrissy" kann ein Moped oder Zugang dazu gehabt haben, das würde auch für jemanden aus einer Aufnahmeeinrichtung eher im Bereich des Möglichen liegen, als ein Porsche.
Ich nehme an, "Chris" könnte sogar Zugriff auf ein Motorrad gehabt haben. Er wurde 17-18 Jahre alt geschätzt, falls er ein Milchbubigesicht hatte, würden auch ein paar Jahre älter nicht auffallen. Nebenbei mit 18 wäre/war er schon alt genug für Motorrad- und Autoführerschein.
Zitat von DewDew schrieb:Die Problematik, die sich mit den aufgetauchten Informationen bzgl. Aufnahmeeinrichtung und Verbindung ausgerechnet nach Kempten ergibt, macht das auch deutlich.
Die Jungs und Mädels aus Kempten werden als Zeugen gesucht, da man erst jetzt von dem Fest am Kollerbach erfahren hat. Ob überhaupt oder falls ja, wie stark, eine Verbindung nach Franken besteht, ist momentan sehr spekulativ.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ich persönlich vermute dass der Porschefahrer schon damals ermittelt wurde, zumindest falls er ein Nürnberger Kennzeichen hatte wie hier beschrieben, einfach weil es dieses Auto generell in dieser Ausführung bzgl.Antenne und Scheinwerfern vermutlich eher selten gab
Ich halte es auch für wahrscheinlich, daß der Porsche, falls er je da gestanden hat, im Laufe der Zeit ermittelt wurde. Ich habe bereits in älteren Beiträgen erwähnt, daß die beschriebene 911 Variante extrem selten war.
Zitat von DewDew schrieb:Da wir über nähere Umstände der Sichtung des USA-VWs nichts wissen, konnte man sich in diesem leeren Spekulationsraum allerlei Geschichten um den unbekannten Amerikaner ausdenken. Völlig erlaubt.
Ich lebe in einer Gegend in der es auch viele Amerikaner gibt und US-Autos normaler Teil des Stadtbildes sind und kann, wie alle Einheimischen, diese selbst 10 Meter gegen den Wind erkennen. Ich kenne auch die alten Schilder noch sehr gut.
Was in der Diskussion um die beiden Autosichtungen weitgehend untergegangen ist: Der amerikanische Wagen muß überhaupt kein Amerikaner gewesen sein, denn die Qualität einer Sichtung in der Nacht hängt auch vom Autowissen des Zeugen ab. Damals gab es mehrere Autohersteller, FIAT einer der bekanntesten unter ihnen, die Fahrzeuge herstellten, die Schilder in Form der US-Kennzeichen benötigten ohne für die USA bestimmt gewesen zu sein.
Hier ist ein Beispiel:

960px-MHV Fiat 125S 1969 02
Quelle: Wikipediaartikel über den Fiat

Wenn jemand wenig Autowissen hatte und in der Dunkelheit im Vorbeifahren 1973 ein Auto sichtete, könnte er durchaus einen damaligen deutschen Fiat, z.B. 800/1300/125 Baureihen, mit einem amerikanischen VW 1500 verwechseln. Bei Tageslicht sind sie nicht wirklich verwechselbar, bei Dunkelheit und im Vorbeigehen schon.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.02.2026 um 17:50
@Höhenburg

Zeige mir bitte jenen Fiat, der mit einem VW 1500 Bj 1970 mit Stufenheck hätte verwechselt werden können.

Nehmen wir Dein Beispiel auf dem Bild, so verraten sowohl die vergleichsweise wuchtige und eckige Karosserie, als auch diese eckigen Rücklichter, dass es sich um keinen VW 1500 gehandelt haben konnte.

Eine Verwechslung halte ich für ausgeschlossen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.02.2026 um 20:02
Die amerikanischen Kennzeichen waren erstens kleiner als zweizeilige deutsche Kennzeichen, und zweitens grün.

Ich halte eine Verwechslung für unwahrscheinlich.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.02.2026 um 20:22
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Die Hainbergstraße mit dem Truppenübungsplatz auf der einen Seite und dem bis dahin unbebauten Brachland auf der anderen Seite bot 1973 (vor allem nachts und trotz Straßenbeleuchtung) eine Möglichkeit, relativ unauffällig seinen kleineren oder größeren Geheimnissen nachzugehen, eben auch sexuellen Abenteuern.
Natürlich ist eine etwas "einsam" also unbebaute Straße durchaus ein Platz, an dem sich ein Pärchen miteinander in einem Fahrzeug verlustieren kann. Keine Frage. Allerdings vermute ich absolut nicht, dass sowas in der Nacht von Sonntag auf Montag besonders häufig an diesem Ort vorgekommen ist und die Autos dabei entgegen der Fahrtrichtung, auf der Gegenspur und nicht am Rand geparkt, in voller "Festbeleuchtung" (also mindestens Zündung, wahrscheinlich auch laufendem Motor) abgestellt wurden an zufällig genau dieser einen Stelle, in deren Nähe dann auch Marions sterbliche Überreste gefunden wurden. Wir sprechen hier nicht von einem bekannten "Pendler-Parkplatz" an der Autobahn oder Straßenstrich. Wir sprechen über das Jahr 1973 und ein Neubaugebiet.

Mir erscheint deshalb auch völlig abwegig, dass Marion zu Fuß bzw. auf einem Krad dort hingelangt ist. Das war eben kein Platz, der außerhalb eines Fahrzeuges den nötigen Mindestkomfort und Privatsphäre bietet, der mMn für ein intimes Zusammenkommen von Nöten gewesen wäre. Marion -das habe ich schonmal in einem Beitrag von mir näher ausgeführt- hätte sich doch mit 12 Jahren und wahrscheinlich zero Erfahrung niemals mit einem ziemlich neuen Freund freiwillig an diesen sandigen, steinigen Platz auf einer Brachfläche (Großbaustelle) begeben, um mit ihm dort intim zu werden. Das hätte dieser Freund auch wissen müssen. Sie war deshalb auch mMn. nicht freiwillig dort.
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Der von einem Zeugen beschriebene Porsche hatte möglicherweise seine Lichtanlage nur deshalb angeschaltet, um Turbulenzen im Fahrzeuginneren weniger gut erkennbar zu machen.
Nein, die Blendwirkung war -wenn- nur nach vorn, nicht zur Seite oder hinten am Fahrzeug. Nutzt also nicht wirklich etwas. Dazu die Innenbeleuchtung, die lt. Zeuge ja auch eingeschaltet war. Warum sollte man die Innenbeleuchtung einschalten, wenn man nicht gesehen werden will? Außerdem war von einer Auseinandersetzung, genauer "Rauferei" die Rede, nicht von GV. Meiner Meinung nach kann man das von außen sehr wohl unterscheiden.
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Und der VW 1500 mit amerikanischem Kennzeichen war vielleicht auch durch ein Pärchen besetzt.
Der Zeuge welcher im Xy-Beitrag von 1974 gezeigt wird, sah das Fahrzeug unbesetzt, also leer.
Zitat von DewDew schrieb:Du unterliegst mit dem Versuch, die Fahrzeuge unbedingt in das Mordgeschehen "einbauen" zu wollen, m. E. einem logischen Fehler. Nur, weil jemand zufällig irgendwo rumsteht, hat er nicht zwingend was mit einem dort höchstwahrscheinlich deutlich vorher stattgefundenen Ereignis zu tun.
Du hast mich da falsch verstanden. Ich will nicht unbedingt irgendetwas einbauen. Aber die Beobachtung/Zeugenaussage bzgl. des Porsche steht nun einmal im Raum. Das war mMn sicher keine Einbildung, keine Trugspur und auch kein Paar beim Liebesakt. Das kann man nicht wegdiskutieren, nur weil ein halbstarker Krad-Casanova nicht zu einem sich körperlich auseinandersetzenden Paar im Porsche passt. Dazu kommt die Wahrscheinlichkeitsrechnung. Das war sicher nicht der Normalzustand, dass sich an genau jener Stelle wahrscheinlich an jedem Abend Pärchen im Porsche verlustiert haben und der Zeuge dann auch noch GV für eine Rauferei gehalten hat. Das ist einfach zu viel, als das man es einfach beiseite schieben sollte.
Zitat von DewDew schrieb:Überhaupt muss nichts mit nichts zu tun haben.
Richtig. Zum Beispiel muss Chris(sy) überhaupt nichts mit Marion zu tun haben. Es gibt nämlich keinen Beleg dafür, dass Marion und Chris(sy) eine Beziehung hatten, leiert waren. Auch nicht dafür das sie ihn an dem Tag getroffen hat, noch dafür das er überhaupt auf oder am Fest war. Es gibt scheinbar nur die Aussage einer einzigen Freundin, dass sie diesen Chris(sy) überhaupt irgendwann getroffen hat. Wie die Treffen abliefen, ist auch nicht überliefert. Von daher ist er für mich zumindest nach aktuellem Informationsstand nicht besonders verdächtig.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Der amerikanische Wagen muß überhaupt kein Amerikaner gewesen sein, denn die Qualität einer Sichtung in der Nacht hängt auch vom Autowissen des Zeugen ab.
Das ist mMn jetzt absolut nicht nachvollziehbar.

Der User @Bundesferkel sagt dazu:
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Zeige mir bitte jenen Fiat, der mit einem VW 1500 Bj 1970 mit Stufenheck hätte verwechselt werden können.
@sallomaeander ergänzt:
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Die amerikanischen Kennzeichen waren erstens kleiner als zweizeilige deutsche Kennzeichen, und zweitens grün.
Dem schließe ich mich an. Verwechslung halte ich auch für ausgeschlossen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.02.2026 um 23:42
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Die amerikanischen Kennzeichen waren erstens kleiner als zweizeilige deutsche Kennzeichen, und zweitens grün.
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Zeige mir bitte jenen Fiat, der mit einem VW 1500 Bj 1970 mit Stufenheck hätte verwechselt werden können.
Nehmen wir Dein Beispiel auf dem Bild, so verraten sowohl die vergleichsweise wuchtige und eckige Karosserie, als auch diese eckigen Rücklichter, dass es sich um keinen VW 1500 gehandelt haben konnte.
Eine Verwechslung halte ich für ausgeschlossen.
Hallo @alle! Das ist mir bekannt, aber der VW war abgestellt und unbeleuchtet, abends um 23 Uh an einer damals wenig befahrenen Straße und der Zeuge wird garantiert nicht in Vorahnung eines Mordes supergenau hingesehen haben. Wenn der Zeuge halbwegs Autoaffin war, hat er den VW klar erkannt. Sollte er aber Autos nur als simple Gebrauchsgegenstände angesehen haben, muß er nicht zwingend das Fabrikat richtig eingeschätzt haben. Da gab es schon die dollsten Überraschungen. Nachts sind alle Katzen grau.

@Bundesferkel Ich habe das Bild oben nur wegen der Nummernschilder eingestellt. Hier ist was Handfesteres:
Ein Fiat 124 Coupe

Fiat 124 Coupe ca 1969 Schaffen-Diest 20Original anzeigen (1,2 MB)
Quelle: Wikimedia Commons

und hier ein VW 1500/1600
VW-1600-Typ-3-titelQuelle: oldtimerphotography.de

Würdest du deine Hand ins Feuer legen, daß jemand, der sich mit Autos nicht auskennt, bei Dunkelheit im Vorbeifahren die Fabrikate richtig zuordnet? Ich glaube zwar schon, daß ein VW erkannt wurde und wohl auch einer war, aber das muß nicht 100% stimmen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.02.2026 um 01:53
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Was in der Diskussion um die beiden Autosichtungen weitgehend untergegangen ist: Der amerikanische Wagen muß überhaupt kein Amerikaner gewesen sein, denn die Qualität einer Sichtung in der Nacht hängt auch vom Autowissen des Zeugen ab. Damals gab es mehrere Autohersteller, FIAT einer der bekanntesten unter ihnen, die Fahrzeuge herstellten, die Schilder in Form der US-Kennzeichen benötigten ohne für die USA bestimmt gewesen zu sein.
Du gehst nur von der Form aus. Damals aber waren die amerikanischen Kennzeichen grün, was sie einmalig und sehr auffällig machte. Da nehme ich den Zeugen durchaus ernst, obwohl ich nicht glaube, dass der VW etwas mit dem Fall zu tun hat.

Mal abgesehen davon, dass die Heckkennzeichen der FIATs etc. wieder eine andere Form haben als die amerikanischen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.02.2026 um 02:19
Zitat von Rick_BlaineRick_Blaine schrieb:Du gehst nur von der Form aus. Damals aber waren die amerikanischen Kennzeichen grün, was sie einmalig und sehr auffällig machte. Da nehme ich den Zeugen durchaus ernst, obwohl ich nicht glaube, dass der VW etwas mit dem Fall zu tun hat.
Hallo @Rick_Blaine, schön, daß du auch hier reinschaust! Ich kenne die alten Schilder noch, die sind bei uns auch rumgefahren. Mir geht es nicht darum, an der Sichtung rumzuzweifeln. Persönlich glaube ich schon, daß da ein VW mit amerikanischen Schildern stand. Nichtsdestotrotz sollte man im Hinterkopf behalten, daß Leute, die sich mit Autos nicht auskennen unter schlechten Verhältnissen wie an diesem Abend (dunkel, kaum Beleuchtung, flüchtig im vorbeifahren gesehen) nicht unbedingt die Treffsichersten sind. Da gibt es einige Beispiele, wo sich später herausstellte, daß es ähnliche Fabrikate waren, nicht die Beschriebenen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.02.2026 um 06:30
Der VW 1500/1600 (Typ 3) war schon eine gewisse Ausnahmeerscheinung unter den zeitgenössischen Automobilen.

Er entsprach in technischer und optischer Gestaltung der Denkweise der Nordhoff-Ära, und war ganz bewusst als typischer VW erkennbar.

Ich selbst tue mich dagegen heute schwer, die verschiedenen SUV zu unterscheiden - allerdings interessieren mich solche Autos auch nicht besonders.

Es kommt bei alten Fällen immer wieder auf - vor Jahrzehnten konnte man die Fabrikate tatsächlich an Silhouette, Motorgeräusch, Farbe usw. unterscheiden; französische Autos z.B. neigten sich teils stärker in die Kurve, ein Mercedes hatte fast immer einen stehenden Kühler mit Stern, alle VW-Pkw hatten große 15-Zoll Räder.

Heute ist alles viel einheitlicher und austauschbarer geworden.

Wenn in den 70ern jemand einen Autotyp erkannt haben wollte, konnte er als Nicht-Autokenner ja sagen, es war so ein Auto, wie es mein Nachbar Herr A. fährt. Es gab nicht so viele Modelle wie heute.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.02.2026 um 09:19
@alle:

Bitte nochmal um Aufklärung zu der Verbindung nach Kempten, nur damit ich nichts missverstanden habe.

Ich habe die Angaben dazu gelesen, folgendermaßen verstanden und fasse zusammen:

Es gab 1973 in der Umgebung von Oberasbach eine Aufnahmeeinrichtung für Einwanderer aus dem Osten.
Die Bewohner machten auch negativ auf sich aufmerksam ( Zitat: Notzucht ).
Die Aufnahmeeinrichtung war irgendwann ausgelastet/überlastet.
In der Situation ergab sich eine Verbindung nach Kempten, aufgrund derer im weiteren Verlauf nennenswert Bewohner der Aufnahmeeinrichtung nach Kempten abwanderten und sich dort niederließen.

Kann man das zusammengefasst so beschreiben?

MfG

Dew


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.02.2026 um 09:37
@alle:

Nochmal ich mit einer Bitte um Klärung bzw. eine einheitliche Linie in der Diskussion.

Es geht um M.B.´s Vorhaben/Angaben, ihre Oma be- oder aufsuchen zu wollen.

Ich habe die bisherigen Informationen so aufgefasst, dass sie die Angabe machte, als sie ihr Elternhaus verließ und nochmal, ihrer Freundin gegenüber, beim Verlassen des Festzeltes um 1900.
Wenn ich da nicht mittlerweile etwas durcheinanderbringe/mir einbilde oder es anderen Diskussionsteilnehmern so geht, hat sie das demnach zwei Mal angegeben und demnach zwei Mal nicht getan.

Ist das so?

Mit bestem Dank und

fG

Dew


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.02.2026 um 09:45
Zitat von DewDew schrieb:Ich habe die bisherigen Informationen so aufgefasst, dass sie die Angabe machte, als sie ihr Elternhaus verließ und nochmal, ihrer Freundin gegenüber, beim Verlassen des Festzeltes um 1900.
Wenn ich da nicht mittlerweile etwas durcheinanderbringe/mir einbilde oder es anderen Diskussionsteilnehmern so geht, hat sie das demnach zwei Mal angegeben und demnach zwei Mal nicht getan.
Genau so habe ich es auch in Erinnerung.

Als hilfreich empfände ich Informationen zur Wohnadresse (zumindest Straßenname) der Großmutter.
Falls diese beispielsweise eher im alten Stadtkern von Zirndorf lag, hätte Marions Heimweg einen völlig anderen Verlauf gehabt und die Elternhaus-Adresse in der Erlanger Straße hätte damit an Relevanz verloren.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.02.2026 um 10:49
Zitat von DewDew schrieb:In der Situation ergab sich eine Verbindung nach Kempten,
Es gibt keine Verbindung nach Kempten. Die einzige Verbindung ist nach wie vor die DNA an beiden Tatorten.
Aus dem BR-Retro über Zirndorf eine Verbindung herzustellen entspringt der Phantasie eines Users.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.02.2026 um 12:32
Hallo @Dew , hallo @alle !
Zitat von DewDew schrieb:Kann man das zusammengefasst so beschreiben?
Jain !

In Zirndorf gibt und gab es ein Sammellager für ausländische Mitburger ( Asylanten ). 1973 waren das zeittypischerweise viele Spätaussiedler aus dem damaligen Ostblock.

In Kempten gibt es eine Gruppe "Siebenbürger Sachsen", die an dem Tag, als Sonja Hurler verschwand, in der Nähe des Auffindeortes der Leiche ein Fest gefeiert hatten und "Zeugenaufruf" an diese Leute.

Es gibt die naheliegende Vermutung ( nicht Gewissheit ), das einige von diesen Siebenbürger Sachsen über Zirndorf eingereist sind.


Gruß, Gildonus


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.02.2026 um 13:20
Zitat von DancingfoolDancingfool schrieb:Aus dem BR-Retro über Zirndorf eine Verbindung herzustellen entspringt der Phantasie eines Users.
Hallo @Dancingfool, Du hättest mich auch gern direkt benennen können, ich bin der User mit der Phantasie.

Erst vor ein paar Tagen gab es eine Pressemitteilung im Fall Sonja Hurler...
Nach der Ausstrahlung der Sendung Aktenzeichen XY ungelöst gingen zahlreiche Hinweise ein. Besonders relevant sei ein Grillfest des Kreisverbands der Siebenbürger Sachsen am Ufer des Kollerbaches in der Nähe des Kemptener Weilers Hohenrad, das am ersten Juliwochenende 1981 stattfand – dem Wochenende, an dem Sonja Hurler getötet wurde.

Die Polizei ruft alle Personen, die an dem Fest teilgenommen haben, auf, sich zu melden – auch wenn sie damals noch Kinder waren. Da viele Mitglieder des Kreisverbands aus Kempten stammen, könnten auf dem Heimweg relevante Beobachtungen gemacht worden sein. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter 0831 9909-1991 entgegen.
Quelle:
https://allgaeuhit.de/kriminalpolizei-kempten-sucht-zeugen-zu-grillfest-im-mordfall-sonja-hurler/


Die Siebenbürger Sachsen, die im Jahre 1981 in Kempten/Thingers gewohnt haben, mussten sich ja als Asylbewerber zuerst bei der ZAE (BAMF) in Zirndorf melden. Von dort aus wurden sie dann in das Umland verteilt.
Die Zentrale Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber Nordbayern befindet sich an der Rothenburger Straße 31, Zirndorf, Bayern. Die Erstaufnahmeeinrichtung ist für 500 Personen ausgelegt, wird aber auch mit 800 Personen oder mehr belegt, was durch zusätzliche Zelte ermöglicht wird. Darüber hinaus werden Asylbewerber an die umliegenden Landkreise und kreisfreien Städte verteilt.
Quelle:
Wikipedia: Zentrale Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber Nordbayern


Falls der Mörder von Sonja Hurler aus der Community der Siebenbürger Sachsen stammt, dann muss er ja irgendwann auch mal zur Anmeldung in Zirndorf vorstellig gewesen sein.


Meine Spekulation betreibe ich ja nur als Hobby. Ich schätze die Ermittlerteams aber als so pfiffig ein, dass sie diese Verbindung erkannt haben und auch einmal in Betracht ziehen!



Am kommenden Mittwoch, den 25.02.2026 gibt es die nächste XY-Sendung. Vielleicht gibt's zu den Fällen Sonja Hurler / Marion Baier doch noch ein kleines Update mit einem weiteren Zeugenaufruf zu den Siebenbürger Sachsen?!





@Gildonus - Danke für Deinen Beitrag, hat sich jetzt überschnitten! 🥴


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.02.2026 um 13:38
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Die Siebenbürger Sachsen, die im Jahre 1981 in Kempten/Thingers gewohnt haben, mussten sich ja als Asylbewerber zuerst bei der ZAE (BAMF) in Zirndorf melden. Von dort aus wurden sie dann in das Umland verteilt.
Also ich habe in meinem Leben noch nie von Siebenbürger Sachsen gehört und deshalb aufgrund der Beiträge hier ein bisschen nachgelesen. Das waren doch offensichtlich keine Asylbewerber sondern freigekaufte Rumäniendeutsche.
Für Aussiedler galten/gelten andere Regeln.

Die Sache mit dem Grillfest fasse ich so auf, dass eventuell Menschen auf dem Heimweg nach Kempten etwas beobachtet haben könnten und nicht, dass dort ein Mörder vermutet wird.

Klar ausschließen kann man nichts, aber erstmal ist es ja auch nur ein Hinweis.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.02.2026 um 15:22
Hallo @alle

Die Siebenbürger Sachsen haben also an dem Wochenende an dem Sonja Hurler ermordet wurde in der Nähe ein Grillfest veranstaltet. Die Teilnehmer dieses Grillfests haben eine Verbindung nach Zirndorf da sie sich dort ursprünglich haben melden müssen.

Ist das so korrekt?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

19.02.2026 um 15:24
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Falls der Mörder von Sonja Hurler aus der Community der Siebenbürger Sachsen stammt, dann muss er ja irgendwann auch mal zur Anmeldung in Zirndorf vorstellig gewesen sein.
Jedes Bundesland hat ein Aufnahmelager, er muß sich nicht zwingend in Zirndorf angemeldet haben. Außerdem gibt es die Möglichkeit, über andere Länder einzureisen, z.B. Österreich - Deutschland.


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19.02.2026 um 15:42
Hallo @dergärtner01 , hallo @alle !
Zitat von dergärtner01dergärtner01 schrieb:Die Teilnehmer dieses Grillfests haben eine Verbindung nach Zirndorf da sie sich dort ursprünglich haben melden müssen.
Nicht zwingend !

Wie User @Dancingfool schrieb, gibt es mehrere Aufnahmelager in Deutschland und ob sich Spätaussiedler (!) überhaupt beim dortigem BAMF melden müssen ist mir etwas unklar. Wer Verwante in Deutschland hat, könnte meiner Meinung nach auch dort untergebracht werden. Ein Spätaussiedler ist nun mal kein Asylant und der Anspruch auf die deutsche Staatsbürgerschaft wird in der Regel im Vorfeld geprüft. Der Rest sollte Formsache sein.

Eine Unterbringung in einem Sammellager ist aber recht wahrscheinlich.


Gruß, Gildonus


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