@Slaterator :
Slaterator schrieb:Das halte ich für eine sehr starke Theorie. Es könnte passen, zumal es die Verbindung nach Kempten gibt. Lediglich die Fahrzeugsichtungen passen da nicht hinein.
Müssen sie ja auch nicht.
Du unterliegst mit dem Versuch, die Fahrzeuge unbedingt in das Mordgeschehen "einbauen" zu wollen, m. E. einem logischen Fehler. Nur, weil jemand zufällig irgendwo rumsteht, hat er nicht zwingend was mit einem dort höchstwahrscheinlich deutlich vorher stattgefundenen Ereignis zu tun.
Überhaupt
muss nichts mit nichts zu tun haben. Beispiel:
M.B. kann durchaus die Absicht gehabt haben, sich mit dem ominösen "Chrissy" auf dem Fest zu treffen. Da Eltern bei heranwachsenden Mädchen aus naheliegenden Gründen eher dazu neigen, solche Kontakte zu beargwöhnen oder zu unterbinden als bei Jungs ( deswegen kennst Du das nicht ), verheimlichte sie diese Absicht.
Der "Chrissy" kann sie später dort getroffen haben, muss ihr aber nichts getan haben.
Der "Chrissy" kann sie später dort getroffen haben und er kann auch ihr Mörder geworden sein.
Der "Chrissy" kann ein Moped oder Zugang dazu gehabt haben, das würde auch für jemanden aus einer Aufnahmeeinrichtung eher im Bereich des Möglichen liegen, als ein Porsche.
Der "Chrissy" kann, Täter oder nicht, dieses völlige Abtauchen durch den Umzug nach Kempten erlebt oder bewerkstelligt haben.
Dass es den schlichtweg nicht gegeben hat, halte ich für weniger wahrscheinlich. M.B. alleine könnte ihn sich ausgedacht haben, aber die Zeugenaussage dazu? Welchen Grund sollte aber das xy-Team haben, ihm so viel Raum zu geben?
Die Problematik, die sich mit den aufgetauchten Informationen bzgl. Aufnahmeeinrichtung und Verbindung ausgerechnet nach Kempten ergibt, macht das auch deutlich.
Slaterator schrieb:Das eine Person die in einer Aufnahmeeinrichtung lebt einen Porsche fährt oder einen VW mit USA-Kennzeichen, würde ich ausschließen.
Plötzlich wird der Porsche zum Problem, genauso natürlich das USA-Kennzeichen. Der Porsche war
schon vor dem Bekanntwerden der Aufnahmeeinrichtung ein Spagat, weil es einfach unwahrscheinlich erscheint, dass der Typ sechseinhalb ( ! ) Stunden mit einer lebendigen M.B. durch die Gegend karrte, bevor es zu einer Art Auseinandersetzung kam. Wenig wahrscheinlich aber immerhin möglich.
Das jemand aus einer Aufnahmeeinrichtung 1973 einen aktuellen Porsche fuhr erscheint hingegen nahezu unmöglich.
Da wir über nähere Umstände der Sichtung des USA-VWs nichts wissen, konnte man sich in diesem leeren Spekulationsraum allerlei Geschichten um den unbekannten Amerikaner ausdenken. Völlig erlaubt.
Nachdem die Aufnahmeeinrichtung, sogar in Verbindung mit einschlägigen Problemen ( Zitat: Notzucht ), ins Spiel gekommen ist, rückt der GI in den Hintergrund. "Vom Haken" ist er noch nicht, es verschieben sich auch hier lediglich die Wahrscheinlichkeiten.
MfG
Dew