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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

459 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

16.02.2026 um 18:52
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:ich konnte eruieren, dass sich dieses 1973 in der Rothenburger Straße 38 befand.
Ich habe jetzt auch mal geguckt, aber ich denke es war eher die Hausnummer 31, so steht es hier
Die Zentrale Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber Nordbayern befindet sich an der Rothenburger Straße 31, Zirndorf, Bayern.
Quelle: Wikipedia: Zentrale Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber Nordbayern
und hier
war diese Maßnahme erforderlich, da die Räumlichkeiten der Zentralen Aufnahmeeinrichtung in der Rothenburger Straße 31 nicht mehr ausreichen, wie es in einer Mitteilung heißt.
Quelle: https://fuerthaktuell.de/oberasbach/6533/mehr-platz-fuer-schutzbeduerftige-gefluechtete-aussenstelle-in-oberasbach-geht-in-betrieb/
Laut Google Maps wird mir dann von der Rotheburger Straße 31 bis zur Erlanger Straße 2km Entfernung angezeigt.
Trotzdem finde ich ist es eine interessante Überlegung da, ohne dass ich jemanden der dort 1973 wohnte etwas unterstellen möchte, es sich um Personen handelt die als Zeugen wichtig sein könnten.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

16.02.2026 um 19:11
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ich habe jetzt auch mal geguckt, aber ich denke es war eher die Hausnummer 31, so steht es hier
Zitat von 321meins321meins schrieb:Laut Google Maps wird mir dann von der Rotheburger Straße 31 bis zur Erlanger Straße 2km Entfernung angezeigt.
Voll Verwirrung da mit den Hausnummern.

"Sport Reiser", gleich drei Häuser von der Erlanger weg, hat auch Nummer 31.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

16.02.2026 um 19:23
Ich überlege gerade. Die Rothenburger Straße geht ja bis nach Nürnberg. Ich kann jetzt nicht sagen, ab wo genau die Rothenburger Straße innerhalb Zirndorfs in die Rothenburger Straße in Oberasbach mündet und ob von da ab neu gezählt wird (was ich mir aber fast nicht vorstellen kann).

Gestern hatte ich statt 31 die 38 gelesen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

16.02.2026 um 19:43
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Sport Reiser", gleich drei Häuser von der Erlanger weg, hat auch Nummer 31.
Genau; und kurz danach geht rechts die Erlanger Straße weg.

Das Foto bei Wikipedia zur zentralen Aufnahmeeinrichtung in der Rothenburger Straße 31 in Zirndorf passt nicht. Das liegt irgendwo am Hang.
🤓


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

16.02.2026 um 19:50
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Ich kann jetzt nicht sagen, ab wo genau die Rothenburger Straße innerhalb Zirndorfs in die Rothenburger Straße in Oberasbach mündet und ob von da ab neu gezählt wird (was ich mir aber fast nicht vorstellen kann).
Aber genau das scheint die Verwirrung lösen zu können. Das Eckhaus an der Erlanger Straße ist, wie die Polizeiinspektion am Aufnahmelager Tatsache die Rothenburger 27.....

Allerdings in zwei Orten und mit anderer Postleitzahl


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

17.02.2026 um 01:12
Ich bin für Dich @Slaterator extra nochmals auf die Suche gegangen.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Hast du noch nähere Informationen zu diesem "Sammellager" gefunden?
Wie @Bundesferkel, @Ahn-Dung und @321meins
schon geschrieben haben, muss sich das Aufnahmelager auch damals in der Rothenburger Straße (Nr. ?) befunden haben.

Das Lager wurde auf dem Gelände der "Adams Barracks" eingerichtet.

adams leichendorf zirndorf 646

https://web.archive.org/web/20050111020352/http://www.zirndorf.de/english/experiences/newspaper.php

Hier das Gebäude der Aufnahmeeinrichtung, welches auch im Filmbeitrag aus dem Jahre 1965 zu sehen ist!

Rothenburger Strae 31 Zirndorf ZAE 01

Wikipedia: Zentrale Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber Nordbayern


Im Filmbeitrag "Das Bundessammellager für Ausländer in Zirndorf" bei BR Retro aus dem Jahre 1965 wurde bei ca. 03:23 min über die Wirtschaftsflüchtlinge gesagt, dass für Familien kaum noch Unterbringungsmöglichkeiten vorhanden sind.

Quelle:
Spoiler. https://www.ardmediathek.de/video/br-retro/das-bundessammellager-fuer-auslaender-in-zirndorf/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzdiMjczNmRiLTUxNzYtNGRhMS1iYTQ1LWU2ZDU4ODQ0Y2IzOQ


Deshalb waren die Flüchtlinge aus dem Ostblock wahrscheinlich sehr froh in Kempten eine neue Heimat gefunden zu haben!
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Seit Anfang der 80-ziger Jahre hat sich eine konstruktive Zusammenarbeit mit der evangelischen Markusgemeinde des Stadtteils Kempten/Thingers entwickelt. Viele Siebenbürger Sachsen wohnten anfangs in diesem Stadtteil wegen der großen Sozialwohnungen. ....

... Heute können wir sagen, dass viele Siebenbürger Landsleute des Kreisverbandes Kempten/Allgäu durch die Markuskirche Kempten/Thingers eine neue Heimat gefunden haben.

Quelle:
https://share.google/0VxWa7oK2Ccd05Gis




MEINE Vermutung ist, dass ein ehemaliger Bewohner des Aufnahmelagers Zirndorf im Jahre 1973 Marion ermordete und nach seinem Umzug nach Kempten im Jahre 1981 den zweiten Mord an Sonja Hurler begangen hat! Beide Mädchen waren Zufallsopfer - zur falschen Zeit am falschen Ort! 😥

Ich bin gespannt, ob der Täter - unser Mr. X., doch noch anhand der DNA ermittelt werden kann!?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

17.02.2026 um 01:35
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:MEINE Vermutung ist, dass ein ehemaliger Bewohner des Aufnahmelagers Zirndorf im Jahre 1973 Marion ermordete und nach seinem Umzug nach Kempten im Jahre 1981 den zweiten Mord an Sonja Hurler begangen hat! Beide Mädchen waren Zufallsopfer - zur falschen Zeit am falschen Ort! 😥
Hallo @HolzaugeSHK! Danke für die Bilder, sehr hilfreich! Jedoch komme ich nicht herum, einige Anmerkungen zu machen, die deiner Theorie nicht weiterhelfen. Das Aufnahmelager war am anderen Ende von Oberasbach und wie hätte ein solcher Aussiedler Marion an ihrem Zuhause vorbei ins Neubaugebiet locken können? Denn es gab keine Sichtung von einem streitenden jungen Paar in Oberasbach oder Zirndorf selbst. Und das wäre garantiert der Fall gewesen, hätte Person xy Marion gedrängt weiterzugehen anstatt in ihr Zuhause hineinzugehen.
Ich halte nach wie vor Marion für ein Opfer eines vermeintlichen Freundes/Bekannten, während Sonja tatsächlich ein "falscher Ort, falsche Zeit" Zufallsopfer war.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

17.02.2026 um 02:01
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Das Aufnahmelager war am anderen Ende von Oberasbach und wie hätte ein solcher Aussiedler Marion an ihrem Zuhause vorbei ins Neubaugebiet locken können?
Also da im BR-Clip zum Aufnahmelager standen ein paar Osteuräpäische Fahrzeuge vorm Gebäude und der Sprecher redete sinngemäß "manche kommen sogar mit ihren eigenen Autos"

Von daher gibts da schon ein bisschen Thesenbaustoff dabei, vielleicht hat sich ja auch der eine oder andere mit Taxifahren Geld verdient. Also das könnte auf dutzenden Wegen schon irgendwie passig werden.

Mich "nervt" der Gedanke aber auch gerade ein bisschen, da ich noch ein zwei Thesenstränge erachte und damit eigentlich loslegen wollte.

Aber heute nicht mehr. Ach was ich hau zwei drei Sätze rein.....
könnt ihr ja mal drüber schlafen oder was zu sagen

a) es gibt einige Gaststätten auf dem Weg vom Fischerfest in die Erlanger... (auch mit Amys als Gästen)
b) man kann den Bach Bibert stellenweise auch zu Fuß oder mit dem Motorrad durchqueren (bietet sich östlich Fischerfest zur Diskussion an)

und c) wissen wir gar nicht, ob Marion nicht auf dem Weg zur Oma verschwunden ist ( wo hätte Marion dazu lang gemusst)


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

17.02.2026 um 08:16
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:und c) wissen wir gar nicht, ob Marion nicht auf dem Weg zur Oma verschwunden ist ( wo hätte Marion dazu lang gemusst)
Wo Marions Großmutter wohnte, wurde meines Wissens nach bisher nicht bekanntgegeben.

Falls Marion tatsächlich zum Schlafen bei der Oma bleiben wollte, spielte ja die Erlanger Straße, ihre Elternhaus-Adresse, nicht zwingend eine Rolle, was ihren Heimweg betraf, es sei denn, die Oma wohnte dort in der Nähe.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

17.02.2026 um 11:35
Hallo lieber @Höhenburg, Du kannst meiner Theorie leider nicht folgen.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Das Aufnahmelager war am anderen Ende von Oberasbach und wie hätte ein solcher Aussiedler Marion an ihrem Zuhause vorbei ins Neubaugebiet locken können?
Warum sollte denn der Täter Marion nicht auf ihrem Heimweg begegnet sein? Der Täter kam vielleicht auch rein zufällig vom Fest, aus der Stadt oder sogar von der Arbeit? Denn bei 02:40 min im Filmfall BR Retro sagt doch sogar ein junger Mann aus der Ausländeraufnahmeinrichtung, dass er Oberkellner ist und bereits eine Arbeit hier gefunden hat.

Und wie @Ahn-Dung auch schreibt...
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Also da im BR-Clip zum Aufnahmelager standen ein paar Osteuräpäische Fahrzeuge vorm Gebäude und der Sprecher redete sinngemäß "manche kommen sogar mit ihren eigenen Autos"
Hat der Täter vielleicht Marion mit dem Auto mitgenommen und die Situation eskalierte irgendwann? Die Tötung musste er vollziehen, wäre sein Sexueller Übergriff bekannt geworden, dann hätte ihm die Abschiebung aus der BRD gedroht?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

17.02.2026 um 16:19
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Warum sollte denn der Täter Marion nicht auf ihrem Heimweg begegnet sein? Der Täter kam vielleicht auch rein zufällig vom Fest, aus der Stadt oder sogar von der Arbeit? Denn bei 02:40 min im Filmfall BR Retro sagt doch sogar ein junger Mann aus der Ausländeraufnahmeinrichtung, dass er Oberkellner ist und bereits eine Arbeit hier gefunden hat.
Hallo @HolzaugeSHK , @alle! Ich streite überhaupt nicht ab, daß eine solche Person Marion auf dem Fest oder unterwegs begegnet sein kann, ich bestreite lediglich aufgrund der Gesamtlage, daß Marions Mörder ihr vorher völlig unbekannt war.
Zum Beispiel, selbst wenn Marion nicht hätte laufen wollen, es hat auf dem Fischerfest genügend Leute gegeben, die Marion zumindest flüchtig kannte und sie fraglos mitgenommen hätten. Es gab überhaupt keine Veranlassung oder Bedarf mit einem Wildfremden den Heimweg anzutreten, egal ob zu Fuß oder motorisiert,
Zudem, was beispeilsweise @Dew genauso sieht, deutet Marions Heimlichtuerei mit dem Fischerfest sehr stark auf den Teenagerklassiker "Ich will mich mit einem Jungen/Mädchen treffen, nur die Eltern sollen es noch nicht erfahren" hin. Ich halte es nicht für vermessen zu behaupten, daß praktisch jeder/jede von uns über einem gewissen Alter sowas schon einmal selbst abgezogen hat.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

17.02.2026 um 17:19
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Zum Beispiel, selbst wenn Marion nicht hätte laufen wollen, es hat auf dem Fischerfest genügend Leute gegeben, die Marion zumindest flüchtig kannte und sie fraglos mitgenommen hätten. Es gab überhaupt keine Veranlassung oder Bedarf mit einem Wildfremden den Heimweg anzutreten, egal ob zu Fuß oder motorisiert,
Zudem, was beispeilsweise @Dew genauso sieht, deutet Marions Heimlichtuerei mit dem Fischerfest sehr stark auf den Teenagerklassiker "Ich will mich mit einem Jungen/Mädchen treffen, nur die Eltern sollen es noch nicht erfahren" hin. Ich halte es nicht für vermessen zu behaupten, daß praktisch jeder/jede von uns über einem gewissen Alter sowas schon einmal selbst abgezogen hat.
Eben, diese Heimlichtuerei ist doch der springende Punkt, denn warum hat sie Zuhause nicht die Wahrheit gesagt? Sie hätte bestimmt auf dieses Fischerfest gedurft um sich mit einer Freundin oder Freundinnen zu treffen. Da sie das aber nicht sagte steckt mMn ein Treffen mit einem Jungen dahinter. Und genau ab dem Zeitpunkt verschwindet dieser Chris, es kann Zufall sein, aber merkwürdig ist das schon. Da sie auf ihrem Nachhauseweg von niemanden gesehen wurde, was aber nichts zu bedeuten hat, man wird nicht immer wahrgenommen, da vermute ich trotzdem das sie nicht zu Fuß gelaufen ist, sondern bei jemanden einstieg den sie kannte. Und der dann einfach an ihrem Zuhause vorbei fuhr. Es wäre wirklich interessant zu wissen wann der Todeszeitpunkt war.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

17.02.2026 um 18:04
@alle:

Hier ist ja deutlich Bewegung.

@Bundesferkel :

Vielen Dank für die Bilder. Ich war einer derjenigen, die von den Kartenansichten die Bebauung entlang des anzunehmenden Weges vom Fischerfest bis zu M.B.´s Zuhause auf eine entsprechende Besiedelung schlossen. Die fällt wegen der Gewerbeimmobilien etwas dünner aus, immerhin war aber die Straßenbeleuchtung vorhanden. Nützt halt nicht viel, alles gut zu beleuchten, wenn niemand da ist, der was sieht.
Trotzdem liegt der Tatort jenseits der bebauten Zone. Spricht für mich dafür, dass der Täter sich im bebauten Bereich zumindest beobachtet gefühlt hat.

@HolzaugeSHK :

Was für eine interessante Entdeckung einer Verbindung nach Kempten.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:MEINE Vermutung ist, dass ein ehemaliger Bewohner des Aufnahmelagers Zirndorf im Jahre 1973 Marion ermordete und nach seinem Umzug nach Kempten im Jahre 1981 den zweiten Mord an Sonja Hurler begangen hat! Beide Mädchen waren Zufallsopfer - zur falschen Zeit am falschen Ort!
Diesem Gedanken kann man sich unter der Voraussetzung desselben Täters im Zusammenhang der Verbindung Zirndorf-Kempten nur schwer entziehen.

Muss weg, morgen mehr.

MfG

Dew


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

17.02.2026 um 18:24
Hallo @alle !
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:deutet Marions Heimlichtuerei mit dem Fischerfest sehr stark auf den Teenagerklassiker "Ich will mich mit einem Jungen/Mädchen treffen, nur die Eltern sollen es noch nicht erfahren" hin. Ich halte es nicht für vermessen zu behaupten, daß praktisch jeder/jede von uns über einem gewissen Alter sowas schon einmal selbst abgezogen hat.
Also, wenn die Angabe im Film von Aktenzeichen XY sie habe den Eltern vorgemacht sie wolle bei Oma übernachten "richtig so" ist, dann deutet alles auf diese Möglichkeit hin. Der Todes - b.z.w. Tatzeitpunkt wird leider nicht explizit genannt, aber wenn man die Sichtung der Autos aus dem Filmfall heranzieht, kann der Tatzeitpunkt nicht vor 23 Uhr gewesen sein.

Hier tut sich eine ordentliche zeitliche Lücke auf, die sich mit dem "abgreifen" durch einen Zufallstäter nur schlecht erklären läßt. Da wäre eine nächtliche Spazierfahrt und "Händchenhalten" schon plausibler.


Gruß, Gildonus


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

17.02.2026 um 19:17
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Ich bin für Dich @Slaterator extra nochmals auf die Suche gegangen.
Sehr vielen Dank dafür! Äußerst interessante Informationen und Bilder. Super! :Y:
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:MEINE Vermutung ist, dass ein ehemaliger Bewohner des Aufnahmelagers Zirndorf im Jahre 1973 Marion ermordete und nach seinem Umzug nach Kempten im Jahre 1981 den zweiten Mord an Sonja Hurler begangen hat! Beide Mädchen waren Zufallsopfer - zur falschen Zeit am falschen Ort! 😥
Das halte ich für eine sehr starke Theorie. Es könnte passen, zumal es die Verbindung nach Kempten gibt. Lediglich die Fahrzeugsichtungen passen da nicht hinein. Das eine Person die in einer Aufnahmeeinrichtung lebt einen Porsche fährt oder einen VW mit USA-Kennzeichen, würde ich ausschließen. Das passt nicht. Für mich sind diese Sichtungen aber auch keine Trugspur, eingebildet oder unwichtig. Wie wahrscheinlich ist es denn, dass sich ein Pärchen in einem engen Porsche 911 (je nach dem wie man es auslegt) streitet oder Vergnügt, an einer Stelle, die sich unmittelbar am späteren Fundort der Leiche befindet, zu einem Zeitpunkt wo die Leiche dort schon gelegen haben könnte?! Das alles noch entgegen der Fahrtrichtung, mit vollem Licht usw. Da passt irgendwie etwas nicht. Trotzdem erklärt diese Theorie vieles. Ich finde deinen Gedanken richtig gut und schlüssig. Man muss das nur irgendwie zusammenbringen...
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:(...) vielleicht hat sich ja auch der eine oder andere mit Taxifahren Geld verdient. Also das könnte auf dutzenden Wegen schon irgendwie passig werden.
Eine sehr gute Idee. Das hat es damals wohl -vorrangig in ländlichen Gebieten- durchaus gegeben. Da kann es also theoretisch passieren, dass sich ein -ohnehin schon- illegaler Taxifahrer möglicherweise in "Naturalien" bezahlen lassen möchte, also eine Situation zum Missbrauch nutzt. Würde ich jetzt nicht kategorisch ausschließen wollen.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Der Täter kam vielleicht auch rein zufällig vom Fest, aus der Stadt oder sogar von der Arbeit? Denn bei 02:40 min im Filmfall BR Retro sagt doch sogar ein junger Mann aus der Ausländeraufnahmeinrichtung, dass er Oberkellner ist und bereits eine Arbeit hier gefunden hat.
Absolut richtig. Das sehe ich auch so. Das ist keinesfalls unrealistisch.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Hat der Täter vielleicht Marion mit dem Auto mitgenommen und die Situation eskalierte irgendwann? Die Tötung musste er vollziehen, wäre sein Sexueller Übergriff bekannt geworden, dann hätte ihm die Abschiebung aus der BRD gedroht?
Auch das. Es könnte so gewesen sein. Lediglich die Fahrzeugsichtungen am Tatort kriege ich (noch) nicht wirklich "verpackt" in die Theorie. Es ist mMn. aber realistischer als ein "Chris(sy)", der nur als Phantom aus der Beschreibung von möglicherweise nur einer einzigen Person auftaucht und quasi nirgendwo stattfindet. Niemand kennt ihn, niemand hat ihn trotz der guten Beschreibung irgendwo gesehen. Auch auf dem entscheidenden Fest nicht. Wo soll der den hergekommen sein? Wo und wie soll er untergetaucht sein? Ich persönlich glaube nicht, dass man sich zu sehr auf diesen "Mopedkasanova" einschießen sollte.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:(...) Zum Beispiel, selbst wenn Marion nicht hätte laufen wollen, es hat auf dem Fischerfest genügend Leute gegeben, die Marion zumindest flüchtig kannte und sie fraglos mitgenommen hätten.
Sie (Marion) wurde meiner Meinung nach in einem KFZ mitgenommen. So wie sich die Situation momentan darstellt, wurde sie meiner Ansicht nach nicht auf dem Moped/Motorrad und auch nicht per Pedes an den Tatort verbracht. Das ist relativ sicher. Aber was heißt das? Sie kann freiwillig eingestiegen sein oder sie wurde unfreiwillig abgegriffen. Sicherlich aber sehr nah am Festplatz würde ich sagen, da es für den Heimweg keine Zeugen gibt, obschon dort sicherlich noch einige Menschen unterwegs gewesen sein dürften.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Zudem, was beispeilsweise @Dew genauso sieht, deutet Marions Heimlichtuerei mit dem Fischerfest sehr stark auf den Teenagerklassiker "Ich will mich mit einem Jungen/Mädchen treffen, nur die Eltern sollen es noch nicht erfahren" hin.
Das sie nicht bei der Oma ist, würde aber früher oder später auffallen können oder sogar sicher auffallen. Von daher zieht diese Taktik ja nicht wirklich. Sie hat mMn tatsächlich vorgehabt bei der Oma aufzutauchen. Aber sie wollte vielleicht nichts von dem Fest sagen, weil sie nicht begleitet werden wollte. Wer geht schon gerne mit Mutti an der Hand auf so ein Fest, wenn sie wusste, dass sie es alleine nicht hätte besuchen dürfen? Sie wollte da einfach unbeaufsichtigt sein. Klar, man könnte da jetzt -so wie du es du und @Dew es ja auch macht- hineininterpretieren, dass es zwingend wegen eines Jungen war. Aber ich halte dagegen, dass es für diesen ominösen "Chris(sy)" absolut null belastbare Hinweise auf eine Anwesenheit auf oder am Fest gab, ja nicht einmal für eine Beziehung zwischen den Beiden. Marion war vielleicht frühreif, wirkte älter. Aber sie war am Ende des Tages 12! Da ging es mMn. nicht darum, an dem Abend das "erste Mal" zu haben oder sowas. Die war nicht freiwillig auf der Baustelle. Sie wollte nur einen lustigen Tag mit der Freundin verbringen und dann zur Oma. Da war mMn kein notgeiler Chris(sy) involviert.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ich halte es nicht für vermessen zu behaupten, daß praktisch jeder/jede von uns über einem gewissen Alter sowas schon einmal selbst abgezogen hat.
Ich nicht. War nicht notwendig. Ich habe offen mit meinen Eltern kommuniziert und hatte dann auch alle Freiheiten. Es gab keinen Grund für Verheimlichung. Meine Eltern haben mich immer unterstützt und bestärkt. Das Lebensmotto war für meine Eltern und für mich immer: Wenn etwas gut ist, wird das gemacht. :)
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:Sie hätte bestimmt auf dieses Fischerfest gedurft um sich mit einer Freundin oder Freundinnen zu treffen. Da sie das aber nicht sagte steckt mMn ein Treffen mit einem Jungen dahinter.
Es kann aber auch sein, dass sie nur in Begleitung eines Erwachsenen dort hingedurft hätte. Das ist dann natürlich blöd, wenn sie mit ihrer Freundin dort einfach Spaß haben will. Da sind Eltern generell "uncool". Aber das heißt eben auch nicht zwingend, dass sie deswegen einen Jungen trifft, mit dem sie mehr vorhat als fangen zu spielen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.02.2026 um 07:48
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Das halte ich für eine sehr starke Theorie. Es könnte passen, zumal es die Verbindung nach Kempten gibt. Lediglich die Fahrzeugsichtungen passen da nicht hinein. Das eine Person die in einer Aufnahmeeinrichtung lebt einen Porsche fährt oder einen VW mit USA-Kennzeichen, würde ich ausschließen. Das passt nicht. Für mich sind diese Sichtungen aber auch keine Trugspur, eingebildet oder unwichtig. Wie wahrscheinlich ist es denn, dass sich ein Pärchen in einem engen Porsche 911 (je nach dem wie man es auslegt) streitet oder Vergnügt, an einer Stelle, die sich unmittelbar am späteren Fundort der Leiche befindet, zu einem Zeitpunkt wo die Leiche dort schon gelegen haben könnte?! Das alles noch entgegen der Fahrtrichtung, mit vollem Licht usw. Da passt irgendwie etwas nicht.
Die Hainbergstraße mit dem Truppenübungsplatz auf der einen Seite und dem bis dahin unbebauten Brachland auf der anderen Seite bot 1973 (vor allem nachts und trotz Straßenbeleuchtung) eine Möglichkeit, relativ unauffällig seinen kleineren oder größeren Geheimnissen nachzugehen, eben auch sexuellen Abenteuern.
Der von einem Zeugen beschriebene Porsche hatte möglicherweise seine Lichtanlage nur deshalb angeschaltet, um Turbulenzen im Fahrzeuginneren weniger gut erkennbar zu machen. Und der VW 1500 mit amerikanischem Kennzeichen war vielleicht auch durch ein Pärchen besetzt.

Dass sich diese potenziellen Zeugen nach diesem entsetzlichen Mord an einem Kind nicht bei der Polizei gemeldet hatten könnte daran gelegen haben, dass sie sich aufgrund ihrer Liebesabenteuer, auch vor ihren Familien, nicht selbst kompromittieren wollten.
Vermutlich waren sie auch so beschäftigt, dass sie nichts mitbekommen hatten.

Die Hainbergstraße führt nach Unterasbach in Wohngebiete, die es größtenteils damals noch nicht gegeben hatte und dann weiter ins Hinterland oder alternativ Richtung Stein b. Nbg.

Das Verkehrsaufkommen zwischen Oberasbach/Altenberg und Unterasbach schätze ich 1973 eher spärlich ein.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.02.2026 um 10:03
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Und der VW 1500 mit amerikanischem Kennzeichen war vielleicht auch durch ein Pärchen besetzt.
Zumindest wurde er durch den Zeugen laut wikixy als leer beschrieben
Ein Schreinermeister sieht am späten Abend in der Nähe von Marions Wohnung einen leeren dunkelgrünen VW 1500/1600 mit amerikanischem Kennzeichen.
Quelle: https://www.wikixy.de/Sendung_vom_13.12.1974
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Die Hainbergstraße führt nach Unterasbach in Wohngebiete, die es größtenteils damals noch nicht gegeben hatte und dann weiter ins Hinterland
Der Porscheclub Nürnberg hat als Adresse Am Holzacker 93 in Schwabach, laut Google Maps würde man in die Richtung in die der Porsche stand fahren um nach Schwabach zu kommen. Vielleicht gab es dort an besagtem Sonntag ein Treffen, eine Ausflugsfahrt, so dass der Porsche deshalb in der Nähe unterwegs war.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.02.2026 um 11:39
Ist denn gesichert, dass es diesen Porsche-Club damals bereits gab?
@321meins


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.02.2026 um 12:23
@Slaterator :
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Das halte ich für eine sehr starke Theorie. Es könnte passen, zumal es die Verbindung nach Kempten gibt. Lediglich die Fahrzeugsichtungen passen da nicht hinein.
Müssen sie ja auch nicht.
Du unterliegst mit dem Versuch, die Fahrzeuge unbedingt in das Mordgeschehen "einbauen" zu wollen, m. E. einem logischen Fehler. Nur, weil jemand zufällig irgendwo rumsteht, hat er nicht zwingend was mit einem dort höchstwahrscheinlich deutlich vorher stattgefundenen Ereignis zu tun.

Überhaupt muss nichts mit nichts zu tun haben. Beispiel:
M.B. kann durchaus die Absicht gehabt haben, sich mit dem ominösen "Chrissy" auf dem Fest zu treffen. Da Eltern bei heranwachsenden Mädchen aus naheliegenden Gründen eher dazu neigen, solche Kontakte zu beargwöhnen oder zu unterbinden als bei Jungs ( deswegen kennst Du das nicht ), verheimlichte sie diese Absicht.
Der "Chrissy" kann sie später dort getroffen haben, muss ihr aber nichts getan haben.
Der "Chrissy" kann sie später dort getroffen haben und er kann auch ihr Mörder geworden sein.
Der "Chrissy" kann ein Moped oder Zugang dazu gehabt haben, das würde auch für jemanden aus einer Aufnahmeeinrichtung eher im Bereich des Möglichen liegen, als ein Porsche.
Der "Chrissy" kann, Täter oder nicht, dieses völlige Abtauchen durch den Umzug nach Kempten erlebt oder bewerkstelligt haben.
Dass es den schlichtweg nicht gegeben hat, halte ich für weniger wahrscheinlich. M.B. alleine könnte ihn sich ausgedacht haben, aber die Zeugenaussage dazu? Welchen Grund sollte aber das xy-Team haben, ihm so viel Raum zu geben?

Die Problematik, die sich mit den aufgetauchten Informationen bzgl. Aufnahmeeinrichtung und Verbindung ausgerechnet nach Kempten ergibt, macht das auch deutlich.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Das eine Person die in einer Aufnahmeeinrichtung lebt einen Porsche fährt oder einen VW mit USA-Kennzeichen, würde ich ausschließen.
Plötzlich wird der Porsche zum Problem, genauso natürlich das USA-Kennzeichen. Der Porsche war schon vor dem Bekanntwerden der Aufnahmeeinrichtung ein Spagat, weil es einfach unwahrscheinlich erscheint, dass der Typ sechseinhalb ( ! ) Stunden mit einer lebendigen M.B. durch die Gegend karrte, bevor es zu einer Art Auseinandersetzung kam. Wenig wahrscheinlich aber immerhin möglich.
Das jemand aus einer Aufnahmeeinrichtung 1973 einen aktuellen Porsche fuhr erscheint hingegen nahezu unmöglich.

Da wir über nähere Umstände der Sichtung des USA-VWs nichts wissen, konnte man sich in diesem leeren Spekulationsraum allerlei Geschichten um den unbekannten Amerikaner ausdenken. Völlig erlaubt.
Nachdem die Aufnahmeeinrichtung, sogar in Verbindung mit einschlägigen Problemen ( Zitat: Notzucht ), ins Spiel gekommen ist, rückt der GI in den Hintergrund. "Vom Haken" ist er noch nicht, es verschieben sich auch hier lediglich die Wahrscheinlichkeiten.

MfG

Dew


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.02.2026 um 14:37
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Das halte ich für eine sehr starke Theorie. Es könnte passen, zumal es die Verbindung nach Kempten gibt.
Ich glaube ich habe die Thematik mit dem Aufnahmelager verpasst und die damit verbundene Verbindung nach Kempten. Vielleicht könnte mich hier nochmal jemand ins Bilde bringen.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Das sie nicht bei der Oma ist, würde aber früher oder später auffallen können oder sogar sicher auffallen.
Das sie sicher zu ihrer Oma wollte wissen wir nicht. Wir wissen auch nicht was intern ausgemacht war. Aber es hatte sich eher danach angehört als würde sie vielleicht anschließend zur Oma gehen. Zudem hatten Marions Eltern kein Haustelefon somit wäre es nicht zwangsläufig aufgefallen.


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