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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet
um 18:36Ich habe auch vergrößert und gerätselt und konnte es nicht wirklich lesen. Doch der User @321meins scheint echte Argusaugen zu haben. Er konnte tatsächlich (unter Vorbehalt natürlich) den Rest entziffern. Respekt an dich und danke dafür!HolzaugeSHK schrieb:Ich habe mein Holzauge 🧐 sehr bemüht, kann allerdings nicht Alles entziffern.
321meins schrieb:Ich habe den Film auch nochmal angehalten und hatte vielleicht Glück, es war gut zu lesen (natürlich Text trotzdem unter Vorbehalt)
Bild 3 "Zeigt den engeren Bereich der Fundortstelle-von Norden nach Süden in Richtung Kreutles aufgenommen. An der Westseite der Verbindungsstraße (Hainbergstraße) verläuft ein Gehsteig, Breite 1.60m.
Es ist eine Straßenbeleuchtung vorhanden, und zwar mit Peitschenmasten, die entlang des Gehwegs stehen. Einige von ihnen sieht man in der linken Bildhälfte."
Den Rest hattest Du @HolzaugeSHK ja schon entziffert.
Diese Frage habe ich mir auch schon gestellt. Wegen der Fahrzeugsichtungen habe ich an Selbstständigkeit oder einen leitenden Vetriebsmitarbeiter gedacht, es könnte aber auch ein Offizier sein oder ein Architekt...Was auch immer. Schwer zu sagen. Sollte eines der Fahrzeuge involviert sein, fallen für mich eher durchschnittliche oder gering bezahlte Tätigkeiten aus. Dazu passt dann entweder der Porsche oder die amerikanischen Kennzeichen nicht. Sollten kein Auto involviert sein -was ich persönlich momentan als eher unwahrscheinlich ansehe- dann kommen theoretisch alle Berufstätigkeiten oder auch eine Ausbildung in Frage.HolzaugeSHK schrieb:Ich frage mich gerade welchen Beruf der Mörder haben könnte. Wenn er diese Kette besaß, der Christophorus ja Schutzpatron der Reisenden und Autofahrer ist, war er vielleicht als Berufskraftfahrer tätig?
Ja das stimmt. Ich hätte es auch tiefer erwartet. Noch ein Grund mehr, sie nicht für einen Liebesakt aufzusuchen.Höhenburg schrieb:Die Baugrube ist nicht wirklich tief. Jemand der steht, konnte problemlos gesehen werden.
Es geht so. Allerdings halte ich ein Zweirad als Transportmittel für eher wenig wahrscheinlich was den Tatabend von Marion Baier angeht. Die mögliche Affinität des Täters für Zweiräder allerdings nicht. Das könnte tatsächlich wichtig sein. Aber selbst wenn der Täter diese Affinität hatte, heißt das noch nicht, dass er an diesem Abend auch ein Zweirad benutzte. Viele Biker die ich in meinem Leben getroffen habe nutzten das Zweirad sehr oft nicht als primäres Fortbewegungsmittel, sondern hatten auch immer Zugriff auf ein Auto. Schon um mal etwas transportieren zu können.Höhenburg schrieb:Das Detail ist weniger belanglos als du annimmst, da es Einfluß auf die Anzahl der Verdächtigen hat. Marion könnte problemfrei auf dem Soziussitz eines Mopeds oder Motorrades mitgefahren sein. Persönlich halte ich die Tatsache, daß in beiden Fällen, Baier wie Hurler, Zweiradbesitzer eine Rolle spielen, für keinen Zufall.
Ich gebe dir Recht, dass die genaue Ausprägung des Sprachfehlers nicht exakt bekannt ist. Dennoch fällt ein sog. "Lispeln" für gewöhnlich schon sehr auf. Es wurde ja bestimmt auch nicht ohne Grund im Xy-Beitrag von 1974 so explizit erwähnt. Von daher gehe ich schon davon aus, dass diese Eigenschaft jenen Chris(sy) ausreichend gekennzeichnet hat und -zusammen mit den anderen Eigenschaften- einen recht hohen Wiedererkennungswert hat. Wer mit ihm mal zu tun hatte, sollte ihn da mMn schon erkennen können.Höhenburg schrieb:Wir wissen nicht, wie stark der Sprachfehler war. Eine leichte Ausprägung muss bei flüchtigen Begegnungen, z.B. Einkaufen, nicht direkt auffallen.
Ich habe das bewusst etwas überspitzt dargestellt. :) Aber ich bleibe trotzdem dabei, dass die Änderung von 1-2 Details nicht automatisch dazu führt nicht wiedererkannt zu werden und ein anonymes Leben als untergetauchte Person führen zu können. Dazu gehört -denke ich- schon weit mehr.Höhenburg schrieb:So wunderbar plakativ du die möglichen Veränderungen beschreibst, schießt du doch über das Ziel hinaus.
Chris(sy) bleibt aber auch Chris(sy), ob die Haare nun hellblond oder dunkelblond sind. Die Summe der Eigenschaften, aber auch das Umfeld, Job, Wohnort, Hobbys, Eigenheiten, Individualmerkmale machen eine Person aus. Da kann er sich die Haare abschneiden und Färben oder auch andere Kleidungsstile tragen. Sein Umfeld und die Leute die ihn von vorher kennen, werden ihn wiedererkennen. Ich bezweifle deshalb sehr stark, dass er nach dem Mord einfach von der Bildfläche verschwinden und bis heute abtauchen konnte.Höhenburg schrieb:Der Mensch ist deutlich weniger gut darin, Detailunterscheidungen auf Anhieb zu erkennen, da dies für eine jagende Spezies weniger wichtig ist. Zum Beispiel Wildschwein bleibt Wildschwein, egal ob das Fell dunkelgrau oder hellgrau ist.
Diese gehörige Ladung A... habe ich schon zu genüge erleben müssen. Bleibt in meinem Job nicht aus. Insofern volle Zustimmung. Allerdings sprechen wir hier nicht von einer verschworenen Dorfgemeinschaft wo jeder eine Leiche im Keller hat oder einer mafiösen Struktur, deren angehörige eine Schweigepflicht (Omertà) abgelegt haben. Da sehe ich schon genug Potenzial, dass man jenen Chris(sy) hätte erkennen/ermitteln können oder sogar müssen.Höhenburg schrieb:leider gibt es neben den netten Menschen eine gehörige Ladung A... Darum habe ich den Fall Aichele erwähnt, einer der bekanntesten ungelösten Fälle im Land. Es gibt gesichert familiäre Mitwisser dieses brutalen Mordes, die seit Jahrzehnten bis heute schweigen und ein Falschalibi decken. Das ist kein Einzelfall, weder in Deutschland noch anderswo.



