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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

771 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

11.10.2026 um 22:49
Am 11.10.2026 berichtet "Fürth aktuell" auch noch einmal von den aktuellen Ermittlungen und warum der Gelbe Porsche im Fokus der Ermittler ist.
Bei der erneuten Durchsicht der alten Ermittlungsakten stießen die Kriminalbeamten auf detaillierte Aufzeichnungen zu dem Fahrzeug und den damaligen Überprüfungen.
Bereits in den 1970er-Jahren gingen die Ermittler dem Hinweis nach. Rund 30 Halter entsprechender Fahrzeuge sollen damals überprüft worden sein. Eine Verbindung zu dem Verbrechen ließ sich jedoch nicht nachweisen. Auch die Alibis der betreffenden Personen wurden untersucht.
Besonders hilfreich wäre aus Sicht der Ermittler ein DNA-Abgleich mit den damaligen Fahrzeughaltern.
Es ist ungewiss, wie viele der damals überprüften Personen noch leben. Unter bestimmten Voraussetzungen könnten auch DNA-Untersuchungen bei Angehörigen Hinweise liefern.
Dass der Sportwagen nun wieder stärker berücksichtigt wird, bedeutet allerdings nicht, dass sein damaliger Fahrer der Täter ist. Die Polizei will vielmehr überprüfen, ob sich die historischen Ermittlungen mithilfe der inzwischen gesicherten DNA-Spur ergänzen oder bestätigen lassen.
Quelle:
Spoiler
https://fuerthaktuell.de/landkreis-fuerth/12837/mordfall-marion-baier-in-oberasbach-gelber-porsche-wieder-im-fokus-der-ermittler/



Ich finde Deine Überlegung @Höhenburg vollkommen nachvollziehbar. Ich bin gerade am Überlegen welcher Personenkreis sich in den 70er Jahren finanziell einen Porsche leisten konnte. Ich hab da mal ein bisschen gegoogelt, in Zirndorf und Umgebung gab und gibt es schon so einige große und bekannte Unternehmen. Ob sich die kürzlich im Altersheim befragten Senioren auch noch an Porschefahrer (Firmeninhaber) erinnern können, welche das Auto öfters dem Söhnchen zur Nutzung überlassen haben?
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Sollte der Wagen samt Fahrer (nicht Eigentümer, denn es könnte ja auch Sohnemann mit Papis Auto sein) tatsächlich in den Mord verwickelt sein, würde es mich in keiner Weise wundern, wenn die betreffende Person sich im erweiterten Bekanntenkreis von Marion befunden hätte.



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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

14.10.2026 um 02:30
Hallo @HolzaugeSHK !
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Ich finde Deine Überlegung @Höhenburg vollkommen nachvollziehbar. Ich bin gerade am Überlegen welcher Personenkreis sich in den 70er Jahren finanziell einen Porsche leisten konnte. Ich hab da mal ein bisschen gegoogelt, in Zirndorf und Umgebung gab und gibt es schon so einige große und bekannte Unternehmen. Ob sich die kürzlich im Altersheim befragten Senioren auch noch an Porschefahrer (Firmeninhaber) erinnern können, welche das Auto öfters dem Söhnchen zur Nutzung überlassen haben?
Das ist sehr gut möglich, daß sie sich mit den Befragten auch darüber unterhalten haben. Wenn wir uns die vorliegenden, zugänglichen Fakten nochmals ansehen. Wir haben einen stark individualisierten Porsche mit Extrascheinwerfern und Dachantenne vorne, gerade beim Targa ein Unfug, die 911 Targas werden bis heute nicht mit einer Dachantenne vorne ausgeliefert (hängt mit den damaligen Radios und dem Empfang zusammen warum das trotzdem versucht wurde, obwohl es selbst in den Siebzigern nicht mehr stimmte, daß der Empfang mit Dachantenne vorne besser ist), was auf einen Autiliebhaber als Halter hindeutet.
Die beschriebene Position des Wagens finde ich auch interessant. Steht entgegen der Fahrtrichtung, Motor läuft, Innenbeleuchtung und Fernlicht(!) an, Besatzung streitet oder hat Spaß. Ich könnte mir vorstellen, daß @Dew mit seiner Idee Recht hat, daß hier jemand seinen Schwarm beeindrucken wollte und es versiebt hat. Aufgrund der Örtlichkeit könnte es eine versaubeutelte Handbremsenwende sein.
Womöglich hat sich der Fahrer mit dem Porsche weniger ausgekannt, weil er vielleicht den Lappen noch nicht lange hatte und/oder den Wagen nur leihweise fuhr.

Aber den Porsche mal beiseite, aufgrund der Uhrzeit (halb drei morgens) bleibt die Tatsache bestehen, sollte der Fahrer in den Mord verstrickt sein, muß es ein Bekannter von Marion gewesen sein, wie auch immer die Bekannschaft sich dargestellt hat. Marion hat dem Täter vertraut, daß wurde so von den Ermittlern erwähnt, damit sind eine ganze Menge Leute schon einmal draußen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

14.10.2026 um 09:37
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Wir haben einen stark individualisierten Porsche mit Extrascheinwerfern und Dachantenne vorne
Ich hatte mich gewundert dass auf dem Bild eines Porsche welches die Ermittler in der Hand halten sowohl die Dachantenne als auch die zusätzlichen Scheinwerfer unterhalb der Stossstange fehlen, zu sehen in diesem Artikel
https://www.n-tv.de/regionales/bayern/Cold-Case-Ermittler-Dem-Taeter-ein-Gesicht-geben-id31394479.html
Ich gehe allerdings weiter davon aus dass der damals gesichtete Porsche so aussah wie auf dem Foto Nr. 8 hier in der Galerie.
Ich hatte überlegt ob die Dachantenne in Verbindung mit einem Autotelefon genutzt wurde, also ein Fahrer der beruflich viel unterwegs ist und auch zwischendurch erreichbar sein wollte.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Ob sich die kürzlich im Altersheim befragten Senioren auch noch an Porschefahrer (Firmeninhaber) erinnern können
Das könnte ich mir gut vorstellen zumal die gelbe Farbe vielleicht zusätzlich zu einem Porsche auffallen könnte.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

14.10.2026 um 23:05
Hallo @321meins !
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ich hatte mich gewundert dass auf dem Bild eines Porsche welches die Ermittler in der Hand halten sowohl die Dachantenne als auch die zusätzlichen Scheinwerfer unterhalb der Stossstange fehlen, zu sehen in diesem Artikel
https://www.n-tv.de/regionales/bayern/Cold-Case-Ermittler-Dem-Taeter-ein-Gesicht-geben-id31394479.html
Ich gehe allerdings weiter davon aus dass der damals gesichtete Porsche so aussah wie auf dem Foto Nr. 8 hier in der Galerie.
Ich hatte überlegt ob die Dachantenne in Verbindung mit einem Autotelefon genutzt wurde, also ein Fahrer der beruflich viel unterwegs ist und auch zwischendurch erreichbar sein wollte.
Das wäre bei einem Autotelefon ein Selbsteinbau gewesen. Porsche liefert den Targa bis heute ausschließlich mit Antennen in den Kotflügeln und Dachantenne hinten aus. Das gilt für alle Arten von Antennen, der Frontscheibenbügel ist nicht für Antennen vorgesehen und auch nicht wirklich geeignet.
Solche Selbsteinbauten sind/waren störungsanfällig, schnell beschädigt und das Dach blieb meist noch undicht obendrein. Davon gab es nie sehr viele, womöglich 100, 200 wäre schon zuviel. Gerade die echten Autoliebhaber hätten nie für eine bereits damals zweifelhafte, "bessere" Radioenmpfangssituation den Wagen verschamasseriert.

Das Gesamtpaket des Targa, gelber Lack mit 4 Extrascheinwerfer und Dachantenne vorne, dürfte im Jahr 1973 zwar nicht einmalig gewesen sein, aber im gesamten Bundesgebiet nur eine einstellige oder sehr niedrige zweistellige Anzahl gegeben haben.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

15.10.2026 um 08:36
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Das Gesamtpaket des Targa, gelber Lack mit 4 Extrascheinwerfer und Dachantenne vorne, dürfte im Jahr 1973 zwar nicht einmalig gewesen sein, aber im gesamten Bundesgebiet nur eine einstellige oder sehr niedrige zweistellige Anzahl gegeben haben.
Kann man ein hell lackiertes Fahrzeug bei diffuser Straßenbeleuchtung und geblendet von angeschaltetem Abblend- oder Fernlicht wirklich zweifelsfrei als Gelb identifizieren?
Diese Frage stellt sich mir zwischendurch immer wieder.

Möglicherweise war der Porsche weiß.

Aber die Ermittler werden das vermutlich auch nicht ausgeschlossen haben.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

15.10.2026 um 09:34
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:der Frontscheibenbügel ist nicht für Antennen vorgesehen und auch nicht wirklich geeignet.
Ich hatte auch überlegt ob die vom Zeugen gesehene Antenne eine Magnetfussantenne war, bin aber nicht sicher ob es sich beim Material des Targa-Bügels damals um magnetischen Stahl handelte.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Gerade die echten Autoliebhaber hätten nie für eine bereits damals zweifelhafte, "bessere" Radioenmpfangssituation den Wagen verschamasseriert.
Das vermute ich auch, aber ein Autotelefon was als Beispiel für den Fahrer beruflich zwingend erforderlich war könnte ein Grund sein, immerhin hatte der damals gesichtete Porsche laut Zeugen ja die Antenne im Bereich des Daches oder Bügels.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

15.10.2026 um 13:07
Hallo @Bundesferkel und @321meins !
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:ann man ein hell lackiertes Fahrzeug bei diffuser Straßenbeleuchtung und geblendet von angeschaltetem Abblend- oder Fernlicht wirklich zweifelsfrei als Gelb identifizieren?
Diese Frage stellt sich mir zwischendurch immer wieder.

Möglicherweise war der Porsche weiß.
Das ist durchaus möglich. Wie du sicherlich noch weißt, bin ich was diese Aussage angeht, stets relativ skeptisch gewesen. Nichtsdestotrotz müssen wir sie so annehmen, denn die EB scheinen ihr durchaus genug Bedeutung beizumessen.
Die Ermittler damals hatten aber auch Zweifel, wie man an der Darstellung im alten XY-Film sehen kann.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Das vermute ich auch, aber ein Autotelefon was als Beispiel für den Fahrer beruflich zwingend erforderlich war könnte ein Grund sein, immerhin hatte der damals gesichtete Porsche laut Zeugen ja die Antenne im Bereich des Daches oder Bügels.
Porsche selbst hat damals auch schon Autotelefone eingebaut, wenn das gebraucht/gewünscht wurde. Aber definitiv nicht mit Dachantenne vorne.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

15.10.2026 um 23:33
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ich hatte überlegt ob die Dachantenne in Verbindung mit einem Autotelefon genutzt wurde, also ein Fahrer der beruflich viel unterwegs ist und auch zwischendurch erreichbar sein wollte.
Kann das nicht eine CB Funk Antenne sein?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

16.10.2026 um 00:58
Zitat von BlackCat70BlackCat70 schrieb:Kann das nicht eine CB Funk Antenne sein?
Nein, aus einem ganz einfachen Grund: CB-Funk wurde in Deutschland erst 1975 eingeführt:
Die Geschichte des CB-Funks beginnt offiziell am 1. Juli 1975, als das damalige Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen (kurz: Die „Deutsche Bundespost“) zwölf Kanäle (die Kanäle 4 bis 15) im 27-MHz-Bereich freigab. Diese sogenannten „Jedermannfrequenzen“ durften ohne Amateurfunklizenz genutzt werden – allerdings nur mit speziell zugelassenen Geräten, einer festen Sendeleistung von 0,5 Watt . Die Kanäle waren klar definiert, und auch die Geräte mussten das Prüfzeichen der Bundespost tragen.
Quelle: https://www.wimo.com/de/blog/post/50-jahre-cb-funk


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

20.10.2026 um 13:12
Hallo @alle !


Ich halte den gelben Porsche Targa, den man am Tatort geshen haben will, nach wie vor für einen "guten Regieeinfall" der Aktenzeichen XY Produktion. Das Auto wurde "zu genau" beschrieben um nicht gefunden zu werden und selbst der dümmste Dorfpolizist sollte auf die Möglichkeit kommen das das N im Nummernschild in Wirklichkeit ein M war oder der Targa ein gewöhnlicher Porsche.

Wenn ein derart auffälliges Fahrzeug in der Nähe des Dorffestes erschienen wäre, hätte es vermutlich Sichtungen gegeben.


Gruß, Gildonus


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

20.10.2026 um 14:39
Zitat von GildonusGildonus schrieb:und selbst der dümmste Dorfpolizist sollte auf die Möglichkeit kommen das das N im Nummernschild in Wirklichkeit ein M war oder der Targa ein gewöhnlicher Porsche.
Das ist vermutlich noch alles möglich, aber erstmal gibt es ja offenbar 30 damals ermittelte Fahrzeuge
Bereits in den 1970er-Jahren gingen die Ermittler dem Hinweis nach. Rund 30 Halter entsprechender Fahrzeuge sollen damals überprüft worden sein. Eine Verbindung zu dem Verbrechen ließ sich jedoch nicht nachweisen. Auch die Alibis der betreffenden Personen wurden untersucht.
Quelle: https://fuerthaktuell.de/landkreis-fuerth/12837/mordfall-marion-baier-in-oberasbach-gelber-porsche-wieder-im-fokus-der-ermittler/

Ich persönlich vermute dass bei den 30 Fahrzeugen bzw. deren Haltern niemand dabei war der ausgesagt hat in der betreffenden Nacht mit Ehefrau/Freundin/Tochter oder einer anderen weiblichen Person mit seinem Porsche an der Hainbergstraße stand. Natürlich wäre auch in so einem Fall eine Überprüfung mittels Speichelprobe sinnvoll aber ich vermute die Ermittler hätten dies gemacht und bei negativem Ergebnis nicht weiter in Richtung Porschefahrer ermittelt.
Sollten aber alle 30 Porschebesitzer ausgesagt haben nicht an der Hainbergstraße gewesen zu sein und damals ein Alibi angegeben haben sehe ich, sollte der Zeuge mit dem Kennzeichen N für Nürnberg richtig gelegen haben, eine Chance dass der Täter unter den 30 Personen ist, alternativ Personen aus dem Umfeld die Zugriff auf das Auto haben konnten.
Ich vermute dass die Ermittler einfach Stück für Stück alle Personen die wie auch immer in den Ermittlungsakten stehen mit Hilfe von DNA-Proben überprüfen, sicherlich sehr aufwändig und man kann nur hoffen dass der Täter bereits in den Akten steht wie wohl ein altes Polizeisprichwort besagt.
Rund 830 Ermittlungsspuren umfasst der Cold Case allein in Fürth, fast 600 haben Merten und sein Team bereits abgearbeitet.
Quelle: https://www.n-tv.de/regionales/bayern/Cold-Case-Ermittler-Dem-Taeter-ein-Gesicht-geben-id31394479.html


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

20.10.2026 um 16:18
Es gibt bei diesem Porsche allerdings einen interessanten Aspekt: Laut schwer verifzierbaren Angaben von Porsche sollen ca. 70% aller jemals gebauten Porsche noch existieren.

Zieht man einmal die Modelle ab, die keine 911/912 sind, also rechnet auch z.B. die ganzen SUVs usw. heraus, die den gewöhnlichen Massenmarkt bedienen und in diesem Sinne keine "echten" Porsche sind, dann dürfte von den klassischen 356, 911/912, 914 usw., die inzwischen zu hohen Preisen gehandelt werden, weit über die Mehrzahl der Fahrzeuge noch existieren.

Ein Teil davon mögen Reimporte aus sonnigen Gegenden der Welt sein, aber auch auf heimischen Schrottplätzen habe ich noch nie einen Elfer gesehen.

Da die Historie eines Fahrzeuges für Liebhaber immer interessant ist, könnten Register der Oldtimerszene vielleicht Auskunft geben. Die alten grauen Kfz-Briefe z.B. hielten ja jeden Halter bis zum Ende des Fahrzeugs lückenlos fest, was heute ja nicht mehr der Fall ist.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

20.10.2026 um 18:39
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Die alten grauen Kfz-Briefe z.B. hielten ja jeden Halter bis zum Ende des Fahrzeugs lückenlos fest, was heute ja nicht mehr der Fall ist.
Ich könnte mir allerdings vorstellen dass, sollte der Täter tatsächlich der Porschefahrer sein, dieser sein Auto nach der Tat verkauft hat und könnte mir in diesem Zusammenhang auch vorstellen dass er, damit er nicht dauerhaft in den Fahrzeugpapieren namentlich erscheint, diese entsorgt hat und dem Käufer erzählt hat diese seien auf welchem Wege auch immer verloren gegangen.
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Da die Historie eines Fahrzeuges für Liebhaber immer interessant ist, könnten Register der Oldtimerszene vielleicht Auskunft geben
Das ist wie ich finde eine sehr gute Idee.
Ich habe mich auch gefragt ob man die noch existierenden Porsche Targa anhand der Fahrgestellnummer ermitteln könnte, ab Produktion wird ja bestimmt eine laufende Nummer vergeben und auch irgendwo registriert. Damit könnte man denke ich eingrenzen dass z.B. von 1965-1973 die Fahrgestellnummern (fiktives Beispiel) 1-100 vergeben wurden. Die Farbe gelb müsste dann noch berücksichtigt werden.
Ich bin nicht sicher ob in so einem Fall hier eine Auskunft eingeholt werden könnte da es sich ja nicht um verkehrsbezogene Rechtsansprüche handelt:
Erweiterte Registerauskunft nach §39 Absatz 2StVG
Diese Rechtsgrundlage lässt die Übermittlung weiterer Daten zur Durchsetzung von verkehrsbezogenen Rechtsansprüchen zu, und zwar zu den dort genannten erweiterten Voraussetzungen. Hier ist die Anfrage nicht nur mit dem Kennzeichen oder der Fahrzeug-Identifizierungsnummer, sondern auch mit den Personalien des Halters möglich.
Quelle: https://www.kba.de/DE/Themen/ZentraleRegister/ZFZR/Auskunft/zfzr_auskunft_node.html


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

20.10.2026 um 20:49
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ich bin nicht sicher ob in so einem Fall hier eine Auskunft eingeholt werden könnte da es sich ja nicht um verkehrsbezogene Rechtsansprüche handelt:
Erweiterte Registerauskunft nach §39 Absatz 2StVG
Das gilt wohl in Bezug auf staatliche Akten, die nach so langer Zeit längst vernichtet sind. Ich erinnere an das Audi Coupé aus dem See- dessen Verkaufsstelle oder Besitzer sich auch nicht mehr ermitteln ließ:

12-jährige Monika Frischholz aus Flossenbürg seit 1976 verschwunden (Seite 19) (Beitrag von emz)

Inwieweit man privat geführte Register zur Auskunft verpflichten kann, falls sie das nicht freiwillig tun, ist mir unklar. Zumal sie die alten Halter vielleicht ihrerseits gar nicht speichern dürfen. Käme auf eine Anfrage an.


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