Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet
um 04:12Und woher weisst du, dass er ein eine in der Nähe liegende Kaserne wollte? Das wird nirgendwo behauptet. Es gab damals viele Kameraden, die hunderte Kilometer weit vom Elternhaus etc. entfernt stationiert waren. Es war ein Sonntagabend, also Ende des Wochenendurlaubs. Er kann durchaus in eine weiter entfernt liegende Kaserne unterwegs gewesen sein und daher rechtzeitig und früh aufgebrochen sein, um "zum Wecken" in der Kaserne zu sein. Der Startpunkt seiner Fahrt kann in der Gegend von Zirndorf gewesen sein, vermutlich passt das eh besser.Höhenburg schrieb:Er muß nicht so früh fahren, um eine in der Nähe liegende Kaserne (und das wäre ja bei Freundin/Mietbude in dieser Ecke der Fall) zu erreichen.
Das ominöse DA Nummernschild? Wir wissen weder warum XY es gezeigt hat, noch wie wahrheitsgetreu das war. Und selbst wenn, sagt das nichts über den Startpunkt der Fahrt oder das Zuhause des Soldaten aus. Zwei einfache Beispiele: mein Vater war Berufsoffizier und wurde, wie damals üblich, mehrmals versetzt, auch über mehrere hundert Kilometer. Und in den ersten Wochen am neuen Standort fuhr er noch mit dem Kennzeichen des alten Wohnorts herum, ohne bei den Fahrten von dort zu kommen. Oder anderes Beispiel: meine damalige Freundin kam aus und wohnte in Erlangen. Ihr Auto hatte ihr Grossvater ihr geschenkt, und es auf dessen Firma in Wuppertal angemeldet. Sie kurvte also mit einem W in Franken herum ohne aus dem Rheinland zu kommen.
Die ganzen Spekulationen um diesen Soldatenzeugen sind nichts als fernliegende Spekulationen die keinerlei Berechtigung ergeben, am Inhalt seiner Aussage, und nur die ist hier relevant, zu zweifeln.


