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Michelle H. aus Celle

216 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwunden, Verletzung, Celle ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Michelle H. aus Celle

21.03.2026 um 03:05
Zitat von LouisBaby176LouisBaby176 schrieb:Ich könnte mir eher vorstellen, dass der Schwager sie möglicherweise eingeholt und irgendwie (ob mit einem Auto oder anderweitig) "abtransportiert" hat.
So ein Plan wäre doch aber viel zu riskant gewesen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand in einer belebten Wohnsiedlung, auch wenn es mitten in der Nacht war, nicht gesehen oder gehört wird wenn er blutend und vielleicht schreiend durch offenes Gelände läuft, dann noch vom Täter eingeholt wird, und geräuchslos abtransportiert wird. Der Täter kann ja auch nicht wissen ob sie oder er gesehen wurden.
Das die Blutspur aufhört, kann ja auch bedeuten, dass sie etwas gefunden hat, oder ihr T-Shirt genommen hat, um es sich wie ein Verband um den Hals zu wickeln.

Für mich sieht das aber irgendwie danach aus, als sei sie garnicht durch das offene Gelände gelaufen. Klingelt man nicht einfach an einem Haus oder macht sich irgendwie bemerkbar? Kann es sein das die Blutspur vom Täter gelegt wurde? Entweder aus Absicht oder unabsichtlich beim abtransport einer möglichen Leiche? Durch den Anruf bei der Polizei würde ich dann aber eher auf Absicht tendieren. Denn ohne Blutspur wäre seine Geschichte direkt haltlos.
Also möglich das die Tat (wenn es denn eine gibt) viel früher stattgefunden hat. Dann wurde erst alles abtransportiert, die Spur gelegt und danach die Polizei gerufen. Das Blut am Messer wurde natürlich nicht angerührt für seine Geschichte.


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Michelle H. aus Celle

21.03.2026 um 04:32
Zitat von Chris96Chris96 schrieb:Also möglich das die Tat (wenn es denn eine gibt) viel früher stattgefunden hat. Dann wurde erst alles abtransportiert, die Spur gelegt und danach die Polizei gerufen. Das Blut am Messer wurde natürlich nicht angerührt für seine Geschichte.
Im Bericht stand, dass sie aus ihrer Wohnung ins Treppenhaus lief.
Da müssten doch auch andere Mieter sein und die Gefahr, dass jemand etwas durch einen Türspion, wenn vorhanden, gesehen hat, oder von einem Kampfgeschehen oder Schreien geweckt wurde, ist eher groß.
Weiß man denn, auf welchem Stockwerk ihre Wohnung ist?

Falls seine Aussage stimmt, müsste er ihr ja zumindest etwas nachgerufen haben, im Treppenhaus. Auch das müssten doch andere Mieter gehört haben.
Kommt natürlich auch drauf an, wie hellhörig es dort ist. Aber wenn in einem Mehrfamilien-Treppenhaus jemand schreit, müsste man das doch hören bzw. aufwachen und nachschauen.


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Michelle H. aus Celle

21.03.2026 um 05:31
Zitat von Chris96Chris96 schrieb:Also möglich das die Tat (wenn es denn eine gibt) viel früher stattgefunden hat.
Der digitale Tod weist darauf ja schon hin:
Wie Staatsanwältin Stefanie Vogler t-online am Freitag sagte, ist das Handy der 25-Jährigen aus Celle bereits seit dem späten Abend des 9. März aus und hat sich seither auch nicht mehr ins Netz eingewählt.
Und ich nehme auch mal an, dass keine konkreten Hinweise darauf vorliegen werden, dass so ein Verhalten von Michelle auch mal typisch gewesen sein könnte, sich selbstbestimmt digital tot zu stellen.

Dann lässt bereits der digitale Tod gerade heutzutage leider nichts gutes verheißen und kann je nach Einzelfall auch als ein gewichtiges Indiz für ein Gewaltverbrechen gewertet werden.


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Michelle H. aus Celle

21.03.2026 um 07:02
Aber von wessen Blut ist dann die Spur? Ich gehe auch davon aus, dass sich eine frische Spur von einer älteren unterscheiden lässt.

Wenn sie schon Tage vorher nicht mehr erreichbar war, wieso wurde sie nicht früher vermisst?


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Michelle H. aus Celle

21.03.2026 um 10:10
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Aber wenn in einem Mehrfamilien-Treppenhaus jemand schreit, müsste man das doch hören bzw. aufwachen und nachschauen.
@Chris96
Sollte ich persönlich nachts ca 3:30 durch solch einen Krach aus dem Tiefschlaf gerissen würden, dann wäre ich vielleicht kurz sauer und würde so schnell wie möglich versuchen wieder einzuschlafen. Das letzte, was mir da wohl einfallen würde wäre nachzuschauen. Würde dann wohl annehmen, das die besoffen sind.


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Michelle H. aus Celle

21.03.2026 um 10:10
Zitat von ichhierichhier schrieb:Ich gehe auch davon aus, dass sich eine frische Spur von einer älteren unterscheiden lässt.
Das denke ich auch.

Die Spurensicherung kann ganz sicher -wie du bereits sagtest- feststellen, ob es frisches oder schon älteres Blut ist welches ihr
meinetwegen abgezapft wurde um nachträglich eine Spur oder sonst etwas zu legen.

Aber dass ist für mich Blödsinn und würde für eine sehr hohe kriminelle Energie sprechen.
Die Mediziner können auch anhand der gefundenen Menge an Blut feststellen, ob die Wunde lebensbedrohlich war.

Eigentlich wissen wir ja überhaupt nichts.
Ich verstehe auch nicht, (wurde hier auch schon 100 mal von uns gesagt) warum kein Nachbar etwas gesehen oder gehört hat.

Sie könnte auch ein Medikament (evtl. BTM) genommen haben, von dem sie durchgedreht ist. Sicherlich wurde das gefundene Blut auch
auf seine Bestandteile untersucht.
Das sagt aber auch wieder nichts über die plötzlich abbrechende Blut - und Geruchsspur aus.

Ich hoffe sie wird bald gefunden.


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Michelle H. aus Celle

21.03.2026 um 10:33
Details passen nicht zusammen
:
Polizei rätselt über Handy von vermisster Michelle
21.03.2026 - 00:02 Uhr
[....]
In Vermisstenfällen sind Handys für Ermittler oft die wichtigste Spur. Sie zeigen, wann ein Gerät zuletzt online war, wo es sich eingeloggt hat und welche Kontakte es gab – Hinweise, die helfen können, Aufenthaltsorte einzugrenzen und Abläufe nachzuvollziehen.
[....]
Michelles Handy war längst ausgeschaltet
Doch im Fall von Michelle H. führt gerade ihr Handy in die Irre. Laut Staatsanwältin Stefanie Vogler ist es bereits seit dem späten Abend des 9. März abgeschaltet, wie sie gegenüber „t-online“ erklärte. Seitdem: kein einziges Signal. Doch erst rund anderthalb Tage später wurde die junge Frau von ihrem Schwager (46) vermisst gemeldet.

Mitten in der Nacht rief er die Polizei und behauptete, die junge Frau sei mit einer klaffenden Halswunde aus ihrer Wohnung gerannt. Die Beamten fanden daraufhin eine 193 Meter lange Blutspur, die sich vom Treppenhaus bis auf die Straße zog und irgendwann abrupt endete.
[....]
Quelle und mehr: https://www.bild.de/regional/niedersachsen/celle-handy-von-vermisster-michelle-stellt-ermittler-vor-ein-raetsel-69bd7a7c8f57616717159fe1

In dem Artikel kann man auch die Wohngegend von Michelle sehen.
Es sieht alles sehr ordentlich aus.


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Michelle H. aus Celle

21.03.2026 um 12:36
Anhand der Blutspuren kann die Kripo mittlerweile ganz gut feststellen, wie das Blut sich bewegt hat. Sprich man kann daraus oftmals erkennen, ob sie gelaufen ist, getragen oder möglicherweise geschliffen wurde.

Dass ihr Handy bereits Tage vorher nicht mehr aktiv war, ist sehr beängstigend. Da das Blut aus der Nacht stammen wird, sie also in dem Zeitraum am Leben war, kann es sein, dass sie gegen ihren Willen in ihrer Wohnung festgehalten wurde. Vielleicht kam es in der Nacht zu einer Eskalation, sie konnte sich befreien und lief dann los. Oder ein möglicher Täter dachte sie sei bereits tot, wollte sie nach draußen schaffen und dort ist sie zu sich gekommen und losgerannt. Auch das sollte man mMn gut an den Blutspuren erkennen können.

Leider ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Michelle verstorben ist. Die Umstände sind sehr komisch. Ich frage mich auch, wie lange der Schwager insgesamt bei ihr war. Vieles wird die Kripo aus taktischen Gründen nicht veröffentlichen.


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Michelle H. aus Celle

21.03.2026 um 14:37
Kann man eigentlich forensisch feststellen, woher am Körper das Blut aus der Blutspur stammt? Wenn jetzt die Geschichte mit der Halsverletzung widerlegbar wäre, weil das Blut von woanders her stammt, würde man ja die Angaben des Schwagers entsprechend einordnen können.


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Michelle H. aus Celle

21.03.2026 um 14:45
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Ich verstehe auch nicht, (wurde hier auch schon 100 mal von uns gesagt) warum kein Nachbar etwas gesehen oder gehört hat
Wenn sich kein lautstarker Streit in der Wohnung abgespielt hat zum Bsp. wer soll denn da mitten in der Nacht wo normalerweise alle im Tiefschlaf liegen von den Nachbarn etwas gehört oder gesehen haben?
Man kann nicht immer davon ausgehen das es Zeugen gibt wenn etwas passiert.


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Michelle H. aus Celle

21.03.2026 um 14:58
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:Wenn sich kein lautstarker Streit in der Wohnung abgespielt hat zum Bsp. wer soll denn da mitten in der Nacht wo normalerweise alle im Tiefschlaf liegen von den Nachbarn etwas gehört oder gesehen haben?
Man kann nicht immer davon ausgehen das es Zeugen gibt wenn etwas passiert.
Sie soll weggerannt sein und der Hausflur war auch voller Blut.
Ich kann nicht glauben, dass alles ruhig ablief.

Der Schwager war ja (so wie er selber sagt) zugegen.
Sie sei dann aus der Wohnung gerannt.
Hat er dem nur still zugesehen? Hat er nicht versucht sie aufzuhalten?

Es kann nicht so still abgelaufen sein, nein das kann ich mir nicht vorstellen.. nach seiner Aussage ist sie ja alleine
weggelaufen.

Wenn es in dem Wohnhaus immer ruhig abgeht, könnte ich mir vorstellen, das Schmerzrufe schon auffallen würden.


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Michelle H. aus Celle

21.03.2026 um 19:26
Und deswegen glaube ich das die Blutspur nachträglich, Nachts und im Stillen, gelegt wurde.
Sonst wäre so ein Szenario nicht ruhig abgelaufen. Mieter im Haus oder in der Umgebung hätten sicherlich was mitbekommen.
Jetzt ist die Frage, wurde die DNA vom Blut überprüft? Gehört die dem Täter oder der Vermissten? Wenn der Vermissten, ist es altes oder frisches Blut? Lässt sich die Blutspur mit einer Schnittwunde am Hals erklären? Ergibt die Menge und die Verteilung Sinn? Gibt es Kamera Aufnahmen auf dem Weg der Blutspur? Heutzutage hat ja fast jeder eine am Briefkasten, Haustür, Garage oder die den Eingang filmt.
Sollte inzwischen alles überprüft worden sein, wenn es dann immer noch keinen Tatverdächtigen gibt, dann weis ich auch nicht wie das abgelaufen sein könnte.


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Michelle H. aus Celle

21.03.2026 um 20:09
Zitat von Chris96Chris96 schrieb:Sollte inzwischen alles überprüft worden sein, wenn es dann immer noch keinen Tatverdächtigen gibt, dann weis ich auch nicht wie das abgelaufen sein könnte.
Es gibt doch einen Tatverdächtigen.
Die Staatsanwaltschaft hat offiziell den Schwager als diesen benannt.

Eine Festnahme ist noch nicht erfolgt.


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Michelle H. aus Celle

21.03.2026 um 22:36
Zitat von Chris96Chris96 schrieb:Und deswegen glaube ich das die Blutspur nachträglich, Nachts und im Stillen, gelegt wurde.
Aber wieso? Man hätte doch auch einfach warten können, bis Familie oder Freunde sie vermisst melden. Bis dahin wäre evtl noch weiter Zeit vergangen und da sie aktuell nicht gefunden wird, würde sie ja auch ohne nachträglich gelegte Spur nicht gefunden werden. Wofür dann also die Spur?


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Michelle H. aus Celle

21.03.2026 um 23:25
Ich würde vermuten, dass sie in Panik aus dem Haus gerannt ist - und nicht bei einem Nachbarn geklingelt hat, weil sie mit einer Verfolgung gerechnet hat und sie dazu keine Zeit hatte. Mitten in der Nacht - sofern diese Angabe stimmt - schlafen doch alle, die zuhause sind, und bis sie wach werden und reagieren, vergehen Minuten. Die hatte sie nicht. Nach rund 200 m wurde sie dann vermutlich eingeholt. Da die Spur dann endet, dürfte sie in ein Auto gezerrt worden sein. Oder sie ist bewusstlos geworden, wäre ja auch möglich, und dann irgendwie verbracht worden. Ich fürchte, sie lebt nicht mehr. Furchtbare Geschichte.


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Michelle H. aus Celle

21.03.2026 um 23:36
Zitat von Chris96Chris96 schrieb:Und deswegen glaube ich das die Blutspur nachträglich, Nachts und im Stillen, gelegt wurde.
Ergibt aber keinen Sinn für einen Täter, eine fingierte Blutspur, in der Situation. Gar keine Blutspur wäre viel nützlicher, weil dann merkt ja erst einmal niemand, das überhaupt was passiert ist. Und auch der zeitliche Bezug, wenn man dann verspätet merkt, dass sie nicht mehr in ihrer Wohnung ist, ließe sich nicht mehr auf die Nacht eingrenzen. Was dem Täter sollte der der 46-Jährige sein, zugutekäme. Da könnte er sagen, als ich morgens ging, war sie wohlauf und unversehrt. Und außerdem müsste er auch nichts machen.
Das Blut muss schon von der lebenden Michelle stammen. Vermutlich ist sie auch, anfangs wenigstens, noch gelaufen. Weil es auch einigermaßen verblüffend wäre, wenn ein Täter eine blutend verletztes Opfer aus dem Haus getragen hätte. Er könnte ja auch warten, bis sie nicht mehr blutet. Die Blutflecken sind nicht in seinem Sinne.
Unterm Strich hört es sich so an, als ob sie stark verletzt geflohen sei. Und eingeholt wurde.
In nicht-offiziellen Quellen wurde auch gesagt, dass der Schwager kein Auto besitzt. Und sie auch nicht. Was die Wahl des nahegelegenen Flusses als Ort wo er sie hinbringt, um es mal ganz unkonkret zu formulieren, erklären würde.


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Michelle H. aus Celle

22.03.2026 um 08:04
Das, was Tita1992 geschrieben hat, klingt für mich logisch. Ich habe mich auch zunächst gefragt, wieso sie nicht bei den Nachbarn geklingelt hat. Aber ja, wahrscheinlich hatte sie Angst, verfolgt zu werden.
Und wie Tita1992 schrieb: Mitten in der Nacht dauert es vermutlich seine Zeit, bis jemand öffnet. Falls überhaupt jemand öffnet. Wir wissen ja auch nicht, was für Nachbarn Michelle H. hat. Ob jung, ob alt etc...

Allerdings - so denke ich zumindest - würde man doch jemandem nachlaufen, um zu helfen, wenn sich jemand so schlimm verletzt hat und währenddessen dann einen RTW und die Polizei rufen.

Aber nee, der Schwager gibt an, dass sie sich selbst massiv am Hals verletzt habe (klaffende Wunde), aber er hindert sie nicht daran, die Wohnung zu verlassen oder läuft ihr nach, um ihr zu helfen? Es war doch absehbar, dass sie wahrscheinlich nicht mehr weit kommen wird mit ihrer Verletzung.
Stattdessen bleibt er in der Wohnung sitzen und ruft die Polizei? Wenn er sah, dass Michelle so viel Blut verlor, dann muss ihm doch klar gewesen sein, dass sie möglicherweise stirbt deshalb? Dann rennt man nicht hinterher, um zu versuchen, die Blutung zu stoppen, bis der Rettungsdienst kommt?

Für mich deutet einiges darauf hin, dass der Schwager an vielen Stellen die Unwahrheit erzählt..


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Michelle H. aus Celle

22.03.2026 um 08:53
Zitat von Tita1992Tita1992 schrieb:würde vermuten, dass sie in Panik aus dem Haus gerannt ist - und nicht bei einem Nachbarn geklingelt hat, weil sie mit einer Verfolgung gerechnet hat und sie dazu keine Zeit hatte. Mitten in der Nacht - sofern diese Angabe stimmt - schlafen doch alle, die zuhause sind, und bis sie wach werden und reagieren, vergehen Minuten. Die hatte sie nicht. Nach rund 200 m wurde sie dann vermutlich eingeholt. Da die Spur dann endet, dürfte sie in ein Auto gezerrt worden sein. Oder sie ist bewusstlos geworden, wäre ja auch möglich, und dann irgendwie verbracht worden. Ich fürchte, sie lebt nicht mehr.
Ich finde dieses Szenario ebenfalls schlüssig und bindet die uns bekannten Informationen gut ein.

Wie passt es aber ins Bild, dass ihr Handy seit den späten Abendstunden des 09. März nicht mehr verwendet worden ist? Das ist doch eher ein Hinweis darauf, dass ihr schon in der Nacht vom 09. auf den 10. März etwas zugestoßen sein könnte. Laut den Anwohnern soll die Blutspur am 10. März aber noch nicht dagewesen sein.

Und würde es eine Frau -die einem Angreifer in der Regel ohnehin körperlich unterlegen sein dürfte, hier zusätzlich noch durch eine Stichverletzung gehandicapt- überhaupt schaffen einen 200 m langen Fluchtweg zurückzulegen?


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Michelle H. aus Celle

22.03.2026 um 09:21
Zitat von LouisBaby176LouisBaby176 schrieb:Das, was Tita1992 geschrieben hat, klingt für mich logisch. Ich habe mich auch zunächst gefragt, wieso sie nicht bei den Nachbarn geklingelt hat. Aber ja, wahrscheinlich hatte sie Angst, verfolgt zu werden.
Und wie Tita1992 schrieb: Mitten in der Nacht dauert es vermutlich seine Zeit, bis jemand öffnet. Falls überhaupt jemand öffnet. Wir wissen ja auch nicht, was für Nachbarn Michelle H. hat. Ob jung, ob alt etc...
Ich weiß nicht, wie sinnvoll es ist, sich um die "nachts aus dem Haus gerannt" Version Gedanken zu machen, nachdem sie die digitale Welt bereits zwei Tage zuvor verlassen hat.
Außer der Blutspur bewahrheitet bisher wohl auch nichts diese Version. Niemand hat was gehört oder gesehen. Die Blutspur endet abrupt.
Selbst wenn zufällig ein Auto vorbei gekommen wäre, so hätte das "einsammeln" doch einen Moment gedauert und die Blutspuren würden das hergeben.
Zitat von nortsydnortsyd schrieb:Ergibt aber keinen Sinn für einen Täter, eine fingierte Blutspur, in der Situation. Gar keine Blutspur wäre viel nützlicher, weil dann merkt ja erst einmal niemand, das überhaupt was passiert ist. Und auch der zeitliche Bezug, wenn man dann verspätet merkt, dass sie nicht mehr in ihrer Wohnung ist, ließe sich nicht mehr auf die Nacht eingrenzen. Was dem Täter sollte der der 46-Jährige sein, zugutekäme. Da könnte er sagen, als ich morgens ging, war sie wohlauf und unversehrt.
Es scheint aber, als ob es seit dem 9. kein Lebenszeichen mehr gab. Wenn es auch an diesem Tag einen nachweisbaren Kontakt gab zwischen Verschwundener und TV, wäre der Gedanke zu einer falschen Fährte nachvollziehbar . Ob eine solche in Form einer Blutspur und der dargelegten Version zum Ablauf in der Nacht Sinn macht, steht dann wieder auf einem anderen Blatt.
In der Wohnung dürfte ein entsprechendes Spurenbild gewesen sein, so dass dieses in Verbindung mit dem digitalen Verschwinden zwei Tage zuvor, auch sonst kein Lebenszeichen (Sichtungen) und fehlende Kontakte ab dem 9., plus der Gefahr, dass Jemand mal in die Wohnung geht am Ende eine gewisse Dringlichkeit zur Folge hatten.


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Michelle H. aus Celle

22.03.2026 um 11:05
Ich schließe mich der Hypothese von Chris96 vollumfänglich an. Ich halte die Geschichte des Schwagers für erfunden. Ich denke das Geschehen hat schon am Tag davor stattgefunden. Die Wahrheit an dem Fall wird sein das Sie in der Aller entsorgt wurde. Mein Bauchgefühl.


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