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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

223 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wald, Jäger, Radfahrer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

um 14:41
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:nicht toleriert? wie stellst du dir das vor, da ist ein Schild „Mountainbiking verboten“? denn was er toleriert oder nicht ist den Mountainbikern sonst nicht bewusst
Er dürfte ja wohl genau beobachte(t habe)n, wer sich das so in "seinem Revier" herumtreibt. Und wie bereits mehrfach geschrieben dürfte das wohl eine geringe Anzahl an Menschen sein.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

um 14:53
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Hast Du den Beitrag gesehen oder wird hier geraten...?
Ja, ich habe den Beitrag gesehen. Ich finde Deine Diskussionsleitung stellenweise unnötig patzig, wenn ich das mal anmerken darf, und an dem Punkt auch unsachlich. Warum denke ich das gerade?

Weil sich meine Anmerkung, die Du als Ausschnitt zitierst, auf die Frage bezog, ob die Kleidung komplett war oder nicht. Du sprachst von "kompletter Montur". Wir wissen nichtmal die Jahreszeit, geschweige sonst etwas genauer, das war der Kern meiner Aussage, weil ich das "komplett" hinterfragte. Wenn der Fahrradreifen von 2014 stammt, dann heißt das erstmal nur, dass er von 2014 ist. Vielleicht kam der Tote ab 2014 dort zu liegen, vielleicht auch später. Es wurde deutlich vermittelt, dass an der Erinnerung des Jägers auch gewisse Zweifel bestehen. Gibt es einen plausiblen Grund, dieser Erinnerung des Jägers 100% zu vertrauen? Vielleicht hatte das Rad sogar die Reifen vom Kauf noch drauf und der Jäger hat sich neue draufgemacht. Wäre theoretisch auch denkbar. Ich sehe den Zeitraum überhaupt nicht auf Sommer 2014 begrenzt. Die weiteren forensischen Untersuchungen haben es auch nicht näher eingrenzen können.
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Es wird sich da wahrscheinlich eher um einen Wildpfad handeln.
Vom Foto kann es gut auch ein Wildwechsel sein. Das wird aber nicht identisch mit dem Pfad sein, den der Jäger zu dieser Kirrstelle nutzt. Entweder oder. Weil ein Jäger läuft normalerweise nicht eine Wildwechselstrecke entlang. Das machen nur unbedarfte Laien.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

um 14:59
Kann man mittels der Knochen ein Isotopen-Gutachten erstellen? Dass das Trikot aus dem Raum Bremen stammt heißt ja nicht zwangsläufig, das der Mann dort gelebt hat. Vielleicht hat er längere Zeiten seines Lebens anderswo verbracht…

Ein geschätztes Alter zwischen 40 und 60 Jahren… passt das zu einem Mountainbiker? Ich finde es nicht generell unpassend, würde erlebnisorientierte Freizeitsportler aber grundsätzlich eher in einer jüngeren Alterskohorte verorten. Für einen Instructor könnte es aber vielleicht passen?

Der unbekannte Tote soll über den Fahrradklamotten eine Jogginghose und eine Jacke getragen haben. Passt das zu einer Tour im (Hoch-)Sommer? Im Wald ist es kühler als in der prallen Sonne, es gibt Fahrtwind - allerdings nicht in unwegsamen Waldgebieten, die nur langsamer befahren werden können. Dennoch… so kühl, dass man eine Jacke nebst langer Hose trägt, dürfte es im Sommer nicht sein.
War der Mann also doch im Frühjahr/Herbst unterwegs? Oder zu kühleren Tagesrand-Zeiten?

Ich finde ungewöhnlich, dass es bei der Leiche kein Handy, keinen Ausweis, keinen Schlüssel, nichts Persönliches gab. Entweder wollte der Mann nicht gefunden/identifiziert werden oder jemand hat diese Dinge entfernt.

3 km zwischen Fahrrad und Leiche sowie der fehlende Kopf sind ebenso unerklärlich. Insgesamt also mehrere seltsame Umstände…


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

um 15:07
Lassen sich über die Seriennummer des Rades Erkenntnisse gewinnen? Herstellungsdatum, Vertriebswege, ist das Rad registriert um bei einem Diebstahl zugeordnet werden zu können?


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

um 15:10
Zitat von VolvicVolvic schrieb:3 km zwischen Fahrrad und Leiche sowie der fehlende Kopf sind ebenso unerklärlich.
Der Kopf fehlt, richtig. Aber so wie ich es verstanden habe, fehlte eben noch mehr.
Klar, war der Kopf sozusagen das prominenteste Körperteil, welches fehlte. Wir wissen nicht was sonst noch fehlte.
Es entsteht nur hin und wieder der Eindruck, dass einzig der Kopf fehlt.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

um 15:13
Zitat von VolvicVolvic schrieb:War der Mann also doch im Frühjahr/Herbst unterwegs? Oder zu kühleren Tagesrand-Zeiten?
Vielleicht lag dort etwas weiter oben sogar noch Schnee. Im Prinzip ist das alles möglich. Vielleicht war genau das der Grund, dort hochzustiefeln und sich die Gegend anzugucken.
Das Rad sieht m.E. so aus, als hätte man es sich als etwas gemütlicheres Tourenrad hergerichtet, mit dem man auch mal längere Anstiege hochfahren kann (die Lenkerhörnchen, die sind ja nicht serienmässig - wenn sie nicht der Jäger drangeschraubt hat). Er ist aber nicht so sportlich unterwegs gewesen, dass er sich Cleats in die MTB-Schuhe geschraubt hat.
MTBler haben auch mal gerne Rucksäcke dabei anstatt größere Taschen am Rad. Vielleicht fehlt der auch, liegt irgendwo dort noch rum oder hat Weiterverwendung gefunden wie das Fahrrad.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

um 15:20
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:er trug eine schwarze Adidas Regenjacke. Zudem das Trikot, einen Radpulli und eine Adidas Radfahr-/Trainingshose sowie Mountainbikeschuhe.
Kl. Ergänzung: Er trug eine kurze gepolsterte Radhose und eine lange schwarze ADIDAS-Jogginghose.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Und: Warum nimmt man dann nicht auch das Shirt weg, das ja auch eher ungewöhnlich ist? Und ggf. auch das Fahrrad?
Er hatte lt. Servus.tv Pulli und Jacke darüber an. Vielleicht hat der Jäger nicht nachgeschaut. Evtl. wäre ihm die Unterscheidungskraft des Trikots auch gar nicht aufgefallen.
- - -
Zitat von MehlfensMehlfens schrieb:Warum diese (englischsprachigen) Shirts in Bremen zu einem Spinning-Kurs ausgegeben worden sein sollen, erschließt sich mir nicht unmittelbar.
Weil englische Titulierungen in der Fitness-(Studio-)Szene, schon längst üblich waren.
Es werden ausdrücklich Trainerkurse im RAUM BREMEN erwähnt. (Servus.tv 45.30) Der Mann könnte also auch außerhalb von Bremen einen Kurs besucht haben.
Das Trikot wurde 2008 und 2009 an Absolventen der Spinning-Kurse für Trainer ausgegeben (lt. Servus.tv)
(Evtl. fanden in o. g. Jahren die Instructor-Workshops in weiteren Studios statt und nicht nur in dem in Bremen.)
Die NCA in Bremen existierte ab 2003.
Interview mit dem Gründer, 2019: https://ridehighmagazine.com/ralph-butzin/
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb: ein Bild von der Auffindesituation und dem Gelände dort. Die Kleidungsstücke auf dem Pfad liegend sind recht gut zu erkennen.
Ich glaube nicht, dass das die Auffindesituation war, weil der Fundort nicht direkt am Weg war (s. u.). Und ich frage mich, warum die Kleidung (zwecks Spurensicherung) nicht sofort eingetütet wurde und stattdessen auf den Weg gelegt wurde (evtl. dadurch weitere Anhaftungen).
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Der Fundort ist ja auch direkt an der Futterstelle, die der Jäger für sein Wild dort eingerichtet hatte.
Der Fundort der Leiche ist 300 bis 500 m oberhalb der Fütter-Stelle des Jägers*. Das MTB könnte auch näher bei der Leiche gefunden worden sein, sagte der Ermittler während der Erläuterung der Karten. Ab 49.38, *39.30

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Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Fahrradreifen wurde erst ab Frühjahr 2014 hergestellt, das Fahrrad hat der Jäger im Spätsommer 2014 entdeckt und kurz danach dann die Leiche.
Da die Angaben vom Jäger stammen, Servus.tv 42.00: Das war vermutlich im Jahr 2014 im Herbst o. Sommerende. Mein Hinweis deshalb, weil z. B. potenzielle Zeugen sich nicht melden könnten, wenn sich Vermutungen o. (unbeabsichtigte) Falschangaben verfestigen. Z. B., wer einen Vermissten noch im Spätherbst 2014 gesehen hat, könnte diesen ausschließen.

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Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:https://www.krone.at/555481
Streitereien
Der Servus-Mod. erwähnte massive Konflikte zwischen Radfahrern und Grundbesitzern im Bezirk Murtal, um 2014 ab ca. 56.30.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

um 15:35
Zitat von watnuwatnu schrieb:Er hatte lt. Servus.tv Pulli und Jacke darüber an. Vielleicht hat der Jäger nicht nachgeschaut. Evtl. wäre ihm die Unterscheidungskraft des Trikots auch gar nicht aufgefallen.
Also, nur um das klarzustellen: Ich meinte mit meinem Beitrag nicht den Jäger, der den Toten gefunden hat, sondern den Mörder. Der hätte ein Interesse daran, dass man das Opfer nicht identifiziert.

Dem Jäger wird das herzlich egal gewesen sein ob man den Toten identifziert, sonst hätte er den Fund gleich gemeldet.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

um 15:41
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Der Kopf fehlt, richtig. Aber so wie ich es verstanden habe, fehlte eben noch mehr.
Klar, war der Kopf sozusagen das prominenteste Körperteil, welches fehlte. Wir wissen nicht was sonst noch fehlte.
Das stimmt. Aber wenn Tiere etwas verschleppen dürften das „griffigere“ Gliedmaßen/Knochenteile sein. Ein Kopf wird für ein Tier deutlich schwerer greifbar sein.

Dazu kommt: ein Kopf, ein Gesicht ermöglichen eine deutlich zügigere Identifikation als wenn diese Merkmale fehlen. Falls ein Dritter im Spiel ist, wäre das Entfernen von Kopf, Handy, jeglichen persönlichen Gegenständen der effektivste Weg, die Identifizierung des Mannes zu behindern.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

um 15:48
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Lassen sich über die Seriennummer des Rades Erkenntnisse gewinnen? Herstellungsdatum, Vertriebswege, ist das Rad registriert um bei einem Diebstahl zugeordnet werden zu können?
Über die Nummer des Fahrrads konnte man keine weiterreichenden Infos erlangen, steht in den Artikeln.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

um 15:48
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Falls ein Dritter im Spiel ist, wäre das Entfernen von Kopf, Handy, jeglichen persönlichen Gegenständen der effektivste Weg, die Identifizierung des Mannes zu behindern.
Einen Kopf entfernt man allerdings nicht so leicht von einer Leiche wie ein Handy oder persönliche Gegenstände.

Mir fällt auch kein Fall ein, bei dem nach einem spontanen Tötungsdelikt (denn von einem lange geplanten Verbrechen kann man hier ja wohl keinesfalls ausgehen) der Täter den Kopf seines Opfers mitgenommen hätte.


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um 15:53
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Also, nur um das klarzustellen:
Sorry für meinen Fehler/Verschreiber.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

um 16:04
Ich möchte nochmals auf etliche Vorfälle hinweisen, bei denen Drähte in Kopfhöhe über einen Mountainbike-Pfad bzw Waldweg gespannt worden sind und Radfahrer zum Glück nicht oder nur leicht verletzt wurden. Die Intention war jedoch mutmaßlich immer, den MTB-Fahrer tödlich zu verletzen und schlimmstenfalls den Kopf abzutrennen.

Und:
Zitat von watnuwatnu schrieb:Der Servus-Mod. erwähnte massive Konflikte zwischen Radfahrern und Grundbesitzern im Bezirk Murtal, um 2014 ab ca. 56.30.
2012 Bonn
Wie Polizeisprecher Christoph Schnur am Montag bestätigte, war ein 27-jähriger Radfahrer verunglückt, weil in Kopfhöhe ein Drahtseil über einen Weg gespannt war. Der Sankt Augustiner hatte großes Glück im Unglück: Da zu seiner Schutzkleidung ein Crosshelm mit Vollgesichtsschutz sowie ein Genickschutz gehörten, kam er mit leichteren Verletzungen davon
Quelle: https://ga.de/region/siebengebirge/bad-honnef/unbekannte-spannten-draht-in-kopfhoehe-ueber-weg_aid-41133069

2013 Berlin Grunewald
Gespannte Drähte auf Kopfhöhe im Grunawald![

wie bestimmt dem einem oder anderem zu Ohren gekommen ist,
sind im G-Wald in der letzten Zeit immer wieder Drähte gespannt
worden, meißt auf Kopfhöhe!!!
Quelle: https://www.mtb-news.de/forum/t/gespannte-draehte-auf-kopfhoehe-im-grunawald.660569/#post-11098090

2020 Kassel
Thomas Goerke war mit seinem E-Mountainbike auf dem Trail P22 bei St. Ottilien im Kaufunger Wald im Kreis Kassel unterwegs. Auf einem schmalen Bergabstück hatte ein Unbekannter zwischen zwei Tannen einen Draht gespannt. Dieser Draht, so die Vermutung des 45-jährigen Welleröders, sollte wohl die Fahrrad- und MTB-Fahrer „vom Sattel reißen“. Aber mehr noch - mit hoher Geschwindigkeit kann eine solche Falle auch lebensgefährlich sein.
Quelle: https://www.hna.de/welt/fahrrad-mtb-kassel-mountainbike-draht-gefahr-zr-13807440.html

2020 Gießen
Mehrere Drahtseile waren in den vergangenen Wochen über Mountainbike-Trails am Dünsberg gespannt worden. Glücklicherweise hatte sie ein Radfahrer bemerkt, bevor es zu gefährlichen Stürzen kam. "In Zukunft nehmen wir auch schwere Verletzungen von Bikern billigend in Kauf. You have been warned! Verpisst Euch aus dem Wald oder es wird Opfer geben", hieß es in dem vermeintlichen Bekennerschreiben.
Quelle: https://www.giessener-allgemeine.de/kreis-giessen/biebertal-ort848760/todesfallen-radfahrer-duensberg-aeussert-sich-fridays-future-giessen-zr-13479619.html

2024 Heilbronn
Im Waldgebiet zwischen Eberstadt und Weinsberg-Grantschen (beide Kreis Heilbronn) sollen zwischen Mitte Juni und Anfang August 2024 mehrfach Drähte über einen illegalen Mountainbike-Trail gespannt worden sein. Ein 59-jähriger Tatverdächtiger aus Hardthausen (Kreis Heilbronn) sitzt nach einer Hausdurchsuchung weiterhin in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Mordes.
Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/draethe-auf-illegalem-moutainbike-trail-verdaechtiger-weiter-in-haft-100.html


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

um 16:14
Zitat von MehlfensMehlfens schrieb:Die Intention war jedoch mutmaßlich immer, den MTB-Fahrer tödlich zu verletzen und schlimmstenfalls den Kopf abzutrennen.
Nun übertreib mal nicht so...
Drähte spannen auf Radwegen ist übel und gemeingefährlich, aber es bewirkt zunächst einmal nur, dass ein Radfahrer stürzt, wobei die Folgen des Sturzes nicht absehbar sind.

Der Kopf eines Radfahrers wird durch einen gespannten Draht aber bestimmt nicht abgetrennt.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

um 16:21
@jeangreen
'unten' ist ein kleiner Clip? Wo unten?
Im vorderen Bereich der Schuhe sieht man deutlich die zwei Schlitze, in denen die Clips mittels Schrauben und Muttern aufgeschraubt werden, je nachdem wie weit vorne oder hinten man sie haben will... aber keine Clips...
Die Clips (ob aufgeschraubt oder nicht) tun aber ohnehin nichts zur Sache, ich wollte nur klarstellen, was das für Schuhe sind.
Ergänzend zu diesen Kombischuhen gibt es eben für Mountainbikes die Kombipedale... auf der einen Seite mit 'Clipaufnahme', auf der anderen ohne Clipaufnahme, da kann man ohne einrasten mit jedem Schuh 'treten'.
Konzipiert ist das Ganze dafür, dass man beim Mountainbike Fahren eben immer wieder Abschnitte hat, bei denen man nicht fix mit dem Rad verbunden sein möchte... und eben auch dafür, dass man mit den Schuhen auch mal einen Abschnitt einfach 'gehen' kann auf dem Fahren nicht möglich ist, oder einen letzten Abschnitt, der mit Fahrrad nicht machbar ist, einfach 'geht'...


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um 16:27
Zitat von KieliusKielius schrieb:Der Kopf eines Radfahrers wird durch einen gespannten Draht aber bestimmt nicht abgetrennt.
Das stimmt natürlich, aber die Beispiele zeigen ja doch, dass es zumindest solche Fälle gibt, welche Motivation auch immer dahinter stecken mag. Von daher hat @Mehlfens schon Recht mit dem Hinweis.

Also: Es kommt vor, dass mit solchen "Fallen" gegen Mountainbiker vorgegangen wird.

Aber: Mir scheint der Fundort für sowas doch zu abgelegen. Weil: Dass es jemanden mit einem Hass auf Mountainbiker gibt, setzt ja erst einmal voraus, dass es dort auch überhaupt welche gibt, auf die man einen Hass entwickeln kann - und das hier scheint (?) ja keine so beliebte Gegend dafür gewesen zu sein.

Und, aus dem gleichen Grund: Es macht wenig Sinn, so eine "Falle" aufzustellen, wenn da kaum einer vorbeikommt.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

um 16:30
@Totaleinfall
das habe ich hier schon mehrmals in den Raum gestellt, aber dazu gibt es scheinbar keine Angaben... Wäre natürlich höchst interessant!


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

um 16:50
Zum zeitlichen Hintergrund des Falls, also den Konflikten zwischen Mountainbikern und Jagdpächtern/Grundbesitzern um 2014 im österreichischen Murtal, sagt die Google-KI*:

„Um 2014 prägten vor allem illegale Streckennutzungen, Haftungsfragen und strikte gesetzliche Fahrverbote die Konflikte zwischen Mountainbikern und Jagdpächtern/Grundbesitzern im steirischen Bezirk Murtal (wie auch generell in Österreich).
https://www.youtube.com/watch?v=iswZ5flDML0

Die Auseinandersetzungen entzündeten sich an zentralen Punkten:

Rechtslage: Nach dem österreichischen Forstgesetz ist das Radfahren im Wald und auf Forststraßen grundsätzlich verboten. Da Grundbesitzer bei Unfällen haftbar gemacht werden konnten, verwehrten sie die Freigabe.
[Link: s.o.]

Illegale Trails & Störungen: Biker wichen oft auf nicht genehmigte Wege oder selbst gebaute Trails aus, was zu Erosion und zur Störung des Wildes führte. Jagdpächter beklagten aufgescheuchtes Wild, das durch die nächtliche oder häufige Nutzung der Wälder massiv unter Druck geriet.
[Link: s.o.]

Gegenmaßnahmen: Konflikte eskalierten teilweise bis hin zu gefährlichen, illegalen Blockaden von Forstwegen, um Biker an der Durchfahrt zu hindern.
https://www.ardmediathek.de/video/panorama-die-reporter/streit-um-den-wald-mountainbiker-auf-illegalen-wegen/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8xYTQ4Y2FiZC0yN2E2LTQ2NzEtYThlMS1iYTUxZWRlYjkzZmY

Als Reaktion auf diese verhärteten Fronten starteten die steirischen Regionen (unter anderem auch das Murtal) später verschiedene Initiativen. Mit offiziellen Verträgen zwischen Tourismusverbänden, Gemeinden und Waldeigentümern wurden nach und nach Haftungsfragen geklärt und legal beschilderte Strecken geschaffen, um die Situation zu entschärfen.“
https://www.kleinezeitung.at/artikel/20757673/ueberraschende-wende-um-den-verbotenen-berg-fuer-mountainbiker

[Hervorhebungen von Google KI]
_______________

* Die eingegebene Frage war: „Welche Konflikte gab es um 2014 im österreichischen Bezirk Murtal zwischen Mountainbikern und Jagdpächtern/Grundbesitzern?“

Ob bzw. wie stark speziell die Gegend um die spätere Fundstelle des Radfahrers, also der Bretsteingraben, von diesen Konflikten betroffen war, konnte die Google-KI auch auf Nachfrage hin nicht konkret beantworten. Es ist aber sicher möglich, dass die Reaktion des Jägers (Ignorieren des Toten) und seine spätere Erklärung den Ermittlern gegenüber („wollte das Wild nicht durch Ermittlungen stören“) im Zusammenhang mit den damaligen Konflikten stehen.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

um 16:57
Ich finde auch, dass dieser Zusammenhang sich regelrecht aufdrängt.

Was überhaupt nicht ins Bild passt ist fehlendes Blut an der Kleidung (zumindest wurde nicht darüber berichtet) und die Tatsache, dass auf dem Bild vom Fundort die Kleidung tatsächlich an einem Weg liegt.

Wir reden doch hier von einsamem Hochgebirge abseits der Pfade, sondern von Wald nahe der Zivilisation. Ich halte es für ausgeschlossen, dass da 10 Jahre lang niemand vorbei kam, auch wenn das Begehen von Wäldern in Österreich restriktiver ist als in Deutschland.

Aber wenn da 10 Jahre niemand langgeht, ist da kein Weg mehr erkennbar.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

um 16:57
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Das stimmt natürlich, aber die Beispiele zeigen ja doch, dass es zumindest solche Fälle gibt, welche Motivation auch immer dahinter stecken mag.
Dass es andernorts Vorfälle mit gespannten Drähten auf Radwegen gab und gibt, ist mir auch bekannt und es ging mir nicht darum, das zu bestreiten.

Gleichwohl kann ich die Relevanz für den konkreten Todesfall hier nicht erkennen, da wie gesagt die Drähte einen Radfahrer bestimmt nicht köpfen können und da aufgrund der völligen Abgeschiedenheit der Lokation so gut wie ausgeschlossen erscheint, dass jemand Drähte gespannt haben könnte in der Erwartung, dass dort ein Radfahrer vorbeikommen würde.
Zitat von MehlfensMehlfens schrieb:Ich halte es für ausgeschlossen, dass da 10 Jahre lang niemand vorbei kam, auch wenn das Begehen von Wäldern in Österreich restriktiver ist als in Deutschland.
Es ist aber ganz offenbar so, dass dort niemand vorbeikam. Denn schließlich konnte dort eine Leiche zehn Jahre lang offen herumliegen, ohne dass sie entdeckt wurde.


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