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[Versuchter Mord]: LKW-Anhänger auf Autobahn als mögliche Todesfalle
29.06.2026 um 21:38Danke für eure rege Beteiligung. Mich hat es gewundert, weshalb es keine Diskussion zu dem Fall gibt, allerdings scheint das eher von lokalem Interesse gewesen zu sein.
Damals - beim quer gestellten Anhänger - hatte allerdings sogar die BILD Zeitung prominent berichtet.
Ja, genau, so habe ich es auch überall herausgelesen: es wurde NUR der Auflieger gestohlen, man geht davon aus, dass die Zugmaschine dem oder den Tätern gehört.
Mich faszinieren schon seit meiner Kindheit jene Fälle, bei denen es an einem Motiv mangelt. Hier kann ich keines erkennen. Aber das war auch beim Autobahnschützen nicht anders...
Wie hier schon richtig angemerkt wurde: für einen Dumme-Jungen-Streich steckt da zu viel kriminelle Energie dahinter.
Dazu der Diebstahl eines ganzen LKW im Dezember (die Polizei "prüft" zumindest Zusammenhänge, auch aufgrund der Nähe der Tatorte liegt das Nahe).
Ich hatte auch mal spekuliert auf das Motiv eines Hinterhalts.
Ein Anhänger wird auf der Autobahn bzw. in einer Ausfahrt platziert, man wartet auf eintreffende Beamten und tötet diese dann. Zumindest vom Grundsatz des Hinterhalts her betrachtet, war es so ähnlich beim Polizistenmord von Holzminden (1991).
Anekdotisch: Auch ein Fall aus den USA mit einem Hindernis auf einer Autobahn bzw. einem Highway fällt mir dazu ein: da wurde 2013 Officer Jason Ellis nachts in einen Hinterhalt gelockt, indem auf einer Highway-Ausfahrt ein Hindernis platziert wurde (ich meine, es waren Büsche). Dann kam der Officer, allerdings ohne vorhergehenden Notruf, sondern eher zufällig zum Dienstende, sah das Hindernis mitten in der Ausfahrt, hielt seinen Streifenwagen an, stieg aus um die Strasse zu räumen und wurde daraufhin aus einem Hinterhalt erschossen. Wichtig hier: es ist überhaupt nicht klar, ob er ursprünglich das Ziel sein sollte, ob es einen beliebigen anderen Polizisten treffen sollte oder ob es gar einen einfachen Autofahrer treffen sollte, zumal es keinen Notruf von jemandem gab und der Polizist bereits offiziell Dienstschluss um 2 Uhr nachts hatte (vgl. https://www.police1.com/investigations/articles/death-of-ky-cop-ambushed-on-exit-ramp-unsolved-year-later-g22eyFy4kS2lXLo6/).
Whatever...
In unserem Fall gilt: das war absolut ein Mordversuch. Der Auflieger ist massiv, schwarz, war unbeleuchtet in der Nacht und laut Polizei absichtlich so rangiert worden, dass er die AB in voller Breite versperrt hat.
Viele PKW fahren exakt auf der Höhe so eines Aufliegers, was im Falle eines Zusammenstoßs bei 120 Km/h ziemlich sicher mindestens schwerste Verletzungen zur Folge hätte.
In der Presse hatte ich noch ein Foto gefunden, das offenbar Tat Nr. 3 gezeigt hat: da stand ein Auflieger einfach auf dem Seitenstreifen (selbe Autobahn, ähnliche Höhe, wenn ich das richtig verstanden habe. Die Infos der Polizei in dem Fall sind leider maximal uneindeutig...). Der Auflieger war von Baken umschlossen, was trotzdem kaum Sinn macht und ein KFZ, das nachts über die AB rast und vllt. einen halben Meter zu weit nach rechts abkommt, wäre auch hier voll reingerauscht. Es gab m.W. kein Warndreieck o.ä., weshalb das Absperren auf mich eher so wirkt, als sei der Täter während der Tat überrascht bzw. "erwischt" worden (z.B. von einem anderen LKW- o. PKW-Fahrer, der anhielt u. seine Hilfe anbot, woraufhin der Täter den Auflieger schnell mit Baken "absicherte" und so Tat, als habe er eine Panne).
Ich hab echt ganz schön spekuliert, aber naja, das musste auch mal sein...
Damals - beim quer gestellten Anhänger - hatte allerdings sogar die BILD Zeitung prominent berichtet.
Moin!Grillage schrieb:Ich hatte es so verstanden, dass nur die Auflieger gestohlen wurden und die Täter dazu eine eigene oder zumindest mitgebrachte Zugmaschine genutzt haben.
Ja, genau, so habe ich es auch überall herausgelesen: es wurde NUR der Auflieger gestohlen, man geht davon aus, dass die Zugmaschine dem oder den Tätern gehört.
Mich faszinieren schon seit meiner Kindheit jene Fälle, bei denen es an einem Motiv mangelt. Hier kann ich keines erkennen. Aber das war auch beim Autobahnschützen nicht anders...
Wie hier schon richtig angemerkt wurde: für einen Dumme-Jungen-Streich steckt da zu viel kriminelle Energie dahinter.
Dazu der Diebstahl eines ganzen LKW im Dezember (die Polizei "prüft" zumindest Zusammenhänge, auch aufgrund der Nähe der Tatorte liegt das Nahe).
Ich hatte auch mal spekuliert auf das Motiv eines Hinterhalts.
Ein Anhänger wird auf der Autobahn bzw. in einer Ausfahrt platziert, man wartet auf eintreffende Beamten und tötet diese dann. Zumindest vom Grundsatz des Hinterhalts her betrachtet, war es so ähnlich beim Polizistenmord von Holzminden (1991).
Anekdotisch: Auch ein Fall aus den USA mit einem Hindernis auf einer Autobahn bzw. einem Highway fällt mir dazu ein: da wurde 2013 Officer Jason Ellis nachts in einen Hinterhalt gelockt, indem auf einer Highway-Ausfahrt ein Hindernis platziert wurde (ich meine, es waren Büsche). Dann kam der Officer, allerdings ohne vorhergehenden Notruf, sondern eher zufällig zum Dienstende, sah das Hindernis mitten in der Ausfahrt, hielt seinen Streifenwagen an, stieg aus um die Strasse zu räumen und wurde daraufhin aus einem Hinterhalt erschossen. Wichtig hier: es ist überhaupt nicht klar, ob er ursprünglich das Ziel sein sollte, ob es einen beliebigen anderen Polizisten treffen sollte oder ob es gar einen einfachen Autofahrer treffen sollte, zumal es keinen Notruf von jemandem gab und der Polizist bereits offiziell Dienstschluss um 2 Uhr nachts hatte (vgl. https://www.police1.com/investigations/articles/death-of-ky-cop-ambushed-on-exit-ramp-unsolved-year-later-g22eyFy4kS2lXLo6/).
Whatever...
In unserem Fall gilt: das war absolut ein Mordversuch. Der Auflieger ist massiv, schwarz, war unbeleuchtet in der Nacht und laut Polizei absichtlich so rangiert worden, dass er die AB in voller Breite versperrt hat.
Viele PKW fahren exakt auf der Höhe so eines Aufliegers, was im Falle eines Zusammenstoßs bei 120 Km/h ziemlich sicher mindestens schwerste Verletzungen zur Folge hätte.
In der Presse hatte ich noch ein Foto gefunden, das offenbar Tat Nr. 3 gezeigt hat: da stand ein Auflieger einfach auf dem Seitenstreifen (selbe Autobahn, ähnliche Höhe, wenn ich das richtig verstanden habe. Die Infos der Polizei in dem Fall sind leider maximal uneindeutig...). Der Auflieger war von Baken umschlossen, was trotzdem kaum Sinn macht und ein KFZ, das nachts über die AB rast und vllt. einen halben Meter zu weit nach rechts abkommt, wäre auch hier voll reingerauscht. Es gab m.W. kein Warndreieck o.ä., weshalb das Absperren auf mich eher so wirkt, als sei der Täter während der Tat überrascht bzw. "erwischt" worden (z.B. von einem anderen LKW- o. PKW-Fahrer, der anhielt u. seine Hilfe anbot, woraufhin der Täter den Auflieger schnell mit Baken "absicherte" und so Tat, als habe er eine Panne).
Ich hab echt ganz schön spekuliert, aber naja, das musste auch mal sein...

