schluesselbund schrieb:Was soll den Täter bewogen haben einen Trugschluss zu inszenieren? Nach dem um den Bereich des Knochenfundes kein weitern Leichenteil gefunden wurden, kann ein Suizid an der Stelle ausgeschossen werden. Überhaupt kann ein Suizid ausgeschlossen werde.
Genau. Dieses "Jaja, aber vielleicht hat man die Leiche nur noch nicht gefunden, Tanja Gräff und so..." finde ich in dem Fall nun nicht gerade überzeugend. Man wird die Umgebung sehr genau abgesucht haben und da man durch den Knochenfund das Gebiet eingrenzen konnte, hätte man die Leiche mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch gefunden.
Und das kann sich auch ein Täter denken, dass es so laufen wird. Und wenn der nicht ganz dumm ist, dann dürfte ihm auch klar sein, dass nur ein Knochen alleine nicht dazu führt, dass die Ermittler denken "Ach so, ja gut, dann war das ein Suizid, dann brauchen wir ja nicht mehr zu ermitteln..."
Sondern dass dann die Ermittlungen erst richtig Fahrt aufnehmen.
Sollte der Täter den Knochen dort abgelegt haben, kann ich mir nur vorstellen, dass er die Ermittler zu beschäftigen hoffte. Also im Sinne von: "Na, die sollen mal schön da rumermitteln, dann kommen sie nicht auf dumme Ideen und suchen am Ende noch in X-Hausen, wo die Leiche wirklich liegt..."
Aber um glaubhaft einen Suizid zu inszenieren muss man schon deutlich mehr aufbieten.