Enterprise1701 schrieb:lol...ja das weiß ich auch. Aber das machen die Vögel nicht über zig Kilometer. Schau dir in Google Maps das Gebiet an. Und je nach Knochengröße (die wir nicht kennen), kann das schwierig werden.
Und es wäre ja auch ein großer Zufall, wenn ein Vogel den Knochen vom entfernten Ablageort wieder zurück im Richtung Wohnanschrift verbringen würde, denn die war nur 500 Meter von der Stelle des Knochenfundes entfernt.
GrafOskar schrieb:. Wohnort des Opfers und Fundort des Knochens liegen keine 500m voneinander entfernt.
Es war von Luftlinie 500m die Rede. Allerdings liegt dazwischen ja diese Felswand, die weder ein menschlichen noch ein tierischer Verbringer einfach runterhüpfen kann, um sich in gerader Luftlinien-Strecke zu bewegen. Die Wohnsiedlung liegt oben, der Fundort am Fuß der Felsen. Man musste als ggfls. eine weitaus größere Strecke zurücklegen, um von der Wohnanschrift zum Fundort zu gelangen. Keine Ahnung, wie man von oben nach unten gelangt und wie groß die Ausdehnung der Felswand in der Bteite idt.
Triquetrum schrieb:Ich denke eher, dass ein Tier sich mit einem Knochen, insbesondere wenn er eine gewisse Größe hatte, zufrieden gab und der Rest zurückblieb.
Wenn es mit dem fertig ist, wird es aber zurückzukehren und sich den nächsten holen wollen, falls nicht zuvor schon Andere Kandidaten da waren und sich bedient haben.
Triquetrum schrieb:Wenn es unglücklich läuft, wurden andere Knochen eventuell durch weitere Grabungen erneut mit Erdreich bedeckt und dies gar noch an einer anderen Stelle, weshalb diese wirklich nur durch sehr aufwändige Suchmaßnahmen gefunden werden können.
Nein, das stimmt so sicher nicht. Es stimmt zwar, dass z.B. Hunde größere Beutestücke aktiv und gezielt vergraben und verscharren, wenn sie die nicht in einem Rutsch auffuttern können- jeder Hundebesitzer mit Garten, dessen Hund ihm mal erfolgreich ein Hühnchen o.ä. von der Küchentheke in den Garten "entführt " hat, kann bestätigen, mit welcher Leidenschaft dieser das immer wieder aus- und einbuddelt, wenn er Bock auf einen Gammelsnack hat.
Ob Wildschweine und Füchse sowas auch machen, weiß ich nicht.
Aber dabei würde ein Tier etwas derart großes wie eine Menschenleiche nicht so dicht wieder eingraben können, dass der Geruch nicht für Artgenossen und Futterkonkurrenten hunderte Meter weit riechbar ist.
Tiere finden so eine Leiche über den Geruch, wenn nur eine dünne Erdschicht drauf ist, riechen sie die Verwesung sehr schnell. Und wenn die Leiche einmal entdeckt, ausgebuddelt und nur leicht wieder verscharrt ist, hilft es auch nicht, wenn sie zunächst recht tief vergraben war. Die können die bedeckende Erdschicht ja nicht festtrampeln und haben auch nicht den Intellekt, das Grab auf due bestmöglichste Luftdichtigkeit zu kontrollieren.