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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

846 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Knochen, Knochenfund ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

27.08.2026 um 18:57
Zitat von LucaMR06LucaMR06 schrieb:Bei einem Schädel würde ich wegen Masse und annähernd kompakter Form ebenfalls eine relativ hohe Mobilität erwarten.
Richtig! Wenn die Person aber so bekleidet verschwunden ist, wie behauptet, könnte es sein, dass die Kapuze der Winterjacke über den Kopf gezogen war. Da könnten sich wirklich zuerst die Handknochen aus dem "Bekleidungspaket" gelöst haben bzw verschleppt worden sein.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

27.08.2026 um 20:19
Zitat von LucaMR06LucaMR06 schrieb:Der relevante Ausgangsraum konzentriert sich auf das schmale Band unmittelbar an der Kante.
Ist darunter der gelb markierte Bereich zu verstehen? Wie weit kann man denn oberhalb mit dem Auto ranfahren?
https://www.dresden.de/apps_ext/InfoportalBarrierefreiheit_de/institutions/detail?originId=29b0a299-2b11-4b8a-a57c-35e195064126
Ich schaffe es nicht, die Karte hier reinzukopieren. Wie ich gesehen habe, müsste der Bereich des Luftbades eingezäunt sein. Aber deren Parkplatz befindet sich östlich davon?


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

27.08.2026 um 20:25
Zitat von cambiocambio schrieb:In ihrem Büro kannte man ihren Freund. Er hat sie öfter abgeholt. Bezüglich chronischer Krankheiten war nichts bekannt. Auch wenn es nicht viel aussagt, ihre Kollegen glauben nicht an einen Selbstmord.
Danke für den Hinweis, Cambio.

Bestärkt meinen Eindruck und den manch anderer, dass das Migräne-Gerede in der Aktenzeichen-XY-Folge heiße Luft bzw. übertrieben war.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

27.08.2026 um 20:56
Zitat von cambiocambio schrieb:Die eigentliche Wurgwitzer Straße endet oben hinter der Grundschule (Hohendölzschener Str./Am Kirschberg).
Der Weg von der Grundschule, weiter oberhalb der Kleingartensparte, zum Luftbad (FKK) wurde bisher auch kaum betrachtet. Dieser könnte auch Bestandteil einer regelmäßigen Joggingrunde sein.
Danke für die Korrektur, ich dachte die "Wurgwitzerstraße" der Felskante entlang sieht asphaltiert aus, dabei sehe ich jetzt, dass da paar kleine Stufen eingebaut sind, das ist wohl schon der Jakobsweg. Aber da nun mal diese Stück der Wurgwitzerstraße/ Jakobsweg bezüglich der Knochen- Fundstelle am interessantesten ist: Kommt man von dem Stück auch zum Elefantenfels, und von dort zum Luftbad, ohne den Berg hinunter zu müssen? Das Luftbad ist ja nicht viel weiter als 1km von ihrem zu Hause, für so eine Runde hätte sie locker Zeit gehabt. Und die große Baumgruppe zwischen Weg und Grundschule gehört vermutlich zu einem eingezäunten Park der Schule?
Es fehlte ja die knielange Winterjacke, also joggen gewesen sein dürfte sie nicht. Aber das Wetter war schlecht, wer würe da denn eine Frau abgreifen, zum Rauben gab's ja auch nichts...
An diesem Stück Wurgwitzerstraße würde ich annehmen, dass Samstag morgens auch Leute mit Hund unterwegs sind.
Zitat von ÜbergoldÜbergold schrieb:dass das Migräne-Gerede in der Aktenzeichen-XY-Folge heiße Luft bzw. übertrieben war.
Aber es hieß doch bei Befragung der Polizei, dass die Arbeitskolleginnen sagten, dass sie sich keine Sorgen gemacht hatten wegen ihres Wegbleibens Anfang der Woche, weil sie ja Kopfschmerzen hatte und sich daher wahrscheinlich ein paar Tage auskurieren wollte.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

27.08.2026 um 22:29
@Kuno426

Zur Kleidung: Der Gedanke ist hervorragend, allerdings aus einem anderen Grund als der Kapuze. In der klassischen Disartikulationssequenz nach Haglund lösen sich zuerst der ventrale Brustkorb und die oberen Extremitäten, danach die unteren, dann die übrigen Elemente mit Ausnahme der Wirbelsäule. Der Schädel zuletzt. Er ist also ohnehin das Element, das am längsten im Verbund bleibt, unabhängig von einer Kapuze. Untersuchungen an Freilandfällen bestätigen dieses Muster: Am Schädel finden sich mit nur rund 5 Prozent selten direkte Carnivorenspuren (Fleischfresser), während kleine Elemente wie Handknochen (in 33 Prozent der Fälle) oder die Patella (in 27 Prozent der Falle) zu den am seltensten überhaupt noch aufgefundenen Knochen gehören.

Genau das stützt Deine Überlegung. Hände und Füße stehen am äußeren Rand des Bekleidungspakets, sind als erstes gelöst und winzig genug, um vollständig verschleppt oder übersehen zu werden. Sie sind die statistisch wahrscheinlichsten Einzelelemente außerhalb des Hauptzusammenhangs. Für den Transport gilt dasselbe: Ein Karpal- oder Mittelhandknochen verhält sich in einer Hangrinne wie ein Kiesel, ein Schädel wie ein Findling. Einen Schädel hätte man bei mehrtägiger Suche sowieso mit hoher Wahrscheinlichkeit gefunden.

Man muss aber im selben Atemzug auch sagen, dass kleine Handknochen von Laien fast durchweg für Tierknochen gehalten werden. Der Finder hielt das Stück aber für auffällig genug, um einen Arzt und dann die Polizei einzuschalten. Das spricht eher gegen die allerkleinsten Elemente.
Entscheiden lässt sich das aber nicht, die Polizei hält es bewusst zurück. Wahrscheinlich, weil sie der Hinweisfilterung dient und Rückschlüsse auf den Ablageort zuließe.

Zum gelben Bereich: Ja, gemeint ist das schmale Band an der Oberkante, nicht die Wand darunter. Nur ist das eine Modellfläche aus dem Höhenmodell, keine Fundortbehauptung.

Zum Luftbad: Das liegt nicht dort. Luftbadstraße 31, rund 670 Meter ostnordöstlich der Begerburg und gut 520 Meter östlich des Elefantenfelsens, also jenseits des gesamten hier diskutierten Hangabschnitts und in einem anderen Gebiert. Sein Zaun und sein Parkplatz sind für unsere Frage ohne Belang.

Zur Zufahrt allgemein: Erreichbarkeit ist eines der Kriterien des Korridors, das stimmt. Aus öffentlichen Karten lässt sich aber nicht beurteilen, wo Schranken, Poller, Privatwege oder Mauern verlaufen und wie der Zustand 2024 war. Das ist Ortsbefund und gehört zu den Ermittlern. Wir sollten hier keine Anfahrtsbeschreibung zusammentragen: Privatgrund, Flächennaturdenkmal, und jede Laienbegehung kann genau die Spuren zerstören, um die es geht.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

27.08.2026 um 22:39
@Silberstreif:
Der Elefantenfelsen liegt gut verdeckt in wilden Gehölzen. Ich kannte ihn bis letzte Woche auch nicht, obwohl ich dort regelmäßig den Jakobsweg begehe. Man kommt vom Jakobsweg hin, wenn man bergan rechts ins Gebüsch abbiegt. Es ist dann ein Trampelpfad zum Felsen.
Von oben kommt man über die Robert-Werner-Straße und Kleingartensparte zum „Elefanten“. Auch hier ist es ein unscheinbarer Trampelpfad. Ich musste einen Kleingärtner fragen, wie ich zum Felsen komme.
Am Felsen selbst sonnte sich am Sonntag ein Dame mit Mountainbike. Die kannte sich ganz gut aus. Ich habe aber nicht nach CN gefragt.
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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

27.08.2026 um 22:54
@SHK:
Den genauen Zeitraum kann ich jetzt nicht mehr sagen, aber im Zeitraum 2024/2025/2026 war im Bereich der Begerburg eine ziemlich große Straßenbaumaßnahme. Der gesamte Bereich Altdölzschen/Wurgwitzer Straße/Am Kirchberg war Baustelle (grundhafter Ausbau).


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

27.08.2026 um 22:58
War etwas später:

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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

28.08.2026 um 19:28
Zitat von LucaMR06LucaMR06 schrieb:Zum Luftbad
Sorry und danke. Ich hatte das gedanklich mit dem Teich / Pool dirket an der Begerburg verwechselt.
Zitat von cambiocambio schrieb:im Bereich der Begerburg eine ziemlich große Straßenbaumaßnahme.
Inwiefern hältst du das für relevant? Aufgrund der Bekleidung hatten wir ja das morgendliche Joggen schon ausgeblendet. Könnten die Baumassnahmen die Spazierrunde beeinträchtigt haben? War die übliche Route gesperrt oder schlecht begehbar? Oder war die Baustelle so interessant, um Freitagabend oder Samstagmorgen nach dem Baufortschritt zu schauen? Dass auf einem Bauabschnitt etwas entsorgt wurde und xx Meter weiter ein Knochen auftaucht, kann ich mir ohne weitere Infos nicht vorstellen.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

28.08.2026 um 20:17
Es gab eine Anfrage an mich, ob es eine größere Baumaßnahme im Umfeld der Begerburg gab.
Aufgrund des Bauablaufplans ist die Baustelle eigentlich ohne Relevanz.
(Es sei denn, die Leiche war dort irgendwo abgelegt und musste durch die Baustelle an einen anderen Ort verbracht werden).
Joggen oder einen kleinen Spaziergang setze ich vom zeitlichen Aufwand in etwa gleich.
Der Spaziergang passt eigentlich nicht in einen sinnvollen Plan für eine Reise nach Leipzig. Es war ein feuchtkalter Märzmorgen. Von einer Mütze etc. ist nichts bekannt. Und bei dem Wetter geht eine Frau, die verreisen will, auch nicht mit Schirm vor die Tür.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

28.08.2026 um 21:39
Alles für sich genommen, ist jeder Punkt für mich nachvollziehbar.
Kopfschmerzen"Migräne" als Ausrede, um nicht vllt mit Kollegen was unternehmen zu müssen.
Handy aus, damit man bei Frau N daheim wirklich einen ungestörten Abend / Nacht verbringen kann.
Auto verliehen, damit die Extra-Kilometer nicht auf dem Tacho des verheirateten Freundes auftauchen.
Kleiner Spaziergang, um wach zu werden, ehe man mit Bus und Bahn 100 km fahren muss.

Beim Spaziergang hätte Frau N bestimmt das Handy eingeschaltet, auch um zu schauen, ob beim Freund alles gut gegangen ist und das geplante Treffen so stattfindet, wie verabredet. Ob sie beim Spaziergang durch nasskaltes Wetter die gleichen Sachen angezogen hat, mit denen sie später eine Stunde lang in der Bahn sitzen wollte ...?
Wirklich interessant wäre, wie die Wohnung verlassen wurde. Das können eigentlich nur ihre Kinder beantworten! Benutztes Geschirr, leere Medikamentenverpackung, Schmutzwäsche, Nachtwäsche - war alles an seinem gewöhnlichen Ort? Teebeutel im Müll? Ich persönlich hätte mir früh einen Kaffee gekocht und auch getrunken bzw mitgenommen ;-) Solche Details weiss aber nur die Familie.
Dasselbe würde auch für abends zu bestimmen sein, zB wurde die Oberbekleidung, die Frau N auf Arbeit trug, in der Schmutzwäsche gefunden? Ich glaube nicht, dass ich, geduscht oder ungeduscht, die Wäsche vom Vortag nochmal auf dem Spaziergang anziehen würde! Ja, kann man nicht ausschliessen. Sollte aber nachzuprüfen (gewesen) sein.
Ich vermute eben einen Spaziergang oder eine Spazierfahrt am Abend ...
Fahrzeugdaten, Kameraaufnahmen vom Bahnhof /Bahnsteig, Aufrufe in den speziellen Foren - das vermisse ich hier, obwohl man das Privatleben wenig diskret offengelegt hat.
Zitat von cambiocambio schrieb:Von einer Mütze
Kapuze? Aber das erklärt auch nicht "seit dem Vorabend Handy aus"!


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

30.08.2026 um 00:51
Zitat von rattichrattich schrieb am 26.08.2026:Vielen Dank auch, @LucaMR06 , für Deine präzise und ausführliche Beantwortung meiner Frage und Deine weiteren Erklärungen zur Knochensuche. Das ist ja eine Wissenschaft für sich.
Dem schließe ich mich an.
Das ist hochinteressant und spannend.
Zitat von rattichrattich schrieb am 26.08.2026:Nach Voorhies werden die großen Röhrenknochen wie Oberschenkel- und Oberarmknochen und Schienbein (Gruppe II) aber erst nach den o.g. Knochen der Gruppe I wegbewegt.
Hier hätte ich zuerst an eine Rippe aus Gruppe I gedacht, da diese auch von Laien als solche schnell erkannt werden können.

Aber das habt ihr ja schon relativiert.

Zudem der Körper, sollte sie dort wirklich in der angegebenen Kleidung unterwegs gewesen sein, ja durch den Mantel "gut verpackt" war.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

31.08.2026 um 20:43
Danke @cambio für Deine Recherche bzgl. durchgeführter Baumaßnahmen im Stadtteil Dresden- Döltzschen!

Vielleicht schaue ich nur zu viele Krimis, gab es nicht auch Fälle wo man sich des Opfers entledigte indem man es vergrub oder einbetonierte? 🫣


Aber ich habe noch was gefunden, weiß aber nicht ob Corina Niemand auch diese Strecke gelaufen ist. Vielleicht können mir die ortskundigen User da weiterhelfen.
Noch bis Ende März 2024 wird der Zugang zur Treppenanlage des öffentlichen Fußweges zwischen Tharandter Straße und Serpentinstraße saniert. Während der Bauzeit ist die Fahrbahn der Tharandter Straße halbseitig gesperrt. Eine Ampel führt den Kfz-Verkehr wechselseitig an der Baustelle vorbei. Die Treppenanlage ist gesperrt. Der Fußweg entlang der Tharandter Straße führt am Baufeld vorbei. Radfahrende nutzen im Baubereich die Fahrbahn. Die Haltestelle „Heidenschanze“ wird während der Bauzeit in stadtauswärtiger Richtung hinter die Baustelle verlegt. Die Stand- und Verkehrssicherheit der Treppe ist nicht mehr gewährleistet. Es erfolgt eine grundhafte Sanierung der Stützwand am Zugang der Treppe. Dabei wird das Mauerwerk verpresst, eine Stützwandabdeckung mittels Stahlbetonkappe errichtet sowie die Treppenstufen gerichtet und ein neues Geländer montiert.
Quelle:
https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2024/03/pm_027.php



Screenshot 20260710 210500 Samsung BrowsOriginal anzeigen (5,2 MB)

(Bildausschnitt von Bild 6 Fotogalerie)

Kann man auf der Serpentinstraße/Treppenanlage vielleicht verunfallen? Wurde dieses Gebiet von der Polizei auch abgesucht?


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

31.08.2026 um 21:16
Ich denke, für einen morgendlichen Spaziergang ist das zu weit weg. Ich glaub auch nicht, dass sie bis zur Tharandter Straße gelaufen ist. Das ist wirklich steil und passt nicht zu „Leipzig“.
Vermutlich (?) lief sie von ihrer Wohnung in Richtung Am Kirschberg weiter über Wurgwitzer Str., Altdölzschen, Am Dölzschgraben, Naußlitzer Str., Grenzallee nach Hause (oder in gegensätzlicher Richtung). In Richtung Friedhof wird sie wegen dem Wetter nicht gegangen sein. Bei der Runde hatte sie auch die Möglichkeit zur Begerburg bzw. Jakobsweg abzubiegen.
Leider darf man hier keine google-Fotos reinstellen, da kann man von der Straße aus ganz gut eine Stelle ausmachen, wo sie eventuell „gesprungen“ ist (Basis ist das Holztor auf der Tharandter Straße).
Hat sie das Handy und den Wohnungsschlüssel mitgenommen, um bei positiven Gedanken wieder Kontakt mit ihrem Umfeld aufzunehmen?


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

31.08.2026 um 21:19
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Ein bisschen kann man die Steilheit erahnen.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

31.08.2026 um 22:38
Zitat von cambiocambio schrieb:Hat sie das Handy und den Wohnungsschlüssel mitgenommen, um bei positiven Gedanken wieder Kontakt mit ihrem Umfeld aufzunehmen?
Ist überhaupt bekannt, ob sie eine Handtasche, Rucksack oder vielleicht eine Gürteltasche bei sich hatte um persönliche Dinge wie ihren Ausweis, Portemonnaie, Taschentücher zusätzlich zu Wohnungsschlüssel und Handy zu verstauen?
Zitat von cambiocambio schrieb:da kann man von der Straße aus ganz gut eine Stelle ausmachen, wo sie eventuell „gesprungen“ ist
Vermutest Du @cambio wirklich, dass sie Suizid begangen hat? Warum kam sie gerade im Januar 2024 auf die Idee noch ihre Doktorarbeit zu schreiben? Weißt du zufällig, ob ihre Stelle in dem Ingenieurbüro befristet war oder ob sie vielleicht Angst hatte, ihren Arbeitsplatz zu verlieren? Ich könnte mir vorstellen, dass sie sich deswegen große Sorgen gemacht hat. Vielleicht standen ihre Kopfschmerzen ja auch im Zusammenhang mit dem ganzen Stress und der Unsicherheit?


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

31.08.2026 um 22:54
Ich neige immer noch zu einer manisch-depressiven Phase. Ich hatte mal einen Kollegen. Da hast Du nachmittags noch ganz normal Kaffee mit ihm in Frankfurt getrunken und wenige Stunden später hat er sich aus Barcelona gemeldet (ohne Urlaub).
CN musste sich keine Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen.Sie kam mit ihrem kleinen Chef gut aus. Die Firma brummt. Vielleicht war Stress wegen Termindruck da. Aber wer in einem Ingenieurbüro kennt das nicht? Das heißt nicht, dass sie sich auch etwas anderes hätte vorstellen können.
Aber Angst musste sie um ihren Arbeitsplatz nicht haben. Im LfUG bzw. Ministerium hat es ihr wohl nicht gefallen… (hatte ich schon mal erwähnt).
Die Taschen des Mantels sollten groß genug sein, alles notwendige für einen eventuellen „Spaziergang“ zu verstauen.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

01.09.2026 um 21:46
Zitat von LucaMR06LucaMR06 schrieb am 26.08.2026:Vorab in eigener Sache: Ich habe der Polizeidirektion Dresden inzwischen einen als nicht dringlich gekennzeichneten Sachhinweis zukommen lassen.
Finde ich gut.
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb am 26.08.2026:Er befürchte das Schlimmste, weil sie am Vorabend ja starke Medikamente genommen hätte).
Ich finde das Verhalten des Mannes noch immer als undurchsichtig.
Zitat von cambiocambio schrieb:Die Taschen des Mantels sollten groß genug sein, alles notwendige für einen eventuellen „Spaziergang“ zu verstauen.
Ich verstehe nicht, was Du hier sagen möchtest.
Aber ich kann mir auch keinen morgendlichen Spaziergang vorstellen.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

01.09.2026 um 21:56
Der letzte Satz bezog sich auf einen Beitrag von HolzaugeSHK (direkt über meinem Beitrag).


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

01.09.2026 um 22:02
Zitat von cambiocambio schrieb:Der letzte Satz bezog sich auf einen Beitrag von HolzaugeSHK (direkt über meinem Beitrag).
Ah, danke.
Ja, Mantel- oder Jackentaschen fassen doch alles, was man so braucht - Schlüssel, Handy, Taschentücher....
Zitat von cambiocambio schrieb:Ich neige immer noch zu einer manisch-depressiven Phase.
Vielleicht ist es etwas in diese Richtung, was die Polizei zu dieser Formulierung fuehrt:
Auf Grund einer Krankheit könnte sich die Vermisste in einer lebensbedrohlichen Situation befinden.
Quelle: https://www.polizei.sachsen.de/de/105501.htm

Und auch die anderen Ideen, die mir wie Hirngespinste vorkommen (ich greife meine Dissertation wieder auf, x-Jahre später; auswandern hat schon was und komm, lass uns heiraten) - das kommt mir alles so - sprunghaft, so unausgegoren vor.


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