Grillage schrieb am 21.07.2026:Meiner Meinung nach hängt das einfach nur davon ab, was der Anrufer berichtet.
Grillage schrieb am 21.07.2026:Wenn man die Situation allerdings so schildert, dass zu vermuten ist, dass sich die Person in akuter Gefahr für Leib und Leben befinden könnte, sei es durch Gebrechen/Erkrankung/Verletzung/Orientieringslosigkeit oder Eigengefährdung ( psychische Ausnahmesitustion, suizidale Absichten) dann wird so ein Anruf gleich sehr ernst genommen und darauf mit einem entsprechenden Anruf reagiert.
Das stimmt, aber er muss ja dann konkret etwas geschildert haben. Es hätte ja auch sein können, dass aus den Kopfschmerzen eine Gehirnblutung etc. geworden ist .... Man weiß das ja nicht.
HolzaugeSHK schrieb am 21.07.2026:Mal ne doofe Frage, warum musste Corina ihr Privathandy (Xiaomi Redmi 11S) unbedingt ausschalten? Sie hätte es doch einfach nur leise stellen können!? Im Schlafzimmer lagen dann ja noch ihr Diensthandy und das Handy ihres Freundes Simon, die wurden doch auch nicht wegen Störung ausgeschalten?
Es gibt Leute, die machen das, wenn sie Kopfschmerzen haben, wegen Strahlung und so.
Allerdings könnte es auch der schlaue Schachzug eines Mörders sein: Wenn ich jemanden anrufe und das Handy ist aus, dann gehe ich davon aus, dass die Person nicht gestört werden möchte. Rufe ich 10x an und mache mir Sorgen und die Person reagiert nicht, bin ich viel schneller beunruhigt.
Lumina85 schrieb am 21.07.2026: Als besorgter verheirateter Lebensgefährte ruft er die Polizei an, wo er doch davon ausgehen könnte, dass seine "Affäre" auffliegt? Er ist selbst direkt Richtung Wohnung gefahren. Wieso schaut er nicht erstmal selbst nach? Da muss es ja sehr dringend gewesen sein. Da kommt für mich eigentlich wirklich nur Suizidgefahr in Betracht.
Na ja, die Polizei hängt das ja dann nicht an die große Glocke. Entweder seine Frau wusste es, oder er hat sehr geschickt gelogen, sie waren ja auch gemeinsam in der Karibik. Viele Menschen sind mit Menschen verheiratet, die beruflich in anderen Städten zu tun haben und müssen sich erstmal darauf verlassen, was der Partner erzählt.
Lumina85 schrieb am 21.07.2026:Ich finde es sowieso faszinierend wie auch in der Presse und bei Aktenzeichen von Lebensgefährte und offener Beziehung gesprochen wird. Der Mann war verheiratet und ist zweigleisig gefahren.
Ja, zudem waren die aber noch in der Swingerszene aktiv, d.h., da kamen nochmals neue Sexualpartner dazu
Grillage schrieb am 21.07.2026:Wenn ich mich allerdings in CNs Situation versetze und mal annehme, sie hätte einfach verschlafen - allerdings zugegebenermaßen sehr lange verschlafen, aber nach einem heftigen Migränetag könnte ich mir schon vorstellen, einfach mal 4 oder 5 Stunden länger liegen zu bleiben- wäre ich glaube ich eher sauer als über die Fürsorge begeistert, wenn ich von der Polizei geweckt würde, fie mal nachschauen will, ob ich Suizid begangen habe.
Was ich ja an dem Plan spannend finde: Ihr ging es am Tag davor nicht gut. Als sie nicht auftaucht, ist er so panisch, dass er die Polizei alarmiert. Wieso gingen sie eigentlich davon aus, dass sie fit genug sei, mit ihm den Nachmittag zu verbringen und ihr Auto zu holen. Ehrlich gesagt würde ich mich bedanken, wenn ich nach Migräneattacke am nächsten Tag zu mir komme, feststelle, ich habe noch Matschbirne, und muss dann über eine Stunde Zug fahren, um an mein Auto zu kommen. Da habe ich ein Fragezeichen im Kopf.
quaerere1 schrieb am 23.07.2026:Mich würde mal interessieren was für einen Knochen sie gefunden haben. Denn damit sie ihn der Corina Niemand zuordnen konnte, müsste man ja dann die DNS an diesem gefunden haben. Und soviel ich weiß eignen sich wohl nicht alle Knochen für so eine Untersuchung.Am besten eignen sich wohl große Knochen wie der Oberschenkelknochen.
Ich glaube an Elle oder Speiche oder so. Warum? Handmittelknochen würde man nicht als menschlich identifizieren, Fingerknochen sind klein, die können leicht von einem Tier stammen, es sei denn, man hat das Sattelgelenk eines Daumens oder so dran. Lass mal sagen, sie hat Suizid begangen und die Knochen "fallen" praktisch vom Körper. Um die Beine ist noch eine Hose und ein Mantel, da fällt weniger ... wahrscheinlicher ist dann schon, dass ein Unterarm abfällt. Bei Elle und Speiche sogar denkbar, dass ein Vogel sie verbringt, wenn er sie noch ein wenig abnagen möchte. Sorry, jetzt wird es makaber. Aber ihr wisst, was ich meine?
Kielius schrieb am 24.07.2026:Mit einem fehlenden Oberschenkelknochen zu leben, ist nicht ausgeschlossen. Trotzdem hielt man den Fund des einzelnen Knochens für den Beleg, dass die Vermisste tot war.
Klar, aber bei so einer hypothetischen Beinamputation musst du ja medizinisch versorgt werden, weil Blutverlust. Zudem bist du in deiner Mobilität tierisch eingeschränkt und auf Hilfsmittel und Prothesen angewiesen. Wie will man das zahlen, wenn man im Untergrund lebt? Das kostet gleich eine richtige Stange Geld, zudem braucht man ja auch Reha Maßnahmen. Ich habe einen Bekannten mit einer Unterschenkelprothese, der auch noch ziemlich sportlich ist, da dauerte es auch zwei Monate in der Reha, bis er Treppen laufen, etc. konnte.