LucaMR06
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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026
gestern um 23:03Das stimmt wohl. Die offene Hauptwand unmittelbar unterhalb der Begerburg halte ich als längerfristigen Verbergungsort inzwischen für sehr unwahrscheinlich. Viele Routen sind Top-Rope-Routen, sodass während einer Begehung stets ein Sicherungspartner unten steht und die Wand beobachtet. Das Gelände ist zudem zwar privat und umzäunt, wird aber organisiert sportlich genutzt. Ein offen liegender Körper wäre dort mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit recht zügig entdeckt worden.cambio schrieb:Den Fundort unterhalb der Begerburg würde ich nicht zu eng sehen. An den Kletterwänden nahe der Begerburg sind erhebliche sportliche Aktivitäten, da wäre eine „Ablage“ auf jeden Fall aufgefallen.
Ich denke, der „Knochen“ wurde weiter östlich auf einem Grundstück unterhalb des Pools gefunden.
Es gibt in dem Gebiet rund um den Elefantenfelsen eine Vielzahl an Trampelpfaden und unzugänglichen Hecken. CN hatte aus dem Studium das Wissen, sich der Vegetation gut anpassen zu können.
Auf der von mir (mithilfe von KI – Claude Code – Fabel 5, die DGM und aktuelle digitale Orthophoto des GeoSN, sowie die räumlichen Angaben, die sich aus den Veröffentlichungen von Staatsanwaltschaft, Polizeidirektion und Medien ableiten lassen, habe ich selbst reingefüttert) erstellten Karte würde ich deshalb den gesamten von den roten Routen durchzogenen zentralen und westlichen Wandbereich als Primärort weitgehend ausschließen. Dort dürfte der Knochen allenfalls hindurchgekommen sein, nicht aber der Körper zwei Jahre lang unentdeckt gelegen haben.
Der Zweck der Karte ist eng: Sie prüft, welche Teile des Hanges überhaupt geeignet wären, wenn ein bereits gelöster Knochen allein durch Schwerkraft, Rutschen oder kurzes Fallen in das öffentlich eingrenzbare Gebiet am Wandfuß gelangt wäre.
Unter der Modellannahme eines rein gravitativen Transports liegt der priorisierte Herkunftsraum in einem schmalen, weitgehend abgeschirmten Randband unmittelbar südlich bis südöstlich der Begerburg, östlich der letzten kartierten Klettersteige. Der Ausgangsraum umfasst zunächst etwa 1.641 m². Da rund 712 m² sehr nahe an den bekannten Kletteranlagen liegen, was das Entdeckungspotential gesteigert hätte, konnte der gelbe Korridor auf rund 929 m² eingegrenzt werden. Die violett gestrichelte Zone C ist das aus den öffentlichen Ortsangaben abgeleitete Wandfußband. Da die amtliche Fundkoordinate nicht veröffentlicht wurde, ist C bewusst breit gewählt. L umfasst etwa 1.140 m² und damit ungefähr 18,5 Prozent der gesamten Fläche C. Der entscheidende Punkt lautet also: Selbst innerhalb des ohnehin nur näherungsweise bekannten Wandfußbandes ist nicht jeder Abschnitt gleichermaßen mit einem Ursprung im Hang vereinbar. Die dünnen blauen Linien sind ausgewählte Falllinien von B in Richtung C. Von den auswertbaren Startzellen werden auf der Karte nur zwölf beispielhaft gezeigt, damit das Luftbild lesbar bleibt. Die kräftigere blaue Linie ist die repräsentative Linie, zu der unten links das unüberhöhte Höhenprofil dargestellt ist. Die hellblauen Punktketten zeigen das aus der Fließakkumulation berechnete kleinräumige Rinnennetz. Die türkis gestrichelte Linie D ist die auffällige Ostrinne. Ihr Ende ist mit einem offenen Kreis gekennzeichnet. Dieser Kreis ist kein Fundort, sondern nur der berechnete Endpunkt der Rinne am Talboden. Die weiße Strich-Punkt-Linie markiert die Wasserscheide zwischen dem Einzugsgebiet des Wandfußbandes C und dem weiter östlich gelegenen Teileinzugsgebiet.
Die berechneten Wege von B nach C sind überraschend kurz und steil. Ihre horizontale Länge liegt je nach Ausgangszelle ungefähr zwischen vier und 51 Metern, der Median bei rund 21 Metern. Der mittlere Höhenverlust liegt bei etwa 43 Metern. Daraus ergibt sich eine Gesamtneigung von ungefähr 62°.
Das spricht nicht für einen langen Wassertransport über mehrere hundert Meter. Es spricht für einen kurzen gravitativen Vorgang: Ablösen, Rutschen, Stürzen oder eine Kombination daraus. Das unten dargestellte repräsentative Profil führt vom Korridor B zunächst auf etwa 29 Metern horizontaler Entfernung bis in das Landeband L. Verlängert man es schematisch bis in die tiefer gelegene Grundstückszone, ergeben sich etwa 56 Meter horizontale Distanz und rund 58 Meter Höhenverlust. Der steilste Abschnitt erreicht ungefähr 60 °. Das spricht für eine kurze, ruckartige (möglicherweise wettbedingte, s. u.) Disposition des Knochens. Zumindest zeigt es, eine kurze, sehr steile Verbindung von der Kante zum Wandfuß.
Da der Fundtag sich wahrscheinlich auf den 4. April 2026 eingrenzen lässt (oder zumindest zwischen 3. und 5. April 2026 – Ostervorbereitungen), halte ich den 21. bis 24. Februar 2026 für das wahrscheinlichste Freisetzungsereignis. Zunächst hatte es bis in das Tiefland geschneit und es herrschte Frost. Ab dem 21. Februar setzte nachhaltiges Tauwetter ein. Am 22. Februar fielen in Sachsen verbreitet 5 bis 25 Millimeter Regen, anschließend am 23. Februar weitere Niederschläge. Bis zum Morgen des 23. Februar war die Schneedecke im Tief- und Hügelland sowie im unteren Bergland vollständig abgetaut. In Dresden wurden am 22. Februar am Flughafen 9,8 Liter Niederschlag je Quadratmeter und Böen bis 55 km/h gemessen, in Hosterwitz waren es 7,2 Liter. Am 23. Februar kamen am Flughafen weitere 6,9 Liter und Böen bis 57 km/h hinzu, in Hosterwitz 5,9 Liter. Am 24. Februar sank die bodennahe Temperatur in Hosterwitz wieder auf −2,7 °C. Das Schmelz- und Regenwasser dringt in Laub, lockeren Hangboden, Wurzelteller und Geröll ein. Der Boden verliert vorübergehend Festigkeit. Feinmaterial und Laub beginnen in bereits vorhandenen Rinnen zu rutschen. Wurzeln und Äste bewegen sich im Wind. Danach kann erneuter Frost Wasser in Spalten ausdehnen und Material weiter lockern. Ein bereits vollständig gelöster Knochen kann dabei zusammen mit Schlamm, Steinen und Pflanzenmaterial gleiten oder kurze Strecken rollen. Dieses Ereignis wurde noch unterstützt vom 13. September 2024, als das Unwettertief Anett Dresden flächendeckend mit sehr hohen Niederschlägenüberzog. Gemessen wurden 47,2 Liter je Quadratmeter am Flughafen, 52,9 Liter in Hosterwitz und 51,6 Liter in Strehlen. Der DWD bezeichnete das Ereignis in Ostmitteleuropa als außergewöhnliche, mehrtägige Starkregenlage. Ein Körper oder ein bereits teilweise zersetzter Körperteil lag höher im Hang in einer flachen Felsnische, unter umgestürztem Holz, in einer alten Steinbruch- oder Terrassentasche oder unter losem Hangmaterial. Der Dauerregen unterspülte die Abdeckung, verlagerte Erdreich oder öffnete erstmals eine Ablaufbahn. Es genügt, dass ein Körperteil freigelegt, tiefer in eine Rinne gedrückt oder an den Rand einer Geländestufe verlagert wurde.
Zwar wurde der Bereich vom SEK abgesucht. Trotz dessen könnte der Körper in einem geschlossenen oder stark abgeschirmten Zusammenhang gelegen haben, etwa unter Geröll und Wurzelwerk, in einer bewachsenen Geländetasche, hinter einer Felsrippe oder außerhalb des damals tatsächlich abgesuchten Wandsektors. Nur ein einzelner Knochen oder Körperteil hätte Anschluss an die Abflussrinne erhalten und wäre von dem Gelben in den violettfarbenen Bereich, via Rinnen und Unwetter gelangt. Auch der Fall Sonja Engelbrecht (verschwunden 1995 in München) zeigt, dass schwieriges Gelände die Findewahrscheinlichkeit deutlich verschlechtert.
Am wahrscheinlichsten ist deshalb meiner Meinung nach ein mehrstufiger Vorgang:
Der Körper oder ein Teil davon lag höher und östlich außerhalb der offen einsehbaren Kletterwand (ca. gelber Bereich). Der Starkregen im September 2024 veränderte den Ablagezusammenhang. Das Tauwetter und der Regen am 22./23. Februar 2026 lösten einen bereits separierten Knochen. Dieser bewegte sich zusammen mit Laub, Erde und Geröll durch eine der schmalen Hangrinnen (eine der wenigen Dutzend Fallinen) auf das Grundstück (begrenzter Teil des Wandfußbandes – violett). Ende März wurde er möglicherweise teilweise freigespült. Die lange Ostrinne am Elefantenfelsen führt nicht in das modellierte Fundband und ist daher kein plausibler Abflussweg zu C.
Berechnungsgrundlagen KI (keine Ahnung, ob stimmig oder sinnvoll, KI generiert):
Zunächst wurde das DGM1 per Priority-Flood-Verfahren hydrologisch bereinigt. Kleine künstliche Senken, die durch Mess- oder Rastereffekte entstehen können, werden dabei aufgefüllt, damit sich zusammenhängende Gefälle- und Abflusswege bestimmen lassen. Anschließend wurden für jede Rasterzelle die D8-Fließrichtung und die Fließakkumulation berechnet. Das D8-Verfahren ordnet jeder Zelle die jeweils tiefste ihrer acht Nachbarzellen als Abflussrichtung zu. Daraus lässt sich rückwärts bestimmen, welche Hangbereiche überhaupt in das Wandfußband C entwässern könnten. Die gesamte rechnerische Aufstromfläche von C beträgt etwa 48.133 m². Das heißt zugleich: Der überwiegende Teil des auf der Karte sichtbaren Geländes hat keine topografische Verbindung zu C. Er entwässert in andere Richtungen und scheidet unter dieser Modellannahme aus. Im zweiten Schritt wurden nur Flächen mit einer Hangneigung von mindestens 25° berücksichtigt. Auf flacheren Plateau- oder Gartenflächen setzt sich ein Knochen ohne zusätzlichen Impuls nicht allein aufgrund der Schwerkraft in Bewegung. Nach diesem Filter verblieben etwa 6.845 m². Im dritten Schritt wurde das sogenannte Energielinienverfahren verwendet. Dieses Verfahren stammt aus der überschlägigen Modellierung von Steinschlag und gravitativen Massenbewegungen. Vom jeweiligen Ausgangspunkt wird eine gedachte Energielinie mit einem festgelegten Fahrböschungswinkel gezogen. Sobald das Gelände diese Linie schneidet, wird angenommen, dass das bewegte Objekt dort zum Stillstand kommt. Als Hauptwert wurde ein Fahrböschungswinkel von 35° gewählt. Eine Startzelle qualifiziert nur dann, wenn ihre Falllinie das Band C erreicht, bevor das Gelände die Energielinie schneidet. Auf diese Weise fällt insbesondere der breite nördliche Hang über der ehemaligen Steinbruchmulde heraus. Ein Objekt, das dort startet, würde nach dem Modell bereits in der Mulde oder im Bereich des Klettersektors zur Ruhe kommen. Es würde nicht bis zum mutmaßlichen Fundband gelangen. Die Berechnung wurde zusätzlich mit 30° und 40° wiederholt. Die genaue Größe der Ausgangsfläche verändert sich erwartungsgemäß. Die räumliche Kernaussage bleibt jedoch bestehen: Der relevante Ausgangsraum konzentriert sich auf das schmale Band unmittelbar an der Kante. Er springt nicht auf das Plateau und nicht in die lange Ostrinne. Erst danach wurde der Nutzungsfilter angewandt. Als kletternah wurden Flächen behandelt, die höchstens 15 Meter vom Klettergarten oder höchstens zwölf Meter von einer kartierten Steiglinie entfernt liegen. Diese 712 m² sind physikalisch nicht ausgeschlossen. Sie sind kriminalistisch lediglich weniger überzeugend, weil eine zufällige Entdeckung dort wahrscheinlicher gewesen wäre. Der gelbe Korridor B ist somit das Ergebnis aus zwei Ebenen: mechanischer Erreichbarkeit und einer vorsichtigen Bewertung der Entdeckungswahrscheinlichkeit.
Verwendet zur Erstellung des Modells wurde ausschließlich dieses Modell: Claude Fable 5. Denkstufe Ulracode (Claudecode).
Also keine ChatGPT Free, oder andere halluzinierende KI‑Müllmaschinen, sondern die aktuell SOTA unter den zugänglichen.
Original anzeigen (7,6 MB)

