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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

674 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Knochen, Knochenfund ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 23:03
Zitat von cambiocambio schrieb:Den Fundort unterhalb der Begerburg würde ich nicht zu eng sehen. An den Kletterwänden nahe der Begerburg sind erhebliche sportliche Aktivitäten, da wäre eine „Ablage“ auf jeden Fall aufgefallen.
Ich denke, der „Knochen“ wurde weiter östlich auf einem Grundstück unterhalb des Pools gefunden.
Es gibt in dem Gebiet rund um den Elefantenfelsen eine Vielzahl an Trampelpfaden und unzugänglichen Hecken. CN hatte aus dem Studium das Wissen, sich der Vegetation gut anpassen zu können.
Das stimmt wohl. Die offene Hauptwand unmittelbar unterhalb der Begerburg halte ich als längerfristigen Verbergungsort inzwischen für sehr unwahrscheinlich. Viele Routen sind Top-Rope-Routen, sodass während einer Begehung stets ein Sicherungspartner unten steht und die Wand beobachtet. Das Gelände ist zudem zwar privat und umzäunt, wird aber organisiert sportlich genutzt. Ein offen liegender Körper wäre dort mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit recht zügig entdeckt worden.

Auf der von mir (mithilfe von KI – Claude Code – Fabel 5, die DGM und aktuelle digitale Orthophoto des GeoSN, sowie die räumlichen Angaben, die sich aus den Veröffentlichungen von Staatsanwaltschaft, Polizeidirektion und Medien ableiten lassen, habe ich selbst reingefüttert) erstellten Karte würde ich deshalb den gesamten von den roten Routen durchzogenen zentralen und westlichen Wandbereich als Primärort weitgehend ausschließen. Dort dürfte der Knochen allenfalls hindurchgekommen sein, nicht aber der Körper zwei Jahre lang unentdeckt gelegen haben.

Der Zweck der Karte ist eng: Sie prüft, welche Teile des Hanges überhaupt geeignet wären, wenn ein bereits gelöster Knochen allein durch Schwerkraft, Rutschen oder kurzes Fallen in das öffentlich eingrenzbare Gebiet am Wandfuß gelangt wäre.
Unter der Modellannahme eines rein gravitativen Transports liegt der priorisierte Herkunftsraum in einem schmalen, weitgehend abgeschirmten Randband unmittelbar südlich bis südöstlich der Begerburg, östlich der letzten kartierten Klettersteige. Der Ausgangsraum umfasst zunächst etwa 1.641 m². Da rund 712 m² sehr nahe an den bekannten Kletteranlagen liegen, was das Entdeckungspotential gesteigert hätte, konnte der gelbe Korridor auf rund 929 m² eingegrenzt werden. Die violett gestrichelte Zone C ist das aus den öffentlichen Ortsangaben abgeleitete Wandfußband. Da die amtliche Fundkoordinate nicht veröffentlicht wurde, ist C bewusst breit gewählt. L umfasst etwa 1.140 m² und damit ungefähr 18,5 Prozent der gesamten Fläche C. Der entscheidende Punkt lautet also: Selbst innerhalb des ohnehin nur näherungsweise bekannten Wandfußbandes ist nicht jeder Abschnitt gleichermaßen mit einem Ursprung im Hang vereinbar. Die dünnen blauen Linien sind ausgewählte Falllinien von B in Richtung C. Von den auswertbaren Startzellen werden auf der Karte nur zwölf beispielhaft gezeigt, damit das Luftbild lesbar bleibt. Die kräftigere blaue Linie ist die repräsentative Linie, zu der unten links das unüberhöhte Höhenprofil dargestellt ist. Die hellblauen Punktketten zeigen das aus der Fließakkumulation berechnete kleinräumige Rinnennetz. Die türkis gestrichelte Linie D ist die auffällige Ostrinne. Ihr Ende ist mit einem offenen Kreis gekennzeichnet. Dieser Kreis ist kein Fundort, sondern nur der berechnete Endpunkt der Rinne am Talboden. Die weiße Strich-Punkt-Linie markiert die Wasserscheide zwischen dem Einzugsgebiet des Wandfußbandes C und dem weiter östlich gelegenen Teileinzugsgebiet.

Die berechneten Wege von B nach C sind überraschend kurz und steil. Ihre horizontale Länge liegt je nach Ausgangszelle ungefähr zwischen vier und 51 Metern, der Median bei rund 21 Metern. Der mittlere Höhenverlust liegt bei etwa 43 Metern. Daraus ergibt sich eine Gesamtneigung von ungefähr 62°.
Das spricht nicht für einen langen Wassertransport über mehrere hundert Meter. Es spricht für einen kurzen gravitativen Vorgang: Ablösen, Rutschen, Stürzen oder eine Kombination daraus. Das unten dargestellte repräsentative Profil führt vom Korridor B zunächst auf etwa 29 Metern horizontaler Entfernung bis in das Landeband L. Verlängert man es schematisch bis in die tiefer gelegene Grundstückszone, ergeben sich etwa 56 Meter horizontale Distanz und rund 58 Meter Höhenverlust. Der steilste Abschnitt erreicht ungefähr 60 °. Das spricht für eine kurze, ruckartige (möglicherweise wettbedingte, s. u.) Disposition des Knochens. Zumindest zeigt es, eine kurze, sehr steile Verbindung von der Kante zum Wandfuß.

Da der Fundtag sich wahrscheinlich auf den 4. April 2026 eingrenzen lässt (oder zumindest zwischen 3. und 5. April 2026 – Ostervorbereitungen), halte ich den 21. bis 24. Februar 2026 für das wahrscheinlichste Freisetzungsereignis. Zunächst hatte es bis in das Tiefland geschneit und es herrschte Frost. Ab dem 21. Februar setzte nachhaltiges Tauwetter ein. Am 22. Februar fielen in Sachsen verbreitet 5 bis 25 Millimeter Regen, anschließend am 23. Februar weitere Niederschläge. Bis zum Morgen des 23. Februar war die Schneedecke im Tief- und Hügelland sowie im unteren Bergland vollständig abgetaut. In Dresden wurden am 22. Februar am Flughafen 9,8 Liter Niederschlag je Quadratmeter und Böen bis 55 km/h gemessen, in Hosterwitz waren es 7,2 Liter. Am 23. Februar kamen am Flughafen weitere 6,9 Liter und Böen bis 57 km/h hinzu, in Hosterwitz 5,9 Liter. Am 24. Februar sank die bodennahe Temperatur in Hosterwitz wieder auf −2,7 °C. Das Schmelz- und Regenwasser dringt in Laub, lockeren Hangboden, Wurzelteller und Geröll ein. Der Boden verliert vorübergehend Festigkeit. Feinmaterial und Laub beginnen in bereits vorhandenen Rinnen zu rutschen. Wurzeln und Äste bewegen sich im Wind. Danach kann erneuter Frost Wasser in Spalten ausdehnen und Material weiter lockern. Ein bereits vollständig gelöster Knochen kann dabei zusammen mit Schlamm, Steinen und Pflanzenmaterial gleiten oder kurze Strecken rollen. Dieses Ereignis wurde noch unterstützt vom 13. September 2024, als das Unwettertief Anett Dresden flächendeckend mit sehr hohen Niederschlägenüberzog. Gemessen wurden 47,2 Liter je Quadratmeter am Flughafen, 52,9 Liter in Hosterwitz und 51,6 Liter in Strehlen. Der DWD bezeichnete das Ereignis in Ostmitteleuropa als außergewöhnliche, mehrtägige Starkregenlage. Ein Körper oder ein bereits teilweise zersetzter Körperteil lag höher im Hang in einer flachen Felsnische, unter umgestürztem Holz, in einer alten Steinbruch- oder Terrassentasche oder unter losem Hangmaterial. Der Dauerregen unterspülte die Abdeckung, verlagerte Erdreich oder öffnete erstmals eine Ablaufbahn. Es genügt, dass ein Körperteil freigelegt, tiefer in eine Rinne gedrückt oder an den Rand einer Geländestufe verlagert wurde.

Zwar wurde der Bereich vom SEK abgesucht. Trotz dessen könnte der Körper in einem geschlossenen oder stark abgeschirmten Zusammenhang gelegen haben, etwa unter Geröll und Wurzelwerk, in einer bewachsenen Geländetasche, hinter einer Felsrippe oder außerhalb des damals tatsächlich abgesuchten Wandsektors. Nur ein einzelner Knochen oder Körperteil hätte Anschluss an die Abflussrinne erhalten und wäre von dem Gelben in den violettfarbenen Bereich, via Rinnen und Unwetter gelangt. Auch der Fall Sonja Engelbrecht (verschwunden 1995 in München) zeigt, dass schwieriges Gelände die Findewahrscheinlichkeit deutlich verschlechtert.

Am wahrscheinlichsten ist deshalb meiner Meinung nach ein mehrstufiger Vorgang:

Der Körper oder ein Teil davon lag höher und östlich außerhalb der offen einsehbaren Kletterwand (ca. gelber Bereich). Der Starkregen im September 2024 veränderte den Ablagezusammenhang. Das Tauwetter und der Regen am 22./23. Februar 2026 lösten einen bereits separierten Knochen. Dieser bewegte sich zusammen mit Laub, Erde und Geröll durch eine der schmalen Hangrinnen (eine der wenigen Dutzend Fallinen) auf das Grundstück (begrenzter Teil des Wandfußbandes – violett). Ende März wurde er möglicherweise teilweise freigespült. Die lange Ostrinne am Elefantenfelsen führt nicht in das modellierte Fundband und ist daher kein plausibler Abflussweg zu C.


Berechnungsgrundlagen KI (keine Ahnung, ob stimmig oder sinnvoll, KI generiert):
Zunächst wurde das DGM1 per Priority-Flood-Verfahren hydrologisch bereinigt. Kleine künstliche Senken, die durch Mess- oder Rastereffekte entstehen können, werden dabei aufgefüllt, damit sich zusammenhängende Gefälle- und Abflusswege bestimmen lassen. Anschließend wurden für jede Rasterzelle die D8-Fließrichtung und die Fließakkumulation berechnet. Das D8-Verfahren ordnet jeder Zelle die jeweils tiefste ihrer acht Nachbarzellen als Abflussrichtung zu. Daraus lässt sich rückwärts bestimmen, welche Hangbereiche überhaupt in das Wandfußband C entwässern könnten. Die gesamte rechnerische Aufstromfläche von C beträgt etwa 48.133 m². Das heißt zugleich: Der überwiegende Teil des auf der Karte sichtbaren Geländes hat keine topografische Verbindung zu C. Er entwässert in andere Richtungen und scheidet unter dieser Modellannahme aus. Im zweiten Schritt wurden nur Flächen mit einer Hangneigung von mindestens 25° berücksichtigt. Auf flacheren Plateau- oder Gartenflächen setzt sich ein Knochen ohne zusätzlichen Impuls nicht allein aufgrund der Schwerkraft in Bewegung. Nach diesem Filter verblieben etwa 6.845 m². Im dritten Schritt wurde das sogenannte Energielinienverfahren verwendet. Dieses Verfahren stammt aus der überschlägigen Modellierung von Steinschlag und gravitativen Massenbewegungen. Vom jeweiligen Ausgangspunkt wird eine gedachte Energielinie mit einem festgelegten Fahrböschungswinkel gezogen. Sobald das Gelände diese Linie schneidet, wird angenommen, dass das bewegte Objekt dort zum Stillstand kommt. Als Hauptwert wurde ein Fahrböschungswinkel von 35° gewählt. Eine Startzelle qualifiziert nur dann, wenn ihre Falllinie das Band C erreicht, bevor das Gelände die Energielinie schneidet. Auf diese Weise fällt insbesondere der breite nördliche Hang über der ehemaligen Steinbruchmulde heraus. Ein Objekt, das dort startet, würde nach dem Modell bereits in der Mulde oder im Bereich des Klettersektors zur Ruhe kommen. Es würde nicht bis zum mutmaßlichen Fundband gelangen. Die Berechnung wurde zusätzlich mit 30° und 40° wiederholt. Die genaue Größe der Ausgangsfläche verändert sich erwartungsgemäß. Die räumliche Kernaussage bleibt jedoch bestehen: Der relevante Ausgangsraum konzentriert sich auf das schmale Band unmittelbar an der Kante. Er springt nicht auf das Plateau und nicht in die lange Ostrinne. Erst danach wurde der Nutzungsfilter angewandt. Als kletternah wurden Flächen behandelt, die höchstens 15 Meter vom Klettergarten oder höchstens zwölf Meter von einer kartierten Steiglinie entfernt liegen. Diese 712 m² sind physikalisch nicht ausgeschlossen. Sie sind kriminalistisch lediglich weniger überzeugend, weil eine zufällige Entdeckung dort wahrscheinlicher gewesen wäre. Der gelbe Korridor B ist somit das Ergebnis aus zwei Ebenen: mechanischer Erreichbarkeit und einer vorsichtigen Bewertung der Entdeckungswahrscheinlichkeit.


Verwendet zur Erstellung des Modells wurde ausschließlich dieses Modell: Claude Fable 5. Denkstufe Ulracode (Claudecode).
Also keine ChatGPT Free, oder andere halluzinierende KI‑Müllmaschinen, sondern die aktuell SOTA unter den zugänglichen.

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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 23:10
Ob man sich bei einer so schweren Migränekrankheit mit Aussteigerszenarien (Hawaii) oder der Fortsetzung der Promotion beschäftigt, wage ich leicht zu bezweifeln, insbesondere da die medizinische Versorgung auf Hawaii eventuell nicht ganz problemlos ist.
Allerdings kann ich mir vorstellen, dass man in einer manischen Phase eine Vielzahl an Träumen haben kann. Die Kinder kannten vielleicht auch im Wesentlichen die manische Seite der Mutter. Depressionen haben einen sehr, sehr hohen Anteil an Selbsttötungen.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 23:11
Zitat von rattichrattich schrieb:Mit einer dauerhaft so schlimmen Migräne dagegen, bei der man unter starken Schmerzen und Erbrechen leidet, im Dunkeln liegen muss oder sogar stationär im Krankenhaus behandelt wird (siehe die Beiträge von @iva und @321meins oben), dürfte es sehr schwierig sein, überhaupt einem Vollzeit-Beruf nachzugehen, wie es Corina tat.
So, wie oftmals inflationär der Begriff "Grippe" für "Erkältung" verwendet wird, könnte auch hier die "Migräne" für "Kopfschmerzen" stehen. Ansonsten wie oben gesagt: Unter Migräne voll arbeitsfähig zu sein, dann noch einen Film anzuschauen (aber das Handy abzuschalten) und für den nächsten Tag zu planen, mit Bus und Bahn 100 km weit zu reisen - wohl kaum!


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 23:28
@LucaMR06

Deine Ausführungen ( Beitrag von LucaMR06 (Seite 33) ) finde ich sehr interessant und beeindruckend. Es ist zwar überhaupt nicht mein Fachgebiet, deshalb kann ich inhaltlich leider nichts Qualifiziertes dazu sagen. Aber für mich als Laien klingt es überzeugend. Hast Du schon mal daran gedacht, Dich mit Deiner Analyse an die Dresdner Polizei zu wenden?


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

gestern um 23:43
Zitat von rattichrattich schrieb:hast Du schon mal daran gedacht, Dich mit Deiner Analyse an die Dresdner Polizei zu wenden?
Danke für das Lob. Bislang nicht. Ich gehe jedoch davon aus, dass die Polizei – insbesondere das SEK – den Bereich bereits gründlich abgesucht hat. Mir ist wichtig, weder die Ermittler mit Spekulationen zu beschäftigen noch den Eindruck zu erwecken, die Karte bestimme einen Fund- oder Ablageort.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

um 00:20
Zitat von rattichrattich schrieb:Mit einer dauerhaft so schlimmen Migräne dagegen, bei der man unter starken Schmerzen und Erbrechen leidet, im Dunkeln liegen muss oder sogar stationär im Krankenhaus behandelt wird (siehe die Beiträge von @iva und @321meins oben), dürfte es sehr schwierig sein, überhaupt einem Vollzeit-Beruf nachzugehen, wie es Corina tat.
Tut nichts zur Sache - aber ich kann dir sagen, das das geht. Jahre, bis es nicht mehr geht.
Der "Ausstieg" kann auch als Schutz vor Stress hier gedacht sein.
Hawaii ist USA, selbstverständlich können sie sowas ebenso behandeln.
Und wie wir bereits gelesen haben: Depressionen sind eine häufige Begleiterkrankung von Migräne. Aber selbstverständlich kann ein JEDER im Laufe seines Lebens einfach so an Depressionen erkranken.

@LucaMR06
Ich versteh genau null davon. Aber er klingt wirklich gut durchdacht.
Vielleicht tatsächlich der Polizei mal ne Mail schicken?


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

um 00:25
Zitat von LucaMR06LucaMR06 schrieb:Mir ist wichtig, weder die Ermittler mit Spekulationen zu beschäftigen noch den Eindruck zu erwecken, die Karte bestimme einen Fund- oder Ablageort.
Für mich hört es sich aber so an, als könnte man mit dieser Methode den Ausgangspunkt des gefundenen Knochens tatsächlich genauer eingrenzen oder das Gebiet, das dafür in Frage kommt, nach Wahrscheinlichkeiten unterteilen. Das wäre bei Ermittlungen wie in diesem Fall sicher eine große Hilfe. Wie oft wurden schon Wälder oder andere dicht bewachsene Bereiche erfolglos nach Vermissten abgesucht, obwohl ihre Leichen genau dort lagen und noch nicht mal besonders gut versteckt waren. Irgendwann später wurden sie dann zufällig gefunden.

Gerade unter speziellen Voraussetzungen, wie sie z.B. hier im Fall Corina Niemand gegeben sind (Knochenfund am Fuß eines Felsens ohne Kenntnis des Ausgangspunktes), stelle ich mir so eine Analyse durchaus sinnvoll vor. Auch im Fall Corina hat die Polizei das betreffende Gebiet abgesucht, ja, aber sie ist nicht fündig geworden, obwohl der Ausgangspunkt doch dort liegen müsste.

Ich kenne die Gegend um Dresden leider nicht, aber sicher gibt es dort auch schwer zugängliche Bereiche oder z.B. natürliche Hohlräume, die man leicht übersehen kann. Wenn man den wahrscheinlichen Ausgangspunkt des Knochens mithilfe Deiner Methode näher bestimmen könnte, wäre es doch möglich, gezielt dort zu suchen.

Für mich jedenfalls klingt Deine Analyse gar nicht spekulativ, sondern sehr wissenschaftlich und faktenbasiert.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

um 00:50
Ja, danke an @LucaMR06, äußerst umfangreicher und sehr interessanter Beitrag.
Er stützt ein bisschen meine bisherigen laienhaften Annahmen zum potentiellen Fundgebiet.
Weil hier das Thema „Drohne“ schon einmal im Raum stand, müsste nicht die Kripo bei jedem/nach jedem größeren Wetterereignis so ein Ding zum Einsatz bringen? Sie sollten doch auch Interesse an der Klärung des Falles haben, egal ob Suizid oder Tötungsdelikt.
Wenn ich mich recht erinnere, war im Bereich des früheren Sägewerks mal so etwas wie eine Eventlocation. Dort fanden früher auch Polterabendfeiern statt. Auf diesem Grundstück vermute ich den Knochenfund. Dies entspricht im Groben den gelb bzw. violett schraffierten Bereich.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

um 03:41
Auf Grund einer Krankheit könnte sich die Vermisste in einer lebensbedrohlichen Situation befinden.
Quelle: https://www.polizei.sachsen.de/de/105501.htm

Migräne stellt keine lebensbedrohliche Erkrankung dar.

Ich würde da eher an Diabetes denken, Depression (wenn schon mal suizidale Absichten geäußert wurden)
Zitat von rattichrattich schrieb:Ihre familiären Bindungen lösten sich anscheinend immer mehr auf: Von ihrem Mann war sie geschieden, die Tochter lebte beim Vater, der Sohn im Wechsel eine Woche beim Vater, eine bei der Mutter. Auch wenn das Verhältnis untereinander gut erscheint, eine eigene Familie wie früher hatte Corina nicht mehr. Auch das könnte sie dazu veranlasst haben, Simon enger an sich binden zu wollen.

Beruflich schien sie ebenfalls zumindest nicht ganz zufrieden zu sein, sonst hätte sie nicht mit dem Gedanken an eine Wiederaufnahme ihrer Promotion gespielt (unabhängig davon, ob diese Idee realistisch war).

Und dann ihr Interesse und ihre Bewunderung für Menschen, die aus ihrem früheren Leben „ausgestiegen“ waren, um z.B. in die Karibik überzusiedeln. Das spricht für mich dafür, dass auch Corina ihre Alltagsprobleme vielleicht zu viel wurden und sie auch den Wunsch hatte, einfach alles hinter sich zu lassen.
Das finde ich alles sehr nachvollziehbar.
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Der Ermittler hatte auch formuliert, sie hätte dann WIEDER Kontake über Internet-Plattformen aufgenommen, die miit dem Partner nicht abgesprochen waren - wie wenn diese Art Kontakte vorher pausiert hätten.
Wurde das wirklich so gesagt, dass sie diese Kontakte nicht mit ihrem Freund abgesprochen hat?
Das habe ich so nicht in Erinnerung.
Gerade, weil der Freund in XY von den „gegenseitigen Freiheiten“ sprach.
Zitat von rattichrattich schrieb:Wenn Corina dann über Internet Kontakte mit anderen Männern aufgenommen hat, OHNE Simon etwas davon zu erzählen, sieht das aus wie eine Art Rache: „Wenn ich Dir nicht so wichtig bin, bist Du es mir auch nicht mehr!“
Wenn er nichts davon weiß, ist es ja keine „Rache“. Und „stechen“ tut es ja mehr, wenn er weiß, dass sie eine entsprechende Verabredung hat und das ohne ihn.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

um 09:56
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Wurde das wirklich so gesagt, dass sie diese Kontakte nicht mit ihrem Freund abgesprochen hat?
Ja, das wurde genau so gesagt.
Ob es sich dabei um Plattformen für Sex-Dates oder für Partnervermittlung handelte, wurde nicht gesagt.
Zitat von rattichrattich schrieb:Ja, diese Nicht-Absprache wäre ein Verstoß gegen die „Regeln“ der Beziehung gewesen. Offenheit als Voraussetzung für Vertrauen war jedenfalls für Simon wohl sehr wichtig: "Da hat sie sehr große Offenheit mir gegenüber gehabt, und ich hab sehr großes Vertrauen in sie gehabt"
Naja, so genau wissen wir aber nicht, was da genau an Regeln vereinbart waren, ob denn jedes Sex-Date, das man unabhängig voneinander hatte auch dem Partner genannt werden sollte oder musste. Wenn man sich mit demselben Sex-Partner nicht öfters treffen durfte, dann folgt daraus eventuell schon eine "Meldepflicht". (Ich kann mir diese Praxis ohnehin nicht gut vorstellen, ist nicht meins. Man kann ja nicht kontrollieren, ob der Partner mit seinem Sex-Date dann nicht doch auch mal ein persönliches Gespräch hatte etc., und was sich nun mal daraus entwickeln kan - Abgesehen davon dass Frauen/ weibliche Körper nun mal beim Sex Oxytocin produzieren, das Bindungshormon, und daher naturgemäß Sex nicht so gut von Emotionen trennen können wie der Mann).
Und klingt in Simons Formulierung vielleicht mit, dass man ihr gegenüber nicht so viel Offenheit haben brauchte wie ihm gegenüber?


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

um 10:23
@LucaMR06

Hätte noch eine Idee bzw. Frage zu Deiner Berechnung:
Der gefundene Knochen ist ja sehr wahrscheinlich um Ostern herum, also im Frühjahr, vom Felsen herabgefallen. Wenn wir jetzt im Herbst bald wieder ähnliche Wetterbedingungen haben (viel Regen, starker Wind), müssten dann nicht weitere Knochen langsam nach unten gespült werden? Würde durch diesen Prozess oben auf dem Plateau nicht eine Art „Knochenstraße“ entstehen, die zumindest teilweise doch auch sichtbar sein müsste? Könnte man dann nicht diesen natürlichen Transportweg der Knochen zurück bis zum Ausgangspunkt verfolgen und so den Liegeplatz finden?


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

um 10:40
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Migräne stellt keine lebensbedrohliche Erkrankung dar.
Hier wird beschrieben welche Gründe es gehabt haben könnte dass es zu einer hilflosen Lage und ich vermute deshalb dann zu einer lebensbedrohlichen Situation hätte kommen können, dann wohl nicht durch die Migräne an sich sondern durch die eingenommene Medikation
Durch die Medikation am Vorabend wäre es möglich gewesen, dass sich die 43-Jährige in einer hilflosen Lagen befunden hätte. Die Polizei suchte deshalb zeitiger als normal, auch ein Helikopter und ein Fährtenspürhund kamen zum Einsatz.
Quelle: https://www.blick.de/dresden/fall-corina-n-nach-aktenzeichen-xy-gehen-neue-hinweise-bei-der-polizei-ein-artikel14334695


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

um 11:33
Durch die Medikation am Vorabend wäre es möglich gewesen, dass sich die 43-Jährige in einer hilflosen Lagen befunden hätte.
Beitrag von 321meins (Seite 33)

Das bedeutet vermutlich, dass die Medikamenteneinnahme am nächsten Tag bzw. an den folgenden Tagen hätte fortgesetzt werden müssen, weil ansonsten Suizidgefahr bestand? Ich weiß nicht, ob das bei Migränemedikamenten der Fall ist?
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Und klingt in Simons Formulierung vielleicht mit, dass man ihr gegenüber nicht so viel Offenheit haben brauchte wie ihm gegenüber?
Möglich. Simon war ja sehr angetan gerade von Corinas Emotionalität und Offenheit: „Corina war schon immer ein sehr empathischer und einfühliger Mensch, hat Emotionen, sowohl positive als auch negative, immer sehr, sehr intensiv wahrgenommen.“ (XY-FF, Min. 27:30)

Aufgrund Corinas Aufrichtigkeit war Simon sich vielleicht auch ihrer Gefühle ihm gegenüber sehr sicher und hat sich deshalb, evtl. auch nur unbewusst, in der „offenen Beziehung“ einige Freiheiten genommen?


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

um 12:05
Zum Beziehungskonstrukt fiel mir spontan folgendes auf:
Corina hatte mit Anfang 40 zwei fast erwachsene Kinder, das bedeutet sie wurde relativ früh- nämlich mit Anfang 20, Mutter. Soweit ich das verstanden habe, war der Vater der Kinder auch der Mann, von dem sie sich dann schlussendlich Anfang 40 scheiden ließ. C war also in ihren 20ern und 30ern wohl in einer festen Partnerschaft/Ehe. Das Familienleben ist ein komplett anderes Leben, als plötzlich Single zu sein.
So und nun zu einer persönlichen Einschätzung ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit:
Ich gehe davon aus, dass sie in der ganzen Zeit keine Datingerfahrungen gemacht hat, auch wenn sie über 40 Jahre alt war, hatte sie zuvor keine lange Zeit, in der sie verschiedene Männer getroffen hat und gewissermaßen Erfahrungen sammeln konnte, welche Menschen man da draußen so antreffen kann. Das halte ich leider für eine riskante Phase im Leben, wo Tür und Tor dafür offensteht, dass sie eventuell Kontakten gegenüber sehr aufgeschlossen und gutgläubig war, während jemand der länger (Online)Dating betrieben hat schon weit vorsichtiger und misstrauischer ist in dem Alter.
Ich habe das immer wieder beobachtet, dass Menschen, die früh geheiratet haben und sich in diesem Alter getrennt haben, überhaupt keine Erfahrungen hatten und viel zu gutmütig in neue Kontakte gegangen sind, was zu sehr viel Verletzungen geführt hat, im Endeffekt zum Teil schlimmere als die eigentliche Scheidung zuvor.
Ich will überhaupt nicht mutmaßen, welche Kontakte dies konkret gewesen sein könnten, laut XY gab es ja wohl am Laptop Hinweise auf Portale, ebenso würde ich nicht ausschließen, dass man angesichts einer solchen Gefühlslage einen Suizid in Betracht ziehen könnte.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

um 12:13
Zitat von rattichrattich schrieb:Aufgrund Corinas Aufrichtigkeit war Simon sich vielleicht auch ihrer Gefühle ihm gegenüber sehr sicher und hat sich deshalb, evtl. auch nur unbewusst, in der „offenen Beziehung“ einige Freiheiten genommen?
Ja - Zum einen hab ich den Verdacht, dass er abgesehen von den Sexparties und Swingerclub Besuchen mit Corina zusammen auch noch andere "Stopps" ohne ihr hatte (so wird es im AZxy Beitrag dargestellt), und ich bezweifle aber dass letzteres für sie selbst zu praktizieren attraktiv war. Zum anderen hat er sich zwei fixe Beziehungen geleistet, was in einer offenen Ehe auch nicht okay ist. Egal ob mit der Ehefrau eine offene Beziehung vereinbart war oder nicht, er war beiden Frauen gegenüber unfair.
Zitat von EdnaEdna schrieb am 20.08.2026:Es gibt einen Haufen Leute, die offene Ehen führen. Wenn beide Parteien das wollen und die Regeln klar abgesteckt sind, funktioniert das sogar.
Nur ist es in aller Regel aber eher so, dass es zuerst eine monogame Ehe gibt, die dann geöffnet wird, um im reiferen Alter neuen Schwung ins Sexleben zu bringen etc. Man muss sich in so einem Fall doch an der statistischen Wahrscheinlichkeit orientieren.
Im Fall von Corina war es ja umgekehrt. Sie hat sich als geschiedenes Single wahrscheinlich Sex-Dates geleistet, vielleicht hat sie ja dabei den verheirateten Simon kennengelernt. Sie merkte mit der Zeit, dass sie wieder eine Ehe haben möchte, er wahrscheinlich weniger oder nicht unbedingt. Wir wissen nicht so genau, was bei der Auseinandersetzung diesbezüglich seinerseits in der Karibik wirklich gesprochen wurde.
Ich hab halt den Verdacht, dass es Partnervermittlungs-Plattformen waren, wo CN dann wieder Kontakte aufgenommen hat, weil sich die Dinge nicht nach ihrem Geschmack entwickelt haben.
Und in dieser Situation kommt es an einem Wochenende wo der Partner auf Besuch war zum Verschwinden der Frau, was von der Polizei als Verbrechen eingeschätzt wird (und nicht als Suizid. Die Ermittler wissen mehr als wir)...


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

um 12:28
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Wir wissen nicht so genau, was bei der Auseinandersetzung diesbezüglich seinerseits in der Karibik wirklich gesprochen wurde.
Bzw. wissen wir nicht, ob das ehrlich war, was er ihr gegenüber behauptet hat. - Auch nicht, ob sie diesbezüglich sich der Freundin gegenüber geäußert hat.
Womöglich war jener Freitag abend dann ja gar einer von den gefährlichen "letzte Aussprache" Terminen, wo oder nachdem die Frau ihrerseits die Trennung bekannt gab (wenn sie schon so Kopfschmerzen hatte und depressiv war)?


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

um 12:42
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Und in dieser Situation kommt es an einem Wochenende wo der Partner auf Besuch war zum Verschwinden der Frau, was von der Polizei als Verbrechen eingeschätzt wird (und nicht als Suizid. Die Ermittler wissen mehr als wir)...
Du meinst, Simon könnte an diesem Wochenende von Corinas „heimlichen“ Männerkontakten erfahren haben, und dann könnte es zu einer Eskalation gekommen sein? Ja, das wäre sicher denkbar.

Wenn Simon so großen Wert auf Offenheit legte (zumindest auf Corinas Offenheit), wäre ihm ihr „Verheimlichen“ neuer Kontakte wohl als Verrat erschienen, und er hätte die Beziehung gefährdet gesehen. Oder vielleicht war Corina so ehrlich und hat ihm gesagt, dass sie die „offene“ Beziehung mit ihm so nicht weiterführen wollte/konnte und (möglicherweise) über ein Partner-Portal einen anderen Mann kennengelernt hatte? Das könnte natürlich die Vermutung der Ermittler sein.
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Womöglich war jener Freitag abend dann ja gar einer von den gefährlichen "letzte Aussprache" Terminen, wo oder nachdem die Frau ihrerseits die Trennung bekannt gab (wenn sie schon so Kopfschmerzen hatte und depressiv war)?
In jedem Fall ist der bevorstehende Besuch von Simon für Corina wohl mit großer Anspannung oder auch Angst verbunden gewesen, wenn es bei ihr zu solchen körperlichen Reaktionen kam wie bei XY gezeigt. Vielleicht hatte sie ja wirklich vor, die Beziehung zu beenden? Simons wohl wenig überzeugende Antwort auf ihren Heiratswunsch könnte dazu den Ausschlag gegeben haben.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

um 12:46
Ich kann mir nicht vorstellen, dass in Corinas Wohnung etwas vorgefallen sein soll. Hier wohnt typisches „Kleinbürgertum“ ziemlich eng beieinander und Nachbarschaft wird noch immens groß geschrieben.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

um 12:50
Zitat von cambiocambio schrieb:Ich kann mir nicht vorstellen, dass in Corinas Wohnung etwas vorgefallen sein soll.
Ja, die Wohnung wurde von den Ermittlern sicher genau untersucht und auch die Nachbarn befragt. In der Wohnung dürfte nichts weiter passiert sein. Aber man kennt den genauen Ablauf des Wochenendes nicht. Es könnte auch z.B. am Abend noch einen gemeinsamen Spaziergang in der Umgebung gegeben haben.


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Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026

um 12:59
Weiß man überhaupt, dass der Partner an jenem Freitag wirklich bei ihr in der Wohnung war? Selbst wenn er den Handy-Wecker benutzt hat, glaube ich nicht, dass sich das so genau eingrenzen lässt.
Zitat von rattichrattich schrieb:Du meinst, Simon könnte an diesem Wochenende von Corinas „heimlichen“ Männerkontakten erfahren haben, und dann könnte es zu einer Eskalation gekommen sein?
Vor allem könnte sie in dem Fall in ihrem Ärger gesagt oder gedroht haben, dass sie seiner Frau erzählt, was bei ihm so läuft...


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