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ARD-Doku zu Hobbyermittlerinnen und Hobbyermittlern

428 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Doku, Nelli Graf, Ungelöster Mordfall ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

ARD-Doku zu Hobbyermittlerinnen und Hobbyermittlern

31.07.2026 um 19:30
Zitat von ivaiva schrieb:"Spannend" ist die völlig falsche Vokabel für Verbrechen. Jeder Mord, jedes Tötungsdelikt, jedes schwere Verbrechen, gegen einen Menschen, hat mehr als ein Opfer - und die haben alle lebenslang.
Allerdings wünscht das ZDF zu seiner Sendereihe "Aktenzeichen XY ..ungelöst" stets "spannende Unterhaltung".

Zumindest aus der Sicht der Sendungsmacher ist Spannung also ein legitimes Mittel, um auf ungeklärte Verbrechen aufmerksam zu machen.

Es ist sicher eine interessante Frage, was Menschen zu dem treibt, was sie tun, was sie vielleicht sogar gern tun, und warum.

Wer Spannung, Aufregung oder sogar eine gewisse Befriedigung dabei spürt, rätselhaften Verbrechen auf die Spur zu kommen, tut nicht per se etwas Unrechtes.

Wichtig ist aber mMn, sich und sein Tun selbstkritisch zu hinterfragen. Man muss auch auf sein Gefühl hören, wenn sich etwas nicht richtig anfühlt. Wenn man den Eindruck hat, man sollte von einer Sache die Finger lassen, oder sich an einer Diskussion nicht oder nicht weiter beteiligen, dann sollte man diesem Gefühl folgen.


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31.07.2026 um 21:19
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Zumindest aus der Sicht der Sendungsmacher ist Spannung also ein legitimes Mittel, um auf ungeklärte Verbrechen aufmerksam zu machen.
Ich fürchte "spannend" ist hier das Lockmittel um die Reichweite zu erhöhen. Am Ende natürlich um die Fälle bekannter zu machen, vielleicht erreicht nüchterne Fakten einfach zu wenige Menschen


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31.07.2026 um 21:50
Zitat von ivaiva schrieb:Am Ende natürlich um die Fälle bekannter zu machen, vielleicht erreicht nüchterne Fakten einfach zu wenige Menschen
In gewisser Weise kann man sagen, der Zweck heiligt die Mittel. Wir hatten diesen Gedanken schon oft im Kriminalforum - die beste Fernsehfahndung hat keinen Erfolg, wenn niemand sie anschaut. Ein gewisser Grad an Unterhaltung und Spannung ist mMn in Ordnung, wenn es der Thematik angemessen bleibt.

Ich orientiere mich in meiner Auswahl der Fälle auch oft daran, ob ein Fall von Aktenzeichen XY bereits thematisiert wurde.

Ein Fall, wo das bislang nicht geschah, der aber im Forum seit vielen Jahren, und immer wieder erneut und z.T. leidenschaftlich diskutiert wird, ist der Fall Birgit Ameis.

Der Fall Birgit A. aus Lohmar (Beitrag von Jolande)

Dort gehöre ich z.B. zu denen, die den Fall gern in einem Filmfall bei XY behandelt hätten.

Die Ermittler haben in dem genannten Fall nur wenige Details bekannt gegeben, die Diskussion beruht in weiten Teilen auf einem Artikel des Stern bzw. zuletzt Stern Crime und einer TV-Sendung bei SAT.1 Gold mit Lydia Benecke.

Die journalistische Aufarbeitung von Kriminalfällen in Print und im Fernsehen kann dem allgemeinen Publikum auch Klarheit über den Stand der Ermittlungen verschaffen und u.U. auch ungerechtfertigten Verdächtigungen und Legenden das Wasser abgraben.

In Verbindung mit dem genannten Fall Ameis war z.B. kürzlich der leitende Oberstaatsanwalt im TV zu sehen, der klarstellte, dass es nie einen Anfangsverdacht gegen eine konkrete Person gegeben hat.

So etwas hat dann auch Auswirkungen auf den Diskussionsverlauf hier im Forum.


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01.08.2026 um 09:12
@FrauSandmann

Warum nehmt ihr nicht einfach einen Fall wie den Mordfall Hinterkaifeck? Zu dem gibt es hier auch einen Thread mit über 2000 Seiten; er weckt also noch nach mehr als hundert Jahren genügend Interesse. Der Vorfall wäre, dass ihr damit keine Emotionen bei Angehörigen mehr hervorrufen könntet, weil alle Leute, die einen der Beteiligten (ob Opfer, Verdächtigter oder Nachbar) gekannt haben könnten, längst selbst verstorben sind.

Warum sollen irgendwelche Allmystery-User oder Hobbyermittler vor die Kamera treten? Ist das nicht eine Art Vorführung von Menschen, die die Öffentlichkeit eigentlich nicht gewohnt sind und evtl. nicht ahnen, worauf sie sich da einlassen, wenn alle Bekannten (oder gar der Täter) erfahren, wie akribisch sich Person XY mit einem realen Kriminalfall beschäftigt?


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01.08.2026 um 09:27
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Warum sollen irgendwelche Allmystery-User oder Hobbyermittler vor die Kamera treten? Ist das nicht eine Art Vorführung von Menschen,
Bis jetzt hat ja keiner 'hier' geschrieen.
Aber warum nicht, es gibt doch durchaus gut gemachte Reportagen.
Und wenn sich dann ein Konzept findet, bei dem jemand mitmachen möchte....
.. Als 'Hobbyermittler' sieht sich halt keiner (soweit ich hier mitgelesen habe).


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01.08.2026 um 09:49
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Der Vorfall wäre, dass ihr damit keine Emotionen bei Angehörigen mehr hervorrufen könntet, weil alle Leute, die einen der Beteiligten (ob Opfer, Verdächtigter oder Nachbar) gekannt haben könnten, längst selbst verstorben sind.
Verzeihung, ich kenne mich mit dem Fall nicht so gut aus, aber war es nicht so, dass der Fall von Polizeischülern der Polizeifachhochschule Fürstenfeldbrück 2007 anhand alter Aufzeichnungen bearbeitet wurde, der Fall zwar nicht offiziell gelöst wurde, das Ergebnis, über das sich alle gleichwohl einig waren, aber gerade nicht veröffentlicht wurde, weil die Nachfahren aller damals involvierten Menschen noch immer vor Ort leben?
Alle an dem Bericht beteiligten Beamten waren sich allerdings unabhängig voneinander übereinstimmend einig, wer der Täter gewesen sein muss, jedoch wurde dessen Name aufgrund moralischer Rücksichtnahme auf die Nachfahren nicht genannt.
Quelle: Wikipedia: Hinterkaifeck


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01.08.2026 um 10:08
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Verzeihung, ich kenne mich mit dem Fall nicht so gut aus, aber war es nicht so, dass der Fall von Polizeischülern der Polizeifachhochschule Fürstenfeldbrück 2007 anhand alter Aufzeichnungen bearbeitet wurde, der Fall zwar nicht offiziell gelöst wurde, das Ergebnis, über das sich alle gleichwohl einig waren, aber gerade nicht veröffentlicht wurde, weil die Nachfahren aller damals involvierten Menschen noch immer vor Ort leben?
Richtig.
Alle an dem Bericht beteiligten Beamten waren sich allerdings unabhängig voneinander übereinstimmend einig, wer der Täter gewesen sein muss, jedoch wurde dessen Name aufgrund moralischer Rücksichtnahme auf die Nachfahren nicht genannt.
Und aber:
15 Jahre nach Abschluss dieser Arbeit stellte jedoch die seinerzeit zuständige Projektleiterin Michaela Vorderberg-Zankl deren Ergebnisse in Frage und zeigte sich sogar überzeugt, dass der in diesem Zusammenhang genannte Hauptverdächtige unschuldig sei
Quelle: Wikipedia: Hinterkaifeck

Heißt, da ist im Grunde alles weiterhin offen.

Die Einwohner und Angehörigen waren nicht immer wirklich entzückt über Journalisten und Tatorttourismus. Mich zieht es auch schon lange zum Ort des Marterl, hab aber genau deswegen doch Bedenken, dort rumzulatschen.


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01.08.2026 um 13:23
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Warum sollen irgendwelche Allmystery-User oder Hobbyermittler vor die Kamera treten? Ist das nicht eine Art Vorführung von Menschen, die die Öffentlichkeit eigentlich nicht gewohnt sind und evtl. nicht ahnen, worauf sie sich da einlassen, wenn alle Bekannten (oder gar der Täter) erfahren, wie akribisch sich Person XY mit einem realen Kriminalfall beschäftigt?
Es wird ja keiner dazu gezwungen - ich persönlich würde das z. B. auch nicht wollen, aus verschiedenen Gründen. Aber darum würde ich bei einer Anfrage eben auch nein sagen - Sache erledigt.

Und wer sowas wirklich als Hobby betreibt, dessen Freunde und Bekannte wissen das vermutlich auch. Aber ansonsten: Da sieht dann Frau Huber aus München im Fernsehen, dass Thomas Müller aus Hamburg und Stefanie Meier aus Berlin sich in ihrer Freizeit mit sowas beschäftigen - und fünf Minuten später hat sie die Namen der ihr völlig unbekannten Personen schon wieder vergessen.

Täter ist natürlich noch mal eine andere Frage, aber da gehört es natürlich auch zur Verantwortung von jemandem der so eine Sendung macht, entsprechen vorsichtig zu sein und eben ggf. historische Fälle in den Fokus zu nehmen.

Natürlich besteht auch da die Gefahr, dass irgendwelche Leute sich bemüßigt fühlen, aus dem Telefonbuch Namen rauszusuchen und da anzurufen ob das Verwandte sind oder hinzufahren und zu klingeln - aber gerade im Hinblick auf den Fall Hinterkaifeck: Das hat ja nun schon seit Jahren eine solche Präsenz in den Medien, dass da nun eine Reportage, in der es unter anderem erwähnt wird, nicht gerade eine neue Welle an "Tatorttouristen" auslösen wird, weil es doch jeder kennt...


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01.08.2026 um 13:47
Versteh ich sowieso nicht, dass der Name nicht genannt werden darf.

Laufend sieht man in den Nachrichten und in der Zeitung mehr schlecht als recht verpixelte Mörder im Gerichtssal, wo jeder dann auch aus 20 km Umkreis weiß, wer das ist. Und bei HK wird so ein Aufstand gemacht, dabei sind nun 5 Generationen dazwischen. Was interessiert mich denn, was mein Ur-Ur-Ur-Ur-Opa gemacht hat.


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01.08.2026 um 16:00
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Versteh ich sowieso nicht, dass der Name nicht genannt werden darf.
Naja, hier scheint ja bei eigen Usern die Vorstellung zu kursieren, die hätten damals mit irgendwelchen neuen Methoden zu 100% herausgefunden, wer der Täter war.

Wer aber den Text der Arbeit gelesen hat (zumindest eine Zeitlang war er ja mal zugänglich), der weiß aber, dass das keineswegs sicher ist. Von daher kann ich schon verstehen, dass man lieber nichts in die Welt setzen möchte, das dann nicht wirklich unumstößlich ist.
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Und bei HK wird so ein Aufstand gemacht, dabei sind nun 5 Generationen dazwischen. Was interessiert mich denn, was mein Ur-Ur-Ur-Ur-Opa gemacht hat.
Dich vielleicht. Aber Dein Vofahre hat vermutlich auch niemanden vermeintlich umgebracht und das ist bekannt und ihr habt den gleichen, seltenen Familiennamen, so dass irgendwelche Spacken auf die Idee kommen, Dich zu stalken als Nachfahren eines Mörders.


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01.08.2026 um 16:12
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Aber Dein Vofahre hat vermutlich auch niemanden vermeintlich umgebracht und das ist bekannt und ihr habt den gleichen, seltenen Familiennamen, so dass irgendwelche Spacken auf die Idee kommen, Dich zu stalken als Nachfahren eines Mörders.
Es ist noch ein anderer Aspekt dabei. Gerade der Mordparagraph ist noch ein Relikt der "Tätertypenlehre" ("Mörder ist, wer.. "), die quasi von einem biologisch determinierten Hang zum Verbrecher ausgeht - dreimal darf man raten, aus welcher Zeit und aus welcher Ideologie das stammt.

Nachfahre eines Mörders zu sein, dessen Erbgut zu einem Teil in sich zu tragen, macht einen aus dieser Sicht jedenfalls nicht zu einem besseren Menschen.

Das mag auch eine Rolle spielen, dass bis heute niemand gern Nachkomme eines Mörders sein möchte. In kleineren Orten mit seit Generationen ortstreuer Bevölkerung vermutlich um so mehr.


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01.08.2026 um 19:03
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Warum sollen irgendwelche Allmystery-User oder Hobbyermittler vor die Kamera treten? Ist das nicht eine Art Vorführung von Menschen, die die Öffentlichkeit eigentlich nicht gewohnt sind und evtl. nicht ahnen, worauf sie sich da einlassen, wenn alle Bekannten (oder gar der Täter) erfahren, wie akribisch sich Person XY mit einem realen Kriminalfall beschäftigt?
Also da ja auch von den Anfragenden der Bezug zur Windkraftschwindler-Reportage hergestellt wurde, hatte ich tatsächlich auch den Eindruck, als bestünde eine nicht kleine Wahrscheinlichkeit, dass hier ein oder mehrere "Hobbyermittler" gesucht werden, um sie vorzuführen, wie es auch mit dem Holt passiert ist (nicht ganz zu unrecht in dem Fall, meiner Meinung nach)


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01.08.2026 um 19:07
Davon abgesehen wissen die, wie die einen zu nehmen haben. Und für wen das absolut ungewohnt ist, redet dann vielleicht ungewollt Blödsinn.

Aber muss jeder selber wissen.


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01.08.2026 um 21:15
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Aber Dein Vofahre hat vermutlich auch niemanden vermeintlich umgebracht
Wir sind alle Nachfahren von Mördern...
Schon mal darüber nachgedacht?

Geht man in der eigenen Ahnenreihe genügend weit zurück (Jahrtausende und darüber hinaus), dann steigt die Anzahl der eigenen Vorfahren exponentiell so stark an, dass statistisch quasi mit Sicherheit ein Mörder darunter gewesen sein muss.

Zumal in früheren Epochen (z.B. der Steinzeit) teilweise auch noch viel brachialere Umgangsformen zwischen den Menschen herrschten, als wir das aus der heutigen Zeit gewohnt sind.
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Was interessiert mich denn, was mein Ur-Ur-Ur-Ur-Opa gemacht hat.
Vor diesem Hintergrund stimme ich zu, dass es nicht lohnt sich einen Kopf darüber zu machen, ob unter den eigenen Vorfahren ein Mörder war. Die Antwort auf diese Frage ist immer Ja...


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01.08.2026 um 21:50
Zitat von KieliusKielius schrieb:Wir sind alle Nachfahren von Mördern...
Schon mal darüber nachgedacht?
Schon mal drüber nachgedacht, dass es sinnvoll wäre, meinen ganzen Beitrag zu lesen und dann im Idealfall auch zu verstehen?
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Aber Dein Vofahre hat vermutlich auch niemanden vermeintlich umgebracht und das ist bekannt und ihr habt den gleichen, seltenen Familiennamen, so dass irgendwelche Spacken auf die Idee kommen, Dich zu stalken als Nachfahren eines Mörders.
Das erklärt nämlich den Knackpunkt bei der Sache. Und nicht, ob Anno 1480 irgendwer aus meiner Vorrfahrenreihe jemand anderem den Schädel eingeschlagen hat was heute weder jemand weiß, noch den Bezug zu mir herstellen kann.


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01.08.2026 um 23:17
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Da sieht dann Frau Huber aus München im Fernsehen, dass Thomas Müller aus Hamburg und Stefanie Meier aus Berlin sich in ihrer Freizeit mit sowas beschäftigen - und fünf Minuten später hat sie die Namen der ihr völlig unbekannten Personen schon wieder vergessen.
Ich sprach nicht von irgendwelchen Fremden, bei denen es irrelevant ist, sondern von Bekannten.
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Davon abgesehen wissen die, wie die einen zu nehmen haben. Und für wen das absolut ungewohnt ist, redet dann vielleicht ungewollt Blödsinn.
So ist es. Und das Problem ist nicht, wenn irgendjemand am anderen Ende der Republik das sieht und sich wundert, da das für den Betroffenen keine Rolle spielt. Das Problem ist, wenn es Freunde, Bekannte, Nachbarn, Arbeitskollegen sehen.


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01.08.2026 um 23:40
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Das Problem ist, wenn es Freunde, Bekannte, Nachbarn, Arbeitskollegen sehen.
Ich hab ja selber bereits geschrieben, dass ich es auch nicht unbedingt jedem auf die Nase binde, dass ich an manchen Tagen durchaus mehrere Stunden hier im Forum unterwegs bin, um mit mir völlig fremden Menschen über Kriminalfälle, und dann auch noch zum ganz überwiegenden Teil Kaptialdelikte, zu diskutieren. Schon auch mit dem Hintergedanken, dass sie mich dann wahrscheinlich für einen sonderbaren Nerd mit morbiden Interessen halten könnten und ich ihnen nicht mal eine sozial ädequate Erklärung liefern könnte, warum ich gerade damit meine Freizeit verbringen.

Aber ich denke, dass das nicht allen so geht, sondern einige sicher auch zu diesem " Hobby" stehen und ihr Umfeld das eh weiß und nichts dran findet. Das ist ja nun weder was verbotenes noch was anrüchiges. Es gehe ja auch hunderte von Leuten auf die Live- Auftritte von irgendwelchen TrueCrime-Podcastern und die Bücher von irgendwelchen Ex-Ermittlern über ihre schlimmsten Fälle sind teilweise Bestseller. Und die lassen sich die Leute an der Kasse der Buchhandlung sicher nicht mit einem verlegenen Grinsen als Geschenk einpacken, weil es ja "für eine Freundin" ist....


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01.08.2026 um 23:51
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Aber warum nicht, es gibt doch durchaus gut gemachte Reportagen.
Und wenn sich dann ein Konzept findet, bei dem jemand mitmachen möchte....
Das denke ich auch. Wobei es aber nicht nur um das Konzept eines Films über Kriminalfälle-Foristen geht, sondern auch um dessen konkrete Umsetzung und wie diese Umsetzung im Konzept verankert ist und in der Umsetzung sichergestellt wird.


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02.08.2026 um 00:14
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Ich sprach nicht von irgendwelchen Fremden, bei denen es irrelevant ist, sondern von Bekannten.
Und auch hier lohnt es sich, den ganzen Beirtag zu lesen
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Und wer sowas wirklich als Hobby betreibt, dessen Freunde und Bekannte wissen das vermutlich auch.
Ob die das dann im Fernsehen anschauen oder nicht, spielt also keine Rolle.


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02.08.2026 um 09:13
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb am 28.07.2026:Warum einige relativ bald, andere nach Jahren engagierten Schreibens das Handtuch werden, ist mir nie ganz klar geworden.
Einige derer, die nichts mehr schreiben, sind verstorben. Gestern las ich zufällig im Infobereich eines Threads den User-Namen Fauchi und erinnerte mich: Es wurde gesagt in einem anderen Thread, dass Fauchi verstorben ist. Ich habe heute also den Namen Fauchi eingegeben, um keine Falschnachrichten zu verbreiten und fand die Kondolenzseite für verstorbene User.


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