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ARD-Doku zu Hobbyermittlerinnen und Hobbyermittlern

342 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Doku, Nelli Graf, Ungelöster Mordfall ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

ARD-Doku zu Hobbyermittlerinnen und Hobbyermittlern

13.07.2026 um 21:18
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Wieso wird über einige in der Presse intensiv berichtet und dann oft auch hier sehr engagiert diskutiert (z.B. die Fälle von Alexandra R. oder Carolin G.) , während andere grad mal eine Randnotiz in der Lokalpresse auslösen?
Gerade diese beiden Fälle wurden mMn ja so ausgiebig (wobei ausgiebig auch relativ ist, im Fall von CG spielte der Prozess hier keine große Rolle) diskutiert, weil eben nicht alles direkt offensichtlich war.

Das war bei diesen Fällen das Merkmal für die besondere Aufmerksamkeit.


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13.07.2026 um 21:43
Zitat von LanzaLanza schrieb:Gerade diese beiden Fälle wurden mMn ja so ausgiebig (wobei ausgiebig auch relativ ist, im Fall von CG spielte der Prozess hier keine große Rolle) diskutiert, weil eben nicht alles direkt offensichtlich war.
Ich würde auch denken, dass es hier vor allem darauf ankommt, ob der Fall irgendwie "interessant" ist, im Sinne dass man eben darüber diskutieren kann. Und das ist nun mal bei ungeklärten Fällen eher gegeben als bei solchen die geklärt sind und wo alles recht einfach und offensichtlich ist.

Herkunft oder Geschlecht der Opfer spielt m. E. weniger eine Rolle, auch wenn z. B. Fälle mit Kindern viele User verständlicherweise viele User emotional sehr berühren.


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13.07.2026 um 22:13
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:ch interessiere mich für True Crime, seit ich Mitte der 90s vor einem Langstreckenflug noch was zum Lesen brauchte und auf dem Wühltisch der Buchhandlung im Flughafen zufällig die Bücher von John Douglas und Robert Ressler in die Finger bekommen habe.
Das sind die beiden FBI-Agents aus der "Einheit für Verhaltensforschung", die Jahrzehnte später die reale Vorlage für die geniale Netflix-Serie "Mindhunters" dargestellt haben und als Väter des "Profiling" gelten.
Ab diesem Zeitpunkt hing ich am Haken...

Motivation, hier am Start zu sein?
Ich habe im Laufe der Jahre festgestellt, daß mich am meisten mysteriöse Cold Cases interessieren und zwar genau so lange, bis ich glaube, sie verstanden zu haben, wobei hier kontroverse Meinungen der Mitdiskutanten sehr hilfreich sind.
Anschließend schwindet mein Interesse schon etwas.
Die spätere juristische Aufarbeitung, oder ob die Täter, wenn sie denn geschnappt werden, letztlich Otto, Fritz, oder Ali heißen, ist natürlich wichtig, für mich persönlich dann aber nur noch zweitrangig.
Vielen Dank!


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13.07.2026 um 22:57
Zitat von watnuwatnu schrieb:Dem sollte man auch besser keine Bühne bereiten.
In manchen Interviews bzw. Dokus berichten Angehörige von Vermissten oder Verbrechensopfern über dubiose Personen, die zu ihnen Kontakt aufnahmen. Darunter sind z. B. selbsternannte Ermittler und Hellseher oder andere übergriffige Personen.

Das ist ein wichtiger Punkt!

Als Bsp. für Betroffene, die Mutter von Frauke Liebs:
Es habe immer Hinweise an sie gegeben, die nicht tragfähig waren. "Ein Anrufer sagte, er habe damals am Donnerstag nach Fraukes Verschwinden meine Tochter mit einem Mann am Waldrand gesehen. Als ich nachfragte, stellte sich heraus, dass das nicht sein konnte, denn er musste einräumen, dass er die Frau, die er gesehen hatte, nicht einmal beschreiben konnte. Als ich ihm das sagte, wurde er mir gegenüber auch noch unverschämt."
(…)
Sie sei in den vergangenen Jahren beschimpft und beleidigt worden, wenn sie Zweifel an der Richtigkeit der Hinweise äußerte. "Einmal schickte mir eine Person 45 nur bedingt ertragbare Mails. Das war alles nicht nachprüfbar, da die Person weder eine E-Mail-Adresse noch ihren Namen nannte."

Jede Mail, die eingehe, mache ja im ersten Moment Hoffnung. "Aber dann kommt beim Lesen oft der Ärger auf, wenn es wieder keine tragfähigen Mails sind, weil sie keine nachprüfbaren personenbezogenen Inhalte haben. Ich will das nicht mehr. Daneben gibt es natürlich gut gemeinte, auch empathische Mails, die aber in der Sache leider auch nicht weiterbringen. Das macht auf Dauer mürbe", beschreibt Ingrid Liebs die Erfahrungen der letzten drei Jahre, in der sie mit Hilfe der Internetseite auf neue Hinweise hoffte.
Quelle: https://www.stern.de/panorama/verbrechen/frauke-liebs/frauke-liebs--mutter-schaltet-hinweisseite-nach-17-jahren-ab-33732012.html , Stand 13. August 2023

In diesem Artikel beschrieb Frau Liebs u. a. das z. T. distanzlose Verhalten mancher Medienschaffenden:
https://wr-magazin.de/themen/ingrid-liebs-ich-brauche-die-oeffentlichkeit/ , Stand 17.07.2023

Auch Anfeindungen und falsche Verdächtigungen wie im Fall N. G. sind wohl kein Einzelfall.
Ich zitiere bewusst nicht aus dem uralten Artikel, um den Schmutz nicht wieder hochzuspülen.
https://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/vermisst/psycho-terror-gegen-verzweifelte-familie-20981786.bild.html

- -
Einen solchen Umgang finde ich bei einigen Kollegen auch schwierig.


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13.07.2026 um 22:59
Zitat von watnuwatnu schrieb:
Zitat von FrauSandmannFrauSandmann schrieb am 10.07.2026:Unsere letzte ARD-Doku "HOLT – Der Windkraftschwindler" ist derzeit in der ARD-Mediathek zu sehen:
https://www.ardmediathek.de/video/holt-der-windkraft-schwindler/holt-der-windkraft-schwindler/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIzMDk5NjI
Die interessante Doku habe ich erst neulich angeschaut. Leider kommt meiner Meinung nach in der Krimi-Rubrik bzw. in der öffentlichen Wahrnehmung das Thema Wirtschaftskriminalität zu kurz. Dabei ist der angerichtete Schaden immens und trifft wie im Fall Wirecard auch Kleinanleger, die ihre Altersvorsorge verloren haben. Auch die Steuerausfälle durch Cum/Cum und Cum/Ex betreffen die Gesamtgesellschaft.
Das finde ich auch und wird oft als Kavaliersdelikt abgetan, obwohl Wirtschaftskriminalität die ganze Gesellschaft betrifft. Gewinne werden privatisiert, Verluste vergemeinschaftet...


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13.07.2026 um 23:04
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ich verstehe das nicht. Was sollen die denn "vor der Kamera" machen? Posts auf Allmy schreiben, zeigen, wie sie GoogleMaps nutzen oder Zeitungsartikel recherchieren? Denn sollten die user im RealLife unterwegs sein und "ermitteln", dann hat das ja im Grunde wenig mit Allmy zu tun, es gibt ja hier - zumindest offiziell - keine Gruppe, die das macht. Und was bedeutet "Engagement"? Die Frage ist doch eigentlich, warum man sich ggf. "über die Maßen" mit irgendeinem Fall beschäftigt. Da sind dann wohl eher Psychologen gefragt.... :troll:
Ich habe Bedenken es könnte dazu führen, dass user sich zu sehr engagieren, dass es zu Situationen für Angehörige oder vermeintlich tatverdächtige Personen führen könnte, die eher unangenehm sind. Es gibt da einiges zu bedenken, wie ich finde, so richtig alles bedacht ist da sicher noch nicht. Ob jede Form von Aufmerksamkeit wünschenswert ist, ist sicherlich auch fraglich
Vielen Dank auch für diesen Einwand.
Wir sind ganz am Anfang unserer Recherchen und werden alle Informationen und Anregungen bei der weiteren Entwicklung unserer Idee einfließen lassen!


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13.07.2026 um 23:04
Zitat von EdnaEdna schrieb:Ich frage mich gerade: ist diese Anfrage hier eigentlich mit dem Forenbetreiber/der Moderation abgestimmt und verifiziert?
Wäre das nicht eigentlich der Standard, wenn man sowas macht? Gerade als Teil der Öffentlich-Rechtlichen?
Ja, das ist sie! Auch meine Person!


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13.07.2026 um 23:07
Zitat von MeaMea schrieb:Eine ähnliche Veranstaltung gab es auch schon in Niedersachsen vor einiger Zeit.

Die Polizeit nutzt diese Veranstaltung aber auch, um geeignetes Personal für die Polizei zu rekrutieren, z. B. IT-Experten o. ä. Das Ganze hat also noch einen weiteren Nutzen
Wisst ihr vielleicht von ähnlichen Veranstaltungen in weiteren Bundesländern?


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13.07.2026 um 23:10
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Später führte der Fall zu regelrechten Übertretungen einzelner Hobbydetektive- der Fall wurde und wird auch andernorts diskutiert, und offenbar auch von Leuten, die selbst vor dem Betreten fremder Grundstücke und ähnlichem nicht zurückschrecken. Auch hier wird der Fall nach wie vor lebhaft diskutiert, allerdings mit zahlreichen Warnhinweisen und Eingriffen der Moderation, zeitweise war der Thread auch geschlossen.

Letzteres geschieht hier übrigens regelmäßig, wenn eine Diskussion abseits des eigentlichen Themas ausufert, oder anhaltend und zahlreich gegen die Forenregeln verstoßen wird.

Anders als in unmoderierten Medien, werden hier Aufrufe zur Eigenfahndung, zum Tatorttourismus, zum Online-Stalking und ähnlichem konsequent gelöscht und z.B. im Wiederholungsfall auch sanktioniert, bis hin zu Sperren und Ausschluss.

Generell muss man, denke ich, brandaktuelle Fälle, in denen aktiv von den Behörden ermittelt wird, unterscheiden von Fällen, die schon länger zurückliegen und bis heute ungelöst sind.
Dann mal ein Hoch auf die Moderatoren, die das Forum ja ehrenamtlich betreuen, wenn ich das richtig verstanden habe!


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13.07.2026 um 23:41
Zitat von KleLenKleLen schrieb:Hallo Frau Sandmann, ich lese seit Jahren hier intensiv mit und habe noch nie einen Beitrag geschrieben und war auch bis jetzt nicht angemeldet. Ich würde aber auch gerne einen anderen Ansatz, der sich nun nach Jahren der Recherche ergeben hat, einbringen. Danach werde ich auch wieder inaktiv:
Foren, in denen über ungeklärte oder bekannte Kriminalfälle diskutiert wird, können grundsätzlich einen interessanten Austausch ermöglichen. Gleichzeitig zeigen sich jedoch immer wieder problematische Entwicklungen, die insbesondere hier kritisch betrachtet werden können.
Dann bedanke ich mich fürs Anmelden und fürs Teilen des Beitrags! Wir werden auch das im Hinterkopf behalten!


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13.07.2026 um 23:47
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Das stimmt, aber vielleicht ist auch das für @FrauSandmann interessant, welche Probleme so ein Forum nun mal mit sich bringt.
Ich bin tatsächlich etwas überrascht, was für eine Diskussion ich mit meiner Anfrage losgetreten habe, finde es aber in der Tat sehr erhellend auch etwas über potentielle Kritikpunkte zu erfahren. Vielen Dank, dass ihr mich daran teilhaben lasst!


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13.07.2026 um 23:55
Zitat von watnuwatnu schrieb:Alles andere hätte mich auch gewundert, da mein Eindruck eher der ist, dass die Profis solche Hobbyermittlungen zurecht kritisieren.
Im Thread "Wurde schon einmal ein Kriminalfall durch Allmy gelöst?" hatte ich 3 entsprechende Artikel verlinkt.
Wurde schon einmal ein Kriminalfall durch Allmy gelöst? (Beitrag von watnu)
Dankeschön! Bin gespannt!


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14.07.2026 um 01:24
Ich kann halt nur von mir selbst erzählen.
Das Thema Kapitalverbrechen hat mich immer schon fasziniert. Vielleicht, weil ich als Kind nie Aktenzeichen XY gucken durfte. 😬
Hier in dieses Forum hat es mich vor Jahren wegen dem Fall Tanja Gräf verschlagen.
Eine Freundin von mir hatte damals häufig in Trier zu tun (wir leben ca. 90 km von Trier entfernt) und hat mich wenige Tage nach Tanjas Verschwinden zu einem Ausflug dorthin mitgenommen. Damals war eine Ausstellung über den römischen Kaiser Konstantin dort und als Werbung standen in der Stadtmitte überall riesige Füße herum. Und dazwischen erste Versammlungen von Studenten wegen Tanja. Ich glaube, es ging damals eher um private Suchmaßnahmen, wie gesagt, es war wirklich erst wenige Tage her, vielleicht 2-3, seitdem sie vermisst wurde. Ich war gerade schwanger und deshalb vielleicht so empfänglich dafür, dazu kam, dass die Vermisste ein ausgesprochen hübsches Mädchen war. Und innerhalb weniger Wochen war die ganze Region mit privaten Suchplakaten zugepflastert, das ging sogar bis in unsere Heimat.
Ich habe danach immer wieder nach Neuigkeiten zu dem Fall gegoogelt und bin dadurch eben hier gelandet.
Seitdem bin ich zwar hier, schreibe aber nur selten. Die meisten Fälle interessieren mich, grob gesagt, einfach nicht.
Was ich halt sehr frustrierend finde, ist die unterschiedliche Qualität der Beiträge. Manche blubbern nur herum und die Threads drehen sich oft im Kreis.
Ich weiß nicht, wie man das erklären kann. Meinetwegen: jemand wirft einen neuen Gedanken zu einem bestimmten Thema auf. Das wird dann diskutiert und durch andere Forenmitglieder verworfen. Dann dümpelt der Thread wieder ein zwei Seiten vor sich hin, bis jemand anderes, der womöglich nicht mitgelesen hat, die ausdiskutierte Theorie wieder als neue Idee in den Raum stellt. Es wird wieder verworfen, plätschert wieder ein paar Seiten lang, die Theorie wallt wieder auf. *augenroll*
Man kommt häufig einfach nicht weiter. Und konstruktive Beiträge gehen meist einfach unter.

Was mich halt auch immer etwas verwundert hat, war und ist dieser "Tatorttourismus". Dass es offenbar Leute gibt, die weite Strecken fahren, um sich die Örtlichkeiten anzusehen.
Natürlich kenne ich den (oder die?) roten Felsen, an dem Tanja Gräf später entdeckt wurde. Meine Freundin war damals wie gesagt oft in Trier und wir haben ein, zweimal am anderen Moselufer gesessen und in einem der Restaurants direkt am Fluss gegessen. Mit Blick auf den Felsen halt.
Oder im Fall der verschwundenen Birgit Ameis am Flughafen Hahn. Da habe ich zufällig in dem Bereich in Lautzenhausen geparkt, wo man nach ihrem Verschwinden ihr Fahrzeug fand. Ich kannte den Fall damals nicht und hatte dort gehalten, nachdem ich meinen Bruder zum Flughafen gebracht hatte. Meine Tochter war dabei und ich glaube, ich habe mich verfahren und wollte dort wenden. Musste aber anhalten, weil das Kind Kühe an einem Zaun entdeckt hatte. Dass dies der ominöse Parkplatz war, habe ich erst viel später erfahren, als ich von dem Fall gehört habe.

Ansonsten kann ich mich vage an das Gelände erinnern, wo in Saarbrücken der kleine Pascal von der Maikirmes verschwand. Ganz früher waren die Mai- und Oktoberkirmes näher an der Innenstadt, dort war ich öfter. Dann wurde sie etwa ab Mitte der 90er nach Burbach verlegt und soweit ich weiß, findet sie inzwischen wieder woanders statt. Möglich, dass das Gelände auch bebaut wurde. Aber nach Burbach fährt man eh nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt.

Aber das prädestiniert mich alles nicht als Hobbyermittlerin und vermutlich werden sich hier auch keine Jane Marple oder Jessica Fletcher finden... 😞


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14.07.2026 um 03:22
@KleLen
Zitat von KleLenKleLen schrieb:Besonders fragwürdig erscheint das Verhalten einiger Nutzer, die Tatorte oder andere mit Verbrechen verbundene Orte aufsuchen und anschließend in eigenen Threads ausführlich darüber berichten oder sich dafür Anerkennung erhoffen. Ein solches Verhalten kann schnell den Eindruck erwecken, dass persönliche Aufmerksamkeit wichtiger ist als der respektvolle Umgang mit den Betroffenen und dem eigentlichen Kriminalfall.
Ich denke mal, du spielst auf meinen Thread an.
Das hast du zwar etwas falsch aufgefasst, aber gut - dann ist es eben Selbstdarstellung.
Wenn du nur bis "Seite 2" gelesen hättest, würdest du die Hintergründe verstehen, die dargelegt wurden.
Und übrigens ist der Text via ChatGPT oder KI geschrieben worden, aber jedem das seine.

Ansonsten finde ich den Thread und die Idee von @FrauSandmann echt super, und es werden sich Leute finden, die dort mitmachen.


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14.07.2026 um 09:59
Zitat von FrauSandmannFrauSandmann schrieb:Dann mal ein Hoch auf die Moderatoren, die das Forum ja ehrenamtlich betreuen, wenn ich das richtig verstanden habe!
Ich denke, dass die Moderation in diesem Forum eine bedeutende Rolle spielt, auch wenn wir normalen Nutzer natürlich hin und wieder frustriert sind, wenn unsere Beiträge gelöscht werden - oft übrigens dann, wenn unsere Beiträge als Antworten auf gelöschte Beiträge "mitgelöscht" werden.

Natürlich mäandriert so mancher Thread hier immer wieder um gleiche oder ähnliche Fragestellungen - gerade neu hinzugekommene Nutzer tun gut daran, sich möglich umfassend in eine bestehende Diskussion einzulesen, bevor sie sich selbst beteiligen.

Ich sehe mich auch nicht als "Hobby-Fahnder" oder "Internet-Detektiv", aber an manchen Fällen interessiert mich der technische Aspekt. In einem Mordfall wurden Telefonkabel im Keller manipuliert, daraus habe ich dann eine Hypothese entwickelt, und ein Schaltbild gezeichnet, wie ein Nachbar die Gespräche abgehört haben könnte:

Mordfall Anne S. (Seite 4) (Beitrag von sallomaeander)

Das Interessante an dem Forum ist, dass hier Experten für so viele Gebiete mitschreiben.

Kürzlich ging es im Fall Marion B. um Turnschuhe. Schon interessant, über welches Detailwissen einige User beispielsweise zum Thema "Sneaker" verfügen:

Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet (Seite 32) (Beitrag von 321meins)

Hier wird schon einiges an Recherchearbeit zu ungelösten Fällen geleistet, das sich die Fahnder der EB ruhig einmal anschauen könnten.

Wenn sie Zeit und Personal dafür hätten.


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14.07.2026 um 10:39
Zitat von spiky73spiky73 schrieb:Ich kann halt nur von mir selbst erzählen.
Das Thema Kapitalverbrechen hat mich immer schon fasziniert. Vielleicht, weil ich als Kind nie Aktenzeichen XY gucken durfte. 😬
Hier in dieses Forum hat es mich vor Jahren wegen dem Fall Tanja Gräf verschlagen.
Eine Freundin von mir hatte damals häufig in Trier zu tun (wir leben ca. 90 km von Trier entfernt) und hat mich wenige Tage nach Tanjas Verschwinden zu einem Ausflug dorthin mitgenommen. Damals war eine Ausstellung über den römischen Kaiser Konstantin dort und als Werbung standen in der Stadtmitte überall riesige Füße herum. Und dazwischen erste Versammlungen von Studenten wegen Tanja. Ich glaube, es ging damals eher um private Suchmaßnahmen, wie gesagt, es war wirklich erst wenige Tage her, vielleicht 2-3, seitdem sie vermisst wurde. Ich war gerade schwanger und deshalb vielleicht so empfänglich dafür, dazu kam, dass die Vermisste ein ausgesprochen hübsches Mädchen war. Und innerhalb weniger Wochen war die ganze Region mit privaten Suchplakaten zugepflastert, das ging sogar bis in unsere Heimat.
Ich habe danach immer wieder nach Neuigkeiten zu dem Fall gegoogelt und bin dadurch eben hier gelandet.
Seitdem bin ich zwar hier, schreibe aber nur selten. Die meisten Fälle interessieren mich, grob gesagt, einfach nicht.
Was ich halt sehr frustrierend finde, ist die unterschiedliche Qualität der Beiträge. Manche blubbern nur herum und die Threads drehen sich oft im Kreis.
Ich weiß nicht, wie man das erklären kann. Meinetwegen: jemand wirft einen neuen Gedanken zu einem bestimmten Thema auf. Das wird dann diskutiert und durch andere Forenmitglieder verworfen. Dann dümpelt der Thread wieder ein zwei Seiten vor sich hin, bis jemand anderes, der womöglich nicht mitgelesen hat, die ausdiskutierte Theorie wieder als neue Idee in den Raum stellt. Es wird wieder verworfen, plätschert wieder ein paar Seiten lang, die Theorie wallt wieder auf. *augenroll*
Man kommt häufig einfach nicht weiter. Und konstruktive Beiträge gehen meist einfach unter.

Was mich halt auch immer etwas verwundert hat, war und ist dieser "Tatorttourismus". Dass es offenbar Leute gibt, die weite Strecken fahren, um sich die Örtlichkeiten anzusehen.
Natürlich kenne ich den (oder die?) roten Felsen, an dem Tanja Gräf später entdeckt wurde. Meine Freundin war damals wie gesagt oft in Trier und wir haben ein, zweimal am anderen Moselufer gesessen und in einem der Restaurants direkt am Fluss gegessen. Mit Blick auf den Felsen halt.
Oder im Fall der verschwundenen Birgit Ameis am Flughafen Hahn. Da habe ich zufällig in dem Bereich in Lautzenhausen geparkt, wo man nach ihrem Verschwinden ihr Fahrzeug fand. Ich kannte den Fall damals nicht und hatte dort gehalten, nachdem ich meinen Bruder zum Flughafen gebracht hatte. Meine Tochter war dabei und ich glaube, ich habe mich verfahren und wollte dort wenden. Musste aber anhalten, weil das Kind Kühe an einem Zaun entdeckt hatte. Dass dies der ominöse Parkplatz war, habe ich erst viel später erfahren, als ich von dem Fall gehört habe.

Ansonsten kann ich mich vage an das Gelände erinnern, wo in Saarbrücken der kleine Pascal von der Maikirmes verschwand. Ganz früher waren die Mai- und Oktoberkirmes näher an der Innenstadt, dort war ich öfter. Dann wurde sie etwa ab Mitte der 90er nach Burbach verlegt und soweit ich weiß, findet sie inzwischen wieder woanders statt. Möglich, dass das Gelände auch bebaut wurde. Aber nach Burbach fährt man eh nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt.

Aber das prädestiniert mich alles nicht als Hobbyermittlerin und vermutlich werden sich hier auch keine Jane Marple oder Jessica Fletcher finden... 😞
Herzlichen Dank für den Einblick!


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14.07.2026 um 10:43
Zitat von 19881988 schrieb:Ansonsten finde ich den Thread und die Idee von @FrauSandmann echt super, und es werden sich Leute finden, die dort mitmachen.
Das hoffe ich auch :-)
Es würden auch nicht gleich morgen mit der Kamera vor der Tür stehen, sondern ggf. erstmal telefonieren, ein Treffen vereinbaren usw.
Im Moment entwickeln wir auch erstmal eine Idee...


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14.07.2026 um 10:47
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Ich sehe mich auch nicht als "Hobby-Fahnder" oder "Internet-Detektiv", aber an manchen Fällen interessiert mich der technische Aspekt. In einem Mordfall wurden Telefonkabel im Keller manipuliert, daraus habe ich dann eine Hypothese entwickelt, und ein Schaltbild gezeichnet, wie ein Nachbar die Gespräche abgehört haben könnte:

Mordfall Anne S. (Seite 4) (Beitrag von sallomaeander)

Das Interessante an dem Forum ist, dass hier Experten für so viele Gebiete mitschreiben.

Kürzlich ging es im Fall Marion B. um Turnschuhe. Schon interessant, über welches Detailwissen einige User beispielsweise zum Thema "Sneaker" verfügen:

Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet (Seite 32) (Beitrag von 321meins)

Hier wird schon einiges an Recherchearbeit zu ungelösten Fällen geleistet, das sich die Fahnder der EB ruhig einmal anschauen könnten.

Wenn sie Zeit und Personal dafür hätten.
Ganz herzlichen Dank für die Tipps! Ganz so etwas hatte ich im HInterkopf!


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14.07.2026 um 18:48
Ich habe lange überlegt ob ich hier mitschreiben soll. Nu ja, dann machen wir es mal.
Ich bin ja auch schon viele Jahre hier, war auch 2 mal Moderator und auch andererseits längere Zeit raus.
Ich bin damals über den Fall Frauke Liebs zufällig hier gelandet und war vom ersten Moment an begeistert von Almy und habe dann auch viel Zeit hier verbracht. Damals gab's dann den Fall Daniel Dicke ( Mord an einer einsamen Landstasse) der nahtlos überging in den Mord an Lucile Klobut.
Ich muss gestehen das war noch "anderes" Amly. Hier hatte man wirklich den Eindruck ein Teil von Hobbyermittler zu sein. Sehr gute Leute damals unterwegs und sehr sehr faires Diskussionsverhalten.
Die anschließende Zeit als Moderator musste ich gesundheitlich leider abbrechen und war auch länger raus hier.
Nach dem Wiedereinstieg hatte ich die Chance wieder als Mod. einzusteigen.
Aber Almy hatte sich verändert. Hobbyermittler gabs nicht mehr, es gab meiner Meinung nach zu viel Selbstdarsteller die sich als solche sahen und teilweise viele interessante Threads kaputtgemacht haben. Damit konnte ich mich nicht mehr identifizieren und habe als Moderator abgedankt.
Mittlerweile gibt es noch 2-3 Stränge wo ich mich beteiligen gelegentlich und bin auch teilweise überrascht was mittlerweile hier zugelassen wird, siehe als Negatives Beispiel den Thread Fabian, grausam wie dort diskutiert wird. Jede Kleinigkeit wird mehfach zerlegt obwohl es teilweise Sachen sind die niemanden etwas angehen und öffentlich hier gepostet werden. Man muss sich nur mal vorstellen die Tatverdächtige wird, Wiedererwarten, nicht verurteilt. Wenn sie dann einen etwas cleveren Anwalt hätte könnten sich hier einige warm anziehen. Mehr möchte ich dazu aber auch nicht sagen, ist meine persönliche Meinung.
Als Fazit kann ich nach 13 Jahren Almy, sagen, es gibt hier keine Hobbyermittler mehr, die gabs hier mal, als Insider erinnere ich mal an User 111213 ein Expressreporter im Fall Daniel Dicke. Solche Leute gibt's hier wohl kaum noch.
Ich weiss es sind schon harte Worte aber man sollte einfach die ganze Sache hier realistisch betrachten und Almy als das sehen was es ist. Nur ein Diskusionsforum.
Es wird mittlerweile sehr viel mit Userbezug geschrieben, alles wird zitiert und auf andere Meinung reagiert, statt selber mal was eine zu bringen. Nicht falsch verstehen, das ist nicht immer und überall aber immer öfter und das hält mich persönlich immer öfter weg von Almy. Wie ich jetzt, ich ziehe mich wieder zurück und überlasse den Hobbyermittler das Feld.


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15.07.2026 um 06:50
Zitat von KTKT schrieb:siehe als Negatives Beispiel den Thread Fabian, grausam wie dort diskutiert wird. Jede Kleinigkeit wird mehfach zerlegt obwohl es teilweise Sachen sind die niemanden etwas angehen und öffentlich hier gepostet werden. Man muss sich nur mal vorstellen die Tatverdächtige wird, Wiedererwarten, nicht verurteilt. Wenn sie dann einen etwas cleveren Anwalt hätte könnten sich hier einige warm anziehen. Mehr möchte ich dazu aber auch nicht sagen, ist meine persönliche Meinung.
Ist es hier nicht eher so, dass dieser Fall in Medien, gerade wenn man die mächtige Plattform BILD betrachtet, eine nicht unbeträchtliche Rolle einnimmt. In dem genannten Thread werden eben diese Ausführungen als Diskussionsgrundlage hergenommen, was sich sicherlich manchmal reißerisch darstellt. Die Medienlandschaft hat sich nun mal in den letzten Jahren so entwickelt, was natürlich auch auf ein Forum wie Allmy und die hier geposteten Beiträge sowie die entsprechende Moderation Einfluss nimmt. So ist es auch nachvollziehbar, dass für dich der Eindruck entsteht, dass diese nicht mehr die scharfe Klinge ansetzt, wie es vielleicht noch vor einigen Jahren zu recht der Fall gewesen wäre.

@FrauSandmann
Mit deinem ersten Post hast du erwähnt, dass ihr den Fall Nelli Graf ins Auge gefasst habt. Zurecht wurde bereits die Frage gestellt, ob denn die direkten Angehörigen damit einverstanden sind, ob dieser Fall erneut medial in den Mittelpunkt rückt. Sicherlich wird dieser auch hier auf Allmy diskutiert, wobei das Forum aber definitiv nicht die Reichweite genießt, wie es eine ausgestrahlte Dokumentation, in einem öffentlich rechtlichen Sender tun würde. So wie ich es aus den zurückliegenden Posts herausgelesen habe, wurde von euch bisher diesbezüglich noch kein Kontakt aufgenommen. Sollte es nicht, bevor dieser Fall hier in den Raum gestellt wird, im Vorfeld von euch abgeklärt werden, ob die Familie, Verwandte oder nahe Freunde dies den überhaupt wollen? Übrigens, wenn ich hier unseren Thread ansehe, so ist die Diskussion zu diesem Fall eher als ruhend zu bezeichnen. Der letzte dort getätigte Post trägt das Datum vom 09.06.2026.

Unabhängig davon habe ich auch etwas die Befürchtung, dass User, die hier fleißig verschiedene Theorien eines Verbrechens diskutieren, möglicherweise in ein falsches Licht gerückt werden. Es besteht ein gewaltiger Unterschied, ob man als Hobbyermittler oder unseriöser Podcaster durch den Wald hüpft, um z. B. nach den sterblichen Überresten einer Vermissten zu suchen oder eben wie hier, nur über den Sachverhalt und einen möglichen Ablageort diskutiert. Natürlich kann man diesen Umstand ebenso als kritisch betrachten, da man sich doch auch an dem Leid anderer in einer gewissen Form bereichert, trotzdem bin ich überzeugt davon, dass jeder User, der sich hier an einem Meinungsaustausch beteiligt, niemanden durch sein geschriebenes Wort, egal für welche Seite er Partei ergreift, Schaden zuführen möchte.

Man muss auch sehen, dass wir nicht die rechtlichen Voraussetzungen wie z. B. in den USA haben, sondern hier doch gesetzliche Schranken bestehen und mir als Ermittler auch Handlungsmöglichkeiten geben, wenn eben gar zu eifrige Hobbydetektive mir das Leben schwer machen und möglicherweise eine potentielle Spurenlage vernichten oder gar selbstständig mit Befragungen von Angehörigen oder Zeugen beginnen. Deshalb, abschließend nochmals die Bitte, schert hier nicht diesen unseriösen Part der Szene über einen Kamm mit den hier tätigen Usern im Allmy-Forum. Es wäre schön, wenn dies in eurer Dokumentation, bei der für mich der Eindruck entsteht, wenn ich nochmals auf deinen ersten Post zurückblicke, wohl eher ein negatives Bild auf die Szene werfen könnte, Berücksichtigung findet. Die schwarzen Schafe bewegen sich auf einem anderem Terrain. Youtube oder eben auch sehr regelfreie Foren bieten diesbezüglich leider viele, auch aus meiner Sicht, unerwünschte Beispiele.


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