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ARD-Doku zu Hobbyermittlerinnen und Hobbyermittlern

295 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Doku, Nelli Graf, Ungelöster Mordfall ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

ARD-Doku zu Hobbyermittlerinnen und Hobbyermittlern

22.07.2026 um 12:13
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Wenn man Hinweise hat, egal wie wichtig sie erscheinen, sollte man sich IMMER an die Polizei wenden.
In laufe der Jahre habe ich immer wieder festgestellt, wie viel Angst manche Menschen haben die Polizei zu kontaktieren.
Bei mir war es der Vermisstenfall eines 12Jährigen, den ich im Netz verfolgte. Der Bub war schon eine Woche weg, die Feuerwehr hatte bereits vergeblich nach ihm gesucht. Dann aber fand ich diverse FB-Einträge auf Reichsdeppen-Seiten - man kämpfte gegen die "Jugendamts-Maffia" - mit Andeutungen, die zusammengenommen das Bild ergaben, dass man ihn entführt hatte. Erst hatte ich große Hemmungen, die Polizei zu kontaktieren, das Ganze klang reichlich abstrus und ich befürchtete, ausgelacht zu werden, aber die Sorge war völlig unberechtigt, im Gegenteil. Einer der Polizisten sagte: wenn wir nicht Bürger hätten wie Sie, könnten wir unsere Arbeit nicht machen.


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22.07.2026 um 12:23
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Naja. Ich glaube jetzt nicht, dass Ermittler jetzt an irgendwelchen Eingebungen interessiert sind, die jemanden in den Kopf geschossen sind, der nur rudimentär mit dem Fall vertraut ist, da ihm nicht alle Infos vorliegen.
Manchmal ist es ja schon so, dass User Gedanken "raushauen" die recht spontan irgendwelche Verbindungen zwischen einzelnen Fällen zu sehen meinen. Also so nach dem Motto "Ich habe gerade gelesen, da und da ist auch eine blonde Studentin beim Joggen im Park vergewaltigt worden, könnte das nicht was damit zu tun haben?" - nur dass es außer Studentin, blond und Park keine Übereinstimmungen gibt und die Fälle nicht nur zeitlich (20 Jahre) als auch räumlich (mehrere hundert Kilometer) auseinander liegen.

Oder bestimmte "übliche Verdächtige" (Seel, Wichmann, Brückner...), denen man so ziemlich alle ungeklärten Fälle zuschreiben will - da wären die rund um die Uhr beschäftigt gewesen wenn sie das alles begangen hätten.

Aber es gibt dann auch wieder Fälle, wo User ganz konkrete Dinge sagen, also z. B. Beobachtungen die wirklich etwas mit einem Fall zu tun haben könnten. Und da war meist der einhellige Tenor in der Diskussion "Geh' zur Polizei und rede mit denen, schaden kann es nicht..."


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22.07.2026 um 14:27
Zitat von FrauSandmannFrauSandmann schrieb:Woran liegt das?
Nach meiner Wahrnehmung sind "Hobbyermittler" in der öffentlichen Berichterstattung in jüngster Zeit nicht mehr so gut weggekommen oder ihr Tun wird etwas belächelt.
Wenn Medien oder Behörden von einem „Hobbyermittler“ sprechen, schwingt meist Skepsis oder Kritik mit (Streuung von falschen Informationen, Behinderung der Polizei, Verletzung von Persönlichkeitsrechten, eventuell Tatort Kontamination, mitunter Geltungsdrang aka schlauer als die Polizei, Anmassung/Grenzüberschreitung, mangelnde Professionalität).
Nur in der Unterhaltungsbranche bzw in der True Crime Gemeinde ist "Hobbyermittler" mit einem Augenzwinkern noch positiv besetzt.

Wenn ich da zb an den Gabby Petito Fall (2020 oder 21?) denke war das mMn noch anders. Da war man erstaunt und positiv überrascht was die websleuths und Webdetectives an Recherche hervorbrachten und den Fall zielführend beeinflussen konnten.

In der Diskussion hier scheint es aber das jeder User sein eigenes Bild von einem "" Hobbyermittler" hat und was einen solchen ausmacht.
Ich finde den Begriff " Webdetektiv" deutlich freundlicher, aber trifft es nicht ganz, weil " Hobbyermittler" ja nicht ausschließlich im Web unterwegs sind.
Zitat von FrauSandmannFrauSandmann schrieb:Ich persönlich finde das überhaut nicht befremdlich, im Gegenteil eher beeindruckend, dass ihr da dran bleibt und nicht nur an der einmaligen "Sensation" interessiert seid.
Diese Aussage ist für mich wiederum spannend zu sehen wie weit die Meinungen hier auseinander liegen können.


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ARD-Doku zu Hobbyermittlerinnen und Hobbyermittlern

22.07.2026 um 15:50
Auch im Fall der seit nunmehr elf Jahren vermissten fünfjährigen Inga Gehricke waren Reporter von „exactly“ investigativ unterwegs.
Bereits 2019 wurde das Ermittlungsverfahren eingestellt – und vier Jahre später auf Druck der Familie erneut aufgenommen. Die Familie kritisiert die Arbeit der Polizei massiv. "exactly" wertet die Ermittlungsakten aus, um die Frage zu beantworten, ob tatsächlich Ermittlungsfehler passiert sind. Haben solche Fehler möglicherweise dazu geführt, dass andere wichtige Spuren gar nicht verfolgt wurden? Und was kann das aktuelle Ermittlerteam nach zehn Jahren noch tun, um den Vermisstenfall um Inga Gehricke doch noch aufzuklären?
Der Film zeichnet die Polizeiarbeit nach – auf Grundlage der 40.000 Seiten starken Akte, die das Rechercheteam exklusiv einsehen konnte. So wurde großes Augenmerk auf die Suche nach Inga in den angrenzenden Wäldern gelegt. Bei Gesprächen mit Angehörigen und Anwälten und durch das Studium der Akten stellt das Rechercheteam aber fest: Es gibt keine Hinweise darauf, dass das Kind überhaupt den Wald betreten hatte.
Quelle:
https://www.ardmediathek.de/video/exactly/seit-10-jahren-vermisst-das-raetsel-um-inga/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kdW5nLzI4MjA0MC81MDM1NjYtNDgzNjM5





Vielleicht haben @FrauSandmann und ihr Kollege ja Interesse noch zusätzlich einen Fall aus dem Krimibereich investigativ zu begleiten? Journalisten haben ja mit einem Presseausweis ganz andere Möglichkeiten als wir "Hobbyermittler". Warum traut ihr Euch nicht mal an den Fall Paul Burdach aus Rathenow und Sven Scherbenske aus Rhinow ran? Aus einem Vermisstenfall wurden dann zwei Vermisstenfälle, bereits seit 2025 erklärt die Polizei, dass ein Tötungsdelikt nach dem Stand der Ermittlungen nicht ausgeschlossen werden könne. Im Jahr 2026 bestätigte die Staatsanwaltschaft zudem, dass im Zusammenhang mit den Vermisstenfällen auch geprüft wird, ob es Verbindungen der Männer in das Drogenmilieu gab oder gibt.

Übrigens haben auch die Privatermittler Jürgen Trovato und Marcus Rahmsdorf in diesem Fall bereits erfolglos "ermittelt".

Quelle:
Vermisstenfall Paul Burdach aus Rathenow (Beitrag von HolzaugeSHK)


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Das ist sicher keine einfache Recherche, hier wird es kaum Leute geben die ihr Schweigen brechen!

Bildquelle:
Spoiler
https://www.maz-online.de/lokales/havelland/rathenow/spurlos-verschwunden-was-ist-mit-sven-s-aus-rhinow-und-paul-b-aus-rathenow-geschehen-EOA2F5HYSZDKPNOPLKFXJYVBLI.html?outputType=valid_amp



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22.07.2026 um 20:43
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wir nehmen doch die Infos aus den Medien, und entwickeln auf diesen basierend iwelche Theorien. Man entwickelt doch keine These ohne jegliche Infos. Wie sollte das auch gehen
Doch, das passiert. Und wenn Ermittlungsergebnisse oder Polizeifotos nicht zur ausgiebig diskutierten, frei erfundenen These passen, dann müssen Ermittler / Zeugen / … falsch liegen. ;-)

Das ist eventuell interessant:
https://www.fnp.de/frankfurt/web-sleuths-identifizieren-katzenmoerder-anhand-einer-steckdose-94392334.html
https://www.uni-marburg.de/de/aktuelles/news/2025/ag25


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23.07.2026 um 01:12
Wer im Prinzip ja auch "Hobbyermittler" sind, sind die sog. "Pädo-Hunter". Hierzu gibt es gerade diese aktuelle Doku in der ARD:

https://www.ardmediathek.de/video/y-kollektiv/er-jagt-paedokriminelle-zwischen-kinderschutz-und-selbstjustiz/ard/Y3JpZDovL3JhZGlvYnJlbWVuLmRlLzYzNzcyNjEwLTg3NTMtNDhjYi05ZDM0LTY4NWY5ODdiYWYyYi9lcGlzb2RlL3VybjphcmQ6c2hvdzo2MjA5YjVhYmQ4ODZhN2Fj


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23.07.2026 um 07:08
Zitat von emzemz schrieb:Erst hatte ich große Hemmungen, die Polizei zu kontaktieren, das Ganze klang reichlich abstrus und ich befürchtete, ausgelacht zu werden, aber die Sorge war völlig unberechtigt, im Gegenteil. Einer der Polizisten sagte: wenn wir nicht Bürger hätten wie Sie, könnten wir unsere Arbeit nicht machen.
Das sollte jedem bestärken den Schritt zu gehen, wenn man tatsächlich Hinweise hat.


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23.07.2026 um 09:07
Zitat von KieliusKielius schrieb am 17.07.2026:Generell dürften Täter, die vor Jahrzehnten ein Tötungsdelikt begangen haben und nie ermittelt werden konnten, ihre Taten längst verdrängt, abgespalten oder einen Weg gefunden haben, damit zu leben. Ich gehe davon aus, dass solche Täter überhaupt kein Interesse haben sich damit zu beschäftigen, welche Gedanken sich irgendwelche anonymen User in einem Internetforum zu dem von ihnen vor langer Zeit begangenen Verbrechen machen.
So sehe ich das auch. Bei der Vorstellung, dass ein Täter hier mitliest und bei jeder neuen geposteten falschen Theorie ein selbstgefälliges höhnisches Lachen ausstößt, bis ihm eines Tages jemand drauf kommt und zufällig genau den Tatablauf spekuliert der stattgefunden hat, woraufhin ihm dann kalter Schweiss ausbricht und das Lachen im Halse stecken bleibt, kann ich gar nicht mitgehen.
Da geht man von jemandem aus, der stolz auf seine Tat ist, zumindest aber auf die Tatausführung und darauf, dass man ihn bisher nicht ausfindig machen konnte. Das hat aber wohl eher etwas kriminalroman-haftes, als dass es der Realität entspricht, was für Menschen aus welchen Gründen Tötungsdelikte begehen. Ich glaube nicht, dass in Deutschland mehrere Kurt-Werner-Wiechmanns rumlaufen, also Menschen, die sich am den schlimmen Taten (Plural!), die sie begehen, auch noch nachträglich ergötzen.
Die meisten Tötungsdelikte sind Beziehungstaten. In den meisten Fälle, die hier diskutiert werden, sind die Opfer ganz "normale" Menschen, in deren Leben plötzlich so eine Tat hereinbricht. Den Tätern in diesen Fällen wird es ähnlich gehen und entsprechend erschüttert sind sie von ihrer Tat, die sie sicher lieber verdrängen, genauso wie die Angst, doch noch " erwischt " zu werden.
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Und einige User hier sind doch schon selber mit der Kamera rumgelaufen und haben Fotos hier eingestellt.
Du willst es aber doch hoffentlich nicht ernsthaft als "Ermittlung" bezeichnen, wenn jemand Monate nach einer Tat Fotos vom öffentlich zugänglichen Tatort oder sonstigen Schauplätzen einer Tat macht.
Zitat von KangarooKangaroo schrieb:Das sollte jedem bestärken den Schritt zu gehen, wenn man tatsächlich Hinweise hat.
Das Problem ist ja aber gerade, dass man sich einerseits unsicher oft unsicher ist, ob man wirklich einen brauchbaren Hinweis hat. Und andererseits dort regelmäßig Leute anrufen, die der festen Überzeugung sind, dass ihr Hinweis, dass der Nachbar ihrer Cousine dritten Grades "auch mal so einen Hund hatte" oder "dass man dem im XY- Film gezeigten Zeugen doch mal genau auf die Finger schauen sill, weil "mit dem doch was nicht stimmen kann!", durchaus brauchbar und wertvoll ist.

Ich erinnere mich mit Grausen an die wildesten Spekulationen zu einigen Fällen. Z.B. Überlegungen, warum das Verbrechensopfer Birgit Ameis ihr Auto an einer ungewöhnlichen Stelle abgestellt haben könnte. Vom Kauf von Lammfleisch für Ostergrillen von einem lokalen Landwirt mit Übergabe auf dem Parkplatz, der sie dann aber von dort weggelockt hat weil " er das Fleisch woanders hat", um sie in seiner Scheune zu meucheln bis hin zum Moossuchen für Osternester war da einiges an wildesten Theorien dabei, die mit sehr viel Energie verteidigt wurden, obwohl es nicht einen konkreten Anhaltspunkt dafür gab.
Wildeste Phantasien ohne irgendeinen Bezug sind halt leicht zu spinnen, helfen aber der Polizei sicher nicht weiter. Und jemand, der dann selbstkritisch über seinen Hinweis nachdenkt, fragt sich dann halt, ob wirklich was dran ist oder nur die Phantasie mit ihm durchgegangen ist.


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ARD-Doku zu Hobbyermittlerinnen und Hobbyermittlern

23.07.2026 um 10:25
@Jascha
Die Spurensuche im Internet übt auf manche Menschen eine ganz besondere Faszination aus. Sie formieren sich in Gruppen und untersuchen detektivisch laufende Kriminalfälle oder abgeschlossene, sogenannte „Cold Cases“. Diesem auch „Web Sleuthing“ (engl. für im Web nachspüren) genannten Phänomen spürt nun ihrerseits die Medienwissenschaftlerin Dr. Anne Ganzert nach, die zum Thema „Web Sleuthing. Medienpraktiken kriminalistisch ermittelnder Amateure“ an der Philipps-Universität Marburg eine Emmy-Noether-Forschungsgruppe aufbaut und in diesem Rahmen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bis zu 6 Jahre rund 1,8 Millionen Euro erhält.
„Wir wollen erforschen, wie Menschen im Internet selbst anfangen, zu ermitteln – zum Beispiel bei vermissten Personen oder ungeklärten Kriminalfällen“, erläutert die Medienwissenschaftlerin. „Dabei schauen wir, wie soziale Medien, Foren und Plattformen genutzt werden, um Spuren zu suchen, Theorien zu entwickeln oder andere zu mobilisieren.“ Die Forschenden wollen verstehen lernen, wie es zu solchen ehrenamtlichen, digitalen Kooperationsformen kommt und wie genau die Hobbydetektive digital zusammenarbeiten. Und auch welche Rolle das beliebte „True Crime“-Genre dabei spielt, dessen Podcasts und Dokumentationen nicht erst seit der Corona-Pandemie weltweit große Verbreitung gefunden haben.
https://www.uni-marburg.de/de/aktuelles/news/2025/ag25

Vielen Dank für die Links! Interessante Arbeit von Dr. Anne Ganzert. Sie erforscht uns :D Mich würden die Fälle schon näher interessieren, die mit Hilfe von oder durch Web Sleuthing gelöst werden konnten. Hast nicht Lust mal einen Thread darüber zu machen :D Ich schaffe es zeitlich einfach nicht.


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23.07.2026 um 10:51
@mitH2CO3
@Jascha

Auch vielen Dank von mir für die Links! Das ist extrem spannend und passt ganz gut mMn zu einigen hier angemeldeten Usern.


Und genau solche Leute sucht die Polizei Sachsen-Anhalt für ihren ersten True-Crime-Hackathon am 25.09.2026.
Gesucht werden engagierte Menschen ab 18 Jahren, die Interesse an Ermittlungsarbeit haben, Spürsinn, Kreativität sowie Recherchegeschick mitbringen und beispielsweise aus den Bereichen Informatik/ Data Science/ Geoinformatik, Psychologie/ Verhaltensanalyse, Rechtswissenschaften, Statistik und Mathematik oder Sozialwissenschaften kommen, aber auch gern aus anderen Bereichen. Vorkenntnisse zur Polizeiarbeit sind nicht erforderlich. Entscheidend sind Neugier, Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, gemeinsam strukturiert an komplexen Fragestellungen zu arbeiten.
Quelle:
https://www.sachsen-anhalt.de/bs/pressemitteilungen/polizei?tx_tsarssinclude_pi1%5Baction%5D=single&tx_tsarssinclude_pi1%5Bcontroller%5D=Base&tx_tsarssinclude_pi1%5Buid%5D=658071&cHash=37900616f399712f34292f2050675b7e


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23.07.2026 um 10:58
Zitat von GrillageGrillage schrieb:
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Und einige User hier sind doch schon selber mit der Kamera rumgelaufen und haben Fotos hier eingestellt.
Du willst es aber doch hoffentlich nicht ernsthaft als "Ermittlung" bezeichnen, wenn jemand Monate nach einer Tat Fotos vom öffentlich zugänglichen Tatort oder sonstigen Schauplätzen einer Tat macht.
Wer oder was sagt dir denn welchen Fall / Fälle ich meine und zu welchem

Zeitpunkt des Vermisstenfalles es geschehen ist.

Sag es mir, und dann diskutiere ich gerne mit dir darüber.


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23.07.2026 um 11:07
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Wer oder was sagt dir denn welchen Fall / Fälle ich meine und zu welchem

Zeitpunkt des Vermisstenfalles es geschehen ist.
Ich dachte, dass das eher allgemein von Dir gemeint war. Wenn man zum Verständnis Deines Beitrages hätte wissen müssen, dass er sich auf einen konkreten Fall und noch dazu welchen bezieht, hättest Du diesen Fall doch sicher darin benannt.


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23.07.2026 um 11:54
Zitat von KieliusKielius schrieb am 17.07.2026:In aller Regel lesen Ermittler hier selbstverständlich nicht mit. Weil sie gar keine Zeit dafür haben. Sie müssen nämlich ihre Arbeit machen
Wenn ich davon ausgehen kann, das andere Berufsgruppen ebenfalls ihrer Arbeit nachgehen, dann würde das ja bedeuten
das auf Allmy nur User mitlesen, die (aktuell) keine Arbeit haben.


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23.07.2026 um 12:18
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ich dachte, dass das eher allgemein von Dir gemeint war. Wenn man zum Verständnis Deines Beitrages hätte wissen müssen, dass er sich auf einen konkreten Fall und noch dazu welchen bezieht, hättest Du diesen Fall doch sicher darin benannt.
Ihr habt hier im Thread so viele verschiedene Fälle zum Thema, da wollte ich nicht dazwischen grätschen.
Das wäre ja auch unproduktiv.

Ich verstehe immer noch nicht genau was der Threadersteller von uns möchte.
Soll sich hier jemand als "Ermittler" outen, oder was ist gewünscht.

Ihr habt so viele, aus Eurer und auch meiner Sicht, interessante Fälle gepostet.. eine klare Resonanz oder ein spezielles Interesse in eine Richtung
habe ich bei der Erstellerin noch nicht erkannt.

Es wird alles allgemein gehalten.

Dokus oder Podcast gibt es doch (so glaube ich), schon zu allen Fällen. Also dürfte es nicht in diese Rtg. gehen.

Sich selber einen interessanten Fall hier im Forum rauszusuchen ist ja auch nicht schwer, alleine an der Anzahl der Beiträgen
kann man schon das Interesse erkennen.

Könnte es sein, dass ein Interesse an den Usern besteht und diese zum Thema gemacht werden sollen?


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23.07.2026 um 12:37
Zitat von Dr.EdelfroschDr.Edelfrosch schrieb:Wenn ich davon ausgehen kann, das andere Berufsgruppen ebenfalls ihrer Arbeit nachgehen, dann würde das ja bedeuten
das auf Allmy nur User mitlesen, die (aktuell) keine Arbeit haben.
Da bist du etwas zu weit gesprungen, @Dr.Edelfrosch, denn du antwortest auf eine Aussage, die ich gar nicht getroffen habe...

Ich habe weder geschrieben, dass Ermittler nie hier reinschauen würden, noch dass Berufstätige keine Zeit für Foren hätten.

Meine These war lediglich: In aller Regel sind Ermittler in Ausübung ihres Berufes mit ihrer eigentlichen Arbeit beschäftigt und verfolgen hier deshalb keine Diskussionen.
Und erst recht machen sie sich keine Hoffnungen, dass sie hier durch Mitlesen entscheidenden Input für die Bearbeitung oder Aufklärung ihres Falles aufschnappen könnten.


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23.07.2026 um 12:40
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Könnte es sein, dass ein Interesse an den Usern besteht und diese zum Thema gemacht werden sollen?
Keine Ahnung, warum Du jetzt 14 Seiten Diskussion gebraucht hast, um das zu mutmaßen. Es hätte auch gereicht, den Eingangspost zu lesen um das sogar sicher wissen zu können, denn da heißt es schon im ersten Absatz:
Zitat von FrauSandmannFrauSandmann schrieb am 10.07.2026:Derzeit recherchieren wir für ein großes Doku-Projekt der ARD über Webdetektivinnen und Webdetektive in Deutschland und sind dabei auf dieses Forum gestoßen.
Und weiter unten:
Zitat von FrauSandmannFrauSandmann schrieb am 10.07.2026:Was wir uns erträumen: Sehr gerne möchten wir einige von euch kennenlernen, – erst einmal komplett unverbindlich und off the record per Forum, Mail und/oder Telefon, später gerne auch persönlich – und so schließlich eine Gruppe von zu einem Fall ermittelnden Menschen finden, die wir mit der Kamera für eine große ARD-Doku begleiten dürfen.
Aber jetzt geht es um Nichts als einen ersten Kontakt, wie gesagt, ohne jede Verpflichtung.
Es geht eben nicht darum, einmal mehr einrn realen Kriminalfall zu dokumentieren, sondern darum, was Menschen dazu bringt, sich in ihrer Freizeit recht intensiv mit Kriminalfällen zu beschäftigen.


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23.07.2026 um 12:50
Zitat von KieliusKielius schrieb:Meine These war lediglich: In aller Regel sind Ermittler in Ausübung ihres Berufes mit ihrer eigentlichen Arbeit beschäftigt und verfolgen hier deshalb keine Diskussionen.
@Kielius
Zumindest werden sie das nicht während ihrer Arbeitszeit machen.
Ob ein Ermittler Aber nicht auch mal in seiner Freizeit ein Forum besucht vermag ich nicht beurteilen zu können.


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23.07.2026 um 13:31
Zum Thema Foto machen. Wenn jemand den Tatort oder irgendein Areal, welches tatrelevant sein könnte, fotographiert und dann auswertet mit anderen Usern, ist dies eine Tätigkeit eines Hobbyermittlers in meinen Augen.

Denn nichts anderes machen richtige Ermittler auch. Es ist natürlich mehrere Klassen drunter, deswegen ja auch Hobby...

Sie werden keinen DNA-Analysen machen, keine Schuhabdrücke sichern etc Ich glaube, viele vergessen das wichtige Wort Hobby vor Ermittler.


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23.07.2026 um 13:41
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Keine Ahnung, warum Du jetzt 14 Seiten Diskussion gebraucht hast, um das zu mutmaßen. Es hätte auch gereicht, den Eingangspost zu lesen um das sogar sicher wissen zu können, denn da heißt es schon im ersten Absatz:
Da kann man mal sehen, wie niedrig mein Verständnis für sowas ist.
Zitat von GrillageGrillage schrieb am 11.07.2026:Natürlich stehen ganz oben Fälle, die auch stark in den Medien diskutiert wurden, wie etwa Frauke Liebs, die vermisste Scarlett oder Lars Mittank. Und du hast ja geschrieben dass ihr lieber einen Fall vorstellen wollt, der noch nicht so starke öffentliche Aufmerksamkeit bekommen hat.
Ach, der Ersteller wollte doch keinen Fall / Fälle vorstellen.. habe ich dich da falsch verstanden?
Zitat von GrillageGrillage schrieb am 11.07.2026:Vielleicht kannst du so zunächst ein paar zu Euren Kriterien passende Fälle raussuchen und dann Accounts, die dort besonders aktiv waren, persönlich ansprechen, was sie an dem Fall besondere interessiert hat und warum sie mit so viel Engagement dort diskutiert haben.
Noch einfache wäre es, wenn man ganz oben unter "Aktivste Mitglieder" nachsieht und deren Legende verfolgt.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Es geht eben nicht darum, einmal mehr einrn realen Kriminalfall zu dokumentieren, sondern darum, was Menschen dazu bringt, sich in ihrer Freizeit recht intensiv mit Kriminalfällen zu beschäftigen.
Sorry, ich verstehe deine Wiedersprüche manchmal nicht.

Einmal schreibst du dass der Ersteller einen Fall vorstellen möchte und dann wieder..
Zitat von GrillageGrillage schrieb:was Menschen dazu bringt, sich in ihrer Freizeit recht intensiv mit Kriminalfällen zu beschäftigen
Ok, lassen wir das jetzt


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23.07.2026 um 13:44
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Ich verstehe immer noch nicht genau was der Threadersteller von uns möchte.
Hierzu möchte sich die Threaderstellerin eben nicht genau festlegen.
Sie sammelt Material und ist offen in alle Richtungen.


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