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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

818 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mordfall, Memmingen, daniel emminger ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

29.07.2026 um 18:39
Es wird um Hilfe bei der Klärung des Mordes an Daniel Emminger gebeten:
Die Staatsanwaltschaft Memmingen und die Kriminalpolizeiinspektion Memmingen bitten um Ihre Mithilfe!

Am 03.04.2026 wurde der 33-jährige Daniel EMMINGER tot auf seinem Einödhof nahe des bayerischen Bedernau gefunden. Ermittlungen ergaben, dass der Geschädigte in der Nacht vom 31.03.2026 auf den 01.04.2026 mit einem Gewehr erschossen wurde.

Daniel EMMINGER lebte als Selbstversorger, betrieb eine solidarische Landwirtschaft, hielt Kurse zu verschiedenen Themen ab und bot auch Stellplätze für durchreisende Camper an.
Quelle: https://www.bka.de/DE/IhreSicherheit/Fahndungen/Personen/UnbekanntePersonen/Mord_DE_Unterallgaeu/Sachverhalt_Mord_Daniel_EMMINGER.html

Für die Polizei ist die Beantwortung folgender Fragen von Bedeutung:

Haben Sie zwischen dem 31.03.2026 und 01.04.2026 im Bereich Bedernau/Kunzach verdächtige Beobachtungen gemacht?
Sind Ihnen in diesem Zeitraum ortsfremde oder verdächtige Personen sowie Fahrzeuge aufgefallen?
Kennen Sie Personen aus dem Umfeld des Getöteten oder des Tatorts, die über ein legales oder illegales Gewehr verfügen und im Umgang mit diesem geübt sind?
Kennen Sie Personen aus dem Umfeld des Getöteten oder des Tatorts, die nach dem 01.04.2026 versucht haben, ein legal besessenes Gewehr zu veräußern?
Kennen Sie Personen aus dem Umfeld des Getöteten oder des Tatorts, die nach dem 01.04.2026 wegen eines Hörschadens aufgefallen sind oder sich deshalb in ärztliche Behandlung begeben haben?

Ein trauriger und mysteriöser Fall.
Der Verstorbene schien jedenfalls regional nicht unbekannt zu sein und wurde zum Beispiel im letzten Jahr von der Mindelheimer Zeitung vorgestellt. Außerdem war er Vorsitzender des Vereins Autarkia Naturnah: https://www.autarkia-naturnah.de/

Bisher gibt es noch nicht viele Informationen zur Tat, aber da die Staatsanwaltschaft explizit um Mithilfe bittet, finde ich einen eigenen Thread nicht verkehrt.
Zu Ermittlungszwecken wurde nun die SOKO Waldrand gegründet. Der Fall wird heute in Aktenzeichen XY Erwähnung finden.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

29.07.2026 um 20:44
Die Polizei geht bei Aktenzeichen XY davon aus, dass das Motiv in Neid und Eifersucht liegen könnte (es wurden wechselnde Beziehungen erwähnt), oder Wut auf den Lebensstil. Der Hof scheint nicht so zu wirken, als wären dort Reichtümer zu holen, und war baufällig.

Es wurde auch noch einmal auf die Veranstaltungen mit teils hohen Teilnehmerzahlen auf dem Hof hingewiesen. Auf dem Gelände gibt es keine Kanalisation oder fließend Wasser, man denkt, das könnte Anwohner gestört haben.

Was die Waffe betrifft, ist die Polizei nicht sicher, ob es ein Jagdgewehr oder ein Gewehr aus dem 2. WK war. Das Gewehr wurde im Haus genutzt, weshalb man vermutet, der Schütze habe Gehörschutz getragen oder würde einen Gehörschaden davongetragen haben.


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29.07.2026 um 20:59
@Cheaha
Danke für die Erstellung der Diskussion.

Einmal die polizeilichen Meldungen dazu:

Erstmeldung:

https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/100842/index.html

Spoiler04.04.2026, Polizeipräsidium Schwaben Süd/West
Männliche Person tot aufgefunden
BREITENBRUNN / LKR. UNTERALLGÄU. Am Freitag, den 03.04.2026, wurde in einem Anwesen im Ortsteil Bedernau ein 33-jähriger Mann tot aufgefunden. Die Todesursache ist derzeit unklar und Gegenstand der laufenden kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

Nach den Erstmaßnahmen der Polizeiinspektion Mindelheim wurden die Ermittlungen von der Kriminalpolizeiinspektion Memmingen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Memmingen übernommen. Umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen und die Tatortarbeit dauerten bis in die späte Nacht an. Zur Unterstützung der Maßnahmen waren am Freitagabend Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks zum Ausleuchten der Einsatzstelle vor Ort.

Aufgrund der laufenden Ermittlungen können zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben gemacht werden. (KPI Memmingen)


Folgemeldung eine Woche später:

https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/101100/index.html

Spoiler10.04.2026, Polizeipräsidium Schwaben Süd/West
Verdacht eines Tötungsdeliktes | Durchsuchung eines landwirtschaftlichen Anwesens
BREITENBRUNN / LKR. UNTERALLGÄU. Die Kriminalpolizeiinspektion Memmingen ermittelt unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Memmingen wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes. Aufgrund der umfangreichen kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurde hierfür die Sonderkommission „Soko Waldrand“ eingerichtet.

Ein 33-jähriger Mann wurde im Bereich des Weilers Kunzach leblos aufgefunden. Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurde heute das Anwesen eines 50-jährigen Tatverdächtigen durchsucht. Bei den Maßnahmen waren Spezialkräfte im Einsatz. Darüber hinaus unterstützten Kräfte der Bereitschaftspolizei sowie Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West.

Die Hintergründe der Tat sowie der Tathergang sind Gegenstand der andauernden Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Memmingen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Memmingen.

Auf die bis zur rechtskräftigen Verurteilung geltende Unschuldsvermutung wird ausdrücklich hingewiesen.

Zeugen, welche zwischen dem 31.03.2026 und dem 03.04.2026 im Bereich des Weilers Kunzach verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Memmingen unter Tel. 08331 100-0 zu melden. (KPI Memmingen)



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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

29.07.2026 um 21:00
Naja, konservatives, ländliches Bayern und ein esoterischer Hippie mit so inkompatiblen Ansichten zur dortigen Bevölkerung. Viele Jäger oder Landwirte besitzen unregistrierte alte Jagd- oder Kriegswaffen. Dass jemand so dumm war das mit einer registrierten Waffe zu machen glaub ich kaum.

Ich würde daher darauf tippen dass es da einen Konflikt gab oder einfach jemand einen Hass auf seinen Lebensstil entwickelt hat. Da sollte die Polizei mal die ortsansässigen Jäger und Landwirte überprüfen..


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

29.07.2026 um 22:04
Wenn man von Jagdmunition ausgeht, wie bei XY vermeldet und man schon gezielt in der Hinsicht schaut, wundert es mich, dass man nicht näheres dazu angibt.

Die Annahme, der Täter müsse "Ohrenschmerzen" haben, weil die Waffe im geschlossenen Raum abgefeuert wurde, halte ich für völligen Nonsens. Die meisten Jäger mit Jagdwaffen verfügen über Schalldämpfer.

Daher wäre es interessant, wenn sie etwas über das Kaliber der Munition gesagt hätten, da gibt es viele Standards, aber eben auch Exoten. Gleiches gilt für die Art der Munition. Bleihaltig, bleifrei, Geschosstyp, da müsste es eigentlich eine Menge Ermittlungsansätze geben.

Verstehe ich alles nicht, zumal man ja offenbar von einem TV aus dem persönlichem oder räumlichen Umfeld des Opfes ausgeht.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

29.07.2026 um 22:09
Vom Setting her erinnert mich der Fall an einen anderen vor wenigen Jahren in Aktenzeichen XY vorgestellten Fall:

Kopfschussmord mit Schrotflinte auf Einödhof in Niederbayern (2021) (Beitrag von Kielius)

In dem Fall wurde ein Mann ebenfalls auf seinem Hof mit einer Langwaffe regelrecht hingerichtet. Auch dort gab es einen ganzen Strauß an möglichen Tatmotiven.

Es gibt sicherlich keinen Zusammenhang zwischen den Fällen, aber in Bayern scheint man hinsichtlich Tatdurchführung rustikaler unterwegs zu sein als in anderen Regionen.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

29.07.2026 um 22:13
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Vom Setting her erinnert mich der Fall an einen anderen vor wenigen Jahren in Aktenzeichen XY vorgestellten Fall:

Kopfschussmord mit Schrotflinte auf Einödhof in Niederbayern (2021) (Beitrag von Kielius)

In dem Fall wurde ein Mann ebenfalls auf seinem Hof mit einer Langwaffe regelrecht hingerichtet. Auch dort gab es einen ganzen Strauß an möglichen Tatmotiven.

Es gibt sicherlich keinen Zusammenhang zwischen den Fällen, aber in Bayern scheint man hinsichtlich Tatdurchführung rustikaler unterwegs zu sein als in anderen Regionen.
Hängt vermutlich nicht zuusammen, da ja im vorliegenden Fall eher ein persönliches Motiv unterstellt wird.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

29.07.2026 um 22:34
Zitat von Pitmaster_CPitmaster_C schrieb:Die Annahme, der Täter müsse "Ohrenschmerzen" haben, weil die Waffe im geschlossenen Raum abgefeuert wurde, halte ich für völligen Nonsens. Die meisten Jäger mit Jagdwaffen verfügen über Schalldämpfer.
Vielleicht ist es ein exotisches Kaliber oder eines das vor allem bei ältern Jagdwaffen vorkommt. Eine Waffe mit Schalldämpfer wäre eine aktuelle und damit eher eine registrierte Waffe. Damit jemanden in der näheren Umgebung jemanden zu töten wäre extrem dumm weil man sofort hochverdächtig wäre. Es gibt aber wie gesagt noch unregistrierte Jagdwaffen die aus der Nachkriegszeit stammen und halt in der Familie weitergegeben wurden. Die hat eher keinen Schalldämpfer weil die bis vor 5-10 Jahren noch kaum hierzulande bei Jägern verbreitet. Diese Waffe mit einem Schalldämpfergewinde bei einem Büchsenmacher nachrüsten zu lassen und dann für einen Mord zu verwenden wäre auch ziemlich dumm.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

29.07.2026 um 22:51
Zitat von kokokokokokokokokoko schrieb:Vielleicht ist es ein exotisches Kaliber oder eines das vor allem bei ältern Jagdwaffen vorkommt. Eine Waffe mit Schalldämpfer wäre eine aktuelle und damit eher eine registrierte Waffe. Damit jemanden in der näheren Umgebung jemanden zu töten wäre extrem dumm weil man sofort hochverdächtig wäre. Es gibt aber wie gesagt noch unregistrierte Jagdwaffen die aus der Nachkriegszeit stammen und halt in der Familie weitergegeben wurden. Die hat eher keinen Schalldämpfer weil die bis vor 5-10 Jahren noch kaum hierzulande bei Jägern verbreitet. Diese Waffe mit einem Schalldämpfergewinde bei einem Büchsenmacher nachrüsten zu lassen und dann für einen Mord zu verwenden wäre auch ziemlich dumm.
Deine Ausführungen kann ich gut nachvollziehen. Es mag auch sein, dass es gerade in Bayern noch einige unregistrierte Jagdwaffen gibt. Das mit dem Schalldämpfer ist auch nur meine Theorie dahingehend, dass im Filmfall eben gezeigt wurde, es müsse ein Problem des Täters vorliegen.

Daher komme ich wieder auf das Kaliber zurück.

Wenn mich einer fragt, kennen Sie einen Jäger der Kaliber .308, 30-06, 8x57 schießt würde ich sagen alle. Fragt mich einer nach 8,5x55 Blaser oder .300 WIN MAG würde ich sagen keiner. Bei 7x65R würde ich sagen es wird vermutlich eine kombinierte Waffe sein, entweder älterer Jäger oder jemand der so etwas gekauft hat, in den letzten Jahren.

Ist die Munition bleihaltig, würde ich sagen, kein jüngerer Jäger kauft sich dass, weil es nicht mehr erlaubt ist...

Also eigentlich viele Ansätze.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

29.07.2026 um 23:05
Leider wurden keine weiteren Angaben zur Munition gemacht. War es eine Hülse, wie sie schon im zweiten WK genutzt wurde? Sowas wie 7 × 57 Mauser? Das würde dann erklären, weshalb man auch die Waffe selbst nicht genauer eingrenzen konnte und sagte, es könne eine WK Waffe sein oder ein modernes Jagdgewehr…

Aber sind die Hülsen nicht auch gestempelt und würden sich darüber zeitlich einordnen lassen?

Im Endeffekt bezweifle ich, dass einen Informationen zur Waffe näher an den Täter bringen, da es wahrscheinlich keine registrierte Waffe war und auch Jäger, die mehrere Gewehre haben, nichtregistrierte Waffen rum liegen haben könnten.. Also es schränkt den Täterkreis nicht großartig ein.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

29.07.2026 um 23:17
Zitat von CheahaCheaha schrieb:Leider wurden keine weiteren Angaben zur Munition gemacht. War es eine Hülse, wie sie schon im zweiten WK genutzt wurde? Sowas wie 7 × 57 Mauser? Das würde dann erklären, weshalb man auch die Waffe selbst nicht genauer eingrenzen konnte und sagte, es könne eine WK Waffe sein oder ein modernes Jagdgewehr…

Aber sind die Hülsen nicht auch gestempelt und würden sich darüber zeitlich einordnen lassen?

Im Endeffekt bezweifle ich, dass einen Informationen zur Waffe näher an den Täter bringen, da es wahrscheinlich keine registrierte Waffe war und auch Jäger, die mehrere Gewehre haben, nichtregistrierte Waffen rum liegen haben könnten.. Also es schränkt den Täterkreis nicht großartig ein.
Eine schwierige Frage. Hülsen selber sagen wenig aus, da es Wiederlader gibt, die Hülsen im Schießstand sammeln um sie Wiederzuladen. Ob die Hülse von 1980 oder 2026 ist, lässt sich kaum feststellen, zumal höchstens Hersteller und Kaliber drauf stehen.

Tatsächlich glaube ich nicht, das viele Jäger unregistrierte Waffen haben, weil jederzeit eine Kontrolle kommen kann.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

29.07.2026 um 23:37
Der Fall dürfte - wie auch der andere aus Geratskirchen (39j. erschossen) - dauerhaft im Status ungelöst verharren. Es werden sich da keine zielführenden Punkte ergeben. Bayern hat da wohl ein besonderes Faible für Einödhofmorde.Stichwort Hinterkaifeck.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

29.07.2026 um 23:38
Ist ja ne interessante "Parallele":
- 31.03.1922 zum 01.04.1922 - Morde Einödhof Hinterkaifeck, gefunden: 04.04.1922
- 31.03.2026 zum 01.04.2026 - Mord Einödhof Nähe Bädernau, gefunden: 03.04.2026

Ich will hier nichts konstruieren. Find das bloß interessant.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

29.07.2026 um 23:42
Erstes Update zu den eingegangenen Hinweisen:
Der 33-jährige Daniel Emminger wurde vermutlich in der Nacht zum 1. April 2026 auf seinem abgelegenen Hof im Unterallgäu erschossen. Für die Kripo deutet vieles auf eine gezielte Hinrichtung hin. Doch wer hätte ein Motiv? Störte sich jemand an seinem alternativen Lebensstil oder spielten Eifersucht und persönliche Konflikte eine Rolle?

Die Kripo Memmingen hoffte vor allem auf Hinweise auf die Tatwaffe und mögliche Mitwisser. Und genau die hat sie wohl bekommen. Denn noch während der Sendung gingen mehrere Hinweise von Personen aus der Umgebung ein, die etwas zu einer entsprechenden Waffe sagen konnten. Welche Bedeutung diese Hinweise für die Ermittlungen haben, wird nun überprüft.
Das sind die ersten Ergebnisse zu den Fällen (Aktenzeichen XY vom 29. Juli 2026)


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

29.07.2026 um 23:58
In der Folgemeldung der Polizei stand ja bereits dass es einen TV gibt und es auch eine Durchsuchung bereits gab.

Hab mir jetzt eben den XY Beitrag angesehen. Da wird das ja nicht erwähnt.

Aber ganz am Ende appelliert die Kommissarin dass die bisherigen Zeugen nochmal überlegen sollen ob sie nicht mehr wissen (sinngemäß)

Zusammen damit und der Folgemeldung (die nicht aufgeklärt hinsichtlich Entlastung?) klingt es für mich so, dass man eigentlich mit dem XY Beitrag eher gezielt appellieren will?


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

30.07.2026 um 02:45
Ob ein Schalldämpfer im Gebrauch war, würde man anhand der Schmauchpartikel feststellen können. Auf einen zB Mauser K98 zB, hab ich sowas noch nicht gesehen- der würde zum Thema Jagd- und Kriegswaffe passen.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

30.07.2026 um 07:38
Ich vermute der Mordfall ist ein bisschen politisch. Was ich allgemein nicht toll finde, ist wie einige Bayern/die Bevölkerung darstellen. Wird sind keine Hinterwäldler die mit Schrotflinten ihre Landsleute erschießen.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

30.07.2026 um 09:46
Ich habe mir den Beitrag von XY auch angesehen. Ich kann das Motiv "Eifersucht " hier zumindest in Bezug auf den Lebensstil des Opfers nicht ganz nachvollziehen. Ich meine er hat ja nicht im Lotto gewonnen und sich einen Ferrari vor die Tür gesetzt. Der vom Opfer gelebte Lebenstil hätte vom Neider nachgeahmt werden können, da ging es ja nicht um Geld, das man hat oder nicht, sondern um einen machbaren und erlernbaren Weg Natur und Landwirtschaft zu lernen.
Auch der Hinweis der Kriminalrätin, dass auf dem Hof keine funktionierende Kanalisation besteht, kann ich nicht als Motiv für einen Mord sehen. Ich meine, wenn ich als Teilnehmer zu einer Veranstaltung gehe und finde dort keine Toilette vor, dann ist das ärgerlich, aber doch kein Grund für Mord. Zudem gehe ich davon aus, dass das Opfer entweder die Teilnehmer voran informiert hat oder eine Lösung parat hatte. Irgendwie wird er sich auf dem Gelände ja auch erleichtert haben müssen, schließlich wohnte er da.
Solch ein Mord muss ja mit viel Hass in Verbindung stehen. Ein fehlendes Klo oder ein alternativer, esoterischer Lebenstil kann doch kein Grund sein, jemanden eiskalt zu erschießen.
Eifersucht vielleicht, aber auf etwas anderes. Vielleicht ging es doch um eine Frau. Eventuell ist er einer vergeben Frau aufgefallen, die vielleicht von ihm geschwärmt hat und der Partner/ Ehemann hat Rot gesehen und ist ausgeflippt. Oder es gab eventuell schon ein Verhältnis.
Auch zur Waffe: Wenn ich eine solche Flinte kenne und bedienen kann, weiß ich, dass diese sehr laut ist. Ich vermute der Täter hatte einen Hörschutz.
Leider erfährt man ja nichts Näheres zu den Räumen, wo das Opfer gefunden wurde und andere Gegebenheiten. Eventuell würde es Aufschluss darüber geben, wie der Täter zum Opfer gelangt ist, ob er beispielsweise eingelassen wurde oder eingebrochen ist, ob es nachts oder tagsüber geschehen ist etc.
Man kann ja auch nicht ausschließen, dass die Waffe vom Hof des Opfers kommt. Vielleicht gab es einen Streit, der eskaliert ist und der Täter hat die Waffe gesehen und das Opfer im Affekt erschossen.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

30.07.2026 um 10:32
Zitat von Julie82Julie82 schrieb:Auch der Hinweis der Kriminalrätin, dass auf dem Hof keine funktionierende Kanalisation besteht, kann ich nicht als Motiv für einen Mord sehen. Ich meine, wenn ich als Teilnehmer zu einer Veranstaltung gehe und finde dort keine Toilette vor, dann ist das ärgerlich, aber doch kein Grund für Mord.
Für den einzelnen Besucher ist das sicher kein Problem wenn er mal seine Notdurft im Freien machen muss, für die umliegenden Nachbarn evtl. schon wenn das hunderte Leute machen.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

30.07.2026 um 10:37
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:Für den einzelnen Besucher ist das sicher kein Problem wenn er mal seine Notdurft im Freien machen muss, für die umliegenden Nachbarn evtl. schon wenn das hunderte Leute mache
Stimmt, aber dagegen hätte man ja auch bestimmt erfolgreich rechtlich vorgehen können.


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