-Dandelion- schrieb:Die Fragen, die von den Ermittlern teilweise gestellt werden, lassen mich irgendwie vermuten, dass das Handy nicht gefunden wurde?
Was denkt ihr?
Wenn es vorliegen würde, dann könnte man seine Bewegungsdaten doch auslesen
Seine Bewegungsdaten könnte man meiner Meinung nach mit einer Funkzellenabfrage ja trotzdem bestimmen, auch wenn das Handy nicht vorliegt.
Die Funkzellenabfrage (FZA) ist eine unter Richtervorbehalt stehende offene Ermittlungsmaßnahme zum Zweck der Strafverfolgung bei Straftaten von erheblicher Bedeutung. Die Behörden fragen dabei Telekommunikationsverbindungsdaten ab, die in einer bestimmten, räumlich bezeichneten Funkzelle in einem bestimmten Zeitraum anfallen
Die Norm nennt drei Tatbestandsvoraussetzungen:
Es muss eine Straftat von auch im Einzelfall erheblicher Bedeutung vorliegen
Die Erhebung der Daten muss in einem angemessenen Verhältnis zur Bedeutung der Sache stehen
Die Erforschung des Sachverhalts oder die Ermittlung des Aufenthaltsortes des Beschuldigten auf andere Weise muss aussichtslos oder wesentlich erschwert sein (Subsidiaritätsklausel)
Quelle:
Wikipedia: Funkzellenabfrage Wobei es hier der Aufenthalt eines Opfers wäre und dazu hätte man eventuell keinen konkreten Hinweis zu einem Ort, vermutlich schwierig da den Umkreis einzugrenzen.
Ich könnte mir vorstellen dass, da offenbar ein richterlicher Beschluss nötig ist noch als letzter Weg zuvor die Möglichkeit versucht wird durch Zeugenhinweise herauszufinden wo sich Herr Emminger in den Tagen vor dem 31.03. aufgehalten hat
Die Ermittler der Soko Waldrand wollen herausfinden, wo das Opfer in den Tagen vor seinem Tod gewesen ist und mit wem der 33-jährige Kontakt hatte. Wer hat also Ende März im Bereich Bedernau einen orangefarbenen Ford Focus gesehen?
Quelle:
https://rt1.imsueden.de/toetungsdelikt-kunzach-haben-zeugen-das-auto-des-opfers-gesehen-884142/Ansonsten würde ich es auch für möglich halten dass der Täter das Handy mitgenommen hat, allerdings
anthe schrieb:Das denke ich nicht. Wenn dieses Handy verschollen wäre, dann wäre sicherlich von den Ermittlern danach gefragt worden.
würde ich auch vermuten, könnte mir aber auch vorstellen dass das Handy kurz nach der Tat, vielleicht zerstört, gefunden wurde.
GrafOskar schrieb:Er scheint das Auto nicht allzu oft bewegt zu haben oder die Fahrten war weit außerhalb des Verbreitungsgebiet des Zeugenaufrufs, zum Beispiel in Österreich.
Vielleicht hatte er ja doch noch ein zweites Auto zur Verfügung für Arbeiten und Transport
von Dingen auf dem Hof und der Ford war nur für weitere Strecken gedacht.