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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

263 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mordfall, Memmingen, daniel emminger ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 09:23
Zitat von antheanthe schrieb:Das ergibt Sinn, denn wenn er da regelmäßig 20-50 Leute pro Workshopwochenende vor Ort gehabt hätte, wäre sich die auf der Webseite erwähnte Kleinunternehmerregelung umsatzmäßig absolut nicht ausgegangen.
Richtig, kann man sich leicht ausrechnen.

Nachtrag zu dem "Anima Terra Festival": Hier gibt es nochmal Impressionen, da sieht es allerdings schon nach etwas mehr Leuten und sehr trommellastig aus.

https://plantingdreams.de/anima-terra-project/

Verdient wird Emminger damit weiter nichts haben, das Festival läuft über den Verein.

Zitat von MissMaryMissMary schrieb:die Beamtin sagte, dass es einmal eine Veranstaltung mit über 100 Leuten gab, die das Gelände an die Grenze brachte.
Das Festival wird damit wohl gemeint sein.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 09:26
Zitat von soOmasoOma schrieb:Verdient wird Emminger damit weiter nichts haben, das Festival läuft über den Verein.
Du kannst ja indirekt verdienen, Beispiele: Du verkochst dein gesamtes Gemüse, das du angebaut hast und verkaufst das vegane Curry an die Gäste, Getränkeverkauf, ... da geht dann schon was, du knüpfst Kontakte, bewirbst deine anderen Angebote ... Du hast ja nun Leute "deiner Zielgruppe" auf deinem Hof, die finden dich nett und interessant und buchen dann einen Workshop ....


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 09:27
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Man kennt aber die "Belastungsgrenze" des Täters nicht und die Ängste, die sich in ihm entwickelten und auch Aggressionen.
Gut möglich. Aber man weiß ja nicht, ob dies überhaupt der Grund für den Mord war. Der Hof von Emminger ist in Kunzach 2, laut angebener Adresse auf der Autarkia-Homepage. Dann eben der Nachbarn Kunzach 1 und dann kommt erstmal nichts mehr in 2,5 km. Dennoch war der Nachbar wohl Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Breitenau. Hinterlässt ein "Geschmäckle", ist aber absolut kein Beweis für irgendwas.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 09:30
Die Beamtin sagte ja selbst, dass sie das Motiv in der Umgebung sieht. Irgendwer wird sich eben so gestört gefühlt haben, dass er dann Tatsachen schuf. Da ist ja schon sehr viel Hass und Aggression im Spiel, wenn man selbst bereit ist, 20 Jahre für den Mord an dem Nachbarn zu opfern, von der eigentlichen Tat mal ganz abgesehen.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 09:30
Ich halte es für denkbar, dass der Nachbar evtl. darauf gebaut hat, dass der "Ökospinner" nach ein paar Jahren erfolglosen Herumkrauterns wieder aufgibt, tale as old as time.

Der Hof sieht aus, als wäre er vor Emminger länger leergestanden, das können durchaus 10 Jahre oder mehr gewesen sein.
Wenn dann plötzlich so ein reges Treiben aus "alternativen" Leuten herrscht, mit durchreisenden Vanlifern etc. pp., ist das in so einer Einöde womöglich schon mehr als genug Veränderung.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 09:32
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Man kennt aber die "Belastungsgrenze" des Täters nicht und die Ängste, die sich in ihm entwickelten und auch Aggressionen.
Ich persönlich vermute, dass da auch die Widder-Thematik eine Rolle gespielt haben könnte. Das Opfer hatte ja einen Widderkopf auf der Brust tätowiert, Schwarze Widder auf dem Hof und dann noch der silberne Schädel im Keller.
Vielleicht hat da der Täter so richtig Kopfkino bekommen.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 09:41
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Du kannst ja indirekt verdienen, Beispiele: Du verkochst dein gesamtes Gemüse, das du angebaut hast und verkaufst das vegane Curry an die Gäste, Getränkeverkauf, ... da geht dann schon was, du knüpfst Kontakte, bewirbst deine anderen Angebote ... Du hast ja nun Leute "deiner Zielgruppe" auf deinem Hof, die finden dich nett und interessant und buchen dann einen Workshop ....
Ja, deshalb die Formulierung "weiter nichts", also keine direkten Einnahmen aus dem Festival. Eigenwerbung ist ja auch der Sinn (neben eigenem Interesse an der "Bubble") und ein Hofladen oder sowas bei einer Veranstaltung kein Problem.
Zitat von antheanthe schrieb:Ich halte es für denkbar, dass der Nachbar evtl. darauf gebaut hat, dass der "Ökospinner" nach ein paar Jahren erfolglosen Herumkrauterns wieder aufgibt, tale as old as time
Dass eine solche Lebensart auch Unmut auslösen kann, gibt es auch gar nicht selten, gerade noch im Urlaub: jemand kauft sich ein Haus neben einem Hof mit freigeistigen Künstlern, der Ort fördert einen Ausbau zu einem Café mit Kunst und Kontemplation, asphaltiert den kurzen Stichweg dort hinauf und der Mann sitzt jetzt zerfressen da und erstattet Anzeigen, wo es nur geht. So muss das Café, ein bauliches und kulinarisches Kleinod, zum Beispiel über Mittag schließen, um die Ruhe zu gewährleisten etc pp. Er sitzt vor dem Haus auf seiner Bank und behält alles im Blick. Wenn Blicke töten könnten! :/


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 09:53
Zitat von soOmasoOma schrieb:
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:die Beamtin sagte, dass es einmal eine Veranstaltung mit über 100 Leuten gab, die das Gelände an die Grenze brachte.
Das Festival wird damit wohl gemeint sein.
Die Formulierung "...Das Gelände an die Grenze brachte" finde ich irgendwie merkwürdig bzw übertrieben. In wessen Augen denn? Der Hof bzw das Gelände dazu ist ja auf der Homepage gut zu sehen mit dem Nachbarsgrundstück im Hintergrund.

Quelle: https://www.autarkia-naturnah.de/

Screenshot 20260802-094636 Chrome


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 09:53
Zitat von soOmasoOma schrieb:und der Mann sitzt jetzt zerfressen da und erstattet Anzeigen, wo es nur geht
Ich denke, so wird eher ein Schuh daraus. Das Problem in diesem Beispiel sind nicht die Künstler und ihr Hof, sondern dass der Nachbar ein engstirniger Stinkstiefel ist. Gefährlich wird es halt dann, wenn die engstirnigen Stinkstiefel auch noch gewaltbereit sind und diese Gewaltbereitschaft bis zu Mord geht. Wobei noch nicht gesagt ist, dass es im Fall Emminger tatsächlich so war. Für den Nachbarn gilt natürlich die Unschuldsvermutung.


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gestern um 09:55
Zitat von soOmasoOma schrieb:und der Mann sitzt jetzt zerfressen da und erstattet Anzeigen, wo es nur geht
Gab es die denn in der Vergangenheit bzw Quellen dazu?


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 10:04
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Gab es die denn in der Vergangenheit bzw Quellen dazu?
Ich meinte nicht den Nachbarn von Emmerich.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 10:12
Zitat von soOmasoOma schrieb:Ich meinte nicht den Nachbarn von Emmerich.
Du meintest den Nachbarn aus deinem Beispiel, verstehe. Ja, sowas gibt es wohl öfter! Wenn man sich mal die Zusammenfassung der Fahndung anschaut, geht ja auch die Polizei von etwas Ähnlichem aus:
Kannten sich Täter und Opfer?
Die Ermittler der eigens eingerichteten "Soko Waldrand" gehen von einem gezielten Tötungsdelikt aus. Daniel Emminger wurde vermutlich mit einer Langwaffe, beispielsweise einem Gewehr, ermordet.

Projektile konnten am Tatort sichergestellt werden, von der Waffe fehlt bis heute jede Spur. Möglicherweise wurde diese nach dem Mord entsorgt. Die Polizei geht davon aus, dass sich Täter und Opfer kannten.

Wer hatte ein Motiv?
Daniel Emminger führte nach Aussagen seines Umfelds einen unkonventionellen, friedliebenden Lebensstil. Er galt als sympathischer und charismatischer Mensch mit einem großen Freundeskreis, ohne offene Feindschaften. Der 33-Jährige war geschieden und hatte einen fünfjährigen Sohn, um den er sich regelmäßig kümmerte.

Auf seinem Anwesen, das weder über einen Kanalanschluss noch über eine Wasser- oder Stromversorgung verfügte, veranstaltete er gelegentlich kleinere Festivals mit esoterischen Kursen und ging Interessen wie Rutengehen, Astrologie und der Herstellung pflanzlicher Essenzen nach.

Die Mordkommission schließt nicht aus, dass Eifersucht, Neid oder Ablehnung gegenüber Emmingers Lebensstil als Tatmotiv in Frage kommen.

Hinweise auf einen geübten Schützen
Die Waffe wurde im Inneren des Hauses abgefeuert. Bei dem verwendeten Kaliber muss ein extremer Schalldruckpegel entstanden sein, der deutlich über der menschlichen Schmerzgrenze gelegen haben dürfte. Er müsste lauter gewesen sein als ein startender Düsenjet.

Deshalb könnte der Täter einen Gehörschutz verwendet oder als Folge der Tat einen Hörschaden davongetragen haben. Zudem glaubt die Soko Waldrand, dass der Täter im Umgang mit Schusswaffen geübt gewesen sein könnte. Vielleicht handelt es sich um einen Jäger oder Sportschützen.
Es ist auch eine Belohnung von 5000 Euro ausgelobt worden.

Quelle: https://www.zdfheute.de/panorama/kriminalitaet/aktenzeichen-xy-juli-2026-selbstversorger-hof-daniel-emminger-erschossen-100.html


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 10:24
Hinweise auf einen geübten Schützen
Die Waffe wurde im Inneren des Hauses abgefeuert. Bei dem verwendeten Kaliber muss ein extremer Schalldruckpegel entstanden sein, der deutlich über der menschlichen Schmerzgrenze gelegen haben dürfte. Er müsste lauter gewesen sein als ein startender Düsenjet.
Mich würde interessieren, was der direkte Nachbar, der ja Vorsitzender der örtlichen Jagdgenossenschaft ist, dazu gesagt hat oder er etwas gehört hat, wenn es so laut war? Leider wird dazu nichts im Beitrag von XY gesagt..... Bei dieser örtlichen Nähe kriegt man das doch mit...?


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 10:25
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Ja, sowas gibt es wohl öfter!
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Wenn man sich mal die Zusammenfassung der Fahndung anschaut, geht ja auch die Polizei von etwas Ähnlichem aus:
@jeangreen
Ja :ask: darum ging es doch.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 10:30
Zitat von MeaMea schrieb:Ich denke, dass Daniel E. im Schlaf erschossen wurde.
Daran habe ich noch gar nicht gedacht aber ja wäre theoretisch möglich. Das Opfer macht den Eindruck dass da eventuell die Haustür nicht abgeschlossen war aufgrund von spiritueller/pazifistischer Überzeugung. Dann könnte ein Täter relativ geräuschlos eindringen und selbst ohne zu wissen wo das Opfer genau schläft als Jäger mit Wärmebild oder Nachtsichtgerät (die sind heutzutage sehr verbreitet unter Jägern) sich unbemerkt im Haus umsehen.

Das Haus sieht auch so weitläufig aus dass ein Aufbrechen einer Tür oder eines Fensters im Schlaf nicht wahrgenommen wird.

Das mit dem Festival ist interessant da es da eine Verbindung des TV zu diesem Verein oder Opfer schon 7 Jahre vor dem Mord geben könnte.

Er hat nämlich wie ich schon weiter oben erwähnte bei einem früheren Veranstaltungsort des Festivals Ergebnisse von Hygieneuntersuchungen angefordert.

https://fragdenstaat.de/anfrage/kontrollbericht-zu-cafe-klosterwald-ottobeuren/

Das muss nichts heißen da er eventuell in der Gegend wo im Gemeinderat saß. Zumindest findet man da Artikel in dem er für die Wahl nominiert wurde. Aber ein komischer Zufall ist es doch und könnte ein Hinweis darauf sein dass da schon länger ein Konflikt mit der lokalen "Alternativszene" bestand.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 10:38
Zitat von kokokokokokokokokoko schrieb:Er hat nämlich wie ich schon weiter oben erwähnte bei einem früheren Veranstaltungsort des Festivals Ergebnisse von Hygieneuntersuchungen angefordert.

https://fragdenstaat.de/anfrage/kontrollbericht-zu-cafe-klosterwald-ottobeuren/
Das ist tatsächlich sehr interessant!!! Die Anfrage kam vom direkten Nachbarn.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 10:48
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Das ist tatsächlich sehr interessant!!! Die Anfrage kam vom direkten Nachbarn.
War hier auch schon Thema:
Beitrag von kokokokoko (Seite 7)


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 11:19
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Ich glaube schon, dass der Stressfaktor extrem groß werden kann wenn man in der bayerischen Provinz einsam auf einem Einödhof leben will - und dann lässt sich direkt daneben ein Alternativer nieder und empfängt an Wochenenden hohe zwei- oder gar dreistellige Teilnehmerzahlen für irgendwelche Workshops.
Und "leben will" ist ja noch euphemistisch gesagt. Wenn jemand dort "ernsthaft" Landwirtschaft betreiben will, dass ist das eben auch sein Arbeitsplatz und der seiner Familie oft genug noch dazu. Der Hof ist meist geerbt, die Familie hat schon immer dort gelebt, oft seit Generationen.

Man kann da schlichtweg nicht einfach wegziehen und/ oder sich einen anderen Job suchen. Die Möglichkeiten, dem aus dem Weg zu gehen, sind damit sehr begrenzt.

Allerdings glaube ich nicht, dass da regelmäßig ein dreistelliger Besucheransturm einschlug, da bin ich bei @Tritonus und @anthe :
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Sehe ich auch so. Es gibt doch an allen Ecken und Enden Workshops zu allem und jedem, da ist es gar nicht so leicht, Leute zu interessieren. Wenn man mal 20 Teilnehmende zusammenkriegt, dann ist das schon ganz gut, vor allem, wenn man in der Pampa wohnt.
Kann es sein, dass sich diese Infos über verstopfte Zufahrtswege und Teilnehmerzahlen im 3-stelligen Bereich hier im Thread verselbstständigt haben? Oder dass da Gerüchte übernommen wurden?
Zitat von antheanthe schrieb:Das ergibt Sinn, denn wenn er da regelmäßig 20-50 Leute pro Workshopwochenende vor Ort gehabt hätte, wäre sich die auf der Webseite erwähnte Kleinunternehmerregelung umsatzmäßig absolut nicht ausgegangen.
Hinzu kommt, dass bei den Seminaren die Verpflegung inklusive war inkl. Mittagessen. Wie hätte er das denn alleine für mehr als max. 20 Leute leisten wollen?


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 11:49
Auf seinem Anwesen, das weder über einen Kanalanschluss noch über eine Wasser- oder Stromversorgung verfügte
Ich könnte mir vorstellen, dass "solche Zustände" evtl in den Augen von örtlich nahen Menschen schon ein Ärgernis darstellten bei regelmäßigen Veranstaltungen und Personenanzahlen, was sanitäre Gegebenheiten und Hygiene angeht... Dazu passt dann eben auch die Anfrage 2019 bei fragdenstaat...
1. Wann haben die beiden letzten lebensmittelrechtlichen Betriebsüberprüfungen im folgenden Betrieb stattgefunden:
Café Klosterwald
..... Ottobeuren

2. Kam es hierbei zu Beanstandungen? Falls ja, beantrage ich hiermit die Herausgabe des entsprechenden Kontrollberichts an mich.

Unter „Beanstandungen“ verstehe ich unzulässige Abweichungen von den Anforderungen des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFBG) oder anderen geltenden Hygienevorschriften. Sollte es zu einer oder mehreren solchen Beanstandungen gekommen sein, beantrage ich die Herausgabe des entsprechenden, vollständigen Kontrollberichts – unabhängig davon, wie Ihre Behörde die Beanstandungen eingestuft hat (bspw. als „geringfügig“ oder „schwerwiegend“).
Quelle: https://fragdenstaat.de/anfrage/kontrollbericht-zu-cafe-klosterwald-ottobeuren/

Ich denke man kann zumindest sagen, dass da jemandem "Ordnung" sehr wichtig war....


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 11:57
Auf dem Land ist Konformität immer noch ein hohes Gut. Speziell linksalternative konnotierte Lebensweisen werden da auch wenn sie noch so unschuldig sind und eigentlich niemanden wirklich stören mindestens argwöhnisch beobachtet. "Ordnung" im weitesten Sinne ist da schon ein Riesenthema. Selbst alteingesessene Nachbarn werden nach geringfügigen Abweichungen beurteilt und daher sind alle bemüht jeden noch so geringen Anschein von Unordnung umgehend zu beseitigen.

Wenn da dann jemand kommt und auf alle umgeschriebenen Regeln sprichwörtlich "scheißt" kann das bei manchem selbsternannten Dorfsheriff oder "Ordnungsbeauftragten" wahrscheinlich starke Emotionen auslösen die dem Zugezogenen oder auflösen Menschen unvorstellbar sind.

Wobei das Opfer auch aus der Gegend zu stammen scheint oder zumindest das schon Bezugspunkte vor dem Einzug zu haben schien.


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