Volvic schrieb:Ich glaube schon, dass der Stressfaktor extrem groß werden kann wenn man in der bayerischen Provinz einsam auf einem Einödhof leben will - und dann lässt sich direkt daneben ein Alternativer nieder und empfängt an Wochenenden hohe zwei- oder gar dreistellige Teilnehmerzahlen für irgendwelche Workshops.
Und "leben will" ist ja noch euphemistisch gesagt. Wenn jemand dort "ernsthaft" Landwirtschaft betreiben will, dass ist das eben auch sein Arbeitsplatz und der seiner Familie oft genug noch dazu. Der Hof ist meist geerbt, die Familie hat schon immer dort gelebt, oft seit Generationen.
Man kann da schlichtweg nicht einfach wegziehen und/ oder sich einen anderen Job suchen. Die Möglichkeiten, dem aus dem Weg zu gehen, sind damit sehr begrenzt.
Allerdings glaube ich nicht, dass da regelmäßig ein dreistelliger Besucheransturm einschlug, da bin ich bei
@Tritonus und
@anthe :
Tritonus schrieb:Sehe ich auch so. Es gibt doch an allen Ecken und Enden Workshops zu allem und jedem, da ist es gar nicht so leicht, Leute zu interessieren. Wenn man mal 20 Teilnehmende zusammenkriegt, dann ist das schon ganz gut, vor allem, wenn man in der Pampa wohnt.
Kann es sein, dass sich diese Infos über verstopfte Zufahrtswege und Teilnehmerzahlen im 3-stelligen Bereich hier im Thread verselbstständigt haben? Oder dass da Gerüchte übernommen wurden?
anthe schrieb:Das ergibt Sinn, denn wenn er da regelmäßig 20-50 Leute pro Workshopwochenende vor Ort gehabt hätte, wäre sich die auf der Webseite erwähnte Kleinunternehmerregelung umsatzmäßig absolut nicht ausgegangen.
Hinzu kommt, dass bei den Seminaren die Verpflegung inklusive war inkl. Mittagessen. Wie hätte er das denn alleine für mehr als max. 20 Leute leisten wollen?