Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen
gestern um 23:26Wenn alle Einbrecher oder Betrüger so denken würden, müssten wir Zehntausende umgebrachte ältere Frauen haben. In meiner Familie wurde eine ältere Frau gleich zweimal von Trickbetrügern und Dieben um Geld erleichtert. Die haben auch beide Male ihr Gesicht gezeigt und vom Auftreten her zuvorkommend. Gerade ältere Leute können sich ja oft auch nicht Gesichter merken.LackyLuke77 schrieb:Soll das ein Scherz sein? Der Einbrecher hätte es wohl kaum zugelassen, dass Lieselotte Hohlmann später der Polizei eine detaillierte Beschreibung über ihn zukommen lässt. Der Mord passt absolut zu einem eskalierten Einbruch.
Es wäre sicher als Polizei interessant, ob die Adresse öffentlich zugänglich war in den Gelben Seiten, Telefonbüchern usw. ... Wenn ja, dann macht es noch weniger Sinn.LackyLuke77 schrieb:Das stimmt, der Punkt spricht eher gegen das Auskundschaften. Warum sich diese Person in auffälliger Weise nach der Adresse von Frau Hohlmann erkundigt hat, ist mir ein Rätsel. Welche Erklärungsansätze hast Du dafür?
Wenn es kein Einbrecher wäre, könnte es vielleicht eine Art von Geschäftspartner gewesen sein. Oder wirklich jemand, der sie von früher kannte. Das mit dem "geheimen Sohn", der ankommt und wo es dann eskaliert, ist vielleicht ein bisschen melodramatisch. Aber wenn es wirklich ein alter Bekannter gewesen war, würde es erklären, warum sie die Tür aufgemacht hat.

