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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

143 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Essen, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

04.08.2026 um 13:34
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Ich denke, dass damals aufgrund der Brutalität der Tat, dem Mitnehmen der Notizbücher und den fehlenden Einbruchsspuren die erste Ermittlungsrichtung das engere Umfeld war. Aber durch das seit kurzem vorhandene DNA-Profil ist diese Theorie schwer aufrechtzuerhalten.
Vielleicht dass jemand aus dem engeren Umfeld einen Kumpel beauftragt hat - das kommt ja haeufiger vor.


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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

04.08.2026 um 14:07
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Es kann natürlich sein, dass eine Person aus ihrem nahen Umfeld einen Dritten beauftragt hat, die Tat durchzuführen. Das halte ich aber für unwahrscheinlich,
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Vielleicht dass jemand aus dem engeren Umfeld einen Kumpel beauftragt hat - das kommt ja haeufiger vor.
Genau, der Kumpel sollte das Buch stehlen oder sogar nur durchsehen, was drin steht! Und plötzlich steht Sie im Raum! Es eskaliert, er wird im Affekt zum Mörder.


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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

04.08.2026 um 14:15
Zitat von C4ISRC4ISR schrieb:, der Kumpel sollte das Buch stehlen oder sogar nur durchsehen, was drin steht!
Waren die beiden Buecher nicht in der Handtasche und diese im Auto? Wo stand eigentlich das Auto und hatte man vom Haus aus Zugang zur Garage?

Und warum sollte jemand das Buch stehen wollen?
Es macht ja nur Sinn, wenn die Millionärin auch nicht mehr sprechen und handeln kann.....


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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

04.08.2026 um 14:45
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Waren die beiden Buecher nicht in der Handtasche und diese im Auto? Wo stand eigentlich das Auto und hatte man vom Haus aus Zugang zur Garage
Irgendwie ist das nicht so sicher, wo die Handtasche war oder habe ich das falsch abgespeichert?

Es könnte auch sein, dass sich jemand über den Inhalt der Bücher informieren wollte und das, was er dort lesen konnte, ihn so wütend gemacht hat, dass er zum Mörder wurde.


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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

04.08.2026 um 15:19
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Ich denke, dass damals aufgrund der Brutalität der Tat, dem Mitnehmen der Notizbücher und den fehlenden Einbruchsspuren die erste Ermittlungsrichtung das engere Umfeld war. Aber durch das seit kurzem vorhandene DNA-Profil ist diese Theorie schwer aufrechtzuerhalten.
Da wäre wieder interessant, an welchen Stellen das unbekannte DNA-Profil zu finden war und ob sich dieses anders erklären ließe. Unter guten Bedingungen können DNA-Spuren ja auch recht lange auffindbar bleiben. Dass die unbekannten DNA-Spuren in der Presse eher nebenher erwähnt wurden, spricht vielleicht dagegen, dass diese alleine schon ein Beweis für die Tat wären.

Ich fand, dass der Film durchaus das persönliche Umfeld in den Vordergrund rückt, und die Polizei hier weiter sehr stark nach dem Täter oder einem Anstifter der Tat schauen dürfte. Mindestens einer der Erben hat nachweislich ein starkes Motiv gehabt, und Kommentare in späteren Artikeln deuten schon eher daraufhin, dass unter den Bekannten, Verwandten und Nachbarn des Mordopfers verschiedene kontroverse Infos herumgeschwirrt sind, die nicht das Licht der breiteren Öffentlichkeit erblickt haben. Daher denke ich nicht, dass die Polizei die Theorie verworfen hat.


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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

04.08.2026 um 16:00
Zitat von baphbaph schrieb:Daher denke ich nicht, dass die Polizei die Theorie verworfen hat.
Ich finde, dass in diesem Fall irgendwie alles in eine persönliche Richtung deutet. Einer der Erben hätte ein starkes Motiv, hat aber ein Alibi, wenn auch eines mMn mit Beigeschmack. Das müssen wir hier so akzeptieren.
Für mich zu viele Zufälle: genau an dem Tag, an welchem das Testament geändert werden sollte, wird sie ermordet. Der mutmaßliche Täter/Einbrecher kommt ohne ein Tatwerkzeug und macht im Verhältnis zum Vermögen wenig Beute.


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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

04.08.2026 um 16:45
Zitat von ichhierichhier schrieb:Ich finde, dass in diesem Fall irgendwie alles in eine persönliche Richtung deutet. Einer der Erben hätte ein starkes Motiv, hat aber ein Alibi, wenn auch eines mMn mit Beigeschmack. Das müssen wir hier so akzeptieren.
Für mich zu viele Zufälle: genau an dem Tag, an welchem das Testament geändert werden sollte, wird sie ermordet. Der mutmaßliche Täter/Einbrecher kommt ohne ein Tatwerkzeug und macht im Verhältnis zum Vermögen wenig Beute.
Stimme zu. Einige haben ja die Profikiller-Theorie angezweifelt, mit guten Argumenten. Und die Erben haben Alibis.
Trotzdem scheint es mir nicht unmöglich, dass einer der Erben einen "Mann fürs Grobe" suchte und fand.

Wir sind ja hier auf einem Level, wo Erben nicht aus dem kriminellen Milieu kommen und keinen Zugang zu Profikillern haben dürften. Aber möglicherweise kennen sie über ein paar Ecken dann doch jemanden, der Berufsverbrecher oder ein bekannter Schläger ist.
Der bekommt Instruktionen, unter anderem auch übers Notizbuch.
Mit Aussicht aufs Erbe kann man versprechen, dass da eine stolze Summe beschafft wird.
Der "Mann fürs Grobe" (so nenne ich ihn mal) bringt dann morgens ins Haus ein, indem er die alte Frau beim Aufsuchen der Mülltonne überrascht. Dies würde auch erklären, warum die Frau im Schlafmantel war.
Zwei alternative Gedanken:
1. Möglicherweise geht es auch erst einmal nicht um Mord, sondern nur um Einschüchterung. Dann ist es ungeplant eskaliert. Möglicherweise ging es über mehrere Stunden, was erklären würde, warum das Opfer auch noch um 11 Uhr im Schlafmantel war, was - da würde ich zustimmen - für eine Frau ihres Status und ihrer Generation eher ungewöhnlich wäre.
2. Wenn es von Anfang an um Mord geht, soll dieser wie ein Raub aussehen, damit man neben der Erben-Hypothese eben noch die zweite Hypothese (die des Einbrechers) hat.

Es kommt zur körperlichen Auseinandersetzung und schlussendlich zum Mord. Der "Mann fürs Grobe" ist nicht wirklich ein Killer und wird emotional. Er macht die Fehler, die (wie von vorherigen Kommentaren angemerkt) ein Profikiller nicht macht.


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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

04.08.2026 um 17:49
Zitat von baphbaph schrieb:Es kommt zur körperlichen Auseinandersetzung und schlussendlich zum Mord. Der "Mann fürs Grobe" ist nicht wirklich ein Killer und wird emotional. Er macht die Fehler, die (wie von vorherigen Kommentaren angemerkt) ein Profikiller nicht macht.
Er müsste noch nicht mal als „Mann fürs Grobe“ angeheuert worden sein. Es könnte am Anfang um einen Diebstahl der Notizbücher gegangen sein. Er wurde überrascht, evtl auch erkannt und die Situation eskalierte.

Ich bin der Meinung, dass sich wohl leichter jemand finden lässt, der sich auf einen Einbruch einlassen würde als einen Auftragsmörder zu finden.

Für diese Theorie würde auch sprechen, dass das Umfeld wasserdichte Alibis hat.

Allerdings spricht gegen die Theorie des „nur“ die Notizbücher beschaffen, dass das am Tag des Notartermines war. Denn würde man in den Büchern lesen, wie die Testamentsänderung aussehen soll, wäre es im Fall der Fälle sowieso schon beurkundet.

Evtl war der Notartermin aber auch nicht bekannt.


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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

04.08.2026 um 18:26
Zitat von ichhierichhier schrieb:Denn würde man in den Büchern lesen, wie die Testamentsänderung aussehen soll, wäre es im Fall der Fälle sowieso schon beurkundet.

Evtl war der Notartermin aber auch nicht bekannt.
Vermulich spielt das keine Rolle. Diese Person hätte auch nicht gewusst, was beim Notartermin gemacht wird. Von daher war die Einsichtnahme in die Notizbücher für diese Person wichtig, weil sie sonst nicht an die Infos gekommen wäre.

Wenn du weisst, was drinsteht, kannst du anders agieren. Du kannst dich bei anderen Günstlingen einschleimen, um später noch hintenrum was vom Erbe abzubekommen. Diese Notizbuchinfos waren scheinbar Gold wert.

Notizbuch einsehen - Vorsprung durch Wissen!


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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

04.08.2026 um 18:41
Zitat von C4ISRC4ISR schrieb:Notizbuch einsehen - Vorsprung durch Wissen!
Das sehe ich auch so, allerdings denke ich, dass eine Einsichtnahme deutlich vor dem Termin mehr Sinn gemacht hätte, um eben noch agieren zu können. So hat es nun den Anschein, als wurde nur noch reagiert, nämlich mit Mord.


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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

04.08.2026 um 20:05
Wenn man sich den xy- Beitrag angesehen hat, dann kann man eigentlich nur einen verdächtigen;-)


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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

04.08.2026 um 23:00
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:Wenn man sich den xy- Beitrag angesehen hat, dann kann man eigentlich nur einen verdächtigen
Okay, wenn das so wäre, stellt sich doch die Frage: was möchte man mit dem Beitrag erreichen? Wen möchte man aus der Reserve locken?


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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

05.08.2026 um 00:02
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Und warum sollte jemand das Buch stehen wollen?
Es macht ja nur Sinn, wenn die Millionärin auch nicht mehr sprechen und handeln kann.....
Richtig. Nehmen wir mal an, da stand drin: "XY hat mich beklaut, ich werde ihn anzeigen!" - dann bringt es gar nichts, wenn das Buch weg ist. Geht sie eben ohne das Buch zur Polizei. Da wäre es dann schon wichtiger, irgendwelche anderen Beweise verschwinden zu lassen.
Zitat von C4ISRC4ISR schrieb:Wenn du weisst, was drinsteht, kannst du anders agieren. Du kannst dich bei anderen Günstlingen einschleimen, um später noch hintenrum was vom Erbe abzubekommen. Diese Notizbuchinfos waren scheinbar Gold wert.
Das nützt aber nur bedingt etwas - wer sagt dir denn, dass die Erben bereit sind, irgendwas abzugeben? Womöglich sind die so geizig, dass man nichts bekommt.
Zitat von ichhierichhier schrieb:Das sehe ich auch so, allerdings denke ich, dass eine Einsichtnahme deutlich vor dem Termin mehr Sinn gemacht hätte, um eben noch agieren zu können. So hat es nun den Anschein, als wurde nur noch reagiert, nämlich mit Mord.
Das setzt aber voraus, dass da schon genau drinsteht, was sie vorhat. Wenn da nur steht, wie man es eben so in einen Kalender schreibt: "Notartermin bei X um soundsoviel Uhr" dann ist man so schlau wie vorher.

Und selbst wenn man da irgendwas weiß: Wer sagt denn, dass sie nicht nochmal ihr Testament ändert? So krank dass sie bald stirbt und daher das dann wohl die endgültige Fassung des Testaments ist, war sie anscheinend ja nicht (?).

Sicher wäre es interessant zu wissen, was in dem Notizbuch steht - aber bringt das einem so viel, dass man dafür einbricht?


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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

05.08.2026 um 07:20
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Sicher wäre es interessant zu wissen, was in dem Notizbuch steht - aber bringt das einem so viel, dass man dafür einbricht?
In einem der verlinkten Artikel steht, dass sie jeden Gedanken notierte. Es hörte sich für mich so an, als wären diese mehr eine Art Tagebuch


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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

05.08.2026 um 09:03
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:Wenn man sich den xy- Beitrag angesehen hat, dann kann man eigentlich nur einen verdächtigen;-)
Also ich kann nach Sehen des Beitrags drei Personen verdächtigen. Zwei davon stärker als die dritte und das liegt an der Inszenierung, Figurenzeichnung, Mimik, Gestik, Sprache, Kameraeinstellung und Schnitt.
Film ist immer auch Wertung und Gewichtung - ist die Frage, wieviel davon bewusst dosiert ist oder einfach passiert.


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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

05.08.2026 um 10:54
Zitat von ichhierichhier schrieb:Er müsste noch nicht mal als „Mann fürs Grobe“ angeheuert worden sein. Es könnte am Anfang um einen Diebstahl der Notizbücher gegangen sein. Er wurde überrascht, evtl auch erkannt und die Situation eskalierte.
Durchaus denkbar. Ob es nun um Diebstahl oder Einsicht ins Notizbuch, Einschüchterung oder direkt um Mord ging, dieser gewisse Dilettantismus bei der Tatausübung, der nicht zum Profikiller passt, könnte erklärt werden. Auch der Gedanke, dass der Eindringling erkannt wurde, könnte passen: Nehmen wir an, ein Erbe rekrutiert jemanden aus seinem Bekanntenkreis, vielleicht noch wen, der auch schlecht auf Frau Hohlmann zu sprechen war, so könnte Frau Hohlmann diesen erkannt haben. Auch wenn am Anfang Mord nicht der Plan gewesen war, so könnte der Täter in der Notlage auf einmal keinen anderen Weg als den Mord gesehen haben.
Zitat von AnGeAnGe schrieb:
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:;-)
Also ich kann nach Sehen des Beitrags drei Personen verdächtigen. Zwei davon stärker als die dritte und das liegt an der Inszenierung, Figurenzeichnung, Mimik, Gestik, Sprache, Kameraeinstellung und Schnitt.
Film ist immer auch Wertung und Gewichtung - ist die Frage, wieviel davon bewusst dosiert ist oder einfach passiert.
Genau. Ich vermute mal, es wird Absprachen der Filmemacher mit den jeweiligen Polizeidirektionen geben, aber nicht über jede Kameraeinstellung oder jeden Schnitt.


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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

05.08.2026 um 11:04
Zitat von baphbaph schrieb:Genau. Ich vermute mal, es wird Absprachen der Filmemacher mit den jeweiligen Polizeidirektionen geben, aber nicht über jede Kameraeinstellung oder jeden Schnitt.
Es gibt eine feste langjährige Redaktion, die die Fälle auswählt, die Verfilmung beauftragt und koordiniert und Drehbücher dazu schreibt. Inwieweit die Produktion heute inhouse (ZDF) oder extern über Produktionsfirmen geschieht, weiss ich aktuell nicht und habe auch nicht Abspann, Credits etc untersucht. Dazu gibt es gewiss Infos. Sicher ist aber eine starke redaktionelle Handschrift, bei der ich nicht weiss, wieviel bewusst intendiert ist und wieviel sich unbewusst ergibt. Das mag je nach Fall auch unterschiedlich sein.


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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

05.08.2026 um 16:36
Zitat von AnGeAnGe schrieb:Sicher ist aber eine starke redaktionelle Handschrift, bei der ich nicht weiss, wieviel bewusst intendiert ist und wieviel sich unbewusst ergibt. Das mag je nach Fall auch unterschiedlich sein.
Aber es wird doch sicher nicht so sein, dass die Redaktion/Drehbuchschreiber/Redakteure irgendwelche Dinge einbauen, die nicht vorgegeben sind.

Also im Sinne von "Ach, der Film ist so langweilig, da bauen wir jetzt mal noch ein, dass da schon mal jemand versucht hat, das Opfer zu überfallen!" - das ist jetzt nur ein fiktives Beispiel ohne Bezug zu diesem Fall!

Ich schreibe das, weil bei Diskussionen über XY-Fälle immer wieder User Dinge, die nicht in ihre Theorie passen, mit "Das war bestimmt nur künstlerische Freiheit!" kleinreden wollen.

Und da kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sowas in dem Rahmen möglich ist und akzeptiert werden würde.

Ob das Opfer (wieder fiktives Beispiel!) nun mit einem Nachbar, der Supermarkverkäuferin oder einer Freundin gesprochen und etwas erzählt hat, dürfte wohl eher egal sein, sofern der Inhalt der Erzählung richtig ist.


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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

05.08.2026 um 16:54
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Aber es wird doch sicher nicht so sein, dass die Redaktion/Drehbuchschreiber/Redakteure irgendwelche Dinge einbauen, die nicht vorgegeben sind.
Nein, natürlich nicht. Aber wie es umgesetzt wird, das kann man auf endlos viele Arten machen und diese wirken unterschiedlich:
Besetzung der Rolle
Kleidung, Ausstattung
Kameraperspektive
Schnitt
Pausen
uvm

Ein und dieselbe konkrete Szene kann man tausendfach unterschiedlich inszenieren.

So wirkte der in Ungnade gefallene GF z.B. nicht sonderlich souverän, eloquent und ganz und gar nicht der Frau Hohlmann gewachsen.
Das sind Entscheidungen. Man hätte ihn auch ganz anders zeichnen können.


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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen

05.08.2026 um 17:16
Eine Woche nach Ausstrahlung der Aktenzeichen XY-Sendung gibt Fabian Puchelt einen Überblick zu den eingegangenen Hinweisen.

Im Fall Lieselotte Hohlmann sind Hinweise zum Gehstock eingegangen:
Vor 29 Jahren wurde die Millionärin Lieselotte Hohlmann in ihrer Villa in Essen ermordet. Als Tatwaffe könnte der Mörder vermutlich den Gehstock der 78-Jährigen benutzt haben.

Der Gehstock ist seitdem verschwunden. Neue Ermittlungen stützen sich auf Hinweise zu diesem Gehstock, der aktuell wohl auf verschiedenen Verkaufsplattformen im Internet zum Kauf steht.
Zudem haben sich zwei Zeugen gemeldet, die Angaben zu Frau Hohlmanns privatem Umfeld machen konnten:
Es haben auch zwei Personen detaillierte Angaben zu Lieselotte Hohlmanns privatem Leben, ihrem Umfeld und ihren Gewohnheiten gemacht. Auch darauf fokussieren sich jetzt die aktuellen Ermittlungen.
Neue Hinweise zur vermissten Inga Gehricke (Update zu Aktenzeichen XY, ZDF)


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