Ich schließe mich den Überlegungen von
@Schlafwandler an.
Ein geplanter Besuch einer bekannten Person zur Tatzeit schließt sich meiner Meinung nach aus. Diesen wird sie nicht im Morgenrock empfangen haben. Ich kenne das von meiner Mutter und Großmutter. Die hätte sich vorher immer vollständig angezogen.
Die Grundstückszufahrt liegt versteckt zwischen Hecken und 1997 gab es gegenüber noch ein Feld, wie man ganz gut bei Google Earth nachvollziehen kann. Das Feld selbst war zur Straße hin durch eine weitere Hecke abgeschirmt, so dass durchaus eine Person unbemerkt auf das Grundstück gelangen konnte.
Zu dem Hund, von dem man im WDR-Bericht leider nichts hört, kann ich mir auch keinen rechten Reim machen. Anscheinend spielt er aber keine Rolle in dem Geschehen.
LackyLuke77 schrieb:Alle vom Täter mitgenommenen Gegenstände (Bargeld, Notizbücher und zwei Schmuckstücke) sollen sich in der Handtasche befunden haben. Vielleicht hatte der Täter ein Behältnis (z.B. Rucksack) mitgebracht und darin den gesamten Inhalt der Handtasche entleert. Das wäre eine Möglichkeit.
Ich hatte das so verstanden, dass die Handtasche auch verschwunden sei. Dann hat der Täter sie einfach komplett mitgenommen. Dazu muss er nicht den Inhalt vorher in einen evtl. mitgeführten Rucksack umschütten. Die Handtasche lag vermutlich sichtbar im Auto, welches vermutlich in der Einfahrt stand. Vielleicht hing der Schlüssel im Eingangsbereich, so dass er die Handtasche schnell und unauffällig mitnehmen konnte.
Er hat anderseits aber auch den sperrigen Spazierstock mitgenommen, was ich wiederum nicht zu 100% verstehen kann. Hat er gedacht, es sei ein wertvoller Gegenstand? Wenn er Handschuhe trug, dann hätte er sich bezüglich Fingerabdrücken keine Sorgen machen müssen. Oder wollte er diese Tatwaffe einfach bloß verschwinden lassen?
Solche Spazierköpfe mit Pferdekopf findet man übrigens häufig bei
Kleinanzeigen, von daher sind die gar nicht so selten.