LackyLuke77 schrieb:Da stellt sich dann auch die Frage, wie er sich Zutritt zur Villa verschafft hatte. Wenn sie ihn kannte -obwohl er anscheinend nicht aus Essen kam- hätte er sicherlich vorab einen Termin ausmachen können. Wenn er ihr gänzlich unbekannt war, unter welchem Vorwand gelangte er in die Villa?
Ja, die Frage stellt sich. Allerdings denke ich, dass das nicht unmöglich gewesen sein dürfte, wenn wirklich jemand geplant hatte, ins Haus einzudringen.
- Mit einem Dietrich oder ähnlichem Werkzeug? Im ZDF-Beitrag schließt Lieselotte Hohlmann die Haustür beim Besuch von Christa Pieper unmittelbar nach deren Ankunft zwar wieder ab, was nahelegt, dass sie sich auch tagsüber eingeschlossen hat; allerdings wissen wir ja nicht, ob das an besagtem Tag auch so war. Der nach der Tat von innen steckende Schlüssel kann ja auch vom Täter dort platziert worden sein.
- Vielleicht existierte ja doch noch ein weiterer Schlüssel, von dem Lieselotte Hohlmann nichts wusste. Vielleicht hatte man besagten Schlüssel ja schon sehr lange (zum Beispiel schon zu Lebzeiten von Lieselotte Hohlmanns Ehemann).
- Vielleicht wusste man tatsächlich um die ungefähre Zeit des Verbandentsorgens und plante einen unentdeckten Zutritt ins Haus dementsprechend.
- Vielleicht gelangte der Täter durch jenes Erdgeschossfenster, durch das später auch Christa Pieper und der Nachbar ins Haus gelangten, hinein, und kippte es im Anschluss wieder? Hätte man das feststellen können?