Ich habe den XY-Beitrag nochmal angesehen,. Es wird gesagt, dass die Adoption zwei Monate vor der Tat stattfand. Ich weiss nicht, ob das hier schon jemand erwähnt hat, habe es jetzt beim Durchschauen nicht gefunden. Frau Hohlmann kannte den späteren Adoptivsohn laut Christa P. im XY-Beitrag angeblich seit 30 Jahren, sie wusste aber den Ursprung des pöersönlichen Bezugs nicht - was wiederum verwundert, wenn sich beide Frauen auch 30 Jahre kannten und nahestanden.
Die zeitliche Nähe - Adoption 2 Monate vor der Tat - finde ich auffällig. Das kann eine Rolle gespielt haben auf vielfältge Weise, eine davon kann Neid und Wut, sein.
Die WAZ benennt allerdings 6 Monate (was immer noch eine zeitliche Nähe darstellt):
Die mehrfache Millionärin Lieselotte Hohlmann adoptierte knapp sechs Monate vor ihrem gewaltsamen Tod Axel B., den damals 31-jährigen Sohn eines befreundeten Ehepaares
Quelle:
https://www.waz.de/staedte/essen/article1709554/alles-wegen-der-steuer.html In dem Artikel ist auch die Rede von einer langjährigen Beziehung und von den Unstimmigkeiten, die es wohl gab:
Vor und nach der Adoption sollen Axel B.'s Eltern gegenüber der 78-Jährigen angeblich falsche Angaben zum beruflichen Werdegang ihres Sohnes gemacht haben. "Sie haben der Millionärin erzählt, dass er ein erfolgreiches Jurastudium absolviere, doch das Gegenteil war wohl der Fall", sagt Pieper. Er habe sein Studium nicht beendet und ein Leben geführt, das der Seniorin bestimmt nicht gefallen hätte, fügt Pieper hinzu. "Nach übereinstimmenden Zeugenaussagen wollte Lieselotte Hohlmann in der Mord-Woche ihr Testament ändern. Doch dazu kam es nicht mehr, sie wurde vorher ermordet", sagt Vogt.
Der Adoptivsohn habe nach dem Mord mehrere Millionen Mark und Christa Pieper das Haus bekommen. "Doch ich wusste nicht, dass man einen Unterschied zwischen Haus und Inventar macht. Denn bei der Hausübergabe durch die Polizei standen der Adoptivsohn samt Eltern mit einem Umzugswagen da und räumten alle wertvollen Gegenstände aus", erinnert sich die 65-Jährige. Natürlich geriet auch Axel B. unter Tatverdacht, doch der Adoptivsohn hatte zur Tatzeit ein Alibi: "Er war mit seinen Eltern zusammen", sagt Vogt.
Quelle: ebd.
In einem späteren Artikel bezieht der Adoptivsohn Axel B. Stellung dazu:
Behauptungen von Christa Pieper über den Lebenswandel seines Sohnes entbehren jeglicher Grundlage", sagt Vater B.. "Sie hat mir sogar das Fläschchen gegeben", fügt der 42-Jährige hinzu. Daher habe die Witwe früh auf eine Adoption gedrängt. Doch der "Papierkram" habe zwei Jahre gedauert. "Es fiel uns nicht leicht, unseren Sohn zur Adoption freizugeben, doch er blieb ja unser Sohn", sagt Axels Vater.
Doch Axel B. will die Gelegenheit nutzen, um kursierende Vorurteile auszuräumen: Er habe nie Jura, sondern BWL studiert und bei der Übergabe der Villa keinen Umzugswagen, sondern einen Kleintransporter benutzt, um einige Erinnerungsstücke mitzunehmen, obwohl der gesamte Hausrat ihm zustand.
Quelle:
https://www.waz.de/staedte/essen/article1764777/sie-hat-mir-sogar-das-flaeschchen-gegeben.htmlDas Verfahren der Adoption habe 2 Jahre gedauert.
Die nahestehendsten Personen Christa P. und Axel B. sind sich offenbar uneinig.
Desweiteren fiel mir in dem XY-Beitrag auf, dass Lieselotte Hohlmann die Haustür abschloss, nachdem sie Christa P. einliess, den Schlüssel abzog und mitnahm in ein anderes Zimmer und auf einem Glastisch ablegte. Das ist audiovisuell bewusst so inszeniert und würde dafür sprechen, dass der Täter (oder jemand, der vor der Polizei am Tatort war) den Schlüssel von innen ins Schloss gesteckt hat. Und da schliesst sich die Frage an, gibt es Zeugen für das vergebliche Versuchen Christa P.s, die Tür aufzuschließen? Der Polizei wird das bekannt sein.
Und was mir auffällt: Axel B. ist in den Artikeln stets mit seinen Eltern verquickt, auch beim Alibi und auch beim "Abholen einiger Sachen" aus dem Haus.
Das ist ein erwachsener Mann Anfang 30. Ist er allein fähig zu sprechen und zu handeln - ist jetzt so die Frage, die sich mir aufrängt. Was herrschen in der Familie für Struktueren und Dynamiken? Und dann ist es ja auch ungewöhnlich, dass ein erwachsener Mann mit existierender Familie eine Adoption eingeht. Sowas gibt es ab und an, ist aber immer speziell. Und da spielen emotionale und wirtschaftliche Aspekte vermischt mit.
Wäre interessant, ob es das Geschäft noch gibt, ob Axel B. weiter in dem Kontext tätig ist, ob er etwas aus dem Erbe veräußert hat usw.