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Mordfall Tristan

20.646 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Frankfurt, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Tristan

Mordfall Tristan

13.03.2021 um 07:28
Zitat von InspectorGaInspectorGa schrieb:Ich mutmaße, dass der Täter auch 1,5 Jahre später ans Grab gegangen ist.
Denkbar, dass der Täter weitere Körperteile benötigte.
Die Dreistigkeit der Umsetzung glich nicht dem des Mordes, er verließ vorschnell den Friedhof. Niemand berichtete, dass er eine Person am Grab gehört oder gesehen hat.
Andererseits war es hoch riskant sich beim Ausheben des Grabes erwischen zu lassen. Das größte Risiko hatte nur der Mörder selbst.
Zitat von InspectorGaInspectorGa schrieb:Wobei unklar ist, ob die Täterbeschreibung von Tristans Mörder bekannt war. Wir haben ja schon mehrfach kritisiert, dass die Veröffentlichtung des Phantombilds nach 11 Jahren viel zu spät ist.
Sascha Klumpp beschrieb, dass er genau den Mann am Nordeingang sah den er mehrmals beim Nachhauseweg traf und sich extrem unwohl fühlte/ Angst hatte.
Ein Phantombild ist für diese Aussage erst mal nicht wichtig gewesen.


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Mordfall Tristan

13.03.2021 um 09:20
Zitat von InspectorGaInspectorGa schrieb:Der Fingerabdruck am Personalausweis wird bald Pflicht...
Das Thema hab ich schon mal angesprochen, da wird es aus Datenschutzgründen sicher keinen Abgleich geben. Man könnte ggf. bei Personen nachhaken, die sich keinen neuen Ausweis ausstellen lassen wollen in der Gegend.


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Mordfall Tristan

13.03.2021 um 09:55
Zitat von InspectorGaInspectorGa schrieb:So ähnlich schien es bei Manfred Seel gewesen zu sein. Sind alles Vermutungen, aber sicherlich hinreichend sichere Taten. Zwischen dem angenommenen 1. und 2. Mord liegen genau 20 Jahre
Es ist zwar wahrscheinlich nicht so wichtig, aber richtig wäre: "zwischen dem 2. und 3. Mord". 1971 waren zwei Opfer mit wenigen Wochen Abstand. Danach hat er wohl 20 Jahre lang "pausiert".
Wikipedia: Manfred Seel#Opfer
Ich wundere mich auch, warum dazwischen eine so lange Zeit war. Gut möglich, dass Tristans Mörder auch eine extrem lange Pause macht.


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Mordfall Tristan

13.03.2021 um 10:01
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Es ist zwar wahrscheinlich nicht so wichtig, aber richtig wäre: "zwischen dem 2. und 3. Mord". 1971 waren zwei Opfer mit wenigen Wochen Abstand. Danach hat er wohl 20 Jahre lang "pausiert".
Das dürfte die Familienphase gewesen sein. Da gab es mal eine Hypothese dazu in einem Bericht. Er hatte schlichtweg keine Zeit. Er hat sich ja lt. Kollegen ein Zimmer mit seinem Partner eingerichtet, wo sie sich mit Frauen (nur Frauen?) vergnügten. Letztere Aktivität war wohl nicht so zeitaufwendig und riskant.

Der Täter hier wird sich anderweitig behelfen, da kann man nur spekulieren, Möglichkeiten gibt es. Vielleicht sitze er mal ein in anderer Sache.


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13.03.2021 um 11:22
Zitat von LestradeLestrade schrieb am 22.02.2021:Ich weiß nicht, ob diese Zusammenstellung aller Zeitungsartikel hier im Thread schon verlinkt wurde:

https://www.thekasaantimes.de/item/item/19339-tristan-bruebach-wie-viele-zopfmaenner-gab-es-wirklich

Aber wenn ich mir diese mMn gute Übersicht aller Zeugenaussagen anschaue, dann ist mir unerklärlich wie man den Zopfmann nie ausfinding machen konnte - zumindest der Öffentlichkeit bekannt. Da sind so viele gute Ermittlungsansätze drin...
Hallo.
Der Artikel stammt von mir. :)
Mir stellt sich die selbe Frage.
Weiter frage ich mich, warum es keinerlei Zeugenaussagen aus dem Einkaufsgeschäft gibt.
Der Zeuge schildert ein "Verabreden" mit dem Mann.
Man sei dann gemeinsam nach Höchst gefahren.
Weiter sagt er, manchnal sei der Mann mit rein in das Gwschäft gegangen und manchmal habe er davor gewartet.
Wieso hat ihn also dort scheinbar nie jemand gesehen?
Oder kann bestätigen, dass der Mann mit dem Jungen (und vll. anderen Kindern) dort gewesen ist?
Schade das man nicht mehr Aussagen des Zeugen veröffentlich hat.
Der Mann muss sich ja irgendwie vorgestellt haben.
Wie ist man nach Höchst gefahren? Mit dem Auto?
Was hat man vor/nach dem Besuch im Einkaufsgeschäft gemacht?


Auch interessant ist der Zeuge, welcher scheinbar auch ohne direkten Kontakt zu dem Mann, aus Angst die Straßenseite wechselte wenn er ihm begegnete.
Diesen Zeugen (Jungen) hat er aber nie angesprochen.
Er hat ihm einfach nur Angst gemacht mit seiner Art und Weise aufzutreten.



Weiter sind einige Aussagen der Zeugin H. (Nachhilfelehrerin) für mich völlig unpassend "gewählt".
Sie wird sich ja wohl ordentlich Gedanken gemacht haben, wo / woher / warum / wann / mit dem wie den Mann den sie zusammen mit Tristan sah, bereits zuvor gesehen hat.
Sie selber sagte ja, sie sei sich fast sicher das sie den Mann vorher schon gesehen hat. Vielleicht sogar nicht nur ein Mal.
Hat sie Tristan nie gefragt was er mit dwn Männern macht?
Warum trat sie nicht in Kintakt mit seinem Vater wenn sie ihn oft zusammen mit anderen Erwachsenen gesehen hat und ihr das merkwürdig vor kam?
Wie verhielt sich der Mann als sie von Zeugin H. gesehen wurden?


So viele Fragen. 😞


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Mordfall Tristan

13.03.2021 um 12:09
Zitat von SunnyBeatzSunnyBeatz schrieb:Sie wird sich ja wohl ordentlich Gedanken gemacht haben, wo / woher / warum / wann / mit dem wie den Mann den sie zusammen mit Tristan sah, bereits zuvor gesehen hat.
Sie selber sagte ja, sie sei sich fast sicher das sie den Mann vorher schon gesehen hat. Vielleicht sogar nicht nur ein Mal.
Hat sie Tristan nie gefragt was er mit dwn Männern macht?
Warum trat sie nicht in Kintakt mit seinem Vater wenn sie ihn oft zusammen mit anderen Erwachsenen gesehen hat und ihr das merkwürdig vor kam?
Wie verhielt sich der Mann als sie von Zeugin H. gesehen wurden?
das sehe ich genauso. Es wäre ein Leichtes gewesen Tristan zu fragen, wer das gewesen ist.
völlig belanglos und ganz nebenbei...


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Mordfall Tristan

13.03.2021 um 13:32
Zitat von Niederbayern23Niederbayern23 schrieb:Die Dreistigkeit der Umsetzung glich nicht dem des Mordes, er verließ vorschnell den Friedhof. Niemand berichtete, dass er eine Person am Grab gehört oder gesehen hat.
Hmm, die Professionalität ist vergleichbar. Ich gehe davon aus, dass kein "normaler" (oder "gewöhnlicher") Friedhofsbesucher nachts zum Friedhof geht (wir nehmen mal an, dass das in der Dunkelheit passiert ist). Da treiben sich entweder komische Gestalten oder ein Friedhofsmeister (weiß grad nicht, wie man die Personen nennt). Gut möglich, dass derjenige gestört wurde, möglicherweise von Autos in der Umgebung oder Personen weiter weg. Wenn sich dort Gestalten wie Drogensüchtige oder sogar Satanisten getummelt haben, glaube ich nicht, dass einer von ihnen zur Polizei geht. Also nicht jeder Zeuge meldet sich, aus welchen Gründen auch immer.

Soll heißen: Es gibt sicher den einen oder anderen guten Hinweisgeber, der sich nie bei der Polizei gemeldet hat.
Zitat von SunnyBeatzSunnyBeatz schrieb:Weiter sagt er, manchnal sei der Mann mit rein in das Gwschäft gegangen und manchmal habe er davor gewartet.
Wieso hat ihn also dort scheinbar nie jemand gesehen?
Oder kann bestätigen, dass der Mann mit dem Jungen (und vll. anderen Kindern) dort gewesen ist?
Das liegt daran, dass man beim gewöhnlichen Einkaufen wenig auf die Leute achtet. Vielleicht beziehe ich das zu sehr auf mich. Ich war bspw. heute einkaufen und habe sicher etwa 40 Gesichter gesehen. Bis auf wenige könnte ich jetzt nie sagen, wie die Leute ausgesehen haben (jetzt nur die Leute draußen ohne Maske) und wenn man mir Bilder zeigt, könnte ich nie bestätigen, diese Leute gesehen zu haben.

Heißt: Ohne Bezug sehr schwierig. Wenn derjenige aber auffällig ist (Sprache, Kleidung, Auftreten), ist das eine andere Sache. Außerdem dürfte das mit dem Einkaufen min. 1 Monat vor der Tat passiert sein. Es ist wirklich sehr schwierig. Wenn man einen Erwachsenen mit Kindern oder Jugendlichen sieht, denkt man sich eigentlich nichts, nach außen wirkt alles friedlich und richtig.
Zitat von SunnyBeatzSunnyBeatz schrieb:Hat sie Tristan nie gefragt was er mit dwn Männern macht?
Warum trat sie nicht in Kintakt mit seinem Vater wenn sie ihn oft zusammen mit anderen Erwachsenen gesehen hat und ihr das merkwürdig vor kam?
Anscheinend nicht, Tristan hätte irgendetwas sicher dazu gesagt. Vor allem, dass das wohl mehrere Erwachsene waren. Dann wäre es durchaus denkbar, dass der Täter einen oder mehrere Komplizen hatte, der oder die nicht zwingend bei der Tat dabei war(en).

@SunnyBeatz
Der Artikel ist sehr gut, ich habe auch dein Video zu diesem Thema auf Youtube gesehen und kommentiert.
Fey schickte an alle rund 400 Justizvollzugs- und Maßregelvollzugsanstalten in Deutschland das Phantombild verbunden mit der Frage, ob dieser Mann inhaftiert sei oder einst war: nicht einmal 80 Anstalten beantworteten seine Anfrage.
Das ist wirklich ein Unding und wirklich Sch... Wer weiß, vielleicht saß oder sitzt der Täter wegen einer anderen Sache im Knast. Dann hätte man wenigstens etwas Gewissheit.


Wenn das lese, dass er zeitweise in Kellerräumen übernachtet hat. Da gibt es noch so viel, was wir nicht wissen. Irgendwie durch diese Umstände muss er seinen späteren Mörder kennengelernt haben.


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Mordfall Tristan

13.03.2021 um 13:47
Zitat von InspectorGaInspectorGa schrieb:Hmm, die Professionalität ist vergleichbar. Ich gehe davon aus, dass kein "normaler" (oder "gewöhnlicher") Friedhofsbesucher nachts zum Friedhof geht (wir nehmen mal an, dass das in der Dunkelheit passiert ist). Da treiben sich entweder komische Gestalten oder ein Friedhofsmeister (weiß grad nicht, wie man die Personen nennt). Gut möglich, dass derjenige gestört wurde, möglicherweise von Autos in der Umgebung oder Personen weiter weg. Wenn sich dort Gestalten wie Drogensüchtige oder sogar Satanisten getummelt haben, glaube ich nicht, dass einer von ihnen zur Polizei geht. Also nicht jeder Zeuge meldet sich, aus welchen Gründen auch immer.
Das mit der Professionalität würd ich auch so sehen. Allerdings hätte sich der Täter von lichtscheuen Gestalten nicht verjagen lassen, von den Kindern am
Nordeingang ließ er sich auch nicht vertreiben und zog sein Ding durch.


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Mordfall Tristan

13.03.2021 um 14:07
Zitat von InspectorGaInspectorGa schrieb:Wenn das lese, dass er zeitweise in Kellerräumen übernachtet hat. Da gibt es noch so viel, was wir nicht wissen. Irgendwie durch diese Umstände muss er seinen späteren Mörder kennengelernt haben.
Ich glaube auch, dass wir vieles über/von Tristan nicht wissen.
Definitiv.

Ich frage mich, in wie weit dieser (für mich erstmal) angebliche Zeuge, welcher im neuen Video zum Thema von seiner Bekanntschaft & div. Gesprächsinhalten berichtete, glaubwürdig ist. Interessant ist hier die Aussage, Tristan habe ihm gesagt, er könne ihm den Mann auch mal vorstellen.

Wie kam es überhaupt dazu, dass Tristan mit verschiedenen Erwachsenen unterwegs war und warum?
Kannten diese besagten Erwachsenen sich vielleich alle untereinander?
Und vor allem, was genau hat man denn gemacht, in der Zeit, in der man zusammen war?

Tristan hat sich "rumgetrieben", hat geraucht.
War "bekannt" am Bahnhof Höchst.
Da kommt man sicher leicht ins Gespräch....

Und was ich mich auch immer noch frage:
Was war mit Boris?
- Da wissen die Beamten sicher sehr viel mehr als wir.

Warum wurde Boris so schnell "weggeschafft" (Umzug)?
Wusste Boris mehr über diese verschiedenen Erwachsenen?
Hatte er vielleicht Wissen und musste deswegen so schnell wegziehen?
Boris war doch Tristans bester Freund und am Tattag haben sie sich ja noch gesehen und zusammen geraucht.
War Tristan da auch schon so "aufgeregt" und wollte er da auch immer noch nicht zur Schule? Hat er denn eine Verabredung gehabt? Oder war Boris völlig ahnungslos?
Hat Boris sich auch mit diesen Männern getroffen oder wusste wer die waren?

Leider kann ich weitere Fragestellungen nicht zufügen, weil sonst mein Kommemtar hier wieder gelöscht wird. -.-

Ach und vielen lieben Dank für deine Rückmeldung bzgl. des Artikels.
Hast du auch den 2. Artikel gelesen? Den von der Tatortbegehung?


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Mordfall Tristan

13.03.2021 um 15:32
Zitat von InspectorGaInspectorGa schrieb:Wenn derjenige aber auffällig ist (Sprache, Kleidung, Auftreten), ist das eine andere Sa
genau, keiner der den Zopftyp direkt gesehen hat ob mit oder ohne Tristan hat von etwas Auffälligem gesprochen ...Hasenscharte ? Lippenverletzung ...
evtl. lag das auch daran dass man diesem Mann nie zu Nahe gekommen ist...
so das man das praktisch nicht sehen konnte...

aber die Jungs denen er Süßigkeiten gekauft hat, dürften ihm nahe genug gekommen sein....

es sind mit Sicherheit viele Zopftypen herum gelaufen..mit so einer markanten Lippenveränderung bestimmt nicht viele.

Und ich denke dass hätten auch Menschen, die ihm so nahe gekommen sind, berichtet.
weil das markant ist...

und wer möchte schon Schuld daran sein, dass ein brutaler Kindermord nicht gerächt wird ?
mit der Schuld wollte ich nicht leben.


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Mordfall Tristan

13.03.2021 um 16:47
@musikengel
Wenn es zwei verschiedenen Zopftypen gewesen sind, wäre es natürlich ein Desaster, eine der Grundannahmen wäre somit falsch.
Man bedenke dass auch unterschiedliche Beschreibungen kursieren, mal hager- mal breitschultrig/ sportlich. Mal nicht ungepflegt- mal ungepflegt.


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Mordfall Tristan

13.03.2021 um 18:53
Zitat von SunnyBeatzSunnyBeatz schrieb:Hast du auch den 2. Artikel gelesen? Den von der Tatortbegehung?
Meinst du den mit den Fotos vom Tatort und wo du meintest, dass du vor Ort mal warst? Dann ja...
Zitat von Niederbayern23Niederbayern23 schrieb:Wenn es zwei verschiedenen Zopftypen gewesen sind, wäre es natürlich ein Desaster
Das auf auf jeden Fall. Ungepflegt, gepflegt ist mehr oder weniger Ansichtssache. Breitschultrig wurde wohl nur von den Anwaltsgehilfen erzählt. Hängt sicher auch von der Kleidung (z. B. Jacke) ab, ob jemand kräftig wirkt. Allerdings habe ich keine öffentliche Info, dass die anderen auch die Hasenscharte genannt haben. Blond/Zopf/Hasenscharte also die Kombi sollte es nicht so oft in der Umgebung geben. Schon gar nicht, dass so einer auf Jungen anscheinend steht.

Mich würde aber dennoch kaum noch was wundern, der Fall ist mit so vielen merkwürdigen Umständen verbunden, die es in anderen Fällen so nicht gab. Sicher einer der vielen Gründe, warum der Fall so viel Aufmerksamkeit zieht.
Über 14.000 Männer aus unterschiedlichen Frankfurter Stadtteilen nahmen freiwillig teil. Auch die 54 „Verweigerer“, die ihren Fingerabdruck nicht abgeben wollten sowie über 800 Männer, die nach 1998 aus der Gegend weggezogen waren, wurden überprüft.
Quelle: https://mordfall-tristan.de/ermittlungen

Die Angaben sind auch etwas widersprüchlich. Aus der Entfernung kann ich natürlich nicht sagen, was stimmt. Laut dieser Quelle - wenn ich das richtig verstanden habe - wurden 14.000 Personen statt 4.600 oder 10.000 überprüft und auch die, die weggezogen sind (davon las ich woanders nichts). Möglicherweise hat diese Quelle auch besseren Bezug zu den Akten. Woanders stand, dass man keine Fingerabdrücke von den Verweigerern erzwingen konnte. Sollten es aber reine Sichtproben sein, müsste ja im Jahr 2002 eine Täterbeschreibung bzw. die Beschreibung des höchst verdächtigen Zopfmannes vorliegen.

Die Ermittler hatten generell schon damals Probleme wegen des Datenschutzes.

Da steht auch, dass seit 2006 die Akten neu bewertet wurden und ein Zopfmann aufgefallen sei. Aber wir wissen, dass das erst 2009 veröffentlicht wurde. Alles sehr merkwürdig.
Im Rucksack, den der Täter mitnahm, könnte er die entnommenen Leichenteile transportiert haben, was jedoch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte.
Quelle: https://mordfall-tristan.de/tathergang/
Das widerspricht sich mit der Aussage der Polizistin aus der nachgestellten Szene bei einer ZDF-Doku. ZDF hat leider alle seine Dokus zu Tristan auf Youtube wegen Urheberrecht gelöscht. Auf Dailymotion ist der 2. Teil einer Doku verfügbar. Da sagt die Ermittlerin (Szene ist nachgestellt), dass man nachweisen konnte, dass mit dem Rucksack die Fleischstücke transportiert wurden.

Die Widersprüche entstehen aber auch durch falsches Interpretieren, falsches Lesen also eher unbeabsichtigt.
Zitat von musikengelmusikengel schrieb:Und ich denke dass hätten auch Menschen, die ihm so nahe gekommen sind, berichtet.
weil das markant ist...
Ich beziehe es wieder auf mich: Ich weiß nie, was Personen für Kleidung anhatten, wenn ich sie mal sehe, ich achte nicht drauf. Wenn jemand natürlich jedes Mal dasselbe anhat, merke ich es auch. Für eine äußere Beschreibung wäre ich also ein schlechter Zeuge.
Etwas anderes ist es: Wenn jemand mir mehrmals begegnet, irgendwas Markantes hat. Ein paar Figuren gibt es, die sich immer wieder herumtreiben.

In meiner Kindheit gab es so einen komischen Mann mit langen Haaren, der sich immer am Kiosk und Bahnhof herumtrieb. Manchmal hatte er einen Hund und manchmal auch einen komischen Stock (kein Gehstock) bei sich (nicht in Frankfurt). Hat mit dem Zopfmann jetzt nichts zu tun, der Mann sah anders aus. Wofür der war, gute Frage... Einmal war ich und ein Freund am Kiosk und wir hatten nicht genug Geld, da zückte er 20 Mark raus, aber wir hatten es abgelehnt. Wir waren damals etwa 8-10 Jahre alt. Jahre später habe ich den wieder gesehen. Und in den letzten 10 Jahren und länger habe ich ihn nimmer gesehen, bin aber auch selten am Bahnhof und den Kiosk gibt es nicht mehr.


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Mordfall Tristan

13.03.2021 um 21:15
Zitat von InspectorGaInspectorGa schrieb:Auf Dailymotion ist der 2. Teil einer Doku verfügbar. Da sagt die Ermittlerin (Szene ist nachgestellt), dass man nachweisen konnte, dass mit dem Rucksack die Fleischstücke transportiert wurden.
Im entsprechenden xy- Bericht mit Fey im Studio. Folgender Kommentar im gezeigten Bericht, der mir nicht ganz klar ist:

Im Bereich Liederbachtunnel sollen am Tattag mehrere Zeugen hier einen unbekannten Mann gesehen haben- Zopfmann??
Hier ist die Rede von einem Mann... vermutlich der Gleiche. Am Tattag?? Am Tattag gab es meines Wissens lediglich eine Sichtung des Zopfmanns, von dem Mädchen, die einen Mann mit Zopf aus dem Gebüsch kommen sah.


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Mordfall Tristan

13.03.2021 um 22:03
Zitat von Niederbayern23Niederbayern23 schrieb:Im Bereich Liederbachtunnel sollen am Tattag mehrere Zeugen hier einen unbekannten Mann gesehen haben- Zopfmann??
Hier ist die Rede von einem Mann... vermutlich der Gleiche. Am Tattag?? Am Tattag gab es meines Wissens lediglich eine Sichtung des Zopfmanns, von dem Mädchen, die einen Mann mit Zopf aus dem Gebüsch kommen sah.
3 Kinder, die den Tunnel durchqueren wollten, haben einen Mann im Tunnel gesehen, der sich über etwas beugte. Die haben die Tat nicht als Mord gesehen, sind aber aufgrund des Mannes wohl aus Angst dann doch wieder weggelaufen (ohne durch den Tunnel zu gehen). Die Infos sind teilweise nur vollständig zu erhalten, wenn man sich sämtliche Dokus anschaut. Weitere Infos gibt es auch auf der mordfall-tristan.de Seite.

Eine 12jährige hat den Täter gesehen als er durch den Busch hochgelaufen ist (hier ist der Mörder vom Tatort weggelaufen). Je nachdem wie es damals aussah, ist dieser Busch nach meiner Meinung der ungewöhnlichere Weg, um in den Tunnel zu kommen. Höchstwahrscheinlich kam diese Info im Nachhinein, da sie weder die Tat noch die Leichte von Tristan gesehen hat. Denkbar, dass gerade deswegen das junge Mädchen auf ihn aufmerksam wurde. Hier wurde er mit Zopf und Kappe beschrieben. Gut möglich, dass er sonst in den anderen Tagen keine Kappe anhatte.

Weitere Anmerkung: 2 weitere Kinder, die den Tunnel ebenfalls durchqueren wollten, haben die Leichte von Tristan entdeckt und es im Kinderhaus gemeldet. Da ist der Täter aber schon längst abgehauen. Anscheinend haben die Betreuer den Kindern zunächst nicht geglaubt, aber als diese ihre Beobachtung 2mal ansprachen, sind sie zum Tatort. Das hat natürlich wertvolle Zeit gekostet.

Es hat etwa 1 Stunde gedauert, bis die Polizei nach dem Mord informiert wurde und eintraf (wenn man sich die Zeiten in den Dokus anschaut, scheint die Polizei nach dem Anruf in wenigen Minuten schon am Tatort gewesen zu sein).


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Mordfall Tristan

13.03.2021 um 22:12
Zitat von InspectorGaInspectorGa schrieb:3 Kinder, die den Tunnel durchqueren wollten, haben einen Mann im Tunnel gesehen, der sich über etwas beugte.
Die Kinder erkannten eine Gestalt, die sich über etwas beugte und „eine“ Zopffrisur dazu.
Also wären dann die „mehreren Zeugen“ am Tattag die drei Kinder und das Mädchen. Etwas wage für diese Formulierung, aber gut.


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Mordfall Tristan

13.03.2021 um 22:16
Herr Fey hatte in einer Sendung wohl versehentlich von einer Mütze gesprochen. Das damals 12jährige Mädchen sagte jedoch, dass hinten der Zopf rausging, was ja nicht bei der Mütze, sondern eher Kappe möglich ist.

Die 3 Kinder beobachteten den Mann ganze 2 Minuten. Ob diese etwas von einem Zopf sagten, ist mir grad nicht bekannt.
Man muss halt wissen, dass man in unerwarteten Situationen sehr aufgeregt ist und sich irren kann, was die Täterbeschreibung angeht. Aber gut, lange Haare kann man auch da nicht mit (deutlich) kurzen verwechseln.


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Mordfall Tristan

13.03.2021 um 22:41
Zitat von InspectorGaInspectorGa schrieb:Herr Fey hatte in einer Sendung wohl versehentlich von einer Mütze gesprochen. Das damals 12jährige Mädchen sagte jedoch, dass hinten der Zopf rausging, was ja nicht bei der Mütze, sondern eher Kappe möglich ist.
Bei uns würde man niemals zu einer Schirmkappe Mütze sagen, genauso wie du differenzierst.
Hab schon oft gehört dass Jemand zu einer Schirmkappe Mütze sagt. Da hab ich mich schon oft gewundert.
Das ist wohl umgangssprachlich durchaus verbreitet.
Ich bin mir sicher, dass in diesem Fall eine Schirmkappe gemeint war, am Loch beim Hinterkopf hat das Mädchen vermutlich den Zopf rausragen gesehen. Der Zopf wäre nicht aufgefallen, hätte der Verdächtige einfach die Kappe aufgesetzt ohne an den Hinterkopf zu fassen um die Haare rauszuziehen.
Die Haare wären dann im Nacken verschwunden wie bei einer „Mütze“. Allerdings ist das sehr unangenehm und es ist ein absoluter Automatismus, die Haare rauszuziehen sobald man die Kappe aufhat. Eine Perücke kann es somit kaum gewesen sein, wie schon mal vermutet wurde. Man weiß auch wie hoch man den Zopf binden muss.


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Mordfall Tristan

14.03.2021 um 14:05
Zitat von InspectorGaInspectorGa schrieb:Ausgehend davon, dass der beschriebene Täter mit den langen Haaren dort bei den Kindern zum Teil bekannt war: bei den übrigen Kindern hat er anscheinend keinen Mord begangen, möglicherweise belästigt oder sexuell missbraucht. Über sowas will nicht jeder sprechen, auch nicht nach 20 Jahren. Warum er bei Tristan so weit gegangen ist, werden wir wohl nie erfahren, nur spekulieren.
Wie ich bereits sagte - es könnte der erste Mord eines potenziellen Serientäters gewesen sein, der Fantasien die er schon seit langer Zeit in sich trug, in die Tat umsetzen wollte. Darüber warum es keine (bekannten!) Taten seither gibt, kann man nur spekulieren aber das kann wie ich angemerkt habe viele verschiedene Gründe haben.
Zitat von InspectorGaInspectorGa schrieb:So ähnlich schien es bei Manfred Seel gewesen zu sein. Sind alles Vermutungen, aber sicherlich hinreichend sichere Taten. Zwischen dem angenommenen 1. und 2. Mord liegen genau 20 Jahre. Ob er davor noch Morde begangen hat, werden wir wohl nie erfahren.
Zwischen dem 2. und dem 3. soweit ich mich erinnern kann (bitte korrigieren wenn ich da falsch liege). Oder eben ganz einfach erklärt, er hat sich mehr erwartet. Das klingt jetzt grotesk das ist mir bewusst, aber wenn ich versuche mich in einen Täter hineinzuversetzen den irgendein Verlangen dazu treibt seine Neigungen auszuleben - und ihm das am Ende einfach nicht die "Befriedigung" verschafft die er sich davon erhofft hat.... Kann wohl auch ein Grund sein aufzuhören.
Zitat von InspectorGaInspectorGa schrieb:Nach Aussagen einiges Zeugen trieb er sich etwa 2 Jahre später noch mal am Tatort auf. Das ist auch einer, der den wiedererkannt haben will und der ihn damals schon durch absichtliches Vorbeilaufen belästigt hat (Spiegel TV Bericht 2013).
Ich mutmaße, dass der Täter auch 1,5 Jahre später ans Grab gegangen ist. Die Vorgehensweise ist auch äußerst selten, wenn nicht sogar einmalig. Grabschänder beschmieren Gräber oder richten Schäden an. Hier hat derjenige den "schlechten Boden" vom "guten" getrennt und auf einen Müllsack platziert, wohl weil er danach die Erde wieder umgraben wollte. Gerade die Verbindung sich 2 Jahre später wieder am Tunnel aufzuhalten. Schade, dass der eine Zeuge nicht sofort die Polizei gerufen hat, als der Mann am Tunnel war. Wobei unklar ist, ob die Täterbeschreibung von Tristans Mörder bekannt war. Wir haben ja schon mehrfach kritisiert, dass die Veröffentlichtung des Phantombilds nach 11 Jahren viel zu spät ist.
Zum letzten Satz: 100% agree, nach 11 Jahren ist das Wahnsinn. Ich glaube in den USA würde es so etwas nicht geben ;)

Allerdings möchte ich entgegen der Mehrheitsmeinung hier schon auch bezweifeln dass der Täter am Grab war. Das war ein Fall der sehr viel mediale Aufmerksamkeit bekommen hat, in ganz Deutschland und weit darüber hinaus (auch bei uns in Österreich können viele etwas damit anfangen!) - da kann man sich vorstellen dass vor allem im unmittelbaren Umkreis des Tatorts dieser Vorgang ein großes Gesprächsthema war. Es ist aus meiner Sicht sogar denkbar dass hier verkorkste Jugendliche der Meinung waren es sei lustig, es könnte eine Mutprobe gewesen sein oder das Resultat von Alkohol- oder Drogenmissbrauch. Klar, kann auch der Täter gewesen sein, aus meiner Sicht muss das aber nicht sein.
Zitat von SunnyBeatzSunnyBeatz schrieb:Hallo.
Der Artikel stammt von mir. :)
Mir stellt sich die selbe Frage.
Weiter frage ich mich, warum es keinerlei Zeugenaussagen aus dem Einkaufsgeschäft gibt.
Der Zeuge schildert ein "Verabreden" mit dem Mann.
Man sei dann gemeinsam nach Höchst gefahren.
Weiter sagt er, manchnal sei der Mann mit rein in das Gwschäft gegangen und manchmal habe er davor gewartet.
Wieso hat ihn also dort scheinbar nie jemand gesehen?
Oder kann bestätigen, dass der Mann mit dem Jungen (und vll. anderen Kindern) dort gewesen ist?
Schade das man nicht mehr Aussagen des Zeugen veröffentlich hat.
Der Mann muss sich ja irgendwie vorgestellt haben.
Wie ist man nach Höchst gefahren? Mit dem Auto?
Was hat man vor/nach dem Besuch im Einkaufsgeschäft gemacht?
Alles legitime Fragen, vor allem müsste sich aus den Aussagen von diesen Kindern mit denen er unterwegs war, irgendein Rückschluss auf einen Aufenthaltsort (Wohnung oder dergleichen) ergeben, ich gehe wirklich mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus dass es sich bei dieser Person um den Täter handelt.

Einzig warum ihn nie jemand gesehen hat, kann man leicht beantworten. Wenn ich einkaufen gehe sind dort 50 Leute oder mehr, ich könnte dir aber nicht einen davon beschreiben weil man einfach andere Dinge im Kopf hat als sich die Leute anzusehen die gerade am Einkaufen sind.
Zitat von SunnyBeatzSunnyBeatz schrieb:Ich frage mich, in wie weit dieser (für mich erstmal) angebliche Zeuge, welcher im neuen Video zum Thema von seiner Bekanntschaft & div. Gesprächsinhalten berichtete, glaubwürdig ist. Interessant ist hier die Aussage, Tristan habe ihm gesagt, er könne ihm den Mann auch mal vorstellen.

Wie kam es überhaupt dazu, dass Tristan mit verschiedenen Erwachsenen unterwegs war und warum?
Kannten diese besagten Erwachsenen sich vielleich alle untereinander?
Und vor allem, was genau hat man denn gemacht, in der Zeit, in der man zusammen war?
Meinst du diesen "Harun" aus dem Insolito-Video? Schwer zu sagen ob man mit diesen Aussagen etwas anfangen kann.

Tristan war wie ich auf der letzten Seite erläutert habe, aus meiner Sicht aufgrund seiner Lebensumstände anfällig dafür, sich auf potenzielle erwachsene Bezugspersonen einzulassen. Wir haben davon gesprochen dass Erwachsene mit pädophilen Neigungen häufig erstmal "den Köder auswerfen" - Kinder mit solidem familiären Background oder einem starken Umfeld sind weniger anfällig als solche bei denen dies nicht der Fall ist. Geld und Zigaretten könnten hier der Türöffner gewesen sein. Inwieweit es schon zum damaligen Zeitpunkt als das Internet noch weniger zu bieten hatte als heute, "Netzwerke" gab wo die Männer sich untereinander austauschten, möchte ich nicht bewerten.
Zitat von SunnyBeatzSunnyBeatz schrieb:Warum wurde Boris so schnell "weggeschafft" (Umzug)?
Wusste Boris mehr über diese verschiedenen Erwachsenen?
Hatte er vielleicht Wissen und musste deswegen so schnell wegziehen?
Boris war doch Tristans bester Freund und am Tattag haben sie sich ja noch gesehen und zusammen geraucht.
War Tristan da auch schon so "aufgeregt" und wollte er da auch immer noch nicht zur Schule? Hat er denn eine Verabredung gehabt? Oder war Boris völlig ahnungslos?
Hat Boris sich auch mit diesen Männern getroffen oder wusste wer die waren?
Wenn dem so wäre hätten wir vermutlich keinen Cold Case. Aber klar ist dass wir sehr vieles nicht wissen und zum damaligen Zeitpunkt besagter Boris definitiv geschützt werden musste. Vielleicht nicht vor möglichen Straftätern aber vor neugierigen Fragen, Gerüchten, Aufmerksamkeit. Ist irgendwas bekannt ob der sich jemals irgendwo in irgendeiner Art geäußert hat?


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Mordfall Tristan

14.03.2021 um 14:49
Zitat von CapitanoCapitano schrieb:Es ist aus meiner Sicht sogar denkbar dass hier verkorkste Jugendliche der Meinung waren es sei lustig, es könnte eine Mutprobe gewesen sein oder das Resultat von Alkohol- oder Drogenmissbrauch
Die Erdschichten wurden sauber, regelrecht pedantisch ordentlich auf eine Plane gelegt.

Keine Ahnung ob es der Mörder war, aber nach dem Ergebnis eines jugendlichen Saufgelages sehen die Bilder nicht grad aus. Den Fußspuren zufolge war es wohl ein Täter.
Eine Gruppe Jugendlicher hätte in der Nähe des Grabes auch Spuren hinterlassen.
Übrigens wurde nur im Fußbereich gegraben, man kann nur mutmaßen warum.


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Mordfall Tristan

14.03.2021 um 15:08
Zitat von Niederbayern23Niederbayern23 schrieb:Die Erdschichten wurden sauber, regelrecht pedantisch ordentlich auf eine Plane gelegt.

Keine Ahnung ob es der Mörder war, aber nach dem Ergebnis eines jugendlichen Saufgelages sehen die Bilder nicht grad aus. Den Fußspuren zufolge war es wohl ein Täter.
Eine Gruppe Jugendlicher hätte in der Nähe des Grabes auch Spuren hinterlassen.
Übrigens wurde nur im Fußbereich gegraben, man kann nur mutmaßen warum.
Es ist daher für mich genau so denkbar dass Neugierige, ob Jugendliche oder nicht, dies in nüchternem Zustand gemacht haben. Ob einer oder mehrere... Faszination und Neugierde für solche Fälle sind und waren schon immer weit verbreitet und wenn das bei jemandem Überhand nahm, die Vernunft über Bord geworfen wurde.... Nicht undenkbar dass ein völlig Unbeteiligter sich den Inhalt des Sarges ansehen wollte, warum auch immer - und was auch immer man nach dieser langen Zeit dort finden möchte.

In jedem Fall denke ich aber dass hier ganz klar der Vorsatz da war den Sarg zu öffnen, zumindest hineinzusehen oder vielleicht sogar etwas herauszunehmen. Derjenige wird wohl durch irgendetwas gestört worden sein, durch ein Geräusch (ein Tier?) oder ähnliches von seinem Plan abgelassen haben.


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