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Mordfall Tristan

25.834 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Aktenzeichen Xy, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Tristan

Mordfall Tristan

21.03.2026 um 10:18
@mindman
Danke, dass Du den Link nochmal ausgegraben hast. Ich bin echt unschlüssig, ob der Vater das in seiner Trauer und Wut einfach so daher gesagt hat, oder ob das ne Anspielung ist. Und ob er ebenfalls seinen Kumpel in Verdacht hatte, der ja dann garantiert nicht mehr sein Kumpel war.
Zog der dann auch um? Oder nur die Mutter und Boris? Und wenn Boris von seinem Vater ferngehalten werden sollte - warum hingen die alle quasi aufeinander? Auch dazu erfuhr man nichts.


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21.03.2026 um 10:31
Zitat von WMWM schrieb:Immerhin hat die Familie ja bereits in einem frühen Stadium der Ermittlungen ausgesagt, dass Tristan eine Woche vor seiner Ermordung am Liederbach überfallen wurde. (vergleiche die im Beitrag von Seneca wiedergegebenen Zitate aus der FR vom 30.03.1998 und vom 20.03.1999)
Sorry ich habe den Link vergessen. Es war Tamins, der aus der FR vom 30.03.1998 und vom 20.03.1999 zitiert hat. Beitrag von Tamins (Seite 553)


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21.03.2026 um 11:53
@abberline
Aus dem Podcast habe ich es so entnommen oder verstanden, das die Mutter ja gar nichts mehr mit dem Vater zu tun hatte . Deswegen ist sie dann zwei Wochen nach der Tat unbekannt verzogen. Der Vater von B soll da dann angeblich noch in der Nachbarschaft gelebt haben, denn er wurde ja laut der beiden Ermittler dann auch kurze Zeit später mit dem abgetrennten Daumen gesehen.

@WM
Meinst Du mit deinem Post, das es sein könnte, das der Überfall in irgendeiner Weise mit der neuen Informationslage zusammenhängen könnte?


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21.03.2026 um 12:25
Zitat von mindmanmindman schrieb:Aus dem Podcast habe ich es so entnommen oder verstanden, das die Mutter ja gar nichts mehr mit dem Vater zu tun hatte . Deswegen ist sie dann zwei Wochen nach der Tat unbekannt verzogen. Der Vater von B soll da dann angeblich noch in der Nachbarschaft gelebt habe
So hab ich das auch verstanden, aber vor der Tat haben die wohl alle nebeneinander und miteinander gewohnt? Und auch da sollte Boris dann nicht wissen, wer der Typ ist und trotzdem wohnt man mit dem? Das passt doch vorne und hinten nicht zusammen.
Und der Daunenabdruck war ja auch noch nur ein Teilabdruck. Säbelt sich da wer den Finger ab? Woher wusste er so schnell, dass der Abdruck da war und warum hat er das Buch nicht einfach mitgenommen ? Auch da passt einiges nicht. Und was sollen Ermittler denn denken, wenn der Typ, der aussieht, wie der vom Phantombild und nebenan wohnt, sich dann den Daumen absäbelt, nachdem er erfährt, dass es einen Abdruck gibt?

Der erste Überfall hatte lt den Ermittlern nichts mit der Tat eine Woche später zu tun (vermutlich ging es nur um das Geld) - wo genau am Liederbach der erste Überfall war, wird (glaub ich) nicht erwähnt. Interessant ist aber, dass beide Angriffe an einem Donnerstag stattfanden - und da Schule war, vermutlich Nachmittags. Daher die Frage, ob Boris und Tristan immer oder meist Donnerstags dort waren. Es ändert nichts, wäre aber eine Regelmäßigkeit, die der Täter gekannt haben könnte.


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21.03.2026 um 12:26
Zitat von mindmanmindman schrieb:Meinst Du mit deinem Post, das es sein könnte, das der Überfall in irgendeiner Weise mit der neuen Informationslage zusammenhängen könnte?
Es ist einfach eine Sache, die mich schon länger beschäftigt, unabhängig von der Informationslage des Podcasts, wann die Wirtin den Geldbeutel gefunden hat und was der Anlass für sie war, nachzusehen. Um es den beiden Mädchen zuschreiben, muss sie ja unmittelbar nach Verlassen der Toilette durch die beiden nachgesehen haben.

Rein fiktives Szenario

Das wäre zumindest aus meiner Sicht ein plausibler Grund, wenn die Mädchen mit Rucksack die Toilette betreten hätten und ohne wieder rausgekommen wären. Oder fand irgendeine Art von Übergabe statt und wer auch immer den Rucksack an sich genommen hat,brachte hn zum späteren Fundort? Ich weiß nicht, ob die Räumlichkeiten das zulassen. Vielleicht gibt es bei der Kneipe ja eine Zwischentür und man gelangt über einen Flur zu Herren- und Damentoilette. Wenn aber B. -um den Bezug zum Podcast mal herzustellen, den Rucksack auf diese Weise an sich genommen hätte, müsste ja wiederum eine Verbindung zu den Mädchen bestehen.

Wenn der Überfall nichts mit dem Mord zu tun hat, wäre es theoretisch denkbar, dass das Auffinden des Geldbeutels ebenfalls nichts damit zu tun hat, sich der Geldbeutel womöglich sogar vor dem Mord wieder angefunden hat.

Andererseits frage ich mich, warum das mit dem Geldbeutel im Kontext eines Artikels, mit dem ein Jahr später an das Verbrechen erinnert wird, nochmal erwähnt, wird, wenn die Vermutung eines möglichen Zusammenhangs zu den am Überfall beteiligten ausgeschlossen wird. (vgl. der von mir in meinem letzten Beitrag gesetzte Link zu einem Beitrag von Tamins.) Der Geldbeutel wurde laut der von Tamins zitierten Passage in einem Höchster Lokal gefunden, also nicht in direkter räumlicher Nähe zu dem Ort, wo der Rucksack ein Jahr später gefunden wurde.


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Mordfall Tristan

21.03.2026 um 12:30
Zitat von WMWM schrieb:wenn die Mädchen mit Rucksack die Toilette betreten hätten und ohne wieder rausgekommen wären. Ode
Aber das war doch eine Woche vorher, danach hatte Tristan den Rucksack doch noch.


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Mordfall Tristan

21.03.2026 um 12:40
Zitat von abberlineabberline schrieb:Aber das war doch eine Woche vorher, danach hatte Tristan den Rucksack doch noch.
Dann wäre meine Frage ja beantwortet.
Der Überfall war eine Woche vorher. Daraus folgt aber nicht zwangsläufig, dass der Geldbeutel auch vor Tristans Ermordung wieder aufgetaucht ist. Das konnte ich dem von Tamins zitierten Artikel vom 20. März 1999 nicht eindeutig entnehmen. Anzeige wurde wegen des Überfalls ja nicht erstattet. Dem Zitat ist ebenfalls zu entnehmen, dass Tristan die Täter nicht genauer beschrieben hat.

Deswegen habe ich ja gefragt, wann das gewesen ist. Außerdem habe ich auch die Frage gestellt ob der Geldbeutel eventuell zwei Mal abhanden gekommen ist? Falls der Geldbeutel bei Tristans Ermordung ebenfalls im Rucksack war, wäre das doch nicht gänzlich ausgeschlossen.



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Mordfall Tristan

21.03.2026 um 12:48
Zitat von WMWM schrieb:Daraus folgt aber nicht zwangsläufig, dass der Geldbeutel auch vor Tristans Ermordung wieder aufgetaucht ist. Das konnte ich dem von Tamins zitierten Artikel vom 20. März 1999 nicht eindeutig entnehmen
[/quote]

Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand Tristan Geld klaut, dabei von ihm ja identifiziert werden könnte und dann den leeren Geldbeutel über eine Woche später, nach dem Mord, aufm Klo einer Kneipe platziert, halte ich für unwahrscheinlich. Warum sollte der Dieb oder die Diebe das tun?
Und der Zusammenhang wurde von den Ermittlern ja ausgeschlossen, das wird Gründe haben. Die Herkunft des Geldes wurde ja lt Ermittlern auch geklärt.


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21.03.2026 um 13:02
Zitat von abberlineabberline schrieb:Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand Tristan Geld klaut, dabei von ihm ja identifiziert werden könnte und dann den leeren Geldbeutel über eine Woche später, nach dem Mord, aufm Klo einer Kneipe platziert, halte ich für unwahrscheinlich.
Du glaubst also, dass das Auffinden des Geldbeutels nichts mit dem Überfall eine Woche vorher zu tun hat. Verstehe ich das richtig?


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21.03.2026 um 13:10
Zitat von WMWM schrieb:glaubst also, dass das Auffinden des Geldbeutels nichts mit dem Überfall eine Woche vorher zu tun hat. Verstehe ich das richtig?
Ich glaub, dass irgendwer (die Mädels oder sonstwer) wusste, dass Tristan nen dreistelligen Geldbetrag dabei hatte, zumindest dass er vermutlich Geld dabei hatte - und ihm das geklaut wurde. Dass der leere Geldbeutel, der später aufm Klo der Kneipe gefunden wurde, vermutlich vom Dieb da abgelegt, wurde, ist anzunehmen
Mit dem Mord, eine Woche später, hat das alles aber wohl nichts zu tun. Auch der Geldbeutel vermutlich nicht.
Das dürften einfach zwei unabhängige Taten gewesen sein und so wird es von den Ermittlern ja auch kommuniziert.
Interessant finde ich eher, dass beides exakt innerhalb einer Woche passierte und Tristan evtl Donnerstags regelmäßig am Liederbach war. Das wäre interessant zu wissen


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Mordfall Tristan

21.03.2026 um 14:12
Zitat von Pony2.4Pony2.4 schrieb:Das ist auch das Problem, das ich mit dem Podcast habe. Da werden so viele neue Infos rausgehauen aber es wird nicht berichtet, wie die beiden, ich nenne sie mal Hobbyermittler, zu ihren Rechercheergebnissen gekommen sind.
Das würde ich auch als Problem sehen: Nach so langer Zeit und dann auch vielleicht mit der Tendenz, auch bitte etwas Sensationelles zu erfahren, wer will da sicherstellen, dass solche Zeugenaussagen wirklich etwas taugen? Womit ich übrigens niemandem eine bewusste Lüge unterstellen will!
Zitat von _Salzbrezel_Salzbrezel schrieb:Genau genommen hat es das ganze Umfeld von Tristan in sich: Die Mutter schwer drogenabhängig (Suizid), der Vater schwerer Alkoholiker und arbeitete in einem Kiosk am Bahnhof (merkwürdig im Zusammenhang), der "beste" Freund quält Tiere von klein auf (mutmaßlich) und der Vater des Freundes ist Friedhofsgärtner und lebt (?) mit beiden in der Wohnung oder im Haus.
Ganz ehrlich gesagt: Ich finde das fast schon too much - im Sinne von: Zu dick aufgetragen. Da sind so dermaßen viele Klischees drin enthalten, dass ich Schwierigkeiten habe, es zu glauben. Ohne natürlich beweisen zu können, dass es nicht stimmt.


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Mordfall Tristan

21.03.2026 um 15:46
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:: Ich finde das fast schon too much - im Sinne von: Zu dick aufgetragen. Da sind so dermaßen viele Klischees drin enthalten, dass ich Schwierigkeiten habe, es zu glauben. Ohne natürlich beweisen zu können, dass es nicht stimmt.
Nicht zu vergessen, den obdachlosen Bruder der Mutter, der sich (ohne Sinn?) lt Podcast als Mörder ausgegeben haben soll, die vorbestraften, älteren Bekannten von Tristan, die öfter "konsumierten", die Typen vom öffentlichen Klo am Bhf, die gerne mal Leuten unmoralische Angebote machten...plus die "wochenlange Ausreißerei samt Keller-Übernachtungeb, von denen die Lehrerin erzählte.
Das Umfeld als "nicht immer ganz einfach" zu bezeichnen, wie es gerne mal hieß, wäre aber ein wenig untertrieben, wenn es denn so war, wie im Podcast beschrieben.
Da dreht doch jedes Jugendamt durch.
Und - ich wiederhole mich - da fragt der Journalist nicht nach und prüft/recherchiert selbst vorher?


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Mordfall Tristan

21.03.2026 um 16:01
Der neue Podcast ist ziemlich schwierig. Bitte habt da die Krimiregeln im Hinterkopf. Das bedeutet:


  • Klarnamen von den Personen, die bisher nicht in Erscheinung getreten sind. Ebenso genaue Wohnanschriften oder ähnliches.


  • Personen die von offizieller Seite aus nicht als tatverdächtig gelten, dürfen hier keiner Tat verdächtigt werden.


Der Podcast enthält viele heikle Aussagen, die in der momentanen Situation nicht, beziehungsweise noch nicht von der Polizei bestätigt worden sind. Schaut da also bitte mit etwas Vorsicht und Bedacht drauf. Danke.


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21.03.2026 um 16:08
Zitat von abberlineabberline schrieb:Und - ich wiederhole mich - da fragt der Journalist nicht nach und prüft/recherchiert selbst vorher?
Nun ja, die Realität ist dann am Ende vielleicht (oder in diesem Fall: hoffentlich!) nicht ganz so schlimm und damit deutlich weniger sensationell.

Wie sagte mein Opa immer: Wer viel fragt, bekommt viele Antworten....

Und wenn die dann nicht wunschgemäß ausfallen, warum dann überhaupt fragen? Dann kann man sich im Zweifelsfalle immer noch darauf zurückziehen, dass man sagt: "Aber der Zeuge hat das so gesagt und wir haben doch nur wiedergegeben, was der gesagt hat...."

Damit will ich niemandem etwas unterstellen, aber nur weil es in einem Podcast so gesagt wird, muss es noch lange nicht stimmen. Vor allem, wenn es vielleicht auch in sich nicht logisch ist oder dem widerspricht, was offiziell berichtet wurde.

Das sollte man zumindest im Hinterkopf behalten.


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Mordfall Tristan

21.03.2026 um 16:30
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Damit will ich niemandem etwas unterstellen, aber nur weil es in einem Podcast so gesagt wird, muss es noch lange nicht stimmen. Vor allem, wenn es vielleicht auch in sich nicht logisch ist oder dem widerspricht, was offiziell berichtet wurde.

Das sollte man zumindest im Hinterkopf behalten.
Dem kann ich nur zustimmen, daher versteh ich auch nicht, dass zb die Ermittler nicht auch im Podcast zu Wort kommen oder zumindest ein Hinweis kommt, dass das abgeklärt wurde.
So lange sind alles lediglich Behauptungen.
Es wird nicht einmal gesagt, wer die Hobbyermittler sind. Irgendwelche zwei Leute, deren Namen nicht erwähnt werden. Gerade bei einem so heiklen Thema sollte man schon belegen können, wenn man an die Öffentlichkeit geht. Die Machart des Podcasts ist da eher nicht gelungen.


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21.03.2026 um 17:10
Als jemand, der Ende der 90er als blonder Junge in Unterliederbach aufgewachsen ist und sich rund um den Höchster Bahnhof bewegt hat (u. a. durch den Besuch von Leibnizschule und Bikuz), wirft der Podcast für mich einige neue Fragen auf.

Zum einen: Einer der Protagonisten im Podcast soll Tristan gekannt haben. Wenn das stimmt, müsste er doch eigentlich auch B. gekannt und Kontakt zu ihm gehabt haben – gerade weil man in dieser Zeit und in diesem Umfeld typischerweise gemeinsam am Bahnhof unterwegs war.

Ein weiterer Punkt betrifft das Umfeld des Vaters, beziehungsweise auch von B.s Vater: Gibt es Erkenntnisse darüber, in welchen Kneipen oder Milieus sie verkehrten? Gerade bei Alkoholabhängigkeit ist es ja eher untypisch, allein zu trinken – meist gibt es feste Treffpunkte oder Gruppen.

In Höchst gab es damals einige bekannte Kneipen aus diesem Spektrum. Wenn man sich das Interview mit dem Vater anschaut – etwa sein Erscheinungsbild mit Stiefeln und langen Haaren – lässt sich das durchaus einer bestimmten Szene zuordnen.

Und schließlich ein dritter Aspekt, den ich schon einmal angesprochen habe: Auch in den 1990er Jahren wurden Kinder und Jugendliche in Höchst vergleichsweise eng betreut, insbesondere diejenigen aus schwierigen Verhältnissen, die sich häufig am Bahnhof aufgehalten haben. Einrichtungen wie das Kinderhaus oder das JUZ waren präsent. Umso erstaunlicher ist es, dass bislang offenbar keine Hinweise auf eine entsprechende Akte beim Jugendamt auftauchen.


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Mordfall Tristan

21.03.2026 um 17:12
@brigittsche
@abberline

Ich kann verstehen, was ihr meint und gebe euch auch grundlegend Recht– aber ganz so einfach, das alles jetzt als völligen Quatsch abzutun, sehe ich ehrlich gesagt nicht.

Klar kann man kritisch hinterfragen, dass nicht alle Quellen offengelegt werden. Gleichzeitig finde ich es aber auch nachvollziehbar, dass man in so einem Format nicht jede einzelne Quelle öffentlich machen kann, gerade wenn es um persönliche Kontakte oder sensible Informationen geht.

Was ich daran interessant fand: Es wurden einige Aspekte angesprochen, die so bisher noch nicht bekannt waren und die für mich neu waren, aber auch einige meiner Fragen beantwortet haben, die für viele Jahre offen waren.

Ich denke schon das es stimmen wird, das die zwei Ermittler sich Jahre mit dem Fall befasst haben. Einer von beiden war ja auch mit Tristan befreundet. Von daher gibt es da meines Erachtens etwas mehr Hintergrundwissen.

Für mich wirkte das insgesamt eher grundsätzlich fundiert als reißerisch – gerade im Vergleich zu anderen Podcasts, bei denen teilweise schon die Faktenlage nicht sauber ist.

Ich habe den Podcast bewusst hier geteilt, weil er bei mir neue Gedanken und Perspektiven angestoßen hat und ich dachte für den ein oder anderen ist es vielleicht interessant ihn auch zu hören.
Nicht, weil ich sage, dass alles darin automatisch stimmt. Aber nach so vielen Jahren, fand ich es einfach interessant eine bisher ,noch für mich zumindest andere Sichtweise ,sei es nur im Hinblick auf die Geschichte mit dem ersten Phantombild z.B ,auf den Fall zu hören.

Am Ende kann das natürlich jeder für sich bewerten.


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Mordfall Tristan

21.03.2026 um 17:27
Zitat von mindmanmindman schrieb:Für mich wirkte das insgesamt eher grundsätzlich fundiert als reißerisch – gerade im Vergleich zu anderen Podcasts, bei denen teilweise schon die Faktenlage nicht sauber ist.
Naja, der Podcast-Ersteller thematisiert ja schon recht offen, dass er selbst nicht wirklich mit Details des Falles vertraut ist. Reisserisch fand ich die Aufmachung teilweise schon, was aber ja natürlich nicht heißen muss, dass die Infos keine Grundlage haben. Ich habe gestern viele alte Beiträge hier nochmal über die Suchfunktion gelesen und da gibt es schon Überschneidungen mit früheren Theorien und Andeutungen von Usern aus der Region. Ich denke schon, dass da tatsächlich im Umfeld "ermittelt" wurde und Schlüsse veröffentlicht wurden, die seit Jahren im Raum stehen bei Menschen aus Tristans Lebensumfeld.


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Mordfall Tristan

21.03.2026 um 17:27
Zitat von mindmanmindman schrieb:Klar kann man kritisch hinterfragen, dass nicht alle Quellen offengelegt werden. Gleichzeitig finde ich es aber auch nachvollziehbar, dass man in so einem Format nicht jede einzelne Quelle öffentlich machen kann, gerade wenn es um persönliche Kontakte oder sensible Informationen geht.
Natürlich muss nicht alles Quatsch sein, aber zwei anonyme Hobbyemittler, die Dinge behaupten, sind eben auch nur anonyme Hobbyemittler, die Dinge behaupten.
Zitat von mindmanmindman schrieb:Einer von beiden war ja auch mit Tristan befreundet. Von daher gibt es da meines Erachtens etwas mehr Hintergrundwissen.
Er sagt, er sei mit ihm befreundet gewesen.
Das kann alles sein, nur sind anonyme Quellen aus Podcasts halt was anderes als zb der XY Podcast, in dem die Ermittler zu Wort kommen
Und das ist halt ein Kritikpunkt - warum wird nicht gesagt, dass ein solcher Podcast in Zusammenarbeit mit den Ermittlern veröffentlicht wird oder diese auch zumindest um ihre Einschätzung gebeten werden.
Natürlich kann alles stimmen - prüfen lässt sich das nicht und das ist halt heikel. Gerade auch weil der Moderator nicht wirklich nachfragt


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Mordfall Tristan

21.03.2026 um 18:04
Zitat von abberlineabberline schrieb:Natürlich muss nicht alles Quatsch sein, aber zwei anonyme Hobbyemittler, die Dinge behaupten, sind eben auch nur anonyme Hobbyemittler, die Dinge behaupten.
Ganz genau. Ich würde das auch nicht alles in Bausch und Bogen als Quatsch abtun, aber es ist doch nun einmal so: Jeder kann sowas produzieren und dann behaupten: "Also, ich habe mit XY gesprochen, und der hat mir erzählt..."

Dann weiß man aber nicht:

-Hat der wirklich mit XY gesprochen oder ist das vielleicht jemand, der nur behauptet hat, XY zu sein und Insiderkenntnisse zu haben?
-Und wenn der Gesprächspartner tatsächlich derjenige ist, für den er sich ausgibt: Sagt XY denn überhaupt die Wahrheit?

Und bis hierhin wäre der Podcaster ja sogar selbst hinters Licht geführt worden. Und da kommt dann der nächste Punkt:

-Hat der Podcaster das irgendwie überprüft, was ihm da erzählt wurde?

Und da würde die ganze Sache ein anderes, deutlich höheres Gewicht bekommen, wenn da z. B. ein Ermittler beteiligt wäre, der die Dinge zumindest teilweise bestätigt.

Wie gesagt: Ich will da keine bewusste Lüge unterstellen oder sonstige unlautere Motive.

Aber ich halte es für wichtig, dass man das nicht unbesehen glaubt, nur weil es einem die florierende True-Crime-Podcast-Industrie so ins Haus liefert.

Sondern dass man es z. B. darauf überprüft, ob es in sich logisch ist und mit den bekannten Fakten zusammengehen kann.

Und ich persönlich finde die Geschichte in weiten Punkten einfach zu dick aufgetragen und bin deshalb skeptisch.


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