@PugBee @abberline @bornheim also erst einmal finde ich es gut auch vermeintliche Gewissheiten in Frage zu stellen. Auf der anderen Seite müssen die Ermittler natürlich auch nach Wahrscheinlichkeiten gehen.
Aber man kann schon die Frage stellen warum hier eigentlich der Täter nicht ausfindig gemacht wurde. Denn theoretisch sind die Ermittlungsansätze ja gut:
- wir haben ein recht markantes Phantombild
- der Täter wurde - wenn auch nur schemenhaft - bei der Tat gesehen
- er ist vorab im Umfeld TBs aufgefallen
- er wäre mit dem Fingerabdruck eindeutig zu identifizieren. Jeder Verdächtige kann recht schnell ausgeschlossen werden (oder eben überführt)
- er hat ein eher untypisches Nachtatverhalten gezeigt
- er hat den Rucksack mitgenommen, das könnte aufgefallen sein
- er war vermutlich nass und voller Blut, dürfte also direkt nach der Tat aufgefallen sein
All das sind sehr gute Ansätze, dennoch wurde der Täter bislang nicht gefasst. Das könnte auch daran liegen, dass obige Gewissheiten falsch sind. Zwei Beispiele:
- Vllt stammt der Daumenabdruck gar nicht vom Täter. Sondern (fiktiv) von einem Obachlosen, der TB fand und dann in Panik wegrannte. Sich nie gemeldet hatte. Vllt saß der wahre Täter folglich schon bei der Kripo, wurde aber fälschlich aufgrund des Fingerabdrucks ausgeschlossen. Ja, ich weiß, spekulativ. Aber wenn der Abdruck nicht vom Täter stammen würde, sind vllt viele Verdächtige, die ausgeschlossen wurden, wieder im Rennen.
- der unbekannte Zopfträger hat nichts mit dem Mord zu tun. Der Täter war 1,95m und 120 Kilo schwer. Auch dann suchen wir die ganze Zeit in die falsche Richtung.