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Mordfall Tristan

25.908 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Aktenzeichen Xy, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Tristan

Mordfall Tristan

01.04.2026 um 11:08
@megavolt
Wie der Rucksack an den Strommast kam, ist doch bekannt.
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:hat
- oder jemand Unbeteiligtes ihn dort ganz in der Nähe gefunden hat (im Gebüsch? weiter im Wald?) und dann an den Wanderweg gestellt hat, damit ihn ggf. der Verlierer besser findet. Genauso wie man oft Handschuhe, Mützen oder Schals an Wanderwegen auf einem Pfahl gesteckt oder an Zweigen hängen finden kann. Die lagen halt auf dem Boden und jemand Gutmeinendes hat sie dann etwas gesichert und besser sichtbar gemacht.
Was ich mir gemerkt hatte (ist aber lange her und gehört in den Kontext „Wie kann man so einen Mord in der Region da draußen auf dem Dorf nicht mitbekommen haben?“)
- war wegen des Strommasts dort beruflich unterwegs
- wusste nichts vom Mord oder der Fahndung nach dem Rucksack
- erinnerte sich erst nach der erneuten Fahndung an den Rucksack

Von Fey gibt es dazu auch einiges in den „offiziellen“ Videos.
Mit welcher Akribie da im Hintergrund gearbeitet wurde, ist da eigentlich erst seit Beginn der Spiegel TV et al. Serie ab 2007 bekannt.


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01.04.2026 um 11:28
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Gleichzeitig dürfte es aber auch noch bessere entsorgungsmöglichkeiten gegeben haben, ohne dass der Täter (oder jemand anderes) diese nutzten. Wäre der Rucksack einfach in eine beliebige mülltonne gestopft worden, wäre er sehr wahrscheinich nie gefunden worden.
Ein paar Steine rein und nachts von der Leunabrücke in den Main geworfen wäre unaufälliger gewesen als eine heute so gerne konstruierte Zugfahrt aufs Land. Je kleiner das Kaff, desto mehr fällt auf.
In Höchst endet(e) die Grossstadt, auch wenn Zeilsheim und Sindlingen noch zu Frankfurt gehören.


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01.04.2026 um 11:39
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Und gehen wir es mal durch: angenommen irgendein tsch. Arbeiter hat den Rucksack in Hofheim gefunden (fiktiv). Er nimmt ihn mit, packt seine Karte rein, sein Essen, sein Schlüssel, seine Trinkflasche, was weiß ich (im Rucksack wird ja wahrscheinlich nicht nur die Karte gewesen sein). dann muss er nachhause, räumt seinen Rucksack aus bis auf die karte, stiefelt in den wald, wirft den rucksack samt karte in ne hecke und fährt dann zurück in die heimat?
ich weiß nicht so recht....
Der Rucksack ist aber aus Höchst, vom Liederbach Tunnel, verschwunden (da lagen Tristans Schulsachen) und nicht aus Hofheim.


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01.04.2026 um 11:45
Zitat von JaschaJascha schrieb:Der Rucksack ist aber aus Höchst, vom Liederbach Tunnel, verschwunden (da lagen Tristans Schulsachen) und nicht aus Hofheim.
Die Frage ist aber wenn es nicht der Täter war, der den Rucksack in Niedernhausen ablegte, wo fane der Ableger den Rucksack. Ich bezweifle dass jemand diesen (abgesehen vom Täter selbst) am Tatort mitnahm. Eher gehe ich davon aus, dass der Rucksack an anderer Stelle gefunden wurde, wo sich ihm der Täter entledigte. Dass weiß aber nur der Täter bzw. sofern es diesen gibt den Finder und späteren Ableger des Rucksacks


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01.04.2026 um 11:56
@Jascha
@dreizehner
Korrekt, es ging ja um ein fiktives Szenario. Wenn es einen dritten gab, so kann er den Rucksack irgendwo gefunden haben. In Höchst aber auch in Hofheim was ich als Beispiel gebracht habe. Oder in Zeilsheim, Hanau, Niedernhausen oder Mainz. Wo auch immer


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01.04.2026 um 12:15
@dreizehner
@vorsichtfalle
Am Hauptbahnhof gab es Schliessfächer. Wenn ihr etwas Neues für einen Kriminalroman konstruieren wollt, dann könnte der Täter den Inhalt des Rucksacks auch dort umgepackt und den nicht mehr benötigten Rucksack einfach liegen gelassen haben, wo er dann von einer aus Tschechien ankommenden Person gefunden, mitgenommen, eine zeitlang benutzt und dann in Niedernhausen liegen gelassen wurde.

Oder in Bornheim… ;-)

Durch wieviele Hände der gegangen sein könnte, ist ja unklar.

Damit gerechnet, dass der überhaupt noch mal gefunden werden könnte, hatte vermutlich niemand.


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01.04.2026 um 13:01
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:ich weiß nicht so recht....
So überzeugend finde ich das Szenario auch nicht.

Aber noch viel weniger überzeugend finde ich die Idee, dass der Täter eine falsche Spur legen wollte, sich dafür extra eine tschechische Karte besorgt und dann aber den Rucksack irgendwo in den Wald wirft, wo ihn niemand findet. Das macht in sich so gar keinen Sinn.

Genauso wenig auch, dass der Täter den Rucksack einfach nur loswerden wollte und ihn deshalb dort hin geworfen hat. Auch dafür hätte es andere und bessere Möglichkeiten gegeben.
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Der Rucksack lag ja auf dem Betonsockel der Stromleitung.
Ich erinnere mich daran etwas anders, nämlich, dass der Arbeiter den Rucksack irgendwo im Gebüsch gefunden und dann auf den Betonsockel gestellt hat. Dort blieb er dann liegen bis sich der Mann durch die Fahndung wieder erinnerte und die Polizei darauf hinwies.
So hat es auch @abberline beschrieben:
Zitat von abberlineabberline schrieb:"Abgestellt" wurde er ja nicht wirklich, wenn ich es richtig in Erinnerung hab. Ein Arbeiter fand den Rucksack im Gebüsch und stellte ihn dort ab. Monate später kam was im Fernsehen dazu und er meldete sich bei der Polizei, die den Rucksack dann dort, immer noch an gleicher Stelle, fand.
Damit hätte die Situation "Rucksack liegt auf Betonsockel des Strommasts" keine Bedeutung für den eigentlichen Fall, weil die ja erst durch den Finder (=Arbeiter ) so zu Stande gekommen ist.

Viel wichtiger wäre die Stelle, an der der Arbeiter den Rucksack gefunden hat. Aber auch an diese Stelle muss der Rucksack natürlich nicht zwingend vom Täter gekommen sein.


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01.04.2026 um 13:16
Ich finde es sehr unwahrscheinlich, dass jemand extra in den Wald fährt, um einen Rucksack loszuwerden. Wie schon gesagt wurde, jeder Mülleimer hätte es getan. Da wäre er sogar bestimmt nicht mehr gefunden worde.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Viel wichtiger wäre die Stelle, an der der Arbeiter den Rucksack gefunden hat. Aber auch an diese Stelle muss der Rucksack natürlich nicht zwingend vom Täter gekommen sein.
Genau. Für mich stellt sich Frage, was der Wald für eine Rolle spielte. Täter oder nicht Täter, aus irgendeinem Grund war der Rucksack- Wegwerfer dort. Sicher nicht, um den Rucksack wegzuwerfen. War es ein Obdachloser, der dort wohnte? Falls der Gaskocher dazugehörte, wäre es naheliegend. DNA wäre interessant gewesen. Gab es vielleicht nicht mehr wegen der Witterung.
So ist die Karte der eigentliche Hinweis auf den Wegwerfer. Ich denke schon, dass er entweder Tscheche war oder kürzlich dort war. Warum sonst habe ich eine tschechische Karte. Und dass das eine falsche Spur war, glaube ich nicht. Denn nachdem der Rucksack ja im Gebüsch war, rechnete der Wegwerfer nicht damit, dass er gefunden wird. Bzw, vielleicht wußte er ja auch gar nichts von dessen Vergangenheit.

Was hättet Ihr mit dem Rucksack gemacht, wenn Ihr der Täter gewesen wärt? Also wenn ich meine Beute mit nach Hause genommen hätte, hätte ich den leeren Rucksack in eine Mülltüte gesteckt und gemischt mit anderem Müll in die Mülltonne geworfen. Er wäre für immer weg gewesen. Das mit dem im Wald entsorgen macht für mich gar keinen Sinn, außer ich hätte dort die Leichenteile „verwendet“


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Mordfall Tristan

01.04.2026 um 13:23
Kein Unbeteiligter, der den Rucksack irgendwo gefunden hätte, fährt doch an die Lochmühle, parkt, läuft in den Wald, schmeisst den Rucksack ins Gebüsch. Warum auch?

Auch der Täter wird eine weite Anreise nicht unternehmen, um ihn dort ins Gebüsch zu schmeissen. Ganz richtig, es hätte einfachere Möglichkeiten gegeben.

Die eigentlich einzige Möglichkeit, die für mich Sinn macht, ist, dass ihn der Täter dort ins Gebüsch geschmissen hat, weil er in der Nähe wohnte. Er hatte ihn nicht belastenderweise zuhause und doch fand er es - Vermutung! - einfach nur geil, auf seiner Jogging- oder Spaziergehrunde dort immer vorbeizukommen, wo der Rucksack seiner Tat ganz in der Nähe lag. Die Tat war ein sadistisch motiviertes Sexualverbrechen, und der Rucksack war eine Trophäe, nicht nur einfach Transportmittel. Er hätte die Körperteile auch in eine Tüte stecken können und in die Jackentasche.

Die CSSR Karte wurde nicht extra besorgt. Die lag bei jemandem noch rum. Die sah ja deutlich gebraucht aus auf den Fotos der Polizei.


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01.04.2026 um 13:28
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Was hättet Ihr mit dem Rucksack gemacht, wenn Ihr der Täter gewesen wärt?
Ich hätte ihn einfach irgendwo in eine Mülltonne gesteckt. Möglichst nicht in der Nähe meiner Wohnung natürlich. Oder, wie es oben schon mal jemand beschrieben hat: Steine rein und ab in den Fluss von der Brücke aus.
Das hätte dann aber wieder den Nachteil, dass man erkennen kann, dass er vom Täter dort hingeworfen wurde. Denn wer sollte sonst einen Rucksack mit Steinen füllen und in den Fluss werfen?

Wird der Rucksack dagegen in einer Mülltonne gefunden, kann man immer noch mutmaßen, dass ihn jemand unbeteiligter dort reingesteckt hat.
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Kein Unbeteiligter, der den Rucksack irgendwo gefunden hätte, fährt doch an die Lochmühle, parkt, läuft in den Wald, schmeisst den Rucksack ins Gebüsch. Warum auch?
Das setzt dann aber auch wieder voraus, dass jemand bewusst dort hingeht um den Rucksack wegzuschmeißen. Das sehe ich aber nicht, sondern ich vermute eher, dass es jemand war, der dort "auf der Durchreise war" und den Rucksack weggeworfen hat, weil er ihn loswerden wollte. Aber nicht dorthin gegangen ist, um den Rucksack bewusst dort wegzuwerfen.


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01.04.2026 um 13:33
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:sondern ich vermute eher, dass es jemand war, der dort "auf der Durchreise war" und den Rucksack weggeworfen hat, weil er ihn loswerden wollte.
Kann ich natürlich nicht ausschließen, weil ich auch nicht dabei war. Ich kenne aber die Stelle persönlich und auch die Umgebung und da ist man nicht auf der Durchreise. Selbst wenn man unten auf der Straße an der Lochmühle vorbeifahren sollte, auf der Durchreise nach irgendwohin, dann ist es eine relative Mühe, den Hang hochzulatschen nur um dort oben in der Nähe des Hochspannungsmasten einen Rucksack ins Gebüsch zu werfen. Den hätte man auch unten an der Straße ins Gebüsch werfen können.

Es gibt tausend Möglichkeiten. Aber die unwahrscheinlicheren machen aus meiner Sicht weniger Sinn.

Wer Lust hat, intensiv zu recherchieren, der kann ja mal schauen, welche Gewerbe so um 1998 an der Lochmühle gemeldet waren.


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01.04.2026 um 14:03
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Ich kenne aber die Stelle persönlich und auch die Umgebung und da ist man nicht auf der Durchreise. Selbst wenn man unten auf der Straße an der Lochmühle vorbeifahren sollte, auf der Durchreise nach irgendwohin, dann ist es eine relative Mühe, den Hang hochzulatschen nur um dort oben in der Nähe des Hochspannungsmasten einen Rucksack ins Gebüsch zu werfen
Ich meinte auch definitiv nicht "fahren" sondern eher so, dass dort jemand campiert hat, der zu Fuß unterwegs war. Früher hätte man gesagt "ein Landstreicher". Also schon jemand, zu dem auch dieser Kocher gehört haben könnte. Und der dann eben entweder den Rucksack liegengelassen/weggeworfen hat, weil er einen besseren bekam oder der eigentlich vorhatte, noch mal zu kommen und Sachen, die dort deponiert waren, abzuholen, was aber (aus welchen Gründen auch immer) nicht passiert ist.

Warum natürlich so jemand ausgerechnet dort campiert haben sollte, kann ich natürlich nicht sagen und muss es offen lassen.


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01.04.2026 um 14:26
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Warum natürlich so jemand ausgerechnet dort campiert haben sollte, kann ich natürlich nicht sagen und muss es offen lassen.
Ja genau, das ist für mich auch der springende Punkt. Was hat es mit dem Ort auf sich? Ist es ein Wald, wo sich oft Obdachlose aufhalten oder gefeiert wird? Oder ist es eher ein Naherholungsgebiet, wo man Spaziergänger antrifft oder Hunde- Gassi - Geher. An die Ortskundigen: Drogenwäldchen oder Ausflugsziel?


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01.04.2026 um 14:32
@brigittsche
Man kann auch nicht ausschließen, dass der Täter den Rucksack in irgendeine Mülltonne „am Wegesrand“ gesteckt hatte, aus der ihn dann z.B. die nächste Person geholt hatte, die in die Mülltonne schaute.


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01.04.2026 um 14:37
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Das hätte dann aber wieder den Nachteil, dass man erkennen kann, dass er vom Täter dort hingeworfen wurde. Denn wer sollte sonst einen Rucksack mit Steinen füllen und in den Fluss werfen?
Solange keine verwertbaren Spuren vom Täter dran gewesen wären oder die Spur zum Täter geführt hätte, wäre das egal gewesen. Der Rucksack hätte ja auch erst mal an der nächsten Schleuse flussabwärts auftauchen müssen. Aber das ist so ja nicht passiert.


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01.04.2026 um 14:44
Zitat von JaschaJascha schrieb:Man kann auch nicht ausschließen, dass der Täter den Rucksack in irgendeine Mülltonne „am Wegesrand“ gesteckt hatte, aus der ihn dann z.B. die nächste Person geholt hatte, die in die Mülltonne schaute.
Ich sehe es so, dass ein Rucksack, der irgendwo liegt (Mülltonne, Straßenrand...) ja aus zwei Gründen interessant sein kann:

A) jemand will gucken was drin ist (könnte ja z. B. Geld drin sein)

B) jemand kann ihn als solchen gerade gut gebrauchen (z. B. ein "Landstreicher")

Deshalb denke ich ja, dass es möglich ist, dass der Rucksack das Interesse von anderen Leuten geweckt hat, die gar nicht wussten, was es damit auf sich hat. Und das vielleicht sogar mehrfach hintereinander.


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Mordfall Tristan

01.04.2026 um 14:53
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:An die Ortskundigen: Drogenwäldchen oder Ausflugsziel?
Weder noch. Ich habe auch im gesamten Umkreis in 30 Jahren nie "Landstreicher" dort irgendwo campieren sehen.

Bin auch grundsätzlich der Meinung, dass jemand, der keine Knete hat, einen solchen Rucksack nicht irgendwohin schmeisst, selbst wenn er einen größeren oder schöneren bekäme. Er würde ihn an irgendjemanden versuchen, weiterzuverkaufen, und selbst wenn er nur (damals) 5 DM dafür bekommen hätte. Der war ja noch gut. Selbst wenn er monatelang im Freien gelegen hätte.


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Mordfall Tristan

01.04.2026 um 14:56
Theoretisch kann man sich eine Abfolge von Unbeteiligten vorstellen, die den Rucksack jeweils irgendwo gefunden haben und dann irgendwo etwas weiter wieder hingelegt haben. Nur, wie wahrscheinlich mag das sein. Und dass sich dann niemand außer dem letzten Finder dazu gemeldet hat. Je mehr Leute beteiligt gewesen wären, umso höher wäre die Wahrscheinlichkeit, dass die Zeugenaufrufe einen davon erreichen und er sich meldet.


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01.04.2026 um 15:21
Beim Thema Rucksack kann man ja noch früher ansetzen: Warum hat der Täter denn überhaupt den Rucksack mitgenommen?
Klar, darin transportierte er die Leichenteile, die er TB herausgeschnitten hat. Aber was bedeutet dies?

Wenn er TBs Rucksack dafür genommen hat, heisst das ja im Umkehrschluss, dass er selbst keine Tasche dabei hatte oder diese aus irgendeinem Grund nicht verwendet hat. Hätte er keine Teile mitgenommen, wenn TB keinen Rucksack dabei gehabt hätte? Bzw was hätte er dann gemacht?

Ich habe das noch zu ende gedacht aber insgesamt denke ich, dass der Täter kein geeignete Tasche dabei hatte und deshalb TBs Rucksack genommen hat. Ob das für eine ungeplante Tat spricht weiß ich nicht, muss ich mal länger darüber nachdenken.
In jedem fall wird er sich erst einmal vom tatort entfernt haben. Wir wissen nicht was er genau mit den herausgeschnittenen Teilen gemacht hat, aber ich glaube er hat diese erst einmal "in Sicherheit gebracht". Auch wenn es nicht besonders warm war im März wird er vermutlich nicht sehr lange mit den Teilen herumgelaufen sein. Deshalb denke ich er wird erst einmal seinen Wohnbereich angesteuert haben. Er wird die Teile dann womöglich in einem Kühlschrank gelagert haben, aber für unseren Rucksack könnte dies bedeutet, dass er diesen ab diesen Zeitpunkt nicht mehr benötigte.
Dann wird er ihn entsorgt haben. Direkt in Niedernhausen? Oder woanders und jemand fand den Rucksack. Das ist die große Frage.


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Mordfall Tristan

01.04.2026 um 15:27
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ich sehe es so, dass ein Rucksack, der irgendwo liegt (Mülltonne, Straßenrand...) ja aus zwei Gründen interessant sein kann:

A) jemand will gucken was drin ist (könnte ja z. B. Geld drin sein)

B) jemand kann ihn als solchen gerade gut gebrauchen (z. B. ein "Landstreicher")

Deshalb denke ich ja, dass es möglich ist, dass der Rucksack das Interesse von anderen Leuten geweckt hat, die gar nicht wussten, was es damit auf sich hat. Und das vielleicht sogar mehrfach hintereinander.
Ja, jemand mit weniger Geld. Im Grunde auch ein Junkie, der ihn weiterverkauft haben könnte.

Dass ausgerechnet der Täter länger damit herumlaufen ist, ist unwahrscheinlich. Spätestens mit den ersten Informationen in Richtung Öffentlichkeit und Beginn der Fahndung wäre es riskant gewesen, mit dem Rucksack des Opfers irgendwo kontrolliert zu werden. Wer sich so gut auskannte, um vom Tunnel zu wissen, dürfte auch die Gewohnheiten derjenigen gekannt haben, die ihn benutzten, d.h. auch, dass da Kinder zwischen dem Spielplatz auf der Nordseite und dem Weg auf der Südseite unterwegs sein könnten.

Es macht eigentlich keinen Sinn, mit einem Messer dort aufzukreuzen, diese Tat zu begehen und dann etwas zum Abtransportieren zu benötigen, was zufällig vom Opfer mitgebracht wurde und auch noch ausgeleert werden muss, um flüchten zu können.

Worüber wir früher spekuliert hatten:
Eventuell hatte er bemerkt, dass er von der Nordseite aus beobachtet wurde und musste umplanen.
Eine Flucht in Richtung der normalerweise belebteren Bereiche auf der Südseite, sei es Bahnhof oder Leunaknoten macht eigentlich keinen Sinn.


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