Mindman schrieb:Also da wird gesagt, das B. 1999 erzählt hat , er haette den Rucksack gefunden und er soll Hoden und Muskelfleisch enthalten haben, was damals noch gar nicht so von der Polizei bekannt gegeben wurde.
Wurde denn bei dem Podcast ausdrücklich gesagt, dass Boris den Rucksack erst ein Jahr später gefunden hat oder hat
er erst ein Jahr später dafür gesorgt, dass er gefunden wird? Wenn ich das richtig verstanden habe, haben die Macher des Podcasts nicht mit Boris selbst gesprochen, sondern geben Informationen wieder, die B. jemanden erzählt hätte?
Ich hatte nämlich schonmal den Gedanken, ob es vielleicht so gewesen ist, dass der Täter B. wahrgenommen hat, geflohen ist, B. möglicherweise ein paar Schulhefte verstreut hat, den Rucksack an sich nahm, ohne sich zunächst bewusst zu sein, was er sonst noch mit sich führt.
Die Staatsanwaltschaft hat ohne weiteres Fragen darüber beantwortet, wer der Anrufer war, um welche Telefonzelle es sich gehandelt hat?
Weiß eigentlich jemand wie der zeitliche Abstand
zwischen dem Auffinden des Geldbeutels in einem Höchster Lokal und
dem Rucksackfund war. Immerhin hat die Familie ja bereits in einem frühen Stadium der Ermittlungen ausgesagt, dass Tristan eine Woche vor seiner Ermordung am Liederbach überfallen wurde. (vergleiche die im Beitrag von Seneca wiedergegebenen Zitate aus der FR vom 30.03.1998 und vom 20.03.1999)
bereits eine Woche vor dem Mord entwendet worden und wieder gefunden worden oder war er
nach der Ermordung Tristans ein zweites Mal abhanden gekommen?Ich habe mich bei dieser Aussage der Wirtin immer gefragt, was sie denn veranlasst hat, nachzusehen
, nachdem die Mädchen auf der Toilette waren.
Mir schwebt vor, ob die Mädchen eventuell mit dem Rucksack auf die Toilette gingen und ohne wieder rauskamen. Eine solche Beobachtung fände ich jedenfalls einen plausiblen Grund nachzusehen. Das würde aber wiederum nicht damit zusammenpassen, dass Boris den Rucksack die ganze Zeit hatte.