Mordfall Tristan
um 12:34Und selbst das ist, enschuldigung, völliger Schwachsinn.vorsichtfalle schrieb:Das verlangsamte Abspielen sollte ja die Wiedererkennung verbessern, verfremden finde ich den falschen Begriff.
Wenn ich eine Tonaufnahme verlangsamt abspiele, verändert sich die Stimme, sie wird tiefer. D. h. ich kann sie eben nicht mehr wiedererkennen.
Die ältere Generation kann sich vielleicht noch erinnern, wie es sich anhört, wenn man eine 45er Schallplatte mit 33 Umdrehungen abspielt. Oder die Batterien im Walkman fast leer sind.
Das ist kein Film, den man anhält oder langsamer ablaufen lässt, damit man bestimmte Details besser sieht. Durch langsames Abspielen wird die Stimme eben verändert und ist gerade nicht mehr erkennbar.
Wenn man das bewusst erreichen will, würde man sagen "verfremdet".
Aber sowohl das eine (langsames Abspielen) oder das andere (bewusstes Verfremden) würden genau zum Gegenteil von dem führen, was man eigentlich erreichen will, nämlich das jemand die Stimme erkennt. Es wäre also genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich will und macht daher keinen Sinn.
