Ich bin da auch bei
@bornheim und sehe es ähnlich.
Ich finde, man merkt hier eigentlich ganz gut, dass vieles gerade im Bereich Interpretation und persönlicher Eindruck liegt.
Ich kann die Kritikpunkte hier schon nachvollziehen – gerade was fehlende Nachfragen oder Quellen angeht. Gleichzeitig hatte ich beim Hören nicht den Eindruck, dass da einfach wahllos Dinge behauptet werden, sondern eher, dass bestimmte Zusammenhänge aus deren Sicht und Recherche dargestellt werden, die sie vielleicht nicht einfach so öffentlich teilen können.
Was bei mir noch dazu kam: Wenn man sich ein bisschen weiter mit den Beteiligten beschäftigt, bekommt man schon den Eindruck, dass sie sich länger und intensiver mit dem Fall auseinandersetzen und auch versuchen, aktiv an weitere Informationen zu kommen – z. B. durch Aufrufe oder eigene Nachforschungen. In wie weit sie sich dadurch selbst für ihre Seiten darstellen, kann jeder für sich sehen wie er das möchte…
Das heißt für mich nicht, dass automatisch alles zu 100% stimmt, was gesagt wird. Aber es relativiert für mich zumindest ein Stück weit den Vorwurf, dass da einfach nur etwas „zusammengebastelt“ wird. Ich denke schon , das da was dran ist.
Am Ende bleibt für mich ein Mix aus offenen Fragen, möglichen neuen Perspektiven und eben auch einem gewissen Maß an Spekulation. Aber ich würde es deshalb nicht direkt als unglaubwürdig oder „selbstdarstellerisch“ einordnen, sondern eher als einen Versuch, den Fall aus einer anderen Richtung zu betrachten und das ist durchaus interessant.
Wie tragfähig das ist, wird sich wahrscheinlich erst mit der Zeit bzw. den weiteren Folgen zeigen.