Jascha schrieb:Auf den Polizeifotos (Südseite) ist der Tunnel aus Passantensicht nicht zu sehen, nur Gebüsch.
Die meisten, die da regelmäßig vorbeigegangen sind, haben möglicherweise nicht einmal geahnt, dass da ein Tunnel ist. Wer aber seine Zeit z.T. mit Herumlungern, ev. auch kleineren Deals, verbringt, ggf. nach einem möglichen Tatort mehr oder weniger mitten in der Stadt Ausschau hält, der wird schnell spitzgekriegt haben, dass es dort irgendeine Art von Verbindung geben muss. Wenn Gruppen von Schülern, manchmal auch Erwachsene, dort runtergehen und nicht mehr direkt wieder zurückkommen oder andere auftauchen, die nicht runtergegangen sind, dann wird wohl so jemandem klar, dass es dort etwas Spannendes geben muss und man folgt dem Trampelpfad nach unten. Solche Leute haben andere Motivationen, so etwas zu erkunden, als Ottonormalbürger*in, die sich von solch düsteren Stellen lieber fernhalten. Eine einzelne Jugendliche oder eine Frau werden dies garantiert nicht als Abkürzung genommen haben. Für die war schon der normale Weg durch die Bahnhofsunterführung unsympathisch genug.
Möglicherweise war dieser Vorbereich vor dem Tunnel auch Versteckort für den ein oder anderen Kleindealer. Man muss m.E. dort nicht aufgewachsen sein, um diesen Tunnel zu kennen.
Ich finde auch die Frage spannender, wie der Rucksack ausgerechnet nach Niedernhausen und dann an den Hochspannungsmasten kam.