Mordfall Tristan
um 17:45Ich bin immer davon ausgegangen, dass der Müllsack vom Täter ist. Reine Spekulation natürlich. Dass er zur Tat ein paar Müllsäcke in der Jackentasche hatte, wo er die Körperteile reinpacken wollte. Dann sah er plötzlich den Rucksack und es fiel ihm ein, dass er die Sachen da unauffälliger und sicherer transportieren könnte. Also packte der den Müllsack mit den Teilen in den Rucksack. Deshalb war dieser dann auch nicht blutbeschmiert. Den übrig gebliebenen Müllsack packte er auch dazu. So käme mir das schlüssig vor. Ob die Karte nun vom ihm oder einem neuen Besitzer ist, ist halt die Frage.musikengel schrieb:Im Rucksack war nur die Karte und ein blauer Müllsack.
Vielleicht war der Ort im Wald auch das Versteck des Täters und er ist nach der Tat noch kurz dorthin zurück. Nach der ganzen Diskussion, wie abgelegen die Stelle ist, kommt mir das auch durchaus plausibel vor. Er hat dann dort was weiß ich was mit den Teilen gemacht und ist dann weitergezogen, seinen Müll hat er zurückgelassen.
Was ist jetzt eigentlich mit dem Anrufer? Wird der noch aktiv gesucht oder nicht?
Zumindest weiß man, dass Leute, einer davon der Onkel, des Anrufs verdächtigt wurden und befragt wurden. Wenn man also draufkam, so wie die Jungs glauben, dass es der Onkel war, der öfter mal aufgrund einer Beeinträchtigung Fantasie und Wirklichkeit durcheinanderbrachte, dann braucht man ja nach dem Anrufer nicht mehr fahnden. Wenn immer noch aktiv nach ihm gesucht wird, wäre für mich die Onkel- Theorie widerlegt.brigittsche schrieb:Aha, in der Doku sieht man ein Aktenblatt, dass der Onkel zu dem Anruf befragt wurde, also muss der der Anrufer sein!"
In Wirklichkeit auch nur ein kleines Detail, weil die Spur offensichtlich nicht den Täter überführt hat.
Mit Huwais Aussagen kann ich auch nicht viel anfangen. Er traut also seinen damals gleichaltrigen Freunden nichts Böses zu, weder Tristan noch B. Immerhin wissen wir jetzt, dass sich seltsame Gestalten rund um ein Münzklo rumtrieben. Diese könnten natürlich auch versucht haben, mit unbeteiligten Kindern in Kontakt zu treten. Auch nicht überraschend. Dass sich am Bahnhof eine seltsame Mischung aus Kleinkriminellen und verkorksten Typen rumtrieb, aus deren Mitte dann ein Kindermörder trat, ist ja naheliegend. Oder jemand, der aus einem ganz anderen Milieu hat diese Klientel als Tarnung benutzt.
