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Mordfall Tristan

26.047 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Aktenzeichen Xy, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Tristan

Mordfall Tristan

29.04.2026 um 15:07
Zitat von bornheimbornheim schrieb:In der Nähe ist mitnichten eine präzise Angabe, in der Nähe kann auch im übernächsten Stadtteil heissen
Genau wie die Angaben zum Überfall eine Woche vorher - "am Liederbach". Ja und nun? Nähe von Bhf/Tunnel oder ganz woanders? Theoretisch egal, es wäre nur interessant, ob sich Tristan exakt eine Woche vorher ebenfalls am Tunnel aufgehalten hat.
"Am Liederbach" kann auch ganz woanders gewesen sein.


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29.04.2026 um 17:23
Zitat von abberlineabberline schrieb:Am Liederbach" kann auch ganz woanders gewesen sein.
Genau. Der Liederbach ist klein in der Breite aber lang in der Länge. So - vielleicht hat der Täter absichtlich die Nähe zum Wasser gesucht - da er Kenntnisse im Angeln hatte. Und eben Wasser brauchte - Gewohnheit eben.
Ansonsten ist es nicht die Regel das ein Mensch an oder in einem Bach getötet werden. Was sagt die Kombi dunkler Tunnel und fließendes Wasser aus? In Gesamtschau auf den Fall?


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Mordfall Tristan

29.04.2026 um 17:34
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Was sagt die Kombi dunkler Tunnel und fließendes Wasser aus? In Gesamtschau auf den Fall?
Geschickt gewählt und war Glück für den Täter. Das Wasser hat einen Teil der Spuren weggespült und der Dreck im Tunnel die Spurensuche nochmal deutlich erschwert. Teil DNA gibt's ja immerhin, da darf man hoffen, dass da in Zukunft vielleicht genauer ausgewertet werden kann als damals. Es fehlen ja diverse Merkmale, damit es brauchbarer wird. Ich bin kein Experte, evtl kann man da bald mit neuen Methoden mehr rausholen. Keine Ahnung, aber wär gut.


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29.04.2026 um 17:53
Also, dem Täter ging es nicht um maximale Kontrolle. Der Tunnel hat zwei Eingänge beziehungsweise ein und Ausgang. Und um die Mittagszeit war der Tunnel doch regelmäßig in Verwendung durch Schüler oder Personen, die eine Abkürzung genommen haben. Was ich mich frage was ist eigentlich wenn zwei Personen gleichzeitig im Tunnel sich entgegengekommen sind, hat man da die Möglichkeit sich Auszuweichen, also aneinander vorbei zu laufen? Oder musst du dann eine Person wieder raus, bis die andere komplett durch war?

Und ganz ehrlich, was ich annehme, ist die Ortskenntnis. Diesen Tunnel musst du doch kennen. Ansonsten als Normalo. Als Tourist. Findest du doch diesen Tunnel nicht. Kennst diesen Tunnel nicht.


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29.04.2026 um 18:26
Es gibt generell keinen Grund sich als Tourist in Frankfurt Höchst aufzuhalten. Entweder er hat dort gearbeitet, gewohnt oder andere Bezüge zu dem Stadtteil gehabt.

Andererseits - der Täter muss im Kopf sowieso ganz anders funktionieren als es bei einem normalen Menschen der Fall ist. Vielleicht stammte er nicht aus Frankfurt, hat sich den Ort aber ausgesucht um eine Tat zu begehen. Vielleicht war er schlau genug, einen Ort zu wählen komplett ohne Bezug zu ihm selbst, und ist herumgeschlendert auf der Suche nach a) Opfern und/oder b) einem Tatort. Es ist zumindest nicht komplett undenkbar, dass er auch als Fremder auf den Tunnel gestoßen sein könnte. Das würde erklären warum man nie einen konkreten Verdächtigen im Raum FFM finden konnte.


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29.04.2026 um 18:45
Zitat von bornheimbornheim schrieb:Es ist zumindest nicht komplett undenkbar, dass er auch als Fremder auf den Tunnel gestoßen sein könnte. Das würde erklären warum man nie einen konkreten Verdächtigen im Raum FFM finden konnte.
Das denke ich auch so wie du. In vielen Threads hier ist öfter mal die Rede davon, dass von einem sogenannter "Ortsbezug" des Täters ausgegangen wird. Ich bin da immer skeptisch. (Nur in Klammern: Das ist auch im Fall Engelbrecht so.)

Für den Fall Tristan muss man realistisch sagen: Man ist noch nicht weiter als vor Jahren. Das muss man leider sagen.


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29.04.2026 um 18:45
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Was ich mich frage was ist eigentlich wenn zwei Personen gleichzeitig im Tunnel sich entgegengekommen sind, hat man da die Möglichkeit sich Auszuweichen, also aneinander vorbei zu laufen? Oder musst du dann eine Person wieder raus, bis die andere komplett durch war?
@Heribert
Schau dir doch mal die Bilder vom Tunnel an. Es sind ja über die Thread Bilderübersicht genügend vorhanden die auch das Innere zeigen.


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Mordfall Tristan

29.04.2026 um 18:53
Zusatz: Man kann als Täter wohl auch ein Opfer und einen Tatort als "ortsfremder" auskundschaften. Denke ich zumindest spekuliert mal.


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29.04.2026 um 19:04
Zitat von AnMAAnMA schrieb:Das denke ich auch so wie du. In vielen Threads hier ist öfter mal die Rede davon, dass von einem sogenannter "Ortsbezug" des Täters ausgegangen wird.
Daa sehe ich genauso. Im vorliegenden Fall kann es ja auch durchaus so gewesen sein, dass der Tätern Tristan (heimlich?) gefolgt ist, er muss also gar nicht den Tunnel gekannt haben.


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Mordfall Tristan

29.04.2026 um 21:27
Zitat von AnMAAnMA schrieb:Man kann als Täter wohl auch ein Opfer und einen Tatort als "ortsfremder" auskundschaften.
Das stimmt sicher. Aber es scheint ja eine längere Anbahnungszeit gegeben zu haben. Wobei mir nicht klar ist, wie lange die eigentlich war. Tristan, der Geld und Süßigkeiten von einem Fremden bekommen hat, Kinder, die in den Tunnel gelockt werden sollten, ein seltsamer Typ, der ums Kinderheim schlich… Mein Bauchgefühl sagt mir, dass das alles der gleiche Typ war.

Andererseits sind bestimmt einige dieser Geschichten erst nach dem Mord ans Tageslicht gekommen. Als die Angst umging und jedem plötzlich auch was seltsames aufgefallen war. Diese Geschichten klar recherchiert und miteinander abgeglichen, das würde mich interessieren. Da könnte ja auch der Bezug herkommen: Vom Kinderheim. Vielleicht hat der Täter da selbst mal gewohnt als Kind und kam deshalb zurück. Das würde erklären, warum er die Gegend kannte und vielleicht ganz woanders wohnte.


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Mordfall Tristan

29.04.2026 um 23:37
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Vom Kinderheim. Vielleicht hat der Täter da selbst mal gewohnt als Kind und kam deshalb zurück. Das würde erklären, warum er die Gegend kannte und vielleicht ganz woanders wohnte.
Aber das Kinderheim war doch in Hofheim und der Tunnel in Höchst? Da kann ich gerade der Argumentation nicht ganz folgen. Es bräuchte ja dann zwei Schnittpunkte, einmal als Kind/Jugendlicher in Hofheim im Kinderheim gewesen und dann später den Tunnel kennengelernt?

Denke aber grundsätzlich auch, dass es sich nicht unbedingt um einen Täter handeln muss, der Höchst aus seiner Westentasche gekannt haben muss.


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30.04.2026 um 06:15
@megavolt

Ich bin zwar nicht derjenige den du zitiert hast, aber ich glaube ich weiß, was @FritzPhantom meint. Die beiden Orte stehen in gewissem räumlichen Zusammenhang.

Wikipedia: Liste der Linien der S-Bahn Rhein-Main

Wenn du dir die S-Bahn-Linien in FFM ansiehst, siehst du dass diese quasi sternförmig vom Zentrum aus nach außerhalb in alle Himmelsrichtungen gehen. Hanau im Osten, OF im Südosten, Wetterau im Nordosten, usw. Dass die Tat in Höchst begangen wurde, der Täter wohl in Hofheim an einem Kinderheim gesehen und Tristans Rucksack in Niedernhausen gefunden wurde, alles auf einer Linie, ist für mich zumindest schon auffällig.

Bleibt halt die Frage, ob er sich damit evtl. verraten könnte bzw. Hinweise auf seinen Aufenthaltsort gegeben hat, oder ob er bewusst diese Gegend als Ablenkung gewählt hat, weil man ihn damit schwer in Verbindung bringen kann.


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Mordfall Tristan

30.04.2026 um 12:02
@bornheim
@megavolt
Ja danke @bornheim, dass Du das veranschaulicht hast. Ich kenne mich in der Gegend nicht aus. Aber ich hatte in Erinnerung, dass es Kinder aus dem Heim waren, die beim Durchqueren des Tunnels Tristans Leiche gefunden haben. Deshalb bin ich davon ausgegangen, dass der Tunnel für die Kinder auf dem Heimweg lag, also das Heim in der Nähe ist.
Auch, dass der Zopfmann, wenn es denn der gleiche war, Kinder im Garten vom Heim beobachtet hat, passt für mich ins Bild. Er hat sich auf Kinder eingeschossen, die er als eher wenig behütet einschätzte. Tristan, der die Nachmittage allein beim Bahnhof verbrachte, Heimkinder, die wahrscheinlich eine eher schwierige Kindheit hatten und je nach Betreuungssituation, das kann ich nicht einschätzen, vielleicht auch nicht so engmaschig kontrolliert wurden. Wobei es ihm bei denen wohl nicht gelungen ist, weshalb er sich dann wohl auf Tristan konzentriert hat. Ist nur eine Theorie, aber ich denke, Tristan wurde zum Opfer, weil er leicht zu kriegen war. Wäre ihm ein anderes Kind in die Falle gegangen, hätte es wohl auch gepasst.


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Mordfall Tristan

30.04.2026 um 12:11
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Auch, dass der Zopfmann, wenn es denn der gleiche war, Kinder im Garten vom Heim beobachtet hat, passt für mich ins Bild. (...) Wobei es ihm bei denen wohl nicht gelungen ist, weshalb er sich dann wohl auf Tristan konzentriert hat. Ist nur eine Theorie, aber ich denke, Tristan wurde zum Opfer, weil er leicht zu kriegen war. Wäre ihm ein anderes Kind in die Falle gegangen, hätte es wohl auch gepasst.
Was mich wieder zu der Frage führt, ob so ein Täter eine Einzeltat begeht. Denn die gleicht eher einer Tat in einer Serie.


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Mordfall Tristan

30.04.2026 um 12:32
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Aber ich hatte in Erinnerung, dass es Kinder aus dem Heim waren, die beim Durchqueren des Tunnels Tristans Leiche gefunden haben. Deshalb bin ich davon ausgegangen, dass der Tunnel für die Kinder auf dem Heimweg lag, also das Heim in der Nähe ist.
Wurde das z.B. in den Spiegel TV Beiträgen nicht ganz anders dargestellt?


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Mordfall Tristan

30.04.2026 um 12:38
@Origines
Das finde ich auch.Es ist für mich schwer vorstellbar, dass jemand aus dem nichts kommt, so eine extreme Tat begeht und wieder verschwindet. Ich glaube eher, man hat ihn nicht in Zusammenhang gebracht.

Vor Tristans Mord war er vielleicht unauffälliger. Damals waren die Leute auch noch nicht so wachsam. Wenn er irgendwo Kinder angesprochen hat, wurde das vielleicht nicht angezeigt.Vielleicht hat er sich auch eine Weile am Bahnof in der besagten Bahnhofsklo-Szene herumgetrieben, die ja scheinbar unbehelligt blieb. Bis er dann auf die Idee mit dem Mord/ Kannibalismus oder was auch immer das war - kam. Wird schon länger davon geträumt haben.

Das mit den gezielten Schnitten muss er schon mal gemacht haben. Vielleicht nicht bei Menschen. Vielleicht hat er Tiere geschlachtet. Das mit dem Grabschänden fällt mir auch dazu ein. Dieses professionelle Abtragen der Erde. Vielleicht hat er schon öfter mal Leichen ausgebuddelt und daran rumgeschnitten.

Deshalb glaube, dass es jemand ist, der vorher vielleicht schon aufgefallen ist, aber in anderer Art und Weise. Mit kleineren, schon abartigen Taten. Die aber entweder nicht gemeldet wurden oder er wurde unterschätzt. Wenn ihn jemand gut kennt, wird er schon merken, dass da was nicht stimmt mit ihm. So nach dem Motto: Mit dem Nachbarn würde ich mein Kind nicht allein lassen, ich weiß auch nicht warum.

Nach der Tat kann ich mir nicht vorstellen, dass er zum normalen Leben übergegangen ist. Entweder er ist abgehauen und lebt irgendwo, wo Verbrechensdaten nicht mit Deutschland abgeglichen werden, oder er ist im Gefängnis oder gestorben.

Ist alles nur meine persönliche Einschätzung, kann ganz anders sein. Für mich ist es zum Beispiel auch unverständlich wie bei jemandem wie Seel - den ich jetzt nicht mit dieser Tat in Verbindung bringe - nur als Vergleich zur Monströsität des Charakters - niemand was geahnt hat. Das ist meiner Meinung nach nur mit dem menschlichen Hangs des Verdrängens und nicht wahr haben Wollens zu erklären.


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Mordfall Tristan

30.04.2026 um 12:41
@Jascha
Ich weiß nicht, Du bist ja aus der Gegend, oder? Kommt man zum Heim, wenn man durch den Tunnel geht? Die Kinder holten auf jeden Fall einen Betreuer zur Hilfe. Für mich war das schon eindeutig.


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Mordfall Tristan

30.04.2026 um 13:49
@FritzPhantom
Man muss nicht aus der Gegend sein um nach Bahnhof Höchst und Vincenzhaus auf irgendeiner Karte zu suchen.
Ansonsten hier die Suchfunktion benutzen.


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Mordfall Tristan

30.04.2026 um 14:20
Zitat von bornheimbornheim schrieb:Wenn du dir die S-Bahn-Linien in FFM ansiehst, siehst du dass diese quasi sternförmig vom Zentrum aus nach außerhalb in alle Himmelsrichtungen gehen. Hanau im Osten, OF im Südosten, Wetterau im Nordosten, usw. Dass die Tat in Höchst begangen wurde, der Täter wohl in Hofheim an einem Kinderheim gesehen und Tristans Rucksack in Niedernhausen gefunden wurde, alles auf einer Linie, ist für mich zumindest schon auffällig.
Ja, das ist richtig und das ist mir auch immer aufgefallen. V.a. eben die Linie S2, die bis Niedernhausen geht (bin da ganz gut ortskundig ;-).
Aber das Heim im Hofheim und die Kinder aus der Jugendbetreuung am Tunnel haben halt nix miteinander zu tun.

@Origines
Den Gedanken hatte ich auch schon öfter. Wenn man überlegt, wieviele Kinder verschwunden sind, ohne dass jemals eine Leiche gefunden wurde - wer weiß? Oder es war halt doch ein Thrill-Kill eines psychisch Kranken. Der sich nachfolgend in Therapie begeben hat oder auch verstorben ist.


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30.04.2026 um 14:56
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Die Kinder holten auf jeden Fall einen Betreuer zur Hilfe. Für mich war das schon eindeutig.
Ja, aber soweit ich mich erinnere, war das eine Art Kita/Nachmittagsbetreuung für Kinder, kein "Heim". Und die Kinder waren eben auf dem Weg dorthin zur Nachmittagsbetreuung.

Unter "Heim" würde ich mir eher eine Einrichtung vorstellen, in der Kinder dauerhaft und (abgesehen von der Schule) rund um die Uhr untergebracht sind.

Kann es also sein, dass hier die Rede von zwei unterschiedlichen Einrichtungen ist?


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