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Mordfall Tristan

19.068 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Aktenzeichen Xy, Frankfurt + 7 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Tristan

Mordfall Tristan

21.11.2020 um 09:36
@Marla333
Ich glaube, dass der Aussage der Nachhilfelehrerin zuviel Bedeutung zugemessen wird. Sie hat ihn mit irgendjemanden gesehen. Kann genausogut ein Verwandter sein, den Tristan in seiner alten Wohngegend besucht hat. Oder ein älterer Bruder eines Freundes. „So ungefähr“ auszusehen wie ein Phantombild heißt gar nichts. Wie immer, wenn etwas passiert, haben alle möglichen Leute plötzlich was verdächtiges gesehen.


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Mordfall Tristan

21.11.2020 um 11:07
Ich möchte trotzdem nochmal auf diesen Tag bzw. diese Sichtung zurück kommen.
„Also er kam mir bekannt vor. Ich konnte oder könnte auch jetzt nicht sagen woher.
Aber vom Gesicht her, von der Statur her, kam er mir bekannt vor.
So, als hätte ich ihn – also in diesem oberen Stadtteil Engelsruhe unter Umständen schon gesehen.
Und vielleicht auch nicht nur ein Mal.“
QUELLE: Spiegel-TV-Reportage („Mordfall Tristan – Neue Spuren“)


Die Zeugin hat Tristan an diesem Tag dort in Engelsruhe gesehen.
Er befand sich also in Begleitung eines Mannes, dessen Aussehen in Bezug auf das Phantombild
"in etwa hinkommt".
„Der Tristan kam mit seinem Begleiter hier aus der Gotenstrasse, ist hier in den Schneidmühlenweg eingebogen und sie sind hier lang gegangen.
Und ich konnte dann noch sehen, dass er vorne an der Ecke des Schneidmühlenweges nach links abgebogen ist. [Ermittler: „Mit dem Mann?“] Mit dem Mann.“
QUELLE: Spiegel-TV-Reportage („Mordfall Tristan – Neue Spuren“)

weg1Original anzeigen (1,9 MB)


Interessant finde ich hier den Supermarkt, welcher genau rechts um die Ecke in dem Gebäude ist.
Ich habe mir von Anwohnern sagen lassen, dass dieser Supermarkt auch damals schon dort gewesen sei. Natürlich mit anderem Besitzer; er hieß auch anders...

Wenn wir jetzt aber mal davon ausgehen, dass der Begleiter vielleicht der Zopfmann war, der den Kindern Süßigkeiten und Spielzeug gekauft hat.. finde ich diese Örtlichkeit schon relativ interessant.

Und wieder komme ich zu der Frage: Warum wurden Tristan und sein Begleiter scheinbar von niemand anderem außer von Frau H. gesehen?

Und dann kommt mir wieder die Aussage ins Gedächtnis:
So, als hätte ich ihn – also in diesem oberen Stadtteil Engelsruhe unter Umständen schon gesehen.
Und vielleicht auch nicht nur ein Mal.
QUELLE: Spiegel-TV-Reportage („Mordfall Tristan – Neue Spuren“)


Von Engelsruhe bis zum Bahnhof Höchst sind es keine 30 Minuten (Gehstrecke).
Mit dem Auto sind es keine 10 Minuten.

Richtet man den Blick auf eine weitere "Zopfmannsichtung" (Zopfmann beobachtete Jungen aus dem Kinderheim) in Hofheim, sind auch dies mit dem Auto keine 15 Minuten Entfernung.
„Auf jeden Fall hat er schon gezielt auf uns geguckt. Und auch um sich geguckt, ob ihn vielleicht jemand beobachtet. Der hat dann gesehen, dass wir ihn wahrgenommen haben und der ist er halt direkt da runter in d´die Richtung in den Wald gerannt.“
QUELLE: Spiegel-TV-Reportage „Mordfall Tristan – Neue Spuren“


Und einer dieser Zeugen berichtete dann weiter davon, sich mit dem Mann sogar verabredet zu haben und gemeinsam mit ihm auch nach Höchst zum Bahnhof gefahren zu sein.
„Ja, er hat dann gewartet. Teilweise war er auch mit im Geschäft. Und wir haben halt Süßigkeiten gekauft. Auch Spielzeuge.“
QUELLE: Spiegel-TV-Reportage „Mordfall Tristan – Neue Spuren“


Für mich eröffnet dies auf jeden Fall eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass:

a) Der von Frau H. gesichtete Zopfmann der jenige war, welcher den Jungen Süßigkeiten etc. kaufte
b) Der Begleiter vielleicht sogar aus Engelsruhe stammte
c) Tristan ihn vielleicht schon von früher kannte (vor dem Umzug in die Liederbacher Straße)
d) Tristan mit seinem Begleiter nach Hause ging / irgendwo rein ging.
e) Es der Zopfmann war, welcher sich auch in Hofheim aufhielt und Jungen beobachtete


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Mordfall Tristan

21.11.2020 um 11:44
Zitat von SunnyBeatzSunnyBeatz schrieb:Interessant finde ich hier den Supermarkt, welcher genau rechts um die Ecke in dem Gebäude ist.
Ich habe mir von Anwohnern sagen lassen, dass dieser Supermarkt auch damals schon dort gewesen sei. Natürlich mit anderem Besitzer; er hieß auch anders...
Damals gab es dort einen HL Markt (rewe) und einen Schlecker. Mittlerweile ist dort ein Tedi und ein türkischer Supermarkt.


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21.11.2020 um 12:23
@Nikky

Also wie ich oben geschrieben habe, waren dort - wo beide nach rechts abgebogen sind - damals sogar gleich zwei Möglichkeiten wo man theoretisch hätte Süßigkeiten und/oder Spielzeug kaufen können....


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21.11.2020 um 12:28
@SunnyBeatz

Sie sind nach links abgebogen. Glaube auf deiner Einzeichnung ist es rechts.


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Mordfall Tristan

21.11.2020 um 12:43
@Marla333

Oh ja du hast Recht.
Gut, dann nach links....
Aber auch dort befanden sich meinen Informationen zu folge Einkaufsmöglichkeiten.
Interessant auch, die unmittelbare Nähe zum Liederbach.


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Mordfall Tristan

21.11.2020 um 12:46
@SunnyBeatz

Rechts war der HL und links der Schlecker dazwischen das Eiscafe.

Ich persönlich denke aber nicht das Tristan Interesse an Spielzeug oder süßem hatte.


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Mordfall Tristan

21.11.2020 um 12:46
@SunnyBeatz

Das wäre dann auch Richtung Bahnhof, was ja auch passen würde da er sich dort viel aufgehalten hat in seiner Freizeit.
Fußweg vom Schneidmühlenweg dorthin wären 14 Minuten.


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Mordfall Tristan

21.11.2020 um 12:56
Zitat von Marla333Marla333 schrieb:Das wäre dann auch Richtung Bahnhof, was ja auch passen würde da er sich dort viel aufgehalten hat in seiner Freizeit.
Ja, ganz genau.
Ich finde das insgesamt wie schon gesagt, eine Wahrscheinlichkeit, dass die beiden sich dort nicht das erste Mal trafen.
Interessant wäre ja, woher genau die Beiden kamen als sie in den Schneidmühlenweg einbogen.
Und auch wie sich das genau darstellte.
Schlenderte man da so lang? Oder bewegte man sich zügig von da nach da?
Gingen die zwei schweigend nebeneinander oder unterhielt man sich angeregt?
Wurde Frau H. von Tristan gesehen? Gab es eine Reaktion dies bzgl? Und wenn ja, wie reagierte der Mann?
Leider haben wir dazu keine Informationen.
Zitat von NikkyNikky schrieb:Ich persönlich denke aber nicht das Tristan Interesse an Spielzeug oder süßem hatte.
Nunja... der Mann hätte ihm ja aber anstatt der Süßigkeiten auch eine Schachtel Kippen kaufen können.
Oder 2 Flaschen Bier.....


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Mordfall Tristan

21.11.2020 um 14:30
Zitat von Marla333Marla333 schrieb:Finde die vielen "vielleicht-Aussagen" einfach nur wenig hilfreich
Es ist aber doch wohl besser, wenn ein Zeuge, der sich nicht sicher ist, durchblicken lässt, dass er nicht sicher ist, als wenn er Sicherheit vortäuscht, damit der Ermittler nicht genervt ist. Denn im zweiten Fall könnte das dazu führen, dass ein Unschuldiger verdächtigt wird, nur weil der Zeuge vielleicht nicht zugeben will, dass es auch jemand anders gewesen sein könnte.


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21.11.2020 um 14:38
@AlteTante
Ja absolut , ich kann der Aussage deshalb nur einfach nicht allzuviel Bedeutung beimessen.


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21.11.2020 um 15:46
Zitat von SunnyBeatzSunnyBeatz schrieb:) Der Begleiter vielleicht sogar aus Engelsruhe stammte
c) Tristan ihn vielleicht schon von früher kannte (vor dem Umzug in die Liederbacher Straße)
Das finde ichsogar sehr wahrscheinlich. Sonst hätten sie sich sicher woanders getroffen. Deshalb erscheint es mir aber weniger wahrscheinlich, dass es der selbe Mann war. Der andere trieb sich ja eher um den Bahnhof Hoechst herum. Und ich weiß nicht, ob erwähnt wurde, wo er den anderen Kindern genau Süßigkeiten kaufte.

Wenn Tristan den Zopfmann schon vor dem Umzug gekannt hätte und auch so gut, dass er ihn besucht, dann glaube ich, dass der Vater ihn gekannt hätte. Vom Interview her hatte ich den Eindruck, dass der Vater sich schon um Tristan kümmerte. Natürlich nicht so wie andere, er war ja alleinerziehend und arbeitete. Da ist es schon klar, dass Tristan viel sich selbst überlassen war und sicher auch einiges anstellte, was er dem Vater nicht erzählte.

Aber wenn es um was Wichtiges ging, etwa, dass Tristan Nachhilfe kriegen sollte oder als er überfallen wurde, da war doch der Vater da und kümmerte sich. Drum kann ich mir nicht vorstellen, dass der Vater nicht ungefähr gewusst hatte, wo und mit wem Tristan sich rumtrieb.


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Mordfall Tristan

21.11.2020 um 16:07
Die Polizei wird sich die Lehrerin bewusst ausgesucht haben, da die ja sehr vertrauensvoll und freundlich wirkt, das Klingelschild der Caritas wurde auch noch gezeigt....ich habe mal hier im Thread gelesen, dass es damals in der Gegend viele Gerüchte um Tristan gab die nicht schön waren.
Eine Lehrerin, die mit ihrer netten Art ein paar positive Worte über den Jungen spricht, ist ja grundsätzlich eine gute Sache. Sie sagte ja vielleicht auch ganz bewusst, dass Tristan nie mit Fremden mitgegangen wäre, könnte ja ein gelegtes Dementi gewesen sein. Dass sie Tristan für hübsch hielt und gut angekommen ist... als ich mir das Video zum ersten Mal angesehen hab, hab ich mir nur gedacht dass das eine nette Frau ist die einfach ein paar nette Worte sagen wollte.

Was allerdings damals und heute über den Fall Tristan in Höchst kursiert wissen die, die dort wohnen sicher am Besten. Ich kann mir aber schon vorstellen, dass der Bericht mit der Lehrerin dazu diente, Gerüchten entgegenzuwirken.


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22.11.2020 um 08:09
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Das finde ichsogar sehr wahrscheinlich. Sonst hätten sie sich sicher woanders getroffen. Deshalb erscheint es mir aber weniger wahrscheinlich, dass es der selbe Mann war. Der andere trieb sich ja eher um den Bahnhof Hoechst herum. Und ich weiß nicht, ob erwähnt wurde, wo er den anderen Kindern genau Süßigkeiten kaufte.

Wenn Tristan den Zopfmann schon vor dem Umzug gekannt hätte und auch so gut, dass er ihn besucht, dann glaube ich, dass der Vater ihn gekannt hätte. Vom Interview her hatte ich den Eindruck, dass der Vater sich schon um Tristan kümmerte. Natürlich nicht so wie andere, er war ja alleinerziehend und arbeitete. Da ist es schon klar, dass Tristan viel sich selbst überlassen war und sicher auch einiges anstellte, was er dem Vater nicht erzählte.

Aber wenn es um was Wichtiges ging, etwa, dass Tristan Nachhilfe kriegen sollte oder als er überfallen wurde, da war doch der Vater da und kümmerte sich. Drum kann ich mir nicht vorstellen, dass der Vater nicht ungefähr gewusst hatte, wo und mit wem Tristan sich rumtrieb.
und genau das ist falsch,Kinder die soviel Freiheit haben erzählen ihren Eltern eben nicht alles was sie tun,weil diese dann ganz schnell dafür sorgen das die Freiheit aufhört,und der Vater wusste auch nicht das Tristan nach der Schule nicht mehr in den Hort gegangen ist :D


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22.11.2020 um 08:11
Zitat von SunnyBeatzSunnyBeatz schrieb:Für mich eröffnet dies auf jeden Fall eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass:

a) Der von Frau H. gesichtete Zopfmann der jenige war, welcher den Jungen Süßigkeiten etc. kaufte
b) Der Begleiter vielleicht sogar aus Engelsruhe stammte
c) Tristan ihn vielleicht schon von früher kannte (vor dem Umzug in die Liederbacher Straße)
d) Tristan mit seinem Begleiter nach Hause ging / irgendwo rein ging.
e) Es der Zopfmann war, welcher sich auch in Hofheim aufhielt und Jungen beobachtete
Seh ich genauso,der junge ist mit fremden mitgegangen und hat vlt vertraut und das ist ihm zum Verhängnis geworden


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Mordfall Tristan

22.11.2020 um 08:14
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Also in dem Satz ist nur die Rede von "Erwachsenen", nicht von "erwachsenen Männern". Das finde ich schon einen wichtigen Unterschied, denn wenn sie gesagt hätte "mit erwachsenen Männern" wäre die Andeutung, dass da etwas nicht stimmte, wesentlich deutlicher als wenn es nur um "Erwachsene" geht, was auch Frauen oder sehr alte Leute (nur als Beispiel!) einschließt.

Und außerdem wissen wir nicht, in welchen Situationen sie Tristan mit den Erwachsenen beobachtet hat. Was, wenn er z. B. einer alten Damen die Einkaufstasche nach Hause getragen hat? Oder mit einer Frau mit Hund gesprochen hat (wie er es z. B. ja auch kurz vor seinem Tod getan hat)?



Sorry aber der Junge ist mit einem Mann mitgegangen,und hat sich am Bahnhof rum getrieben,da kommt es sehr schnell vor das man dann Bekanntschaften macht die zwangsläufig für Probleme sorgen, zumal er aich schon für ne Woche (glaub das war eine Woche) verschwunden war,und ein Verwandter kann das nicht gewesen sein weil außer seinem Vater und der Oma gab es keine anderen Verwandten

Und ich wäre auch vorsichtig, gleich "Vorwürfe" zu machen à la "Warum hat die nicht gleich Alarm geschlagen? Den Vater informiert oder besser gleich noch die Polizei geholt!" Wir wissen eben nicht, welche Situationen das waren. Nicht jeder, der mal ein Kind oder einen Jugendlichen nach dem Weg fragt ist gleich ein pädophiler Mörder.

Natürlich denkt man im Nachhinein, dass da möglicherweise etwas nicht ganz astrein gewesen sein könnte, aber das denkt man eben HINTERHER. Nach dem Mord. Und nachdem die Aussage der Zeugin in einer Fernsehdokumentation an der passenden Stelle eingebaut wurde.

Die Situationen in denen Tristan mit Erwachsenen sprach, mögen vielleicht ganz unverfänglich und alltäglich gewesen sein, so dass die Zeugin keinen Verdacht schöpfte.



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22.11.2020 um 08:47
Zitat von ReißzähnchenReißzähnchen schrieb:Seh ich genauso,der junge ist mit fremden mitgegangen und hat vlt vertraut und das ist ihm zum Verhängnis geworden
Entgegen der Behauptung der Nachhilfelehrerin also...
Denn diese sagte ja, er wäre eben nicht mit Fremden mitgegangen.

Ich denke nach wie vor, dass Tristan den Mann - woher auch immer - kannte. Also war er ihm somit auch nicht fremd.


Das Beobachten der Jungen in Hofheim...
Das waren mehrere Jungen die sich gemeinsam dort aufhielten.
Diese Beobachtungen fanden auch nicht nur ein Mal statt, sondern mehrfach!
„Auf jeden Fall hat er schon gezielt auf uns geguckt. Und auch um sich geguckt, ob ihn vielleicht jemand beobachtet. Der hat dann gesehen, dass wir ihn wahrgenommen haben und der ist er halt direkt da runter in die Richtung in den Wald gerannt.“
QUELLE: https://web.archive.org/web/20141030074814/http://www.kreisblatt.de:80/lokales/main-taunus-kreis/Tristan-neuesTaeterprofil;art676,689928

Einen davon hat er also "ausgesucht" und sich mit diesem verabredet. - Das war der Zeuge Dominik S.
Dort war bereits vor Tristans Tod ein 12-Jähriger in der Nähe des Vincenzheimes mehrfach von einem Mann mit Pferdeschwanz angesprochen und auch nach Höchst
mitgenommen worden, wo er von dem Unbekannten am Bahnhof Süßigkeiten erhielt. „Vielleicht sind in jener Zeit auch noch andere Jungen von dem Mann angesprochen worden, die sich erinnern können“, hofft Fey.
QUELLE: https://web.archive.org/web/20141030074814/http://www.kreisblatt.de:80/lokales/main-taunus-kreis/Tristan-neuesTaeterprofil;art676,689928

Und wieder fehlen einfach Informationen hierzu, welche nicht veröffentlicht wurden....

- wenn der Mann doch lt. Aussage zunächst weg lief, wie kam es dazu, dass er sich mit dem Jungen (Zeuge D.S.) verabreden konnte?
- was war der (vom Zopfmann genannte) Grund für die Verabredung?
- fragte er nur den Zeugen D.S. nach Treffen oder auch andere Jungen aus dem Heim?
- wie stellte er sich dem Zeugen vor? Was erzählte man sich während dessen man zusammen war?
- etc. pp.

Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass auch Tristan von eben genau diesem Mann angesprochen wurde oder ihn - wie oben geschrieben - bereits kannte.
Es muss aber verschiedene Faktoren gegeben haben, die ihn "attraktiver" für diese Kontakte machte.

Das er ein "Rumtreiber" war... ein "Schlüsselkind".
Das er sich "frei" bewegen konnte, er eben nicht dauerhaft unter der "Kontrolle" seines Vaters stand.
Er konnte sich im Umkreis aufhalten, selber entscheiden wann er wohin geht. Mit wem und warum... das würde niemand mitbekommen und somit würde auch niemand fragen mit dem er sich dort aufhält oder aus welchem Grund.

Und wie auch schon geschrieben...
Es müssen ja keine "Süßigkeiten" gekauft worden sein.
Ich halte es für vorstellbar, dass man Tristan auch eine Schachtel Kippen gekauft haben könnte oder mal die ein oder andere Flasche Bier....

Vielleicht war das ja auch der Mann, der später die Anwaltskanzlei aufgesucht hat?!


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Mordfall Tristan

22.11.2020 um 09:01
Zitat von SunnyBeatzSunnyBeatz schrieb:Und wie auch schon geschrieben...
Es müssen ja keine "Süßigkeiten" gekauft worden sein.
Ich halte es für vorstellbar, dass man Tristan auch eine Schachtel Kippen gekauft haben könnte oder mal die ein oder andere Flasche Bier....
Im Bezug auf Tristan wurde nie das Thema Alkohol erwähnt soweit ich weiß. Ich würde es weglassen.
Süßigkeiten sind meines Erachtens Quatsch, damit lockt man keinen Dreizehnjährigen und Spielzeug auch nicht, mit Ausnahme von Computerspielen. Tristan hatte eine PlayStation. Muss ne PS 1 gewesen sein. Diese Spiele waren schon sehr teuer, bis 100 Mark. Ich weiß allerdings nicht ob man diese Spiele in Spielzeugläden kaufen konnte oder in Elektrofachmärkten.


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Mordfall Tristan

22.11.2020 um 09:11
@SunnyBeatz
Ich stelle mir das so vor, dass der Zopfmann rund um den Bahnhof rumgelungert ist und immer wieder mal Kinder angesprochen und was auch immer gekauft hat. Sobald sie mitgegangen sind, hatte er sie. Er brauchte sich nur noch eins auszusuchen, das ihm am meisten entsprach. Wenn er schon allgemein bekannt war bei den Kindern, dann war der Bann ja gebrochen. Das war „der seltsame, aber nette Mann, der Sachen kaufte“.

Er war nicht mehr fremd, sondern ein „Kumpel“. Ich denke, er hätte fast jedes Kind zum Tunnel locken können. Natürlich waren das alles Kinder, die Nachmittags rumlungerten, sonst wären sie ja gar nicht mit ihm in Kontakt gekommen.


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Mordfall Tristan

22.11.2020 um 09:35
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb:Er war nicht mehr fremd, sondern ein „Kumpel“. Ich denke, er hätte fast jedes Kind zum Tunnel locken können. Natürlich waren das alles Kinder, die Nachmittags rumlungerten, sonst wären sie ja gar nicht mit ihm in Kontakt gekommen.
Schade, dass es hierzu keine öffentlichen Aussagen gibt.
Ich kann mir das ebenfalls sehr gut vorstellen.
Und vielleicht hat Tristan ihm ja (zitat) "weil er gut an kam" & "ein besonders hübsches Kind war"(zitat ende) besonders zugesagt.... :(


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