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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

4.818 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Entführung, Ungeklärt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

04.06.2026 um 14:04
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Weis jemand wie lange das Telefonat dauerte?

Was denkt ihr wieso gab es keinen zweiten Anruf?
Ich glaube nicht, dass zu deiner ersten Frage Details veröffentlicht wurden. Bezüglich des fehlenden zweiten Anrufes kann man aus meiner Sicht auch in die gleiche Richtung spekulieren, wie bereits zuvor bei anderen Ungereimtheiten. Das Opfer wurde bereits in einem frühen Stadium getötet, was zum Ablassen des Täters von seinen weiteren Planungen führte. Deshalb auch meine Vermutung, dass dieser in Richtung Kapitaldelikte, insbesondere unter Einbringung von Gewalt, bis dahin noch nicht in Erscheinung trat.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

04.06.2026 um 14:26
Ich vermute die Person hatte starke Geldnöte. Und eine Entfürung sollte Abhilfe schaffen mit dem Lösegeld in bar

Ich würde mir die verschuldeten Personen im umkreis X anschauen und ob da jemand dabei ist also eine Übereinstimmung mit den ca 10% die keine DNA Probe abgegeben haben

So ein Schwachsinn- Enführung mit Lösegeld wie im Film. Als wären wir irgendwo in den 80 er bei mc gyver oder im a-Team. Lösegeld für einen Jumbo. Die wollten auch Bargeld.

Solche Aktionen sind doch bei amateurhaften Leuten zum scheitern verurteilt

Die hatten kein Plan b. Also was wenn sich diese entführungsnummer über mehrere Tage hinzieht? Was wenn die Übergabe scheitert wg Wetter Müllabfuhr etc.
Was wenn alles klappt- Bargeld schön in Heidenheim in bar ausgeben oder in einer Sparkasse einzahlen?

Manche stellen sich das alles so einfach vor

Mensch entführen, Lösegeld- schuldenfrei und REICH


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

04.06.2026 um 17:18
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Die hatten kein Plan b. Also was wenn sich diese entführungsnummer über mehrere Tage hinzieht? Was wenn die Übergabe scheitert wg Wetter Müllabfuhr etc.
Es gibt Menschen, die Dinge akribisch planen und auch Plan B, C und D vorhalten, falls A nicht funktioniert. Und es gibt Leute, die einfach drauflos agieren und die Philosophie haben, aufkommende Fragestellungen jeweils spontan zu lösen.

Beides kann funktionieren oder nicht funktionieren…
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Solche Aktionen sind doch bei amateurhaften Leuten zum scheitern verurteilt
Eine Entführung und der spätere Mord lassen eine erhebliche kriminelle Energie und Brutalität erkennen. Deswegen glaube ich nicht so recht an einen Täter, der bisher unbescholten ist und jetzt nur aus starker Geldnot ein „kleines, krummes Ding drehen“ wollte - so nach dem Motto: „Ok, kleiner Schreck für Frau Bögerl, mehr isses aber nicht. Ich nehme das Geld ja von keinem, der nix hat, insofern wird keinem besonderes weh getan“.

Wer ein derartiges Verbrechen begeht und offensichtlich auch jahrelang damit leben kann ist IMHO schon ein harter Charakter.
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Was wenn alles klappt- Bargeld schön in Heidenheim in bar ausgeben oder in einer Sparkasse einzahlen?
Deswegen vermutlich eine vorgegebene Stückelung des Geldes. Wer mit großen Geldscheinen wedelt muss damit rechnen, dass die Scheine und die zahlende Person genauer angeschaut und erinnert werden. Das wird bei kleinen Scheinchen, mit denen man für ein paar Euro Lebensmittel im Supermarkt kauft, eher nicht passieren.

Zudem gibt es bei teuren Anschaffungen einen Trend, auch damals schon, zu bargeldloser Zahlung. Große Geldscheine fallen auch deswegen auf.

Wobei ich auch nicht verstanden habe, wieso man bei der Geldübergabe lieber ein Ultimatum verstreichen ließ anstatt das Lösegeld pünktlich gemäß der Vorgabe des Entführers abzulegen - notfalls in einer anderen Stückelung. Was hätte der Entführer denn machen sollen? Er hat das Geld bekommen und man hätte einfach einen Hinweis im Geldpaket hinterlegen können, dass in der Kürze der Zeit keine genauere Aufteilung möglich war. Dass man aber als Zeichen des guten Willens die geforderte Summe übergibt und im Gegenzug die Freilassung des Opfers fordert…

Möglicherweise auch eine generell schwierige Situation für die Polizei, wenn da (mal ein bisschen übertrieben dargestellt) ein Feld-Wald-Wiesen-Polizist aus der Provinz, der sonst Knöllchen schreibt, plötzlich mit einer Entführung konfrontiert wird und sich taktisch richtig verhalten soll.

Natürlich wird man dann Dienstanweisungen versuchen einzuhalten, die für diesen Fall vorgegeben sind. Aber letztlich ist es eben doch ein Provinzpolizist, der die Lage bewerten muss und viele Entscheidungen zu treffen hat. In einem Szenario, das sehr selten sein dürfte und wo ihm Erfahrungen und Handlungssicherheit fehlen.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

04.06.2026 um 18:10
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Wobei ich auch nicht verstanden habe, wieso man bei der Geldübergabe lieber ein Ultimatum verstreichen ließ anstatt das Lösegeld pünktlich gemäß der Vorgabe des Entführers abzulegen - notfalls in einer anderen Stückelung. Was hätte der Entführer denn machen sollen? Er hat das Geld bekommen und man hätte einfach einen Hinweis im Geldpaket hinterlegen können, dass in der Kürze der Zeit keine genauere Aufteilung möglich war. Dass man aber als Zeichen des guten Willens die geforderte Summe übergibt und im Gegenzug die Freilassung des Opfers fordert…
Ja, so hätte ich es im Nachhinein 🤨 auch gemacht- wenn Stücklung nicht da - dann mach halt was da ist. Den Rest mit 500 er auffüllen- besser als nix.

Ich frage mal in den Raum. Polizei einschalten- sinnvoll oder Unsinn @Volvic Feld Wald Wiesen Polizist aus Provinz…..

Aber selbst ohne Polizei. Mal angenommen, der Täter hat Muffe bekommen. Und hätte das Geld nicht abgeholt.

Egal welche Stückelung.

Oder Frau Bögerl hätte den Täter erkannt. Durch seine Stimme. Durch seine Art. Durch was auch immer.

Und dann spielt auch die Frage nach Polizei keine Rolle mehr.

Andererseits wäre eine Entführung angeht, muss mit einem einer Toten oder mehreren Toten rechnen. Welche Einführungen mit Lösegeld Übergabe gehen wirklich gut aus…. für mich ist das eines der sinnlosesten Verbrechen.

Und was hätte der Täter gemacht, wenn Herr. Bögerl sein Handy aus gehabt hätte aufgrund eines wichtigen Termin? Aus Höflichkeit gesagt hätte ich rufe zurück und aufgelegt. Das ist alles unkalkulierbar.

Oder eine Geisel kriegt Nervenzusammenbruch und dreht durch.

Diese ganze Aktion ist von Anfang bis Ende nur hochrisiko.

Meiner Meinung nach- dumm. Fährt da jemand mit Geisel durch die Gegend und will Lösegeld…unglaublich. Jetzt suchen sie einen mörder


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

05.06.2026 um 00:17
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Ich würde mir die verschuldeten Personen im umkreis X anschauen und ob da jemand dabei ist also eine Übereinstimmung mit den ca 10% die keine DNA Probe abgegeben haben
Da spielen leider unsere gesetzlichen Schranken nicht ganz mit. Eine entsprechende Bankauskunft bekommst du nur mit richterlicher Anordnung, womit also auch zumindest ein begründeter Anfangsverdacht gegen eine Person vorliegen muss. Einerseits schade, da sicherlich eine gute Möglichkeit, den Personenkreis einzugrenzen, andererseits aber auch ein begründetes Interesse der großen Masse an Unschuldigen, ihre Finanzsituation nicht einfach offenzulegen.


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05.06.2026 um 10:06
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Ich frage mal in den Raum. Polizei einschalten- sinnvoll oder Unsinn
Das frage ich mich auch schon lange und kann es bisher nicht beantworten.

Es dürfte einen großen Impuls geben, sich verzweifelt und hilfesuchend an die Polizei zu wenden. Ist ja auch der formal richtige Weg.

Wenn man aber in Ruhe darüber nachdenkt bedeutet Polizei auch, dass man
a) gegen eine Anweisung der/des Täters verstößt und
b) dass eine riesige bürokratische Maschinerie anläuft, die man selber nicht mehr kontrollieren kann und die beginnt, nach ihren dienstlichen Vorgaben zu agieren.

Lässt man die Polizei (zunächst) außen vor kann man selbst entscheiden/agieren, ist aber auch allein gelassen und ohne jedweden Erfahrungshintergrund mit sehr gefährlichen Tätern konfrontiert. Und die Gefahr einer Wiederholung der Tat wird wahrscheinlich weil die/der Täter erfolgreich sind und es erneut probieren könnten.
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Diese ganze Aktion ist von Anfang bis Ende nur hochrisiko.
Welches Verbrechen ist nicht hochrisiko? Das bezieht sich zum einen auf die Tat selber, aber auch die Frage welche Spuren man hinterlässt.

Und ich vermute, dass sich kein Täter vorher Gedanken darüber macht ob und wie er eine Tat später verarbeitet. Gerade wenn man Personen in Angst und Schrecken versetzt, also traumatisiert, verletzt oder tötet muss man damit später leben.

Es kann ein sehr starker Fahndungsdruck entstehen. Den muss man aushalten und darf sich das, im Gegensatz zu sonstigen Stress, nicht anmerken lassen.

Wenn ständig die Gefahr der Entdeckung und einer längeren Gefängnisstrafe wie ein Damoklesschwert über einem hängt…

Die Tat selber könnte schief gehen und man wird geschnappt - festgenommen und plötzlich seinem bisherigen Leben entrissen. Stunden später könnte man im Knast sitzen und nichts ist mehr normal.

Es gibt sicher Menschen, die das ausblenden können oder sich zunehmend sicher fühlen wenn viel Zeit verstreicht ohne dass die Polizei klingelt.

Aber es gibt sicher auch die anderen, die damit nicht gut zurecht kommen .


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

05.06.2026 um 14:15
Na, da sagst Du was... .
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Es kann ein sehr starker Fahndungsdruck entstehen. Den muss man aushalten und darf sich das, im Gegensatz zu sonstigen Stress, nicht anmerken lassen.
Jemand mit dieser Hypothek macht sich irgendwie doch verdächtig, Stresslevel hoch. Sowas macht sich doch in direktem Umfeld m. M. nach bemerkbar? Druck auf diese Person/en steigt, wird auch nach all den Jahren nicht weniger. Familiär bleibt ein gewisses verändertes Verhalten doch nicht verborgen. Im Freundeskreis ebenso wenig.
Ja, wer bringt ein komisch anmutenden Verhalten mit einem solchen Verbrechen in Verbindung?


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

05.06.2026 um 14:52
Zitat von sommerdaysommerday schrieb:Ja, wer bringt ein komisch anmutenden Verhalten mit einem solchen Verbrechen in Verbindung?
Eben. Wer würde denn denken, dass z. B. der Ehemann oder Vater, Freund, Nachbar... so ein Verbrechen begeht? Da würde man doch für ein seltsames Verhalten eher andere Erklärungen annehmen, z. B. Probleme auf der Arbeit oder Arbeitslosigkeit, familiäre Probleme (Ehekrise, Sorgen um Kinder deren Entwicklung nicht gut läuft usw.).

Mal abgesehen davon glaube ich auch nicht, dass ein seltsames Verhalten dann fürs ganze Leben andauert. Irgendwann wird der Täter die Sache soweit verdrängt haben, dass er damit "klarkommt".


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05.06.2026 um 17:43
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Mal abgesehen davon glaube ich auch nicht, dass ein seltsames Verhalten dann fürs ganze Leben andauert. Irgendwann wird der Täter die Sache soweit verdrängt haben, dass er damit "klarkommt".
Oder vielleicht irgendwann mal durch eine andere Straftat wieder ins Raster der Polizei fällt.
Wenn er überhaupt noch lebt. Stichwort: Beschaffungskriminalität, Drogen etc.


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05.06.2026 um 19:45
Je mehr Zeit verstreicht, umso beruhigter wird ein Täter sein, zumindest wird er (und vermutlich zu Recht) annehmen, dass die Polizei ihm offenbar nicht dicht auf den Fersen ist.

Was natürlich immer bleibt ist die Gefahr, dass ein Mitwisser plaudert oder neue Untersuchungsmethoden einem zum Verhängnis werden: wer 1980 gemordet hat und nicht ermittelt werden konnte, muss heute aber damit rechnen, dass DNA gefunden wird und ihn heute im Gegensatz zu damals überführen könnte…

In den Fällen Rebecca Reusch, Linnemann oder Bernhard Benz müsste den Tatverdächtigen auch klar sein, dass der Polizei nur ein gerichtsverwertbarer Beweis fehlt, diese aber ansonsten fest überzeugt ist, den Täter zu kennen. Das dürfte dann schon sehr unangenehm für die Betroffenen sein. Die Polizei wird den Fahndungsdruck auch hoch halten solange es Möglichkeiten dazu gibt.

Wobei ich keinerlei Mitleid habe falls das auch tatsächlich die Täter sind.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

05.06.2026 um 20:12
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Je mehr Zeit verstreicht, umso beruhigter wird ein Täter sein, zumindest wird er (und vermutlich zu Recht) annehmen, dass die Polizei ihm offenbar nicht dicht auf den Fersen ist.
Je mehr die Tat in der Vergangenheit rückt, um so mehr vermischt sich das eigentliche Geschehnis mit der Meinung des Täters, wie die Tat aus seiner Sicht abgelaufen ist. Hierbei kommt es nicht selten vor, dass man sein eigenes Handeln beschönigt und auch den Gewaltakt an sich, anders und weniger intensiv wahrnimmt, wie er tatsächlich war. Entsprechende Aussagen sind dann oft kein bewusstes unrichtiges Schildern des Tatablaufes, sondern vielmehr glaubt der Beschuldigte tatsächlich, dass so der Handlungsablauf war. Hört sich abstrus an, kommt aber nicht einmal so selten vor.


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05.06.2026 um 20:17
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Je mehr die Tat in der Vergangenheit rückt, um so mehr vermischt sich das eigentliche Geschehnis mit der Meinung des Täters, wie die Tat aus seiner Sicht abgelaufen ist. Hierbei kommt es nicht selten vor, dass man sein eigenes Handeln beschönigt und auch den Gewaltakt an sich, anders und weniger intensiv wahrnimmt, wie er tatsächlich war.
Ganz genau. Man denke da z. B. an diese ganzen Leute die im Dritten Reich üble Verbrechen begangen haben und dann später vehement behauptet haben, das wäre doch alles gar nicht so schlimm gewesen, sie hätten doch nur auf Befehl gehandelt usw.


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05.06.2026 um 20:38
Oder es kommt zur Täter-Opfer-Umkehr: „Hätte sich das Opfer nicht so vehement gewehrt und mich damit unter Druck gesetzt, hätte ich den Mord nicht begangen.“
„Wäre die Frau nicht so aufreizend angezogen gewesen, hätte ich sie nicht vergewaltigt.“

Das ist natürlich Unsinn, aber so reden es sich Täter schön und stellen sich nicht dem Fakt, dass sie alleine verantwortlich sind.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

05.06.2026 um 23:04
Ich wünsche dem Täter einen gewissen Verfolgungswahn- das er bei jedem Polizei Auto und Sirene zusammen zuckt und an seine Tat erinnert wird.
Das ist Enführung mit Mord.


Bekannte Fälle, Entführung und Tötung von Entführten zur Lösegelderpressung enden deshalb oft mit lebenslanger Haft und besonderer Schwere der Schuld. 15 Jahre + X.

Nur mal angenommen Täter ist heute zwischen 40 und 50. dann wird er den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen.

Auch nicht schön das zu wissen.

Und Nix in der Hand. Keine Stücklung. Nix. Keine Sperenzle


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07.06.2026 um 05:04
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Ich denke:
Frau Bögerl hat Täter erkannt (im Sinne von zuordnen - das ist doch der vom Verein XY der da Dienst schiebt)
Gar nicht soo schlecht gedacht.

Wie gesagt, ausser Handschellen und Deutschlandfahne und was er am Leibe trug hatte unser Freund und Kupferstecher n i c h t s dabei,

kein Auto, keine Tatwaffe, keine Stange für die Fahne.

Zumindest für die Zeit vom Eindringen in das Haus über die offene Verandatür bis zum Vordringen in die Küche zum Eruieren der Tatwaffe, wäre es sehr nützlich gewesen, wenn Frau B. den Täter gekannt und auf diese Weise zumindest zum unmittelbaren Beginn der Tat keinen Lärm geschlagen hätte.


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07.06.2026 um 05:12
Zitat von EiseleinEiselein schrieb:Wie gesagt, ausser Handschellen und Deutschlandfahne und was er am Leibe trug hatte unser Freund und Kupferstecher n i c h t s dabei,

kein Auto, keine Tatwaffe, keine Stange für die Fahne.
Selbst das Smartphone hat er vom Opfer genommen.

Aber ja, jetzt wo du es schreibst- der war ziemlich blank unterwegs. Kein Wunder brauchte er Geld


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07.06.2026 um 05:23
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Was denkt ihr wieso gab es keinen zweiten Anruf?
Wie oben bereits erwähnt, war unser Kollege sozusagen blank:

ausser Deutschlandfahne und Handschellen hatte er nichts dabei.

Und man soll es kaum glauben wollen: aber ein Handy hatte er auch nicht bei.

So erfolgte das berühmte Telefonat ("Mach fei koine Sperentzla") mit dem Handy der Frau B.

Unmittelbar nach dem Anruf zerstörte der Täter das Handy (Fußtritt) und schleuderte es ins Unterholz.

Die Polizei wertete dies offenbar als ein Indiz für die These, die sie in Aktenzeichen vorstellet,

dass der Täter nie die Absicht gehabt habe, die Frau freizulassen.

Es kann aber auch sein, dass unser Freund die Paranoia bekommen hat und eine Ortung verhindern wollte.

Etwas dämlich, wenn man bedenkt, dass er ja (annähernd) genau gesagt hat, wo er sich befindet,

d.h. wo er die Kohle abzuholen gedenkt.

Was aber auch sein kann, dass Frau B. die Aktion der Zerstörung des Handy nicht ganz koscher vorkam,

so unter dem Motto, von Kommunikation scheint der nicht viel zu halten, ich glaub, der will mir ans Leder.

Und in dieser Sekunde dann ihren Fluchtversuch in Szene setzte.

Mit auf den Rücken gefesselten Händen - und garantiert keinem Wanderschuhwerk - durchs Unterholz,

das musste schief gehen.

Und in der Tat ist es ja im Filmfall so dargestellt worden, dass der Täter Frau B. eingeholt und hinterrücks erstochen hat -

mit dem Küchenmesser der B., auch das noch.

Wie es genau abgelaufen ist, darüber schweigen sich die Bullen ja aus. Obwohl sie es wissen müssen.

Denn so viele Optionen gibt es nunmal nicht, wenn man bedenkt, dass die Tat in unmittelbarer Nähe

des späteren Fundorts stattgefunden haben muss. Denn vollkommen unvorstellbar ist es,

dass der Täter das Opfer eine längere Strecke durch den Wald getragen hat und andernfalls hätte man

Schleifspuren finden müssen.

PS.
By the way, der Filmfall ist nirgends mehr zu finden. Ich zitiere also aus de Gedächntnis.
Wer eine Idee hat, wie man das ganze nochmal in Augenschein nehmen könnte, bitte PN.


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

07.06.2026 um 05:26
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Selbst das Smartphone hat er vom Opfer genommen.
Naja, Smartphone würde ich das nicht nennen. Es handelte sich um ein recht einfaches Nokia Tasten-Handy mit Telefon- und SMS-Funktion, fertig aus.

Das ganze sah eher wie ein Zweit- oder Drittgerät der Familie aus.


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07.06.2026 um 05:45
Zitat von EiseleinEiselein schrieb:so unter dem Motto, von Kommunikation scheint der nicht viel zu halten, ich glaub, der will mir ans Leder.
Kommunikativ war er nicht wirklich. Also weder in der Kontaktaufnahme noch durch das vernichten des Telefon

Irgendwie kommt mir das recht trivial, nicht zu Ende gedacht vor.

Und dann die Bögerl A-Klasse im Kloster neresheim abgestellt, wo recht viel Publikum Verkehr ist. Ergibt wenig Sinn- oder auch hier die Angst vor Ortung.?

In meinen Augen ein A-typischer Attentäter.

Kein sportlich durchtrainierter bewaffneter Maskierter Mann.

Sondern eher leicht korpulent, nicht sportlich mit irgendeinem „Handicap“ aufgrund dessen Frau Bögerl anfangs keine Furcht hatte und niemals mit einer Entführung rechnete. So denke ich, keine Fakten nur laute Gedanken


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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?

07.06.2026 um 06:26
vermutlich jemand, der glaubte, schnell an Geld zu kommen. Hier hat sich jemand maßlos überschätzt

Vielleicht gab es anfangs noch die Möglichkeit eines Rückzieher- im Auto oder so.

Vielleicht war fr Bögerl beim Anrufen bei ihrem Mann bereits tot.

Die Sperenzle hatte der Täter gemacht.

Wer kann den Bezug zu diesen Kloster mal erklären?


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