Heribert schrieb:Was denkt ihr wieso gab es keinen zweiten Anruf?
Wie oben bereits erwähnt, war unser Kollege sozusagen blank:
ausser Deutschlandfahne und Handschellen hatte er nichts dabei.
Und man soll es kaum glauben wollen: aber ein Handy hatte er auch nicht bei.
So erfolgte das berühmte Telefonat ("Mach fei koine Sperentzla") mit dem Handy der Frau B.
Unmittelbar nach dem Anruf zerstörte der Täter das Handy (Fußtritt) und schleuderte es ins Unterholz.
Die Polizei wertete dies offenbar als ein Indiz für die These, die sie in Aktenzeichen vorstellet,
dass der Täter nie die Absicht gehabt habe, die Frau freizulassen.
Es kann aber auch sein, dass unser Freund die Paranoia bekommen hat und eine Ortung verhindern wollte.
Etwas dämlich, wenn man bedenkt, dass er ja (annähernd) genau gesagt hat, wo er sich befindet,
d.h. wo er die Kohle abzuholen gedenkt.
Was aber auch sein kann, dass Frau B. die Aktion der Zerstörung des Handy nicht ganz koscher vorkam,
so unter dem Motto, von Kommunikation scheint der nicht viel zu halten, ich glaub, der will mir ans Leder.
Und in dieser Sekunde dann ihren Fluchtversuch in Szene setzte.
Mit auf den Rücken gefesselten Händen - und garantiert keinem Wanderschuhwerk - durchs Unterholz,
das musste schief gehen.
Und in der Tat ist es ja im Filmfall so dargestellt worden, dass der Täter Frau B. eingeholt und hinterrücks erstochen hat -
mit dem Küchenmesser der B., auch das noch.
Wie es genau abgelaufen ist, darüber schweigen sich die Bullen ja aus. Obwohl sie es wissen müssen.
Denn so viele Optionen gibt es nunmal nicht, wenn man bedenkt, dass die Tat in unmittelbarer Nähe
des späteren Fundorts stattgefunden haben muss. Denn vollkommen unvorstellbar ist es,
dass der Täter das Opfer eine längere Strecke durch den Wald getragen hat und andernfalls hätte man
Schleifspuren finden müssen.
PS.
By the way, der Filmfall ist nirgends mehr zu finden. Ich zitiere also aus de Gedächntnis.
Wer eine Idee hat, wie man das ganze nochmal in Augenschein nehmen könnte, bitte PN.