Volvic
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Allmy ungelöst - Wer hat Maria B. entführt und ermordet?
um 11:10Wie wäre es denn besser gewesen? Das ist doch eigentlich die beste Variante: nicht im öffentlichen Raum zuschlagen, sondern im Schutz einer Wohnung. Das einzige Risiko war: ist das Opfer alleine zuhause? Wenn der/die Täter die Familie kennen wissen sie aber, dass Mann und Kinder zum Tatzeitpunkt bei der Arbeit bzw. der Uni sind und Fr. Bögerl alleine zuhause sein dürfte.Lindström schrieb am 17.05.2026:Wer bitte geht da am helligsten Tag in einer Wohnsiedlung in ein Haus und überfällt die Frau? Dann nicht mal ein eigenes bzw. anderweitig besorgtes Fluchtauto?
Ein Restrisiko bleibt immer, aber das war IMHO aus Tätersicht kein ungeeignetes Vorgehen.
Was ist in einer ruhigen Nachbarschaft unauffälliger als ein Auto, was dort hingehört? Ein fremdes Auto wäre viel eher aufgefallen.
Wenn eine Leiche relativ offen und nicht ganz weit abgelegen zurückgelassen wird ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass sie gefunden wird. Eigentlich musste der Täter damit viel früher rechnen, nicht erst nach Wochen. Es sei denn, der Leichnam wurde erst kurz vor der Entdeckung an den Fundort verbracht.Ghostspider schrieb:Die Leiche war aber in der Nähe des Übergabeortes… das wäre also nur ein zusätzliches Risiko, dass die Leiche und zurückgelassene Spuren gefunden werden…
Auch unwahrscheinlich dass sie später abgelegt wurde, da das Gebiet mit Hunden durchkämmt wurde…
Wirkt auf mich so als sei der Weg zum Objekt das größere Risiko weil man sehr auf dem Präsentierteller ist. Auch wenn es einen Teil der Bebauung damals noch nicht gab rennen viele Leute mit Hunden auf Gassirunde, rüstige Rentner beim Spaziergang und Jogger herum.Eiselein schrieb:Hier noch einmal die Lage vor Ort, wie sie uns sich heute präsentiert.
Bei der Abfahrt mit dem Auto ist man in Sekunden an jedem Hausfenster vorbei und hinter spiegelnden Autoscheiben auch nicht besonders gut bzw. gar nicht erkennbar.
Die Abfahrt mit dem Wagen von Fr. Bögerl empfinde ich deswegen als weniger kritisch für den Täter und eine recht „schlaue“ Maßnahme.
Was dann nicht mehr günstig gewesen wäre: noch länger mit diesem Fahrzeug unterwegs zu sein weil vermutlich schon nach relativ kurzer Zeit danach gefahndet werden wird.
Hier wäre ein Wechsel auf ein anderes Fahrzeug am Kloster denkbar. Hat da möglicherweise ein zweiter Täter mit einem anderen Auto gewartet? Das könnte auch die Kippen an dieser Stelle erklären.
Dieser zweite Täter könnte den ersten Entführer zuvor auch in die Nähe des Hauses Bögerl gebracht haben…

