weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturHelpdeskAstronomieGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Mord an Stefanie P. aus Wien

Mauro
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Mord an Stefanie P. aus Wien

01.01.2015 um 21:26
@cucumbre
cucumbre schrieb:Was meinst du mit: "Dem deutschen Zeugen möchte ich nicht zu nahe treten..." ?

Ist dieser geldgeile Piefke deiner Meinung nach so angsteinflössend bzw. gefährlich?
Wer geldgeil ist, kann auch gefährlich werden! Mit Vorverurteilungen ohne „Beweise“ halte ich mich zurück!
cucumbre schrieb:Es ranken sich ja viele Mythen um diesen Deutschen Zeugen, angeblich soll er Zuhälter sein, allerdings kennt ihn niemand im Wiener Milieu. Weiters hat er nachweislich gute Kontakte zum Hamburger Rotlichtmilieu, ist dort wohl auch mit diversen "amtsbekannten" Albanern einer einflussreichen Großfamilie befreundet. Dann wiederum werden dem Deutschen Verbindungen zum serbischen Zemun-Clan nachgesagt. Eigentlich soll der Zeuge gar kein richtiger Deutscher sein, sondern ein Jugo, der halt in Deutschland geboren ist.
Interessant, dann sollte man sich erst recht zurückhalten...
cucumbre schrieb:Sogar studierte, erfahrene Menschen im reifen Alter (Richter, Vorstände, etc) haben sich aus Gier viel Geld von der Internet Scam-Mafia wegnehmen lassen, indem sie über Western Union hohe Vorschüsse an unbekannte Menschen in Afrika gezahlt haben, um eventuell später von einem millionenschweren Erbe profitieren zu können.
Gier ist die eine Sache, doch das hat mit dem Aussetzen des Verstandes nichts zu tun.
Es gibt genug geldgeile Personen, welche durchaus Erfolg haben!
Derartige Vorgänge sind für mich ohnehin nicht nachvollziehbar, Menschen, welche sich völlig unsinnig in Geldgeschäften große Summen abzocken lassen, haben anscheinend ein massives Defizit, geringere Zahl an Synapsen, etc.

Ich habe jedoch nach wie vor die Vermutung, dass P.K. allein gehandelt hat, jedoch weitere Personen anderweitig involviert waren.


melden
Anzeige
cucumbre
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Mord an Stefanie P. aus Wien

01.01.2015 um 22:47
Ich habe die Vermutung, daß seine Mutter in die ganze Sache involviert war. Sie hatte ja auch einen großen Einfluss aus ihn, er war ihr hörig.


melden

Mord an Stefanie P. aus Wien

02.01.2015 um 00:43
Geh bitte, was ihr da alles schreibt an Verschwörungstheorien, da wird einem ja fast schlecht.
Lassen wir die Kirche EINFACH im Dorf.

Ob der Philipp bi war oder nicht - ob er damit nur sein Studium finanzierte oder Spaß daran hatte, ob er seine Mutter liebte oder hasste - ist doch völlig wurscht.

Jeder hat mit seinen Problemen zu kämpfen - bei einem sind sie kleiner beim anderen größer - aber wir alle sind deshalb keine Mörder.

Ich denke jeder trägt das Gute und das Böse in sich. Erbmaterial, Umfeld und die innere Einstellung machen den einen zum Mörder und die anderen 98% eben nicht.

Wenn man bedenkt wie Steffi ermordet wurde, ist doch sonnenklar, dass diese Tat nur eine einzige Person gemacht hat.

Es rennen zwar viele Idioten herum aber soviele WAHNSINNIGE "auf einem Haufen" gibt es nun auch wieder nicht.

Ratet mal wer daran ein sehr "persönliches" Interesse hatte, dass die Tätowierung "Philipp" herausgeschnitten wird:
Der große unbekannte Mörder weil er nicht will, dass man die Leiche daran identifizieren könnte?
Aber die gesamte Leiche lässt er schon in der Wohnung zurück - sehr logisch.

Philipp hat es NUR bei der Entsorgung gemacht zwecks Identitätsverschleierung? Der angehende Medizinstudent der im Schlaf weiß, dass es ein DNA gibt?

Ich denke, es MUSSTE sein Name schon aus persönlichen Gründen DEMONSTRATIV weg. Sein Name in einem Herz auf dem toten Körper, dass passte einfach nicht in sein momentanes Bild der
SELBSTVERHERRLICHUNG.
Es wuchs in ihm ein "MACHTSPIEL" am lebenden und am toten Körper von diesem armen Mädchen.

Also so einen Schwachsinn einer Mehrtätertheorie habe ich schon lange nicht gehört.

Was ist eigentlich mit dem blutigen Gewand welches die Mutter gewaschen hatte…...

Wenn das Gewand von Philipp blutig war dann frage ich mich …. WARUM?
Offensichtlich war Philipp zum Zeitpunkt des Mordes bekleidet, denn wäre er bei der Zerstückelung bekleidet gewesen - wäre das Gewand naturgemäß durchtränkt von Blut.

Wenn Philipp's Gewand also zum Zeitpunkt des Mordes blutig wurde - wie kann er dann auf dem Sofa geschlafen haben??

Andersrum: Hätte er auf dem Sofa geschlafen - wäre sein Gewand nicht blutig gewesen.

Ich denke, er war zur Zeit der Ermordung bekleidet - daher das Blut am Gewand - und als das Mädchen tot war hat er sich nackt ausgezogen und "sein Werk" vollendet. Daher ist das Gewand nicht blutdurchtränkt.

Rollentausch:
Würdet ihr als Mörder eurer Mutter nach so einer "Sache" blutige Wäsche zum waschen geben ohne, dass ihr dieses Blut erklären könnt? Er muss ja damit rechnen, dass von MAMA nachgefragt wird.
Alleine schon aus Angst vor dieser Frage macht das niemand.

Philipp "schmeisst" die Leiche weg WARUM nicht auch das Gewand irgendwo entsorgen - oder noch besser: einfach selber waschen…..

Das passt doch von hinten und vorn nicht …..

Somit bin ich davon überzeugt, dass die Mutter von der Tat wusste. Von Anfang an.
Eh klar, dass sie sagt sie hat kein Blut gesehen.

Handschuhe in einem Müllcontainer…soweit erinnerlich war auf EINEM Handschuh das DNA von Steffi gewesen.
Sorry aber hätten diese "Mittäter" tatsächlich Handschuhen beim Mord mit unzähligen Stichen und Schnitten getragen (man hat ja den blutigen Lattenrost und die blutdurchtränkte Matratze bereits zick mal medial präsentieren müssen)
...dann MUSS Steffis DNA auf JEDEN Handschuh sein und massenhaft Blut obendrein - anders geht das gar nicht.
NUN- so war es aber nicht!

Ausserdem: Die großen unbekannten Mittäter sind sooo klug und setzen kein einziges DNA in der gesamten Wohnung - lassen dann aber ihr DNA zurück in der Wohnung in Form von Handschuhen? Ohne zu wissen wie Philipp "wenn er wieder wach wird" reagiert ?

Wie blöd wäre das denn??
Es kam zu einer Kontaktberührung in dem Müllraum, dass leuchtet doch jedem Kind ein.

Ich verfolge im allmystery zeitweise den Mordfall Frauke LIEBS. Kennt ihr den Fall?
Gigantisch wie sich da Unmengen Menschen, seit vielen, vielen Jahren, TÄGLICH stundenlang - immer die selben Gedanken machen. Einfach unglaublich. Der Mörder von Frauke wurde nie ausgeforscht- der arme Exfreund wurde schon 1000 mal verdächtigt vielleicht doch der Täter zu sein…dann wieder doch nicht…usw.
Die unglaublichsten Varianten haben die schon durchgespielt - und kein Ende ist abzusehen.

@cucumbre auf deine Frage:
ich würde ein Buch über Stefanie P. auch nicht lesen wollen, denn der Fall wurde bis zur Erschöpfung diskutiert und zerredet.

Warum das Haar und die Kontaktlinse nicht untersucht wurden ist fraglich und daher ein Aufhänger für den Anwalt.
Vermutlich war den Beamten klar, dass die Kontaktlinse der Steffi gehört und das Haar dem Philipp.
Da keine anderes DNA von Leuten in der gesamten Wohnung und an der Leiche gefunden wurde - wird dieses Haar als 100ster Beweis halt nicht mehr untersucht worden sein, denn solche Untersuchungen sind doch bestimmt ziemlich teuer oder?

Wer zahlt solche sauteuren Untersuchungen eigentlich ….ich denke der Steuerzahler.


melden
Mauro
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Mord an Stefanie P. aus Wien

02.01.2015 um 21:07
@lavande
lavande schrieb:Geh bitte, was ihr da alles schreibt an Verschwörungstheorien,
Das sind keine Verschwörungstheorien, das sind Spekulationen, du musst auf die Feinheiten achten.
Oftmals wird ein „vermutlich“ und eventuell in den Sätzen angegeben.
Verschwörungstheoretiker stellen ihre Vorstellungen als Fakt hin, das ist ergo eine völlig andere Ausgangsbasis.
lavande schrieb:Ob der Philipp bi war oder nicht - ob er damit nur sein Studium finanzierte oder Spaß daran hatte, ob er seine Mutter liebte oder hasste - ist doch völlig wurscht.
Das ist mir ehrlich gesagt auch piepegal!
lavande schrieb: Jeder hat mit seinen Problemen zu kämpfen - bei einem sind sie kleiner beim anderen größer - aber wir alle sind deshalb keine Mörder.
Davon gehe ich aus…das ist doch jedem bekannt.
lavande schrieb:Wenn man bedenkt wie Steffi ermordet wurde, ist doch sonnenklar, dass diese Tat nur eine einzige Person gemacht hat.
So geht das jetzt aber nicht, jetzt behauptest Du, alles ist sonnenklar…das ist es eben nicht.

Das mit der Entfernung der Tätowierung hat P.K. in seinem Wahn evtl. vorgenommen und wird seinen Grund haben.
lavande schrieb:>>>Also so einen Schwachsinn einer Mehrtätertheorie habe ich schon lange nicht gehört<<<.
Ich bin da eben anderer Meinung und das sollte man in einem Forum respektieren. Mit Mittäter ist nicht gemeint, dass sich noch weitere Personen an dem armen Mädchen vergangen haben.

Wir wissen alle nicht, was es mit dem blutigen Gewand und der „Reinigung“ durch die Mutter K. auf sich hat. das kann auch ganz anders abgelaufen sein.
lavande schrieb:Somit bin ich davon überzeugt, dass die Mutter von der Tat wusste. Von Anfang an.
Das ist eine sehr mutige und gewagte Aussage von Dir…Kennst Du die Dame persönlich? Selbst wenn, sollte man mit derartigen Aussagen vorsichtig sein.
lavande schrieb:Die großen unbekannten Mittäter sind sooo klug und setzen kein einziges DNA in der gesamten Wohnung - lassen dann aber ihr DNA zurück in der Wohnung in Form von Handschuhen? Ohne zu wissen wie Philipp "wenn er wieder wach wird" reagiert ?<<<
Das ist im Eifer des Gefechtes auch schon Profis passiert…
lavande schrieb:Gigantisch wie sich da Unmengen Menschen, seit vielen, vielen Jahren, TÄGLICH stundenlang - immer die selben Gedanken machen. Einfach unglaublich. Der Mörder von Frauke wurde nie ausgeforscht- der arme Exfreund wurde schon 1000 mal verdächtigt vielleicht doch der Täter zu sein…dann wieder doch nicht…usw.
Genauso läuft es in einem Forum…immer wieder kommen neue User dazu und geben ihre Kommentare ab…man muss ja da nicht mitmachen…daher finde ich es nicht gut, dass Du Dir darüber unnötige Gedanken machst.


melden
cucumbre
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Mord an Stefanie P. aus Wien

02.01.2015 um 21:54
@lavande

Es käme darauf an, wer das Buch schreibt. Der Mord an sich ist meines Erachtens hinreichend geklärt, genügend hohe Gerichte waren mit dem Fall befasst, das Urteil ist rechtskräftig.

Allerdings ist doch interessant, mit welcher krimineller Energie jetzt seitens der Mörder-Familie versucht wird, einen neuen Prozess für den Philipp zu erreichen. Es werden Zeugen manipuliert, ein Detektiv und ein Anwalt versuchen diese Manipulationen als Grundlage für eine Wiederaufnahme zu "verkaufen".

Leider sind diese neuen "Beweise" kaum geeignet, eine Wiederaufnahme zu erreichen. Aber für ein bisschen Wind machen in den Medien hat es alle Male gereicht, der deutsche Zeuge wird wieder zig-Tausende Euros in Medienverfahren erstreiten, etc.

Im Endeffekt sind der Mörder und die Opferfamilie die Verlierer. Anwalt, Detektiv und Zeuge sind die Gewinner, weil sie Geld mit dieser versuchten Wiederaufnahme gemacht haben bzw. machen werden.


melden

Mord an Stefanie P. aus Wien

03.01.2015 um 14:13
@cucumbre
Ja möglich aber ich hab keine Ahnung ob man das schriftlich überhaupt so darstellen würde können.
Aber ein Buch kann man erst in 30 Jahren schreiben - da ja vorher offensichtlich keine Ruhe ist in der Causa :-)
Das neuerlich der Zeuge medial verdonnert wird ist befremdlich, denn ein Anderer saß auf der Anklagebank und wurde auch 8:0 verurteilt - bis hin zum OGH.
Es sind ohnehin immer nur die selben Blätter und ein TV Sender, die beinhart den Zeugen weiterhin verdächtigen und sich eiskalt über Urteile bis zum OGH hinwegsetzen.

Auf den Verlauf ob Wiederaufnahme ja oder nein dürfen wir mal gespannt sein. Soweit mir bekannt braucht man dafür neue Beweise. Rast ist ja bekannt für seine Berechnung - der würde sich doch niemals so weit hinauslehnen hätte er dafür nicht Gründe, das macht mich bisschen stutzig.

@Mauro
Aufgrund von Verschwörungstheorien kommt es zu Spekulationen. Warst du bei der Verhandlung dabei? Hast du miterlebt wie die Mutter des Philipp beinhart das Gericht belogen hat? Selbst ein Detektiv der Mutter hat vor Gericht einen Blödsinn erzählt.

Wir leben in einem Land der Meinungsfreiheit und wenn es MEINE MEINUNG ist, dass die Mutter von der Tat wusste, dann ist das meine Meinung, da brauch ich auch nicht vorsichtig sein.
Schlimmer sind MEINER MEINUNG, all die Anderen - die sich wie oben erwähnt eiskalt über Gerichtsentscheidungen hinwegsetzen obwohl sie UNABHÄNGIG berichten sollen, das erwartet man doch von Medien oder?


melden
cucumbre
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Mord an Stefanie P. aus Wien

03.01.2015 um 17:02
@lavande

Was die Anschuldigungen des Anwaltes gegen den Zeugen angeht, wurden schon Strafanzeigen gegen den Rechtsanwalt eingebracht, weiters wurde eine Eingabe an die Anwaltskammer gemacht. Dies habe ich von einem gut informierten Wiener Journalisten erfahren.

Ob der neue Anwalt wirklich Gründe hat, sich so weit aus dem Fenster zu lehnen, vermag ich nicht zu beurteilen. Das werden die diversen Ermittlungsverfahren zeigen.


melden
Mauro
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Mord an Stefanie P. aus Wien

03.01.2015 um 20:12
@lavande

Was mich im Nachhinein nicht verwundert, dass es letztendlich zu der Tat kam, ist folgende Aussage der Mutter von Stefanie P. aus der news.at…siehe nachfolgendem Link.

Es wurden bereits im Vorfeld des Mordes schwere körperliche Misshandlungen an Stefanie P. ausgeführt, aufgrund dessen deren Mutter eine Anwältin eingeschaltet hat, welche Philipp K. ein Verbot aussprach, sich der jungen Frau weiterhin zu nähern.

Nicht nachvollziehbar ist für mich die Verhaltensweise der Stefanie P. sich nach diesem Vorfall dem P.K. wieder anzunähern und sich mit ihm zu versöhnen.
Wie psychisch geschädigt muss man sein, um sich in so einen „Sumpf“ hineinziehen zu lassen? Das gilt in diesem Fall für Täter und Opfer. Von beiden war bekannt, dass sie Alkohol und Psychopharmaka einnahmen…

Da Du während der Verhandlungen zugegen warst, die Frage an Dich, ob diese vor dem Mord ausgeführten Misshandlungen vor Gericht zur Sprache kamen.

http://www.news.at/a/horror-mord-wien-die-mutter-news-talk-ich-steffi-272842

Mehrmals auf sie eingestochen, zerstückelt und die Leichenteile in Mülltonnen entsorgt - Der brutale Mord an Stefanie P. könnte sprachlos machen. Doch Irmgard P. (im Bild), die Mutter des Opfers, stellte sich trotzdem dem NEWS-Interview, um über ihre Trauer zu sprechen. Und die fatale Beziehung ihres Kindes zum mutmaßlichen Täter, Philipp K.. Was sie dabei verrät: "Ich spürte, dass er Steffi nicht guttut".
Der Eindruck von Philipp K. auf Irmgard P. war kein besonders angenehmer: "Er wirkte überheblich, war ein Snob; glaubte, er sei 'etwas Besseres'". Und auch wenn ihre Tochter schon vor deren Beziehung mit seelischen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, sollen diese durch die Beziehung mit dem Studenten noch schlimmer geworden sein.
Stefanie schwer misshandelt
Doch nicht nur psychische Probleme machten Stefanie zu schaffen. Im Februar 2009 wurden an ihr schwere körperliche Misshandlungen festgestellt. Irmgard P. schaltete sofort eine Anwältin ein, die Philipp in der Folge verbot, sich dem Mädchen zu nähern. Doch es half nichts.
Zwar ging Philipp danach eine Beziehung mit einem anderen Mädchen ein, doch am Wochenende vor der Tat wurden er und Stefanie wieder ein "richtiges Paar", wie Irmgard P. schildert. Sie riet ihrer Tochter, nicht zu ihm zu gehen, weil "er schlecht für dich ist". Doch ihre Antwort war eindeutig: "Er ist der einzige Mensch, der mich glücklich machen kann". Was er aber vermutlich nicht tat. Ganz im Gegenteil.
"Habe Angst, dass er sich umbringt"
Dass Philipp K. tatsächlich zu so einer brutalen Tat fähig sein könnte, das schließt seine Mutter dezidiert aus. Im NEWS-Interview zeigt sich Margit K. überzeugt davon, dass "Philipp niemals dazu imstande wäre. (...) Er schafft es ja nicht einmal, ein Insekt zu töten". Furcht hat sie vielmehr davor, dass "er versucht, sich umzubringen"

@cucumbre

Chance auf einen neuen Prozess gering:

Link: http://www.news.at/a/fall-philipp-k-chance-prozess-296595

Einem weiteren Link mit Video ist zu entnehmen, dass der später überführte Täter P.K. nach der Tat den "Zeugen" O.D. angerufen haben soll… nach dem Anruf von P.K., sich O.D. gemütlich in die Badewanne gelegt und im Anschluss noch ein Essen zu sich genommen hat.

Nachdem O.D. bei P.K. dann endlich eingetrudelt war, wohlgemerkt mitten im Blutbad (?), hätten sie über die Tat gesprochen und noch zusammen Klavier gespielt…

Diese Aussage des Zeugen war mir nicht bekannt…eine derartige Verhaltensweise eines „Zeugen“, dem man einen Mord gestanden hat und welcher nicht sofort die Polizei benachrichtigt, ist in keinster Weise nachvollziehbar.

Diese extreme Verhaltensweise des Zeugen ist jedoch nicht strafbar, es gab keinen Ansatzpunkt, ihm eine Mittat nachzuweisen.

Neue Ansatzpunkte? Ich kann es mir nicht vorstellen!


melden
cucumbre
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Mord an Stefanie P. aus Wien

03.01.2015 um 21:06
@Mauro

Es ist schwierig sich in diese Situation hineinzuversetzen. Ein Zeuge kommt zum Tatort und bekommt einen abscheulichen Mord gebeichtet. Ich kenne die Psyche dieses Zeugen nicht, daher vermag ich es nicht beurteilen, wieso er jetzt z.B. Klavier gespielt hat. Vielleicht wollte er diese schaurige Atmosphäre etwas auflockern oder aber den Täter etwas beruhigen. Während dieser geschätzten 15-20 Minuten, wo der Zeuge in der Täterwohnung war, versuchte er, den Philipp zu überzeugen, sich der Polizei zu stellen, während Korotin überlegte, wie er die Spuren der Straftat beseitigen konnte.

Also mir wäre das zu unheimlich, mit einem Mörder zusammen in einer kleinen Wohnung zu sitzen.


melden

Mord an Stefanie P. aus Wien

04.01.2015 um 11:41
@Mauro

Es wurde darüber gesprochen, die Mutter von Steffi war auch sehr resolut in Anbetracht der Situation.
Ich habe leider nur zweieinhalb Prozesstage gesehen. In Verhandlungstagen muss viel untergebracht werden, die Vergangenheit wird angeschnitten- Menschen dazu befragt - aber in 1. Linie musste in so kurzer Zeit alles zum Mord behandelt werden, ansonsten würde so eine Verhandlung ewig dauern.
Auf die Psyche des Täters geht dann ohnehin der Psychiater genau ein.

Viele Frauen wollen halt vieles nicht sehen und nicht wahrhaben. Hörig finde ich da etwas übertrieben, ich denke eher an blind vor Liebe und in der Hoffnung, dass er sich einmal ändern wird. Bedenke wie viele Frauen, auch ältere, von ihren Männern verprügelt werden und trotzdem bleiben, oftmals nicht nur der Kinder wegen.

Was die Mutter vom Philipp betrifft kannst hier nachlesen.
http://derstandard.at/1324170336500/Studentin-ermordet-Falschaussage-bei-Mordprozess-in-Wien-Mutter-verurteilt

Der Zeuge hatte durch seine authentische Art und auch durch seine Bekleidung einen Auftritt der die Köpfe schütteln ließ- keine Frage. Ich denke, wäre er nicht so auffällig - gäbe es keine Angriffspunkte aber mit seinem Verhalten wirkt er seltsam auf alle. Nichts desto trotz sprach nichts für ihn was verdächtig gewesen wäre, auch da sollte man die Kirche im Dorf lassen.


melden
cucumbre
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Mord an Stefanie P. aus Wien

04.01.2015 um 12:36
@lavande

Ich hatte schon den Eindruck, dass Steffi dem Philipp hörig war. Sie ließ sich von ihm schlagen, quälen, Geld wegnehmen und traf sich mit ihm trotz einer gerichtlichen Verfügung. Weiters war Steffi stets auf "Standby", kam auch für kurze Sex-Momente zum Philipp.

Der Philipp hatte die Steffi unter totaler Kontrolle, er pumpte sie mit verschreibungspflichtigen Psychopharmaka voll und Alkohol floss ebenfalls reichlich.

Der Zeuge fiel halt durch unangemessenes Verhalten vor Gericht auf, er poste vor den Kameras und machte Sprüche, die einem Türsteher einer Tabledance Bar ebenso gut zu Gesicht gestanden hätten. Natürlich provozierte er gezielt und hinterließ keinen seriösen Eindruck, allerdings erwartet man von einem Zuhälter kein Benehmen eines Mitgliedes des britischen Königshauses.

Verdachtsmomente gegen den Zeugen/Zuhälter gab es in der Tat keine. Die neuen im Rahmen der Wiederaufnahme vorgebrachten Anschuldigungen werden lediglich von einem zweifelhaften Zeugen aus Ex-Jugoslawien gemacht; außer seiner belastenden Aussage gibt es keinen objektiven, überprüfbaren Beweis für eine Schuld des Zuhälters.


melden

Mord an Stefanie P. aus Wien

04.01.2015 um 15:14
Vielleicht war sie einfach masochistisch veranlagt (kenne den Fall nur von den Medien).
Die Medien haben auch damals berichtet (wenn ich mich nicht irre), dass der deutsche Zeuge ein Studium abgeschlossen hatte und nicht als Zuhälter, sondern als "Wirtschaftler" im Rotlichtmilieu tätig wäre (was auch immer das bedeuten mag).


melden
vielefragen
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Mord an Stefanie P. aus Wien

04.01.2015 um 15:29
@Perynt
eine wirtschafterin aus einem bordell kannte ich ziemich gut. sie wohnte in der nähe.

das war eine ganz normale ältere frau, sie sei nie selbst ins milieu abgerutscht, bezeugten die zuhälter und prostituierten.

ich finde aber, es tut gar nicht viel zur sache, in welchem milieu der zeuge lebte.

ein gemetzel wie an stefanie p. war im rotlicht wiens, von deutschen oder österreichischen tätern aus dem milieu nicht üblich.

bei privaten taten von normalbürgern kam sowas gelegentlich vor.


melden

Mord an Stefanie P. aus Wien

04.01.2015 um 15:58
Danke für die Antwort (habe selber ein bisshen gegoogelt), also dieser Beruf ist nicht als "dubios" einzustufen. Das hat mit der Tat freilich nichts zu tun, was ein Zeuge beruflich macht, nun würde er hier oft als Zuhälter bezeichnet.


melden
vielefragen
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Mord an Stefanie P. aus Wien

04.01.2015 um 16:09
@Perynt
ein teil der medien erwähnte süffisant, der zeuge habe im rotlicht als wirtschafter gearbeitet.

es ist zielführend, sich beide sachlagen anzusehen.

muss ein wirtschafter sämtliche im rotlicht vorkommenden mordfälle moralisch angelastet verantworten?: nein.
ist er zuhälter oder prostituierte?: nein.


ist die tatausführung des verhandelten falles überhaupt rotlichttypisch?: es ist nicht typisch für österreichische oder deutsche zuhälter, sich jemandes auf die weise zu entledigen.

was soll daher die besondere betonung des rotlichtaromas beim zeugen?


melden
cucumbre
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Mord an Stefanie P. aus Wien

04.01.2015 um 16:26
Angeblich soll der Zeuge vor langer Zeit (späte 90er) im Hamburger Rotlichmilieu als Bordellwirtschafter gearbeitet haben. Ein Bordellwirtschafter ist für die Abrechnung der Mieten und die Sicherheit im Etablissement verantwortlich. Aus dieser Zeit werden ihm Kontakte zu diversen Rotlichtgrößen in HH nachgesagt.

In Wien wollte der Zeuge anscheinend ein Bordell eröffnen, was aber nicht passiert ist. Laut der Facebookseite des Zeugen arbeitet er in der Immobilienbranche in Zürich. Wird wohl auch etwas mit Bordellen oder Prostitution zu tun haben.


melden
vielefragen
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Mord an Stefanie P. aus Wien

04.01.2015 um 16:54
cucumbre schrieb:Wird wohl auch etwas mit Bordellen oder Prostitution zu tun haben.
was die dauererwähnung des rotlichts bezecken soll, ist offensichtlich.

hier der brave kleine junge, der schon durchschläft, ganz lieb ist, alkohol nicht mal veträgt, und die wohnung immer brav sauberhält, das ist das wichtigste überhaupt.

sogar wenn ein gemetzelter mensch rumliegt, macht er sofort ordnung, brav erzogener junge.

dort das böse aus dem rotlichtmilieu, das sich nachts in die ritzen der in hiertzing abgeschotteten bürgerlichkeit schleicht, eine geliebte partnerin eines heiligen gemordet haben könnte, ein ganz schlimmes video extra an einer leicht zuordenbaren adresse gedreht, um den wohnungsmieter seiner unbescholtenheit zu berauben.


eine schöne schwarz-weiß geschichte.


melden
cucumbre
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Mord an Stefanie P. aus Wien

04.01.2015 um 17:24
Es ist nun einmal Fakt, daß der Zeuge etwas mit Prostitution zu tun hat. Das macht ihn natürlich nicht automatisch zu einem Verdächtigen, das ist auch Fakt. Boulevardmedien greifen diese Rotlichtnähe des Zeugen bewusst auf und stellen sie in den Fokus, um den Zeugen dubios und unheimlich wirken zu lassen. Das verkauft halt mehr Einheiten und hat eine bessere Eischaltquote im Unterschichtenfernsehen wie PULS 4.

Im Prinzip ist dieses Rotlicht-Ding nicht relevant für die Causa. Wie der Zufall es will hat die Mutter vom Philipp auch eine lange Rotlichtvergangenheit, sie hat als Prostituierte gearbeitet.


melden
vielefragen
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Mord an Stefanie P. aus Wien

04.01.2015 um 17:31
@cucumbre
ich finde beider mögliche rotlichtvergangenheit nicht causal für den fall.


melden
Anzeige
cucumbre
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Mord an Stefanie P. aus Wien

04.01.2015 um 19:25
Die Rotlichvergangenheit der Mutter, des Sohnes und des Zeugen ist nicht causal für den Fall. Aber die Tatsache ist bemerkenswert.


melden
170 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden