DerGreif schrieb:Dass Uk grds. verdächtigt wurde, die Tat begangen zu haben ist ja auch nachvollziehbar. So ganz klar ist mir aber noch nicht, warum Du für MS nicht zumindest ebenbürtige Verdachtsmomente siehst. Immerhin hatte der die Verbringung der Leiche gestanden, es gibt forensiche Beweise, die ihn mit dem Ablageort der Leiche in Verbindung bringen und er wurde auch von UK - den Du ja als tatverdächtig ansiehst - der Tat und der Verbringung beschuldigt.
Ganz einfach, ich halte MS für den Verbringer und auch eine Mittäterschaft traue ich ihm zu, sogar dass er der ausführende Part war.
Aber ich kann über MS nicht so viel spekulieren, da über ihn nichts bekannt ist. Gerade deshalb ist sowohl für die Ermittler als auch für mich kein Motiv erkennbar und deswegen nehme ich an, muss er irgendwie in die Situation gekommen sein. Dabei ist für mich das einfachste an UK zu denken.
Andere Bezüge wäre schon bekannt geworden ... Wäre MS bester Freund und ständiger Weggefährte einer der anderen Verdächtigen gewesen, dann würde ich nicht mehr an UK denken. Aber das hätte die Presse schon rausgehauen. Somit ist UK insgesamt gesehen: an Ort und Stelle gewesen, hat ein Motiv, kennt MS (waren mal enger befreundet, dann nicht mehr) gehasst haben können sie sich jedenfalls nicht, da sie in der kleinen Runde zum Herrentag gemeinsam zugegen waren. Das bedeutet allerdings auch keine unbedingte Freundschaft.
Zudem passt UKs Aussage mit dem Übergriff inkl dem Erwürgen bei dem MS dabei gewesen sein soll.
Es braucht erst jemanden, der MS in diese Ausnahmesituation führt um rund zu werden. MS allein fängt an seinem Geburtstag sicher kein Kind weg und tötet es einfach.
Kurz: es passt einfach zuviel, was für die beiden in dieser Konstellation als Täter spricht.
DerGreif schrieb:Blut am Overall war also nicht zweifelsfrei festzustellen
Ja so kenne ich es auch. Aber in dem Zeitungsartikel bringt die Mutter UKs das Blut ins Spiel. Also nicht das er kein Blut an der Kleidung hatte, sondern das es vom Bekannten stammt welcher sich beim Holzmachen verletzte.
Nicht ich, sondern Frau Kulac gibt also zu, dass sich Blut daran befand. Hört sich sehr beschützerisch an jedenfalls...
Es ist also aufgrund des Waschens nicht auszuschließen, dass es sich um Peggys Blut handelt. Genauso gut kann es natürlich etwas ganz anderes sein.