Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987
26.03.2026 um 18:52... außer man hätte noch etwa eine Stunde damit verbracht die Grabutensilien zu entsorgen oder zurückzubringen.
Geeplanter Mord an einer stockbiederen 17-jährigen, da bedarf es schon einer regen Vorstellungskraft um auf so etwas zu kommen. Vom Motiv ganz zu schweigen.blaomat schrieb:meine Vermutungen gehen in Richtung geplanter Mord.
Sie ist aber freitags für gewöhnlich nie alleine, sondern immer mit ihrer Freundin gegangen.blaomat schrieb:Wahrscheinlich kannte Anja die Täter und so wussten sie dass sie Freitags immer in den Gemeindeclub geht.
So gesehen dürfte der Vorher-Ausgraber entweder keine Kenntnis davon gehabt haben, daß gewöhnlich zwei Mädels vorbeikommen, oder er hat gleich zwei Löcher ausgehoben.blaomat schrieb:meine Vermutungen gehen in Richtung geplanter Mord. Wenn das Loch schon gegraben war als Anja in den Weinberg kam hätte man es nur noch zuschütten müssen und noch etwas saubermachen, das wäre mit mehreren Personen recht schnell gegangen.
Ich setz aber noch einen drauf: der Buddler konnte noch nicht mal wissen, daß sie den Verbindungsweg nimmt.blaomat schrieb:Wenn Anja den Täter kannte könnte er erfahren haben dass sie an dem Abend in den Club will und ihre Freundin nicht dabei ist.
Eifersucht? Wer sollte denn so eifersüchtig gewesen sein, dass er deshalb schon vorab ein Grab aushob?blaomat schrieb:Das Motiv könnte Eifersucht wegen dem neuen Schwarm gewesen sein.
Ach so...der Täter hatte für den geplanten Mord gleich schon zwei Gehilfen, die er vorher postierte und die natürlich bereitwillig mitmachten...sorry, aber so langsam wirds lächerlich.blaomat schrieb:Ja und deshalb hat er evtl. seine jüngeren Gehilfen zur OZ geschickt. Vielleicht hatten sie es eilig weil sie Anja auf keinen Fall verpassen wollten.
...in diese Gang-Geschichte reinzudenken - klappt einnfach nicht.blaomat schrieb:Wenn z.B. der Boss einer Gang in Anja verknallt war und beschlossen hatte sie zu töten
Ich vermute, daß gestörte Psychopathen auch später auffällig geworden wären.Bundesferkel schrieb:Es könnte ebenso ein Experiment zweier gestörter Psychopathen gewesen sein, die eigene Fantasien realisieren wollten.
Wahnsinn wie die Zeit vergeht, möge Sie in Frieden ruhen und auch die Angehörigen irgendwie damit zurecht kommen.JestersTear schrieb:Ich möchte zuerst mal an den heutigen, 39. Jahrestag von Anjas Ermordung erinnern
Das ist die wahrscheinlichste Variante bei Anja Aichele von der ich auch überzeugt bin, einen Täter zu ermitteln ist das eine, es aber gerichtsfest beweisen zu können eine noch viel schwierigere Sache.JestersTear schrieb:gemeint ist die Theorie, von der die Kripo seit Jahrzehnten auszugehen scheint.
Es fällt mir schwer den Aufwand und das Risiko beim vergraben mit Fremdtätern in Verbindung zu bringen, aber die Grabung könnte evtl. ein Teil ihrer Phantasien gewesen sein, dann wär sowas mMn auch denkbar.Bundesferkel schrieb am 27.03.2026:Es könnte ebenso ein Experiment zweier gestörter Psychopathen gewesen sein, die eigene Fantasien realisieren wollten.
Bei einem geplanten Mord müsste man Anja meiner Ansicht nach schon auf dem Hinweg zum Gemeindeclub beobachtet haben. Da könnte man sich im Bereich des Weinbergs auf die Lauer gelegt haben und nachdem sie dort langkam mit der Grabung begonnen haben. Dann wäre es noch hell gewesen. Man müsste den Garten kennen um zu beurteilen, ob das noch realistisch ist. Vielleicht konnte man die Grabstelle von den Häusern aus gar nicht sehen weil Hecken oder Gebüsche die Sicht versperrten. Oder man hätte noch gewartet bis es dunkel wurde und hätte evtl. doch keine 2 Stunden fürs graben benötigt.JestersTear schrieb am 27.03.2026:Falls er gewußt haben sollte, daß die Freundin verhindert ist, hätte er trotzdem sicher sein müssen, daß sich Anja allein auf den Weg macht.
Er hätte über den Zeitpunkt einer genauen Rückkehr Bescheid gewußt haben und sicher gewesen sein müssen, daß sie weder auf den Bus wartet, noch von irgendwem anderes direkt heim gebracht wird, z.B. mit einem Auto.
Da sehe ich auch die Chance den Fall doch noch zu klären. Klar wäre es möglich dass die Täter vom Muckensturm kamen und gedeckt wurden, aber man könnte auch an den falschen Orten gesucht haben. In Schmiden gab es wohl keine DNA Untersuchungen obwohl die Spur dorthin führt und auch der Schuhfetzen in dem Bereich gefunden wurde...JestersTear schrieb am 27.03.2026:Im Fall Anja Aichele liegt DNA-Material vor.
In Schmiden steht die Polizei aber wieder vor dem selben Problem wie beim Muckensturm, nicht jeder gibt seine DNA freiwillig ab oder kann zur Abgabe ohne konkrete Beweise gezwungen werden. Was ich im Prinzip auch für richtig halte.blaomat schrieb:Da sehe ich auch die Chance den Fall doch noch zu klären. Klar wäre es möglich dass die Täter vom Muckensturm kamen und gedeckt wurden, aber man könnte auch an den falschen Orten gesucht haben. In Schmiden gab es wohl keine DNA Untersuchungen obwohl die Spur dorthin führt und auch der Schuhfetzen in dem Bereich gefunden wurde...
Von dieser These halte ich überhaupt nichts. Und was sollen "Gangmitglieder" mit einer Disco zu tun haben?Sulina schrieb:Was haltet ihr von der These,das
S.G. von eines Gangmitglied getötet wurde?
Schließlich kam sie aus einer Disco in Stuttgart
Völlig an den Haaren herbeigezogen und komplette Zeitverschwendung, darüber zu diskutieren.Sulina schrieb:Was haltet ihr von der These,das
S.G. von eines Gangmitglied getötet wurde?
Schließlich kam sie aus einer Disco in Stuttgart