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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

3.588 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Ungelöst, Aktenzeichen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

06.03.2026 um 10:39
@Yogi
@GonzoX


Und zur ergänzung: MVs haus ist das letzte Haus in einer Sackgasse, d.h. der vordere Zugang war sehr einfach (per Kamera vermutlich) bewachbar, so dass ich davon ausgehe dass das Hauptaugenmerk der Personenschützer der umliegende Garten war.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

06.03.2026 um 12:23
Hallo Gemeinde

ich bin ja in einem Landwirtschaftlichen Betrieb
aufgewachsen und habe gelernt körperlich zu arbeiten
Zum vergraben der Leiche=
hier hats ja die letzten wochen viel geregnet
und ich habe auf meinem stückle 2 baumwurzeln mit dem Spaten ausgegraben
trotz dicker bau leder handschuhe hatte ich abends an beiden Handinnenfläche 5mark stück große Brandblasen, blutent und ich bin arbeiten gewohnt zum graben selber die ersten 15cm war der boden weich weiter unten war der boden sehr verwachsen und hart und zäh
keine steine und das graben selber geht nicht so laut los von statten jeder spatenstich macht krach Nachts muss das laut gewesen sein
ich hatte 5cm dicker dreck an den arbeitsschuhe schuhe unendlich schwer
und war nach 30min der erschöpfung nahe
zum nachher bzw 3tage später als ich mich erholt hatte Loch zugebuddelt mit einem Metall gartenrechen zugerecht ,alles bei tageslicht
ohne stress endeckt zu werden...
Nachts unweit des Tatorts ,Anja wurde ja schon gesucht bzw gerufen... Eine ganz andere Hausnummer
also wie o. Beschrieben ich hätte nachts körperlich bzw mental physisch nicht annäernd die nerven ...
ist der Polizei, Angehörige Nachbarn niemand aufgefallen das jemand Brandblasen an den Handflächen hatte, bei mir war das die ersten tage so schlimm das brannte und nässte ich konnte niemand die Hand geben
Ist den Anngehörigen des der Täter nicht aufgefallen dreckverschmiertes Schuhwerk
Blasen an den Hände schmutzige Kleidung....

also für mich ist der schlüssel zur aufklärung des Tötungsdelikt das vergraben der Leiche
und das verteilen der Kleidungsstücke auf dem
Schmidener feld
das schmidener feld ist wie manche fragten
Fussläufig ca 1000/1200 meter schmidenerstraße ortsauswärts zu erreichen da braucht mann kein auto
Gruß Lauer


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

06.03.2026 um 14:02
Zitat von Lauer18Lauer18 schrieb:also wie o. Beschrieben ich hätte nachts körperlich bzw mental physisch nicht annäernd die nerven ...
ist der Polizei, Angehörige Nachbarn niemand aufgefallen das jemand Brandblasen an den Handflächen hatte, bei mir war das die ersten tage so schlimm das brannte und nässte ich konnte niemand die Hand geben
Ist den Anngehörigen des der Täter nicht aufgefallen dreckverschmiertes Schuhwerk
Blasen an den Hände schmutzige Kleidung....
Hallo @Lauer18, @alle! Der Täter ist zuhause garantiert aufgefallen, nur die Familie hält bis heute dicht. Der ehemalige Chefermittler hat ja schon gesagt, er ist sich sicher, daß der Täter bei ihm bereits im Büro war, sie haben mit allen geredet, die damals auf dem Muckensturm wohnten.
Aber solange die Familie das Falschalibi des Täters deckt, ist da nichts zu machen.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

06.03.2026 um 14:03
Zitat von Lauer18Lauer18 schrieb:Fussläufig ca 1000/1200 meter schmidenerstraße ortsauswärts zu erreichen da braucht mann kein auto
Bis jenseits der Höhenstraße zur Charlottenstraße, an die 2 km, Luftlinie.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

06.03.2026 um 18:55
@Quiron


ja das stimmt schon Charlottenstraße Schmiden sind ca 2km luftlinie von den schrebergärten

so genau wusste ich nicht mehr wo die kleidungs stücke verteilt wurden
ich hatte irgendwie den Bereich
vom heutigen Bäuerle Verkaufsstand an der Schmidenerstraße im kopf

? der täter jugendliche täter muss nicht unbedingt direkt aus dem Muckensturm kommen
Sommerrain, auf der Gans bzw Bad cannstatt Münster od Steinhaldenfeld ...
auf jeden fall bin ich der Meinung
das der bzw die Täter bzw der "Vater"
der beim vergraben geholfen hatt
aus dem Landwirtschaftlichen umfeld stammen ...,
Gruß Lauer


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

06.03.2026 um 20:29
@Lauer18

Sehr guter Erfahrungsbericht, ich hab das letzte mal bei der Bundeswehr nen Klappspaten für was ähnliche benutzt, man muss sich das echt nochmal klarmachen was für ein Aufwand das war. Spricht aus meiner Sicht dafür, dass auch am Vergraben mehrere Personen beteiligt waren.

Aber warum überhaupt vergraben und nicht mit dem Auto wegbringen oder einfach liegenlassen?

Einfach liegenlassen schied aus meiner Sicht aus weil der ganze Mord verdeckt werden sollte, wahrscheinlich weil es eine täter -Opfer Beziehung gab (welcher Art auch immer).
Warum kein Transport mit dem PKW ? Passt aus meiner Sicht zu der Hypothese mit der 3ten Person die zu Hilfe geholt wurde. Das könnte so lange gedauert haben bis diese vor Ort war, dass man zu diesem Zeitpunkt Angst hatte dass der Weg vorne abgesucht wird und deshalb entschieden hat dass die leiche an Ort und Stelle verschwinden muss.

Allerdings. nachdem du den Aufwand geschildert hast.... Man hätte die Leiche auch vom Tatort "senkrecht" nach unten bringen können und an der Steinhaldenstelle kurz anhalten können um einzuladen. Aber wahrscheinlich hatte man einfach Angst dass in der ganzen Umgebung schon gesucht wird.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

06.03.2026 um 20:36
Steinhaldenstrasse nicht steinhaldenstelle.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

06.03.2026 um 20:45
Was kann die Täter dazu bewogen haben die Leiche dort zu vergraben? Vor dem Hintergrund der Hilfeschreie war das doch extrem riskant, wurde hier ja auch mit "Harakiri - aktion" schon passend beschrieben. Und dann hat man noch die Zeit das Opfer zu entkleiden? Warum hat man sie nicht einfach hinter ein Gebüsch gelegt und sich aus dem Staub gemacht?

Ich glaube nicht dass es das Ziel war die Leiche ein für allemal verschwinden zu lassen, da hätte man sie dann mMn mitsamt der Kleidung vergraben und nicht die Spur über die Felder hinterlassen. Den Grund für die Grabung sehe ich in einer emotionalen Bindung zwischen Täter und Opfer.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

07.03.2026 um 00:38
Wollte zuerst noch mal daran erinnert haben, daß am 06.03. der 43. Todestag von Sibylle Grotjahn war.

@blaomat

Wenn man voraussetzt, daß es sich im Fall Anja sowohl um Erst- wie auch um einmalige Täter handelt, kann man die zum Teil echt naiven Aktionen zumindest aus deren Sicht nachvollziehen.
Zitat von blaomatblaomat schrieb:Was kann die Täter dazu bewogen haben die Leiche dort zu vergraben?
Um sie für alle Zeiten verschwinden zu lassen.
Zitat von blaomatblaomat schrieb:Warum hat man sie nicht einfach hinter ein Gebüsch gelegt und sich aus dem Staub gemacht?
Weil sich um keinen Fremden z.B. aus Lüneburg, sondern um Locals handelt, die Angst haben mussten, daß der Fund des Körpers Rückschlüsse auf sie zulassen könnte. Für einen auswärtigen Killer wäre es tatsächlich sinnvoller gewesen , sich direkt aus dem Staub zu machen.
Zitat von blaomatblaomat schrieb:Ich glaube nicht dass es das Ziel war die Leiche ein für allemal verschwinden zu lassen, da hätte man sie dann mMn mitsamt der Kleidung vergraben und nicht die Spur über die Felder hinterlassen.
Ich finde, genau aus diesem Grund wurden die Kleider verteilt: nämlich um vom eigentlichen Tatort/Grab abzulenken und eine falsche Spur weit weg z.B. Richtung Waiblingen (?) zu legen.Eben damit die Leiche nicht gefunden wird.
Zitat von blaomatblaomat schrieb:Den Grund für die Grabung sehe ich in einer emotionalen Bindung zwischen Täter und Opfer.
Wenn Täter und Opfer eine emotionale Bindung haben, würde der den Leichnam mMn nicht entkleiden (würdelos), sondern eher "bedecken".
Ich vermute , das Entkleiden war ähnlich wie das Legen einer falschen Spur auf dem Schmidener Feld ein naiver Ablenkungsversuch : nämlich um ein sexuelles Motiv vorzutäuschen.
Eine "aus dem Ruder gelaufener Anmachversuch" ist zwar im weiteren Sinn auch ein sexuelles Motiv, ich kann mir aber nicht vorstellen, daß das Ziel der beiden Jünglinge Verkehr war.

Wird sich m.E. eher so...

Beitrag von JestersTear (Seite 172)

...abgespielt haben.

Ich weiß, daß du nicht an die Theorie der Polizei glaubst , die auch hier größtenteils "common sense" ist.

Wäre aber auch mal schön , nicht nur zu erfahren, woran du nicht glaubst, sondern wie es sich deiner Meinung nach denn abgespielt haben könnte.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

07.03.2026 um 09:29
Noch ein Nachtrag zum Posting von dieser Nacht:

ein Normalo weiß heutzutage aufgrund von True-Crime Literatur, Podcasts , CSI, Informationen aus dem Internet ,Medienvielfalt , usw. so viel mehr über Kriminalistik und Verbrechen als der Durchschnittsbürger der 1980er.

Dazu reden wir in diesem Fall noch von Personen, die unter maximalem Stress standen, weil er oder sie (Plural) aus dem Nichts einen Menschen getötet hatten und wohl am Liebsten die Uhr um einige Stunden zurückgedreht hätten.

Ich finde, das zeitweise chaotische und nicht nachvollziehbare Täterverhalten wird von uns hier und da über-analysiert.

Wenn man sich in die mMn jungen Kerle und deren (wahrscheinlichem) Helfer reinversetzt:

-
Panik hier , weil man gerade jemanden getötet hat und Panik da beim Helfer , vielleicht der Vater, weil von einem auf den anderen Moment plötzlich die Existenz auf dem Spiel steht

-
Panik, weil man den Leichnam wohlmöglich nicht unbeobachtet von dort weg bekommt, also muß sie noch "vor Ort" verschwinden.

-
Motiv verschleiern, um vom "netten jungen Mann von nebenan" abzulenken, bei dem sich niemand aus der Nachbarschaft einen Sexualmord vorstellen könnte, deshalb wird der Leichnam entkleidet.

-
Mit dem Verteilen der Klamotten in eine ganz andere Richtung lenken.
Theoretisch hätte der Leichnam gar nicht komplett entkleidet werden müssen.
Das Platzieren des auffälligen , neuen Mantels hätte zumindest theoretisch auch schon ausgereicht.
Aber hier hätte die Gefahr bestanden, daß jemand, der gar nicht wußte, daß es sich um den Mantel eines getöteten Mädchens handelte, diesen einfach an sich genommen hätte. Deshalb war m.E. aus Sicht der Täter "Zerstückeln" der verteilten Kleidung erforderlich.

Wie gesagt: alles ein wenig naiv und durchschaubar - aber mit dem wahrscheinlichen Wissenstand von damals mMn durchaus erklärbar.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

07.03.2026 um 09:47
@JestersTear

ich muss deiner Argumentation
absolut recht geben

heute im Internet zeitalter True Crime
social Media wird der ganze fall
überinterpretiert

deine Punkte absolut stimmig

?? Mit den heutigen möglichkeiten
der Kripo ?? weshalb wurde der fall NIE aufgeklährt ich hoffe nachwievor das die Kripo erfolg meldet
gruß Lauer


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

08.03.2026 um 02:13
Meiner Ansicht nach haben sich die Täter wahrscheinlich gar keine Gedanken gemacht wie sie das Motiv verschleiern könnten und wollten auch keine falsche Spur legen. Die Spur könnte auf ihrem Heimweg entstanden sein. Die haben sich beim Graben gut dreckig gemacht und wollten nach der Tat vermutlich nach Hause. Nehme mal an dass man dann die öffentlichen Verkehrsmittel wegen den verschmutzten Klamotten gemieden und sich zu Fuß aufgemacht hat.

An der Theorie der Polizei stört mich nur diese Vater als Helfer These und dass ein Vater seinen Sohn decken soll, das halte ich für abwegig. Ein Vater der sich um seinen Ruf Sorgen macht würde doch niemals loslaufen und eine Leiche vor einem Wohngebiet verbuddeln (!).

Denke dass jemand aus Anjas Umfeld eine große Wut auf sie hatte, evtl. wegen ihrem neuen Schwarm, aber es kann auch was anderes gewesen sein.

Da sehe ich 2 Möglichkeiten:

Entweder man hat ihr mit Tötungsabsicht im Bereich der OZ aufgelauert oder man wollte eine Aussprache erzwingen die dann eskalierte.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

08.03.2026 um 05:29
Zitat von blaomatblaomat schrieb:Meiner Ansicht nach haben sich die Täter wahrscheinlich gar keine Gedanken gemacht wie sie das Motiv verschleiern könnten und wollten auch keine falsche Spur legen
Und warum verteilte man dann die Kleidungsstücke auf dem Schmidener Feld? Und Monate später noch ein Stück vom Schuh?
Zitat von blaomatblaomat schrieb:Ein Vater der sich um seinen Ruf Sorgen macht würde doch niemals loslaufen und eine Leiche vor einem Wohngebiet verbuddeln (!).
Welche Möglichkeiten ziehst du denn sonst in Betracht? Dass er zur Polizei geht und seinen Sohn anzeigt? Oder die Leiche sonstwo vergräbt mit noch höherem Risiko entdeckt zu werden?


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

08.03.2026 um 16:05
Zitat von Lauer18Lauer18 schrieb:die ersten 15cm war der boden weich weiter unten war der boden sehr verwachsen und hart und zäh
keine steine und das graben selber geht nicht so laut los von statten jeder spatenstich macht krach Nachts muss das laut gewesen sein
ich hatte 5cm dicker dreck an den arbeitsschuhe schuhe unendlich schwer
und war nach 30min der erschöpfung nahe
zum nachher bzw 3tage später als ich mich erholt hatte Loch zugebuddelt mit einem Metall gartenrechen zugerecht ,alles bei tageslicht
ohne stress endeckt zu werden...
Nachts unweit des Tatorts ,Anja wurde ja schon gesucht bzw gerufen... Eine ganz andere Hausnummer
also wie o. Beschrieben ich hätte nachts körperlich bzw mental physisch nicht annäernd die nerven ...
Hallo @Lauer18 ,

wenn Du Dich nun mal in die Situation dieses "Muckensturmer Vaters" hineinversetzt.
Hättest Du Dich dann auch dazu entschieden?: "so Jungs nun kommt Ihr beide mal mit, wenn man einen Fehler gemacht hat, dann muss man auch dafür gerade stehen. Dann werden wir die Kleine da auch an Ort und Stelle begraben.
Dann kommst Du an den Tatort und siehst: "Ach Du Sch., das ist ja genau beim MV vorm Balkon" Da laufen bestimmt auch nachts noch ein paar Polypen rum". Aus dem Weinberg hört man schon Anja-Rufe.
Dann steht Ihr da nachts mit Schaufeln und Hacken. Aber wenn man schon mal dabei ist..."Los Jungs, jetzt ziehen wir sie erstmal aus, wir wollen ja auf Nummer Sicher gehen...."

Mayer-Vorfelders Haus ist ja übrigens ein Riesen-Beton-Bau, der sich deutlich von den Nachbar-Häusern abhebt. Sicherlich architektonisch interessant - aber erinnert auch etwas an einen Hochbunker aus dem 2. Weltkrieg.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

08.03.2026 um 16:32
Zitat von aliM.aliM. schrieb:Einfach liegenlassen schied aus meiner Sicht aus weil der ganze Mord verdeckt werden sollte, wahrscheinlich weil es eine täter -Opfer Beziehung gab (welcher Art auch immer).
Wenn man aus dieser Motivation gehandelt hätte, wäre aber das Zerschnippeln und Verteilen der Kleidung an verschiedenen Orten deutlich kontraproduktiv.
Wie Du weißt, hatte ich im Fall der vermissten und ermordeten norddeutschen Mädchen (1977-1986) gründlich recherchiert.
Dabei fiel auf, dass es teilweise wochen- und monatelang keine noch so kleine Notiz darüber in den Tageszeitungen gab.
Bei Mordfällen (mit schnellem Leichenfund) fahndete man dagegen auch damals schon mit großformatigen Artikeln und Aufrufen, Hubschrauber-Einsatz etc.

Im Fall Anja fand man aber schnell diese Kleidungsstücke und auch ihren zerrupften Ausweis.
Diese Möglichkeit, dass sie beispielsweise mit ihrem gehemeimen Schwarm abgehauen war oder auch nur eine Nacht mit ihm verbringen wollte, schied damit aus.
Der Polizei-Apparat wurde umgehend maximal hochgefahren.


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09.03.2026 um 02:45
Zitat von Alray81Alray81 schrieb:Und warum verteilte man dann die Kleidungsstücke auf dem Schmidener Feld? Und Monate später noch ein Stück vom Schuh?
Gute Frage aber schwer zu beantworten, evtl. wollte man sich noch ein Andenken mitnehmen und den Rest entsorgen, ist aber auch nur ne vage Vermutung. Diese Spur zu legen hatte doch eigentlich nur Nachteile für die Täter. Wenn man die Kleidung nicht gefunden hätte, dann wär man wahrscheinlich erstmal von einem Vermisstenfall ausgegangen und hätte den Weinberg gar nicht so gründlich abgesucht. Auch das Risiko beim verteilen der Kleidung ist nicht zu unterschätzen. Die Spur war mMn auch nicht geeignet von irgendwas abzulenken.
Zitat von Alray81Alray81 schrieb:Welche Möglichkeiten ziehst du denn sonst in Betracht? Dass er zur Polizei geht und seinen Sohn anzeigt? Oder die Leiche sonstwo vergräbt mit noch höherem Risiko entdeckt zu werden?
Erstmal gar nichts machen und die Leiche liegen lassen oder doch die Polizei anrufen. Klar wär ein Vater da in einer schwierigen Situation. Ehrlich gesagt bezweifle ich auch eine Einweihung der Eltern in diese Geschichte.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

09.03.2026 um 09:46
@GonzoX

Natürlich war das verteilen der Kleidung keine super Idee bzw kontraproduktiv. Ich sehe das allerdings wie @JestersTear , da wurden natürlich auch Fehler gemacht, die aber erklärbar sind. Das war ein unzulänglicher Versuch eine falsche Spur zu legen. Und wer weiss, wenn der Schrebergärtner nicht die Bemerkung mit dem frischen Beet gemacht hätte.......womöglich wäre der Fokus der Suche bald Richtung Schmiden gegangen und der Versuch wäre sogar erfolgreich gewesen.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

09.03.2026 um 13:34
Um so länger ich über die Motivation der oder des Täter(s) nachdenke , warum sie in dem Beet vergraben wurde, umso mehr verstehe ich das nicht. Wenn ich mich recht erinnere, ist doch einem Gartennachbarn aufgefallen, dass das Beet umgegraben wurde und so akkurat aussah, was ihn wohl wunderte , weil der Eigentümer des Schrebergartens wohl nicht der Fleißigste war.Wenn ich jetzt weiter denke,die Stelle war eh sehr dumm ausgesucht, weil sie sehr nahe an MV-Haus lag, AA ja auch geschrien hat und der Inhaber des Gartens, misstrauisch geworden wäre, hätte er entdeckt das sein Beet umgegraben wurde und er es nicht getan hat,So ist es ja auch aufgeflogen, nur das es ein Nachbar war. Zumal Anja jetzt auch nicht so tief? begraben wurde.Weiß einer wie tief sie begraben war? Ich weiß jetzt nicht wie tief, aber ein Beet wird beackert , man pflanzt und erntet und die Gefahr , das Teile der Leiche freigelegt werden oder im Sommer es dann zu Geruchsbildung kommt, ist dann doch sehr groß.
Deshalb denke ich, sie im Beet zu begraben war eine Zwischenlösung , weil man auf die Schnelle vielleicht kein Fahrzeug hatte ,ev auch keine Zeit oder Möglichkeit etc, sie woanders hinzubringen und warten wollte, das die Suchaktion am Weinberg abgeschlossen war um sie dann in Ruhe woanders hinzubringen. Nur ist zu früh aufgefallen, dass das Beet zu akurat war. Dann würde es auch Sinn machen die Kleidung so zuverteilen , also weg vom Tat und Fundort. Und es auch so auffallend zumachen sie zerschneiden und dann verteilen.Ist eine Überlegung von mir , denn irgendwie passt das alles nicht so recht


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

09.03.2026 um 16:27
@quaerere1 bzw alle

genau mein Gedanke

ich hatte schon mal in einem früheren bericht geschrieben
"ein normaler Täter" wenns so was gibt ...
hätte nach dem Tötungsdelikt bzw
nach der Affekt tat wäre so erschrocken was er da eben getan hat, wäre hals über kopf abgehauen
sofort weg hat mich niemand gesehen hätte sich unmittelbar aus dem staub gemacht
Es war schon ein enormes Risiko
an den Tatort zurück zukehren
und die ganze Nachtat aktion
entkleiden , spaten schaufel gartenrechen vvl schubkarre usw zu besorgen Loch buddeln und dann noch die kleider im schmidener feld verteilen ...

wenn ich nach so einer Aktion
dann wochen später dem Kommisar Kögel gegenübersitze muss man schon Nerven aus Stahl haben um nicht aufzufallen bzw nicht in verdacht zu geraten..

es wäre schon interessant zu erfahren wie groß bzw breit vor allem tief die Leiche vergraben wurde ...
Jeder hier der nur vor dem Laptop sitzt soll mal in einen Garten und so ein Loch in der größe ausgraben
damit klar wird das das kein kinderspiel ist und dann noch nachts in dunkelheit..
also ich könnts mir nicht vorstellen
und ich bin graben gewöhnt..
gruß Lauer


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

09.03.2026 um 18:45
Zitat von Lauer18Lauer18 schrieb:es wäre schon interessant zu erfahren wie groß bzw breit vor allem tief die Leiche vergraben wurde ...
Fast einen Meter tief:

https://www.allmystery.de/bilder/km82480-id231956

Meine woanders gelesen zu haben , daß der Leichnam sogar so tief vergraben war, daß die Hunde sie nicht mehr wittern konnten.

Bevor jetzt hier eine Hundekennerin aufkreuzt: keine Ahnung, ob das stimmt - verfolge den "was können diese Tiere leisten ? " - Thread nicht.


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