Wollte zuerst noch mal daran erinnert haben, daß am 06.03. der 43. Todestag von Sibylle Grotjahn war.@blaomat Wenn man voraussetzt, daß es sich im Fall Anja sowohl um Erst- wie auch um einmalige Täter handelt, kann man die zum Teil echt naiven Aktionen zumindest aus deren Sicht nachvollziehen.
blaomat schrieb:Was kann die Täter dazu bewogen haben die Leiche dort zu vergraben?
Um sie für alle Zeiten verschwinden zu lassen.
blaomat schrieb:Warum hat man sie nicht einfach hinter ein Gebüsch gelegt und sich aus dem Staub gemacht?
Weil sich um keinen Fremden z.B. aus Lüneburg, sondern um Locals handelt, die Angst haben mussten, daß der Fund des Körpers Rückschlüsse auf sie zulassen könnte. Für einen auswärtigen Killer wäre es tatsächlich sinnvoller gewesen , sich direkt aus dem Staub zu machen.
blaomat schrieb:Ich glaube nicht dass es das Ziel war die Leiche ein für allemal verschwinden zu lassen, da hätte man sie dann mMn mitsamt der Kleidung vergraben und nicht die Spur über die Felder hinterlassen.
Ich finde,
genau aus diesem Grund wurden die Kleider verteilt: nämlich um vom eigentlichen Tatort/Grab abzulenken und eine falsche Spur weit weg z.B. Richtung Waiblingen (?) zu legen.Eben damit die Leiche nicht gefunden wird.
blaomat schrieb:Den Grund für die Grabung sehe ich in einer emotionalen Bindung zwischen Täter und Opfer.
Wenn Täter und Opfer eine emotionale Bindung haben, würde der den Leichnam mMn nicht entkleiden (würdelos), sondern eher "bedecken".
Ich vermute , das Entkleiden war ähnlich wie das Legen einer falschen Spur auf dem Schmidener Feld ein
naiver Ablenkungsversuch : nämlich um ein sexuelles Motiv vorzutäuschen.
Eine "aus dem Ruder gelaufener Anmachversuch" ist zwar im weiteren Sinn auch ein sexuelles Motiv, ich kann mir aber nicht vorstellen, daß das Ziel der beiden Jünglinge Verkehr war.
Wird sich m.E. eher so...
Beitrag von JestersTear (Seite 172)...abgespielt haben.
Ich weiß, daß du nicht an die Theorie der Polizei glaubst , die auch hier größtenteils "common sense" ist.
Wäre aber auch mal schön , nicht nur zu erfahren, woran du
nicht glaubst, sondern wie es sich
deiner Meinung nach denn abgespielt haben könnte.