@obskur In dem Filmbeitrag ging so ziemlich alles in die Richtung, dass Kim freiwillig gegangen sein könnte. Die ziemlich deutliche Anmerkung der Kriminalbeamtin, die Aussagen von Kims Mutter (Kims Traum war es nach England auszuwandern), Kims Überforderung (die ja scheinbar auch nicht so war wie in der Realität). Da sollte man schon fragen dürfen, warum das so gezeigt wurde.
Über den Tag des Verschwindens wurde hingegen kaum berichtet. Wir wissen nicht, was geschehen sein soll, bevor Kim das Haus verließ und wir wissen auch nicht, worüber sich die Eheleute scheinbar regelmäßig stritten.
Statt dessen haben wir die Aussage der Mutter, dass es Kim kurz vor ihrem Verschwinden wieder besser ging und die SMS wonach sie einen anderen Kerl hatte. Na, wenn das auch wieder nicht auf ein freiwilliges Verschwinden hindeutet, dann weiß ich auch nicht!
Da wurde nichts von einem Verbrechen gesagt und auch nicht, dass ein freiwilliges Fortgehen für Kim untypisch gewesen wäre. Statt dessen wurde gesagt, dass sie so einen Schritt als Stärke angesehen haben könnte!
Ich finde schon, man sollte all diese Dinge hinterfragen. Wir reden hier nicht von ein oder zwei Hinweisen, die auf ein freiwilliges Untertauchen hindeuteten, der ganze Beitrag war im Grunde darauf aufgebaut!
Und nun ist die ganz große Frage, was die Motivation dahinter war. Entweder ist man also wirklich davon überzeugt oder aber man hat null Beweise für ein Verbrechen und wollte mit diesem Beitrag lediglich die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen.
Mehr Möglichkeiten gibt es da nicht. Nur kann man eben auch nicht den Ehemann vorverurteilen, wenn man dafür keine Beweise hat.