Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung

Selbstgeschriebene Gedichte

617 Beiträge, Schlüsselwörter: Kunst, Gedichte, Lyrik, Poesie, Faust

Selbstgeschriebene Gedichte

24.05.2014 um 12:44
Das Leben ist so toll, einfach ein Sonennstrahl.
Man könnte tagelang singen, selbst mit der Stimme eines Wasserfalls.
Niedliche Wesen, auf dem Park verstreut. Keine bösen Jäger, weit und breit.
Manchmal denke ich mir, was kann so schön sein auf Erden, dann blickt schon das nächste Wesen heraus.
Ein kleiner Hase, vollgestopft mit Gras im Mündchen.
Da schaut sogar ein kleines stück heraus, ein kleines Grässchen.
Es ist angenehm warm, und die Sonne scheint aufs Gesicht.
Grillsaison ist angesagt und dabei ist's auch Eiszeitlich.
So ein schönes Wetter, so ein schönes Leben. Da muss einfach ein weiteres Gedicht!


melden
Anzeige
Paradigga
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Selbstgeschriebene Gedichte

24.05.2014 um 13:02
Einsamkeit füllt mich aus
ergreift Besitz von mir
mehr und mehr fehlst du hier
ich wünscht ich wär wieder zuhaus

weit weg stehst du vor der Tür
denkst du an mich wenn du träumst?
ich frage mich oft: wofür
hast du deine Freiheit versäumt?

du bist eine Karikatur
nurnoch ein Schimmer von dem was mal war
du blickst in den Abgrund und nur
der Blick hier hinab ist noch klar

Fege den Teufel hinaus
huldige und schöpfe der Zier
du bist kein Mensch- sondern Tier
vor Gott stehst du ohne Applaus


melden
Banana_Joe
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Selbstgeschriebene Gedichte

25.05.2014 um 05:28
Poet zu werden, so verwegen,
die Silben zum Spagat bewegen,
sich den Dichterthron ersteigen,
mich dünkt, ich würd den Paarreim schon vergeigen.


Männlich Kadenz, weiblich Kadenz,
des Dichters leidlich Herzfrequenz,
dazu ein Kreuzreim wie "ab ab",
nur zu sag ich, das klingt so schee.

Intoniert wird der Vokal,
streichelt aus den Blockreim à la "a bb a",
schmeichelt das dem Ohr nicht wunderbaa?
inthronisiert die Lyrik gar genial.

Jaja sag ich, doch eines bleibt gewiss,
kein erbaulich oder schönes Thema,
nein, unverdaulich ödes Reimschema,
Drum sei's wie's is, ich geb darauf nen schnöden Schiss.

Muss gar das Ding beim Namen nennen,
mich als der Einfalts Kind bekennen.

Denn ob äquivoker oder Schüttelreim,
alles nur die selbe Pein,
ich glaub ich lass das dichten sein.




PS.:

Und bis isch Depp des vielleicht doch noch lern,
bis dahin habt misch doch einfach mal gern.


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

25.05.2014 um 15:10
SpoilerBeitrag von pika, Seite 18

Wir saßen da, als wären wir uns nie begegnet.
Die Anomalie an der Sache war, sie kennt mich nicht, geschweige ich sie.
Die Zeit hat sich gedreht, ich bin nur das kleine Kind, am anderen Ende des Tisches.
Sie schaut mich an, beisst in ihren Apfelstrudel.
Ich hingegen bin starr vor Angst.
Kuchen mochte ich nie.
Ich saß da, wie nicht anders erwartet, mit meinen Nudeln.
Vollgeschmiert und kein stück geniert, aß ich meine Mahlzeit mit größter Sorgfalt.
Ingrid schaut mich an, habe ich was falsch gemacht?
Nein, im Gegenteil. Ich aß schließlich mit größter Sorgfalt.
Das Aussehen gleicht dem eines Kindes, nicht älter als fünf.
Im Herzen war ich ja schon der Erwachsene.
Die Person, die diese Worte schreibt, um viele Jahre zurückversetzt.
Keinen Dunst was geschieht, keinen Dunst ob ich lebe.
Ich fühle mich, als sei ich verhext.
Doch dann hab ich mich verfleckt, und Ingrid wisch es von der Brust.
Ich schaue wieder zu Mimi, sie beachtet mich noch stets.
Kichernd aß sie ihren Strudel, und ich meine Nudeln.
Alle aßen, eben nicht nur wir, doch alle schaukeln wie verrückt mit ihren Stühlen.
Doch dann fällt Mimi vom Stuhl. Sie fängt an zu weinen.
So wie es üblich ist, muss man ihr Wehwechen auf der Stelle kühlen.


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

25.05.2014 um 15:53
Alle Kinder stehen auf. Sie pusten und pusten und pusten. Mimi fängt an zu lachen.
Nun alle Blicke auf mich.

Du! Wieso stehst du nicht auf?
Sie hat sich doch ein Aua gemacht.


Schreien sie durcheinander. Ich fang an zu weinen.
So hätte ich das früher sicher gemacht.
Geweint und das Unschuldslamm gespielt.
Doch selbst die Tränen haben sich so echt gefühlt.

Mir wird schwarz vor Augen. Die Welt dreht sich schneller. Es scheint als wäre heute ein anderer Tag.
Wir sind nicht im Kindergarten. Wir sind im Wald und suchen Schätze.
Doch meinen hab ich schon längst. Selbst unersetzbar. Doch ich finde ihn nicht.
Da ist sie ja. Meine Mimi. Ich renne zu ihr und frage sie. Doch sie stoßt mich weg.

Nein! Ich bekomm den Schatz. Such dir einen eigenen!

Schreit sie kichernd. Ich habe keinen Schimmer wovon sie spricht.
Und kurz darauf ist mein Licht wieder erlischt.
Wir sind nicht fort. Wir sind noch hier. Nur anscheinend zu später Zeit.
Die Kinder haben ihren Schatz. Eine Truhe und einen Besen.
Sehr verschmiert, doch den Text darauf kann ich lesen.

Dies ist der Schatz der Mäusegruppe. Ihr Schattengeister rührt ihn nicht. Er ist nicht euch. Den falschen folgt der Tod. Tod durch die feuchte Truppe!

Ziemlich makaber. Ziemlich vewirrend. Ich glaube kaum, dass der Schatz der Kindergärten solche Sprüche besitzt.
Kurz darauf wird mein Gehört durch ein lautes Geschrei erdrückt..


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

25.05.2014 um 18:31
Mimi hat sich verletzt. Sie weint so stark.
Sie schreit nach Ingrid, und den Anderen.
Alle Kinder versammeln sich. Ich bin auch dabei.
Wir putzen auf die Wunde. Nichts geschieht.
Kurz darauf springt sie auf mich.
Sie fängt an mich zu kitzeln.
Ich fange an zu lachen. Höre doch auf damit! sind meine Worte.
Und lache noch lauter. Ich bin am lispeln. Hab es ganz vergessen.
Als Kind war ich ganz versessen, nicht zu sprechen.
Weil mir das peinlich gewesen ist.
Mimi fängt an mich zu drücken und ist wie stets am kichern.
"Wash hascht du geschagt? Ich verschteh disch nicht".
Ich merke, sie ärgert mich.
Und ich renne weg. Ich finde das gar nicht witzig.


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

26.05.2014 um 04:02
Meine Augen sind noch wach, ich bin am schlafen.
Ein Whisky wäre was gutes, doch als wir uns dann trafen,
habe ich gemerkt dass die Späße von damals,
als ich noch jung war vergingen.
Nun bin ich tot, oder jedenfalls verpennt.
So dermaßen, dass ich mein Haar gele,
denn dann nennen die Damen mich Clark Kent.
Das hoffe ich jedenfalls, denn auf meiner Brust steht das Zeichen für Hoffnung.
Nein, kein S, aber ein Haufen Brustbehaarung.
Ich würde gerne schlafen, doch meine Augen sind am mahlen.
Sie schauen die dümmsten Wesen an, nur um danach zu prahlen.
Was sie sahen, was sie rochen. Augen laufen nicht, trotzdem riechen die Füße.
Die Vewirrung der Worte, auf einem kleinem Folgetext ist groß und macht Welle..
Das ist kein Klappentext, doch trotzdem steht er an erster Stelle.


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

26.05.2014 um 15:44
Gehe nicht dahin.
Niemals.
Bis die Kinder wieder wach sind.
Gehe nicht dahin.
Niemals.
Man munkelt doch nur Schwachsinn.
Gehe nicht dahin.
Niemals.
Dort lauert nur der Tod.
Gehe nicht dahin.
Niemals.
Es sei denn, du bist nicht froh,
um dein Kindes Leben.
Gehe nicht dahin.
Niemals.
Doch er ist mal Prinz gewesen.
Gehe nicht dahin.
Niemals.
Es sei denn, ihr seid eurem Tod erlegen.


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

26.05.2014 um 16:03
Bis das Ende naht, sind viele Geschichten geschrieben.
Doch bevor der letzte Diktator fällt, wird noch viel geschehen.
Wir sind jung, jünger als ihr glaubt. Aber wir sind nicht wie ihr.
Durch Zeiten gereist, und durch Monde gedonnert, sind sie nicht bei euch.
Einzig die Seele gleicht, doch wir bleiben weit.
Weit, weit weg von euch. Bis das letzte Leben erlischt.


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

26.05.2014 um 23:17
Wer, wenn nicht wir?
Sind wir lebendig und gestorben,
bevor wir anfingen zu glauben?
Doch,
woran sollen wir glauben?
Wenn nicht an eine bessere Welt.
Eine Welt voller Sonnenschein und Liebe.
Bei der wir am Kerzenlicht den Plan fürs Leben schmieden.
Wäre das nicht toll? Ja.
Das wäre es. Ganz bestimmt.
Doch die Realität sagt was anderes.
Wir wachsen auf, und werden getrimmt.
Getrimmt, als wären wir Haare für jedermann.
Doch wozu schneiden wir uns die Haare, wenn sie niemand sehen kann?


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

27.05.2014 um 01:50
Ist der Tod das Ende?
Das Ende der Liebe zwischen Mutter und Kind?
Dass die Hoffnung auf alles Gute nimmt?
Man könnte sagen, wir leben viel zu kurz,
doch wer sagt nicht, wir leben einfach falsch?
Jeden Tag genießen, als wäre es das Geschenk der Übermacht.
Als zu sagen, das ist eines der vielen Nacht.
Ihr beleidigt euch. Streitet euch für Kleinigkeiten.
Wenn der Tod in der Familie steht, würdet ihr euch nicht anders entscheiden?
Statt den Stunden der Unvernunft, einen Tag der Familie?
Wer seid ihr, zu entscheiden, zu bestimmen, die Dauer des Lebens der Lieben.
Und wenn es soweit ist, würdet ihr euch dafür am liebsten den Hals verbiegen.
Ich werde euch nicht sagen, jeden Moment zu genießen.
Tränen sind unausweichlich. Es ist gut zu weinen.
Doch ändert ihr euch nicht, werdet ihr womöglich den zweiten Teil dieses Gedichtes schreiben...


melden
leapp
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Selbstgeschriebene Gedichte

27.05.2014 um 01:58
Zusammen sind wir eine Masse,
Unterteilt wie in einer Klasse
Und unterschieden nach Rasse..
Gott, wie ich diese Welt doch hasse.


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

27.05.2014 um 02:00
@leapp
Wäre nett, dass du wenigstens deine Quelle nennst, sofern es nicht dein selbstgeschriebenes Gedicht ist. Das ist ziemlich unverschämt deinerseits!


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

27.05.2014 um 18:18
Seinerseits, Lines geschrieben um Leute zu battlen.
Doch heute, Gedichte geschrieben, neben dem chatten.
Mir muss man nicht sagen, um zu merken, ich bin Fehl am Platz.
Doch nun bin ich zurück, denn in der Vergangenheit habe ich zu viel Geld verprasst.
Bin über Leichen gegangen, und auch drüber gestolpert.
Musste Leute verdreschen. Und selbst die Fäuste gepolstert,
und übersäht mit Wunden des Leutnants,
habe ich Mörder gefoltert.
Nun warte ich auf dem Thron der Verletzten,
bis selbst die größten Könige,
vor lauer Entsetzen,
merken dass der dümmlichste Bauer,
mit seinen billigen Schätzen,
die größten Soldaten zerfetzen
und dabei genüßlich einen Text verfassen kann.


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

01.06.2014 um 03:18
Genie und Wahnsinn.
Sie liegen nah beieinander.
Wenn es brennzlich wird, wachsen sie zusammen wie der Schwanz des Salamanders.
Das Genie packt den Teufel an die Hand,
die Blicke waren groß, als er dann verschwand.


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

04.06.2014 um 09:58
Ich hab den Tag geschlafen, um die Schafe zu schlagen.
Die Gedanken verblassen lassen um die Masse nicht mehr zu hassen.
Wenn ich es jetzt schaffe, die Mahlzeiten auszulassen,
dann würde ich wohl auch nicht mehr mich selbst hassen.
Keineswegs bin ich dick, das ist nur der Schein.
Aber ohne Benzin für den Motor, bin ich auch nur eine Leich!


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

04.06.2014 um 10:06
hier mal n paar titellose vierzeiler mit denen ich gestern den Metal only Stream gefoltert hab
viel spass beim zerreißen, ich weis das sie schlecht sind

Den Godshand am Dienstag Lob ich mir,
auch mittwochs bereitet er Plaisir.
Unsere Ohren zerblastet er
und spielt unsere Lieblingslieder.

Grüße liest er vor, egal wie dumm,
wir lachen uns dabei schief und krumm.
Als Komiker wäre er ein Ass,
selbst Bülent beißt gegen ihn ins Gras.

Bis zum Bitt'ren ende reime ich,
denn über die Sendung freu' ich mich.
Denn sie ist das dienstägliche Highlight,
da gibt’s nichts bess'res, weit und breit.

Mehr Sondersendungen wünsche ich,
über den underground freu ich mich.
Den muss man supporten und heben,
um kleinen Bands 'ne chance zu geben.

Für gute Reime fehlt mir Absinth
für mich des Alkohols liebstes Kind.
Seit jeher war er Treibstoff der Dichter
bei seinem Genuss wird man dichter


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

04.06.2014 um 17:45
Ich schlage dir in die Magengrube
und du wimmerst wie als wenn Hasen bluten.
Hätt ich nicht aufgehört würden sie heute dein Grab besuchen.
Nennt mich Leichenschänder,
weil ich grad deinen Hals gesprengt hab.
Wir sind hier nicht bei Dragonball Z,
doch wird am ende dein alienhead zerfetzt.


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

12.06.2014 um 17:51
Keiner von euch hier ist echt, Keiner von euch lebt echt,
einzig allein die Phrasen bezeugen mein recht.
Ihr seid nicht mehr lebendig.
Ein großen Hauch gespenstisch, mehr aber auch nicht.
Keiner hier ist nett, keiner von euch adrett,
einzig eure Manieren machen euch nicht perfekt!
Ein großen Hauch Gentleman, ein großer Hauch Lady.
Ihr zieht euch aus wie Gangster, doch wimmert nachts wie Babys.

Seht ihr eure Fehler? Fühlt ihr euch perfekt?
Die Leber ist verdorben, und eure Gedanken trotz noch zerfetzt?
Ihr sauft jeden Abend, und zieht euch Drogen rein.
Wenn ich euch nun Junkie nenne, handelt ihr wie Wowereit?


melden
Anzeige

Selbstgeschriebene Gedichte

13.06.2014 um 00:32
Ich fühle mich wie ein Stück Treibholz,
auf offener See,
von Wellen getrieben,
so weit entfernt vom Land.

Wo will ich hin?
Wer will ich sein?

So alt an Tagen und immer noch auf der Suche,
auf der Suche nach mir selbst.

Die Sonne versinkt, der Tag geht.

Soll ich das Morgen verfluchen?

Ich bin mir sicher, dass es etwas gibt,
das morgen auf mich wartet,
und wenn nicht morgen,
dann übermorgen…


melden
592 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt