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Selbstgeschriebene Gedichte

676 Beiträge, Schlüsselwörter: Kunst, Gedichte, Lyrik, Poesie, Faust

Selbstgeschriebene Gedichte

29.03.2020 um 13:17
Sarkophag

Wann begann ich
Mich als einzigen Akteur
In meinem eigenen
Film zu sehen?
War es, als das Abenteuer
Der bleichen Wirklichkeit
Und Bedeutungslosigkeit
Der flüchtigen Begegnungen wich?

Ein Riss teilte meine Welt
Ja, das ganze Universum
In zwei Hälften
Die selbst mit aller Willenskraft
Ewig getrennt bleiben würden
Denn meine Freunde wurden Fremde
Ein jeder eingesperrt
In seinem stählernen Sarkophag.

Wir jagten unseren Träumen
Bis in die Niagarafälle hinterher
Furchtlos, unverwundbar
Und nun sitze ich im dreizehnten Stock
Die Lichter der Großstadt
Ausgebreitet unter meinen Füßen
Man sagte mir, dies sei das Ziel
Doch keiner bereitete mich auf die Leere vor.

Du bringst meine Rechnungen,
Und ich kenne dich nicht
Die Straßen wären voller Scherben
Ohne dich
Mein Büro liegt neben dir
Seit Silvester schon
Fremde, allesamt
Oder Konkurrenten gar.

Geschmackvoll ist mein Domizil
Perserteppich hier, Smart Home dort
Fenster rundherum, dreifach verglast
Gleichwohl spüre ich nichts
Wenn mein Blick
In einer schlaflosen Nacht
Im Werk meiner Schaffenskraft
Nach einer vertrauten Note sucht.

Ein Glas für dich,
Denn uns verbindet bloß
Die Bande der Einsamkeit
Und quälenden Banalität
Ein Glas für alle zerbrechlichen Seelen,
Die unter dem Druck
Jeden Tag aufs Neue sterben
Keinen magischen Ausweg sehen.


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Selbstgeschriebene Gedichte

16.04.2020 um 20:32

Der Park


Einst im Park auf einer roten Bank;
er liest mürrisch, sie rätselt stumm;
stets den Kaffee schwarz er trank
und sie gibt sich senkrecht garnicht dumm.
"Ach Mensch Heinz, täglich gleich :( "
"Hm, jaja ein echt schöner Teich"
"Früher war's, ich weiss genau, hier nicht so grau"
"Grau steht dir gut - sei nun still- du bist doch meine Frau"
Er blättert um, der Sportteil naht
... und sie kommt nun so richtig erst in Fahrt.
"Die Kinder weit und selten da"
"Mensch Hilde, bla bla bla"
"Wir waren tanzen, auch mal außerhalb"
"... Und dann hast du gekalbt"
"Heinz, hör doch zu bitte einmal zu"
.... er blättert weiter...
"Himmel hat man denn hier niemals seine Ruh?"
Sie trägt senkrecht ein Wort ein, könnte passen, kann schon sein.
"Is eigentlich noch Kaffee da?"
Sie schaut hoch, das Auge zuckt
"Das is doch wohl nicht wahr?!"
"... Was hat dich denn jetzt gejuckt?"

Ein neuer Tag, die gleiche Bank
und natürlich auch das Gezank.
Ach Mensch Heinz, täglich gleich :( "
"Hm, jaja ein echt schöner Teich"
"Früher war's, ich weiss genau, hier nicht so grau"
"Grau steht dir gut - sei nun still- du bist doch meine Frau"

Ein neuer Tag -
Ein neuer Tag -
.... -.....


Die Blätter fallen, der Schnee bald auch.
Nicht so oft gehn sie noch raus.
Sie atmet schwer, die Kinder komm
.. und haben auch schon erste Sachen mitgenomm.
"Machs gut Mutti, bis zum nächsten ma"
mit dem Wissen das man sich nie mehr wieder sah.

Ein neuer Tag und darauf ein nächster,
Ist sie fort wie Juppi Heesters.
Er sitz allein auf ihrer Bank, die sie einst so sehr verband.
"Nun trägst du schwarz, mein liebes Hildchen
... mir bleiben nunmehr von dir nur noch Bildchen"
"du hattest recht, früher wars hier bunter
aber da warst du ja auch noch munter :( "
"Die Kinder weit und fast nie da
und du bist mir auch garnicht mehr nah :( "
"du fehlst mir so, mein Weib in schnödem Grau
Du bleibst FÜR IMMER meine Frau"






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Selbstgeschriebene Gedichte

16.04.2020 um 20:37
@Stonechen
:merle:
Wie machst du dass die Mitten aller Zeilen über einander liegen?
Bei mir rutscht alles nach dem Absenden ganz nach links.. 🙈🙈


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Selbstgeschriebene Gedichte

16.04.2020 um 20:40
@Rattenpinsel


Spoiler
CYMERA 20200416 203916

Bitte sehr und gern geschehn,
Auf ganz bald wiedersehn ;)


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Selbstgeschriebene Gedichte

16.04.2020 um 23:42

🐀🐀🐀
Alle User und auch Gäste
fragen sich wer ist der beste
Allmykoch zweitausendzwanzich
- noch ein Bier ich schwör dann tanz ich -
Länder werden wir bereisen
Wer kredenzt die besten Speisen
wer kocht sich um Kopf und Kragen
füllt mit Liebe jeden Magen
steigert sich wird stetig besser
- nein wir posten keine Fässer -
Bilder nur von feinen Mählern
doch das soll nicht die Freude schmälern
den Bildschirm könnt ihr ruhig ablecken
trotzdem werdet ihr nichts schmecken
die Technik ist nicht ausgereift
es wird kommen mit der Zeit
begnügt euch mit dem Augenschmaus
wer hässlich kocht der fliegt hier raus
wer hässlich kocht der fliegt hier raus
:troll: :troll: :troll:



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Selbstgeschriebene Gedichte

17.04.2020 um 00:44
Habe ich dich mit meiner "letzten" message provoziert,
wollte ich das du mich blockierst war es von dir richtig so zu reagieren,
mich nervte es das in meiner Erinnerung nur dein cabello rojo rum schwirrt,
unser Verhalten für den anderen war so schon codiert,
weil wir uns verstellt hatten also haben wir eigentlich wirklich Komonieziert,
ich hab versucht mit dir zu kooperieren,
doch mein Verhalten wird häufig von fear of loss Kontrolliert, hättest du gedacht das wir so noch kollidieren,
ich fing an in mir ein alte Angst wieder gut zu produzieren, also es ist besser so es musstes so passieren,
denn das muss ich solo kurieren,
ich hätte gerne cape diam oder ein wenig Yolo studiert,
doch tatsache ist das ich manchmal leicht loco pulsier,
was wolltest du mir eigentlich sogerieren,
warum hast du dich so scheiße fotografiert,
wolltest du gehen weil so habe ich dein foto kapiert,
ein trigger von vielen der die schwarzen Zahlen von meinem konto radiert,
muss mich selbst finden also hab ich dein heißes fuego dosiert,
ab wann ist die Situation zu unserem kleinen juego mutiert, Scheiß drauf... glaubst du ich lass es so stehen bestimmt nicht also muss etwas klarstellen,
bekam das Gefühl das in der Schlange das Ende ansteht,
bin ich dir zuvor gekommen,
oder habe ich ein paar Schritte übersprungen,
hätte ich dir den Text nicht geschickt,
wäre dann immer noch auf WhatsApp dein Bild,
scheiße, ja ich bereue es und denke es war ne Fehlentscheidungen,
aber das foto von dir zeigte mir es fehlt dein smile und,
wo war dein falsches lächeln,
warte... Was... scheiße nein das macht das ganze hässlich,
ok noch mal... wo war dein warmes lächeln,
in dem Moment wurde mein Verstand berechnent,
es hat gehagelt verständlich,
was ich vorhatte hab gewartet auf Reactions,
wollte die Antwort auf ein warum du warst etwas lästig,
denn der mist machte mich am Tag schläfrig,
und hatte mich hellwach in der Nacht beschäftigt,
war es deine Absicht keine Ahnung ich allein raffs nicht,
eine Idee ja eine hab ich,
schreib am Stift,
jetzt mit pride ans Ich,
weil ich in reime Kraft find,
wie eigenen antrieb,
und so meinen Wahnsinn,
zurück in meine Hand bring,
werde dann die Leine strammziehen,
werde schreiben bis die scheiß Wand bricht,
also ein Aspekt ist,
passte nicht auf lies die Deckung fallen und hatte es zugelassen,
wie ein stummer Schatten herangeschlichen in einem schwachen Moment bekam ich dunklere Gedanken,
und hatten sich in meinem Schädel Festgebissen,
seit du da warst hatte sich mein blick auf die welt jeden tag etwas besser entwickelt,
doch hätte nie gedacht dass ich das selbe wie mit allen mit dir machen konnte,
allein deine Anwesenheit hat mich dazu gebracht das ich selbst im Supermarkt wenn ich nur an der Kasse stand manchmal "lachen" musste,
es sind nie deine Worte oder deine Fotos allein gewesen,
die jeden Schritt leichter wie mich gewärmt hatten sondern immer das online zu lesen,
gab mir das Gefühl ich könnte mit dem Druck meiner Story leichter umgehen,
und gehe dann auch irgendwann sorgenfrei durchs Leben, alles drei zusammen genommen konnte meine lonelykeit durchtrennen,
du warst wie eine dick ausgepanzerte Weste,
gegen jedes aufgeklappte Messer,
gegen die vergangenen eiskalten Nächte,
und meine verdammten einsamen Ängste,
die einhergehen mit dem Verlangen das ich gerne alleine wäre,
alles keinen Sinn hat und das schönste wär mich mit dem tot sein verabreden,
ich hasse sie und weiß sie sind falsch meine Gedankengänge, aber wie kannst du nachvolziehen das ich gegen den eigenen Verstand Kämpfe,
beschriebener Schwachsinn als würde auf der Brust ein Elefant dancen,
du warst da du warst weg ich war endlich wach,
wenn du ehrlich warst,
bin ein Vollidiot ich weiß das du recht hast,
doch es ist zu spät ich hab's getan und kann's nicht mehr ändern,
fühl dich nicht benutzt weil, ich sah wie du in mein Handy deine Nummer schreibst,
und ab da ich wusstes bereits,
mit dem ersten ausgetauchten satz sah ich was mir jedesmal meine innere Unruhe zeigt,
hörte die Geschichte der unendlichen Uhrzeit,
wäre es ein Rennen bedeutet jede weitere Person eine geringere Runden Zeit,
die Angst wird größer je länger die Runde scheint,
unbewusst gebe ich ihnen das Gefühl das ihre kostbare zeit nach ner weile Verschwendung bleibt,
leider eine question of time,
wusste das diese macke sich immer noch in meinem Wesen herum treibt,
hat gelauert in einer Ecke im dunklen Bereich,
kam heraus als mich mal wieder meine brennenden Wunden zerreißt'n,
deshalb hat es mich nicht gewundert mann,
hat es etwa dich gewundert es würde mich wundern wenn du dich über meine Reaktion gewundert hast,
wieder so'n verfluchter drang,
da hilft auch keine "Blume" am wegesrand auch kein "Sonnenuntergang",
irgendwann wurde es normal f**k Menschen nach ner weile zu verstoßen, 
das schloß verrostet und zugeschlosen, erst recht vor denen die mir Gutes wollten,
sagte dir schon das ich nie wirklich damit umgehen konnte, natürlich hast du recht mit dem Vertrauen,
aber zu lange blickte ich in gefälschte Augen,
wollte nichts mehr glauben,
sah mich nur noch auf verbrannter Erde laufen,
mir viel nicht auf als ich paranoia in meine Seele baute,
bin kaputt erwische mich immer wider dabei wie ich mich selbst noch nach Hoffnung frage,
also wie könnte ich in meinem Zustand einen Sohn oder Tochter haben,
dazu noch denke ich bei bedeutenden Begegnungen,
es sind von vornherein bereits vergäudete Bindungen, niemand bleibt ewig nichts ist sicher außer am Ende enttäuschende Trennungen,
die einen killen also wieso um etwas kämpfen scheiße unteranderem dafür die therapeutischen Sitzungen,
brauch ich Tabletten um eine bessere Welt zu sehen, eigentlich nicht aber es gibt sonnige Tage doch denke es fällt nur Regen,
und im Grunde genommen machts mir Freude mit Menschen ehrlich zu reden,
und du hast dir die verwirrten Worte angehört die ich an der Brücke und dem Handy erzählte,
wie Monate darüber hinaus und jetzt sitze ich in einer Sitzung, er fragt nach meiner Stimmung,
hab danach über dich gesprochen,
erwähnte hab den Kontakt mit ähnlichen Worten wie lügnerin gebrochen,
er erklärte den Unterschied zwichen echte und falsche,
er erklärte den Grund das bestimmter Verlust dazu führte das ich in mir Verletzungen trage,
und sie mich daran hindern vertrauen zu fassen,
und er sagte unter Umständen es wieder zu lernen es braucht "Jahre",
was denkst du wenn ich sage das ich etwas lilanes auf der Haut habe, e
s lässt mich erinnern so wie nie vergessen,
werde ich gewinnen oder wieder zerbrechen,
die Antwort zu letzt erst steht in der nächsten Aussage meine Lebensaufgabe,
villeicht nicht direkt Sozialarbeiter,
oder Psychiater ich denke so zwar was weiter,
aber du hörst schon richtig alles ist eine Überlegung wert, wieso nicht von größeren Zielen träumen sie mit sturen blicken verfolgen und sie dann sogar verwirklichen auf meinem Weg stehen offene Türen nur wenn,
ich alles einfach mal etwas positiver sehe und glaubst du das Worte genügen denn,
leichter geschrieben oder gesagt als getan aber werde jetzt achten auf die Anzeichen,
und sollte sie aufblitzen werde ich mich fest wie tief in die Chance beißen,
das heißt mich wird es dann in ein villeicht warmes Land treiben,
das Leben besitzt eine grenzenlose Bandbreite,
man darf es nur nicht anzweifeln,
steht man auf muss man den Stand halten, h
artnäckig dran bleiben,
und sich immer wieder selbst antreiben,
alles auf Null gesetzt werde nun auf eine leere Wand schreiben,
denn jeder Fall ist so gesehen ein Neuanfang,
bin es leid immer wieder neu Anfang'n,
man zahlt mit Teilen der Seele also kla das selbst die kleinsten Rücktfälle teuer war'n,
doch es gab Menschen die mir halfen als ich nichts hatte dafür greife ich denen unter die arme die aus falschem anstand schweigen,
vergessen werden und am Straßenrand leiden,
gebe ihnen was sie brauchen ist mal wieder der Magen am schreien,
sollte sie aufblitzen werde ich meine sachen packen und entspannt abreisen,
trotzdem ist es zum kotzen manchmal kann ich nicht ausdrücken was ich wirklich klar meine,
kann zu schnell von dem drama in mir paralysiert in der Schrift abschweifen,
bin nämlich etwas komplizierter als gewöhnlich,
ob es für immer so bleibt ganz gutmöglich,
bin mir aber ziemlich sicher habe mich oft falsch ausgedrückt, 
zwei beispiele "sag wie es ist wo stehen wir jetzt", damit meinte ich bleibst oder gehst du weg,
"Du hast mir fast jede emotion noch mal beigebracht",
ich kenne jetzt die Gründe warum ich in nem höheren Gang weiter mach,
hatte sie vergessen so wie die schönsten Dinge im Leben,
du würdest verstehen was ich meine würden wirs mit der Stimme bereden,
zu viele Phasen in denen ist mein Kopf am platzen,
schrieb dir in Kopf f**k Tagen muss den Tag abpassen in denen ich Worte von innen nach außen auf das "Blatt" trage, brauche zeit denn Zweifel sind voller gift kommen still in grauen Tagen und verbreiten sich,
du hast mich begleitet durch meine scheiß Zeit auf der Straße unbeschreiblich,
"und siehst dass das leben nicht nur schwarz und weiß ist,
es gibt so viele Farben eine schöner als die andere du findest neue Kraft und befreist dich",
weißt du eigentlich das der Text mit keinem anderen um Vergleich ringt,
von einer "fremden" Muse inspiriert deshalb war das unverzeilich, 
doch ab wann ist es in welcher secunde ausgeahtet,
es gab Nächte da musste ich an dich denken hatte etliche Stunden kaum geschlafen,
hab mir jeden erdenklichen Grund ausgemalt,
hab mir den Kopf zerbrochen als deine Musik auf Wiederholung stand,
soll ich einfach glauben dann komm nicht kla darauf wie selbstlos du warst,
f**k hoffe hab dich nicht negativ beeinflusst,
denn du hast mich mit deinem wesenszug beeindruckt,
und hoffe deshalb habe ihn nicht angesteckt mit meinem stress und bleibt so,
darum bleib wie du bist obwohl ich nicht begreif wie du bist, nicht jeder ist wie ich also denk nicht an mich wenn du nochmal vor ner ähnlichen Entscheidung stehst,
in meiner Welt zeigt es Schwäche zu sagen Entschuldigung oder tut mir leid,
stattdessen nenn mich Vollidiot doch Entschuldigung es tut mir leid,
aber ich will und bild mir nicht ein das du mir verzeihst,
ich hoffe doch denke nicht du wirst dich wieder zeigen,
glaub mir ich wäre zufrieden würdest du nur mit deinem Blick hier bleiben,
merke grade wie ich mich selbst wieder bescheiße,
und das ich deine Worte nicht begreife macht mich fast verrückt ich,
bin nicht sicher verspürt man Lebensfreude nennt man das dann Glücklich,
wollte es halten doch Traumata in der Hand machen alles flüssich,
und du sagst das leben gibt einem jeden Tag was zurück sprich,
wenn man anfängt wirklich zu leben,
glaubst du echt ich könnte diese Worte im Ansatz rund zum zehntel gut verstehen,
hatte hundert mal drüber nachgedacht, u
nd hundert weitere male bekomm schon ein silbernen Haaransatz,
stehe zwichen nem hab's verkackt,
und irgendwie warten kann,
ca. von Hoffnung stirbt zuletzt mit bitterem Nachgeschmack, bis ziemlich mies abgef***t,
gegen ne beschissene Wand gerannt,
trotzdem, muss ich noch festhalten würde ich akzeptieren würde ich mich verlieren,
will loslassen doch spüre schon wie der Teufel an mir zerrt, zum Teufel es ist schwer und gleichzeig zu leicht mich in dunkle träume zu verirren,
doch mit aller Kraft ich halt dagegen,
weiß zu meiner Schande bleibt die Sache anstrengend, Seelisch wie körperlich, sehe es als Training jede Stufe nehm ich persönlich,
denn jetzt zu scheitern wäre sicherlich verkehrt,
denk an dich wenn ich die Ziellinie überquer,
und danach in jedem Atemzug das Leben zu hundert Prozent erlebe,
doch die Welt in der ich mich im moment bewege,
dort trägt keiner Ehre zählen keine Werte so wie ihre ideale sich rächen kein Platz für Gefühle sind Schwächen kein Stolz unter Verrätern Gier und Neid devenieren den Zustand der Seele schnüren noch enger den strick um die eigene Kehle,
sie kapieren nicht es ist ein sinnfreies Leben,
sich bis zum Exodus betäuben ist gleichgestellt mit aufgeben, jeden Tag im trip selbst das Leid gewählt im Rausch Nebel, keine tasty Haze Genuss Mittel,
Mary-Jane ein Druckmittel,
zuviele Gifte in ihren versäuchten Venen,
bleiben liegen und lassen sich ernäut anzählen,
fangen nicht mal an des Teufels Preis abzublechen,
um aus den Teufelskreis auszubrechen,
es wäre dumm Junkies als Freundeskreis auszuwählen,
wie das läuft leicht: willst du ein Kiffen schon denken sie das es Freundschaft sei high zu leben,
denn sie wollen dieses eine verpasste Leben nur sehen, bekomme mit wie das elend den Dreck durchwühlt auf der suche nach einer benutzten Kanüle um aus ihrer Perspektive aus dieser verhassten Welt zu treten, 
"deine" Welt auf der linken Seite ihre auf der rechten ich steh da zwichen,
kann nur die eine verstehen und muss den eingang in die andere erstmal finden,
doch der Unterschied zwichen ihnen und mir dass sie das nichts tun tolerieren,
haben sich eine Illusion konstruiert,
kein Feuer in ihren Augen nur resegnierte Blicke die sich in die sucht orientieren,
aber ich werde mich auf eine andere Richtung konzentrieren, mich dreckig machen und mit eigenen Händen mein'n Weg nun betonieren,
alle meine Sinne fokussieren,
auf die Ziele die noch vor mir liegen mit dem Kopf sortiert, auch wenn es erst mit Pillen funktioniert,
hab sie doch aus nem bestimmt'n Grund ignoriert,
weil sie mich verändern würden und eine Therapie reicht, muss reden um mich zu verstehen es fällt relativ leicht,
aber nicht so leicht wie ich ertragen kann bleibe wachsam bei klarem Verstand weiß bin an manchen Tagen mit mir selbst im Kampf gefangen,
doch werde nicht mal einen scheiß Tag abwarten werd mich ranhalten aus nem Fundament heraus mit festem Stand dann anfangen,
und nach oben stürmen und das alles wegen dir weil du da warst mir Kraft gabst auf die eine oder andere Art weil du was gemacht hast,
was sich meinem Verständnis für die Menschheit entzieht hast mein Weltbild verdreht,
oder die Münze wieder von Zahl auf Kopf gelegt,
und mir ist jetzt bewusst das in mir selbst immer noch alle meine hopes leben,
nie wieder werd ich fallen und bleib am Bod'n liegen,
lass mir von mir nie wieder mein'n Stolz nehmen,
der dank dein Benzin in mir wieder lichterloh brennt,
werde die Flamme festhalten und schützen wie jede Erinnerung denn,
kla ist das ich trotz all meiner fehler immer weiter in Richtung meiner Bestimmung renn,
und wegen uns habe ich eine gewisse Vorfreude,
auf den Tag an den sich unsere Wege zufällig an einem gechillten Ort kreuzen,
und mit der jetzigen Situation weil ich muss ja komme ich kla, es gibt kein Glück Zufall oder Schicksal,
kein Schmetterlings effeckt,
denn es ist alles das selbe wenn man etwas bestimmtes checkt,
das Glück und Leid wie Erfolg und Fall in einer decisione steckt, 
und egal ob man falsch oder richtig wählt,
alles sind lektion'n aus denen heraus man immer Gewinne trägt,
man lernt nie aus wie sicher steht,
das früher oder später ne Krise geht,
danach es nur besser wird sowie nur der Wille zählt.


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Selbstgeschriebene Gedichte

17.04.2020 um 06:24
Rattenpinsel schrieb:wer hässlich kocht der fliegt hier raus
wer hässlich kocht der fliegt hier raus
Genial :D hab richtig herzhaft lachen können! Danke :D


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Selbstgeschriebene Gedichte

17.04.2020 um 07:21
@MTD7
Das ist richtig gut.


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Selbstgeschriebene Gedichte

17.04.2020 um 12:15
Stonechen schrieb:Genial :D hab richtig herzhaft lachen können! Danke :D
Gerne :D Heute geht's los?


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Selbstgeschriebene Gedichte

17.04.2020 um 12:16
@Rattenpinsel

Sonntag :)


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Selbstgeschriebene Gedichte

17.04.2020 um 14:45
@Häresie
Danke,
ist nicht direkt ein Gedicht gehört eher in den sprechgesang


Nie war mir irgendwann was wichtiger als die menschen die mir wichtig sind glücklich zu sehen,
habe nie was verlangt wollte nie was zurück nie gelernt das es auch mal natürlich ist zu nehmen,
einfach mal was anzunehmen,
es hätte meine Wunden aufgerissen und mich auf eine gestörte Art villeicht verletzt,
es hätte meine Schwäche gezeigt die ich tief hinein versteckt,
hatte es immer in mich hineingefressen,
dachte ich würde es irgend wann vergessen,
doch je mehr ich trinkte je mehr ich kiffte je mehr hatte die Traurigkeit zum fressen, 
jedes Jahr selber Monat spürte ich in mir ein stechen,
ich merkte schnell dass das glück nicht meins war,
immer mal wieder brach es heraus was ich verdrängte das ich auch schon immer in der Kindheit allein war,
habe trotzdem gelächelt hatte jedes mal gesagt das es mir gut geht,
damit ich nicht sehen muss das es denen die mir wichtig wurden es wegen mir nicht gut geht,
habe alles mit mir allein ausgemacht,
in bestimmten Monaten mit meinen geistern einsam "gelacht",
gesicht vereist hielt Meilen weiten Abstand,
niemand konnte durch die Fassade blicken und sehen das ich jeden Tag und jede einzelne Nacht Hass,
mein eigenes mit Blut geschriebens Gesetz,
was es gekostet hat mein eigenes Glück erstickte mitten im Dreck,
und als jeder sehen konnte das ich am Boden lag,
merkte ich das alle in ihrem traum verloren waren,
und sich nur um sich sorgen machten,
nicht ungewollt ohne Gold aufzuwachen,
erst leise und mit jeder nacht immer lauter hörte ich wie die Toten lachten,
sie riefen mich,
haben mir was von Dunkelheit Stille und Frieden erzählt,
hätte jedes meiner Ziele verfehlt,
hätte nur ein Leben ohne bedingungslose Liebe verdient,
denn baust du was auf wird es wieder zerbrechen also bleib einfach ohne sinn unten liegen krepier,
weil du alle und alles sowieso wieder verlierst,
sie wurden leiser mit jedem nachgefüllten Glas mit jeder glühenden verbrannten grünen Tüte,
Jahre in verdrehte tagträume verträumt in denen ich selbst lügendes ausgemaltes Glück verspürte,
mir war bewusst das ich nur ein Schatten meiner selbst war,
und ich die übrieggebliebenen Bruchstücke vor mir selbst tief vergraben hab,
war ein Gefangener,
mit dem Glauben das ich liebe jeglicher Art nicht noch einmal ertragen kann,
bis zu jenem Tag,
an dem ich in dem Gedanken,
ewig zu schlafen,
endlich Frieden fand,
doch nur eine einfache frage,
und gefühlte jahre,
später hat mein Verständnis,
zu meinem selbstbild,
verdreht ich,
checkte es meine dämonen machten alles hässlich,
du gabst mir eine richtung und ich kam auf die Lösung Selbsterkenntnis,
wusste das ich wieder ich selbst bin,
ein Gefühl von Freiheit als ich spürte wie der Schmerz ging,
bleibe achtsam und bleibe diesmal wach,
bleibe bewusst halte mir vor Augen Depressionen sind niemals wahr,
zwar sind sie da kla,
doch nur in meinem Kopf halte das was du mir gabst nah,
akzeptiere das was ich früher nicht gehabt hab,
akzeptiere das was ich früher getan hab,
akzeptiere jeder Entscheidung akzeptiere den Schmerz an dem ich früher erlag,
werde mich allem stellen höre den Löwen in jedem Herzschlag,
und mit dieser Einstellung erhalten selbst die dunkelsten Zeiten einen edlen alten Glanz,
neuer erster Paragraph: der Schlüssel zum Glück selbstakzeptanz,
Zweiter gelernter paragraph: habe zur jeder Zeit einen positiven Gedankengang,
Dritter geschätzter Paragraph: vergesse nie die menschen denen du etwas zu verdanken hast,
und selbst an einem verkackten tag,
merkt man man geht ihn entspannter an,
weil man gelernt hat das man selbst einen scheiß tag selbst gestalten kann,
Schlechte zeiten gehen vorbei also bleibe für das Leben ewig dankbar mann.


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Selbstgeschriebene Gedichte

17.04.2020 um 15:13
MTD7 schrieb:ist nicht direkt ein Gedicht gehört eher in den sprechgesang
Ja das liest man ja heraus bzw liest es sich so, oder ich lese es jedenfalls so.

Gefällt mir gut was du schreibst und wie, es erinnert mich stark an jemanden den ich mal kannte. Vielleicht berührt es mich deshalb so.

Freu mich über dein Talent. Mach mal weiter.


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Selbstgeschriebene Gedichte

17.04.2020 um 17:47

Lügende Kunst durch talentierte Künstler
ist des Besuchers Eintrittsgeld ins Nichts.
Wer viel hat, den wirds nicht stören- so wie Tatort Münster,
doch wer sparsam, den triffts wie ein Sonnensturm des Lichts.
Gefühle sind nicht gefangen im Gemälde,
sie leben niemals stumm.
Wer dran kratzt um zu zerstören
ist nicht nur feige, nein, gar auch dumm!
Schauspielkunst, Musikgedöns - all das....wunderschön
.... wenn man weiss damit umzugehn.
Bist du Teil der Geschichte ist statt Schön nur Schmerz,
......Qualvoll für das Herz!
Kein Applaus für diese Kunst,
nichtmal irgendjemands Gunst.
Lügende Kunst durch talentierte Künstler
ist des Besuchers Eintrittsgeld ins Nichts.
Lügende Kunst wirkt inner reichlich Finster
niemals das du glücklich bist.
Die Gebote hoch und höher, jeder will das Bild für sich...
Das Schwein mit den meisten Scheinen, wird kriegen stolz und grinsend.... dich!



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Selbstgeschriebene Gedichte

17.04.2020 um 20:10
@Häresie
Weißt du, talent ist es als zwölfjähriger gewesen, seit siebzehn Jahren ist es die Art wie ich "Dinge" (Depressionen, Bindungs bzw. Verlustängste usw.) verarbeite.
Ist zimlich persönlich aber da es hier anonym ist, ist es schon ok
Ps: talent würde ich denen zuschreiben, die aus der freien Hand was schreiben können.
Das kann ich nicht aber... Danke

@Stonechen
Etwa sowas habe ich erwartet, aber ist ok, besuche allmy seit über 5 Jahren, und weiß was hier manchmal für Leute rumlungern.
Ps: Ich wünschte es wäre eine Lüge... Schauspielerrei... Und einfach so dahergesagt... Aber leider bin ich einer von denen, die seine persönlichen Erlebnisse in reime packt.
Pps: dein Text lässt sich trotzdem sehr schön lesen.




Ich wuchs dort auf wo nicht war was für die meisten anderen Standard ist,
mir wurde als Kind etwas so tief eingebrannt das ich vor jedem Menschen von Anfang an gewarnt bin,
das sie vorgeben zu sein,
etwas sagen aber eigentlich etwas anderes meinen,
so viele verlogene Gesichter,
leben in ihrer kleinen schwarz weißen Welt alles gut oder schlecht ordnen in Farben ein und verurteilen die verlorenen Kinder,
sind abgestumpft keine Träumer mehr alles entdeckt wollen perfekt sein wer glaubt noch an etwas
das einen verborgenen Sinn hat,
doch in allem gibt es Ausnahmen und so einen Menschen zu treffen,
ist wie im lotto einen Sechser zu treffen,
grade dann wenn du vor einem sinnlosen Ende stehst, i
st es der Teufel der dir einredet das es hier nichts mehr gibt, und solltest du überleben wirst du daraus lernen und erkennen das du selbst dein Teufel bist,
villeicht wirst du allein nicht darauf kommen ich weiss wie sich Einsamkeit anfühlt diese Leere sie lässt dich zweifeln und verläugnet dich,
doch halte stand bleib stark trage mit Stolz alle Narben nur ein paar Momente mehr im Schmerz warte ab,
und ich gib dir mein Wort es wird jemand kommen der deine Dunkelheit bricht und tief hell erläuchtet wie Licht,
dieser jemand wird dir was beibringen und zwar das dein Leben das du dein selbst dein ich ich meine dich ein sinn ist und du nicht vergäudet bist,
du wirst merken das die Worte von damals nicht von Bedeutung sind,
natürlich wirst du sie nicht vergessen wie könntest du auch aber ab dem punkt erfährst du ihren bedeutungslosen sinn, und siehst dass das leben nicht nur schwarz und weiß ist,
es gibt so viele Farben eine schöner als die andere du findest neue Kraft und befreist dich.





Ich will niemanden abschrecken, ich will nicht beurteilt werden, ich will keine Komplimente, ich will zu verstehen geben, dass selbst wenn man glaubt, dass es keinen Ausweg mehr gibt, es nicht schlechter werden kann sondern nur noch besser als es vorher war... und es wird besser!


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Selbstgeschriebene Gedichte

17.04.2020 um 20:18
@MTD7
Aber du kannst es wenigstens auf die Art verarbeiten, und ich nehm dir alles ab was du schreibst.
Ka wo da was verlogen sein soll, kann ich nicht erkennen, noch schmeiß ich inflationär grundlos mit Komplimenten um mich, aber ich finds halt gut. Schon real.

Bin nicht mal sicher ob @Stonechen überhaupt dich gemeint hat, kommt mir eher nicht so vor.


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Selbstgeschriebene Gedichte

17.04.2020 um 20:28
@MTD7

Huch, also so war das nicht gedacht von mir.
Ich bezog mein Geschreibsel nicht auf deinen vorherigen Text. Ich habe den nichtmal gelesen, wenn ich ehrlich bin.
Danke trotzdem, für das Lob.


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17.04.2020 um 21:26
@Stonechen
Geschenkt

Hätte nicht gedacht das der erste text soo lang ist...
Egal, mal gucken was noch so kommt 😉


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Selbstgeschriebene Gedichte

19.04.2020 um 19:56

Sommerregen und Gefühlsfarbwechsel


Die Zentimeter zwischen Tropfen, warm
ein lauer Wind wühlt sich leis durchs Haar,
die Augen fern und süchtig - zweier geborgen Ziele
bereit zum Aufbruch, bereit zum fahrn.

Regen ständiger Begleiter -nur diesmal nicht eiskalt,
aufs Autodach - zuvor die Haut
tropf... tropf... tropf... tropf - fast wie in Trance,
der Ankunft und dem Dasein, jeder Faser voll bereit.

Die Lunte brennt, das Herz tuts auch
ein Feuer gänzlich fern von brändlicher Gefahr
wärmend, geschützt im Kreise feuerfester Steine
nimmt fröhlich Liebe seinen Lauf.

Keine Angst und keine Trauer, mitnichten launig des vergangenen Seins
nur nach vorne, dem Lichte folgend
die Last verstaut, sicher und nur das Nötigste dabei
ist sie heut noch deins.

Der Regen stoppt, tänzelnd tritt sommerlicher Schein inmitten letzter Kilometer,
rote Farbe ziert die Lippen, bereit zum Auftritt ihres Lebens.
Es schlägt im Hals wie 1000 Bomben,
gleich ist jetzt und nicht mehr später.

Die Zeit, sie endet und schaut was sich nun verbindet,
alles lahmt - von grau zu blau in helles gelb
tiefes rot zu lila und türkis - alles strahlt,
es fügt sich stilvoll - einfach findet.





Ist bitte in dieser musikalischen Atmosphäre zu lesen und verstehen.
Spoiler
Youtube: Ehrling - Sthlm Sunset ( Saxophone ) | YouTube Background Music


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Selbstgeschriebene Gedichte

20.04.2020 um 14:00

Atem


Brustkorb hebt sich, Brustkorb senkt sich
Augen starr und ohne Glanz.
Brustkorb hebt sich, Brustkorb senkt sich
den Moment verstehend keine Chance.
Brustkorb hebt sich, Brustkorb senkt sich
außen kalt wie liegend Steine.
Brustkorb hebt sich, Brustkorb senkt sich
mit sich kommend nicht ins Reine.
Brustkorb hebt sich, Brustkorb senkt sich
eine Mücke - summend - quält die Stille
Brustkorb hebt sich, Brustkorb senkt sich
fehlend Jagdtrieb, fehlend Wille.
Brustkorb hebt sich, Brustkorb senkt sich
Gedanken schwarz - mondlos - finster Nacht
Brustkorb hebt sich, Brustkorb senkt sich
des Jedis fehlend Macht.
Brustkorb hebt sich, Brustkorb senkt sich
leises Kribbeln einer Wade - schier fast durchdrehnd
Brustkorb hebt sich, Brustkorb senkt sich
die Augen suchen Ende sehnend
Brustkorb hebt sich- nicht so weit, Brustkorb senkt sich nur ganz leicht.
Brustkorb hebt sich- spürbar garnicht mehr, Brustkorb senkt sich- Augen leer.
Brustkorb schweigt, der Atem auch, die Seele fliegt so wie sies brauch.



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Selbstgeschriebene Gedichte

22.04.2020 um 01:06

kannst den Stecker ziehen





Mit dem Leben ist es wie mit der Liebe -

hört das Herz auf zu schlagen, wartet da der Tod.



ENDE



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