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7.819 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Bücher, Lesen, Literatur ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

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05.09.2026 um 15:36
Besonders spannend finde ich den Machtkampf Maos mit Lin Piao und seinem Sohn Lin Liguo.

Bis heute ist nicht im Detail klar, wie Mao die Verschwörer ausschalten konnte.

Ich vermute, dass Lin Piao schon vor der Flucht seines Sohnes im Flugzeug, bei der das Flugzeug abgestürzt ist, zu Tode gekommen ist.


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06.09.2026 um 12:44
Kent Cannon 2 - Zwei vom gleichen Blut. Sehr gut strukturierter Krimi. Geht ein wenig in Richtung Blade Runner. Die USA ist Teil der chinesischen Volksrepublik und Europa ist Schlachtfeld auf der Rüstungsindustrie ihre Produkte testen. Nebenbei löst der Detektiv einen Mordfall. Spannend, selbstironisch und voll böser Anspielungen auf die aktuelle Weltpolitik.
Bei Major Dimes erschienen.


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08.09.2026 um 22:06
Needful Things von Mr. King<3


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08.09.2026 um 23:02
Der Pate von Mario Puzo.
War im öffentlichen Bücherschrank


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09.09.2026 um 00:23
Interessant sind auch antike heidnische Kritiker des Christentums, die z. T. nur durch christliche Gegenschriften erhalten sind.

Zu nennen sind Kelsos (Celsus), Porphyrios, Libanios, Julian, Symmachos und Proklos.


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12.09.2026 um 08:33
20260909 083440Original anzeigen (3,8 MB)

20260909 083408Original anzeigen (4,1 MB)

20260909 083422Original anzeigen (4,0 MB)

Ich lese gerade Die drei Fragezeichen - Der Tag der Toten. Dieses Buch lese ich zum zweiten Mal. Habe es letztes Jahr in einer Bahnhofsbuchhandlung gekauft, während ich lange auf meinen Zug warten musste.


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12.09.2026 um 11:50
Baron Samedi?


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12.09.2026 um 17:17
Zitat von MomjulMomjul schrieb:Baron Samedi?
Zweifelhaft, der "Tag der Toten" ist ein mexikanisches Fest.
Baron Samedi gehört zu "Voodoo".


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16.09.2026 um 07:40
@Stirnsänger
Passt auch zu den ???. Rocky Beach ist ja (fiktiv) in Kalifornien und mit Mexiko, Indianer-Legenden etc hatten es die drei ja schon seit jeher. Wer schreibt die Bücher denn heutzutage? Orientiert man sich da noch an dem Stil von Robert Arthur, oder sind die (wie die Hörspiele) doch anders? Abgesehen von moderner, eher vom Stil.


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21.09.2026 um 09:23
Vor dem Frost / Henning Mankell

Ein Krimi aus der Wallander-Reihe. Die Tochter von Kurt Wallander ist inzwischen auch Polizistin geworden.


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21.09.2026 um 09:24
20260917 173545Original anzeigen (3,8 MB)

20260917 173555Original anzeigen (4,1 MB)


Das Lied der Knochenflöte von den drei Fragezeichen


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24.09.2026 um 19:45
Ludwig Marcuses "Philosophie des Glücks" ist ein sehr schönes und vielseitiges Werk.

Ludwig Marcuse ist durch seinen Namensvetter Herbert Marcuse, mit dem er nicht verwandt ist, leider etwas in den Hintergrund gedrängt worden.

Seine Philosophie ist individualistischer, epikureischer und weniger dogmatisch.

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24.09.2026 um 22:02
Zur Zeit lese ich "Kinderklinik Weißensee" Teil 3 "Tage des Lichts"


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26.09.2026 um 12:00
Jason Stanley - How Propaganda Works

Stanley-Propaganda

Jason Stanley ist Philosoph und arbeitet derzeit an der Universität von Toronto, zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Buchs 2015 war er an der Yale-Universität tätig. Der Titel klingt nach einem Beratungsbuch, in Wirklichkeit mäandert er mit vielen Beispielen durch die Philosophiegeschichte und die aktuelle Politik. Zum Teil hinterlässt die Lektüre den Eindruck, als ob Stanley nur zeigen will, wie gut er sich in Philosophiegeschichte auskennt. Der rote Faden geht nicht nur einmal etwas verloren.

Die Grundthese erinnert an Marx: Propaganda basiere auf einer flawed ideology, also auf so etwas wie falschem Bewusstsein, das nicht nur in autoritären Staaten, die ihre Struktur mit einer übermäßigen Verwendung des Begriffs "Demokratie" maskierten, sondern auch in demokratischen Gesellschaften vorhanden sei. Beispiele für falsches Bewusstsein und die darauf bauende Propaganda in demokratischen Staaten nimmt er hauptsächlich aus den USA und den Begrifflichkeiten von Weißen, welche Afroamerikaner und andere nicht-weiße Minderheiten sowie Frauen aller Coleur marginalisieren. Mehrfach wird das Beispiel herangezogen, dass Aussagen wie, Schwarze würden den Wohlfahrtsstaat benötigen, impliziere, dass sie faul seien. Auch Werbung arbeite mit Propagandamethoden, indem assoziative Produktversprechungen nichts mit dem Produkt selbst zu tun haben (Biertrinken mache nicht athletisch und sportlich).

Es existiere nicht nur unterminierende Propaganda, die er so definiert, dass sie die Werte liberaldemokratischer Staaten (Freiheit, Autonomie des Individuums, Menschlichkeit, Empathie und vernünftige Entscheidungsfindung) untergraben. Vor allem die letzten beiden Kennzeichen würden durch unterminierende Propaganda angegriffen (Ausgrenzung von Minderheiten, Emotionalisierung). Wobei auch maskiert vorgegangen würde: Die propagierende Gruppe stellt sich so dar, als ob sie genau diese Werte, die sie unterminieren will, verteidige, wobei der Angriff besonders gegen Empathie gerichtet sei, Außengruppen dehumanisiert, also entmenschlicht würden. Auch liberale Systeme nützten Propaganda, und das nicht nur zur Verstärkung liberaler Werte, sondern auch zur Durchsetzung diesen widerstrebender Partialinteressen (Beispiele: die Lügen bezüglich des Irak vor dem Angriff der USA 2003 oder die Verstärkung eines Generalverdachts gegen Muslime nach den Anschlägen von 2001).

Zentral von Bedeutung für die propagandistische Verbreitung von Werten seien Schulen und Medien. Aus diesem Grund sei der Kampf um die Dominanz im Bildungswesen sowie um Medienhoheit besonders ausgeprägt. Als Beispiel für den Einfluss auf das Bildungswesen zitiert Stanley eine interne Anweisung der chinesischen Regierung an die Hochschulen vom 13. Mai 2013, in der diese angewiesen wurden, die Themen universelle Rechte, freie Presse, Zivilgesellschaft, unabhängige Gerichtsbarkeit, menschenfreundlicher Kapitalismus sowie Fehler der KPCh nicht anzusprechen.

Zur Fragestellung, warum Propaganda bei Propagierten wirkt, zieht Stanley hauptsächlich psychologische Studien heran. Dazu zählen:

  • Gruppenloyalität, auch wenn die propagierten Werte eigenen widersprechen
  • Autoritätsglaube, besonders wenn Autoritäten als Expert:innen ausgewiesen sind (Milgram-Experiment)
  • Bestätigungsfehler (confirmation bias): Propagandaargumente, die den eigenen Werten entsprechen, werden eher angenommen, auch wenn sie rational nicht begründbar sind


Das Buch ist schon ok, aber es hätte konziser (knackiger) ausfallen können.


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26.09.2026 um 15:27
Anna Ivanova - Money, Property and Labor

Ivanova

Anna Ivanova ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Geschichte Osteuropas am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Uninversität Berlin. Vorgestellt wird hier ihre Doktorarbeit, die 2022 an der Harvard-Universität eingereicht wurde und am Server dieser Universität gehostet wird.

Im Zentrum der Arbeit steht, wie zu Breschnew-Zeiten (1964-1982) in der Sowjetunion das Egalitätsprinzip Chrustschows sich in eine Richtung gewandelt hat, dass der Erwerb von Vermögen politisch akzeptabel wurde, auch wenn dieses aus zweifelhaften oder illegalen Quellen stammte. Damit sei mental die Wende Gorbatschows zu Privatunternehmen (Genossenschaftsgesetz) und die postkommunistische Zeit bereits sehr früh vorbereitet worden, was jedoch zu Irritationen geführt habe, wie Ivanova nachweisen kann.

In Frühzeiten der Sowjetunion war der Egalitätsgedanke sehr stark ausgeprägt, auch wenn die NÖP es ermöglichte, durch Verkauf von Agrarprodukten und durch Handel zu einem Vermögen zu kommen. Stalin beendete diesen Gedanken aus ideologischen Gründen, indem er zu Marx' Prinzip "Jedem nach seiner Leistung" zurückkehrte, um für die angestrebte Industrialisierung motivieren zu können. Besonders hohe Einkommen konnten Schockbrigaden, Parteifunktionäre, Wirtschaftsdirektoren, Techniker, Naturwissenschafter, Architekten und staatstreue Künstler:innen erzielen. Die höchsten Einkommen lagen um das Siebzigfache über dem durchschnittlichen sowjetischen Gehalt, hinzu kamen Priviliegien wie Einkauf in Sondergeschäften.

Diese "exzessive" Kluft begann Chrustschow in zwei Richtungen zu schließen: Erhöhung der durchschnittlichen Gehälter, Senkung der privilegierten hohen Einkommen. Eine Folge davon waren Produktivitätsprobleme, da sowieso das Grundgehalt verdient wird, und weniger Motivation, sich höher zu qualifizieren. Auch schränkte er die Möglichkeit ein, zusätzliches Einkommen zu erwerben. Die privat nutzbaren Landflächen für Bauern wurden beschränkt, Gewerbegenossenschaften von Einzelgewerbetreibenden wurden verboten, Schwarzhandel wurde radikal verfolgt (Hunderte Schwarzhändler wurden hingerichtet). Andererseits wurden zu seiner Zeit Ideen entwickelt, die noch heute modern klingen. So soll statt der Förderung des privaten Autobesitzes ein System an Taxis und Car-Sharing entstehen, das es den Sowjetbürger:innen ermöglicht, jederzeit ein Auto nutzen zu können. Realität wurde diese Idee nie, selbst dafür war die Produktionskapazität zu schwach.

Breschnew lockerte diese Einschränkungen, die Einkommensschere ging wieder auseinander, aber gleichzeitig wurde nach sowjetischem Recht illegale Wirtschaftsstätigkeit immer mehr toleriert, da diese (Handel und Pfusch) Leistungen erbrachte, zu denen der Staat nicht fähig war. Schwarzhandel und Reparaturwerkstätten wurden zu einer lukrativen Einkommensquelle und die offizielle Illegalität verschaffte lokalen Behörden einen kontinuierlichen Zufluss an Bestechungsgeldern, um Augen zudrücken zu können. Ende der 1970er Jahre war diese Form von Wirtschaftstätigkeit bereits so akzeptiert, dass Händler oder Autowerkstättenbesitzer ihren Reichtum offen zur Schau stellten (Villen, Autos). Zum ersten Mal seit den 1920er Jahren war in der Sowjetunion privilegierter Wohlstand nicht vom Staat gegeben, sondern selbst erwirtschaftet. Auch wurde kaum noch erhoben, ob persönliches Eigentum wie Häuser aus legalem oder Grauzoneneinkommen stammte. Auch der Privatverkauf von Lebensmitteln in Kolchosenmärkten zu freien Preisen wurde zu einer lohnenden Einnahmequelle. Bauern reisten auch in andere Republiken, um ihre Produkte zu verkaufen. Trotz Reisekosten war dies profitabel. 1976 wurde in einem Brief an die Prawda der Reichtum von Zwiebelhändlern in der Wolgaregion beklagt:
"Those onion entrepreneurs own luxurious houses, cars, carpets and gold. Some of them have up to 100 thousand rubles on their bank accounts.
Hinzu kam die Errichtung privater, illegaler Produktionsstätten, zum Beispiel für Kleidung. Und Menschen mit Auslandsreisemöglichkeiten etablierten einen Importschmuggel, vor allem Matrosen. Als Beispiel wird auch ein Unterhaltungsmusiker angeführt, der auf einem Urlaubsschiff spielte, das die Donau bis Wien und Passau befuhr. Dort kaufte er Kleider, Strümpfe, Kugelschreiber und verkaufte sie in der Sowjetunion gewinnbringend, sodass er in Moskau eine Drei-Zimmer-Genossenschaftswohnung erwerben konnte. Selbst als er wegen Schwarzhandels verurteilt wurde, konnte seine Frau ihn und die Wärter mit gutem Essen und extravaganter Kleidung versorgen.

Ein weiteres Beispiel sind die Untergrunddiskos in Dnieptropetrovsk Ende der 1970er Jahre, die populär waren, da westliche Musik gespielt wurde und daher hohe Eintrittspreise verlangt werden konnten. Die Gewinne strichen nicht nur Private (darunter die späteren ukrainischen Politiker:innen Petro Poroshenko und Yulia Timoshenko), sondern auch der örtliche Komsomol ein.

Die Zahlen für die Gesamtwirtschaft sprechen für sich.

1971-1986: Die Geldmenge verdreifachte sich, die Produktmenge an Konsumgütern verdoppelte sich.
1964-1975: Der durchschnittliche Staatsgehalt verdoppelte sich, das Schwarzeinkommen verzwölffachte sich.

Der privat erwirtschaftete Reichtum brachte auch Neider mit sich. So schrieb 1981 ein Architekt an die Literaturnaya Gazeta:
"Why do people who work as waiters in restaurants near Moscow own Mercedes cars, when almost nobody in the Soviet Union has one? Why do hairdressers wear extravagant sheepskin coats and manage to get tickets to the Bolshoi Theatre? Why can barmen afford vacations at Black Sea resorts?'504
Also: Barkeeper, Kellner:innen oder Friseure/Friseusen waren Gewinner der privaten Grauzone, was die alte, staatsgeförderte Elite aufbrachte, da jene nun sich ihre zugeteilten Privilegien leisten konnten, und zwar mit Geld und nicht politischer Protektion. Das Geld konnte erwirtschaftet werden, weil der Dienstleistungssektor so stark unterentwickelt war, dass Private den Preis diktieren konnten.

1987 sanktionierte Gorbatschow schließlich privates Unternehmertum in einer Diskussionsrunde mit einem beinahe skurril anmutenden Schlusssatz:
Our local authorities create hindrances to individual entrepreneurs. It is a huge mistake because these entrepreneurs are our resource! We have a lot of skilled, enterprising people. We should help them. For real! It doesn't matter how much these people will earn. We should give them a possibility to earn what they deserve. All this serves to one goal - improve our economics, combining private and public interest. This is what I call "work for socialism".
Dies war der Schlusspunkt der sowjetischen Wirtschaft, das Genossenschaftsgesetz war der erste Schritt in ein anderes Wirtschaftssystem.


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26.09.2026 um 16:20
Jason Stanley - Wie Faschismus funktioniert

Stanley-Faschismus

Drei Jahre nach seinem Erfolgsbuch über Propaganda veröffentlichte Jason Stanley ein ähnlich betiteltes Buch über Faschismus, wobei er diesmal konzise schreibt. Ins Deutsche wurde es 2022 übersetzt.

Diesmal beginnt er gleich zu Beginn mit einer Übersicht der Kennzeichen faschistischer Politik und stellt klar, dass für ihn Gewaltanwendung kein ausschließendes Kriterium ist. Seine zehn Merkmale faschistischer Ideologie und Politik sind:


  1. Schaffung einer mythischen Vergangenheit
  2. Verzerrung der Realität durch Propaganda
  3. Förderung eines Anti-Intellektualismus (Angriff auf Bildungseinrichtungen und -systeme)
  4. Schaffung eines Zustands der Unwirklichkeit mittels Verschwörungstheorien und Fake News
  5. Hierarchische Einteilung von Menschen
  6. Viktimisierung der eigenen Gruppe (Opfermythos)
  7. Eintreten für Recht und Ordnung
  8. Sexuelle Angst: die natürliche Hierarchie einer patriarchalischen Gesellschaft sei bedroht
  9. Kosmopolitische Städte als Bedrohung der Nation
  10. Die eigene Gruppe verdiene ihre privilegierte Stellung durch Leistung


Jedem dieser Punke ist ein Kapitel gewidmet und mit historischen wie aktuellen Beispielen versehen, die zumeist überzeugen. Diese zehn Punkte sind definitiv eine brauchbare Checkliste, um Ideologien zu hinterfragen.

Am Ende stellt sich Stanley die Frage, wie es überhaupt zur Bildung faschistischer Bewegungen kommen kann. Eine der wesentlichen Bedingungen ist für Stanley eine Gesellschaft mit großen Ungleichheiten, in der sich eine Gruppe - meist aus der dominanten Ethnie - benachteiligt fühlt, oft vermeintlich bedroht durch Außenstehende. Eine zweite (korrelierende?) sei die Auffälligkeit, dass sie während oder nach dem Zusammenbruch von Reichen sich bilden. Für Russland sieht er dies gegeben, aber auch für die USA durch den Verlust der unipolaren Vorherrschaft nach 1991 durch ein aufstrebendes China.


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26.09.2026 um 17:43
Grundkurs des wissenschaftlichen Kommunismus

Grundkurs

Die mir vorliegende Ausgabe ist aus 1973 und interessanterweise ist keinerlei Digitalisierung auffindbar, nur das Inhaltsverzeichnis ist bei der Deutschen Nationalbibliothek gescannt. Herausgeber ist der Progreß-Verlag Moskau, weder Autoren noch Übersetzer sind genannt. Bei der Deutschen Digitalen Bibliothek ist als Leiter eines Autorenkollektivs ein W. G. Afanasjew angegeben.

Das Zielpublikum lässt sich schwer erschließen, da das Buch beinahe mit Holzhammer-Propaganda ein chiliastisch-manichäisches Weltbild verbreitet, in dem die Guten (das Proletariat unter Anführung der Kommunistischen Partei) gesetzmäßig eine kommunistische Gesellschaft herbeiführten. Eine andere Entwicklungsrichtung der Gesellschaft gebe es aufgrund der wissenschaftlichen Erkenntnisse von Marx und Engels nicht. Und Lenin sei derjenige, der die alternativlose Taktik zum Weg dorthin entwickelt habe, die nun in der Sowjetunion umgesetzt werde.

Kernbegriffe sind immer wiederkehrend: Demokratie (die wahre sozialistische Demokratie unter Führung der Arbeiterklasse mit der Partei der Werktätigen an der Spitze), Machtmonopol der Kommunistischen Partei als Avantgarde der Arbeiterklasse zur Brechung des Widerstands der konterrevolutionären Bourgeoisie, aber auch der Rechts- und Linksopportunisten innerhalb der Reihen.

  • Rechtsopportunismus lehne die führende Rolle der KP ab.
  • Linksopportunismus lehne ein Bündnis mit anderen Werktätigen (Bauern, Intellektuellen) ab.


Gewalt sei beim Übergang vom Kapitalismus zum Sozialismus ein angebrachtes Mittel der Wahl, auch wenn es wegen des Personenkults zur Zeit Stalins zu Verfehlungen und Übertreibungen gekommen sei.

Zu Beginn des Buchs wird kein Zweifel gehegt: Faschismus, Nationalsozialismus und Imperialismus ist dasselbe. Es wird von 110 Mio Toten seit 1914 geschrieben. Zwei Weltkriege, Kriege in Afrika, Vietnam. Erst dann geht es los mit der Theorie: Der Kommunismus ist historische Notwendigkeit, Marx und Engels haben erkannt, dass dem Proletariat die Rolle zufällt, den Kapitalismus zu stürzen und eine Diktatur zu errichten. Aufgabe der revolutionären, marxistischen Partei sei es, Ideologie und Kampf in die Arbeiterklasse hineinzutragen und die Revolution durchzuführen. Daher falle ihr die führende Rolle zu. Auch andere Werktätige wie Bauern haben ein Interesse daran, da durch die proletarische Revolution auch sie vom Joch des Kapitalismus befreit werden. Durch den Boom in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hätten sich Opportunisten in die Arbeiterbewegung eingeschlichen, von denen diese gesäubert gehörte.

Lenin habe das Konzept für das 20. Jahrhundert entwickelt. Lenin schuf die Partei neuen Typs. Sie sei die Avantgarde, die auch in nicht höchstentwickelten kapitalistischen Ländern das Joch des Imperialismus und Kapitalismus abschütteln kann, auch in einem Land den Sozialismus aufbauen kann. Das ist die nationale Seite der Leninschen Revolution. Die internationale Seite bestehe im Wirken auf die Arbeiterklasse in imperialistischen bzw. kapitalistischen Staaten bzw. in der Unterstützung nationaler Befreiungsbewegungen gegen imperialistische Mächte, womit auch die Stoßrichtung der internationalen Politik der Sowjetunion benannt ist.

Ganz unverblümt wird über die Rolle des Staats geschrieben. Dieser habe als Souverän die nötigen Machtmittel, um die „Direktiven der Partei“ umzusetzen. Auch wenn nur etwa 10 Prozent der sowjetischen Bevölkerung Mitglied der KPdSU sind, so vertrete der Staat den Gesamtwillen des sowjetischen Volks, der von der kommunistischen Partei als Avantgarde der Werktätigen formuliert werde.

Nach dieser etwas 150-seitigen Einleitung wird die restlichen 300 Seiten über die Aufgabe des sowjetischen Staates geschrieben, die Grundlagen für einen Überfluss an Gebrauchsgütern zu sorgen, auf dessen Basis die kommunistische Gesellschaft gründen werde, in der alle nach ihren Bedürfnissen versorgt werden können. Basis dafür ist der wissenschaftlich-technische Fortschritt, der zur Automatisierung der Produktion führen solle. Das Buch verlässt damit den Bereich des Politischen in Richtung Fantastereien, die sich in den nächsten 20 Jahren als Trugbild erwiesen haben.

Interessant ist zu lesen, dass es im Kapitalismus das Profitsystem ist, das den wissenschaftlich-technischen Fortschritt vorantreibt.
... die ständige Profitjagd, das verzweifelte Bestreben, sich im erbitterten Konkurrenzkampf zu behaupten und seine Gegner auf dem Markt niederzuwalzen, zwingt das Kapital ständig, immer mehr die Macht des wissenschaftlich-technischen Denkens für sich aufzubieten, Technik und Technologie immer mehr zu vervollkommnen.
Bemerkenswert ist, dass das Verhältnis Mensch-Natur angesprochen und betont wird, dass eine Vernichtung der Natur (Rodung von Wäldern, CO2-Problematik) angesprochen wird. Umgesetzt wurde es jedoch nicht, die Fabriken blieben bis zum Ende der Sowjetunion Dreckschleudern.

Auch der soziale Wandel findet mit genauen Zahlen Eingang. Ins Auge sticht, dass bis Ende der 1960er Jahre es beinahe keine freien Handwerker mehr gegeben hat und dies auch noch positiv bewertet wird (Handwerker wurden Teil der Arbeiterklasse). Dass dies eine der Ursachen der Dienstleistungswüste war, wird nicht gesehen.

Dass Erziehung zu einem „sowjetischen Menschen“ wichtig ist und Schulen ein zentraler Platz zugeschrieben wird, liegt auf der Hand. Dass jedoch „Zöglinge“ herangebildet werden sollen, die „unter Einsatz des eigenen Lebens“ die sozialistische Gesellschaft bereit sind zu verteidigen, überrascht in dieser Offenheit dann doch. Wer sich jedoch nicht erziehen lässt, dem wird gedroht:
Selbstverständlich haben auch Zwangsmaßnahmen, besonders gegenüber böswilligen Verletzern der öffentlichen Ordnung, eine beträchtliche Bedeutung.
Das Manichäische prägt die Gesellschaftsvorstellung, die präsentiert wird. Wer gegen die sowjetische Gesellschaft sich wendet, sei ein Überrest kapitalistischen Denkens und mehr oder weniger auszumerzen. Der Bevölkerung wird die Pflicht zur Denunziation auferlegt:
Zweifellos gibt es neben den Überresten des Kapitalismus im Bereich der Moral auch solche Ursachen gesellschaftsfeindlicher Erscheinungen, die in einer Entstellung und Verletzung der Gesetze und Prinzipien des Sozialismus, in Mängeln bei der Gestaltung der Arbeit, der Erholung, des häuslichen Lebens der Menschen usw. wurzeln. Wird etwa Vergehen oder Verbrechen nicht auch dadurch Vorschub geleistet, daß stellenweise die Kontrolle über das Maß der Arbeit und das Maß des Verbrauchs gelockert ist? Eine beträchtliche Rolle spielen hier auch Mängel bei der Erziehung der neuen Generation, namentlich in der Familie und der Schule. Nicht immer werden Verstöße gegen die sowjetischen Gesetze und Moralnormen durch die Offentlichkeit verurteilt. Ohne eine solche Verurteilung aber ist es unmöglich, rückständige Ansichten und Verhaltensweisen zu bekämpfen.

Die Überreste des Kapitalismus sind ein bedeutendes Hindernis für den Aufbau des Kommunismus. Mit solchen Überresten behaftete Menschen wirken störend bei der normalen Arbeit und Erholung der sowjetischen Menschen, verüben Anschläge auf das Eigentum des Volkes und der einzelnen Bürger, verursachen Zwist im Familienleben usw.

Deshalb betrachtet die Kommunistische Partei den Kampf gegen die Überreste der Vergangenheit, gegen Erscheinungsformen der bürgerlichen Moral, gegen Nachwirkungen der privateigentümlerischen Mentalität als einen Bestandteil der kommunistischen Erziehungsarbeit.
Bezüglich Propaganda muss die Information „beharrlich, geduldig und wirksam die Prinzipien unserer sozialistischen Ideologie, die Prinzipien des Marxismus-Leninismus verfechten“. Eine besondere Rolle wird dabei den Massenmedien zugeschrieben. Ziel der Propaganda sei, die Menschen „zu guten Taten für die Partei und das Volk“ anzuregen. Die Tat scheint wichtiger als das Bewusstsein zu sein.

Auch wenn international permanent von Völkerfreundschaft und dem Recht auf eigenständige Entwicklung geschrieben wird, gibt es Passagen, in denen deutlich wird, dass innerhalb des sowjetischen Satellitenstaatensystems einzig und allein die Sowjetunion entscheidet, wie eine solche eigenständige Entwicklung auszusehen hat, und sie sich das Recht herausnimmt, korrigierend einzugreifen, wenn das Ziel gefährdet ist, das der KPdSU vorschwebt. Der Absatz über den Einmarsch in der Tschechoslowakei 1968 ist entlarvend:
Eine vernichtende Niederlage erlitten die vom Weltimperialismus unterstützten antisozialistischen Kräfte in der Tschechoslowakei, die diese von der sozialistischen Gemeinschaft hatten losreißen wollen. Die rechtzeitige und entschlossene Hilfe einer Reihe sozialistischer Länder ermöglichte es der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei, die perfiden Absichten der Feinde des Sozialismus zu vereiteln.
Eine Putschregierung hilft beim zweiten bolschewistischen Putsch in der Tschechoslowakei (der erste war 1948). Demokratisch war die Herrschaft keiner dieser Parteien legitimiert.

Fazit: Die KPdSU war keine Partei, das war eine Sekte.


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30.09.2026 um 19:38
20260925 134320Original anzeigen (4,0 MB)

20260925 134326Original anzeigen (3,5 MB)


Hab am Montag diesen Doppelband von den drei Ausrufezeichen beim Kaufland gesehen und hab das Buch mitgenommen, weil ich die als Kind so gerne gelesen habe.


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03.10.2026 um 12:43
Zitat von MomjulMomjul schrieb am 09.09.2026:Interessant sind auch antike heidnische Kritiker des Christentums, die z. T. nur durch christliche Gegenschriften erhalten sind.

Zu nennen sind Kelsos (Celsus), Porphyrios, Libanios, Julian, Symmachos und Proklos.
Was die Bibel und ähnliches betrifft, finde ich die Apokryphen am besten. Viel interessanter als die normale Bibel.
Zitat von NarrenschifferNarrenschiffer schrieb am 24.07.2026:Edward Bernays - Propaganda
Zitat von NarrenschifferNarrenschiffer schrieb am 24.07.2026:Edward Bernays gilt als Begründer der Public Relation bzw. Öffentlichkeitsarbeit und war einer der erfolgreichsten Kampagnen-Entwickler seiner Zeit in den USA. Dieses Werk hat er 1928, ein Jahr vor dem großen Börsencrash und der darauffolgenden Wirtschaftskrise, veröffentlicht und ist dementsprechend noch von großem Optimismus geprägt. Der von ihm verwendete Begriff der Propaganda ist noch nicht mit dem Negativen behaftet, sondern er sieht diese Form von Öffentlichkeitsarbeit für ein erfolgreiches Wirtschaftsleben, aber auch für die Vermittlung politischer Ideen für notwendig an.
Die beeinflussen sich gegenseitig, die politische Propaganda und die PR und Marketing, eigentlich gibts da keinen großen Unterschied.

Die Bedeutung von PR und Marketing für die Politik ist gewaltig und die wächst immer mehr, vor allem in den USA. Trump ist im grundegenommen ein einziges Marketingprodukt. Die Wähler in den USA sind die "Kundenpersonas", wie man sie im Marketing nennt, Wählergruppen, auf die das
bizarre Verhalten und Auftreten von Trump perfekt zugeschnitten ist.
Einige Beispiele für Trump Kundenpersonas (Quelle Google KI):
„Hardhat Harry“ (Harry mit dem Bauarbeiterhelm – symbolisiert den klassischen Blaumann-Arbeiter)

„Suburban Sue“ (Die Vorstadt-Mutter, die sich um die Sicherheit ihrer Familie sorgt)

„Podcast Pete“ (Der junge Mann, der seine Infos nur noch über Joe Rogan, Theo Von oder Nelk Boys bezieht)

„TikTok Tyler“ (Der unpolitische Gen-Z-Wähler, der nur über algorithmische Memes erreicht wird)
Einige Marketing Trigger von Trump:
Für „Podcast Pete“ / „TikTok Tyler“
Fokus: Rebellion gegen das Establishment, Humor/Meme-Kultur, Anti-Woke.
Format: TikTok / Instagram Reel (z. B. ein dynamisch geschnittenes Video von Trump bei einem Auftritt mit viralem Sound).

Text im Video (Overlays):
❌ Die Medien lügen dich an.
❌ Das System ist gegen dich.
🔥 Trump schert sich nicht um deren Regeln.


(Trump) als „Hardhat Harry“: Der Arbeiter-Milliardär
• Die Verkörperung: Obwohl er als Sohn eines millionenschweren Immobilienmoguls in New York aufwuchs, inszeniert sich Trump als Mann der Tat und der Arbeiterklasse. Er trägt bei Baustellenbesuchen weiße Bauhelme, posierte medienwirksam im Führerhaus eines großen Trucks oder bediente die Friteuse bei McDonald's.
• Der psychologische Effekt: Seine Fans sagen oft: „Er ist ein Milliardär, der aber redet und flucht wie ein Bauarbeiter am Feierabend.“ Er teilt den kulturellen Geschmack seiner Arbeiter-Basis (Fast Food, Wrestling, Actionfilme) und bricht das Image des elitären Tycoons auf.



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04.10.2026 um 10:54
The Socialist Sixties

Socialist Sixties

Dieser Band basiert auf einer Konferenz an der Universität von Illinois im Jahr 2010 und präsentiert unterschiedliche Aspekte der 60er Jahre in europäischen kommunistischen Staaten. Wie üblich bei solchen Bänden, sind die Themen weit gestreut und weniger zusammenhängend. Schwerpunkte sind die Etablierung einer Konsumkultur, verschiedene Aspekte der Jugendkultur sowie Medien unter der Fragestellung, ob die Gesellschaft hedonistisch und freizeitorientiert wird. Bezüglich Internationalisierung ist die Fragestellung, ob die übernationalen Kontakte transnational (mit Austausch von Informationen auch zwischen Individuen) oder global (Kontakt paralleler Gesellschaften ohne großen Austausch) gewesen seien.

Anfang und Mitte der 60er Jahre werden über bildliche Konzepte auch in der Sowjetunion Vorstellungen einer Konsumfülle zur Befriedigung der grundlegenden Bedürfnisse sowie der Erleichterung der Haushaltsführung mit Hilfe von Technik verbreitet, wobei jedoch das traditionelle Rollenbild der putzenden Frau nicht durchbrochen wird.

KuehlschraenkeOriginal anzeigen (3,1 MB)

StaubsaugerOriginal anzeigen (2,5 MB)

Offizielle sowjetische Positionen betonten dabei die Vorzüge des sowjetischen Systems, dass die Gebrauchsgüter aufgrund des fehlenden Profitstrebens so produziert werden können, dass sie keine geplante Obsoleszenz benötigen, sprich: so gebaut werden, dass sie langlebig sind.

Ein Artikel präsentiert, wie 1960 die Ausstellung des sowjetischen Pavillons der brüsseler Weltausstellung von 1958 in Havanna mit dem Besuch von Anastas Mikojan der Punkt war, dass die kubanische Revolution den sowjetischen Weg einschlug (offiziell am 16. April 1961 mit einer Ankündigung Fidel Castros), zuvor war sie sozial mit einem nationalen Unternehmertum. Kritische Stimmen gab es, dass dies nicht bedeuten würde, dass Kuba sich zu einem Industriestaat wie die Sowjetunion entwickeln würde, sondern ein Abnehmer sowjetische Güter werden würde. Solche Stimmen wurden langsam abgewürgt wie auch unabhängige künstlerische Bewegungen (so die junge literarische Gruppe El Puente). Die Brandmarkung "Verräter der Revolution" wurde zu einem Stigma, das einen in eines der zur Armee gehörigen neu errichteten Arbeitslager bringen konnte.

Dass auch die oberste Führung etwas enttäuscht war, zeigt auch das Faktum, dass Kuba die Jugendweltfestspiele in Bulgarien im Juli 1968 nicht beschickte. Diese waren mehr oder weniger die letzte Veranstaltung im sowjetisch kontrollierten Raum, bei dem es zu Kontakt mit westlichen Linken unterschiedlicher Coleur kam, doch eine offene Diskussion wurde durch ewig lange, vorbereitete Vorträge unterlaufen, und wenn das nicht klappte, schritt der Geheimdienst auch schlagend ein, wie es der bundesdeutsche SDS-Vorsitzende Karl Dietrich Wolff am eigenen Leib erfuhr. Das transnationale Konzept ist gescheitert, einen Monat später marschieren sowjetische Truppen in der Tschechoslowakei ein.

Weitere Beiträge handeln von der Fragestellung, ob das auch von der Sowjetunion geförderte Fernsehen zu einer Vereinzelung und damit einer Entsozialisierung beitrug. Ab Beispiel des jugoslawischen Fernsehens wird die Ambivalenz anhand von satirischen Serien diskutiert. Eingegangen wird auch auf die sowjetische Barden- und "Touristenlieder"-Bewegung ("Touristenlieder" sind sowas wie Lagerfeuerlieder).

Einige Beiträge sind definitiv sehr aufschlussreich, andere interessant.


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